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depressive Schübe in Schwangerschaft

4. Oktober 2017 um 17:13

Hallo zusammen.

Ich schreibe das erste Mal in einem Forum.
Momentan bin ich mit meinem 3. Kind schwanger und habe alle 3-4 Woche schlimme depressive Schübe. 
Es ist mit schlimmer innerer Unruhe und Appetitlosigkeit, sowie Schuldgefühlen und Weinerlichkeit verbunden . Diese Schübe dauern nur ein paar Tage und dann ist alles super! Bin wieder die fröhliche Powerfrau. Ein paar Wochen später das Ganze von vorn . Gehe schon zur Psychotherapie und nehme leider auch seit ein paar Wochen ( ca 8 Wochen ) ein Antidepressivum, das irgendwie nicht anschlägt . Ich vermute , dass ich unglaublich stark auf hormonelle Umstellungen reagiere . Mittlerweile! Denn bei den ersten beiden Ss hatte ich sowas nicht !! Erst nach der Geburt hatte ich jeweils ein paar Tage heftigen Baby Blues. 
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht ? 

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5. Oktober 2017 um 15:41
In Antwort auf senco

Hallo zusammen.

Ich schreibe das erste Mal in einem Forum.
Momentan bin ich mit meinem 3. Kind schwanger und habe alle 3-4 Woche schlimme depressive Schübe. 
Es ist mit schlimmer innerer Unruhe und Appetitlosigkeit, sowie Schuldgefühlen und Weinerlichkeit verbunden . Diese Schübe dauern nur ein paar Tage und dann ist alles super! Bin wieder die fröhliche Powerfrau. Ein paar Wochen später das Ganze von vorn . Gehe schon zur Psychotherapie und nehme leider auch seit ein paar Wochen ( ca 8 Wochen ) ein Antidepressivum, das irgendwie nicht anschlägt . Ich vermute , dass ich unglaublich stark auf hormonelle Umstellungen reagiere . Mittlerweile! Denn bei den ersten beiden Ss hatte ich sowas nicht !! Erst nach der Geburt hatte ich jeweils ein paar Tage heftigen Baby Blues. 
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht ? 

Das hier niemand antwortet  ich bin grade zum 1. Mal schwanger ab morgen in der 11. Woche und ich kann es mir aich nur hormonbedingt erklären. Ich freue mich riesig auf das Baby aber manchmal hab ich Phasen die nur aus Angst und Zweifel bestehen. Habe mich gegenüber meiner Mutter und meiner Schwester geöffnet aber das bringt mir nur komische Blicke ein... meine Mutter sagt ich sollte mir einen Psychiater suchen obwohl ich bisher an dem Punkt war dass diese Sorgen und Ängste und dieses Allein sein wollen völlig normal ist  Ich kann nunmal nicht die ganzen 40 Wochen strahlen wie ein Honigkuchenpferd

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5. Oktober 2017 um 17:47

Auch ich bin gerade mit dem 3. Kind schwanger und kann von ähnlichen Situationen berichten.
Mich verfolgt es leider schon seit der ersten Schwangerschaft, die zweite war ebenfalls davon und jetzt bei der Dritten (Bin jetzt erst 11.Woche) war es zu Beginn auch nicht einfach.
Die ersten beiden Schwangerschaften gewünscht und doch fiel ich beide Male nach den positiven Tests in ein tiefes Loch. Mein Leben ist, es wird sich Alles zum Negativen wenden. 
Irgendwann wurden die Gedanken dann doch besser. Aber um den 7.Monat überkamen mich sehr unangenehme Schübe von Angst und Panik. 
In der zweiten SS war es dann so arg, dass es ohne therapeutische Unterstützung nicht mehr.
Während ich nach der ersten SS in eine Wochenbettdepression verfiel, waren die Ängste nach der zweiten Geburt wie verflogen.
Generell hatte ich nie außerhalb der SS ähnliche Emotionen.
Unsere Nr.3 kam nun sehr überraschend. Die ersten zwei Wochen ging es emotional sehr schlecht. Ich kann anscheinend nicht sonderlich gut mit Veränderungen umgehen.
Für den weiteren Verlauf der SS fühle ich mich gerade ganz gut gefestigt. Ich habe ein gutes Netzwerk um mich herum aufgebaut und versuche Stress zu vermeiden. Trotzdem ist das Geschehene immer noch sehr präsent und macht mir Angst.
Leider musste auch ich in meinen beiden bisherigen Schwangerschaften auch sehr viel ertragen, was verständnislose Kommentare betrifft. Selbst von Hebammen und einem Psychotherapeuten.
Das Ganze hat es nur schlimmer gemacht.
Auf Medikamente habe ich freiwillig, trotz enormen Leidensdruck verzichtet. Ich hatte tierische Angst falsch beraten zu werden und nicht mehr von los zu kommen.
Habe dann ausschließlich homöopathische Präparate genommen.

