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Die Schattenseiten der freien Entscheidung....

14. Mai 2013 um 20:20 Letzte Antwort: 17. Mai 2013 um 8:27

So sollte das nicht ablaufen ... bin ich heute (leider) drüber gestolpert. Soll jetzt nicht als "Zeigefinger" gegen jede Abtreibung gehen - aber doch zeigen, dass leider immer wieder schreckliche "Auslegungen" bei Recht auf freie Entscheidung getroffen werden...

http://de.nachrichten.yahoo.com/us-abtreibungsarzt-t%C3%B6tete-neugeborene-mit-schere-095529802.html?vp=1

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14. Mai 2013 um 20:52

Wollte ich damit auch nicht sagen...
Habe weder D, noch Ö, noch Schweiz oder Co. erwähnt .. war eher global gesehen. Aber gerade die USA wird wegen der "Offenheit" in dieser Frage oft "gelobt" (man bemerke bitte meine vielen """ - nur damit Worte hier nicht wieder als in Stein gemeisselt gelten) und wenn man halt mal offiziel bis zur 20. abtreiben darf... wie zb auch in Holland ... können in die Grenzen leider auch oft in der Sicht der Ärzte verschwimmen. Vielleicht passiert in D eine Abtreibung mit "Augenzudrücken" in der 14. Woche... dort wird halt aus der Frist gleich mal .. "Na geht auch noch in der 26." und für ein anderes "Gewünschtes Würmchen" dass durch schlimme Umstände auf die Welt kommt wird gekämpft... das finde ich so traurig, dass da mit 2erlei Massstab gemessen wird.

Und auch noch zu D... sind bei gofem nur Deutsche.. mh

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14. Mai 2013 um 21:14


ich denke schon, dass das auch mit Deutschland zu tun hat.
Weil es hier weniger um irgendwelche gesetzlichen Fristen geht, sondern um die Einstellung, die Haltung von Menschen.

Und auch hier im Forum gibt es doch genügend, die immer wieder betonen, dass sie zur Not auch noch über der 14.Wochen-Frist abtreiben würden, wenn sie zuvor nicht gerafft haben, dass sie schwanger sind.
Und die betonen, dass sie für einen solchen Spätabbruch auch nach Holland oder bis in die USA fahren würden.
DIE hätten kein Problem damit, einen Fötus noch in der 24. SSW abzutreiben.

Und - davon bin ich überzeugt - die würden auch noch NACH der 24. SSW abtreiben.
Denn mit welcher Logik würde man das jetzt ausschließen wollen?
Die deutschen Gesetzes sind denen, die Abtreibungstourismus betreiben, egal; das zeigen sie ja ganz deutlich.
WARUM sollten die US-Amerikanischen Gesetze dann für sie Geltung haben?

Wenn Gesetze aber in dieser Richtung keine Bedeutung mehr haben - woher kann man da die Sicherheit nehmen es auszuschließen, dass sie nicht sogar mit der Tötung eines Neugeborenen, also wenn die Abtreibung schief gegangen ist, "einverstanden" wären?
Für etliche hier ist das Motto doch "Hauptsache das Problem ist weg"
Der Weg dahin - shitegal.

So ein Neugeborenes, das gerade die eigene Abtreibung überlebt hat, ist vermutlich geschwächt, bewegt sich deshalb nicht so enorm, wimmert vielleicht nur leise vor sich hin - ein kleines Bündel Mensch, das eh schon einen eher halbtoten Eindruck macht.
Soo viele Zeugen sind bei der illegalen Abtreibung auch nicht vor Ort.
Da ist ein Töten des Kindes doch schnell und problemlos bewerkstelligt, und kaum jemand kriegt es mit.

Ich habe bei etlichen hier tatsächlich Zweifel, dass sie sich DANN plötzlich für das Kind aussprechen würden, das sie doch unbedingt loswerden wollen.

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14. Mai 2013 um 21:15

Das hat doch etwas mit Abtreibung
in Deutschland zu tun, da hüben wie drüben sich bei Spätabtreibungen das Problem ergibt, dass der Arzt eine gewisse Zeit vor der eigentlichen Abtreibung dem Kind eine tödliche Spritze ins Herz spritzen muss.

