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Die andere Seite, der Mann!

29. Juli 2009 um 18:00 Letzte Antwort: 4. August 2009 um 10:35

Hallo Zusammen,

meine Freundin will in den nächsten Tagen einen Abbruch vornehmen lassen. Ich selbst bin auch nicht für ein Kind, habe ihr aber gesagt dass es ihre Entscheidung ist und sie mir 100x wichtiger ist, als ein Abbruch. Sie hat sich nun dafür entschieden.... Dies ist allerdings nicht Thema!

Meine Frage an euch, wie kann ich ihr am besten Kraft geben und ihr in dieser sehr schwierigen Zeit helfen. Ich will einfach keine Fehler machen.

Leider habe ich nichts über mein Anliegen im Internet gefunden. Mir ist einfach wichtig zu erfahren was eure Männer falsch gemacht haben, was sie besser hätten machen können usw.

Gruß
René

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29. Juli 2009 um 18:12

Also.......................... ........
zunächst finde ich es erstmal super von dir dass du ihr helfen willst ,un angst davor hast sie zusätzlich zu stressen
am besten ist es natürlich ihr zuzhören wenn sie beispielsweise ängste davor hat oder weinkrämfe etc.
versuch sie einfach sogut wie möglich zu unterstützen,das tust du schon indem du einfach bei ihr bist.


nuja mein freund macht zz leider viel falsch er sagt er würde mich unbterstützen un blah (stehe kurz vor einem abbruch )macht es aba ni er is zum kotzen zz mir is ständig schlecht un allgemein geht es mir nich gut deswegen lieg ich den ganzen tag im bett un er regt sich nur darüber auf,genauso wenn ich am pc sitz (wie grad eben) regtr er sich auf dass ich ja den ganzen tag davor sitz(was auch nich stimmt ) aber ich im internetr wie zb hier leute finden kann die das gleiche grad durchmachen bzw. durchgemacht haben un man somit erfahrungen austauschen kann .............................. ......


also das solltest du auf gar keinen fall tun....................

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29. Juli 2009 um 18:33


Und dein Ratschlag war jetzt sehr hilfreich, sowohl für sie als auch für mich! Überleg bitte erst....

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29. Juli 2009 um 18:50
In Antwort auf finlay_12704590


Und dein Ratschlag war jetzt sehr hilfreich, sowohl für sie als auch für mich! Überleg bitte erst....

Sorgen
kurz noch etwas... Als ich es erfahren habe, habe ich unter Schock gestanden und gesagt, dass es meine Welt zum gegenwärtigen Zeitpunkt zum Einsturz bringen würde. Nun ja, das war meine erste Reaktion, die mir auch sehr leid tut. Da ich nicht sehr lange selbständig bin und wie irre um jeden Euro kämpfen muss und all meine Energie dafür drauf geht, ist an dieser Aussage ein Funke Wahrheit dran. Habe ihr aber auch gesagt, dass ich sie nicht verlassen werde, egal wie sie sich entscheiden wird! Für mich ist ihre Gesunheit, sowohl körperlich als auch seelisch 1000 wichtiger als meine Gründe. Ich liebe sie sehr und möchte alles tun, damit ich ihr die nächsten Tage ertragbarer machen kann und ich möchte für sie da sein, egal in welcher Form!

Natürlich geht es mir gerade auch besch...., aber vor allem da ich mich sehr um sie sorge! Habe sie zudem auch mit meinen eigenen Ängsten ein paar Mal belastet. Hätte ich nicht machen sollen, aber eine Maschine die einfach funktioniert bin ich eben auch nicht. Sie hat ein wenig Abstand genommen, auch um es sich alles gut zu überlegen. Ich habe dies dann als Signal befürchtet, sie wolle sich trennen... Somit war ich ihr bereits in diesem Punkt eher eine Last. HILFE! Ich kann und will keinen Fehler mehr machen und möchte ihr all meine Kraft, körperlich und seelisch geben!

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29. Juli 2009 um 18:54

Nicht gut
Hey... habe vor gut 3 Std. mit einer Psychologin telefoniert. Einen Rat hat sie mir dringent ans Herz gelegt... Selbst wenn ich den Abbruch bereuen sollte und das Kind doch hätte haben wollen, so solle ich dies ihr gegenüber NIE erwähnen. Dies würde sie nur in Selbstzweifel bringen.

