Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Depression und Panikstörung

Depression und Panikstörung

24. Januar um 11:52 Letzte Antwort: 3. Februar um 13:21

Hallo.

Wie ihr oben lesen könnt geht es um eine Depression mit Paniksymptomatik während der Schwangerschaft. ich leide ziemlich darunter und wollte hier mal meinen Frust abladen und evtl. Gleichgesinnte finden  (ich hoffe natürlich dass möglichst wenige auch davon betroffen sind oder waren)

Ich bin medikamentös so eingestellt, dass es fürs Baby unbedenklich ist. lt. Meiner Ärztin haben die Medikamente deutlich weniger Auswirkungen auf das Baby wie es eine dauerhafte depressive Verstimmung, oder gar viele aufeinanderfolgende Panikattacken hätten.
Ich habe, trotz Medikamente, alle paar Wochen heftige Panikattacken und bin gezwungen ein Notfallmedikament zu nehmen. (natürlich alles in Absprache mit meiner Ärztin). Ohne diese Medikamente hätte ich diese Symptome nonstop.
Ich mache mir trotzdem Vorwürfe und Sorgen

hat jmd von euch dasselbe oder etwas ähnliches erlebt oder hat es bereits hinter sich? wie gehts es euren Kindern? Hattet Ihr dann nach der Geburt eine Wochenbettdepression?

Mehr lesen

24. Januar um 16:38

darf ich fragen ob du dich vor der Schwangerschaft erkundigt hattest?  bist du in Therapie

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
29. Januar um 9:57
In Antwort auf carina2019

darf ich fragen ob du dich vor der Schwangerschaft erkundigt hattest?  bist du in Therapie

die schwangerschaft war nicht ganz geplant. ich wollte vor diesem kind eigentlich diese Krankheit weitestgehend los sein.
ich stehe in Absprache mit meiner Psychiarterin die meine Medikamente überwacht und auch der Frauenarzt ist informiert und meitne dass alles ok ist und die Medikamente unbedenklich sind. auf Grund meiner vollzeit Arbeit habe ich keine Zeit für eine Gesprächstherapie. (mein Arbeitgeber ist nicht erfreut über die Schwangerschaft daher will ich möglichst wenig unangenehm auffallen indem ich öfter früher geh. - ich arbeite in einem Geschäft und sollte während der öffnungszeiten anwesend sein - vertretung hab ich keine)

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
29. Januar um 13:27
In Antwort auf vlausheep

die schwangerschaft war nicht ganz geplant. ich wollte vor diesem kind eigentlich diese Krankheit weitestgehend los sein.
ich stehe in Absprache mit meiner Psychiarterin die meine Medikamente überwacht und auch der Frauenarzt ist informiert und meitne dass alles ok ist und die Medikamente unbedenklich sind. auf Grund meiner vollzeit Arbeit habe ich keine Zeit für eine Gesprächstherapie. (mein Arbeitgeber ist nicht erfreut über die Schwangerschaft daher will ich möglichst wenig unangenehm auffallen indem ich öfter früher geh. - ich arbeite in einem Geschäft und sollte während der öffnungszeiten anwesend sein - vertretung hab ich keine)

naja sorry aber dir sollte deine gesundheit wichtiger sein als dein job!

jetzt in der schwangerschaft hast du noch die möglichkeit dass mit einer therapie besserung eintritt!
wenn das baby mal da ist und der "stress losgeht" wirst du das nicht mehr können

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
29. Januar um 14:50
In Antwort auf carina2019

naja sorry aber dir sollte deine gesundheit wichtiger sein als dein job!

jetzt in der schwangerschaft hast du noch die möglichkeit dass mit einer therapie besserung eintritt!
wenn das baby mal da ist und der "stress losgeht" wirst du das nicht mehr können

naja. es ist unser 3. Kind - so viel zu "stress". ich brauche allerdings keine "du solltest das mache...." ratschläge. ich wollte nur wissen, wie andre frauen in ähnlichen Situationen es gemeistert und überstanden haben. ich weiß nicht ob es dir ähnlich geht. aber jmd der damit noch nie zu tun hatte, egal ob am eigenen Laib oder als Angehöriger, wird nicht verstehen wie sowas ist.
aber trotzdem danke.