Vergisst er die, sticht er daneben oder baut sonst Mist, kann das Kind die Abtreibung überleben und der Arzt muss auf einmal das Kind, das er noch ein paar Stunden/Tage vorher versucht hat zu töten auf einmal mit allen Mitteln das Leben retten, ansonsten macht er sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar. Holt er die Spritze nach oder greift er zur Schere wie der US Arzt ist es Mord, wogegen dieselbe Handlung ein paar Stunden zuvor nicht nur zulässig ist, sondern der Arzt muss sie sogar im Auftrag des Patienten ausführen.

Das ist deshalb für das Thema Abtreibung relevant, da es einerseits für die Mediziner eine ziemliche Hirnverrenkung bedeuten kann und andererseits ist es nicht furchtbar logisch, denn das Baby verändert sich in der Zeit praktisch nicht.

Und letzteres hat "schlaue" "Ethiker" auf den Plan gerufen, die sagen, dass wenn man das Kind vor der Abtreibung, die teilweise vom Vorgang identisch mit einer Geburt ist, z.b. per Spritze ins Herz töten darf, und es sich bis es draußen ist praktisch nicht verändert, es also immer noch das gleiche ist, man es eigentlich auch danach noch töten dürfte.
Und da diese Spätabtreibungen teilweise wirklich Wehen usw. beinhalten, folgern sie, dass es auch bei ganz normalen Geburten einen Zeitraum geben muss, indem das Kind unter den gleichen Voraussetzungen, die die Spätabtreibung zulässig machen, nach der Geburt getötet werden darf.

Hier ein Beispiel dieser Diskussion:
http://jme.bmj.com/content/current
"After-birth abortion: why should the baby live? "

(Ich denke auch ohne übersetzung ist klar, warum "Ethiker" in Anführungsstrichen sein muss.)

Diese Diskussion ist für die Gesellschaft nicht unerheblich und hängt direkt mit dem Thema Spätabtreibung zusammen. Und nach Ansicht dieser "Ethiker" kann man diesem US Arzt auch nicht unbedingt Mord vorwerfen.

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14. Mai 2013 um 22:35

Oh man
Ich möchte mal in den Kopf eines MEnschen gucken können der zu so etwas in der Lage ist. Einfach mal um zu wissen was der denkt....

Wie kann man lebende Föten entbindne und mit einer Schere umbringen? Das ist krank!

Aber sowas wirds überall geben... grade da wos nicht erlaubt ist und Abbrüche in Hinterhöfen und nach Feierabend durchgeführt werden

Ob die Todesstrafe da nun gerechtfertigt ist... finde ich eher nciht. Aber ich kenne das amerikanische Recht nicht und kann da nur persönlich werten!

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15. Mai 2013 um 0:47
In Antwort auf carn

Das hat doch etwas mit Abtreibung
in Deutschland zu tun, da hüben wie drüben sich bei Spätabtreibungen das Problem ergibt, dass der Arzt eine gewisse Zeit vor der eigentlichen Abtreibung dem Kind eine tödliche Spritze ins Herz spritzen muss.

Vergisst er die, sticht er daneben oder baut sonst Mist, kann das Kind die Abtreibung überleben und der Arzt muss auf einmal das Kind, das er noch ein paar Stunden/Tage vorher versucht hat zu töten auf einmal mit allen Mitteln das Leben retten, ansonsten macht er sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar. Holt er die Spritze nach oder greift er zur Schere wie der US Arzt ist es Mord, wogegen dieselbe Handlung ein paar Stunden zuvor nicht nur zulässig ist, sondern der Arzt muss sie sogar im Auftrag des Patienten ausführen.

Das ist deshalb für das Thema Abtreibung relevant, da es einerseits für die Mediziner eine ziemliche Hirnverrenkung bedeuten kann und andererseits ist es nicht furchtbar logisch, denn das Baby verändert sich in der Zeit praktisch nicht.

