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Buch jetzt kein kind

23. August 2007 um 19:08

hallo,

in meinem beitrag habe ich schon was dazu geschrieben. ich habe heute ein sehr interessantes buch einer amerikanischen professorin gelesen, die sich mit folgen von abtreibungen befasst hat und dazu umfangreiche interviews durchführte. heruas kam, dass es frauen eben nicht zwangsläufig schlecht geht, sondern dass es bei vielen, insbesondere jungen fruen, zu einem schub an reife und verantwortung führte, zu ernsthafterer auseinandersetzung mit sexualität und so, also dass das hufogste gefühl nach der abtreibung erleichterung war...

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23. August 2007 um 22:06

Oh Mann,
ich verstehe nicht, welchen Sinn es haben soll, hier permanent davon zu sprechen, wie gut es einigen Frauen geht, nachdem sie ein Baby abgetrieben haben... Ach so, dass soll den Frauen, die Angst davor haben, dass sie von Schuldgefühlen geplagt werden, zeigen, was für einen tollen Menschen so eine Abtreibung aus dir machen kann!
Reife? Verantwortung? Find ich unbegreiflich, wie einige sich auf so eine Tat noch was einbilden können. Wird ja hier immer so dargestellt, als wären die Frauen, die ihre Kinder bekommen, realitätsfremd, naiv und verantwortungslos (weil sie ja dem Kind nix "bieten" können). Und die, die ihre Kinder abtreiben, haben selbstbestimmt ihr Leben geführt, sind reif, eigenständig und verantwortungsvoll.
Unglaublich- was für eine verdrehte Welt!

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23. August 2007 um 23:59
In Antwort auf nadine_11892681

Oh Mann,
ich verstehe nicht, welchen Sinn es haben soll, hier permanent davon zu sprechen, wie gut es einigen Frauen geht, nachdem sie ein Baby abgetrieben haben... Ach so, dass soll den Frauen, die Angst davor haben, dass sie von Schuldgefühlen geplagt werden, zeigen, was für einen tollen Menschen so eine Abtreibung aus dir machen kann!
Reife? Verantwortung? Find ich unbegreiflich, wie einige sich auf so eine Tat noch was einbilden können. Wird ja hier immer so dargestellt, als wären die Frauen, die ihre Kinder bekommen, realitätsfremd, naiv und verantwortungslos (weil sie ja dem Kind nix "bieten" können). Und die, die ihre Kinder abtreiben, haben selbstbestimmt ihr Leben geführt, sind reif, eigenständig und verantwortungsvoll.
Unglaublich- was für eine verdrehte Welt!

O_O
eine abtreibung ist nicht immer eine lösung. es gibt immer mehrere wege. ich finde es nur seltsam das eine abtreibung immer als erste in frage kommt statt das kind, wenn man es nicht habe will, abzugeben. ich war auch in einer "sehr schwierigen situation". 50% von meinem bekanntkreis haben sich von mir abgewand. zu meiner familie hatte ich keinen kontakt und war auch noch in der ausbildung. Ich hatte nur meinen Freund. Und für ihn kam eine Abtreibung auch auf gar keinen fall in frage. Wenn man vor hat eine beziehung zu führen sollte man doch über dieses thema sprechen. und wenn der "mann" eine merkwürdige einstellung dazu hat, wo man als Frau ein ungutes gefühl hat sollte man sich doch nicht für diesen partner entscheiden. (auch auf andere beiträge bezogen)

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24. August 2007 um 0:38
In Antwort auf nadine_11892681

Oh Mann,
ich verstehe nicht, welchen Sinn es haben soll, hier permanent davon zu sprechen, wie gut es einigen Frauen geht, nachdem sie ein Baby abgetrieben haben... Ach so, dass soll den Frauen, die Angst davor haben, dass sie von Schuldgefühlen geplagt werden, zeigen, was für einen tollen Menschen so eine Abtreibung aus dir machen kann!
Reife? Verantwortung? Find ich unbegreiflich, wie einige sich auf so eine Tat noch was einbilden können. Wird ja hier immer so dargestellt, als wären die Frauen, die ihre Kinder bekommen, realitätsfremd, naiv und verantwortungslos (weil sie ja dem Kind nix "bieten" können). Und die, die ihre Kinder abtreiben, haben selbstbestimmt ihr Leben geführt, sind reif, eigenständig und verantwortungsvoll.
Unglaublich- was für eine verdrehte Welt!

