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Braucht man eine Hebamme?

13. August 2009 um 15:42

Hallo Leute habe mal ne frage ich bin jetzt 25. woche und weiss nicht recht ob ich ne hebamme brauche und wenn ja was sollte sie für qualifikationen haben???
Bin da ein wenig überfragt....
Danke für eure antworten

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13. August 2009 um 16:48

Aus eigener..
..erfahrung kann ich dir raten dir eine Hebamme zu suchen.
du kannst sie jederzeit anrufen wenn du fragen oder probleme oder sorgen hast...
auch am wochenende.
meine hebi hat dann bei mir nach der geburt auch die nachsorge gemacht- fand ich immer gut jemanden zu haben, den ich alles fragen kann und der bzw die mir tips gibt

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13. August 2009 um 17:41


es ist für mich die erste SS bin jetzt in der 35/5 woche aber frage mich für was ich eine hebamme nehmen sollte ..
zu not hat man mutter oma oder auch freunde die man fragen kann ..

wenn was ist müßte man eh zum arzt da kann ein auch nicht die hebamme helfen.

ich glaub wenn man niemanden weiter hat oder noch sehr jung ist dann macht es sinn..
ich nehme mir jedenfalls keine

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13. August 2009 um 17:48


Ich habe eine. Weil ich meine mama nicht in der direkten Umgebung habe UND weil ich sehr von der Erfahrung der Hebamme als professionelle begleiterin profitiere.

Als ich Blutungen hatte z.B. hat sie mich gleich beruhigt am Telefon, das hätte zu diesem Zeitpunkt so sonst niemand so gut können.
Außerdem will ich eine Geburtshausgeburt, wenn alles soweit dann auch gut ist, wie bisher.
Der GVK wird auch bei ihr sein.
Und ich bin froh, wenn da dann eine Frau dabei ist, die einen Plan hat und die bei mir sein wird, trotz Schichtwechsel oder ähnlichem und die mich danach zu Hause besucht, mir beim Stillen anfangen unterstützen wird etc. pp.
Alles aus einer Hand sozusagen.

Ich wollte von Anfang eine und bin froh eine zu haben bisher.

Aber das ist eine individuelle Entscheidung, kommt ganz auf Dein Gefühl an.


LG Truething mit Littlething inside (24+1)

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13. August 2009 um 21:50

Bei mir
ist es die zweite Schwangerschaft und ich werde wieder von der selben Hebamme betreut wie beim ersten mal,..

Ich kann nur sagen, dass jede Schwangere die sich NICHT von einer Hebamme betreuen lässt, einen wunderschönen Teil ihrer Schwangerschaft verpasst,...

der Arzt untersucht einfach sehr Technisch,... rauf auf den Stuhl, immer vaginale Untersuchunng, zwischendurch ein Us und dann später CTG,... er beschränkt sich auf technische Fakten,,,..

die Hebi, tastet sanft den Bauch ab und baut eine Beziehung zu dem baby auf,.. sie spürt unter den Fingern, wozu der Arzt ein US-Gerät braucht,....sie lässt mich jedes Mal selber die Herztöne hören, untersucht mich nicht vaginal, weil es einfach nicht nötig ist, ,wenn man keine Wehen hat,..denn so ist die Gefahr von Infektionen höher,...

Die Hebi ist wie schon gesagt immer erreichbar und sie ist die jenige die ich mitnehme zur Geburt,... finde es so viel persönlicher und lockerer,.... außerdem kommt sie nach der Geburt zur Wochenbettbetreuung,....

als besondere Qualifikation finde ich es wichtig, dass sie akkupunktur setzen kann und auch Stillberaterin ist!,.. Ohne meine Hebi hätte ich nie so lange gestillt!!!

LG

Bobbycar ,mit Antea 19 Monate und Bauchzwerg 31+2

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13. August 2009 um 22:04

Also
ich werde definitiv bei einem zweiten Kind keine Hebamme mehr nehmen. Ich war schrecklich unzufrieden.

