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Eileiterschwangerschaft die Zweite

15. April 2013 um 14:28

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und bräuchte ein paar Tipps von Euch

Meine zweite Eileiterschwangerschaft ist nun eine Woche her.. die OP verlief gut, man konnte den linken Eileiter noch retten aber wenn das noch einmal passiert kommt er raus. Leider war die Zweite wieder an derselben Stelle.

Hier meine Frage..
Ich fühle mich leer, sehe langsam den Sinn nicht mehr. Im Job läuft es nicht gut, Karriere möchte ich nicht machen, habe einen wundervollen Mann, liebe Freunde, doch keiner kann mir momentan auch nur annähernd helfen. Eine Familie hat immer zu meinem größten Wunsch gehört und langsam bekomme ich Angst ob dieser Traum überhaupt wahr wird. Es scheitert schon bevor es angefangen hat.

Gerate immer mehr in dieses sinnlose, taube Gefühl.. was kann ich tun? Bei der ersten war ich noch total positiv, bin raus, in Urlaub, hab abgeschalten und es echt überwunden gehabt.. nun jetzt? Bin total am Boden..

War jemand von Euch schon einmal in einer ähnlichen/gleichen Situation? Wie seid ihr hier wieder rausgekommen?

Ich danke Euch für jeden noch so kleinen Beitrag..

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16. April 2013 um 0:15

Oje...
hallo,
hab grad deinen beitrag gelesen und möchte dir etwas mut machen. hatte im jänner auch eine elss, ende jänner dann die op in der 8. ssw. verschiedene ärzte haben unterschiedliche empfehlungen ausgesprochen. von "sie können gleich wieder schwanger werden" bis "auf jeden fall 6 monate warten" war alles dabei. hatte dann 8 wochen nach der op eine untersuchung beim fa, der sagte, dass alles ok sei und wir wieder loslegen könnten. da ich ziemlich schiss hatte, dass es wieder passiert, hab ich mit dem gedanken gespielt, die eileiterspülung machen zu lassen oder sogar monatlich zum fa zu rennen und mir sagen zu lassen, auf welcher seite der eisprung ist.
nach einem sehr motivierenden gespräch mit einer freundin (ich solle mich nicht verrückt machen, positiv denken und darauf vertrauen, dass es klappt) habe ich diese gedanken verworfen und wir haben es einfach wieder versucht... und es hat im ersten üz geklappt.
wenn alles gut geht, werden wir mitte dez. unseren familienzuwachs im arm halten.

ich kann mir vorstellen, dass es schwer sein muss, wenn man dieselbe erfahrung zweimal hintereinander machen muss. klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich bin überzeugt davon, dass es nur mit einer positiven einstellung klappen kann. hast du diese spülung der el gemacht? oder wäre es evtl. hilfreich für dich, das thema ein paar monate beiseite zu schieben und dann mit neuem mut an die sache ranzugehen?
du weißt zumindest, dass du schwanger werden kannst, das befruchtete ei hat es lediglich nicht bis zum nest geschafft. und ich kann dir sagen, dass ein kind die absolute erfüllung ist, da lohnt es sich, dafür zu kämpfen! kopf hoch!
lg

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16. April 2013 um 8:50
In Antwort auf blumenkind1234

Oje...
hallo,
hab grad deinen beitrag gelesen und möchte dir etwas mut machen. hatte im jänner auch eine elss, ende jänner dann die op in der 8. ssw. verschiedene ärzte haben unterschiedliche empfehlungen ausgesprochen. von "sie können gleich wieder schwanger werden" bis "auf jeden fall 6 monate warten" war alles dabei. hatte dann 8 wochen nach der op eine untersuchung beim fa, der sagte, dass alles ok sei und wir wieder loslegen könnten. da ich ziemlich schiss hatte, dass es wieder passiert, hab ich mit dem gedanken gespielt, die eileiterspülung machen zu lassen oder sogar monatlich zum fa zu rennen und mir sagen zu lassen, auf welcher seite der eisprung ist.
nach einem sehr motivierenden gespräch mit einer freundin (ich solle mich nicht verrückt machen, positiv denken und darauf vertrauen, dass es klappt) habe ich diese gedanken verworfen und wir haben es einfach wieder versucht... und es hat im ersten üz geklappt.
wenn alles gut geht, werden wir mitte dez. unseren familienzuwachs im arm halten.