Und letzteres hat "schlaue" "Ethiker" auf den Plan gerufen, die sagen, dass wenn man das Kind vor der Abtreibung, die teilweise vom Vorgang identisch mit einer Geburt ist, z.b. per Spritze ins Herz töten darf, und es sich bis es draußen ist praktisch nicht verändert, es also immer noch das gleiche ist, man es eigentlich auch danach noch töten dürfte.
Und da diese Spätabtreibungen teilweise wirklich Wehen usw. beinhalten, folgern sie, dass es auch bei ganz normalen Geburten einen Zeitraum geben muss, indem das Kind unter den gleichen Voraussetzungen, die die Spätabtreibung zulässig machen, nach der Geburt getötet werden darf.

Hier ein Beispiel dieser Diskussion:
http://jme.bmj.com/content/current
"After-birth abortion: why should the baby live? "

(Ich denke auch ohne übersetzung ist klar, warum "Ethiker" in Anführungsstrichen sein muss.)

Diese Diskussion ist für die Gesellschaft nicht unerheblich und hängt direkt mit dem Thema Spätabtreibung zusammen. Und nach Ansicht dieser "Ethiker" kann man diesem US Arzt auch nicht unbedingt Mord vorwerfen.

Sieht man
die ganze Heuchelei. Drinnen ist es was anderes als draussen, mit 14. Wochen was anderes als mit 24. Nein, ist es nicht. Man beendet immer ein Menschenleben, egal wann und egal in welcher Umgebung. Den Arzt sollte man hart bestrafen und die Mütter gleich mit.

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15. Mai 2013 um 5:34
In Antwort auf an0N_1210353799z

Oh man
Ich möchte mal in den Kopf eines MEnschen gucken können der zu so etwas in der Lage ist. Einfach mal um zu wissen was der denkt....

Wie kann man lebende Föten entbindne und mit einer Schere umbringen? Das ist krank!

Aber sowas wirds überall geben... grade da wos nicht erlaubt ist und Abbrüche in Hinterhöfen und nach Feierabend durchgeführt werden

Ob die Todesstrafe da nun gerechtfertigt ist... finde ich eher nciht. Aber ich kenne das amerikanische Recht nicht und kann da nur persönlich werten!

Der Arzt wollte keine lebenden
"Föten" entbinden.

Die Methode mit der er vor der Geburt versuchte zu töten, war unzuverlässig.

Und dann hat er sich zumindest von der Logik her ziemlich nachvollziehbar:
"Ich hätts eigentlich vorgestern töten sollen, hat nicht geklappt, mein medizinisches Wissen sagt mir, dass zwischen dem Ding da jetzt vor mir und dem was ich vorgestern versuchte zu töten null Unterschied besteht, also hol ich das nach, was vorgestern schon hätte klappen sollen."

Weswegen er vor Gericht auch nicht den Eindruck machte, dass er viele Gewissensbisse hat. Er hat halt nur dass was er sowieso töten sollte 1 oder 2 Tage zu spät getötet.

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15. Mai 2013 um 11:13
In Antwort auf carn

Der Arzt wollte keine lebenden
"Föten" entbinden.

Die Methode mit der er vor der Geburt versuchte zu töten, war unzuverlässig.

Und dann hat er sich zumindest von der Logik her ziemlich nachvollziehbar:
"Ich hätts eigentlich vorgestern töten sollen, hat nicht geklappt, mein medizinisches Wissen sagt mir, dass zwischen dem Ding da jetzt vor mir und dem was ich vorgestern versuchte zu töten null Unterschied besteht, also hol ich das nach, was vorgestern schon hätte klappen sollen."

Weswegen er vor Gericht auch nicht den Eindruck machte, dass er viele Gewissensbisse hat. Er hat halt nur dass was er sowieso töten sollte 1 oder 2 Tage zu spät getötet.

Und was
soll mir das jetzt sagen? Außer das meine Meinung wieder niedergequaselt werden soll?

Ich sag ja, Todesstrafe find ich ungerechtfertigt. Die Kinder hätten ohnehin nciht leben dürfen. Nur bin ich auch grundsätzlich gegen den Abbrcuh einer bereits lebensfähigen SS. Das Kind dann früher holen und wegbringen wäre für mich völlig in Ordnung. Nur mit einer Schere bringe ich ncihtmal ein Mastvieh um, warum sollte das bei Föten jetzt so lachs gesehen werden?

Na ist auch wurscht. Ob dir meine Denkweise zusagt oder nicht wird mein Leben weder bereichern noch verschlechtern.

