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Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie vernarben nur ...

17. August 2010 um 12:51

Hallo ihr Lieben,
seit ich im April mein Baby in der 13. SSW verloren habe, lese ich viel in Eueren Beiträgen. Einerseits tut es gut, andererseits bin ich danach immer total fertig, da es so häufig passiert und ich dann Angst bekomme.
1 Monat nach meiner FG, wurde ich wieder "versehentlich" wieder schwanger. Wir sollten eigentlich 3 Monate warten, aber leider hat sich mein Eisprung so seltsam verschoben, dass ich gleich wieder schwanger war. Und dann der nächste Schock. Eine Eileisterschwangerschaft. OP, gerissener Eileiter, Blut ... Baby weg.
Ich habe meinen Verlsut von April noch nicht überstanden und schon musste ich wieder operiert werden. Jetzt weiß man nicht, wie der linke Eierstock bzw. Eileiter funktioniert und ob ich noch einmal von alleine schwanger werden kann. Ich soll wieder 3 Monate warten und dieses Mal gehen wir kein Risiko ein.
Ich fühle mich noch immer so leer... ausgepumpt und irgendwie unfähig.
Ich will immer alles richtig machen und die Dinge gelingen mir eigentlich auch immer so in etwa wie ich sie mir vorstelle. Aber das Kinder-kriegen ist einfach nicht so eine Sache. Man muss auf Gott vertrauen und das fällt nach solchen Erfahrungen so schwer...

Hatte jemand auch schon mal eine Eileiterschwangerschaft? Wie seid ihr weiter vorgegangen? Gibt es irgendwas, das ich tun könnte? Hat jemand Tipps wie ich das alles verarbeiten kann... ohne ständig meinen Freund voll zu jammern?

Liebe Grüße. Bianca

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21. August 2010 um 12:00

Hallo
ich hatte zwar noch keine Eileiter SS, aber wir mußten letztes Jahr in der 14. SSW einen Abbruch machen lassen da unser kleiner Engel nicht lebensfähig war, es war einfach eine ganz ganz schlimme Zeit und ich habe sehr lange darunter gelitten.

Hatte danach noch eine Gebärmutter OP da durch die Ausschabung Narben enstanden sind und dadurch hatte ich auch so schreckliche Angst nie wieder schwanger zu werden, dazu der Verlust des Wunschbabys..............

Jetzt bin ich Ende 24. SSW und die erste Zeit war sehr viel mit Angst verbunden und dem schlechten Gewissen unseren Engel ersetzen zu wollen, obwohl das ja Unsinn ist.

Mittlerweile geht es mir wirklich sehr gut, ich freue mich wahnsinnig auf unser kleines Mädchen, alles sieht bestens aus und ich denke zwar noch öfter an unser Sternchen aber das macht mich nicht mehr so traurig. Ich konzentriere mich mehr auf das kleine Wesen in meinem Bauch.

Glaub mir, die Narben werden irgendwann sehr verblassen wenn die Freude über eine neuen kleinen Bauchzwerg überwiegt.

Alles liebe wünsche ich Dir und das Du bald auch ein süßes kleines Baby im Arm halten darfst.

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27. August 2010 um 10:00
In Antwort auf basma_12497106

Hallo
ich hatte zwar noch keine Eileiter SS, aber wir mußten letztes Jahr in der 14. SSW einen Abbruch machen lassen da unser kleiner Engel nicht lebensfähig war, es war einfach eine ganz ganz schlimme Zeit und ich habe sehr lange darunter gelitten.

Hatte danach noch eine Gebärmutter OP da durch die Ausschabung Narben enstanden sind und dadurch hatte ich auch so schreckliche Angst nie wieder schwanger zu werden, dazu der Verlust des Wunschbabys..............

Jetzt bin ich Ende 24. SSW und die erste Zeit war sehr viel mit Angst verbunden und dem schlechten Gewissen unseren Engel ersetzen zu wollen, obwohl das ja Unsinn ist.