Nein
wieso was drauf einbilden? ich bin selbst schwanger und in einer schwierigen situation, mir gehts um die freiheit zu wählen. und die meiste stimmung, die hier gemacht wird, geht ja in die richtung,dass frauen, wenn sie diese schlimme tat ausüben, wenigstens vor schuldgefühlen fast umkommen müssen und dem ist einfach nciht so.

ich finde es furchtbar, wenn frauen oder mädchen aus falsch verstandenem "gewissen" ein kind bekommen, das sie dann nicht lieben. und lieben hat nichts mit "bieten" zu tun, es gibt genug emotional verwahrloste kinder.

aber automatisch zu sagen, die entscheidung fürs kind ist die richtige und dann ist alles gut, das ist tatsächlich wirklichkeitsfremd und naiv und was kommt danach? die ganzen hochmoralischen abtreibungsgegnerinnen, wo sind sie dann im alltag der frau?? und genau das, diesen alltag, bekomme ich mit... auch wenn mädchen sehen, dass kinder ja eigenständige wesen sind und keine süßen püppchen... und deshalb halte ich es für verantwortungslos, hier jedem mädchen zuzujubeln, das sagt, sie entscheidet sich fürs kind, ebensowenig wirst du mich sagen hören, ja klar, mach nen abbruch... aber ich hör halt genauer zu...

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24. August 2007 um 0:40
In Antwort auf chyna_12271278

O_O
eine abtreibung ist nicht immer eine lösung. es gibt immer mehrere wege. ich finde es nur seltsam das eine abtreibung immer als erste in frage kommt statt das kind, wenn man es nicht habe will, abzugeben. ich war auch in einer "sehr schwierigen situation". 50% von meinem bekanntkreis haben sich von mir abgewand. zu meiner familie hatte ich keinen kontakt und war auch noch in der ausbildung. Ich hatte nur meinen Freund. Und für ihn kam eine Abtreibung auch auf gar keinen fall in frage. Wenn man vor hat eine beziehung zu führen sollte man doch über dieses thema sprechen. und wenn der "mann" eine merkwürdige einstellung dazu hat, wo man als Frau ein ungutes gefühl hat sollte man sich doch nicht für diesen partner entscheiden. (auch auf andere beiträge bezogen)

Partner
ich sehe das auch so, dass es schlimm ist, wenn frauen von ihren partnern zu etwas gezwungen werden, egal in welche richtung und sich so selbst aufgeben. und ich gebe dir recht, das gespräch mit dme partner sollte das erste sein, denn wenn das da schon nicht funktioniert, wie soll dann der rest klappen? ich würde mich und hab das auch noch nie getan, von einer freundin abwenden, weil sie eine entscheidung trifft, die ich so nicht getroffen hötte. dir nud deiner familie alles gute

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24. August 2007 um 22:26

*g*
das ist wirklich nicht zu fassen..

ein schub an verantwortung und für ihre sexualität?? freut mich das für diese kleine erkenntnis nur ein menschenleben herhalten musste..

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25. August 2007 um 22:36
In Antwort auf mausibausi02

*g*
das ist wirklich nicht zu fassen..

ein schub an verantwortung und für ihre sexualität?? freut mich das für diese kleine erkenntnis nur ein menschenleben herhalten musste..

Das muss toll sein
wenn man sich so in selbstgerechtigkeit suhlen kann... respekt. einfach aussagen aus dem zusammenhang reißen und sich durch scheinheilige kommentare dann toll fühlen.

also macht einfach weiter und ignoriert realitäten, wenn ihr das nötig habt.

wo seid ihr dann, wenn ungewollte kinder geboren werden? wenn sie ungeliebt sind? aber klar, DAS ist nicht schlimm, denn die hauptsache liegt ja darin, dass sie zur welt kommen. wenn das nicht scheinheilig ist, weiß ich auch nicht.

was tust du konkret, um anderen zu helfen?