3 LikesGefällt mir 4 - Hilfreiche Antworten !
29. Januar um 17:37
In Antwort auf vlausheep

naja. es ist unser 3. Kind - so viel zu "stress". ich brauche allerdings keine "du solltest das mache...." ratschläge. ich wollte nur wissen, wie andre frauen in ähnlichen Situationen es gemeistert und überstanden haben. ich weiß nicht ob es dir ähnlich geht. aber jmd der damit noch nie zu tun hatte, egal ob am eigenen Laib oder als Angehöriger, wird nicht verstehen wie sowas ist.
aber trotzdem danke.

sorry keine Erfahrung damit...   aber du wirst doch selbst einsehen dass es ohne Hilfe nicht besser werden kann

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 4:55
In Antwort auf vlausheep

die schwangerschaft war nicht ganz geplant. ich wollte vor diesem kind eigentlich diese Krankheit weitestgehend los sein.
ich stehe in Absprache mit meiner Psychiarterin die meine Medikamente überwacht und auch der Frauenarzt ist informiert und meitne dass alles ok ist und die Medikamente unbedenklich sind. auf Grund meiner vollzeit Arbeit habe ich keine Zeit für eine Gesprächstherapie. (mein Arbeitgeber ist nicht erfreut über die Schwangerschaft daher will ich möglichst wenig unangenehm auffallen indem ich öfter früher geh. - ich arbeite in einem Geschäft und sollte während der öffnungszeiten anwesend sein - vertretung hab ich keine)

Es gilt das Mutterschutzgesetzt Gesetz. 

Du darfst garnicht alleine im Laden sein,  da du jederzeit und so lange du willst zum Klo oder dich hinlegen darfst.

Du darfst auch nicht nach 20 Uhr arbeiten und nicht über 4 Std nur sitzen oder stehen. 

Informiere dich bitte über deine Rechte und fordere sie bei dein Arbeitgeber ein. 

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 8:40
In Antwort auf felek_12574006

Es gilt das Mutterschutzgesetzt Gesetz. 

Du darfst garnicht alleine im Laden sein,  da du jederzeit und so lange du willst zum Klo oder dich hinlegen darfst.

Du darfst auch nicht nach 20 Uhr arbeiten und nicht über 4 Std nur sitzen oder stehen. 

Informiere dich bitte über deine Rechte und fordere sie bei dein Arbeitgeber ein. 

Ich bin mir meiner Rechte (wie sie in Österreich sind) bewusst. ich will hier nicht erklären müssen wie mein Arbeitsalltag aussieht. das wäre eine Themenverfehlung

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 8:42
In Antwort auf carina2019

sorry keine Erfahrung damit...   aber du wirst doch selbst einsehen dass es ohne Hilfe nicht besser werden kann

über solche Dinge bin ich mir im klaren und ich bin nicht ganz allein und habe Unterstützung

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 9:23
In Antwort auf felek_12574006

Es gilt das Mutterschutzgesetzt Gesetz. 

Du darfst garnicht alleine im Laden sein,  da du jederzeit und so lange du willst zum Klo oder dich hinlegen darfst.

Du darfst auch nicht nach 20 Uhr arbeiten und nicht über 4 Std nur sitzen oder stehen. 

Informiere dich bitte über deine Rechte und fordere sie bei dein Arbeitgeber ein. 

ihr ist es anscheinend wichtiger dass der chef nicht schimpft als ihre gesundheit + die des babys

schade

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 10:11
In Antwort auf carina2019

ihr ist es anscheinend wichtiger dass der chef nicht schimpft als ihre gesundheit + die des babys

schade

unterstellt mir nicht irgenwas ohne mich zu kennen. ihr betreibt hier eine gewaltige Themenverfehlung!
und einem Menschen, der psychisch krank ist auch noch die ärgsten Dinge zu unterstellen ist mal sowas von daneben.

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 10:16
In Antwort auf vlausheep

Ich bin mir meiner Rechte (wie sie in Österreich sind) bewusst. ich will hier nicht erklären müssen wie mein Arbeitsalltag aussieht. das wäre eine Themenverfehlung

Tut mir leid ich wollte dir nur ein Rat bezüglich deiner Rechte geben.

Leider bin ich NICHT der richtige Ansprechpartner weil ich nur 5 tote Kinder habe. 

Sorry, nach der Geburt mit lebenden Ausgang habe ich bisher nicht geschafft. 

Aber gut Thema verfehlt. 