ich kann mir vorstellen, dass es schwer sein muss, wenn man dieselbe erfahrung zweimal hintereinander machen muss. klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich bin überzeugt davon, dass es nur mit einer positiven einstellung klappen kann. hast du diese spülung der el gemacht? oder wäre es evtl. hilfreich für dich, das thema ein paar monate beiseite zu schieben und dann mit neuem mut an die sache ranzugehen?
du weißt zumindest, dass du schwanger werden kannst, das befruchtete ei hat es lediglich nicht bis zum nest geschafft. und ich kann dir sagen, dass ein kind die absolute erfüllung ist, da lohnt es sich, dafür zu kämpfen! kopf hoch!
lg

Hoffnung
Hallo Blumenkind,

ich danke dir vielmals für die liebe Antwort!
Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft es macht wirklich Mut das zu lesen.

Lese hier viel über diese Spülung, muss mal ganz doof fragen was ist das genau? Die Ärtze sagten mir nach der OP das sie ihn durchgespült hätten, ist dies dasselbe?
Haben Sie bei dir den Eileiter auch aufschneiden müssen? Jetzt bei meiner zweiten mussten sie es nicht, da ich es zum Glück schnell bemerkt hab.

Momentan will es leider mit dem positiv denken nicht klappen, vielleicht weil es noch zu früh ist? Hatte heute Nacht wieder Träume von Kindern und bin mit Schmerzen aufgewacht weil ich auf der OP Narbe doof gelegen bin. Kein guter Start.. wie hat es deine Freundin geschafft dich zu motivieren? Einfach weil sie dich gut kennt oder mit den Worten die sie wählte?

lg!

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17. April 2013 um 0:34

Kopf hoch
hallo!

danke für die glückwünsche, wir freuen uns sehr, dass es so schnell wieder geklappt hat.
die spülung funktioniert so, dass man ca. 3 monate nach der op ein kontrastmittel (ich glaube zuckerlösung) in die gebärmutter spritzt und dann via ultraschall beobachten kann, ob die eileiter durchlassen. laut fa macht man die untersuchung ein paar tage vor dem eisprung, da die chance schwanger zu werden mit "frisch gespülten" eileitern anscheinend größer ist. ist lt. fa nicht wirklich angenehm, aber wenns hilft...
ja, bei mir wurde der rechte eileiter aufgeschnitten, weil ich schon in der 8. woche war. am abend vor der op hat man mir sogar gesagt, ich solle mich darauf einstellen, dass der el ganz entfernt werden müsse. das war dann aber gsd nicht so!
ich war dann wie gesagt 8 wochen nach der op beim fa und der hat gesagt, wir müssen nicht weiter verhüten, er gibt uns grünes licht. zwei tage später kam die periode und als ich um den eisprung herum war (hab einen sehr regelmäßigen zyklus) hab ich 1-2 tage links ein ziehen gemerkt. also war für mich klar, dass wir es gleich wieder versuchen werden, da ich mir sicher war, dass der eisprung auf der gesunden seite war (kann aber auch sein, dass ich mir das nur eingebildet habe ). dass es so schnell geklappt hat liegt sicher auch daran, dass ich einerseits positiv gestimmt war und andererseits nicht damit gerechnet hatte. ich hab zwar immer gesagt, es ist mir egal, wann unser kind zur welt kommt, nur vielleicht nicht ausgerechnet im dezember, wo eh immer so viel los ist. naja, und jetzt wirds ein dezemberkind. aber gerade wenn man einmal so etwas wie eine elss erlebt hat, weiß man umso mehr, wie schnurzpiepegal es ist, wann das kind zur welt kommt!
das gespräch mit meiner freundin war damals recht merkwürdig. normalerweise bin ich eine frohnatur, mich bringt so schnell nichts aus der ruhe. und doch hat mich dieses thema und vorallem die angst, dass es wieder passieren könnte, belastet. ich hab dann mit ihr darüber geredet und sie hat mir dann ganz selbstverständlich geantwortet "natürlich klappt das beim nächsten mal, mach dich nicht verrückt, einfach wie immer gelassen an die sache rangehen, das wird schon". damals habe ich mir gedacht, sie hat leicht reden, sie hat sowas ja noch nicht erlebt (außerdem war sie da im 6. monat schwanger). aber nach einigen tagen, als ich mir das gespräch nochmals durch den kopf gehen ließ, hab ich mir gedacht, eigentlich hat sie recht! was bringts, wenn ich mich da total verrückt mache, da leide ich drunter, mein mann und mein ganzes näheres umfeld! ich bin mit meiner lebenseinstellung "wird schon schief gehen" bisher immer gut gefahren... naja, und so wars ja auch jetzt wieder!
ich hoffe, dass du für dich den richtigen weg findest, damit umzugehen und neuen mut zu fassen. ich denke, du brauchst noch etwas zeit - gönn sie dir! mein arzt im kh meinte damals, dass die körperliche narbe nach ca. 2-3 monaten abgeheilt, dass aber die seelische narbe auch nicht zu unterschätzen ist und mitunter länger braucht, um zu verheilen. und grad, wenn es dir schon zweimal so ergangen ist...
hast du schon ein kind / kinder ider wäre es bei euch das erste? wie viel zeit lag zwischen den beiden elss?

