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Das Leben nach einer Abtreibung. Wie geht ihr damit um??

20. März 2013 um 14:01

Hallo....das ist das erste mal, dass ich in so einem Forum schreibe...Ich suche einfach Leute, die das gleiche durchlebt haben wie ich. Ich habe vor einigen Monaten leider abgetrieben, weil es zu dem Zeitpunkt irgendwie nicht passte. Ich bereue es, möchte aber "mit gutem Gewissen" endlich in eine bessere Zukunft starten. Fühl mich wie in einem Loch im Moment. Kennt ihr das?? Und wenn ja, was macht ihr dagegen? Kennt ihr gute Bücher o.ä, die einem ein wenig weiterhelfen können??

Ich Danke euch schonmal für Antworten

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20. März 2013 um 14:41

Ich glaub
du bist im falschen Forum. Es gibt da direkt eins mit dem Thema Abtreibung usw.
Probier es da mal.

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21. März 2013 um 19:36

Das Leben nach einem Abbruch
Hallo Kiwilein,

ich habe erst letzte Woche medikamentös abgetrieben.
Es war meine 1. Schwangerschaft, Verhütungspanne passierte mir noch nie. Ich bin selbst schwer krank und für mich stand sofort fest: Nein! Zu meinem Erstaunen freute sich mein Freund darüber, dennoch hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Bin sofort zum Gyn, hatte Schmerzen am 7. überfälligen Tag (Also ca 5. SSW) und am Ultraschall war -nichts- zu sehen. Keine Schleimhaut oder ähnliches. Wegen Schmerzen musste ich auf Verdacht zur EileiterSS in die Klinik. Man konnte nichts finden. Blut abgenommen - HCG von 42. Viel zu niedrig also ... Musste 3 Tage später wieder zur Blutabnahme: HCG 311 - also normale Steigerung, WENN man von einem viel späteren Eisprung ausgeht. Habe mich sofort um einen Termin bei SSW Beratung gekümmert und wenige Tage darauf bei einer Ärztin den Termin für Mifegyne gehabt. Wahrscheinlich hätte ich die Tabletten in der letzten Minute doch nicht genommen. Die Ärztin stellte fest, dass sich der Embryo ohnehin nicht weiterentwickelt hat. Man verglich mein 1. US-Bild mit dem aktuellen Schall und stellte fest: Da rührt sich nichts. Rechnernisch hätte ich bereits in der 8. SSW sein müssen, doch das Baby war klein wie in 4+3 etwa ... Keine Weiterentwicklung hinsichtlich Größe. Also haben wir ohne lang zu überlegen den Abbruch vollzogen, da es zu 95% eine Missed Abortion gewesen ist und ich eine Ausschabung keinesfalls möchte.
Auch wenn mein Freund das Baby mehr als gerne bekommen hätte -ganz gleich ob es dieselben Behinderungen bekommt wie ich- wissen wir, dass es nicht sein hat sollen.
Bleibt nur zu hoffen, dass der Abbruch vollständig ist. Das erfahre ich erst bei der Nachkontrolle nächste Woche. Ich habe große Angst vor einer Ausschabung ...
Wichtig ist, dass du trauerst. Nicht allein. Ich verlor in der Toilette neben dem vielen Blut ein rosanes Böhnchen (keinerlei Menschengestalt!), das wir nicht einfach so runterspülen konnten. Wir nahmen es heraus, legten es in eine herzförmige Dose und haben es im Garten begraben. Das ist wichtig für mich... und es tut gut, jederzeit das kleine Grab besuchen zu können. Auch wenn ich weiß, dass es ohnehin nicht lebensfähig geworden wäre und ich es aus gesundheitlichen Gründen wohl nicht austragen hätte können (die Abklärungen hätten viel zu lange gedauert...) tut es mir ja doch sehr leid. Lieb hatte ich "es" ja dennoch sehr ...

VLG

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30. März 2013 um 17:15

Hi
Ich habe vor 6 Tagen die ersten 3 Mifegyne Tabletten eingenommen weil ich durch Schock Reaktion gehandelt habe ;( dachte mein Freund würde das nicht wollen - falsch gedacht ;( so habe ich Dan eben die Pillen genommen.
Zuhause war ich Dan nur noch am weinen mein Freund Dan auch und meinte können wir es nicht noch retten.
Dan habe ich auch vieles über troz schwanger mit Mifegyne gelesen
So das ich Dan am zweiten Termin den Abbruch abbrechen wollte.
Die Ärzte machten mir so ein schlechtes gewissen wie sie sind Schuld wen ihr Kind wegen ihnen mit Schäden auf die Welt kommt usw.. ;(
Nun weiss ich das Mifegyne den Embryo tötet oder nicht aber es hätte sehr gute Chancen gehabt gesund auf die Welt zu kommen
Nun geht es mir sehr schlecht habe so Schuldgefühle und vermisse es so sehr ;((
Und fühle mich so einsam in mir weil einfach nix mehr da ist ;((
Nie wieder würde ich das machen !!!

