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Das wollte ich euch nicht vorenthalten

10. Dezember 2009 um 19:33

Bin auf diesen Artikel gestossen, ist das nicht beruhigend?

Beschließt ein Paar, ein Baby zu bekommen, lassen die gutgemeinten Ratschläge von Freunden und Familie oft nicht lange auf sich warten. Sprüche wie wenn man es zu sehr will, klappt es nicht, kennt wohl fast jede Frau in dieser Situation, vor allem wenn es dann wirklich nicht auf Anhieb klappt. Im Folgenden werden einige der gängigsten Fruchtbarkeitsmythen genauer unter die Lupe genommen.
Täglicher Sex verschlechtert die Spermienqualität

Dieser Mythos ist einfach nicht totzukriegen. Angeblich solle ein Paar, das sich ein Baby wünscht, nur alle drei Tage Geschlechtsverkehr haben, da ansonsten die Qualität der Spermien leide. Wissenschaftlich ist dies allerdings nicht belegt. Es scheint im Gegenteil so zu sein, dass die Spermaqualität mit der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs steigt. Die Fruchtbarkeit erhöht sich also bei häufigem Geschlechtsverkehr. Umgekehrt sinkt die Spermaqualität schon bei einem Tag ohne Sex.

Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher des Soroka University Hospitals in Israel. Sie untersuchten 1.800 Spermienproben von 900 Männern. Dabei stellten sie fest, dass die Beweglichkeit der Spermien bereits bei einem abstinenten Tag deutlich sank. Und Biologen der University of Adelaide fanden heraus, dass viel Geschlechtsverkehr sogar nötig ist, um das Immunsystem der Frau an die Spermien, welche als zu vernichtende Fremdkörper empfunden werden, zu gewöhnen. Geschieht dies nicht, werden die fremden Spermien vom weiblichen Immunsystem angegriffen und vernichtet. Eine Unfruchtbarkeit hängt also oft zusammen mit einem überaktiven Immunsystem der Frau. Um eine Sperma-Akzeptanz zu erreichen, sollte man möglichst oft Geschlechtsverkehr haben!
Die Frau sollte nach dem Sex liegen bleiben, nicht duschen und nicht auf die Toilette gehen

Die Idee hinter dieser Vermutung ist, dass die Frau etwa eine halbe Stunde auf dem Rücken liegen bleiben und sich am Besten noch ein Kissen unter das Becken schieben sollte, um so der Schwerkraft entgegenzuwirken und den Spermien den Weg zu erleichtern. Auch das Duschen und auf die Toilette gehen, soll die Chancen für eine Schwangerschaft verringern, da das Sperma herausgespült wird. Für diese Theorien gibt es aber keine gesicherten wissenschaftlichen Beweise. Was das Duschen angeht, könnte es sein, dass eine Scheidenspülung den Spermien sogar hilft ihr Ziel zu erreichen, da sie hochgespült werden. Aber auch dies ist nicht bewiesen.
Der weibliche Orgasmus erhöht die Schwangerschaftschance

Grundsätzlich gilt: es ist gut, wenn der Spaß auch bei großem Babywunsch nicht zu kurz kommt. Aber der weibliche Orgasmus hat keinen Einfluss auf eine Schwangerschaft!

Die Frau kann nur bei Sex kurz vor oder nach dem Eisprung schwanger werden

Dies ist schlichtweg falsch! Die Spermien können bis zu fünf Tage überleben, das erhöht die fruchtbaren Tage der Frau also auf fast eine ganze Woche. D.h. eine Schwangerschaft kann bei Geschlechtsverkehr ab etwa fünf Tage vor dem Eisprung eintreten, und bis etwa einen Tag danach.
Nach langer Pilleneinnahme kommt es oft zu Problemen mit der Fruchtbarkeit

Das kann man so nicht sagen. Es stimmt, dass der Körper sich nach der Pilleneinnahme umgewöhnen muss. Bei einigen Frauen dauert es etwas länger bis sie wieder einen Eisprung bekommen, andere haben sofort wieder einen Eisprung. Grundsätzlich tut die Pille der Fruchtbarkeit der Frau aber keinen Abbruch. Frauen, die hormonell verhütet haben, sind nicht weniger fruchtbar als andere Frauen. Es gibt sogar gegenteilige Untersuchungsergebnisse, welche besagen, dass die Fruchtbarkeit nach Absetzen der Pille noch ansteigt. Zumindest warten diese Frauen nicht länger auf eine Schwangerschaft als andere.
Bestimmte Stellungen beim Sex begünstigen eine Schwangerschaft

Es heißt, dass die Missionarsstellung die Spermien besonders gut bis zum Ziel bringen soll, da es dabei zu einer besonders tiefen Penetration kommt. Ebenso soll Sex von hinten die Chancen für eine Schwangerschaft erhöhen, besonders bei Frauen die eine verkrümmte Gebärmutter haben. Schlechte Positionen sollen hingegen alle diejenigen sein, welche im Sitzen oder Stehen stattfinden, sowie die Reiterstellung bei der die Frau oben liegt, da diese Stellungen der Schwerkraft widersprechen.

