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Brauche dringend Rat!!! kann ich das Kind gegen seinen Willen behalten...

2. Dezember 2008 um 21:34

Hallo,

überlege schon seit einigen Tagen, ob ich hier mein Problem schildern soll. Aber ich weiß mir selber nicht wirklich einen Rat...

Ich habe bereits zwei Kinder aus zwei Beziehungen, die mehrere Jahre bestanden haben und somit folglich von zwei Männern sind. Nun bin ich in der 7. Woche schwanger und das von einen verheiratetem Mann, mit dem ich insgesamt über 9 Jahre ein Verhältnis hatte. Wir kamen nie wirklich von einander los haben auch nie wirklich den Weg zu einander gefunden. Er erzählte mir immer, dass sein größter Wunsch wäre, ein Kind von mir zu bekommen, denn auch dann würde seine Mutter verstehen, warum er seine Ehefrau verläßt. Ich muß dazu sagen, daß er noch eine Tochter hat mit seiner Frau. Sie ist bereits in der 7. Klasse. Seine Frau ist manisch depressiv und er angeblich schon seit etlichen Jahren unglücklich. Es gab auch mal eine Zeit in der man sich nicht gesehen hat und dann stand man wieder voreinander und es war wie immer... Man kam nicht voneinander los. Nun ist es ungewollt passiert. Ich könnte es mir eigentlich vorstellen, dieses Kind zu bekommen, aber er will es partout nicht und es wäre dann mein drittes Kind vom dritten Mann...

Bitte erspart mir böse Unterstellungen oder ähnliches. Möchte nur Eure ernst gemeinten Ratschläge hören. vielleicht kann mich jemand ja verstehen oder war mal in einer ähnlichen Sitaution.

Bitte schreibt...

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2. Dezember 2008 um 23:20

Liebes mariechen,
kurz zu meiner Situation: ich habe 3 Kinder (17/14/3 Jahre alt) von 3 Männern. Im Juli war ich vom Vater meines dritten Kindes erneut schwanger-ungeplant!. Mein Freund- eigentlich innerlich Ex-Freund- hat auf einem Abbruch bestanden und neben anderen Ungelegenheiten habe ich mich wider besseren Wissens -war immer gegen Abbrüche- dennoch für einen Abbruch entschieden. Die Beziehung zu meinem Freund begann im verborgenem als Verhältnis, bewußt haben wir uns für mein drittes Kind entschieden. Es war ein schwieriger Weg, es bekommen zu haben bereue ich nicht, mein viertes Kind nicht bekommen zu haben dagegen sehr. Es scheint mir, dass Männer sehr viel logischer damit umgehen als Frauen. Mein Freund hat seiner Frau vor 1,5 Jahren die Wahrheit gesagt ( seine ehelichen KInder sind nunmehr 4 und 8). Ich habe immer viel verständniss für seine Belange gezeigt und wer will schon ein Trennungsgrund sein? Ich habe ihn nicht dazu genötigt.
Du mußt für dich entscheiden was du schaffen kannst oder nicht. Bitte laß dich nicht gegen deine Überzeugung zu einem Abbruch überreden. Die Zeit für die Entscheidung ist kurz und da ich nur deinen kurzen Thread gelesen habe, weiß ich nicht wie du zu diesem Thema ansich stehst.
Für meinen Teil habe ich nicht geahnt wie weitreichend die Konsequenzen sein würden, ich zähle immer noch die Wochen, kenne den Geburtstermin, sehe meine Großen an und immer deren Reaktion auf dei Nachricht meiner Schwangerschaft, meine Beziehung ist quasi am Ende... Aber, das bin ich, die wichtige Frage ist, wie du dazu stehst?
Ich könnte hier noch Statistiken einfließen lassen, wie das nur jeder 4 Mann sich zugunster seiner Geliebeten von der Ehefrau trennt.
Es bleibt mir nur noch eins, bitte laß dich nicht drängen, ob ihr nach einen Abbruch jemals noch zusammen kommt ist nicht gewiß. Ich werde zum Beispiel nicht mehr angerührt vom ihm. Er besucht seine Tochter und versucht so zu tun als sei nichts gewesen, aber so ist es nicht und ich habe keine Lust diese Spiel mit zu spielen.
Ich persönlich hätte lieber noch mein Kind als diese Farce, aber dies ist nur meine Meinung.
Ich wünsch dir für jede Entscheidung alles Gute und Liebe für die Zukunft,
Aavi

