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Eileiter verschlossen

26. März 2012 um 13:26

Hallo ihr Lieben,

ich bin 28 Jahre alt. Mein Mann und ich üben mittlerweile ca. seit 9 Monaten. Bei unserem ersten Kind "brauchten" wir 3 Monate (Mittlerweile ist er schon 5 Jahre alt).

Seit Monaten leide ich oft nach dem Eisprung bishin zur Mens, an mittelstarken Unterleibsschmerzen. Deswegen wurde vor 8 Wochen eine Bauchspiegelung durchgeführt. Mein Frauenarzt wollte sich zusätzlich auch noch die Eileiter ansehen und die Durchgängigkeit prüfen (Echovist).

Dabei stellte sich heraus, dass beide Eileiter verschlossen sind. Kein Tropfen der Flüssigkeit wäre durchgegangen. Außerdem wurde eine Entzündung der Eileiter festgestellt, die 20 Tage mit Antibiotika behandelt wurde. Mir scheint es auch wieder besser zugehen. Habe keine Schmerzen mehr. Mein Arzt sagte nach der Bauchspiegelung, dass ich nicht wieder auf natürlichem Wege schwanger werden könne. Ich müsse in die Kinderwunschklinik.

Nun meine Fragen;

Wie sicher ist diese Diagnose?
Kann es nicht sein, dass die Eileiter aufgrund der Entzündung nur temporär verschlossen waren und sich dann nach abklingen der Entzündung wieder öffnen?

(Wie zb. beim Schnupfen die Nase dicht ist und sich nach abklingen wieder öffnet, blödes Beispiel, ich weiß..aber so in etwa stelle ich mir das vor).

Ich bin ganz ratlos! Ich habe weder Verwachsungen noch eine chronische Eileiterentzündung und nun soll plötzlich nichts mehr bei mir natürlich funktionieren?

Vielleicht hat Jemand ähnliches erlebt und kann mir helfen!

Grüße

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26. März 2012 um 13:37

EL
Du solltest eine BS machen lassen, wenn die Entzündung abgeklungen ist. Leider öffnen sich entzündet gewesene EL nicht von selbst wieder, aber je nachdem, wie schlimm der Zustand ist, lassen sie sich eventuell mikrochirugisch wieder öffnen.
Bei mir war es der rechte EL, der durch eine Entzündung verschlossen gewesen war. Ist leider erst durch eine ELSS aufgefallen. Ich war dann recht lange im OP und brauchte hinterher auch noch eine BS zur Überprüfung, aber der EL ist wieder super.
Natürlich/durch Insemination ss geworden bin ich dann zwar aus anderen Gründen nicht mehr, aber mir war es wichtig gewesen, es zumindest so zu versuchen.
Wenn Du ansonsten gesund bist und einen eventuell etwas längeren Eingriff nicht scheust, kann das durchaus eine Option zu IVF sein.

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3. April 2012 um 13:43

Hallo
wüsti welch ein zufall du hier?
hihi

also ich bin jessica 25 (noch) und mein mann 30.
ich kenne dein problem. wir haben auch eine tochter 4,4 Jahre alt und bei mir wurde auch diagnostiziert das beide eileiter zu sind.
Was kann man machen?
sie öffnen aber der erfolg soll wohl nicht so hoch sein.
oder IVF je nach SG auch ne ICSI möglich.
aber wie man sich in so einer situation fühlt das kenne ich. leider.
hast du schon was unternommen?

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4. April 2012 um 7:53
In Antwort auf dana_12516376

Hallo
wüsti welch ein zufall du hier?
hihi

also ich bin jessica 25 (noch) und mein mann 30.
ich kenne dein problem. wir haben auch eine tochter 4,4 Jahre alt und bei mir wurde auch diagnostiziert das beide eileiter zu sind.
Was kann man machen?
sie öffnen aber der erfolg soll wohl nicht so hoch sein.
oder IVF je nach SG auch ne ICSI möglich.
aber wie man sich in so einer situation fühlt das kenne ich. leider.
hast du schon was unternommen?