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15. Mai 2013 um 11:18
In Antwort auf an0N_1210353799z

Und was
soll mir das jetzt sagen? Außer das meine Meinung wieder niedergequaselt werden soll?

Ich sag ja, Todesstrafe find ich ungerechtfertigt. Die Kinder hätten ohnehin nciht leben dürfen. Nur bin ich auch grundsätzlich gegen den Abbrcuh einer bereits lebensfähigen SS. Das Kind dann früher holen und wegbringen wäre für mich völlig in Ordnung. Nur mit einer Schere bringe ich ncihtmal ein Mastvieh um, warum sollte das bei Föten jetzt so lachs gesehen werden?

Na ist auch wurscht. Ob dir meine Denkweise zusagt oder nicht wird mein Leben weder bereichern noch verschlechtern.

Das es nachvollziehbar ist,
was in dem kopf eines solchen Menschen vorgeht. Ein solcher Mensch kann keinen Unterschied zwischen einem Fötus knapp vor der Geburt und einem Baby knapp nach der Geburt sehen.

Was dir das bringt?

Keine Ahnung, vielleicht Spass am philosophischen Rumwälzen, was der Unterschied denn ist, aber du hattest den Wunsch geäußert:

"Ich möchte mal in den Kopf eines MEnschen gucken können der zu so etwas in der Lage ist. Einfach mal um zu wissen was der denkt...."

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15. Mai 2013 um 11:35
In Antwort auf carn

Das es nachvollziehbar ist,
was in dem kopf eines solchen Menschen vorgeht. Ein solcher Mensch kann keinen Unterschied zwischen einem Fötus knapp vor der Geburt und einem Baby knapp nach der Geburt sehen.

Was dir das bringt?

Keine Ahnung, vielleicht Spass am philosophischen Rumwälzen, was der Unterschied denn ist, aber du hattest den Wunsch geäußert:

"Ich möchte mal in den Kopf eines MEnschen gucken können der zu so etwas in der Lage ist. Einfach mal um zu wissen was der denkt...."

Ja stimmt
da hab ich falsch gelesen.

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15. Mai 2013 um 13:35

Das
wäre theoretisch sogar als gesetzliche Regelung zulässig, denn eine Spätabtreibung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch#Medika ment.C3.B6se_Sp.C3.A4tabbr.C3.BCche

nach der 24. Woche unterscheidet sich von einer nach der 24. Woche eingeleiteten Geburt im Wesentlichen dadurch, dass man dem Fötus eine tödliche Injektion verpasst und eventuell macht man auch sperrige Teile kleiner, sprich man saugt das Gehirn teilweise aus dem Kopf und bricht die Schädelknochen.

Danach sorgen die medikamentös verursachten Wehen für den Rest. Man müsste auf die tödliche Injektion verzichten, die Wehen vermutlich mit einem anderen Cocktail verursachen.

Für die Frau würde dieser andere Cocktail die Sache vermutlich schwerer und gefährlicher machen und die Tatsache, dass eben der Kopf ohne Volumenverringerung da raus muss. Aber spitzfindige Juristen könnten das damit rechtfertigen, dass diese Unannehmlichkeiten für die Frau die verbesserte Überlebenschance des Kindes rechtfertigen (bei der tödlichen Spritze ist die Chance ja 0, bei einer Frühgeburt eines behinderten Kindes sind die Chancen ungleich null)

Einzig, wenn die Geburt selbst das medizinische Risiko ist, dass die Spätabtreibung rechtfertigen würde, wäre das auzuschliessen.

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15. Mai 2013 um 18:05

Wieso?
Mach's richtig und er empfindet keine Schmerzen. Nicht mal ein Erwachsener würde Schmerzen empfinden, wenn man's richtig macht. Rechtfertigt Mord dennoch nicht. Überlebensfähig ist so ein Frühchen auch nur, wenn man es an die entsprechende Maschinerie anhängt. Von wegen unabhängig oder allein lebensfähig. Auch das rechtfertigt keinen Mord.

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15. Mai 2013 um 18:07

Die Abtreibung ist falsch
Egal in welcher Woche. Dann muss man das bestimmt nicht noch ausweiten .