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26. August 2007 um 2:08
In Antwort auf neasa_12351895

Das muss toll sein
wenn man sich so in selbstgerechtigkeit suhlen kann... respekt. einfach aussagen aus dem zusammenhang reißen und sich durch scheinheilige kommentare dann toll fühlen.

also macht einfach weiter und ignoriert realitäten, wenn ihr das nötig habt.

wo seid ihr dann, wenn ungewollte kinder geboren werden? wenn sie ungeliebt sind? aber klar, DAS ist nicht schlimm, denn die hauptsache liegt ja darin, dass sie zur welt kommen. wenn das nicht scheinheilig ist, weiß ich auch nicht.

was tust du konkret, um anderen zu helfen?

Wieso scheinheilig
Sie hat kritisiert, dass ein Menschenleben dafür geopfert wurde, diese neue Reife und Verantwortung zu erlangen. Wieso machst du Menschen, die das nicht verstehen, dafür verantwortlich, dass Mütter ihre Kinder nicht wollen? Und dafür, dass das Kind nicht geliebt wird, ist ebenfalls niemand verantwortlich bis auf die Mutter selber. Aber anderen vorwerfen, dass man nicht bei den Müttern ist, die nicht fähig sind, ihr eigenes Kind zu lieben, ist natürlich ein sehr bequemer Weg...

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26. August 2007 um 16:16

Was mich mal
an der ganzen Buchgeschichte interessiert ist,wie alt die befragten Frauen waren, aus was für Millieus sie kommen und wie lang ihre Abtreibung her ist.
Bei sehr vielen Frauen kommt erst später ( damit meine ich Jahre später ) ans Tageslicht,dass sie doch ein Trauma erlitten haben,welches sie bis zu dem Zeitpunkt ( sehr oft die Geburt des Wunschkindes ) vollkommen unbewußt unterdrückt haben.
Bei meiner Arbeit komme ich immer wieder auch mit solchen Frauen in Kontakt,die mir dann im Nachhinein die Frage stellen: "Ich habe jetzt dieses Kind bekommen obwohl sich meine Situation im Vergleich zu damals nicht sonderlich geändert hat und frage mich nun ob man es nicht doch auch mit dem anderen Kind damals schon geschafft hätte? Aus diesem Kind hätte genauso ein gesunder und fröhlicher Mensch werden können und mein Kleines hätte jetzt ein großes Geschwisterchen..." Sehr oft weinen diese Frauen bei diesen Sätzen und ich kann dann nicht mehr tun, als ihnen meine Schulter anzubieten und zu versuchen zu trösten indem ich sehr oft sage: "Sie waren damals noch nicht so weit und reif wie heute und sahen nur diesen Ausweg."
Was ich damit sagen will ist, dass man manches mal erst froh ist solch eine Entscheidung getroffen zu haben und erst später einem dieser unwiderrufliche Schritt wahnsinnig leid tun kann, sehr wohl wissend, dass man das nicht rückgängig machen kann.

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27. August 2007 um 13:57
In Antwort auf neasa_12351895

Das muss toll sein
wenn man sich so in selbstgerechtigkeit suhlen kann... respekt. einfach aussagen aus dem zusammenhang reißen und sich durch scheinheilige kommentare dann toll fühlen.

also macht einfach weiter und ignoriert realitäten, wenn ihr das nötig habt.

wo seid ihr dann, wenn ungewollte kinder geboren werden? wenn sie ungeliebt sind? aber klar, DAS ist nicht schlimm, denn die hauptsache liegt ja darin, dass sie zur welt kommen. wenn das nicht scheinheilig ist, weiß ich auch nicht.

was tust du konkret, um anderen zu helfen?

Ungewollte kinder...
ich hab es so satt zu lesen das die meisten kinder die "ungewollt"sind nicht geliebt-mißhandelt oder gar getötet werden..
ich kenne so viele frauen(egal welchen alters)die schwanger geworden sind "ungewollt"und ihre kinder bekommen haben..diese frauen tuen alles andere als ihre kinder nicht zu liebe oder zu mißhandeln..
sie lieben ihre kinder wie nichts anderes auf dieser welt!!
seht ein das eine "ungewollte"schwangerschaft die mit der entscheidung das kind zu bekommen in den SELTESTEN fällen so endet wie ihr es hier dastellt!
und dazu das wir"abtreibungs-gener"einen blick für realität bekommen sollen....fällt mir echt nichts ein aus ein lautes lachen..lies dir mal deinen beitrag durch..weil jede ungewollte schwangerschaft auch mit mißhandlungen endet ne...du bist doch nich mehr ganz gescheit...tut mir leid aber was anderes kann ich dazu nicht sagen..

