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Darf ich das essen? Hiiilfeeee!

25. März 2006 um 19:32

Hallo zusammen!
Ich gehe heute endlich seit langem mal wieder zu meinem lieblings-Italiener und dort ist der Meeresfrüchtesalat ein MUSS. Die Meeresfrüchte sind dort generell frisch und mariniert. Ich bin in der 9.SSW und bin nicht sicher, ob ich heut Abend nun auf meine Leibspeise verzichten muss???

Danke für eure Antwort!

LG, Jette16

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25. März 2006 um 19:50

Hi Jette
hab das grad gefunden, da gehts um Listeriose wovor schwangere sich ja möglichst schützen sollten

Welche Nahrungsmittel sind besonders risikobehaftet?

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- Wurstaufschnitt, Salami, Wurst-und Fleischpasteten


- Speisen, die nach dem Kochen lange (> 24 Stunden) aufbewahrt wurden (kalte Platte)


- rohes Fleisch (Tartar), speziell Hühnerfleisch


- Sandwich


- grüner Salat


- angebrochene Proben von Mayonnaisen und Salatdressing


- rohe Milch und deren Produkte


- Weichkäse wie Romadur, Roquefort, Camembert, Brie, etc. (vor allem die Rinde davon)


- Frischkäse (Ricotta, Feta)


- Muscheln und andere Meeresfrüchte


Lg Katja

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26. März 2006 um 8:46

"Da sag ich auch...."
HILFE!!!
Meine Kleine ist schon 19 Monate, alles liegt die Schwangerschaft schon etwas zurück!!

Das einzige worauf ich verzichtet habe war Salami. Man sollte schon auf rohes Fleisch verzichten. Aber auf Salat? Das habe ich nie gehört!! Habe fast nur Obst, Gemüse und Salat gegessen!
Habe auch öfter mal eine Pizza mit Meeresfrüchten gegessen.
Meine Frauenärztin hat nur vor rohem Fleisch gewarnt und nicht zuviel Milch.
Unsere Kleine ist komplett gesund!

Ich denke nicht das es deinem Baby schadet!

Lg blume

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26. März 2006 um 10:17

Also
ich hab das nur eingestellt weil ichs so gefunden hab...ganz ehrlich ess ich auch noch alles ausser rohes fleisch, also Hack...aber den rest find ich auch blödsinn...wenn es euch nicht beunruhigt stell ich rein was passieren kann, aber eigentlich hört sich das viel zu schlimm an ... also ich hab bisher auch nix davon obwohl ichs esse

Auch Schwangere haben gegenüber der Normalbevölkerung ein 12fach höheres Risiko, eine spürbare Listeriose durchzumachen. Allerdings verläuft die Infektion nicht so dramatisch. In den meisten Fällen äußert sich diese Infektion mit Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen also mit Symptomen wie bei einem grippalen Infekt bzw. wie bei einer Harnwegsinfektion. Charakteristische Hinweise für eine Listeriose und eine Abgrenzung zur Grippe bzw. anderen Infektion sind leider nicht gegeben, sodaß eine gezielte Suche nach den Bakterien unterbleibt.


Während dieser oft nur kurzen fieberhaften Periode bei der Mutter können die Listerien im Gegensatz zu den allermeisten anderen Bakterien über die Plazenta hinweg in den Foetus gelangen. Kurzfristig entwickelt sich eine lokale Infektion der Plazenta (Placentitis), von wo die Keime dann den Foetus befallen. Da dieses unreife Kind im Mutterleib noch keine adäquaten Abwehrmechanismen hat, ist es stark gefährdet. Je nach Alter der Schwangerschaft kommt es zum Abort oder zu mehr oder weniger starken Infekten verschiedener Organe (Leber, Lunge, Hirn, Haut) des Kindes, das entweder tot geboren wird oder mit Zeichen von Infektion. Auch diese Kinder haben nur eine geringe Überlebenschance.





Eine weitere Möglichkeit zur Schädigung des Kindes finden Listerien dann, wenn sie unter der Geburt durch eine Schmierinfektion durch Listerien im Kot oder in der Vagina der Mutter auf das Kind übergehen. Auch nach der Geburt ist das Neugeborene stark anfällig gegenüber Listerien in der Umgebung. Schmierinfektionen sind immer wieder beschrieben worden. Diese verzögert auftretende Infektion verläuft meist schon gutartiger, sofern das Kind wegen einer Frühgeburt nicht besonders anfällig ist.

Wie häufig ist eine Listeriose?

(zurück)

In Deutschland gibt es keine exakten Angaben, da diese Krankheit im Bundesseuchengesetz nicht einzeln aufgeführt ist, sodaß keine amtlichen Zahlen vorliegen. Vergleiche mit den Nachbarstaaten hinken, da z.B. in Frankreich aus ungeklärten Gründen die Infektionshäufigkeit wesentlich höher liegt. Grob geschätzt muß man mit ca. 100-200 Fällen pro Jahr rechnen, die einigermaßen gleichmäßig über das Land und über das Jahr verteilt auftreten. Neben diesen sporadischen Fällen schnellt in Zeiten von Epidemien die Zahl erheblich an.



also macht euch nicht verrückt wenn ihr euch das durchlest, denke nich das man auf alles verzichten muss

LG schmunzelhasi

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