Es gibt allerdings keine wissenschaftlichen Studien, welche diese Vermutungen belegen. Was sicher ist: man kann in jeder vaginalen Stellung schwanger werden.
Wenn Frauen sich zu sehr unter Druck setzen, klappt es nicht

Grundsätzlich stimmt es wahrscheinlich, dass psychischer Druck und Stress einer Schwangerschaft nicht gerade förderlich sind. Doch ist es nicht erwiesen, dass die Chance auf eine Schwangerschaft sinkt, weil eine Frau sich zu sehr ein Baby wünscht.


Liebe Grüsse
Minah

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10. Dezember 2009 um 20:43

Huhu Minah
Mal interessante Tatsachen.
Wie gehts dir??Wieder am hibbeln??

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11. Dezember 2009 um 10:45
In Antwort auf rawiya_11912362

Huhu Minah
Mal interessante Tatsachen.
Wie gehts dir??Wieder am hibbeln??

Jaaaa
ich wag mich auch wieder ans Hibbeln

Ich find eben auch, dass der Artikel sehr beruhigend ist, hab mich schon in der Kerze gesehen, mit voller Blase weil man nicht auf Toilette sollte, damit die Schwimmerchen im Sturzflug Richtung Ei gespühlt werden Man hat sonst immer im Hinterkopf, irgendwas vergessen oder falsch gemacht zu haben.

Lieber Gruss
Minah

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11. Dezember 2009 um 11:07

Sehr interessanter Beitrag
Das mit der angeblichen Unfruchtbarkeit aufgrun der Pilleneinnahme soll wirklich ein Mythos sein. Ich habe letzten einen Bericht gelesen oder vielleicht sogar gesehen, ich weiß es nicht, auf jeden fall hieß es, dass eine Frau nur eine bestimmte Anzahl an Eisprüngen hat, dass bedeutet, dass eine Frau die sehr früh ihre Regel bekommt (und die Eier anfangen zu springen ) früher in die Wechseljahre kommen wird und keine Eier mehr produziert. das heißt gleichzeitig, dass eine Frau die mit der Pille verhütet, welche einen ES verhindert demzufolge nach der Pilleneinnahme sich mehr Eier "aufgespart" hat und somit sehr wohl fruchtbar ist, wenn nicht sogar fruchtbarer!!!!

Das einzige Problem mit der Pille ist, dass man zum Einen seinen eigentlichen Zyklus und Körper nicht kennt, nicht wirlich weiß, wie sich ein ES anfühlt und der Körper sehr lange brauchen KÖNNTE um wieder regelmäßig zu verlaufen!!!!

Mit der Psyche stimme ich auch vollkommen zu, denn wenn wir ehrlich sind, können vor alem wir Frauen uns sehr viel einbilden wenn wir zB die ganze eit denken das wir kopfschmerzen haben, dann kriegen wir auch welche, unser Unterbewusstsein ist dazu in der Lage. Das mit dem Stress ist auch ganz klar, wir kriegen selbst Schmierblutungen, Pickelchen usw wenn wir unter Druck stehen oder sonst etwas...aber erklär mal einer Frau, die bedingungslos SS werden möchte, dass sie einen ruhigen Kopf bekommen muss....ist nicht ganz so seinfach

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11. Dezember 2009 um 11:31
In Antwort auf katia_12860129

Jaaaa
ich wag mich auch wieder ans Hibbeln

Ich find eben auch, dass der Artikel sehr beruhigend ist, hab mich schon in der Kerze gesehen, mit voller Blase weil man nicht auf Toilette sollte, damit die Schwimmerchen im Sturzflug Richtung Ei gespühlt werden Man hat sonst immer im Hinterkopf, irgendwas vergessen oder falsch gemacht zu haben.

Lieber Gruss
Minah


Oooohhhhh wie schöööööööööööööööön.
Ich wünsche dir,dass es diesmal gut geht.Daumen sind gedrückt.

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11. Dezember 2009 um 12:49

Da hast du recht
ich schaffs nämlich auch nicht, nen kühlen Kopf zu bewahren obwohl ich immer wieder mit mir schimpfe

Das mit den Eiern tönt noch logisch. Ich war übrigens damals nach Absetzten der Pille gleich 14 Tage später schwanger mit meinem Sohn, der jetzt acht Jahre alt ist. Ich hab die Pille 9 Jahre lang genommen und nix hat sich bei meinem Zyklus verschoben.

Moment mal...das heisst, ich hab jetzt 9 Jahre länger noch Eier die hupfen? Da muss ich mir ja doch keinen Stress bezüglich meines Alters machen

Schmatzerl
Minah

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