Das Problem scheint oft zu sein, dass der Mann sich kaum die Mühe gibt, sich in die seelische Lage der Frau hinein zu versetzen.

Nimm ihm dieses "gelaber" nicht übel, denn er weiß es vielleicht einfach nicht besser! Wobei das mit dem "nicht mal gut genug um Kinder zu bekommen.." ganz tief unten angesiedelt ist. So etwas sagt man doch niemals einem Menschen den man liebt?!

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30. Juli 2009 um 19:00

Rene
Hallo Rene,
Wenn Du wirklich für Deine Freundin bist, dann mache sie im Vorfeld auf die möglichen körperlichen und psychischen Folgen einer Abtreibung aufmerksam (vor-abtreibung.de, Seite Risiken). Daß es für sie zu einer Verlusterfahrung werden kann. Dies ganze kann wie eine Welle über sie hereinbrechen. Wenn sie Dir wirklich wichtiger ist als ein Abbruch, dann mache eine 100% Kehrtwendung und stelle Dich hinter das Kind. Denn das Kind ist ein Teil von seiner Mutter. Und wer das Kind ablehnt, lehnt damit auch die Bedürfnisse der Frau ab.
Denn eine Frau und ihr ungeborenes Kind sind schon eine unbeschreibliche Einheit. Und es ist nicht so, daß mit einer Abtreibung alle Probleme gelöst sind, sondern häufig kommen dadurch noch neue Probleme hinzu. Du bist gerade am überlegen, wie Du ihr in dieser schweren Zeit beistehst. Besser wäre es doch,Du würdest diese schwere Zeit von ihr abwenden.
Du hast über Dein Anliegen wenig im Internet gefunden. Vielleicht kannst Du Dich alleine, oder auch mit Deiner Freundin gemeimsam an ausweg-pforzheim.de wenden. Denn ich finde es gut, daß Du Dir im Vorfeld Gedanken drüber machst, daß ihr am Ende nicht wo landet, wo ihr gar nicht hinwolltet.
LG Itemba

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30. Juli 2009 um 19:05

Hallo
Ja, tatsächlich, die Väter werden bei dieser Sache meistganz vergessen. Ich finde es klasse wie du zu deiner Freundin stehst.
Allerdings...seid ihr wirklich komplett aufgeklärt, was so eine Abtreibung bedeutet? Für das Baby, deine Freundin und nicht zuletzt für dich? Eine psychische Belastung wird auf jeden Fall stattfinden. Und sollte deine Freundin einen Abbruch vornehmen lassen, ist er NICHT UMKEHRBAR, außerdem kann es sein, dass wenn sie hinterher erst durch Zufall die wahren Hintergründe erfährt, kann es sein dass sie zusammenbricht. Ich arbeite in einer Aktion mit, wir hatten sogar heute einen Infostand zu dem Thema. Ich kann dir mal unsere Inetadresse geben, dort findest du Information und Hilfe.
www.aktion-leben.de
Viel Glück euch beiden.
LG Femme

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30. Juli 2009 um 19:28
In Antwort auf an0N_1233157399z

Hallo
Ja, tatsächlich, die Väter werden bei dieser Sache meistganz vergessen. Ich finde es klasse wie du zu deiner Freundin stehst.
Allerdings...seid ihr wirklich komplett aufgeklärt, was so eine Abtreibung bedeutet? Für das Baby, deine Freundin und nicht zuletzt für dich? Eine psychische Belastung wird auf jeden Fall stattfinden. Und sollte deine Freundin einen Abbruch vornehmen lassen, ist er NICHT UMKEHRBAR, außerdem kann es sein, dass wenn sie hinterher erst durch Zufall die wahren Hintergründe erfährt, kann es sein dass sie zusammenbricht. Ich arbeite in einer Aktion mit, wir hatten sogar heute einen Infostand zu dem Thema. Ich kann dir mal unsere Inetadresse geben, dort findest du Information und Hilfe.
www.aktion-leben.de
Viel Glück euch beiden.
LG Femme

Wahre Hintergründe?
Danke für deine Antwort Femme, aber ich verstehe nicht, was du unter "wahren Hintergründe" verstehst!

Grundsätzlich hat sie die Entscheidung bereits für sich getroffen. Diese Entscheidung hat sie nicht alleine sondern in mehrtägiger Begleitung einer erfahrenen Psychologin getroffen, welche auf dem Gebiet viel Erfahrung hat.