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5. Oktober 2017 um 19:35
In Antwort auf wunderhochdrei

Auch ich bin gerade mit dem 3. Kind schwanger und kann von ähnlichen Situationen berichten.
Mich verfolgt es leider schon seit der ersten Schwangerschaft, die zweite war ebenfalls davon und jetzt bei der Dritten (Bin jetzt erst 11.Woche) war es zu Beginn auch nicht einfach.
Die ersten beiden Schwangerschaften gewünscht und doch fiel ich beide Male nach den positiven Tests in ein tiefes Loch. Mein Leben ist, es wird sich Alles zum Negativen wenden. 
Irgendwann wurden die Gedanken dann doch besser. Aber um den 7.Monat überkamen mich sehr unangenehme Schübe von Angst und Panik. 
In der zweiten SS war es dann so arg, dass es ohne therapeutische Unterstützung nicht mehr.
Während ich nach der ersten SS in eine Wochenbettdepression verfiel, waren die Ängste nach der zweiten Geburt wie verflogen.
Generell hatte ich nie außerhalb der SS ähnliche Emotionen.
Unsere Nr.3 kam nun sehr überraschend. Die ersten zwei Wochen ging es emotional sehr schlecht. Ich kann anscheinend nicht sonderlich gut mit Veränderungen umgehen.
Für den weiteren Verlauf der SS fühle ich mich gerade ganz gut gefestigt. Ich habe ein gutes Netzwerk um mich herum aufgebaut und versuche Stress zu vermeiden. Trotzdem ist das Geschehene immer noch sehr präsent und macht mir Angst.
Leider musste auch ich in meinen beiden bisherigen Schwangerschaften auch sehr viel ertragen, was verständnislose Kommentare betrifft. Selbst von Hebammen und einem Psychotherapeuten.
Das Ganze hat es nur schlimmer gemacht.
Auf Medikamente habe ich freiwillig, trotz enormen Leidensdruck verzichtet. Ich hatte tierische Angst falsch beraten zu werden und nicht mehr von los zu kommen.
Habe dann ausschließlich homöopathische Präparate genommen.

Kommt mir Einiges bekannt vor.
Du hast dich, trotz heftiger seelischer Krisen, für 3 Kinder entschieden . 
Ich denke immer wieder daran, dass ich vielleicht garnicht der Typ bin um Kinder zu bekommen. 
Also ich liebe meine Kinder von ganzem Herzen und sie sind mein Ein und Alles. Bin in erziehungsdingen auch immer gelobt worden . 
Aber wenn die Psyche so zu Grunde geht .... 
Wie hast du es immer wieder aus diesen Tiefs rausgeschafft um dann eine erneute Schwangerschaft einzugehen ? Warst du da wieder stabil ? 
Ich habe so eine Panik vor einer postnatalen Depression! Es ist jetzt schon kaum auszuhalten, aber dann mit 2 Kindern ( 8 und 4 Jahre ) und einem Neugeborenen?? 
Ich habe oft den Gedanken lieber nicht mehr zu sein , aber ich kann doch sowas meinen Kindern nicht antun ! 

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5. Oktober 2017 um 19:46

Ich habe das unwahrscheinliche Glück, dass Ich diese Probleme wirklich nur wegen der Schwangerschaften habe. Mag an den Hormonen als auch an den körperlichen Veränderungen liegen.

Es war immer mein Traum mehr als zwei Kinder zu haben. Trotzdem hatte ich vor dem Schritt, ein Drittes zu bekommen wahnsinnige Angst. Zu schlimm war manche Zeit vor allem in der zweiten SS.
Nun ist das Dritte ungeplant in meinen Körper gezogen. Ich hatte nicht die Wahl, Was für mich gerade zu Beginn mal wieder schwer zu akzeptieren war.
Mittlerweile freue ich mich über das Schicksal, doch habe ich einfach Angst vor den Schüben, Wie ich sie um den 7.Monat bei den beiden anderen Schwangerschaften hatte.
Aber gerade kann ich es noch ganz gut wegschieben. Ich habe die Hoffnung, dass die Therapie Früchte getragen hat und ich mittlerweile besser mit umgehen kann.

Wichtig ist es, mit der Hebamme und Frauenärztin wirklich offen und ehrlich darüber zu sprechen. Entweder sie verstehen dich oder du suchst dir jemand anderen. Du musst dich auf sie in den dunkelsten Momenten verlassen können

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5. Oktober 2017 um 19:46

Ich habe das unwahrscheinliche Glück, dass Ich diese Probleme wirklich nur wegen der Schwangerschaften habe. Mag an den Hormonen als auch an den körperlichen Veränderungen liegen.