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16. Mai 2013 um 7:02

Wenn's ein höheres Wesen gibt
bzw einen Schöpfer, dann ist richtig und falsch sehrwohl definiert. Dann gibt's kein "für Dich und für mich". Und die Existenz so eines Wesens ist auch nicht abhängig davon, ob wir dran glauben oder nicht.

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16. Mai 2013 um 10:12
In Antwort auf esmi_12120735

Wenn's ein höheres Wesen gibt
bzw einen Schöpfer, dann ist richtig und falsch sehrwohl definiert. Dann gibt's kein "für Dich und für mich". Und die Existenz so eines Wesens ist auch nicht abhängig davon, ob wir dran glauben oder nicht.

Es gibt doch ein höheres Wesen
und es hört auf den Namen BVerfG.

Ach? Die haben kein Recht Frauen vorzuschreiben, was richtig und falsch ist?

Mag sein, aber wer immer das sagt, kann dann auch nicht mehr mit "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." oder sonst einem Menschenrechts- und/oder Würdekram kommen, denn das alles macht nur Sinn, wenn der Satz "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Sinn macht und der macht nur Sinn, wenn man sich als Gesellschaft der Auslegung des Bundesverfassungsgerichts bezüglich der Begriffe "Würde" und "Menschen" unterordnet, womit nebnbei man sich auch dessen Ansicht bezüglich richtig und falsch bei Abtreibung aneigenen muss.

Ansonsten hat man nur Wertebeliebigkeit und kann getrost zum Thema Menschenwürde und deren Verletzung den Mund halten.

(@redpoll: dieses höhere Wesen hält zwar auch Abtreibung für grundsätzlich falsch, kommt allerdings durch einige juristische Verrenkungen zum Schluss, dass sie trotzdem in gewissen Spezialfällen erlaubt sind und unter gewissen Voraussetzungen auch allgemein straffrei bleiben können.

Und man muss auch nicht jeden Mist akzeptieren, den das BVerfG verzapft, aber wer bei den zentralen Begriffen Mensch und Würde drastisch abweicht, der steht halt außerhalb unserer Grundordnung und kann nebenbe, wenn er das politisch verfolgt, guten Gewissens als Verfassungsfeind bezeichnet werden.)

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16. Mai 2013 um 10:17

Die einzig relevante Frage ist,
"du bist prolife also ist für dich egal ob 5 oder 24 ssw für andere jedoch nicht ist doch auch gut so du hast deine meinung und gut ist.

rein von der entwicklung her ist es aber ein riesiger unterschied."

ist es ein Mensch oder nicht. Ist es einer, dann ist Abtreibung falsch. Ist es keiner, kann man es auch rausholen und sich im Mixer daraus ein netten Drink machen, das verstösst dann blos gegen Lebensmittelgesetze.

Und wenns in Woche 5 kein Mensch ist und in Woche 24 ein Mensch ist, dann muss sich zwischendurch das ändern, was den Menschen zum Menschen macht. Da muss man aufpassen, denn alles was dieses etwas nicht hat oder nicht mehr hat, kann abgesehen von Tierschutzgesetzen, Leichenschändung und Lebensmittelgesetzen in den Mixer.

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16. Mai 2013 um 21:02
In Antwort auf carn

Die einzig relevante Frage ist,
"du bist prolife also ist für dich egal ob 5 oder 24 ssw für andere jedoch nicht ist doch auch gut so du hast deine meinung und gut ist.

rein von der entwicklung her ist es aber ein riesiger unterschied."

ist es ein Mensch oder nicht. Ist es einer, dann ist Abtreibung falsch. Ist es keiner, kann man es auch rausholen und sich im Mixer daraus ein netten Drink machen, das verstösst dann blos gegen Lebensmittelgesetze.

Und wenns in Woche 5 kein Mensch ist und in Woche 24 ein Mensch ist, dann muss sich zwischendurch das ändern, was den Menschen zum Menschen macht. Da muss man aufpassen, denn alles was dieses etwas nicht hat oder nicht mehr hat, kann abgesehen von Tierschutzgesetzen, Leichenschändung und Lebensmittelgesetzen in den Mixer.