Sie wird also abtreiben, so schrecklich und schlimm es auch sein mag. Eine Diskussion über das Für und Wider eines Abbruches hilft mir nicht weiter, so lieb es von euch auch gemeint ist. Ihr Entschluss steht und der Termin ist bereits Morgen!

Mein Part ist nun der, ihr in jeglicher nur erdenklichen Form zur Seite zu stehe und sie in dieser sehr schweren Phase und Zeit zu unterstütze. Ich will sie nicht beengen durch übermäßige Fürsorge, will ihr aber auch nicht das Gefühl geben, sie sei alleine. Mein Part ist wohl eher als guter allgegenwärtiger "Hausgeist" zu verstehen, nicht ständig sichtbar aber immer da... glaube ich....



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3. August 2009 um 2:56

Danke
Vielen Dank für dein schreiben!

Es ist schon teilweise schwierig sich in diese Lage hinein zu versetzen und das "Richtige" zu tun. Zumal mich auch Selbstzweifel plagen und mich gewisse Reaktionen verunsichern. Ich will sie diesbezüglich natürlich nicht noch belasten und so fresse ich es zur Zeit in mich hinein und versuche es für mich zu verarbeiten.

Bin eigentlich auch völlig am Ende, aber dies will ich ihr wirklich nicht zeigen... hauptsächlich, da ich mir wahnsinnige Sorgen mache, aber auch wegen meinen Selbstzweifeln.

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3. August 2009 um 4:33

Was wird kommen?!
Tja, die Abtreibung liegt nun hinter ihr...

Ich konnte nicht dabei sein, sie nicht unterstützen. Ich war auf der anderen Seite Deutschlands. Warum? Erst einmal, hätte meinen Termin ohne Zögern abgesagt. Währe dann aber in große finanzielle Not geraten... Mir wurde aber auch empfohlen es nicht zu tun. Vielleicht hat sie ihren Termin bewußt auf diese Zeit gelegt, denn sie wußte schon länger von meinem Termin. Ihre Freundin hat sie begleitet und war auch die Zeit bei ihr. Man hat mir gesagt, jemand der auch ne Gebährmutter hat, könne ihr jetzt besser zur Seite stehen. Vielleicht, wenn, hätte... blabla.... Tatsache ist, ich fühlte mich diese zwei Tage in der Ferne fürchterlich. Mehr noch, es war für mich der Horror nicht da sein zu können.

Bin Heute zurück gekommen.... die Autobahn bestand aus einem einzigen laaangen Stau. Anstrengend! Am Abend war ich hier und wollte sie eigentlich dann auch sehen. Im Übrigen hat sie mir Gestern geschrieben gehabt, sie würde meine Stimme gerne hören und sie hätte mich lieb. Hat mich etwas aufgebaut, mir mut gemacht!

Wie gesagt, Heute zurück gekommen. Wir haben ein wenig telefoniert, aber sie wollte lieber alleine sein. War natürlich enttäuscht, aber hab es mir nicht anmerken lassen und ich habe auch Verständniss dafür. Trotz allem habe ich Angst, wir könnten uns voneinander entfernen. Habe ihr wiederholt gesagt, sie könne mich wirklich immer und jeder Zeit anrufen und ich würde sofort kommen, selbst wenn es nur für eine kurze Umarmung sei. Bisher hat sie dies Angebot nicht angenommen und ich denke, sie wird es auch nicht machen. Ich will den Zugang zu ihr nicht verlieren.

Es war für mich schwierig am Telefon... worüber reden? Habe ihr von meinem Job erzählt, von den Merkwürdigkeiten und natürlich auch, dass ich sie sehr vermisst habe. Aber irgendwie kam mir das alles so aufgesetzt, oberflächlich vor. Wollte sie aber auch nicht direkt nach ihrem Befinden fragen. Was soll sie darauf auch antworten?! Die Antwort kennen wir doch alle und sie weiß auch dass ich sie kenne.

Wisst ihr, es ist auch für mich als "Partner" schwierig... Kann ich mich so nennen? Wir kennen uns knapp 4 Mon. Haben aber so wundervolle Momente erlebt, die wir zuvor nie so erlebt haben. Immerhin bin ich auch keine 18 mehr (29). Wir haben die Wochen davor gemeinsam viele Gefühle geteilt, die wir so zuvor noch nie erlebt haben... Sie ist für mich der Mensch, der die andere Hälfte meiner Seele in sich hat. Es ist mehr als verliebt sein, mehr als das was ich zuvor erlebt habe.