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27. August 2007 um 14:42
In Antwort auf macey_12666548

Ungewollte kinder...
ich hab es so satt zu lesen das die meisten kinder die "ungewollt"sind nicht geliebt-mißhandelt oder gar getötet werden..
ich kenne so viele frauen(egal welchen alters)die schwanger geworden sind "ungewollt"und ihre kinder bekommen haben..diese frauen tuen alles andere als ihre kinder nicht zu liebe oder zu mißhandeln..
sie lieben ihre kinder wie nichts anderes auf dieser welt!!
seht ein das eine "ungewollte"schwangerschaft die mit der entscheidung das kind zu bekommen in den SELTESTEN fällen so endet wie ihr es hier dastellt!
und dazu das wir"abtreibungs-gener"einen blick für realität bekommen sollen....fällt mir echt nichts ein aus ein lautes lachen..lies dir mal deinen beitrag durch..weil jede ungewollte schwangerschaft auch mit mißhandlungen endet ne...du bist doch nich mehr ganz gescheit...tut mir leid aber was anderes kann ich dazu nicht sagen..

Sehe es wie Jana
Kenne viele Frauen, deren Kinder ein "Unfall" waren - mich eingeschlossen. Und wenn sie jetzt die Zeit zurückdrehen könnten, würden sie es wieder so wollen! Ich weiß ja nicht, in welchem Milieu du dich bewegst, funkeline, aber in einem Milieu, wo ungeplante Kinder misshandelt werden, werden auch welche misshandelt, die "mit Absicht" gezeugt wurden...

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27. August 2007 um 22:18
In Antwort auf macey_12666548

Ungewollte kinder...
ich hab es so satt zu lesen das die meisten kinder die "ungewollt"sind nicht geliebt-mißhandelt oder gar getötet werden..
ich kenne so viele frauen(egal welchen alters)die schwanger geworden sind "ungewollt"und ihre kinder bekommen haben..diese frauen tuen alles andere als ihre kinder nicht zu liebe oder zu mißhandeln..
sie lieben ihre kinder wie nichts anderes auf dieser welt!!
seht ein das eine "ungewollte"schwangerschaft die mit der entscheidung das kind zu bekommen in den SELTESTEN fällen so endet wie ihr es hier dastellt!
und dazu das wir"abtreibungs-gener"einen blick für realität bekommen sollen....fällt mir echt nichts ein aus ein lautes lachen..lies dir mal deinen beitrag durch..weil jede ungewollte schwangerschaft auch mit mißhandlungen endet ne...du bist doch nich mehr ganz gescheit...tut mir leid aber was anderes kann ich dazu nicht sagen..

@jana
also das niveau deiner sprachlichen äußerungen spricht ja nun auch nicht wirklich für dich und wenn dir nichts anderes als persönliche beleidigungen mehr einfällt, dann ists schon sehr armselig...

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27. August 2007 um 22:32
In Antwort auf nadine_11892681

Sehe es wie Jana
Kenne viele Frauen, deren Kinder ein "Unfall" waren - mich eingeschlossen. Und wenn sie jetzt die Zeit zurückdrehen könnten, würden sie es wieder so wollen! Ich weiß ja nicht, in welchem Milieu du dich bewegst, funkeline, aber in einem Milieu, wo ungeplante Kinder misshandelt werden, werden auch welche misshandelt, die "mit Absicht" gezeugt wurden...

