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Chef sagen, dass ich schwanger werden möchte.

4. September 2017 um 14:05 Letzte Antwort: 11. September 2017 um 11:22

Hallöchen in die Runde,

ich bin neu hier und würde mir gerne den Rat von Leuten einholen, die nicht zu meinem Familien- oder Freundeskreis gehören.

Zu Eurem Verständnis: Ich bin seit 5 Monaten verheiratet, kenne meinen Mann jedoch schont seit über sechs Jahren. Ich habe meine Ausbildung im Juni abgeschlossen und arbeite seit Juli bei meinem neuen Chef. Ich bin seine einzige Angestellte, er arbeitet als Versicherungsvermittler oft ``draußen´´.  Da er auch erst seit Juli sein eigenes Büro hat, bin ich zusätzlich eine Unterstützung in seiner Anfangsphase.

Mein Problem: Ich und mein Mann wünschen uns sehntlichst ein erstes Kind und arbeiten schon fleißig daran  Ich habe jetzt schon Angst es meinem Chef zu sagen, wenn ich mal schwanger werde, denn er ist zwar nur 5 Jahre älter als ich, aber ziemlich impulsiv

Soll ich ihm jetzt schon sagen, dass wir unserem Wunsch nachgehen??

Ich weiß nicht, was ich tun soll

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4. September 2017 um 14:30

Hallo Sarad2011

Ich würde ihm auf gar keinen Fall schon vor der Schwangerschaft sagen, dass ihr am üben seid. Wenn du schwanger bist ist es früh genug, dann hast du im Fall auch Kündigungsschutz (wenn er so impulsiv ist). Es kann schnell klappen mit dem schwanger werden, du kannst aber auch Monate/Jahre brauchen bis es klappt. Und dann hat dein Chef immer noch ca. ein halbes Jahr Zeit für dich Ersatz zu suchen, ist meines Erachtens mehr wie genug.

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4. September 2017 um 15:41
In Antwort auf sarad2011

Hallöchen in die Runde,

ich bin neu hier und würde mir gerne den Rat von Leuten einholen, die nicht zu meinem Familien- oder Freundeskreis gehören.

Zu Eurem Verständnis: Ich bin seit 5 Monaten verheiratet, kenne meinen Mann jedoch schont seit über sechs Jahren. Ich habe meine Ausbildung im Juni abgeschlossen und arbeite seit Juli bei meinem neuen Chef. Ich bin seine einzige Angestellte, er arbeitet als Versicherungsvermittler oft ``draußen´´.  Da er auch erst seit Juli sein eigenes Büro hat, bin ich zusätzlich eine Unterstützung in seiner Anfangsphase.

Mein Problem: Ich und mein Mann wünschen uns sehntlichst ein erstes Kind und arbeiten schon fleißig daran  Ich habe jetzt schon Angst es meinem Chef zu sagen, wenn ich mal schwanger werde, denn er ist zwar nur 5 Jahre älter als ich, aber ziemlich impulsiv

Soll ich ihm jetzt schon sagen, dass wir unserem Wunsch nachgehen??

Ich weiß nicht, was ich tun soll

Bloß nicht!!!!! Er könnte dir sofort eine Kündigung aussprechen. Zudem bist du noch in der Probezeit, wo er dir innerhalb von 2 Wochen den Hahn zudrehen kann. Übt nur schön weiter und wenn es geschnaggelt hat, würde ich dem Chef so um die 13.ssw davon berichten (dann ist die kritische Phase der Schwangerschaft vorbei). Sobald du schwanger bist, und das ab dem positiven Test, bist du, egal in welcher Branche, im Kündigungsschutz und kein Chef der Welt darf dir mehr kündigen. Bei meinen beiden Kindern habe ich vorher nichts gesagt. Erst als es dann soweit war und *zack*.....bekam ich durch meinen Gefahrenbereich im Beruf sogar direkt ein BV, wo beide Chefs noch nichtmal wirklich dazu kamen ihren Frust an mir auszulassen.