Wenn's nicht aussieht wie einer
ist's eben keiner, so einfach ist das bei ProChoice. Und wenn's mal aussieht wie einer, ja dann muss er eben auch fühlen und handeln wie einer, damit's einer ist. Ohne diese Definition könnte man damit eben nicht machen, was man will und heute lässt man sich als Frau doch nicht mehr einschränken!

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16. Mai 2013 um 21:10
In Antwort auf carn

Es gibt doch ein höheres Wesen
und es hört auf den Namen BVerfG.

Ach? Die haben kein Recht Frauen vorzuschreiben, was richtig und falsch ist?

Mag sein, aber wer immer das sagt, kann dann auch nicht mehr mit "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." oder sonst einem Menschenrechts- und/oder Würdekram kommen, denn das alles macht nur Sinn, wenn der Satz "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Sinn macht und der macht nur Sinn, wenn man sich als Gesellschaft der Auslegung des Bundesverfassungsgerichts bezüglich der Begriffe "Würde" und "Menschen" unterordnet, womit nebnbei man sich auch dessen Ansicht bezüglich richtig und falsch bei Abtreibung aneigenen muss.

Ansonsten hat man nur Wertebeliebigkeit und kann getrost zum Thema Menschenwürde und deren Verletzung den Mund halten.

(@redpoll: dieses höhere Wesen hält zwar auch Abtreibung für grundsätzlich falsch, kommt allerdings durch einige juristische Verrenkungen zum Schluss, dass sie trotzdem in gewissen Spezialfällen erlaubt sind und unter gewissen Voraussetzungen auch allgemein straffrei bleiben können.

Und man muss auch nicht jeden Mist akzeptieren, den das BVerfG verzapft, aber wer bei den zentralen Begriffen Mensch und Würde drastisch abweicht, der steht halt außerhalb unserer Grundordnung und kann nebenbe, wenn er das politisch verfolgt, guten Gewissens als Verfassungsfeind bezeichnet werden.)

Ein Gesetz ist kein höheres Wesen
Gesetze werden von Menschen gemacht und sind deshalb total willkürlich. Menschen sind schon vor dem Gesetz alle gleich (ausser, sie sind noch nicht geboren oder behindert ). "Für mich ist es so, für Dich ist es anders" und je nachdem, welcher von beiden in der Politik sitzt, bestimmt der oder der andere über Richtig und Falsch. Das kann's ja nicht sein.

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16. Mai 2013 um 21:20
In Antwort auf esmi_12120735

Wenn's nicht aussieht wie einer
ist's eben keiner, so einfach ist das bei ProChoice. Und wenn's mal aussieht wie einer, ja dann muss er eben auch fühlen und handeln wie einer, damit's einer ist. Ohne diese Definition könnte man damit eben nicht machen, was man will und heute lässt man sich als Frau doch nicht mehr einschränken!

Komischerweise
glaube ich aber das das alle absolut furchtbar fänden, wenn man sich das in den Mixer tut. Was unlogisch ist, denn ist es kein Mensch, dann ist auch nicht so furchtbar, wenn man es isst. Man kann ja auch seinen Hamster verspeisen.

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16. Mai 2013 um 21:22
In Antwort auf esmi_12120735

Wenn's nicht aussieht wie einer
ist's eben keiner, so einfach ist das bei ProChoice. Und wenn's mal aussieht wie einer, ja dann muss er eben auch fühlen und handeln wie einer, damit's einer ist. Ohne diese Definition könnte man damit eben nicht machen, was man will und heute lässt man sich als Frau doch nicht mehr einschränken!

Richtig
das lässt man auch nicht mehr.
Das Leben der Frau, die ein soziales Umfeld hat, geht vor. Ganz einfach. Der Fötus KÖNNTE dazu gehören, wenn Frau das will.

Lang lebe die Selbstbestimmung!

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16. Mai 2013 um 21:24
In Antwort auf carn

Komischerweise
glaube ich aber das das alle absolut furchtbar fänden, wenn man sich das in den Mixer tut. Was unlogisch ist, denn ist es kein Mensch, dann ist auch nicht so furchtbar, wenn man es isst. Man kann ja auch seinen Hamster verspeisen.

Man kann alles essen
und muss es trotzdem nciht.

Ich esse weder Hamster, noch Mastvieh, Kangurus, Goldfische oder Sonstiges....