@sannalina
ich versuchs nochmal: ich habe nicht gesagt, dass es einen automatismus darstellt, dass ALLE kinder, die ungewollt sind, misshandelt werden das wäre tatsächlich ziemlich schwachsinnig. aber wenn du verallgemeinerungen und das völlig zu recht, ablehnst, dann stell doch mal dieses "abtreibung ist immer die schlechteste alternative" in frage! wo ist da der unterschied?

nochmal was zu begrifflichkeiten: für mich besteht nochmal ein unterschied zwischen "ungeplant" und "ungewollt". ungeplant sind die, die waraum auch immer, eben nicht bewusst gezeugt wurden und wenn man sich damit auseinandergesetzt hat, ausgetragen werden. ungewollt können auch kinder sein, bei denen bewusst nicht verhütet wurde.

deine frage nach meinem umfeld kann ich gerne beantworten: meine schwester und ich entstanden als "spiralenkinder", also soviel zum thema verlässlichkeit von verhütungsmitteln und sind sicher ungeplant, aber gewollt.

beruflich arbeite ich seit jahren auf einem jugendamt und ehrenamtlich mit missbrauchten mädchen, und sehe oft, wie sich geschehnisse wiederholen. da haben wir eine 16 jährige, die wirklich fit ist, endlich soweit, dass sie sich anvertraut und über die misshandlungen zuhause spricht, sodass wir etwas für sie tun können und haben schon einen platz in einer mädchen wg. daheim sind es 7 geschwister, mutter überfordert, vater säuft, aggression und ein schlechter umgang auch mit sich selbst an der tagesordnung. sie hat nur gelernt, über ihren körper "aufmerksamkeit" zu bekommen und nicht, weil sie einfach so ist, wie sie ist. so, sie steht kuirz vor ihrem hauptschuldabschluss und hat nen praktikumsplatz als friseurin sicher, eine super leistung also. und was passiert jetzt? sie wird schwanger, wir machen ihr das angebot mit mutter-kind-heim, tagesmutter, betreutes jugendwohnen mit kind, um weiterzumachen, wohlgemerkt, WIR erwähnten von uns aus abtreibung nicht.

sie dachte selbst drüber nach, meinte dann aber, das sei mord und die mutter, deren einzige "leistung" darin bestand, die kinder in die welt gesetzt zu haben, redet auf sie ein, dass sie das doch nicht machen kann und sie soll doch weiter daheim wohnen, was sie jetzt auch tun wird.

natürlich ist da nicht gesagt, dass sie ihr kind misshandelt, aber was ich damit zeigen will, ist dass es nicht automatisch immer die beste entscheidung ist, ein kind auszutragen.

und darüber hinaus, ja, misshandlung und missbrauch kommt in jedem milieu vor, das kann ich dir versichern und ich sehe das jeden tag.

und bin aber nicht die kalte abtreibungsbefürworterin, sondern sehe beide seiten und versuche so zu beraten, dass sich mein gegenüber ernst genommen fühlt. und oft tut mir in der seele weh, was ich sehe, das kannst du mir glauben. ich tue also viel für mütter UND kinder, egal welchen alters...

genauso finde ich es verantwortungslos, wie hier in einem beitrag, wenn eine art russisches roulette gespielt wird und dann als nachgelagerte verhütung abgetrieben wird.

ich hoffe, ich konnte mich verständlicher machen.

wenn jetzt allerdings auch nur persönliche angriffe kommen, weiß ich ja, dass euch nicht am diskutieren gelegen ist, sondern nur an plumper meinungsmache,

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27. August 2007 um 22:44
In Antwort auf neasa_12351895

@jana
also das niveau deiner sprachlichen äußerungen spricht ja nun auch nicht wirklich für dich und wenn dir nichts anderes als persönliche beleidigungen mehr einfällt, dann ists schon sehr armselig...

"@FUNKELINE"
soviel zum thema "persönliche beleidigung"
also deine antwort spricht eine andere sprache..