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30. März 2013 um 23:26

Hallo
ich habe am donnerstag in holland abgetrieben und mir geht es sehr gut damit. es wäre zwar besser in deutschland gewesen, aber das war ja nicht mehr möglich.

endlich gehört mein körper wieder mir!

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30. März 2013 um 23:31

Also,
ich hatte damals so eine panik vor meinem abtreibungstermin in holland, dass ich den abbruch letzten endes selbst durchgeführt, also mit diversen mitteln einen abgang ausgelöst habe.

und ich muss sagen: ich habe es in den letzten fast 18 jahren keine sekunde bereut. keine einzige!

es war die beste entscheidung, die ich treffen konnte. denn dadurch konnte ich mein studium absolvieren, mein unternehmen aufbauen und nun ein weiterführendes studium und eine flugausbildung machen.

mit kind wäre das alles nicht möglich - zeitlich nicht und finanziell auch nicht!

ich wollte allerdings nie kinder und würde mich auch jetzt immer dagegen entscheiden.

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30. März 2013 um 23:32
In Antwort auf ixdeh

Hallo
ich habe am donnerstag in holland abgetrieben und mir geht es sehr gut damit. es wäre zwar besser in deutschland gewesen, aber das war ja nicht mehr möglich.

endlich gehört mein körper wieder mir!


so habe ich das damals auch gesehen.

der letzte satz war genau mein gedanke!

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31. März 2013 um 10:28
In Antwort auf ixdeh

Hallo
ich habe am donnerstag in holland abgetrieben und mir geht es sehr gut damit. es wäre zwar besser in deutschland gewesen, aber das war ja nicht mehr möglich.

endlich gehört mein körper wieder mir!

Schön das du dich nochmal meldest
Dein Beitrag ist ja dem Rotstift zum Opfer gefallen....

FReut mich zu hören das du mit der Entscheidung gut umgehen kannst, das zeigt nur noch mehr das sie richtig war.

Alles Gute!

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4. April 2013 um 15:19

Schliesse einfach damit ab und denke nicht mehr darüber nach
Wenn es für Dich die richtige Entscheidung war, dann mach Dir heute kein schlechtes Gewissen. Es kann Dir niemand anders dabei helfen. Ich habe es auch schon hinter mir und bin froh, dass ich es so gemacht habe. Ich könnte nicht mit dem Gedanken leben, ein Kind ausgetragen und abgegeben zu haben, nicht zu wissen, was aus ihm geworden ist. Alles Gute für Dich

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6. April 2013 um 9:15

Geh unter Menschen
Hallo
Ich kann dir zwar nicht helfen aber ich weiss wie du dich fühlst. Mit fast 16 Jahren hab ich auch abgerieben zum ersten mal. Dann wurde ich nochmal mit 19Jahren Schwanger aber da wurde es erst im4Monat festgestellt. Jetzt ist mein Sohn 3Monate alt und ich bin wieder schwanger geworden und diesmal hab ich es weg machen lassen jetzt hab ich schuldgefühle und fühl mich schrecklich. Dann kommt noch ihnzu das ich niemand habe wo ich mich aus heulen kann, denn mein bester freund wohnt 600km weit weg. Meine Mum bin ich egal und mein Vater hat seine neue Tolle Familie und da passe ich wohl nicht rein. Der Vater von mein Kind hat kein verständniss für mich. Jetzt hab ich mich so zurück gezogen so das ich niemanden ran lasse, tue dir selber ein gefallen und geh unter Menschen oder mach was mit deinen Besten Freunde oder so.

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10. April 2013 um 15:14

Aber
vollkommen korrekt und berechtigt!

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10. April 2013 um 15:34
In Antwort auf ermete_12566532

Aber
vollkommen korrekt und berechtigt!

Nein
das is purer Egoismus.
Au man wie traurig ihr seid

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10. April 2013 um 15:40
In Antwort auf ryanne_12740216

Nein
das is purer Egoismus.
Au man wie traurig ihr seid


Was ist daran so schlimm, wenn man seinen Körper für sich haben will? Alles andere wäre Leibeigenschaft! Klar, über manche Ausdrucksweise lässt sich streiten, aber ihr Körper bleibt ihr Körper! Auch wenn du das traurig findest, es ist und wird so bleiben!