Hallo!
Ich habe noch nichts unternommen. Wir haben gerade eine hibbelpause, da wir im August kirchlich heiraten.. und ich damit nun erstmal "abgelenkt" bin. Danach geht es weiter. Ich denke, dass ich noch einmal zu einem anderen FA gehe und mir das dort anhöre, vielleicht auch noch eine Bauchspiegelung machen lasse. Habe nun oft gelesen, dass Eileiter auch öfter mal auf und zu gehen.

Wie kam es bei dir raus, dass beide geschlossen sind? Und was macht ihr nun?

Liebe Grüße

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4. April 2012 um 8:31

Was wir tun?
Die in der kiwu meinte das in meinem Fall nur eine künstliche Befruchtung in frage kommt.also ivf oder icsi.mein mann hat 3 verschiedene spermieogramme von super bis schlecht.da wir finanziel nur einen versuch haben,Beete und hoffe ich.ich habe auch schon gehört das man mit hilfe ein bauchspiegelung die eileiter wieder frei bekommt.bei mir hatten Sie eine eileiterdurchgängigkeitsprüfun g gemacht mit Kontrastmittel.das Kontrastmittel ist aber in der gm geblieben.da aber die eileiter auch zu den Organen gehören,können Sie sich in der tat schließen.
Warum machst du eine pause? Bis August ist noch lange hin.fleißig weiter herzeln.vielleicht klappt es ja noch..alles gute.

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27. April 2012 um 17:00

Hallo!
Ich habe bereits Erfahrung mit der IVF. Meine Geschichte ist deiner sehr ähnlich. Habe das erste Kind ohne Probleme bekommen, ganz natürlich im 3. oder 4. Zyklus. Sind bereits 4 Jahre dabei zum 2. mal schwanger zu werden, leider erfolglos. Bei mir war nur ein Eileiter verschlossen, der andere war durchlässig aber trotzdem führte es zu keinem Erfolg. Die ivf ist eine sehr ernste Angelegenheit, zumindest war es bei mir so. Das drückt leider sehr auf die Psyche...auch wenn es im ersten Moment nicht so scheint. Erst nach dem negativen Ergebnis kommt das ans Licht wie gut man mit diesem Stress zurecht kommt.

Die IVF war bei uns vor etwa 1 Jahr. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen den nächsten Versuch zu wagen...ich fürchte, ich mache es nie wieder.....
FÜR MICH war es keine angenehme Erfahrung aber ich will Dir/Euch nicht den Mut nehmen. Mein Rat aus Erfahrung an Euch als Paar: Kümmert euch vor der IVF um psychotherapeutische Betreuung! Das wird leider von der KIWU- Klinik sehr vernachlässigt und die Betreuung nach der IVF ist nur auf den "nächsten Versuch" angelegt, nicht auf die psychologische Nachbetreuung. Man muss allgemein positiv denken ABER macht euch klar dass dies NUR EIN VERSUCH ist.
Da ich auch so jung bin versprach man mir sehr gute Erfolgschancen, die leider nicht eintrafen. Die Ärzte neigen dazu alles andere auszublenden und raten einem sehr zur IVF. In meinem Fall sagte man ich würde die nächsten 10 Jahre definitiv (auf natürliche weise) nicht schwanger werden können. Ich zweifle sehr an der Sicherheit der Diagnose, ich war mittlerweile bei einer Hebamme. Die hat bei mir einen Knick in dem Gebärmutterhals ertastet und durch Massagen wieder behoben. Zwar war der nicht soooo dramatisch dass es nicht zur Schwangerschaft kommt aber das z.B. hatten die Ärzte bei mir übersehen...Außerdem sprach sie davon dass die Entzündungen eben temporär sein könnten...und es nötig ist dass der Entzündungsschleim abgeht. Dazu macht man Kompressen, das kann man auch mit den Ärzten besprechen wie es genau funktioniert. Also nicht gleich resignieren und alles auf DIE EINE KARTE setzten, sondern viele Infos holen, für sich die richtige Methode finden und vorab psychotherapeutische Beratung aufnehmen. Ich wünsche Euch viel GLück und drücke ganz fest die Daumen!!!

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