lg

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17. April 2013 um 16:32
In Antwort auf blumenkind1234

Kopf hoch
hallo!

danke für die glückwünsche, wir freuen uns sehr, dass es so schnell wieder geklappt hat.
die spülung funktioniert so, dass man ca. 3 monate nach der op ein kontrastmittel (ich glaube zuckerlösung) in die gebärmutter spritzt und dann via ultraschall beobachten kann, ob die eileiter durchlassen. laut fa macht man die untersuchung ein paar tage vor dem eisprung, da die chance schwanger zu werden mit "frisch gespülten" eileitern anscheinend größer ist. ist lt. fa nicht wirklich angenehm, aber wenns hilft...
ja, bei mir wurde der rechte eileiter aufgeschnitten, weil ich schon in der 8. woche war. am abend vor der op hat man mir sogar gesagt, ich solle mich darauf einstellen, dass der el ganz entfernt werden müsse. das war dann aber gsd nicht so!
ich war dann wie gesagt 8 wochen nach der op beim fa und der hat gesagt, wir müssen nicht weiter verhüten, er gibt uns grünes licht. zwei tage später kam die periode und als ich um den eisprung herum war (hab einen sehr regelmäßigen zyklus) hab ich 1-2 tage links ein ziehen gemerkt. also war für mich klar, dass wir es gleich wieder versuchen werden, da ich mir sicher war, dass der eisprung auf der gesunden seite war (kann aber auch sein, dass ich mir das nur eingebildet habe ). dass es so schnell geklappt hat liegt sicher auch daran, dass ich einerseits positiv gestimmt war und andererseits nicht damit gerechnet hatte. ich hab zwar immer gesagt, es ist mir egal, wann unser kind zur welt kommt, nur vielleicht nicht ausgerechnet im dezember, wo eh immer so viel los ist. naja, und jetzt wirds ein dezemberkind. aber gerade wenn man einmal so etwas wie eine elss erlebt hat, weiß man umso mehr, wie schnurzpiepegal es ist, wann das kind zur welt kommt!
das gespräch mit meiner freundin war damals recht merkwürdig. normalerweise bin ich eine frohnatur, mich bringt so schnell nichts aus der ruhe. und doch hat mich dieses thema und vorallem die angst, dass es wieder passieren könnte, belastet. ich hab dann mit ihr darüber geredet und sie hat mir dann ganz selbstverständlich geantwortet "natürlich klappt das beim nächsten mal, mach dich nicht verrückt, einfach wie immer gelassen an die sache rangehen, das wird schon". damals habe ich mir gedacht, sie hat leicht reden, sie hat sowas ja noch nicht erlebt (außerdem war sie da im 6. monat schwanger). aber nach einigen tagen, als ich mir das gespräch nochmals durch den kopf gehen ließ, hab ich mir gedacht, eigentlich hat sie recht! was bringts, wenn ich mich da total verrückt mache, da leide ich drunter, mein mann und mein ganzes näheres umfeld! ich bin mit meiner lebenseinstellung "wird schon schief gehen" bisher immer gut gefahren... naja, und so wars ja auch jetzt wieder!
ich hoffe, dass du für dich den richtigen weg findest, damit umzugehen und neuen mut zu fassen. ich denke, du brauchst noch etwas zeit - gönn sie dir! mein arzt im kh meinte damals, dass die körperliche narbe nach ca. 2-3 monaten abgeheilt, dass aber die seelische narbe auch nicht zu unterschätzen ist und mitunter länger braucht, um zu verheilen. und grad, wenn es dir schon zweimal so ergangen ist...
hast du schon ein kind / kinder ider wäre es bei euch das erste? wie viel zeit lag zwischen den beiden elss?