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10. April 2013 um 15:49
In Antwort auf yakoshi


Was ist daran so schlimm, wenn man seinen Körper für sich haben will? Alles andere wäre Leibeigenschaft! Klar, über manche Ausdrucksweise lässt sich streiten, aber ihr Körper bleibt ihr Körper! Auch wenn du das traurig findest, es ist und wird so bleiben!


Dagegen is nichts einzuwenden, aber wenn man partout gegen Kiner is, dann passt man umso mehr auf. Und dann nach Holland zu fahren und da abzutreiben, weil man schon über dem 3. Monat hinaus is, find ich einfach nur schlecht und traurig... Nich nur wegen dem Kind, auch dem eigenen Körper wegen.

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10. April 2013 um 16:18
In Antwort auf ryanne_12740216


Dagegen is nichts einzuwenden, aber wenn man partout gegen Kiner is, dann passt man umso mehr auf. Und dann nach Holland zu fahren und da abzutreiben, weil man schon über dem 3. Monat hinaus is, find ich einfach nur schlecht und traurig... Nich nur wegen dem Kind, auch dem eigenen Körper wegen.

Ja gut.
Das kann ich nachvollziehen.

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11. April 2013 um 12:25
In Antwort auf gretel_12737740

Geh unter Menschen
Hallo
Ich kann dir zwar nicht helfen aber ich weiss wie du dich fühlst. Mit fast 16 Jahren hab ich auch abgerieben zum ersten mal. Dann wurde ich nochmal mit 19Jahren Schwanger aber da wurde es erst im4Monat festgestellt. Jetzt ist mein Sohn 3Monate alt und ich bin wieder schwanger geworden und diesmal hab ich es weg machen lassen jetzt hab ich schuldgefühle und fühl mich schrecklich. Dann kommt noch ihnzu das ich niemand habe wo ich mich aus heulen kann, denn mein bester freund wohnt 600km weit weg. Meine Mum bin ich egal und mein Vater hat seine neue Tolle Familie und da passe ich wohl nicht rein. Der Vater von mein Kind hat kein verständniss für mich. Jetzt hab ich mich so zurück gezogen so das ich niemanden ran lasse, tue dir selber ein gefallen und geh unter Menschen oder mach was mit deinen Besten Freunde oder so.


das tut mir sehr leid für dich....das klingt wirklich nicht sehr einfach alles. Warum hast du dich gegen das Kind entschieden? Hattest du Angst, dass es dich überfordert?? Ich wünsch dir und deinem Kleinen alles Gute!

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13. April 2013 um 22:56

Letztes Jahr
hatte ich auch meinen ersten Abbruch (22. und 24.4., medikamentös)
ICh war 23, der Vater des Kindes hat mich unter Druck gestekllt, "ich würde ihm sein Leben zerstören, er bringt sich um, er wird nach dem Abbruch hginter mir stehen, wir werden zusammenziehen, bla bla bla" und was war?! er hat mich eiskalt liegen lassen, nahc dem Abbruch war weg. eigentlich wollte ich es, aber ich hab mich zu sehr unter Druck stellen llassen.

Danach bin ich Depressionen gefallen. MIt Suizidgedanken, etc, so dass ich im November in die Psychatrie gekommen bin. Anderthalb Wochen in die Geschlossene und dann zwei Wochen auf die Offene Station.

Habe dort Antidepressiva bekommen,welches ich bis jetzt nehme. ZUsätzliche Gespräche mit meinem Psyhiater haben mir auch sehr geholfen, und nun bin ich dabei eine Selbthilfegruppe zu gründen =)

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8. Februar 2017 um 20:17
In Antwort auf aggie_12964240

Hallo....das ist das erste mal, dass ich in so einem Forum schreibe...Ich suche einfach Leute, die das gleiche durchlebt haben wie ich. Ich habe vor einigen Monaten leider abgetrieben, weil es zu dem Zeitpunkt irgendwie nicht passte. Ich bereue es, möchte aber "mit gutem Gewissen" endlich in eine bessere Zukunft starten. Fühl mich wie in einem Loch im Moment. Kennt ihr das?? Und wenn ja, was macht ihr dagegen? Kennt ihr gute Bücher o.ä, die einem ein wenig weiterhelfen können??

Ich Danke euch schonmal für Antworten

Ich habe Gott sei Dank, keine Erfahrung damit. Es würde bei mir nie in Frage kommen. Ich könnte es mit meinen Gewissen nie vereinbaren..und wie ich sehe, klagt dein Gewissen.

Ich kenne ein sehr gutes Buch.. Die Bibel
Ich möchte dich ermutigen, es zu lesen.

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8. Februar 2017 um 22:54

Der Beitrag ist aus 2013..

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