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4. September 2017 um 17:40

Du weißt ja noch gar nicht, wann du überhaupt schwanger werden würdest, wie schon gesagt, kann das doch eine ziemliche Weile dauern, bis es funktioniert. Ich bastle jetzt z.B. auch schon seit einem Jahr.

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5. September 2017 um 10:00

Vielen lieben Dank für Eure Rückmeldungen

Ich bin viel entschlossener. Ihr habt Recht, erst wenn es soweit ist, kann man Bescheid geben. Ich sollte wirklich mehr an mich denken und nicht daran, ob mein Chef mit meiner Schwangerschaft in Zukunft klarkommen wird oder nicht.
Vielen Dank nochmal

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5. September 2017 um 17:02

Manche Frauen erfahren aber auch erst in der 10./11./12. ssw von ihrer Schwangerschaft. Wie sollten sie ihrem AG dann vorher schon Bescheid geben? Mit dem MuSchu hat das aber nichts zu tun. Der wird anhand des voraussichtlichen ET's berechnet. Aber eigentlich solltest du das bei 3 Kindern doch wissen.

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5. September 2017 um 23:06

Ist es nicht eher so, dass es prinzipiell schon schlecht ist, dass eine Frau das überhaupt machen muss, um eine gewisse Sicherheit zu haben? Wenn sich das gesamte System besser um schwangere Frauen und junge Mütter kümmern würde, wäre das auch nicht nötig.
Außerdem wenn es darum geht, ob ich als (theoretisch) schwangere Frau keine Sicherheiten bekomme oder ein Arbeitgeber eine Unannehmlichkeit hat, dann wähle ich sicher zweiteres.

Es ist ja auch nicht immer so einfach. Soll man jetzt z.B. nach einer Ausbildung extra kündigen, weil man schwanger werden will oder eine Anstandszeit warten und den Kinderwunsch vor sich herschieben, nur damit irgendjemand keine Karenzvertretung suchen muss? Das ist ja auch blöd.
Wir haben z.B. den Wohnort gewechselt und ich war dann in der Bastelzeit auf Arbeitssuche. Manchmal gehts halt nicht anders.

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6. September 2017 um 8:46

@wiegesagt

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6. September 2017 um 8:56

Das meinst Du wohl nicht im Ernst, oder?!

Ich habe mein Abitur gemacht, bin danach studieren gegangen, habe das Studium abgebrochen und eine Ausbildung begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Ich bin nun 24 Jahre alt und nun mal im gebärfähigen Alter. Soll ich mit 38 Jahren mein erstes Kind bekommen, um meine Enkelkinder nicht kennenzulernen?
Außerdem finde ich deinen Gedankengang KOMPLETT falsch in einer Zeit, in der man davon spricht, die Geburtenraten müssten wieder ansteigen. Schon mal daran gedacht, dass meine Kinder DEINE Rente später eventuell finanzieren werden/müssen ?

Und eines wollte ich noch los werden... Ich habe im letzten Jahr hormonelle Probleme gehabt und es war nicht absehbar, ob ich Probleme mit meiner Fruchtbarkeit haben werde. Zudem hat eine Frau aus meinem Bekanntenkreis seinerzeit AN DIE ARBEIT GEDACHT, ihren Kinderwunsch in die Ferne verschoben und ist anschließend mit 30 Jahren plötzlich Unterleibskrebs erkrankt, und konnte nie Mutter werden.
Unter solchen Aspekten MUSS ich egoistisch sein und meinen Kinderwunsch VOR meiner Arbeit setzen!

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6. September 2017 um 11:51

Schnickschnack!! Was interessiert mich die Meinung meines AG's wenn WIR eine Familie gründen wollen???? Einen feuchten Kerich!! Damit muss JEDER AG rechnen. In jeder Branche. Wir Menschen leben nunmal um uns fortzupflanzen. Punkt. Und so wie du schreibst würde es mich nicht wundern, wenn du selbst AG bist und diese Sichweite verfechtest. Ein wenig Toleranz und Verständnis FÜR werden Eltern wäre daher eher angebracht als dieses verbitterte Kapitaldenken.