Um so mehr will ich halt nichts falsch machen, auch wenn ich hier und da in Fettnäpfchen stolper, so will ich dies soweit wie möglich minimieren. Gerade in dieser Phase bin ich mir selbst unsicher wie sie für mich empfindet. Kann sich ein Gefühl durch den Abbruch schnell ändern? Ich habe angst, einfach Angst sie zu verlieren! Oder ist es normal dass eine Frau erst einmal auf Abstand geht und weniger Gefühle zeigen kann? Mich verunsichert es einfach, dass gerade so wenig von ihr kommt! Kann, will und werde versuchen sie darauf nicht anzusprechen, auch wenn es mich belastet.

Ich bin völlig wirr im Kopf... sitze jetzt um 4:30 vor dem Rechner und schreibe mir gerade ein paar Dinge von der Seele.... *lächel*

Ich mach mir Sorgen um sie, was mich sehr mitnimmt, dazu kommen meine eigenen Kämpfe mit dieser Situation und eben auch diese Unsicherheit. Bin kurz vor dem Zusammenbruch, aber ihr gegenüber muss ich Stärke, Verständniss, Zuversicht und Sicherheit zeigen. Will ich ja auch, da ich ihr mit all meiner Kraft helfen möchte.

Wisst ihr, es ist auch für nen Typen, der das Kind nicht in sich trägt, der ja eigentlich völlig aussen vor ist, seelisch nicht einfach und auch oft eine Qual! Ich muss aber Stärke zeigen und darf mir nicht anmerken lassen wie ehlend es mir geht. Es ist nicht einfach.....

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3. August 2009 um 4:41
In Antwort auf finlay_12704590

Was wird kommen?!
Tja, die Abtreibung liegt nun hinter ihr...

Ich konnte nicht dabei sein, sie nicht unterstützen. Ich war auf der anderen Seite Deutschlands. Warum? Erst einmal, hätte meinen Termin ohne Zögern abgesagt. Währe dann aber in große finanzielle Not geraten... Mir wurde aber auch empfohlen es nicht zu tun. Vielleicht hat sie ihren Termin bewußt auf diese Zeit gelegt, denn sie wußte schon länger von meinem Termin. Ihre Freundin hat sie begleitet und war auch die Zeit bei ihr. Man hat mir gesagt, jemand der auch ne Gebährmutter hat, könne ihr jetzt besser zur Seite stehen. Vielleicht, wenn, hätte... blabla.... Tatsache ist, ich fühlte mich diese zwei Tage in der Ferne fürchterlich. Mehr noch, es war für mich der Horror nicht da sein zu können.

Bin Heute zurück gekommen.... die Autobahn bestand aus einem einzigen laaangen Stau. Anstrengend! Am Abend war ich hier und wollte sie eigentlich dann auch sehen. Im Übrigen hat sie mir Gestern geschrieben gehabt, sie würde meine Stimme gerne hören und sie hätte mich lieb. Hat mich etwas aufgebaut, mir mut gemacht!

Wie gesagt, Heute zurück gekommen. Wir haben ein wenig telefoniert, aber sie wollte lieber alleine sein. War natürlich enttäuscht, aber hab es mir nicht anmerken lassen und ich habe auch Verständniss dafür. Trotz allem habe ich Angst, wir könnten uns voneinander entfernen. Habe ihr wiederholt gesagt, sie könne mich wirklich immer und jeder Zeit anrufen und ich würde sofort kommen, selbst wenn es nur für eine kurze Umarmung sei. Bisher hat sie dies Angebot nicht angenommen und ich denke, sie wird es auch nicht machen. Ich will den Zugang zu ihr nicht verlieren.

Es war für mich schwierig am Telefon... worüber reden? Habe ihr von meinem Job erzählt, von den Merkwürdigkeiten und natürlich auch, dass ich sie sehr vermisst habe. Aber irgendwie kam mir das alles so aufgesetzt, oberflächlich vor. Wollte sie aber auch nicht direkt nach ihrem Befinden fragen. Was soll sie darauf auch antworten?! Die Antwort kennen wir doch alle und sie weiß auch dass ich sie kenne.

