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Bräuchte mal euren Rat.

4. Mai 2016 um 22:45

Hey ihr Lieben,
Ich würde mal gerne eure Meinung hören, vielleicht hilft es mir ein bisschen weiter.

Ich bin 20 Jahre alt & in der 9ssw, war auch schon bei meiner Frauenärztin. Ich leider seit meiner Geburt an einer leichten Muskelerkrankung, hatte deswegen auch Skoilose & musste operieren. Das Risiko einer Vererbung ist gering. Mir geht es den Umständen entsprechend gut, ich kann noch laufen & bin relativ selbstständig. Meine Ärztin fragte mich, ob ich das Kind behalten möchte, und ich meinte ja.
Ich habe es dann meinen Eltern erzählt, und sie reagierten sehr geschockt. Beide waren sofort der Meinung, ich solle das Kind abtreiben. Sie meinten, es wäre ein zu großes gesundheitliches Risiko für mich. Ich könnte mich auch nicht um das Kind kümmern, ich würde es nicht schaffen. Das Kind würde mir vielleicht irgendwann Vorwürfe machen, und alles.
Klar, ich verstehe ihre Angst, es wäre eine Risikoschwangerschaft, es kann Komplikationen geben, aber trotzdem hätte ich mir irgendwie mehr Unterstützung von den beiden gewünscht. Es würde auch definitiv nicht leicht werden mit Kind, aber ich denke mir immer, man kann doch trotzdem irgendwie alles schaffen.
In fünf Tagen habe ich meinen nächsten Arzttermin, wo meine Eltern mitkommen möchten. Sie möchten, dass ich mich bis zum Termin entscheide, ob ich das Kind behalte oder nicht. Sie würden sich wünschen, ich würde mich dagegen entscheiden, weil es das Beste für mich wäre.

Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich denken soll.
Ich würde mal gerne eure Meinung hören, wie ihr euch entscheiden würdet.

Ich danke euch schon mal,
Liebe Grüße



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5. Mai 2016 um 0:23

Hallo
Ich habe dir eine private Nachricht geschickt.
Ganz lieben Gruß

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5. Mai 2016 um 13:34

Dass
es Dich schmerzt wie wenig Freude Deine Eltern über das Enkelkind zeigen ist verständlich. Du stehst gerade irgendwie mit dem Rücken zur Wand.
Deine Eltern wissen vermutlich nicht, was eine Abtreibung für Dich bedeuten kann. Sie kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann. Denn Dein ungeborenes Kind ist ein Teil von Dir.
Wenn Deine Eltern ihren Standpunkt nicht ändern, dann laß sie vom Arztbesuch zuhause. Du kannst ihnen nachher ein Ultraschlallbild mitbringen.
Du möchtest das Kind bekommen, dann lass Dir die Freude von nichts und niemand nehmen.
VLG Yankho

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6. Mai 2016 um 8:53

Sehr Schwer
Also ich muss sagen aus Elternsicht kann ichs verstehen sie wollen das es dir gut geht.
Aber sie verkennen einen abbruh viel zu sehr. Der is auh noch easy und danach is alles super.
Ich würde auch deine eltern beide nicht mit zum arzt nehmen wenn überhaupt nur 1.

Hier gehts um dich und dein kind - nicht um deine eltern.

Höre nach innen ohne alle. Nur auf dein Gefühl wenn daaaann was in die hose geht kommt es nur von dir das is was ganz anderes. Deine Eltern würden meiner Meinung nach besser daran tun dih zu unterstützen anstatt dich so zu entmutigen.

Alles Gute

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6. Mai 2016 um 10:35

Du hast dich doch scohn entschieden:
"Meine Ärztin fragte mich, ob ich das Kind behalten möchte, und ich meinte ja."

Damit ist der Wunsch deiner Eltern, dass du dich bis zum Arzttermin entscheiden sollst, doch Genüge getan.

Ihre Argumente hast du auch gehört, bewertet und für nicht ausreichend befunden:
"Klar, ich verstehe ihre Angst, es wäre eine Risikoschwangerschaft, es kann Komplikationen geben, aber trotzdem hätte ich mir irgendwie mehr Unterstützung von den beiden gewünscht. Es würde auch definitiv nicht leicht werden mit Kind, aber ich denke mir immer, man kann doch trotzdem irgendwie alles schaffen."

Mehr können deine Eltern nicht einfordern.

Und mal knallhart praktisch:
Du erwähnst mit keinem Wort den Erzeuger; daraus folgere ich mal, dass ein baldige Heirat, gemeinsames Häuschen und glücklich bis an euer Ende mit dem Erzeuger gerade nicht zu den wahrscheinlichsten Optionen gehört.
Obwohl dem so ist, obwohl du 20 bist und mutmasslich in absehbarer Zeit kein mittleres fünfstelliges Jahreseinkommen haben wirst, obwohl du eine problematische Erkrankung hast, trotz alle dem willst du dieses Kind. Einzige Erklärung: du willst sowieso irgendwann Kinder.