PS: Fände es tollwenn du deine Entscheidung mitteilst

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2. Dezember 2008 um 23:27

Was...
um himmels willen soll das? Sie muß garnichts klären von wegen Unterhalt!!!! Die Vaterschaft wird festgestellt, da sie ihn benennen kann!!!!!!!!!!!!!!!! Sollte er sich weigern tritt das Jugendamt in Vorleistung und holt sich das Geld vom Kindsvater wieder.

Menschen wie du, die keine Ahnung und kein Mitgefühl haben sollten sich aus solchen Foren wirklich raushalten. Bin echt stinksauer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !

grrrrrrrrrrrrrrrrrrr

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3. Dezember 2008 um 9:05

...
Traurig das es hier Leute gibt,die Menschen die um Rat bitten dann auch noch beschimpfen...
Zerbrich dir nicht den Kopf darüber ob es das dritte Kind vom dritten Mann ist.. Das spielt doch keine Rolle und die die sich darüber aufregen, sollen sich mal lieber um ihre eigenen Sachen kümmern. Wichtig ist ob du dir zutraust das Kind auch noch grioß zu ziehen und ob du alleib auch mit drei Kindern klar kommst. Was er möchte,sollte eigentlich überhaupt keine Rolle spielen,aber dummerweise steck ich grad in einer ähnlichen Situation und weiß wie sehr einen das trotzdem beeinflusst... Ich wünsch Dir das Du den für Dich richtigen Weg findest!!! Alles alles Liebe Dir...

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3. Dezember 2008 um 15:50

Mariechen73
Hallo Mariechen73,
böse Unterstellungen oder ähnlches wirst Du von mir nicht zu hören bekommen. Denn ich weiß Du stehst gerade unter Druck und sitzt ganz fieß in der Klemme. Du mußt dich zwischen Freund und 3. Kind entscheiden. Du kannst das Kind gegen seinen Willen behalten. Es ist Deine Schwangerschaft, es ist Dein Körper und in Dir wächst das Kind heran. Da tut es nichts zur Sache, ob dies vom 3. Partner ist. Kind ist Kind, dieses Kind ist unschuldig und will leben. Alle 3 Kinder haben die gleiche Mutter, dies ist genug.
Er will das Kind partout nicht. Zieh Dir nicht den Schuh an, an allem schuld zu sein. Zu der Zeugung eines Kindes gehören immer 2. Und er steht nicht mehr vor der Entscheidung ob er ein Kind will oder nicht, die Frage die sich vielmehr stellt ist, wie ihr mit diesem Kind umgeht. Es heißt:"Ein Mann wird einem von der Seite gerissen, ein Kind wird einem aus dem Herz gerissen." Da wird etwas deutlich davon, daß eine Abtreibung für die Mutter körperliche und psychische Folgen haben kann, vor-abtreibung.de; Knopf Risiko.
Denn das Kind ist der Mutter schon rein körperlich näher, als der Partner.
Die Beziehung zu seiner Frau, wird sich durch dieses 3. Kind nicht wesentlich verändern, den ihr seid schon 9 Jahre zusammen. Dies ist eine sehr lange Zeit. Ihr kamt nie voneinander los, aber ihr habt auch nie zueinander gefunden. Vielleicht ist dieses 3. Kind jetzt die Chance in irgendeine Richtung Nägel mit Köpfe zu machen. Aber mache Deine Entscheidung von seinem Willen nicht abhängig. Denn die Folgen einer Abtreibung trägst Du dann vermutlich alleine.Manchmal lernt man Menschen erst in der Not, wenn man sie am Nötigsten hätte kennen. Wenn Du mal all das was Dich bedrückt mit jemand besprechen willst kannst Du Dich unter profemina.de melden. Denn Deine Frage,:"Kann ich...", drückt eigentlich schon ein tiefen Wunsch aus. Laß diesen zu.
LG Itemba