Gefällt mir 2 - Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 10:34
In Antwort auf felek_12574006

Tut mir leid ich wollte dir nur ein Rat bezüglich deiner Rechte geben.

Leider bin ich NICHT der richtige Ansprechpartner weil ich nur 5 tote Kinder habe. 

Sorry, nach der Geburt mit lebenden Ausgang habe ich bisher nicht geschafft. 

Aber gut Thema verfehlt. 

tut mir natürlich leid von deinen Verlusten zu hören! aber denoch ist es nicht das Thema. trotzdem Danke

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 10:42
In Antwort auf vlausheep

tut mir natürlich leid von deinen Verlusten zu hören! aber denoch ist es nicht das Thema. trotzdem Danke

Danke dir. 

Aber jeder kann ja trotzdem eine Meinung haben. Auch ohne in der genau selben Situation zu sein.

Du bist gut mit Tabletten eingestellt und in Therapie,  dass ist schonmal wichtig.  

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 10:51
In Antwort auf felek_12574006

Danke dir. 

Aber jeder kann ja trotzdem eine Meinung haben. Auch ohne in der genau selben Situation zu sein.

Du bist gut mit Tabletten eingestellt und in Therapie,  dass ist schonmal wichtig.  

Das Problem ist, dass es ein Tabuthema ist obwohl jede 5. Schwangere davon betroffen ist.
Natürlich sind Meinungen wichtig. aber dass mir hier unterstellt wird dass mir die Gesundheit meines Kindes egal sei ist unangebracht (ich weiß das warst nicht du) - Wenn mir die Gesundheit egal wäre, wäre mir auch alles andre egal und ich wäre somit nicht krank und ich würde hier nicht posten.

versucht ihr weiterhin ein Kind zu bekommen, wenn ich fragen darf?

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 10:59
In Antwort auf vlausheep

Das Problem ist, dass es ein Tabuthema ist obwohl jede 5. Schwangere davon betroffen ist.
Natürlich sind Meinungen wichtig. aber dass mir hier unterstellt wird dass mir die Gesundheit meines Kindes egal sei ist unangebracht (ich weiß das warst nicht du) - Wenn mir die Gesundheit egal wäre, wäre mir auch alles andre egal und ich wäre somit nicht krank und ich würde hier nicht posten.

versucht ihr weiterhin ein Kind zu bekommen, wenn ich fragen darf?

Ja das ist nicht schön.
Du hast ja immerhin auch um Rat gefragt, ist dir also nicht egal.

Mit einer guten Therapeutin wirst du das sicher schaffen ❤ du kannst bei Bedarf sofort hin und weisst worauf du achten sollst.
Als wenn du jetzt einfach so unbehandelt wärst und nicht wüsstest was jetzt überhaupt mit dir los ist.
Daher hast du gute Grundvoraussetzungen.  


Klar darfst du fragen. 

Ich habe jetzt noch mehrere Arzttermine wo es um Humangenetik, Antikörper und Abortsprechstunde geht...

Danach werden wir dann sehen ob es noch weitergeht. 

Ich würde gerne...  Das ist mein Lebenswunsch...
Aber wenn der Körper nicht mitmacht...
Ich weiß nicht wieviele Fehlgeburten ich noch ertragen könnte... Eigentlich möchte ich keine mehr. 

Also mal sehen, ist meine aktuelle Antwort.  

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 11:02
In Antwort auf vlausheep

unterstellt mir nicht irgenwas ohne mich zu kennen. ihr betreibt hier eine gewaltige Themenverfehlung!
und einem Menschen, der psychisch krank ist auch noch die ärgsten Dinge zu unterstellen ist mal sowas von daneben.

ja, so ist das leider!
manchmal kann man nur noch den kopf schütteln.

lass dich bitte davon nicht runterziehen.

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 11:20
In Antwort auf felek_12574006

Ja das ist nicht schön.
Du hast ja immerhin auch um Rat gefragt, ist dir also nicht egal.

Mit einer guten Therapeutin wirst du das sicher schaffen ❤ du kannst bei Bedarf sofort hin und weisst worauf du achten sollst.
Als wenn du jetzt einfach so unbehandelt wärst und nicht wüsstest was jetzt überhaupt mit dir los ist.
Daher hast du gute Grundvoraussetzungen.  


Klar darfst du fragen. 

Ich habe jetzt noch mehrere Arzttermine wo es um Humangenetik, Antikörper und Abortsprechstunde geht...