lg

Zeit
Hallo!
Wie geht es dem bauch? Hoffe gut..
Wir haben leider keine Kinder.. hat man dir eigentlich die ursachen sagen können warum es zu dieser elss gekommen ist? Bei mir sei anscheinend alles in ordnung..wobei ich das immer schwer glauben kann. Die erste hat sich um ca 6 Monate von der anderen unterschieden, eigentlich genügend zeit.. aber der linke ist ganz schön eigensinig. Hab mich nochmal krank schreiben lassen, mir war auf arbeit einfach alles zu viel. .man lernt viel über such in dieser zeit richtig? Und was mich total wundert, ihr durftet trotz aufschneiden des eileiters nach nur ca 6 wochen wieder versuchen? Mir sagen sie immer 3 Monate. . Komisch..
Schönen abend dir!

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17. April 2013 um 17:14

Keine ursache...
nein, der fa konnte mir keine konkrete ursache nennen. könnte evtl. eine el-entzündung gewesen sein... irgendetwas hat eben nicht gepasst. wenn man sich mit dem thema beschäftigt, merkt man erst, was da alles zusammenpassen muss, dass es klappt. anscheinend haben nur ca. 1-2 % der frauen eine elss, ist also ziemliches pech. wenn es allerdings schon einmal vorgekommen ist, ist die wahrscheinlichkeit höher. der el ist dann eben vernarbt und da kann das ei hängen bleiben. waren bei dir beide elss links? wäre das für dich eine variante, dass du dir in der nächsten zeit beim fa sagen lässt, wo der eisprung ist, damit ihr nur die monate nehmt, wo er rechts ist? ich hab mich nicht genauer darüber informiert, aber zu einem bestimmten zeitpunkt im zyklus geht das anscheinend.
wie gesagt, mir haben unterschiedliche ärzte komplett unterschiedliche empfehlungen gegeben - von "ihr könnt das gleich wieder versuchen" bishin zu "auf jeden fall 6 monate warten" war alles dabei. da sind die meinungen recht unterschiedlich. bei der untersuchung 8 wochen nach der op hat mein fa gemeint, er sieht weit und breit keinen zyklus, wir können die verhütung ruhig weglassen. naja, da hat er sich getäuscht, 14 tage später war ich schwanger !
am montag hab ich die erste untersuchung, bin schon sehr gespannt. aber da ich diesmal keine blutung habe, bin ich zuversichtlich!!
lg und ebenfalls schönen abend!

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1. August 2013 um 0:56

Hallo Du!
Es tut mir sehr leid!
Hatte zwei ESS (Ursache unbekannt, einmal rechts einmal links), danach habe ich mich für eine künstliche Befruchtung entschieden, da ich völlig traumatisiert war, jedoch mein Körper lt. FA ja schwanger sein wollte.....Hat gleich geklappt ..mein Sohn ist drei.Jetzt hatte ich vor zwei Monaten meine dritte ESS. Kann deine Gefühle also völlig verstehen.
Ich möcht dir damit keine Angst machen..aber vielleicht eine Alternative aufzeigen. Ich würde zunächst die Seite vom FA bestimmen lassen, wo der Eileiter noch nicht "beschädigt" ist und es nochmal versuchen. Die Vorschläge, keine Angst zu haben und positiv zu denken, sind gut ...aber aus Erfahrung schwer umsetzbar. Für mich war immer das wichtigste, als Paar zusammen zustehen und sich über alle möglichen Wege bewußt zu werden. Wenn ihr ein Team seid wird euch alles gelingen auch mit Hindernissen! Dann habt ihr ein Ziel und einen Wunsch und der wird in Erfüllung gehen!
Liebe Grüße

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