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28. August 2007 um 9:33
In Antwort auf neasa_12351895

@sannalina
ich versuchs nochmal: ich habe nicht gesagt, dass es einen automatismus darstellt, dass ALLE kinder, die ungewollt sind, misshandelt werden das wäre tatsächlich ziemlich schwachsinnig. aber wenn du verallgemeinerungen und das völlig zu recht, ablehnst, dann stell doch mal dieses "abtreibung ist immer die schlechteste alternative" in frage! wo ist da der unterschied?

nochmal was zu begrifflichkeiten: für mich besteht nochmal ein unterschied zwischen "ungeplant" und "ungewollt". ungeplant sind die, die waraum auch immer, eben nicht bewusst gezeugt wurden und wenn man sich damit auseinandergesetzt hat, ausgetragen werden. ungewollt können auch kinder sein, bei denen bewusst nicht verhütet wurde.

deine frage nach meinem umfeld kann ich gerne beantworten: meine schwester und ich entstanden als "spiralenkinder", also soviel zum thema verlässlichkeit von verhütungsmitteln und sind sicher ungeplant, aber gewollt.

beruflich arbeite ich seit jahren auf einem jugendamt und ehrenamtlich mit missbrauchten mädchen, und sehe oft, wie sich geschehnisse wiederholen. da haben wir eine 16 jährige, die wirklich fit ist, endlich soweit, dass sie sich anvertraut und über die misshandlungen zuhause spricht, sodass wir etwas für sie tun können und haben schon einen platz in einer mädchen wg. daheim sind es 7 geschwister, mutter überfordert, vater säuft, aggression und ein schlechter umgang auch mit sich selbst an der tagesordnung. sie hat nur gelernt, über ihren körper "aufmerksamkeit" zu bekommen und nicht, weil sie einfach so ist, wie sie ist. so, sie steht kuirz vor ihrem hauptschuldabschluss und hat nen praktikumsplatz als friseurin sicher, eine super leistung also. und was passiert jetzt? sie wird schwanger, wir machen ihr das angebot mit mutter-kind-heim, tagesmutter, betreutes jugendwohnen mit kind, um weiterzumachen, wohlgemerkt, WIR erwähnten von uns aus abtreibung nicht.

sie dachte selbst drüber nach, meinte dann aber, das sei mord und die mutter, deren einzige "leistung" darin bestand, die kinder in die welt gesetzt zu haben, redet auf sie ein, dass sie das doch nicht machen kann und sie soll doch weiter daheim wohnen, was sie jetzt auch tun wird.

natürlich ist da nicht gesagt, dass sie ihr kind misshandelt, aber was ich damit zeigen will, ist dass es nicht automatisch immer die beste entscheidung ist, ein kind auszutragen.

und darüber hinaus, ja, misshandlung und missbrauch kommt in jedem milieu vor, das kann ich dir versichern und ich sehe das jeden tag.

und bin aber nicht die kalte abtreibungsbefürworterin, sondern sehe beide seiten und versuche so zu beraten, dass sich mein gegenüber ernst genommen fühlt. und oft tut mir in der seele weh, was ich sehe, das kannst du mir glauben. ich tue also viel für mütter UND kinder, egal welchen alters...

genauso finde ich es verantwortungslos, wie hier in einem beitrag, wenn eine art russisches roulette gespielt wird und dann als nachgelagerte verhütung abgetrieben wird.

ich hoffe, ich konnte mich verständlicher machen.

wenn jetzt allerdings auch nur persönliche angriffe kommen, weiß ich ja, dass euch nicht am diskutieren gelegen ist, sondern nur an plumper meinungsmache,

Hallo Funkeline
Nein, mir geht es nicht um plumpe Meinungsmache und ich kann deine Einstellung auch nachvollziehen.
Aber du hast in deinem Beruf mit wirklich extremen Fällen zu tun.
Hier im Forum liest man allerdings von Frauen aus solideren Verhältnissen oft Dinge wie "das Kind muss weg, ich plane, nächsten Monat nach Amerika zu fliegen" oder "Ich will mein Leben noch genießen und meine Freiheiten ausleben!"...
Das sind Einstellungen, die ich nicht nachempfinden kann!
Ein Kind bedeutet natürlich eine Umstellung, aber solche Gründe über das Leben des eigenen Kindes zu stellen und es deshalb aus dem Weg zu räumen, ist für mich unbegreiflich.
Vor allem, wenn z. B. Frauen, die abtreiben, sich 2 Jahre später dann entschließen, schwanger werden zu wollen.
Wofür musste das erste Kind da bitte getötet werden? Dass die Mutter 2 Jahre länger Party machen konnte, ohne sich um einen Babysitter kümmern zu müssen?
Und du musst zugeben, dass die meisten Abtreibungen heutzutage nicht aus Situationen resultieren, wie du sie geschildert hast.
Gruß, Sanna