Danach werden wir dann sehen ob es noch weitergeht. 

Ich würde gerne...  Das ist mein Lebenswunsch...
Aber wenn der Körper nicht mitmacht...
Ich weiß nicht wieviele Fehlgeburten ich noch ertragen könnte... Eigentlich möchte ich keine mehr. 

Also mal sehen, ist meine aktuelle Antwort.  

heftig Alles Gute dafür! ich drück die Daumen und wünsche dir ein Happy End!

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
30. Januar um 11:37
In Antwort auf vlausheep

heftig Alles Gute dafür! ich drück die Daumen und wünsche dir ein Happy End!

Danke dir das ist lieb 😘

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
31. Januar um 10:07

Wie ich aus allen deinen Posts herauslesen konnte, hattest du schon vor der Schwangerschaft Depressionen, richtig? Also keine reine Schwangerschaftsdepression.
Ich habe auch Antidepressiva genommen, bevor ich schwanger wurde und sie abgesetzt, als ich etwa im 3. Monat war und mir geht es bis jetzt relativ gut (19.Ssw)
Aber manchmal ist es tatsächlich besser, die Frau nimmt sie weiterhin, wenn die Depressionen sehr stark sind, wie bei dir anscheinend. 
Ich weiß, dass Arbeit und Geldverdienen existentiell ist für eine Familie, die bereits Kinder hat. 
Stresst dich die Arbeit zusätzlich, bzw. das Verhalten deines Chefs gegenüber der Schwangerschaft? Denn zusätzlicher Stress bei Depressionen ist ja nun nicht sehr förderlich dafür, dass es erträglicher für dich wird. 
Wenn du das Gefühl hast, du brauchst mehr Zeit für z.B. Therapien, dann würde ich mit deinem Frauenarzt reden und gemeinsam überlegen, wie man das bewerkstelligen könnte. Es gibt auch Teilbeschäftigungsverbote, dass du nur 4, 5 oder 6 Stunden am Tag arbeitest. 

Ich merke, dass du das nicht willst, weil du Angst hast um deinen Job.
Und letzten Endes ist es deine Entscheidung. Aber du schreibst ja, du hättest aufgrund der Arbeit keine Zeit für Therapien. Da du Kündigungsschutz hast während der Schwangerschaft und es dir sicherlich gut tun würde eine begleitende Therapie zu machen, würde ich wirklich überlegen, ob es nicht doch für dich besser wäre etwas kürzer zu treten.
Menschen wie deinen Chef verstehe ich einfach nicht. Er hat sich damit abzufinden, wenn du dich mehr um deine Gesundheit kümmerst und weniger um die Arbeit. Zumindest bei einem vollen Beschäftigungsverbot hat er ja keinerlei finanzielle Nachteile und kann sich eine Vertretung holen, die statt deiner arbeitet. 
Sprich doch mal mit deinem Frauenarzt und lass dir Möglichkeiten durch den Kopf gehen.
Ich glaube nicht, dass in diesem Fall "einfach durchhalten" das Beste für dich und das Baby wäre.
Ich wünsche dir aber alles Gute und viel Kraft 

 

Gefällt mir 1 - Hilfreiche Antworten !
31. Januar um 10:25
In Antwort auf missdalton

Wie ich aus allen deinen Posts herauslesen konnte, hattest du schon vor der Schwangerschaft Depressionen, richtig? Also keine reine Schwangerschaftsdepression.
Ich habe auch Antidepressiva genommen, bevor ich schwanger wurde und sie abgesetzt, als ich etwa im 3. Monat war und mir geht es bis jetzt relativ gut (19.Ssw)
Aber manchmal ist es tatsächlich besser, die Frau nimmt sie weiterhin, wenn die Depressionen sehr stark sind, wie bei dir anscheinend. 
Ich weiß, dass Arbeit und Geldverdienen existentiell ist für eine Familie, die bereits Kinder hat. 
Stresst dich die Arbeit zusätzlich, bzw. das Verhalten deines Chefs gegenüber der Schwangerschaft? Denn zusätzlicher Stress bei Depressionen ist ja nun nicht sehr förderlich dafür, dass es erträglicher für dich wird. 
Wenn du das Gefühl hast, du brauchst mehr Zeit für z.B. Therapien, dann würde ich mit deinem Frauenarzt reden und gemeinsam überlegen, wie man das bewerkstelligen könnte. Es gibt auch Teilbeschäftigungsverbote, dass du nur 4, 5 oder 6 Stunden am Tag arbeitest. 