Es war immer mein Traum mehr als zwei Kinder zu haben. Trotzdem hatte ich vor dem Schritt, ein Drittes zu bekommen wahnsinnige Angst. Zu schlimm war manche Zeit vor allem in der zweiten SS.
Nun ist das Dritte ungeplant in meinen Körper gezogen. Ich hatte nicht die Wahl, Was für mich gerade zu Beginn mal wieder schwer zu akzeptieren war.
Mittlerweile freue ich mich über das Schicksal, doch habe ich einfach Angst vor den Schüben, Wie ich sie um den 7.Monat bei den beiden anderen Schwangerschaften hatte.
Aber gerade kann ich es noch ganz gut wegschieben. Ich habe die Hoffnung, dass die Therapie Früchte getragen hat und ich mittlerweile besser mit umgehen kann.

Wichtig ist es, mit der Hebamme und Frauenärztin wirklich offen und ehrlich darüber zu sprechen. Entweder sie verstehen dich oder du suchst dir jemand anderen. Du musst dich auf sie in den dunkelsten Momenten verlassen können

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5. Oktober 2017 um 21:12
In Antwort auf senco

Kommt mir Einiges bekannt vor.
Du hast dich, trotz heftiger seelischer Krisen, für 3 Kinder entschieden . 
Ich denke immer wieder daran, dass ich vielleicht garnicht der Typ bin um Kinder zu bekommen. 
Also ich liebe meine Kinder von ganzem Herzen und sie sind mein Ein und Alles. Bin in erziehungsdingen auch immer gelobt worden . 
Aber wenn die Psyche so zu Grunde geht .... 
Wie hast du es immer wieder aus diesen Tiefs rausgeschafft um dann eine erneute Schwangerschaft einzugehen ? Warst du da wieder stabil ? 
Ich habe so eine Panik vor einer postnatalen Depression! Es ist jetzt schon kaum auszuhalten, aber dann mit 2 Kindern ( 8 und 4 Jahre ) und einem Neugeborenen?? 
Ich habe oft den Gedanken lieber nicht mehr zu sein , aber ich kann doch sowas meinen Kindern nicht antun ! 

Nein sowas kannst du deinen Kindern nicht antun. Darf ich fragen, ob du die Probleme nur in der Schwangerschaft hast oder schon vorher? Wieso geht deine Psyche zu Grunde? Weil du schwanger bist? Sorry ich tue mir schwer es zu verstehen. Vor was hast du so Angst? Was ist nicht auszuhalten? Hab doch nicht schon Angst vor Dingen, wo du nicht mal weißt ob sie eintreffen oder nicht. Vertrau doch mal auf dich selbst. Falls die Probleme nur in der Ss sind, dann weißt du doch, das es zeitlich begrenzt ist und durch die Hormonumstellung verursacht  . Dann wird es wieder besser werden. Lg

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6. Oktober 2017 um 9:09
In Antwort auf oleanderblau

Nein sowas kannst du deinen Kindern nicht antun. Darf ich fragen, ob du die Probleme nur in der Schwangerschaft hast oder schon vorher? Wieso geht deine Psyche zu Grunde? Weil du schwanger bist? Sorry ich tue mir schwer es zu verstehen. Vor was hast du so Angst? Was ist nicht auszuhalten? Hab doch nicht schon Angst vor Dingen, wo du nicht mal weißt ob sie eintreffen oder nicht. Vertrau doch mal auf dich selbst. Falls die Probleme nur in der Ss sind, dann weißt du doch, das es zeitlich begrenzt ist und durch die Hormonumstellung verursacht  . Dann wird es wieder besser werden. Lg

Ich habe schon das Gefühl, dass ich sehr auf Hormone reagiere. Letztes Jahr im Frühling hatte ich diese akuten Depressionen auf 2 aufeinanderfolgenden Zyklen. Das heißt : März am 20. Zyklustag Schlimmste innere Unruhe und Depressionen, hielt 5 Tage , kam die Regel war alles weg ! Und im April das selbe Spiel! Auch nur 5 Tage bis zur Regel! Ich bekam damals CITALOPRAM, ein Antidepressivum. War fast 1 1/2 Jahre komplett beschwerdefrei. Dann wurde ich unverhofft schwanger von meinem neuen Partner. Erste 3 Monate Übelkeit sonst nichts. Kaum war die Übelkeit weg, kam der 1. depressive Schub! Und das jetzt schon den 3. Monat in Folge immer fast genau im 4 Wochentakt und auch nur für jeweils 5-6 Tage sehr schlimm! 
So schlimm, dass ich es kaum aushalte und den Tod herbeisehne. 

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6. Oktober 2017 um 13:07

Nein, es war eine Überraschung! 

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Schwanger oder Hormone?
Von: user27294
neu
5. Oktober 2017 um 20:01
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