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6. September 2017 um 12:11
In Antwort auf sarad2011

Hallöchen in die Runde,

ich bin neu hier und würde mir gerne den Rat von Leuten einholen, die nicht zu meinem Familien- oder Freundeskreis gehören.

Zu Eurem Verständnis: Ich bin seit 5 Monaten verheiratet, kenne meinen Mann jedoch schont seit über sechs Jahren. Ich habe meine Ausbildung im Juni abgeschlossen und arbeite seit Juli bei meinem neuen Chef. Ich bin seine einzige Angestellte, er arbeitet als Versicherungsvermittler oft ``draußen´´.  Da er auch erst seit Juli sein eigenes Büro hat, bin ich zusätzlich eine Unterstützung in seiner Anfangsphase.

Mein Problem: Ich und mein Mann wünschen uns sehntlichst ein erstes Kind und arbeiten schon fleißig daran  Ich habe jetzt schon Angst es meinem Chef zu sagen, wenn ich mal schwanger werde, denn er ist zwar nur 5 Jahre älter als ich, aber ziemlich impulsiv

Soll ich ihm jetzt schon sagen, dass wir unserem Wunsch nachgehen??

Ich weiß nicht, was ich tun soll

Nope, würde ich nicht sagen. Schlimmstenfalls setzt du deine Karriere aufs Spiel.

Ich würde es erst sagen, wenn du schon SSW12+ bist, wegen Kündigungsschutz etc... 

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6. September 2017 um 12:16

Ich habe nicht gesagt, dass ich Kinder auf die Welt setzen möchte, um der Gesellschaft zu helfen oder zu bereichern oder wie auch immer.
Es ist seit Jahren mein größter Wunsch Mutter zu werden. Wie kannst du außerdem behaupten, mir könnte ja jederzeit was gesundheitlich negatives passieren, aber dann sagen ich würde sehr wahrscheinlich sehr alt werden( Ich würde meine Enkelkinder erleben ).
Die Geschichten aus meinem Bekanntenkreis soll auch nicht als Abschreckung oder Entschuldigung dienen. Es geht darum, dass ICH einige Probleme hatte und dass mich das Schicksal AUCH treffen kann, wie ALLEN anderen Personen. Mit meiner Vorgeschichte ist es nun man so, dass ich mit Zukunftsplänen sehr vorsichtig sein sollte.
Bezüglich meiner Arbeitssuche, kann ich dir sagen, dass ich meinem Chef bereits beim Vorstellungsgespräch erzählt habe, dass ich Kinder will. Er weiß, dass ich frisch verheiratet bin. Er weiß, dass ich in Zukunft DEFINTIV Kinder kriegen möchte.
Trotzdem hat er mich eingestellt. Ich habe ihm nur keinen genauen Zeitpunkt genannt, wann es geplant ist.
Außerdem solltest Du bedenken, dass ich aus einer kleinen Stadt komme, und dass mein Berufszweig NICHT wahnsinnig gesucht wird. Zur weiteren Info, ich habe mich auch in anderen Unternehmen beworben.
 

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6. September 2017 um 13:24

Hey, Du bist ne Frau und in dem Alter wo man auch mal Kinder kriegt. Du sagst ihm erstmal garnix und wenn Du schwanger bist, so im 4 Monat dann sagst Du ihm das Du schwanger bist. Dann hat er Zeit nach Hilfe zu schauen. Mehr musst Du nicht tun und brauchst auch kein schlechtes Gewissen zu haben.

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6. September 2017 um 21:49

Das liegt aber an der Regelung zum Elterngeld und zur Elternzeit, welche befristete Verträge und berufliche Umorientierungen irgendwie nicht vorsehen bei den Berechnungen. Das darfst Du den Frauen nicht zum Vorwurf machen.