Ich fand schon den Geburtsvorbereitungskurs völlig für die Katz und total lächerlich. Hab mich sehr unwohl gefühlt aber weil mir jeder sagte wie wichtig das sei hab ich es halt durchgezogen und die Hebamme als Nachsorgehebammen bestellt.

Statt mir aber ein gutes Gefühl zu geben und mir bei Fragen zur Seite zu stehen hab ich gleich nach dem ersten Besuch von ihr geheult weil sie mir das Gefühl gab ich sei die schlechteste Mutter der Welt. Das Baby sei nicht warm genug angezogen (langärmlicher Body, langärmliches Oberteil, lange Hose und mit Decke zugedeckt), das Kinderzimmer sei nicht optimal eingerichtet weil ich über dem Wickeltisch keine Wärmelampe anbringen konnte und nur einen Heizlüfter am Boden stehen hatte den ich kurz vor dem Wickeln angemacht habe damit das Zimmer schön warm wird) etc. Dazu kam dass mein Sohn nach zwei Tagen zu Hause immer gelber wurde. Ich wollte unbedingt zum Arzt aber diese Frau meinte das sei normal das höre schon wieder von alleine auf, sie hätte schließlich Erfahrung. Als ich meinte ich würde mir ja nur Sorgen machen es sei schließlich mein erstes Kind meinte sie nur dafür sei sie schließlich da und ich solle mich nicht wie eine hysterische Mutter aufführen. Nach einer Woche war mein Sohn immer noch total gelb und die Hebi meinte Di sie würde erst freitags wiederkommen. Ich hab ihr dann gesagt dass ich dann auf jeden Fall heute zum Arzt gehen würde weil ich nicht bis Freitag warten will. Sie meinte sie fände das nicht gut aber wenn ich halt hysterisch sein wolle, bitte, sie würde mich nicht aufhalten. Ich bin dann sofort zum Kinderarzt der mich ohne meinen Sohn zu untersuchen sofort ins Krankenhaus geschickt hat. Er meinte er sehe auf den ersten Blick dass mein Sohn gefährlich gelb wäre. Im KH hat man dann Blut abgenommen und aber sofort gesagt ich solle, sofern ich bei meinem Sohn im KH bleiben wolle, meine Tasche packen gehen weil schon allein vom Ansehen wäre klar dass die Werte gefährlich hoch seien. Als die Ergebnisse dann da waren waren die Werte so hoch dass der Arzt meinte, ein Tag später wäre die Blut-Hirnschranke aufgegangen und das Bilirubin hätte sich im Gehirn festgesetzt und dort schwere Behinderungen verzursacht. Ich hab ihm erzählt wie mich die Hebamme behandelt hat und er war total entsetzt. Leider würden die meisten Hebammen Gelbsucht nicht als gefährlich einstufen aber so was hätte er noch nie erlebt. Mein Mann hat dann diese Person angerufen und ihr gesagt dass sie gar nicht wiederkommen brauche und dass er es unverantworltich findet wie sie mit dem Leben unseres Sohnes gespielt hätte und da wird die noch frech statt sich zu entschuldigen. Letztlich musste mein Sohn 8 Tage im KH bleiben (normal sind ca 2-3 wegen Gelbsucht) 6 Wochen lang mussten wir danach zwei Mal die Woche zur Blutabnahme bis die Blutwerte einigermaßen normal waren. Ich vertraue definitiv keiner Person mehr außer mir selbt und einem anerkannten Arzt. Mag sein dass nicht alle Hebammen so sind aber für mich war das die schlimmste Erfahrung meines Lebens und jede Frau die schon meint sie würde sich nicht wohl fühlen mit Hebamme würd ich raten darauf zu verzichten

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13. August 2009 um 22:14

Ich würde dir eine empfehlen...
denn bei der Nachsorge, Nabelpflege, etc. ... und bei Stillproblemen ist eine Hebamme einfach Gold wert. Außer natürlich, man hat so ein -Exemplar erwischt wie meine Vorrednerin

Auch jetzt schon kann dir die Hebi helfen, falls du Beschwerden bekommst, wie Wasser, Bluthochdruck, wattweißich meine z.B. macht Akupunktur, das ist auch ganz gut zur Geburtsvorbereitung.