Wisst ihr, es ist auch für mich als "Partner" schwierig... Kann ich mich so nennen? Wir kennen uns knapp 4 Mon. Haben aber so wundervolle Momente erlebt, die wir zuvor nie so erlebt haben. Immerhin bin ich auch keine 18 mehr (29). Wir haben die Wochen davor gemeinsam viele Gefühle geteilt, die wir so zuvor noch nie erlebt haben... Sie ist für mich der Mensch, der die andere Hälfte meiner Seele in sich hat. Es ist mehr als verliebt sein, mehr als das was ich zuvor erlebt habe.

Um so mehr will ich halt nichts falsch machen, auch wenn ich hier und da in Fettnäpfchen stolper, so will ich dies soweit wie möglich minimieren. Gerade in dieser Phase bin ich mir selbst unsicher wie sie für mich empfindet. Kann sich ein Gefühl durch den Abbruch schnell ändern? Ich habe angst, einfach Angst sie zu verlieren! Oder ist es normal dass eine Frau erst einmal auf Abstand geht und weniger Gefühle zeigen kann? Mich verunsichert es einfach, dass gerade so wenig von ihr kommt! Kann, will und werde versuchen sie darauf nicht anzusprechen, auch wenn es mich belastet.

Ich bin völlig wirr im Kopf... sitze jetzt um 4:30 vor dem Rechner und schreibe mir gerade ein paar Dinge von der Seele.... *lächel*

Ich mach mir Sorgen um sie, was mich sehr mitnimmt, dazu kommen meine eigenen Kämpfe mit dieser Situation und eben auch diese Unsicherheit. Bin kurz vor dem Zusammenbruch, aber ihr gegenüber muss ich Stärke, Verständniss, Zuversicht und Sicherheit zeigen. Will ich ja auch, da ich ihr mit all meiner Kraft helfen möchte.

Wisst ihr, es ist auch für nen Typen, der das Kind nicht in sich trägt, der ja eigentlich völlig aussen vor ist, seelisch nicht einfach und auch oft eine Qual! Ich muss aber Stärke zeigen und darf mir nicht anmerken lassen wie ehlend es mir geht. Es ist nicht einfach.....

Alleine
ich bin alleine....
mit Freunden kann ich darüber reden, aber was soll es mir bringen? Keiner meiner Freunde war jemals in solch einer Situation. Keiner meiner Freunde lebt sein Leben so wie ich das meinige und keiner hinterfragt so viel wie ich. Ich bin froh Freunde zu haben, aber in dieser Situation bin ich völlig alleine auf dieser Welt.

Sie kann mir kaum helfen, denn ich muss für sie da sein, Freunde können da sein, aber kaum verstehen oder mir gar Ratschläge geben. Meine Familie? Die wissen von nichts! Meine Mam würde all dies auch nicht verstehen, zumal sie gerne ein Enkel hätte... Somit bleibe ich mit mir alleine und muss es alleine verarbeiten.... es nagt an mir....

Zumindest kann ich es hier einmal nieder schreiben, ob es nun interessiert oder nicht....

Zumindest bekommt ihr auch mal ein Gefühl dafür, was unter umständen in anderen Männern vor sich geht und wie sie sich hinter dem Vorhang fühlen... Wobei ich ungerne von mir auf andere schließe.

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4. August 2009 um 10:35
In Antwort auf finlay_12704590

Alleine
ich bin alleine....
mit Freunden kann ich darüber reden, aber was soll es mir bringen? Keiner meiner Freunde war jemals in solch einer Situation. Keiner meiner Freunde lebt sein Leben so wie ich das meinige und keiner hinterfragt so viel wie ich. Ich bin froh Freunde zu haben, aber in dieser Situation bin ich völlig alleine auf dieser Welt.

Sie kann mir kaum helfen, denn ich muss für sie da sein, Freunde können da sein, aber kaum verstehen oder mir gar Ratschläge geben. Meine Familie? Die wissen von nichts! Meine Mam würde all dies auch nicht verstehen, zumal sie gerne ein Enkel hätte... Somit bleibe ich mit mir alleine und muss es alleine verarbeiten.... es nagt an mir....

Zumindest kann ich es hier einmal nieder schreiben, ob es nun interessiert oder nicht....

Zumindest bekommt ihr auch mal ein Gefühl dafür, was unter umständen in anderen Männern vor sich geht und wie sie sich hinter dem Vorhang fühlen... Wobei ich ungerne von mir auf andere schließe.