Mittlerweile geht es mir wirklich sehr gut, ich freue mich wahnsinnig auf unser kleines Mädchen, alles sieht bestens aus und ich denke zwar noch öfter an unser Sternchen aber das macht mich nicht mehr so traurig. Ich konzentriere mich mehr auf das kleine Wesen in meinem Bauch.

Glaub mir, die Narben werden irgendwann sehr verblassen wenn die Freude über eine neuen kleinen Bauchzwerg überwiegt.

Alles liebe wünsche ich Dir und das Du bald auch ein süßes kleines Baby im Arm halten darfst.

Danke!
Vielen lieben Dank für die aufbauenden Worte!
Ach, manchmal habe ich einfach Angst, dass es nie klappt und dann ist man so frustriert und am Ende. Man verliert jegliche Hoffnung!
Aber es ist toll von jemanden zu lesen, dem es gut geht und der eine Erfolgsgeschichte aufzuweisen hat. Ich freue mich für Dich!
Alles Gute für Euch!
Deine Bianca

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28. August 2010 um 19:02

16. SSW kein Herzschlag mehr
Hallo Bianca.

Ich glaube nicht dass das mit deiner Eileiterschwangerschaft damit zu tun hatte, dass du keine 3 Monate gewartet hast. Bei mir hatte der Arzt sowohl bei der Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter als auch bei meiner Fehlgeburt mit Ausschabung jeweils bei der Nachuntersuchung ca 2 Wochen danach gesagt ich müsste nicht warten, da laut Ultraschall alles ok ist. trotz alledem kann ich dich sooo gut verstehen, dass man nach solchen Erfahrungen wirklich den Mut verliert. Man denkt so oft warum muß sowas nur immer mir passieren. Ich hab mittlerweile das Gefühl, dass die Leute die sich wirklich Kinder wünschen immer sowas schreckliches erleben, währenddessen die ganzen

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28. August 2010 um 19:30

16. SSw kein Herzschlag mehr
Hallo Bianca. Hab dir vorhin schon mal geschrieben aber da kam dann nur die hälfte bei dir an. Also versuch Nummer 2:

Ich glaube nicht dass das mit deiner Eileiterschwangerschaft damit zu tun hatte, dass du keine 3 Monate gewartet hast. Bei mir hatte der Arzt sowohl bei der Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter als auch bei meiner Fehlgeburt mit Ausschabung jeweils bei der Nachuntersuchung ca 2 Wochen danach gesagt ich müsste nicht warten, da laut Ultraschall alles ok ist. trotz alledem kann ich dich sooo gut verstehen, dass man nach solchen Erfahrungen wirklich den Mut verliert. Man denkt so oft warum muß sowas nur immer mir passieren. Ich hab mittlerweile das Gefühl, dass die Leute die sich wirklich Kinder wünschen immer sowas schreckliches erleben, währenddessen die ganzen Unfälle gut ausgehen.

Das beste Beispiel dafür bin ich selbst. Ich hab meinen Freund 2005 kennengelernt und bin dann 2006 ungewollt schwanger geworden. Unsere süße Maus kam im Juli 2007 gesund und munter auf die Welt. Anfang 2009 hab ich dann die Spirale rausmachen lassen, da wir für unsere kleine ein Geschwisterchen wollten. Im August 2009 hatte ich dann eine Schwangerschaft außerhalb der Gebährmutter. Mußte dann alle 2 Tage zum HCG Test zwecks eventueller Bauchspiegelung. Hat sich dann aber von alleine mit ziemlich starken schmerzen und Hammer Blutungen gelöst. Danach 2 Abgänge in der 6. bzw 7. SSW.