Außerdem: Eine Frau kann auch nach der teuren Einarbeitung wieder kündigen und sich eine neue Stelle suchen - die Investition des Arbeitgebers ist hier genauso für die Katz.

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6. September 2017 um 22:11

Ich versteh echt nicht, dass immer gesagt wird "heutzutage kann man auch in dem und dem Alter schwanger werden" - als würden wir seit hundert Jahren plötzlich viel mehr Eier produzieren. Ich hab mit etwa 28 angefangen nicht mehr regelmäßige Eisprünge zu haben, einer Freundin von mir gehts seit kurzem auch so. Nur weil unsere Gesellschaft moderner wird gilt das nicht auch für unsere Fortpflanzungsorgane.

Und was waldmeisterin schreibt, wollte ich auch gerade schreiben. Schwanger zu werden ist ja nicht die einzige Möglichkeit die Arbeit zu verlassen. Es gibt auch genug Kündigungen, um die sich dann irgendwie niemand Gedanken macht oder die Leute unverlässlich oder egoistisch betitelt (jetzt nicht direkt auf dich gemünzt, mayim). Wenn jemand eine neue Arbeit annimmt aber sagt, dass er daran denkt in ein oder zwei Jahren umzuziehen (jetzt nicht dem Arbeitgeber aber seinem Umkreis) dann ist das überhaupt kein Thema. Sagt man, dass man bastelt und eine neue Arbeit beginnt kommt einem eine Welle von Kritik entgegengeschlagen. Obwohl man in dem Fall auch locker ein, zwei Jahre arbeiten würde. Irgendwie ist so gut wie jeder Kündigungsgrund verständlich - aber schwanger zu sein und in Mutterschaft zu gehen ist total tabu. Da stimmt etwas ganz gewaltig nicht in unserer Gesellschaft.

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7. September 2017 um 13:59

Ja, manche Frauen sind unsozial.
Manche Chefs sind auch unsozial.

Und nun? Was bringt jetzt diese Erkenntnis?

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7. September 2017 um 14:51

Nun, die Frage wie sich das eigene Verhalten auf andere auswirkt, stellt sich halt nicht jeder.
Ich für meinen Teil arbeite in einem Umfeld, in dem grundsätzlich nicht entfristet wird. Gar nicht.
Wie lange der aktuelle Vertrag läuft weiß man in dem Moment in dem man unterschreibt. Mal sind es 18 Monate, mal aber auch nur 2.

Das macht, dass ich mir tendentiell nicht so sehr einen Kopf darum mache, ob meinem Arbeitgeber eine potentielle Schwangerschaft gerade ungelegen kommt. Beruht ja immer alles ein bisschen auf Gegenseitigkeit.

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7. September 2017 um 19:26

Das kann aber bei Männern genauso passieren. Eingestellt, schwupps fällt dem Herrn ein dass er in Kürze 1 Jahr Elternzeit nehmen möchte. 

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7. September 2017 um 19:31
In Antwort auf waldmeisterin1

Das kann aber bei Männern genauso passieren. Eingestellt, schwupps fällt dem Herrn ein dass er in Kürze 1 Jahr Elternzeit nehmen möchte. 

Ein Jahr dürfte die Ausnahme sein. Und ganz generell, wenn ich hier so quer lese, dann geht es in den meisten Fällen höchstens um die 2 Partnermonate (Elterngeld). Deckt sich mit meinem Bekanntenkreis. Mir völlig schleierhaft, warum da nicht viel mehr aufgeteilt wird.

