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Eileiterschwangerschaft fast ein Jahr danach geht es mir immer noch nicht wirklich besser

22. Dezember 2014 um 1:58

Hallo alle zusammen
Ich bin neu hier und möchte euch gerne einfach mal um ein paar Tipps bitten in puncto trauerverarbeitung denn ich weiß einfach nicht weiter am 1.1.14 hatte ich die not op wegen der eileiterschwangerschaft, es war unser absolutes Wunschkind worauf wir 3 Jahre hin gearbeitet haben :'( nach der Operation war die Trauer erstmal weg ( vor der op natürlich sehr sehr stark) ich musste dann noch drei Tage stationär da bleiben. Und erst wie ich Zuhause war kam der ganze schmerz und da erst habe ich begriffen das ich mein Baby wirklich verloren habe, und habe fast den ganzen Tag geweint. Meine große Tochter war zu der zeit 6 Jahre alt, und hat versucht mich zu trösten was ich wirklich so schön fand.Die kleine Maus hat verstanden warum es mir nicht gut geht und hat gesagt Mama sei nicht traurig, unser Baby ist jetzt im Himmel bei Ticktack Oma. So jetzt zum eigentlichen Problem es ist fast ein Jahr her und ich habe das Gefühl der Schmerz frisst mich nach wie vor auf, es wird nicht weniger ich denke jeden Tag daran und stelle mir vor wie es jetzt sein würde mit drei Kindern ( bitte versteht mich nicht falsch ich bin überglücklich meine beiden Mädchen zu haben, ich habe manchmal das Gefühl wenn ich davon erzähle das die Leute schlecht über mich denken da ich zwei Kinder habe und wegen dem verlorenen so ein "Drama " mache weil es Frauen gibt die keine Kinder bekommen können) jedenfalls möchte ich meine Familie nicht ständig damit belasten und ihnen nicht zeigen das ich darunter immer noch so sehr leide. Kann mir vielleicht jemand etwas empfehlen was mir wirklich bei der trauerverarbeitung helfen kann?
Ich bedanke mich im voraus für die antworten
(Ups doch etwas lang geworden)

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23. Dezember 2014 um 13:45

Hallo
Nicole....versucht ihr denn weiterhin Kinder zu kriegen oder habt ihr das Thema für den Moment "auf Eis" gelegt?

Ich denke Schmerz kann man nicht messen...un dob Du jetzt 2 Kinder hast oder gar keines...Fakt ist, dass Du ein baby verloren hast und da hast Du jedes Recht traurig zu sein..... Was aber auch so ist, ist das man auch das Positive an der ganzen Sache sehen muss....Du hast zwei gesunde Kinder, anscheinend eine gute Ehe.....das heisst nicht, dass Du nicht traurig sein darfst, versteh mich nicht falsch, aber villeicht kann Dir das helfen, nach vorne zu blicken..

Ich hatte selber zwei ELSS udn kann nicht mehr auf natürlichem Wege schwanger werden...... habe noch keine Kinder. Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen.
Aber ich hab mich dann auf das positive konzentriert...ich habe einen wunderbaren Ehemann, der zu mir steht und ich bin, auch wenn es am falschen Ort war, zweimal schwanger worden (hatte meine 1. ELSS OP auch gleich am 02.01.2014).
Das hat mir geholfen und hilft noch immer......

Wie geht es bei Euch weiter?

Liebe Grüsse
Kimber

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