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Chef will mich kündigen!!

18. Dezember 2009 um 20:02

Hallo ihr lieben,
ich bin seit ende September daheim, hab Beschäftigungsverbot von der FÄ Bekommen. Ich arbeite in der Montage in einer Flugzeugfabrik!UNd er war nicht grad begeistert das ich das Beschäftigungsverbot bekommen hab. Er hats net verstanden, das ich net mit Petrolium und Arceton weiter arbeiten kann... und einen anderen Arbeitsplatz hatte er auch net für mich.
Naja jedenfalls, hat mich heute eine Arbeitskollegin angerufen, das er mich kündigen will NACH der Schwangerschaft!!!!

Kann er das machen? Ich dache, er müsste meinen Arbeitsplatz 2 Jahre aufheben???Und ich hab noch 2 Jahre kündigungsschutz??

Kennt ihr euch aus ??

Lg Dani

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18. Dezember 2009 um 20:26


Ist ja echt mieß!!

Ich kenn mich da zwar nicht aus, aber je nach dem was dein chef als grund angibt, geht das sicher lich! denn aus betrieblichen gründen, kann eine firma eigentlich alles durchsetzen!!!

Lg, Natalie

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18. Dezember 2009 um 20:47


*schieb*

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18. Dezember 2009 um 20:48

Mein Tipp
Möglichst bald eine Rechtschutzversicherung abschließen. Die mußt du -je nach Vertrag- nämlich mind. 3 Monate haben, bevor die irgendwas übernehmen.

Wenn dein Chef dir kündigt, dann kannst du dich beim Anwalt beraten lassen und dich ggf. vertreten lassen. Kostet dich dann ca. 150.-Euro, den Rest übernimmt die Rechtschutz (vorher anrufen und abklären).
Selbst wenn die Kündigung durchgeht, brauchst du ja auch noch ein vernünftiges Arbeitszeugnis. Das kannst du dann auch gleich einklagen.

LG Zimt

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18. Dezember 2009 um 20:51
In Antwort auf kristi_11897686

Mein Tipp
Möglichst bald eine Rechtschutzversicherung abschließen. Die mußt du -je nach Vertrag- nämlich mind. 3 Monate haben, bevor die irgendwas übernehmen.

Wenn dein Chef dir kündigt, dann kannst du dich beim Anwalt beraten lassen und dich ggf. vertreten lassen. Kostet dich dann ca. 150.-Euro, den Rest übernimmt die Rechtschutz (vorher anrufen und abklären).
Selbst wenn die Kündigung durchgeht, brauchst du ja auch noch ein vernünftiges Arbeitszeugnis. Das kannst du dann auch gleich einklagen.

LG Zimt

Ha
Rechtsschutz hab ich

Aber kanner mich den so einfach im Erziehungsurlaub kündigen? Aus welchen Gründen den?

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18. Dezember 2009 um 21:36

Er kann Dich
frühestens 4 Monate nach der Elternzeit kündigen. Schau mal ins Elternzeitgesetz, da steht es drin. Und wenn er glaube ich mehr als 15 Mitarbeiter hat, muss er Dir eine Teilzeitstelle anbieten. Soweit ich weiß kannst Du 3 Jahre Elternzeit nehmen, aber nach einem Jahr, wenns Elterngeld wegfällt wieder bis zu 30 Stunden die Woche arbeiten gehen, und er darf Dich nicht feuern, weil Du ja noch Elternzeit hast. Eine Freundin von mir macht das so.

LG
Morgaine

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19. Dezember 2009 um 9:12
In Antwort auf noah_12558413

Er kann Dich
frühestens 4 Monate nach der Elternzeit kündigen. Schau mal ins Elternzeitgesetz, da steht es drin. Und wenn er glaube ich mehr als 15 Mitarbeiter hat, muss er Dir eine Teilzeitstelle anbieten. Soweit ich weiß kannst Du 3 Jahre Elternzeit nehmen, aber nach einem Jahr, wenns Elterngeld wegfällt wieder bis zu 30 Stunden die Woche arbeiten gehen, und er darf Dich nicht feuern, weil Du ja noch Elternzeit hast. Eine Freundin von mir macht das so.

LG
Morgaine


Ja ich könnte 3 Jahre Elternzeit nehmen, aber nur 2 Jahre hebt er mein Arbeitsplatz auf?! Naja dann is ja alles gut
Weil bis dahin, planen wir das zweite lol
Da wird er sich freuen

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19. Dezember 2009 um 14:00
In Antwort auf berthe_12083345

Ha
Rechtsschutz hab ich

Aber kanner mich den so einfach im Erziehungsurlaub kündigen? Aus welchen Gründen den?

Eigentlich nicht
und darum gehts ja. Wenn du die Kündigung im Briefkasten hast, mußt du dich wehren.
Gut, daß du ne Rechtschutz hast

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19. Dezember 2009 um 19:02
In Antwort auf kristi_11897686

Mein Tipp
Möglichst bald eine Rechtschutzversicherung abschließen. Die mußt du -je nach Vertrag- nämlich mind. 3 Monate haben, bevor die irgendwas übernehmen.

Wenn dein Chef dir kündigt, dann kannst du dich beim Anwalt beraten lassen und dich ggf. vertreten lassen. Kostet dich dann ca. 150.-Euro, den Rest übernimmt die Rechtschutz (vorher anrufen und abklären).
Selbst wenn die Kündigung durchgeht, brauchst du ja auch noch ein vernünftiges Arbeitszeugnis. Das kannst du dann auch gleich einklagen.

LG Zimt


das ist so übrigens vollkommen falsch, denn der schadenfall würde somit VOR abschluss der versicherung liegen. man kann kein brennendes haus versichern!!!

das den versicherungsfall auslösende ereignis hat ja schon stattgefunden und nur ereignisse nach versicherungsbeginn und nach ablauf der wartezeit werden auch übernommen!!

das wollte ich nur mal eben loswerden.

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19. Dezember 2009 um 20:15

Elternzeitgesetz
18 Kündigungsschutz
(1) Der Arbeitgeber darf das Arbeitsverhältnis ab dem Zeitpunkt, von dem an Elternzeit verlangt worden ist, höchstens jedoch acht Wochen vor Beginn der Elternzeit, und während der Elternzeit nicht kündigen. In besonderen Fällen kann ausnahmsweise eine Kündigung für zulässig erklärt werden. Die Zulässigkeitserklärung erfolgt durch die für den Arbeitsschutz zuständige oberste Landesbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle. Die Bundesregierung kann mit Zustimmung des Bundesrates allgemeine Verwaltungsvorschriften zur Durchführung des Satzes 2 erlassen.
(2) Absatz 1 gilt entsprechend, wenn Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerinnen

1.
während der Elternzeit bei demselben Arbeitgeber Teilzeitarbeit leisten oder
2.
ohne Elternzeit in Anspruch zu nehmen, Teilzeitarbeit leisten und Anspruch auf Elterngeld nach 1 während des Bezugszeitraums nach 4 Abs. 1 haben.

19 Kündigung zum Ende der Elternzeit
Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin kann das Arbeitsverhältnis zum Ende der Elternzeit nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten kündigen.


Das mit den 4 Monaten finde ich grad gar nicht. Jetzt bin ich mir gerade nicht sicher, vielleicht war das aus nem alten Gesetz. Aber Kündigungsschutz besteht nach 18 für die gesamte Elternzeit.

LG
Morgaine

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19. Dezember 2009 um 20:44

So wie
ich das verstehe kann er dich nur kündigen, wenn er nachweisen kann, dass er wenn er Dich weiter beschäftigt in die Pleite fährt oder bei sehr schwerwiegenden Entgleisungen Deinerseits. Irgendwo gibts da auch was zu, wie die Bedingungen für eine Kündigung sind. Evtl. stehts im Mutterschutzgesetz und ich denke, dass vorgesehen ist, was da für Schwangere gilt auch für Müttern in der Elternzeit gilt.

LG
Morgaine

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19. Dezember 2009 um 21:40

Hab noch mal gegoogelt
Das mit den 4 Monaten stammt aus dem Mutterschutzgesetz:

9 Kündigungsverbot
(1) Die Kündigung gegenüber einer Frau während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist unzulässig, wenn dem Arbeitgeber zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft oder Entbindung bekannt war oder innerhalb zweier Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird; das Überschreiten dieser Frist ist unschädlich, wenn es auf einem von der Frau nicht zu vertretenden Grund beruht und die Mitteilung unverzüglich nachgeholt wird. Die Vorschrift des Satzes 1 gilt für Frauen, die den in Heimarbeit Beschäftigten gleichgestellt sind, nur, wenn sich die Gleichstellung auch auf den Neunten Abschnitt - Kündigung - des Heimarbeitsgesetzes vom 14. März 1951 (BGBl. I S. 191) erstreckt.
(2) Kündigt eine schwangere Frau, gilt 5 Abs. 1 Satz 3 entsprechend.
(3) Die für den Arbeitsschutz zuständige oberste Landesbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle kann in besonderen Fällen, die nicht mit dem Zustand einer Frau während der Schwangerschaft oder ihrer Lage bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung in Zusammenhang stehen, ausnahmsweise die Kündigung für zulässig erklären. Die Kündigung bedarf der schriftlichen Form und sie muss den zulässigen Kündigungsgrund angeben.
(4) In Heimarbeit Beschäftigte und ihnen Gleichgestellte dürfen während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung nicht gegen ihren Willen bei der Ausgabe von Heimarbeit ausgeschlossen werden; die Vorschriften der 3, 4, 6 und 8 Abs. 5 bleiben unberührt.


Aber für die Elternzeit gilt das Elternzeitgesetz, in dem man wie unten schon mal reinkopiert auch nciht gekündigt werden darf. Die 4 Monate gelten also, wenn man nach der Geburt direkt wieder Arbeiten geht.

LG
Morgaine

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