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Dammschnitt - wurdet ihr aufgeklärt?

29. Januar 2012 um 22:28

Hallo
vielleicht könnt ihr uns helfen
wir sind eine Gruppe von Frauen, die einen Dammschnitt erlebt haben und stellen inzwischen die praxis des präventiven Damschneidens in frage. Wie wars bei euch? Wurdet ihr von Hebamme/ Arzt/ beim Klinkgespräch bereits über Schnittrate aufgeklärt und wann geschnitten wird? Habt ihr ein Infoblatt gekriegt oder so?
http://www.fidibus-verlag.de/forum/
hier treffen wir uns und sammeln Infos rund um Episiotomie, Damschnitt, Dammriss und Dammschutz. Ihr seid herzlich willkommen
Es wäre super, wenn ihr den Fragebogen dort ausfüllen könntet, wenn ihr einen Arzt oder Juristen kennt, der sich damit näher beschäftigt.. DANKE!!
dreijungsmami

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21. März 2012 um 11:37

Nix ..
Ich wurde überhaupt nicht aufgeklärt ..
Vorher nicht wie nachher auch nicht!
Auch werend der Geburt wurde nix gesagt
das sie jetzt schneiden, das haben sie einfach
so gemacht ..
Schweinerrei !!

Das jetzt 5 Monate her und immer noch nicht verheilt.

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18. April 2012 um 17:48

Die Praxis des
präventiven Dammschnitts ist bereits medizinisch überholt.
Sollte nach Stand es Wissens nicht mehr gemacht werden.

20 Jahre wurde das gemacht und nach Auswertung der Daten für vereinfacht gesagt "bringt nicht mehr Nutzen als Schaden" eingestuft. Die älteren Ärzte haben es halt noch so gelernt und werden sich wohl nicht mehr anpassen wollen.

Ein Dammschnitt unter der Geburt, wenn es angezeigt ist, ist eine andere Sache. Das kann durchaus sinnvoll sein.

Es dauert bis zu 12 Monate bis das ganz abheilt.
Macht fleißig eure tägliche Beckenbodengymnastik, das hilft sehr.

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1. Mai 2012 um 7:56

Ja
Wurde umfassend aufgeklärt und auch wenns höllisch weh tat bin ich froh drüber! Meine kleine ( sternengucker mit ku 38cm, 4230g ) wäre sonst im geburtskanal stecken geblieben und gestorben...:/

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14. August 2012 um 22:30

Ja,
ich wurde aufgeklärt. Bei uns ist es üblich ab SSW 35 einen Infoabend im Krankenhaus zu besuchen. Dort wird alles (KS, PDA, Dammriss bzw schnitt, Vag. OP etc) erklärt. Ich hatte eine PDA und musste aufgrund von Komplikationen mein erstes Kind per Dammschnitt und Glocke entbinden. Ich hatte absolut keine Schmerzen, während meine Bettnachbarin übelste Probleme hatte. Nichtmal beim Toilettengang hatte ich Schmerzen. Soll aber sehr selten vorkommen.

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1. September 2012 um 20:30

Schön wärs
Aufreissen lassen und fertig mir hat keiner was gesagt!

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31. Juli 2013 um 6:47

Merkt man den überhaupt?
also manche sagen ja, dsss sie von dem Dammsc nichts merken würden; weil der Babykopf drauf und die Durchblutung/Versorgung der Haut an dieser Strlle abdruckt.

stimmt das denn?
nach 10 Tagen spätestens soll es verheilt srin...

wenn die den nähen wird man doch aber örtlich betäubt oder nicht

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29. September 2013 um 22:08

Hatte keinen schnitt
sondern einen kleinen Riss trotz allen Bemühungen der Hebamme. Verheilt super und ist jetzt nach zwei Wochen praktisch nicht mehr zu sehen Aufgeklärt wurde ich aber weit vor der Geburt durch die Hebamme. Habe aber in den USA entbunden, hier werden Schnitte nur gemacht, wenns wirklich nötig ist, ansonsten lässt man den Damm reißen

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30. September 2013 um 12:02

Ulli
Wenn man sich davor gut informiert, das richtige Krankenhaus aussucht und die Geburt von Anfang an mit Hebamme durchführt, geht das Ich denke, dass ich mit Gynäkologen im Kreissaal auch eine höhere KS-Wahrscheinlichkeit gehabt hätte. Habe auf der Suche nach dem richtigen Krankenhaus aber auch den ziemlichen Horror erlebt und habe zwischendurch ernsthaft überlegt, nach Deutschland zu fliegen.. Im Krankenhaus war ich dann aber auch eine kleine Sensation, weil ich wirklich ohne Medikamente ausgekommen bin