Was ist bei deiner Erkrankung aber zu erwarten, wenn du 30, 35 oder 40 bist? Dann wird es doch nicht besser werden. Dein Kinderwunsch wird aber bleiben. Ferner werden deine Eltern auch älter sein und weniger in der Lage zu helfen.

Wenn du also in deinem Leben Kinder willst, dann ist jung vielleicht gerade richtig, denn dann bist du vielleicht noch fit genug, um das größtenteils selber zu schaffen.

Diesbezüglich:
"Das Kind würde mir vielleicht irgendwann Vorwürfe machen, und alles."
denke ich solltest du dir keine Sorgen machen. Hauptproblem von Kindern bei mangelnder elterlichen Fürsorge oder gar Pflegefamilie oder Adoptionsfreigabe (was eine Notfalllösung wäre, wenn du es doch überhaupt nicht hinbekommen können solltest) ist doch, dass die Kinder denken, ihre Mama hätte sie nie wirklich geliebt. Aber die Erklärung:"Meine Mutter hatte eine hässliche angeborene Muskelerkrankung mit folgenden Knochenproblemen und hat so viel für mich getan, wie ihr möglich, lieb hat sie mich also trotzdem" ist eine, die für die allermeisten Kindern ab Alter 3 bis etwa 99 nachvollziehbar ist, womit Vorwürfe eher unwahrscheinlich sind.

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6. Mai 2016 um 13:47

Hallo Marie
es klingt so als hättest du dich auf die Frage deiner Frauenärztin ganz klar und bewusst für Baby behalten entschieden.

Mich berührt es ehrlich, dass deine Eltern irgendwie wider deinen Erwartungen, für Abtreibung sind und dich somit jetzt total verunsichern... ich kann mir nämlich schon vorstellen, dass du sehr genau deine Möglichkeiten und Grenzen einzuschätzen weißt und würdest entsprechend dort für Hilfe sorgen, wo sie bei der Versorgung deines Kindes notwendig ist. Dass du da als allererstes mit deinen Eltern rechnest ist für mich absolut nachvollziehbar! Bestimmt waren/sind sie ja immer für dich da! - Vermutlich haben sie große Angst um dich!

Was sagt deine Frauenärztin zu deiner Situation? Vielleicht kann sie deine Eltern am Montag mit positiven Verläufen Schwangerer die auch diese Muskelkrankheit haben, etwas beruhigen?

Was das Beste für dich ist, weißt eigentlich nur du selbst! Und wenn du bei deiner Entscheidung bleibst (was ich dir wünschen würde), kannst du auch noch auf soziale Hilfsdienste zurückgreifen, falls du mit deinem Kind mehr Unterstützung brauchst als du familienmäßig hast!

Ich kann dir dazu eine kostenlose Beratungshotline empfehlen. Geh doch mal auf die Seite von profemina! Die Beraterinnen am Telefon können dir viele fachkundige Tipps geben, wie es für dich mit deiner Krankheit und schwanger weitergehen kann... außerdem kümmern sie sich um viele Dinge die anstehen und würden dir auf jeden Fall Schritt für Schritt zeigen wie du vorgehen kannst um für dich und dein Kindchen eine Zukunft zu gestalten, wie du sie dir vorstellst! Es stehen dir dort auch viele gute Kontakte wie z. B. Spezialärzte oder die Vermittlung zu weiteren Hilfsorganisationen zur Verfügung. - Also schick ich dir mal einfach Mut um da anzurufen! Du wirst sehen, es tut gut und wird dich stärken

Was sagt eigentlich der Vater deines Kindes? Seid ihr ein festes Paar?

Ganz liebe Grüße und meldest du dich wieder, wie es am Montag mit deinen Eltern bei deiner FA war?
Vielleicht können sie sich ja doch schneller als gedacht, an den eigentlich schönen Omi und Opi Gedanken gewöhnen!?

Viola

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12. Mai 2016 um 9:25

Wie war's..?
Hallo Marie,
habe gerade von dir gelesen.
Wie geht es dir inzwischen?
Mich berührt es sehr, wie mutig und zuversichtlich du bist trotz deiner Erkrankung! Dass deine Eltern Sorge um dich haben (und vielleicht auch fürchten, später selbst über die Maßen einspringen zu müssen?), verstehe ich auch. Aber DEIN Wunsch ist entscheidend, und so wie du hier geschrieben hast, möchtest du dein Baby bekommen und wünschst dir dahingehend von deinen Eltern unterstützt zu werden. Können sie das inzwischen besser verstehen?
Wie war denn nun dein Arzttermin, zu dem deine Eltern mitkommen wollten? Hoffentlich ging es um DICH!?
Kannst ja mal wieder hier erzählen, wie es nun steht. Ich hoffe sehr, du bekommst alle Hilfen und Möglichkeiten, dass es dir mit deinem Kind gut geht.
Ganz liebe Grüße und Gedanken von Annett

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