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9. September 2017 um 11:39

So denkst Du vielleicht mit Ende 20. Mit Mitte 30, mit biologischer Uhr im Hintergrund tickend, nach einigen Fehlgeburten oder mit der Erfahrung, dass man Jahre brauchen kann um schwanger zu werden denkst Du wahrscheinlich anders.
Ich verstehe Deine Argumentation und bin in solchen Situationen auch eher so, das Wohl der Firma im Hinterkopf zu behalten. Aber das Leben funktioniert nicht auf Knopfdruck. Kenne genug Leute, die wiederholt befristet eingestellt wurden und die Familienplanung auf die Vertragsverlängerung abgestimmt unterbrechen mussten.
Ganz abgesehen davon dass ebendiese Ausgangslage wie von Dir oben beschrieben auch beim Mann auftreten kann. Dann müssen beide zukünftigen Elternteile um die Krisensituation herumplanen.

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9. September 2017 um 12:11

Siehst Du, und mein Freundeskreis ist zweigeteilt: Entweder klappte es sofort, oder erst nach mehreren Jahren bzw. gar nicht. Das weißt Du vorher nicht. Und in letzterem Fall trittst Du Dich dann in den Hintern, dem AG zuliebe evtl. fruchtbare Zyklen ungenutzt verbraten zu haben.

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9. September 2017 um 13:39

Und machst die Familienplanung auch jetzt noch vom Arbeitgeber abhängig?

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9. September 2017 um 15:20

Naja es ist natürlich superleicht zu reden, wenn man sofort oder ungeplant schwanger wird und einen tollen Arbeitsplatz hat. Das Glück hat ja bei Weitem nicht jeder. In meinem Bereich muss ich seit Jahren richtig herumbetteln, damit ich eine Karenzvertretung oder einen Vertrag auf ein oder zwei Jahre machen kann - vorallem seit ich verheiratet bin. Ich schaff es seit über einem Jahr nicht schwanger zu werden und ich wär echt selten dämlich wenn ich da auch noch mit dem Basteln aufhören würde, nur weil ich gerade eine neue Arbeit angetreten habe.
Aber sicher, wenn man das Glück für sich gepachtet hat, ist es immer leicht andere zu verurteilen.

Mich macht das nur grad echt deppert, weil ich immer wieder solche Kommentare zu hören kriege und mich das wirklich schafft. Manche Menschen werden halt niemals eine gute Arbeitsposition finden und manche Menschen brauchen Jahre um schwanger zu werden.
In manchen Bereichen ist es auch nicht selbstverständlich, dass man trotz unbefristetem Vertrag trotzdem längere Zeit in der Firma bleiben kann.

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10. September 2017 um 11:16

Ich würde den Chef vorher nie informieren, egal wie gut man sich versteht.

Und den Kinderwunsch aufschieben für die Firma? Niemals. 
Es kann auch in der Firma zu Engpässen oder Veränderungen kommen. Erst wird einer krank, dann eine andere Kollegin schwanger, dann gibt's ein großen Auftrag usw. Es wird nie den perfekten Zeitpunkt geben wo der Chef sagen wird. Jetzt ist es super, jetzt kannst du schwanger werden. 

Man muss einfach lernen zwischen privat und arbeitsleben zu trennen .

Und wenn man ein mann einstellt ist es auch keine Garantie das der Jahre bleibt. Vielleicht wird er länger krank und fällt plötzlich länger aus, oder es zieht um oder sucht sich einfach ne bessere Stelle. 

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10. September 2017 um 13:15

Manche können aber leider nicht nach dem Motto "nach mir die Sintflut auf der Arbeit" die Kinderplanung angehen. Ich bin bei uns die Hauptverdienerin und es war wichtig, dass ich meinen Job langfristig behalte. Deshalb habe ich tatsächlich einen günstigen Zeitpunkt abgewartet und das war auch ganz gut so... Jetzt beginnt bei meinem Mann auf der Arbeit wegen div internen Problemen das Säbelrasseln um die Arbeitsplätze aber dem können wir dank unserer Planung gelassener angehen. Und ich hatte wirklich einen sehr stadken jahrelangen Kinderwunsch - aber eine solide Planung war uns auch wichtig.

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10. September 2017 um 13:20
In Antwort auf mojito01

Manche können aber leider nicht nach dem Motto "nach mir die Sintflut auf der Arbeit" die Kinderplanung angehen. Ich bin bei uns die Hauptverdienerin und es war wichtig, dass ich meinen Job langfristig behalte. Deshalb habe ich tatsächlich einen günstigen Zeitpunkt abgewartet und das war auch ganz gut so... Jetzt beginnt bei meinem Mann auf der Arbeit wegen div internen Problemen das Säbelrasseln um die Arbeitsplätze aber dem können wir dank unserer Planung gelassener angehen. Und ich hatte wirklich einen sehr stadken jahrelangen Kinderwunsch - aber eine solide Planung war uns auch wichtig.

Deshalb sollte man aussagen wie "Arbeit und privat trennen" nicht allgemeingültig treffen. 

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11. September 2017 um 11:22
In Antwort auf sarad2011

Hallöchen in die Runde,

ich bin neu hier und würde mir gerne den Rat von Leuten einholen, die nicht zu meinem Familien- oder Freundeskreis gehören.

Zu Eurem Verständnis: Ich bin seit 5 Monaten verheiratet, kenne meinen Mann jedoch schont seit über sechs Jahren. Ich habe meine Ausbildung im Juni abgeschlossen und arbeite seit Juli bei meinem neuen Chef. Ich bin seine einzige Angestellte, er arbeitet als Versicherungsvermittler oft ``draußen´´.  Da er auch erst seit Juli sein eigenes Büro hat, bin ich zusätzlich eine Unterstützung in seiner Anfangsphase.

Mein Problem: Ich und mein Mann wünschen uns sehntlichst ein erstes Kind und arbeiten schon fleißig daran  Ich habe jetzt schon Angst es meinem Chef zu sagen, wenn ich mal schwanger werde, denn er ist zwar nur 5 Jahre älter als ich, aber ziemlich impulsiv

Soll ich ihm jetzt schon sagen, dass wir unserem Wunsch nachgehen??

Ich weiß nicht, was ich tun soll

Zu dem ganzen Kauderwelsch hier wollt ich auch nochmal gern meinen Senf dazugeben, weil sich mir bei manchen Beiträgen echt die Zehnägel hochrollen. Ich kann jetzt nur von mir reden und erzähle mal kurz meine Erfahrungen: abgeschlosser Schulabschluss mit 16, und abgeschlossene Ausbildung mit 19 Jahren. Festeinstellung mit unbefristetem Vertrag. Mit 22 ungeplant aber erwünscht schwanger geworden. BV ab sofort und EZ für 1 Jahr. Anfang 2011 wieder in meinen unbefristeten Job in Vollzeit (40h) gegangen. Ende 2011 für 2 Jahre alleinerziehend durchs Leben, ebenfalls in Vollzeit, gestapft. 2013 neue Liebe kennengelernt, weiterhin unbefristet 40h gewuppt, 2016 geplant schwanger geworden, sofortiges BV und jetzt bis 2018 EZ. BEIDE Schwangerschaften waren überhaupt nicht gern gesehen von meinen Chefs. Aber das war mir sowas von egal. Ich habe IMMER 300 Prozent auf Arbeit gegeben, Überstunden, Wochenddienst (normalerweise nicht üblich in meiner Branche), verzichtet auf Urlaub. Mein 1. Kind ist mit einem Jahr für 12h täglich in die Kita nur damit ich meine 40h leisten konnte. Dafür, dass sich mein damaliger Chef von meiner Erwirtschaftung nen fetten X3 kaufen konnte. Bei meinem 2. Kind muss ich auch nach einem Jahr EZ wieder los. Ob ich will oder nicht. Bitte wer dankt es einem ob man sich stets für den Job krumm macht???? NIEMAND. Mir wäre es immer und immer wieder absolut schei* egal was irgendein Chef der Welt zu unserer Familienplanung sagen würde........MEIN LEBEN!!!! Er macht mit dem Geld was ich für die Firma reingebracht habe doch auch was er will.

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