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6. Oktober 2013 um 18:43


ich antworte ja selten in solchen Threads, aber deine Einstellung schockiert mich doch ein wenig.
Wenn es notwendig ist finde ich Kaiserschnitt total gut, aber mit der Begründung???
Ich hatte eine natürliche Geburt mit PDA (ab da schmerzfrei, wäre aber auch ohne gegangen wenn das Kind sofort richtig gelegen hätte) und notwendigem Dammschnitt.
Wurde Wochen vor der Geburt bei der Anmeldung im KH darüber aufgeklärt wie das in so einem Fall abläuft, um auch auf die Frage der TE zu antworten.
Ich wurde genäht, hatte schon am dritten Tag keine Schmerzen mehr und da gut genäht wurde sehe ich untenrum wirklich exakt so aus wie vor der Geburt, nix vernarbt und auch nix ausgeleiert.
Aber ich kenne zwei Frauen die auch Monate nach der Geburt noch arge Probleme mit der KS-Narbe haben.
Ganz davon abgesehen dass bei jeder Variante ja auch jeder eine unterschiedliche Wundheilung hat...
Mein Fazit: Ab PDA keine Schmerzen mehr bei der Geburt, keine Narben durch KS und keinerlei Probleme jedwelcher Art nach der Geburt.
Wo bitte soll denn da nun der Vorteil beim WKS sein???
Ich bin schließlich absolut narben- und beschwerdefrei. da bin ich doch eindeutig besser dran als wenn ich jetzt ne Narbe am Bauch hätte, egal wie gut die verheilt.

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9. Oktober 2013 um 19:10


schön dass du weißt wie ausgeleiert ich bin....
bin ich kein bisschen, dank vernünftiger Rückbildungsgymnastik.
aber ich will hier jetzt auch gar keine Diskussion darüber starten, es ist nicht Thema dieses Threads.
Es soll jeder machen wie er/sie es für richtig hält, nur diese ständige Missioniererei finde ich einfach unangebracht.
Nützt der TE ja jetzt im Nachhinein auch nix mehr ne.

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24. Oktober 2013 um 9:48

Null Info...
...gab es bei mir. Meine 1. ss liegt aber schon 14 Jahre zurück, ich war damals knapp 20, wahnsinnig nervös und völlig überfordert. dementsprechend hab ich damals auch nicht nachgefragt. hebamme/arzt haben von sich aus keine info gegeben & auch während der geburt - kurz vorm dammschnitt wurde geschwiegen.
dass bei mir überhaupt einer gemacht wurde hab ich nur dadurch erfahren, dass nach der geburt (völlig ohne komplikationen und ohne schmerzmittel etc.) der arzt meinte, jetzt noch schnell den Schnitt nähen zu müssen. hab es vor lauter schmerzen auch gar nicht mitgekriegt...

tja, so war es bei mir. jetzt bin ich wieder schwanger & nochmal wird das sicher nicht passieren. bin nun doch etwas älter, selbstbewusster und besser aufgeklärt. Für mich war & ist das schon ein kleines trauma - fühlte mich im nachhinein sehr ausgeliefert.

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24. Oktober 2013 um 12:15

Totaler Humbuk
den Du da von Dir gibst.
Das stimmt definitiv nicht!

Bei Dir bin ich mir langsam recht sicher dass es Dir tief im Inneren stinkt, aus Angst den einfachen Weg gegangen zu sein.
Deshalb suchst Du verbissen nach Gründen, die Entscheidung vor Dir selbst zu rechtfertigen.
Sonst hättest Du keinen Grund so verbittert gegen Spontangeburten zu wettern!

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24. Oktober 2013 um 17:29

Ich hätte noch ein kleines Update
mein Riss ist jetzt, nach fünf Wochen, nicht mehr auffindbar. Die Hebamme, die bei mir die Nachsorge macht, hat am Dienstag danach gesucht

@marionr34
Ich wünsche dir vor allem auch einen starken Geburtsbegleiter, der eingreift, sobald irgendwer zur Schere greift. Das hatte ich mit meinem Mann abgesprochen, dass er dann für eine Info sorgt, warum das nötig ist. Dank nicht anwesendem Arzt ist es aber nicht dazu gekommen.

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