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Clomifen & metformin

15. April 2008 um 22:05 Letzte Antwort: 20. April 2008 um 16:53

hallo ihr lieben.
ich habe vor ca.2 wochen meine pco-diagnose gestellt bekommen.mein frauenarzt meinte das dies kein grund ist entmutigt zu sein, da ich ja erst 21 bin. :/ toller trost!! nun soll ich 5 monate eine pille (gestagen-östrogen-kombination mit antiandrogener wirkung) einnehmen, da ich schon ca.5 monate keine regelblutung mehr hatte.danach möchte er mit metformin und clomifen anfangen meine eileiter zu stimulieren.nunja jetzt stellt sich mir die frage wie lang sich die behandlung mit clomifen herauszieht bzw. herausziehen kann? wieviele versuche kann man damit unternehmen und was ist wenn es damit nicht klappt?

und als wäre es nicht genug gibt es da nochwas...
gibt es hier jemanden der aus bremen kommt und mir dort einen guten frauenarzt/ärztin empfehlen kann? den bei mir steht im juli ein großer umzug bevor und ich möchte mich dann gleich in gute hände begeben...

liebe grüße und vielen dank

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18. April 2008 um 22:37

Hallo
man zählt ca. 6Zyklen um zu sagen dass es nicht geklappt hat. Aber es kann sein, dass es doch gut klappt. Warum nicht?

Schau mal diese Seite, die finde ich ganz hilfreich

Da findest du den Text unten.

LG

Nadal

http://kiwu.winnirixi.de/gks.shtml

Clomifen
Clomifen gilt als das Medikament erster Wahl für Ovulationsinduktion und wird in der Bundesrepublik seit 1967 verwendet.
Clomifencitrat ist ein schwaches Östrogen, aber seine antiöstrogene Seite dominiert. Über einen Anstieg von FSH und LH wird bei einer intakten Hypothalamus-Hypophysen-Ovarial-Achse eine Follikulogenese initiiert.
Clomifen kann auch eingesetzt werden, wenn man sich über die Bildung von mehreren Folliken eine Erhöhung der Chance einer Schwangerschaft verspricht. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Augenflimmern, Depressionen, Brustempfindlichkeit, trockene Scheide, ovarielle Überstimulation kommen selten vor.
Therapiebeginn ist der 3.-5. Zyklustag: 1 bis max. 3 Tabletten à 50mg/Tag an fünf aufeinander folgenden Tagen bewirken in 70-80% der Patientinnen eine Ovulation. Eine Ovulation kann auch gezielt ausgelöst werden: ab 18 mm Follikelgröße kann 5000 IE HCG gegeben werden. Die Ovulation erfolgt 36-40 Stunden später.
Die patientenbezogene kumulative Schwangerschaftsrate liegt bei 40 - 50% (davon in 5-10% der Fälle Mehrlingsschwangerschaften). Zirka 75% der nach Clomifenstimulation auftretenden Schwangerschaften werden innerhalb der ersten drei Behandlungszyklen erreicht. Aus diesem Grunde, und wegen erhöhtem Ovarialcarcinomsrisiko ist die Behandlung mit diesem Präparat auf max. 6 Zyklen zu beschränken. Die nach Clomifenbehandlung geborenen Kinder weisen keine erhöhte Fehlbildungsrate auf.
Die Erfolgsrate nimmt ab einem Alter von 35 Jahren ab.

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20. April 2008 um 16:53
In Antwort auf veera_11926544

Hallo
man zählt ca. 6Zyklen um zu sagen dass es nicht geklappt hat. Aber es kann sein, dass es doch gut klappt. Warum nicht?

Schau mal diese Seite, die finde ich ganz hilfreich

Da findest du den Text unten.

LG

Nadal

http://kiwu.winnirixi.de/gks.shtml

Clomifen
Clomifen gilt als das Medikament erster Wahl für Ovulationsinduktion und wird in der Bundesrepublik seit 1967 verwendet.
Clomifencitrat ist ein schwaches Östrogen, aber seine antiöstrogene Seite dominiert. Über einen Anstieg von FSH und LH wird bei einer intakten Hypothalamus-Hypophysen-Ovarial-Achse eine Follikulogenese initiiert.
Clomifen kann auch eingesetzt werden, wenn man sich über die Bildung von mehreren Folliken eine Erhöhung der Chance einer Schwangerschaft verspricht. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Augenflimmern, Depressionen, Brustempfindlichkeit, trockene Scheide, ovarielle Überstimulation kommen selten vor.
Therapiebeginn ist der 3.-5. Zyklustag: 1 bis max. 3 Tabletten à 50mg/Tag an fünf aufeinander folgenden Tagen bewirken in 70-80% der Patientinnen eine Ovulation. Eine Ovulation kann auch gezielt ausgelöst werden: ab 18 mm Follikelgröße kann 5000 IE HCG gegeben werden. Die Ovulation erfolgt 36-40 Stunden später.
Die patientenbezogene kumulative Schwangerschaftsrate liegt bei 40 - 50% (davon in 5-10% der Fälle Mehrlingsschwangerschaften). Zirka 75% der nach Clomifenstimulation auftretenden Schwangerschaften werden innerhalb der ersten drei Behandlungszyklen erreicht. Aus diesem Grunde, und wegen erhöhtem Ovarialcarcinomsrisiko ist die Behandlung mit diesem Präparat auf max. 6 Zyklen zu beschränken. Die nach Clomifenbehandlung geborenen Kinder weisen keine erhöhte Fehlbildungsrate auf.
Die Erfolgsrate nimmt ab einem Alter von 35 Jahren ab.

Hmmmm
naja ich hab hier schon einiges gelesen, dass es eben nicht unbedingt klappt. aber ich hoff mal das wir nicht so lange warten müssen.
vielen dank vür die seite...
hattest du auch eine Behandlung mit clomifen?


lg

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