Im April 2010 dann endlich wieder ein positiver Test. Bis zur 16. SSW vor 3 Wochen war auch alles ok. Ich bin dann ganz normal zur Vorsorge und dann der Schlag ins Gesicht. Kein Herzschlag mehr. Hab dann gleich eine Einweisung ins Krankenhaus bekommen, wo ich unser Baby dann am Abend zur Welt bringen musste. Am nächsten morgen dann die Ausschabung mit Vollnarkose. Mein erster Gedanke war -so das wars jetzt mit unserer Kinderplanung, das halten wir nicht nochmal aus- Mittlerweile hab ich von sooo vielen Leuten gehört, denen es ähnlich ging und fast alle haben mittlerweile 2 oder 3 gesunde Kinder. Das ist genau der Grund warum man denke ich nie aufgeben darf. Man muß einfach immer positiv in die Zukunft schauen auch wenn es sehr oft ganz schwer fällt.
Eine Freundin von mir hatte auch ne Eileiterschwangerschaft wie du, nur konnten sie ihren eileiter leider nicht retten. Was bedeutet dass man nur noch eine 50 % ige Chance hat schwanger zu werden. Das ganze ist jetzt 2 Jahre her und mittlerweile ist sie in der 30. SSW und es ist alles ok. Gib einfach niemals die Hoffnung auf, das ist das wichtigste.

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2. August 2011 um 15:28
In Antwort auf basma_12497106

Hallo
ich hatte zwar noch keine Eileiter SS, aber wir mußten letztes Jahr in der 14. SSW einen Abbruch machen lassen da unser kleiner Engel nicht lebensfähig war, es war einfach eine ganz ganz schlimme Zeit und ich habe sehr lange darunter gelitten.

Hatte danach noch eine Gebärmutter OP da durch die Ausschabung Narben enstanden sind und dadurch hatte ich auch so schreckliche Angst nie wieder schwanger zu werden, dazu der Verlust des Wunschbabys..............

Jetzt bin ich Ende 24. SSW und die erste Zeit war sehr viel mit Angst verbunden und dem schlechten Gewissen unseren Engel ersetzen zu wollen, obwohl das ja Unsinn ist.

Mittlerweile geht es mir wirklich sehr gut, ich freue mich wahnsinnig auf unser kleines Mädchen, alles sieht bestens aus und ich denke zwar noch öfter an unser Sternchen aber das macht mich nicht mehr so traurig. Ich konzentriere mich mehr auf das kleine Wesen in meinem Bauch.

Glaub mir, die Narben werden irgendwann sehr verblassen wenn die Freude über eine neuen kleinen Bauchzwerg überwiegt.

Alles liebe wünsche ich Dir und das Du bald auch ein süßes kleines Baby im Arm halten darfst.

Ausschabung und die Folgen
Bin soeben auf deinen Beitrag gestossen weil ich eine sehr ähnlich Geschichte habe und deshalb würde ich dir gerne ein paar Fragen stellen. Dein Beitrag ist zwar schon etwas älter aber ich hoffe, dass ich dich trotzdem erreichen kann.
Ich hatte auch eine Ausschabung und jetzt mach ich mir sorgen ob bei der OP etwas schief gelaufen ist -die Gebärmutter könnte ev. verletzt sein.Gem. meiner FA ist bei der OP alles gut verlaufen (etwas mehr Blut verloren aber nichts worüber man sich sorgen machen müsste). Ich habe nach der Ausschabung ca. 2wochen geblutet. meine Regel kam danach ziemlich pünktlich (30z) aber sie war sehr schwach und dauerte nur 2 Tage und das schon das 3mal. ich vermutte, dass sich wahrscheinlich meine Gebärmutterschleimhaut nicht richtig aufbaut. Die Vorstellung kein Kind mehr zu bekommen, mach mich wahnsinnig....Welche Anzeichen hattest du, das bei deiner Ausschabung die Gebärmutter verletzt wurde...auch eine schwache mens oder gar keine mens? Vielen lieben Dank für eine Antwort

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