Ich merke, dass du das nicht willst, weil du Angst hast um deinen Job.
Und letzten Endes ist es deine Entscheidung. Aber du schreibst ja, du hättest aufgrund der Arbeit keine Zeit für Therapien. Da du Kündigungsschutz hast während der Schwangerschaft und es dir sicherlich gut tun würde eine begleitende Therapie zu machen, würde ich wirklich überlegen, ob es nicht doch für dich besser wäre etwas kürzer zu treten.
Menschen wie deinen Chef verstehe ich einfach nicht. Er hat sich damit abzufinden, wenn du dich mehr um deine Gesundheit kümmerst und weniger um die Arbeit. Zumindest bei einem vollen Beschäftigungsverbot hat er ja keinerlei finanzielle Nachteile und kann sich eine Vertretung holen, die statt deiner arbeitet. 
Sprich doch mal mit deinem Frauenarzt und lass dir Möglichkeiten durch den Kopf gehen.
Ich glaube nicht, dass in diesem Fall "einfach durchhalten" das Beste für dich und das Baby wäre.
Ich wünsche dir aber alles Gute und viel Kraft 

 

ich finde auch dass die angst ums kind größer sein sollte als die angst um den job.

arbeit reduzieren & eine therapie machen wäre das sinnvollste

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
31. Januar um 11:14
In Antwort auf missdalton

Wie ich aus allen deinen Posts herauslesen konnte, hattest du schon vor der Schwangerschaft Depressionen, richtig? Also keine reine Schwangerschaftsdepression.
Ich habe auch Antidepressiva genommen, bevor ich schwanger wurde und sie abgesetzt, als ich etwa im 3. Monat war und mir geht es bis jetzt relativ gut (19.Ssw)
Aber manchmal ist es tatsächlich besser, die Frau nimmt sie weiterhin, wenn die Depressionen sehr stark sind, wie bei dir anscheinend. 
Ich weiß, dass Arbeit und Geldverdienen existentiell ist für eine Familie, die bereits Kinder hat. 
Stresst dich die Arbeit zusätzlich, bzw. das Verhalten deines Chefs gegenüber der Schwangerschaft? Denn zusätzlicher Stress bei Depressionen ist ja nun nicht sehr förderlich dafür, dass es erträglicher für dich wird. 
Wenn du das Gefühl hast, du brauchst mehr Zeit für z.B. Therapien, dann würde ich mit deinem Frauenarzt reden und gemeinsam überlegen, wie man das bewerkstelligen könnte. Es gibt auch Teilbeschäftigungsverbote, dass du nur 4, 5 oder 6 Stunden am Tag arbeitest. 

Ich merke, dass du das nicht willst, weil du Angst hast um deinen Job.
Und letzten Endes ist es deine Entscheidung. Aber du schreibst ja, du hättest aufgrund der Arbeit keine Zeit für Therapien. Da du Kündigungsschutz hast während der Schwangerschaft und es dir sicherlich gut tun würde eine begleitende Therapie zu machen, würde ich wirklich überlegen, ob es nicht doch für dich besser wäre etwas kürzer zu treten.
Menschen wie deinen Chef verstehe ich einfach nicht. Er hat sich damit abzufinden, wenn du dich mehr um deine Gesundheit kümmerst und weniger um die Arbeit. Zumindest bei einem vollen Beschäftigungsverbot hat er ja keinerlei finanzielle Nachteile und kann sich eine Vertretung holen, die statt deiner arbeitet. 
Sprich doch mal mit deinem Frauenarzt und lass dir Möglichkeiten durch den Kopf gehen.
Ich glaube nicht, dass in diesem Fall "einfach durchhalten" das Beste für dich und das Baby wäre.
Ich wünsche dir aber alles Gute und viel Kraft 

 

Danke für die Antwort.
tatsächlich bin ich zur zeit alleinverdiener also "lastet" unsere Finanzielle Situation auf mir.
Falls jetzt jmd sagt, dass wir mit dem Kind hätten warten sollen - es ist ein Verhütungs-Baby! scheinbar wollte da jmd ganz dringend bei uns sein (:

was du geschrieben hast "Es gibt auch Teilbeschäftigungsverbote, dass du nur 4, 5 oder 6 Stunden am Tag arbeitest." gilt das auch für Österreich? aufjeden Fall weiß ich bereits dass eine Depression ein Grund für eine Freistellung sein kann. Also wenn meine Arbeitgeber meinen mich rausekeln zu wollen werd ich darauf zurückkommen.