Entwicklung
Vor wenigen Wochen war "meine" Freundin schwanger. Als wir bei ihr waren und ich es mit der Schwangerschaft realisiert habe, habe ich ein Kind mit harten und eindeutigen Worten umgehend abgelehnt. ...ich habe ihr nicht einmal die Zeit gegeben zu reagieren. Was für ein "Freund" war ich zu diesem Zeitpunkt nur. Aus jetziger Sicht kann und will ich es mir nicht verzeihen. Ich stand unter Schock, aber das rechtfertigt es nicht. Ich habe ihr nicht gesagt, ich würde mich deswegen von ihr trennen, auch habe ich ihr nicht gesagt, sie solle abtreiben. Aber meine Reaktion reichte ja schon...

Sie war sehr verzweifelt, vermutlich auch weil sie es mir recht machen wollte, aber auch, weil sie mit sich, ihren Gefühlen, ihrem Glauben und ihrem Wunsch nach einem Kind klar kommen musste.

Vor wenigen Tagen wurde die Schwangerschaft dann abgebrochen. Es verlief alles soweit ohne Komplikationen.

Ich fing in der Woche des Abbruches erst wirklich an, mich mit meinen eigenen Gefühlen zu beschäftigen, habe mir viele Gedanken über sie gemacht, auch über mich und die Fehler die ich bereits gemacht habe. Auch fing ich an in Foren zu lesen. Mir wurde in diesen Tagen so richtig bewußt wie viele Fehler ich bereits begangen habe. Ich habe nicht so gehandelt, wie ein guter Freund wohl handeln sollte.

Zwar habe ich ihr die Entscheidung selbst überlassen, aber sie hatte wohl auch das Gefühl, ich würde nicht hinter ihr stehen und würde ihr kein Rückhalten geben können. Wie auch, nach meinen eindeutigen Äußerungen?!

In meinen Augen habe ich falsch gehandelt da ich mich eigentlich, dafür dass ich sie liebe, bedingungslos hinter sie hätte stellen sollen. Klar ich darf ja wohl sagen wenn ich das Kind nicht will.

Während das für den Vater oftmals eben eine "Schwangerschaft" ist die man abbrechen kann oder auch nicht, so hat die Mutter meist dennoch schon eine sehr sehr tiefe Verbindung zu dem Embryo / Kind von Anfang an. Auch aus biologischer und psychologischer Sicht ist eine Schwangerschaft für eine Frau wohl der wichtigste Entwicklungsschritt - ein evolutionärer Imperativ. Aus dem Grund leiden auch so viele Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch.

Ich muss ständig an meine FEHLER denken und mache mir Vorwürfe dass ich meiner Freundin soetwas angetan habe - wenn gleich sie ja eine "freie Entscheidung" hatte. Nur wie soll sie sich auf diese stützen wenn keiner hinter ihr steht. Also wird sie letztendlich ja doch beeinflusst.
Würde sie jetzt schwanger werden, würde ich diesen Fehler nicht noch einmal machen. Auch wenn ich mich immer noch nicht für ein Kind bereit fühle.

Wenn es hier Frauen gibt die dieses Problem haben und sich zu einem Abbruch entscheiden weil sie direkt oder indirekt manipuliert werden, ganz gleich von wem kann ich nur sagen versucht mit euren Männern oder der Familie darüber zu reden. Meinentwegen gebt ihnen diesen Text zu lesen. Ich sage es ganz ehrlich, ich könnte es mir nicht verzeihen wenn meine Freundin solche Selbstmordgedanken hätte wie so manche hier.

Ich glaube viele Männer sind sich nicht so recht bewusst was ein Abbruch für eine Frau bedeuten kann. Und das sollte man dem Partner schonungslos verdeutlichen - dass ein Abbruch - gerade wenn man sich auf das Kind freut wirklich schlimme Konsequenzen haben kann.

Und wenn es Männer gibt die vielleicht mit Trennung oder gar schlimmeren drohen dann glaube ich muss man wirklich dazu sagen dass das keine Liebe mehr ist.

Ich möchte mich bei ihr vom ganzen Herzen und allem was ich bin, für meine Fehler entschuldigen. Ich habe dadurch viel Vertrauen und viel Gefühl ihrer seits verloren. Wie könnte es auch anders sein, ich habe ihr nicht das Gefühl gegeben, ich würde für sie da sein, impliziert alleine durch meine anfängliche Reaktionen. Obwohl ich versucht habe da zu sein, war sie dennoch alleine. Ich fange an es jetzt alles langsam zu verstehen....

Es tut mir leid!




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