Also, ich finde es gut, wenn eine Hebi homöopathisch arbeitet, das machen ja auch die meisten... und wenn sie eben sich mit Akupunktur auskennt. Ansonsten muss sie dir nur sympathisch sein!

Schau mal im Babyforum, was da manchmal für Fragen gestellt werden und was für *vermeidbare* Probleme auftreten, bloß weil Frauen denken "ich bin doch nicht blöd, ich brauche keine Hebi". Das hat nix mit blöd oder nicht-blöd zu tun.

Ich war sehr froh an meiner Hebi, und hab sie noch laange zu Stillfragen und auch später wg. Abstillen angerufen und um Rat gefragt.

Und wenn du im Wochenbett merkst, dass du keine Hilfe brauchst, sagst du einfach "ab morgen brauchen Sie nicht mehr zu kommen" - und fertig

LG Flocke

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13. August 2009 um 22:59

Also,
ich muss gestehen, ich bin sehr unbedarft an die ganze Sache ran gegangen.

Hatte vorher und nachher keine Hebamme. Auch keinen GvK gemacht...

Die Geburt lief aber prima, ohne Riss oder Schnitt. Und das mit dem Stillen hat bereits im KKH wunderbar geklappt.
Und, die Nachsorge hab ich dann zusammen mit der Kinderärztin gemacht. Bin also gleich nach der Entlassung hin und hab ihr den Nabel gezeigt und sie hat sich um die geringe Gelbsucht gekümmert.

Ich bereue es nicht, so gehandelt zu haben, da alles super lief.
Das muss aber nicht immer so sein!!!

LG!

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14. August 2009 um 11:04

Hui, kein Rückbildungskurs...
dann fang schon mal an zu sparen für die Tena-Lady-Packungen, die du mit 45 brauchst...

Ne, echt.... dein smiley zeigt ja schon, dass dich das Gewissen etwas zwickt, oder? Ich gestehe, ich hab den auch erst 7 Monate nach Geburt gemacht. Schön blöd aber besser spät als nie!

Such dir noch nen Kurs, ich rate es dir dringend... Wenn dein Beckenboden schlapp macht, und das passiert oft schon so 2 Jahre nach der Geburt, dann kannst du nicht nur das Pipi nicht mehr halten... das ist echt nicht lustig.

LG Flocke

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14. August 2009 um 11:28

Hallo
Ich hatte mir keine Hebamme in der Ss gesucht denn ich hatte auf mein Gefühl gehört das mir sagte-brauchst du nicht.
Als mein Sohn vor 6Wochen zur Welt kam hatte er nur ein Gewicht von 2650g und alle in der Klinik gingen mir plötzlich auf die Nerven eine Hebamme zu suchen... Naja hab mich breitschlagen lassen und eine kontaktiert-nach ihrem ersten Besuch habe ich sie danach angerufen und gesagt das ich sie ne mehr benötige denn alles was sie mir sagte wusste ich schon und hilfreich war es mir nicht das ich sie hatte-fand es eher unangenehm... Übrigens wiegt Maxim nun 4170g und das ganz ohne Hebamme und Tipps und mir geht es besser denn ich höre weiterhin auf mein Bauchgefühl.
Habe auch den GVK nur 2x mit meinem Mann besucht denn fand es auch überflüssig und habe letztendlich die Geburt gut gemeistert denn der Körper zeigt dir was dir am besten tut und wie du atmen musst!
Letztendlich muss das aber jeder für sich entscheiden!

Lg und eine schöne Ss

Yvi und Janik Maxim

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