nach dem positiven Test habe ich (nach absprache mit der ärztin) meine medikamente reduziert, was allerdings meine depression massiv verschlimmert hatte. meine jzige Dosis ist unbedenklich und im vergleich zu anderen Erkrankten ist es eine geringe Dosierung.
zur zeit geht es mir gut. und das will ich mir nicht versauen lassen.

ich finde es beeindruckend dass du stark genug warst abzusetzen und dass es dir jetzt gut geht!!

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
31. Januar um 14:33

Ich hatte nach dem 1. Kind Depris, kaum war es geboren, ging es los. ist ja bekannt, dass es sowas gibt. Ich hab fast ein jahr lang Medis nehmen müssen, dann sehr langsam abgesetzt. Beim 2. Kind in 2019 hatte ich keine Depris.  Du hast sie nun schon während der SS. Die könnten sich nach der geburt noch verstärken. Wenn die Dosis reduziert wurde, ist es logisch, dass du mehr depris hast. Der Körper muß sich erst auf die niedrigere Dosis umstellen, das kann Wochen dauern, oder gar nicht funktionieren, dennr es ist auch so, dass die Medis erst ab einer gewissen Dosis wirken.  ich würde Dir sehr raten, mit deinem Psycho zu reden, ob Du nicht auf andere wirksamere Medis umsteigen kannst, oder die Dosis wieder erhöht werden sollte. Dein Dilemma ist natürlich, dass die Medis dem Kind nicht schaden sollen. Du mußt auch fragen, ob die Medis nicht in die Muttermilch gehen, wäre nicht gut für das baby. Ich wünsch Dir viel Glück und gute Besserung.

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
1. Februar um 14:33
In Antwort auf vlausheep

Danke für die Antwort.
tatsächlich bin ich zur zeit alleinverdiener also "lastet" unsere Finanzielle Situation auf mir.
Falls jetzt jmd sagt, dass wir mit dem Kind hätten warten sollen - es ist ein Verhütungs-Baby! scheinbar wollte da jmd ganz dringend bei uns sein (:

was du geschrieben hast "Es gibt auch Teilbeschäftigungsverbote, dass du nur 4, 5 oder 6 Stunden am Tag arbeitest." gilt das auch für Österreich? aufjeden Fall weiß ich bereits dass eine Depression ein Grund für eine Freistellung sein kann. Also wenn meine Arbeitgeber meinen mich rausekeln zu wollen werd ich darauf zurückkommen.

nach dem positiven Test habe ich (nach absprache mit der ärztin) meine medikamente reduziert, was allerdings meine depression massiv verschlimmert hatte. meine jzige Dosis ist unbedenklich und im vergleich zu anderen Erkrankten ist es eine geringe Dosierung.
zur zeit geht es mir gut. und das will ich mir nicht versauen lassen.

ich finde es beeindruckend dass du stark genug warst abzusetzen und dass es dir jetzt gut geht!!

Ich bin zwar genetisch "halbe Österreicherin" , aber mit den Mutterschutzgesetzen dort kenne ich mich nicht ganz so gut aus. Ich weiß, dass es dort Vollbeschäftigungsverbot gibt und auch Beschäftigungsbeschränkungen. Vielleicht zählt zu letzterem auch eine Stundenreduzierung. Aber dein Arzt wird sich sicher auskennen oder du fragst mal bei deiner Krankenversicherung nach, die müssten das auch wissen.

Ich habe nicht grundsätzlich im Leben mit Depressionen gehabt, sondern aufgrund von mehreren Schicksalsschlägen bekommen.
Ich hatte erst Sorge, nach dem Absetzen ginge es mir wieder schlechter, aber die war zum Glück unbegründet. Ich habe sie erst auf die Hälfte reduziert und dann ganz weggelassen und es funktioniert sehr gut. Fühle mich auch nicht mehr depressiv.
Aber das kann bei anderen schon ganz anders sein, wenn sie absetzen, das kann man leider nie voraussagen.
Ich habe aber auch Glück, dass meine Chefin sehr verständnisvoll ist und sich an alle Mutterschutzgesetze hält.