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29. August 2007 um 17:09
In Antwort auf nadine_11892681

Hallo Funkeline
Nein, mir geht es nicht um plumpe Meinungsmache und ich kann deine Einstellung auch nachvollziehen.
Aber du hast in deinem Beruf mit wirklich extremen Fällen zu tun.
Hier im Forum liest man allerdings von Frauen aus solideren Verhältnissen oft Dinge wie "das Kind muss weg, ich plane, nächsten Monat nach Amerika zu fliegen" oder "Ich will mein Leben noch genießen und meine Freiheiten ausleben!"...
Das sind Einstellungen, die ich nicht nachempfinden kann!
Ein Kind bedeutet natürlich eine Umstellung, aber solche Gründe über das Leben des eigenen Kindes zu stellen und es deshalb aus dem Weg zu räumen, ist für mich unbegreiflich.
Vor allem, wenn z. B. Frauen, die abtreiben, sich 2 Jahre später dann entschließen, schwanger werden zu wollen.
Wofür musste das erste Kind da bitte getötet werden? Dass die Mutter 2 Jahre länger Party machen konnte, ohne sich um einen Babysitter kümmern zu müssen?
Und du musst zugeben, dass die meisten Abtreibungen heutzutage nicht aus Situationen resultieren, wie du sie geschildert hast.
Gruß, Sanna

Da stimme ich Dir
voll und ganz zu.
Wenn man dann noch Statistiken liest,wird man auch noch bestätigt.Es ist zwar schon eine Weile her,dass ich eine gelesen habe,aber in der stand,dass gerade mal 20 bis 30 % aller abgetriebenen Kinder aus wirklichen Notsituationen (Vergewaltigung etc.) heraus abgetrieben wurden.Alle anderen nur weil sie gerade nicht in den Kram passten.Das finde ich persönlich schrecklich.

LG

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29. August 2007 um 17:18
In Antwort auf nadine_11892681

Hallo Funkeline
Nein, mir geht es nicht um plumpe Meinungsmache und ich kann deine Einstellung auch nachvollziehen.
Aber du hast in deinem Beruf mit wirklich extremen Fällen zu tun.
Hier im Forum liest man allerdings von Frauen aus solideren Verhältnissen oft Dinge wie "das Kind muss weg, ich plane, nächsten Monat nach Amerika zu fliegen" oder "Ich will mein Leben noch genießen und meine Freiheiten ausleben!"...
Das sind Einstellungen, die ich nicht nachempfinden kann!
Ein Kind bedeutet natürlich eine Umstellung, aber solche Gründe über das Leben des eigenen Kindes zu stellen und es deshalb aus dem Weg zu räumen, ist für mich unbegreiflich.
Vor allem, wenn z. B. Frauen, die abtreiben, sich 2 Jahre später dann entschließen, schwanger werden zu wollen.
Wofür musste das erste Kind da bitte getötet werden? Dass die Mutter 2 Jahre länger Party machen konnte, ohne sich um einen Babysitter kümmern zu müssen?
Und du musst zugeben, dass die meisten Abtreibungen heutzutage nicht aus Situationen resultieren, wie du sie geschildert hast.
Gruß, Sanna

Hallo sanna
in fällen, wie du sie schilderst, kommt es mir auch hoch, denn ich finde, dass man ab einem gewissen alter einfach die verantwortung für sich selbst übernehmen muss.

aber welche art von mutter wären diese frauen, denen der persönliche spaß über alles geht? da steckt doch so ein egoismus dahinter, dass mir schlecht wird. das sind dann die, die sich am anfang vielleicht noch über aufmerksamkeit freuen, wenn sie schwanger sind und denen es aber spätestens dann zuviel wird, wenn sie merken, dass das baby keine süße kleine puppe ist, sondern ein mensch mit bedürfnissen und eigener persönlichkeit.

und das sind konstellationen, die mir angst machen. weil da null gedanke dahintersteht und das kind irgendwie als neues "spielzeug" missbraucht wird...

viele grüße
funkeline

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