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Das Kind lebt. Trotzdem alles sehr traurig ...

14. August 2009 um 0:12

Das ist eine etwas längere Geschichte und gibt einem Außenstehenden einen Einblick in das Leben eines schwer behinderten Kindes und seiner Mitmenschen (angefangen mit der SS), wer lesen mag:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,631869,00.html

LG, Mila

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14. August 2009 um 9:00

Die armen Eltern
sind quasi gezwungen worden, etwas zu tun, von dem sie nicht überzeugt waren.

Über ihr weiteres Leben haben andere bestimmt und sie müssen nun mit den Folgen leben.

Sie tun mir unendlich leid.

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14. August 2009 um 10:51

Aus dem artikel
danke für den hinweis! sehr nachdenkenswert, dieser artikel ...

"woran die einen wachsen, daran können die anderen zugrunde gehen" - diese entscheidung liegt doch in jedem menschen selbst, oder??

und zum bruder:
"heute wollen sie noch Geburtstag feiern, mit beiden Kindern. "Vom Felix", findet Frau Senge, "da können wir uns noch was abschauen. Der nimmt den Ludwig, wie er ist." Am Nachmittag wird der Ludwig auf seinem Stühlchen am Tisch sitzen, ohne Stütze. Er wird eine Krone aus Papier tragen. Und er wird lachen."

dass wir ein behindertes leben oder ein zugemutetes leben in frage stellen, setzt unser eigenes leben der gleichen überprüfung aus: wann darf ich noch leben? wann bin ich für andere nicht mehr zumutbar?

hat nicht jeder mensch die würde, die im grundgesetz vorndransteht? oder wordurch kann ein mensch diese würde verlieren?

liebe liebt nicht das liebesnwerte, sondern sie schafft das liebenswerte.

eine autorin, die das belegt ist Katharina Zimmer. ein titel: widerstandsfähig und selbstbewusst.

catie

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14. August 2009 um 12:14

Habe diesen Artikel auch gelesen
und mir so manche Gedanken darübere gemacht.
Die Eltern finde ich zum Kotzen. Die rennen zum Anwalt und wollen per Gericht erreichen, dass ihr Kind in der 35. !!!SSW abgetötet wird und sie natürlich straffrei ausgehen und jeglichem Unbequemem aus dem Weg schleichen.
Natürlich ist es fast unmöglich mit einem behindertem Kind sorgenfrei zu leben.
Aber vor 20 oder 30 Jahren wo es noch kein US gab, hättten sie das Kind ja auch bekommen.Und die vielen unschuldigen Contergan-Opfer wären auch abgetrieben worden.
Besser oder nicht?Ich weiß nicht, ob wir da zusehr den lieben Gott spielen wollen.
Die Eltern von Ludwig haben einfach Pech gehabt.
Andere haben halt Glück ,wenn sie supergescheite hübsche Kinder bekommen.
Sollen wir uns alles aussuche wollen a la Hollywood???
Du kannst auch während der Geburt ein vorher gesundes Kind aufgrund von Geburtsfehler ein behindertes Kind haben oder es hat einen Unfall oderr es erkrankt an etwas Unheilbarem.
willst du die dann auch alle töten.
Behinderung und auch Krankheit gehören eben zum Menschen und wer damit nicht klar kommt, DER hat ein
Problem.......aber doch nicht der Behinderte .
Selbstverständlich bin ich im Gewissen Masse für Abtreibung
So wie die Ärzte bei Ludwig hätte ich auch entschieden in der 35. SSW..
Ärzte können und sollen nicht die gewissenlosen "Handlanger" der werdenden Eltern sein!!!

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