Als Alleinverdienerin hast du sicher noch zusätzlichen Druck, das kann ich mir vorstellen. Aber ich hoffe sehr, dass du einen Weg finden wirst, der dir den Rest der Schwangerschaft leichter macht und der vor allem deiner Psyche besser tut.

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
3. Februar um 13:18
In Antwort auf tinafl

Ich hatte nach dem 1. Kind Depris, kaum war es geboren, ging es los. ist ja bekannt, dass es sowas gibt. Ich hab fast ein jahr lang Medis nehmen müssen, dann sehr langsam abgesetzt. Beim 2. Kind in 2019 hatte ich keine Depris.  Du hast sie nun schon während der SS. Die könnten sich nach der geburt noch verstärken. Wenn die Dosis reduziert wurde, ist es logisch, dass du mehr depris hast. Der Körper muß sich erst auf die niedrigere Dosis umstellen, das kann Wochen dauern, oder gar nicht funktionieren, dennr es ist auch so, dass die Medis erst ab einer gewissen Dosis wirken.  ich würde Dir sehr raten, mit deinem Psycho zu reden, ob Du nicht auf andere wirksamere Medis umsteigen kannst, oder die Dosis wieder erhöht werden sollte. Dein Dilemma ist natürlich, dass die Medis dem Kind nicht schaden sollen. Du mußt auch fragen, ob die Medis nicht in die Muttermilch gehen, wäre nicht gut für das baby. Ich wünsch Dir viel Glück und gute Besserung.

vor der stillzeit hab ich keine angst. hatte bei meinem 2. kind eine schwangerschaftsdepression die nach der geburt verschwunden ist und erst wieder kam als ich aufgehört habe zu Stillen. (und seitdem hat sie mein Leben regelrecht im Griff)
umso mehr freue ich mich jetzt schon wieder auf die Stillzeit xD
zur zeit geht es mir gut. die medikamente sind richtig eingestellt und lt. meinen Ärzten ist das auch alles unbedenklich fürs kind.
es wurde mir nur gesagt dass es sein kann dass das Kind die ersten Tage etwas quengeliger is als andere Kinder. aber es hat keine körperlichen oder psychischen auswirkungen auf das Baby.
Das mit der Muttermilch muss ich noch abklären.

würde halt gerne wissen wie es bei Frauen war die während der sw medis nehmen mussten und wie sich das Kind nach der Geburt verhalten hat. ob es so war wie die Ärzte es beschreiben oder harmloser, oder gar auffälliger?

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
3. Februar um 13:21
In Antwort auf missdalton

Ich bin zwar genetisch "halbe Österreicherin" , aber mit den Mutterschutzgesetzen dort kenne ich mich nicht ganz so gut aus. Ich weiß, dass es dort Vollbeschäftigungsverbot gibt und auch Beschäftigungsbeschränkungen. Vielleicht zählt zu letzterem auch eine Stundenreduzierung. Aber dein Arzt wird sich sicher auskennen oder du fragst mal bei deiner Krankenversicherung nach, die müssten das auch wissen.

Ich habe nicht grundsätzlich im Leben mit Depressionen gehabt, sondern aufgrund von mehreren Schicksalsschlägen bekommen.
Ich hatte erst Sorge, nach dem Absetzen ginge es mir wieder schlechter, aber die war zum Glück unbegründet. Ich habe sie erst auf die Hälfte reduziert und dann ganz weggelassen und es funktioniert sehr gut. Fühle mich auch nicht mehr depressiv.
Aber das kann bei anderen schon ganz anders sein, wenn sie absetzen, das kann man leider nie voraussagen.
Ich habe aber auch Glück, dass meine Chefin sehr verständnisvoll ist und sich an alle Mutterschutzgesetze hält.

Als Alleinverdienerin hast du sicher noch zusätzlichen Druck, das kann ich mir vorstellen. Aber ich hoffe sehr, dass du einen Weg finden wirst, der dir den Rest der Schwangerschaft leichter macht und der vor allem deiner Psyche besser tut.

vielen Dank für die lieben worte <3
es freut mich zu hören dass du die Depression los geworden bist!! sowas zu hören ist sehr ermutigend und gibt Hoffnung

Gefällt mir Hilfreiche Antworten !
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram