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Depression nach Eileiterschwangerschaft

11. Februar 2008 um 17:01

Hallo liebe Leute,

bin sehr verzweifelt und habe nach längerem Hin und Her beschlossen, mich hier anzumelden und auf diesem Weg vielleicht etwas Unterstützung und Entlastung zu bekommen.
Im Dezember 2007 hatte ich zum zweitem Mal eine Eileiterschwangerschaft und kurz vor Weihnachten eine OP. War schon schwer,das Ganze, aber da war ich noch fest entschlossen, mit meiner Laune nicht auf die Dauer im Keller zu verbleiben. Seitdem sind schon einige Wochen vergangen und ich merke, wie labil meine Psyche geworden ist - ich muss immer wieder losheulen, wenn mich keiner sieht, und fühle mich auch körperlich wie ein Wrack.
Da mein Beta-HCG-Spiegel nach einem Absinken kurz nach der OP wochenlang bei 700 stagnierte und zwischendurch auch mal nach oben ging, wollte mir meine Frauenärztin Metatrexat intravenös verabreichen. Das habe ich aber zunächst - im Glauben an meinen Körper abgelehnt. Jetzt ist der Wert im 100 Bereich, aber noch nicht bei 0. Mittlerweile frage ich mich allerdings, ob es nicht besser wäre, medikamentös nachzuhelfen, da mich meine Stimmungsschwankungen absolut fertig machen.
Wer von Euch hat diesen elend langsamen Hormonabfall nach der EU-OP durchgemacht und wie seid Ihr stimmungsmäßig damit klar gekommen?

Liebe Grüße und Danke im Voraus!

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11. Februar 2008 um 23:54

Hallo tanka
Ich habe auch zwei ESS hinter mir, ich hatte sie innerhalb von zwei Monaten.
Dieses Metatrexat hat(wenn es das Zeug ist was ich meine) viele Nebenwirkungen, vor allem darfst du da mindestens ein halbes Jahr nicht schwanger werden.
Ich habe schön öfter gehört dass bei manchen Frauen das hcg sehr langsam runter geht.
Vielleicht kannst du Johanniskraut einnehmen solange das hcg noch nicht ganz unten ist? Das ist ein pflanzliches Antidepressiva bei leichten Depressionen und frei käuflich.
Leider sind Stimmungsschwankungen da solange das Hormon nicht ganz abgebaut ist.

Liebe Grüße
marenli

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12. Februar 2008 um 9:40
In Antwort auf alayna_12505264

Hallo tanka
Ich habe auch zwei ESS hinter mir, ich hatte sie innerhalb von zwei Monaten.
Dieses Metatrexat hat(wenn es das Zeug ist was ich meine) viele Nebenwirkungen, vor allem darfst du da mindestens ein halbes Jahr nicht schwanger werden.
Ich habe schön öfter gehört dass bei manchen Frauen das hcg sehr langsam runter geht.
Vielleicht kannst du Johanniskraut einnehmen solange das hcg noch nicht ganz unten ist? Das ist ein pflanzliches Antidepressiva bei leichten Depressionen und frei käuflich.
Leider sind Stimmungsschwankungen da solange das Hormon nicht ganz abgebaut ist.

Liebe Grüße
marenli

Wie hast Du alles überwunden?
Hallo marenli,

danke für Deine Antwort! Wie bist Du bloß damit fertig geworden - zwei Eileiter so kurz hintereinander, es muss auch für den Körper eine ziemliche Belastung gewesen sein! Wurden beide operiert oder besteht auch die Möglichkeit, dass eine Eileiterschwangerschaft von allein abgeht? Heißt das für Dich, Du versuchst nicht mehr weiter, schwanger zu werden? Ich stelle mir gerade selbst die Frage, soll ich es wirklich noch einmal auf mich nehmen... Meine Frauenärztin meint, ich soll vorher die Eileiterdurchgängigkeit testen und dann den Eisprung von ihr beobachten lassen, so dass die

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12. Februar 2008 um 9:49
In Antwort auf alayna_12505264

Hallo tanka
Ich habe auch zwei ESS hinter mir, ich hatte sie innerhalb von zwei Monaten.
Dieses Metatrexat hat(wenn es das Zeug ist was ich meine) viele Nebenwirkungen, vor allem darfst du da mindestens ein halbes Jahr nicht schwanger werden.
Ich habe schön öfter gehört dass bei manchen Frauen das hcg sehr langsam runter geht.
Vielleicht kannst du Johanniskraut einnehmen solange das hcg noch nicht ganz unten ist? Das ist ein pflanzliches Antidepressiva bei leichten Depressionen und frei käuflich.
Leider sind Stimmungsschwankungen da solange das Hormon nicht ganz abgebaut ist.

Liebe Grüße
marenli

Die fortsetzung
ist ja ärgerlich - mir ist ein teil der nachricht verloren gegangen!
na ja, was ich sagen wollte, meine frauenärztin gibt mir zwar einerseits die Hoffnung, durch die Durchgängigkeitstestung und Eisprungüberwachung können wir die kranke "linke" Seite quasi austricksen, gleichzeitig ist es aber so, dass ich die ersten 5-6 Wochen mit der Ungewissheit klar kommen muss, dass es wieder eine ESS sein wird. Und bei dem Gedanken ist mir schon nach Heulen zumute. zumindest bin ich froh, dass ich mit meinem langsamen Hormonabsinken wohl noch längere Zeit nicht schwanger werden kann und somit noch keine "entscheiduzng" fällen muss.

was ich noch sagen wollte - es hat mir gestern sehr gut getan, hier reinzuschreiben, Deine Antwort zu bekommen und überhaupt aktiv zu werden und nicht nur mal hier mal da was zu lesen, kann daher auch den anderen in ähnlichen Situationen nur empfehlen, sich auszusprechen - man fühlt sich automatisch nicht mehr so allein und niedergedrückt!!
liebe grüße

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13. Februar 2008 um 1:07
In Antwort auf czenzi_12885091

Wie hast Du alles überwunden?
Hallo marenli,

danke für Deine Antwort! Wie bist Du bloß damit fertig geworden - zwei Eileiter so kurz hintereinander, es muss auch für den Körper eine ziemliche Belastung gewesen sein! Wurden beide operiert oder besteht auch die Möglichkeit, dass eine Eileiterschwangerschaft von allein abgeht? Heißt das für Dich, Du versuchst nicht mehr weiter, schwanger zu werden? Ich stelle mir gerade selbst die Frage, soll ich es wirklich noch einmal auf mich nehmen... Meine Frauenärztin meint, ich soll vorher die Eileiterdurchgängigkeit testen und dann den Eisprung von ihr beobachten lassen, so dass die

Hi Tanka
Beide ESS wurden operiert, und die erste OP war laut Ärzten eine schwere OP, hat auch knapp drei Stunden gedauert (normal ist eine Stunde), und ich hatte danach mit mehreren Komplikationen zu kämpfen. Dabei wurde mir übrigens auch der rechte Eileiter entfernt.

Ich denke dass eine ESS von alleine abgeht das gibt es nicht. Ich habe zumindest noch nie davon gehört. Leider!

Im Moment versuche ich nicht mehr schwanger zu werden, die Angst ist einfach zu groß. Bei der zweiten OP, die übrigens "normal" verlaufen ist, wurde der linke Eileiter erhalten. Die Ärzte haben auch gleich Verwachsungen weggemacht, aber dadurch sind Narben im Eileiter, und durch diese Narben ist die Gefahr einer erneuten ESS höher als normal.

Ich hab dir ne pn geschrieben.

Liebe Grüße
marenli

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