Wenn du dir jetzt Fötensmoothie reinhauen musst: guten Hunger. ProChoice komtm auch ohne aus.

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16. Mai 2013 um 21:30

Sicher
allerdings NUR, wenn wir dann ebenfalls erlauben, dass Eltern ihre NEUGEBORENEN Kinder einfach in der Hütte liegen lassen, ohne sich darum zu kümmern, also ohne Nahrung, Kleidung, Pflege.

Wäre nämlich das Gleiche in Grün - OHNE die genannten Dinge ist ein neugeborenes Baby ganz ganz schnell Geschichte.

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16. Mai 2013 um 21:36
In Antwort auf an0N_1210353799z

Man kann alles essen
und muss es trotzdem nciht.

Ich esse weder Hamster, noch Mastvieh, Kangurus, Goldfische oder Sonstiges....

Wenn du dir jetzt Fötensmoothie reinhauen musst: guten Hunger. ProChoice komtm auch ohne aus.


Warum eigentlich?

Ich meine, wenn so ein Embryo doch eh nichts weiter ist?
Nur irgendein Zellhaufen, der genauso gut von Affe oder Schwein stammen könnte?
WAS genau spricht dann eigentlich aus ProChoicer-Sicht gegen weitergehende Verwertung des Ganzen?

Keine Ahnung, wie es mit der Nahrhaftigkeit von abgetriebenen Föten aussieht, aber falls die gegeben wäre...
Oder wie wäre es damit, diese wenigstens zu Tierfutter zu verarbeiten?
Dann hätten sie immerhin noch eine Bestimmung.

Mal ernsthaft gefragt - Mensch ist es für ProChoice nicht, eigentlich ist es nichts, was wirklich was wert wäre.
Was spräche denn dann dagegen?
Irgendwelche ethischen, moralischen Erwägungen können es dann ja kaum sein.
Oder dann plötzlich doch?

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16. Mai 2013 um 21:42
In Antwort auf an0N_1192638799z


Warum eigentlich?

Ich meine, wenn so ein Embryo doch eh nichts weiter ist?
Nur irgendein Zellhaufen, der genauso gut von Affe oder Schwein stammen könnte?
WAS genau spricht dann eigentlich aus ProChoicer-Sicht gegen weitergehende Verwertung des Ganzen?

Keine Ahnung, wie es mit der Nahrhaftigkeit von abgetriebenen Föten aussieht, aber falls die gegeben wäre...
Oder wie wäre es damit, diese wenigstens zu Tierfutter zu verarbeiten?
Dann hätten sie immerhin noch eine Bestimmung.

Mal ernsthaft gefragt - Mensch ist es für ProChoice nicht, eigentlich ist es nichts, was wirklich was wert wäre.
Was spräche denn dann dagegen?
Irgendwelche ethischen, moralischen Erwägungen können es dann ja kaum sein.
Oder dann plötzlich doch?

Ist bisschen wenig ergiebig oder?
Aber mal davon ab...

Reifebeweis durch Absurdität, Morbidität und Lächerlichkeit? Ich gratuliere, ProLife....

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16. Mai 2013 um 21:54
In Antwort auf an0N_1210353799z

Ist bisschen wenig ergiebig oder?
Aber mal davon ab...

Reifebeweis durch Absurdität, Morbidität und Lächerlichkeit? Ich gratuliere, ProLife....


War klar, dass Du nicht ernsthaft antworten kannst.

Warum eigentlich nicht?

Plötzlich doch moralische Bedenken?

Ähm ja, gratuliere ebenfalls - Reifebeweis durch Feigheit, Unsinnigkeit, Widersprüchlichkeit = ProChoice?

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16. Mai 2013 um 21:59
In Antwort auf an0N_1192638799z


War klar, dass Du nicht ernsthaft antworten kannst.

Warum eigentlich nicht?

Plötzlich doch moralische Bedenken?

Ähm ja, gratuliere ebenfalls - Reifebeweis durch Feigheit, Unsinnigkeit, Widersprüchlichkeit = ProChoice?

Keine Kidner mehr hier
denen du Schmerzen und körperliche Strafe wünschen kannst oder warum wieder so launisch?

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16. Mai 2013 um 22:09
In Antwort auf an0N_1210353799z

Keine Kidner mehr hier
denen du Schmerzen und körperliche Strafe wünschen kannst oder warum wieder so launisch?


Ich bin nicht launisch.

Ich habe nur das aufgegriffen, was Carn angesprochen hat, und mit dem er wohl ins Schwarze getroffen hat.

Mensch oder irgendwas wert ist ein Embryo für ProChoice nicht.
Aber trotzdem hat ProChoice ganz offensichtlich was dagegen, wenn man AbtreibungsGEWEBE dann anschließend wenigstens noch irgendwie einer sinnvollen Verwendung zukommen ließe.

Was tatsächlich sehr sehr unlogisch ist.

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16. Mai 2013 um 22:16
In Antwort auf an0N_1192638799z


Ich bin nicht launisch.

Ich habe nur das aufgegriffen, was Carn angesprochen hat, und mit dem er wohl ins Schwarze getroffen hat.

Mensch oder irgendwas wert ist ein Embryo für ProChoice nicht.
Aber trotzdem hat ProChoice ganz offensichtlich was dagegen, wenn man AbtreibungsGEWEBE dann anschließend wenigstens noch irgendwie einer sinnvollen Verwendung zukommen ließe.

Was tatsächlich sehr sehr unlogisch ist.

Ich würde
überhaupt nix vom Menschen essen. Ich werd nciht erst Kanibale wenn ich vom kleinen Zeh bis zur Schädeldecke alles abnage.

Fragst du auch Leute die sich Nagelbetten rausschneiden lassen müssen, oder tumoröses Gewebe, ob du dein Lieblingslasagnerezept vorbei bringen darfst? Oder Leberwurst für die passende Amputatuin? Gallensteinbowle? Nein? Warum müssen wir uns dann so hohle Fragen gefallen lassen?

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17. Mai 2013 um 7:34

Ich habe vom "dürfen"nicht davon, dass man es machen sollte
Wenn man seinen Hamster tötet und verspeist und die Polizei erfährt davon, passiert im allgemeinen nichts.

Wenn man seinen Blinddarm rausnehmen lässt, um ihn anschliessend zu essen, und die Polizei erfährt davon, passiert höchstens dem Arzt was, da es vermutlich gegen irgendwelche Ärtzeregeln geht.

Wenn man sich einen Finger abschneidet und verspeist, kommt man in die Klappse, wird jedoch nicht von einem Gericht verurteilt.

Diese Dinge sind also alles Sachen, die man machen darf und die im Wesentlichen niemand macht, weil es krank, ecklig oder schlicht dumm ist.

Hingegen wenn man einen Menschen tötet und verspeist und die Polizei erfährt davon, wird man lebenslang eingesperrt und der Schlüssel wird juristisch sowiet weggeworfen wie es geht. Selbst wenn man einen Menschen verspeist, mit dessen Tod man nichts zu tun hat, wird man meistens eingesperrt.

Die prolife Seite kann klar sagen, was juristisch mit einer Frau zu geschehen hätte, die sich den Embryo rausholen lässt, um ihn zu essen.

Die prochoice Seite kann keine klare Aussage dazu machen, sondern kann sich der Frage nur durch emotionale Empörung entziehen oder mit dem Hinweis, dass das nicht vorkäme (wo ich mir leider nicht sicher bin, in Chile gabs kürlich einen Fall, bei dem eine Frau in einer Sektengruppe geholfen hat ihr 2 Tage altes Kind rituell zu töten. Wenn es Psychos gibt, die glauben, dass Babies töten magische Kräfte bringt, kanns auch leicht welche geben, die sich mit dem ein paar Monate vorher auch zufrieden geben, wenn sie da ran kommen.)

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17. Mai 2013 um 8:27

Wie unten geschrieben,
der Punkt ist nicht drauf kommen, sondern ob es verboten ist oder nicht.

Eigene Exkremente, Haare oder Körperflüssigkeiten verspeisen ist nicht verboten, eigene Organe zwar auch nicht, aber man kommt im Allegemeinen als geisteskrank in die Klappse.

Wenn der Embryo ein Mensch wäre, wäre es verboten ihn zu essen.

Ist er kein Mensch, ist es nicht verboten.

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