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4. Dezember 2008 um 8:02

Hallo Ihr alle
Als erstes möchte ich mal rechtherzlich bei Euch bedanken für Eure Antworten. Ich möchte das Kind wirklich gerne haben und was mich ein wenig erschreckt, ist die Tatsache, daß ich dieses auch ohne ihn möchte. Wenn er sich nicht kümmern möchte.. Na denn eben nicht. Ich bin mit meinen zweien ja nun schon immer irgendwie alleine, denn ein Verhältnis hat ja nichts mit einer Beziehung zu tun. Er hat momentan absolute Panik, meinte er könnte sich einbuddeln, wenn ich es behalte. Ich bin so enttäuscht von ihm. Kann das auch nicht wirklich in Worte fassen. Er denkt nur an sich. Wie kann man sich nur so in einem Menschen täuschen. Bin glaube ich dadurch auch soweit, daß ich ihn gar nicht mehr an meiner Seite haben möchte. Er erzählt mir immer, wie wichtig ihm seine Tochter ist und daß er sich derzeit viel um sie kümmern muß... Was ist mit mir? Ist doch auch sein Kind in meinem Bauch. Was mir meine Entscheidung nicht leichter macht, ist die Tatsache, daß ich gerade einen neuen Job über eine Zeitarbeitsfirma angefangen habe und die Firma, in der ich arbeite, ist super. Die entscheiden sich im Februar, ob sie mich fest einstellen. Kann ich die Schwangerschaft bis dahin verschweigen? Hm... Alles insgesamt keine einfache Situation für mich. Deswegen bin ich Euch auch umso dankbarer, daß Ihr mir irgendwie beisteht... Und dann frage ich mich natürlich auch, ob ich mit drei Kindern von drei verschiedenen Männern überhaupt wieder einen neuen Partner irgendwann mal finden sollte (bin zwar gerne alleine und kann mir derzeit auch keinen an meiner Seite vorstellen, aber immer alleine möchte ich auch nicht sein)...

Am Montag habe ich einen Termin beim Gyn... Sie möchte dann eine Entscheidung von mir haben... Oh Gott, ich wollte so eine Situation nie!

Hilfe hilfe hilfe!

Jetzt bin ich auch noch krank geworden, Schüttelfrost und Fieber... Macht sich auch nicht gut, wenn man gerade seinen Job angefangen hat.

Nochmals vielen lieben Dank und ich würde mich natürlich freuen, noch mehr von Euch zu hören und wenn die Enscheidung gefallen ist, dann teile ich Sie Euch natürlich mit.

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5. Dezember 2008 um 10:04

Ungewollt schwanger
Hallo Mariechen,

weißt du, Ratschläge kann man nicht wirklich erteilen. Es ist einzig und allein deine Entscheidung.
Ich stecke in ganz ähnlicher Situation. Ich schildere mal kurz. Ich bin 44, schwanger (6. Woche), zweimal geschieden und habe drei Kinder von zwei Männern (19, 12 u. 10 Jahre). Boh - gibt es wohl öfter. Bin im Juli zu meinem Freund gezogen und ungewollt schwanger geworden. Diese blöden Fragen - wie konnte denn das passieren? Jeder der sie fragt, den möchte ich killen. Es ist wie es ist. Er will das Kind nicht - und nun?
Wir leben (seitdem wir zusammen wohnen - ich mit zwei Kindern, er mit zwei Kindern - und noch zwei Kinds bei seiner Exfrau) als Patchworkfamilie zusammen, was überhaupt nicht klappt. Ich stehe nun vor einer großen Entscheidung - so wie du.
Aber was kann das Kind dafür?
Wir können es nicht fragen.
Schaffen wir es allein?
Wie könnte man mit einem Abbruch leben? Da haben es die Männer wohl leichter als wir. Ich habe damit ein großes moralisches Problem.
Meine Freundin (Gynäkologin) riet mir zu einem Abbruch. Sie ist der Meinung, dass ich es nicht mehr schaffen würde. Mir geht es seit dem Umzug (von Nds. nach Bayern) nur noch schlecht und ich bin psychisch nicht gut drauf. Ich habe für diesen Mann alles aufgegeben (meine Wohnung in Nds., meinen Job, sozialen Kontakte u.s.w.).
Ich denke jetzt schon seit einer Woche darüber nach und komme immer mehr zu dem Entschluss, dass ich einen Abbruch nicht verkraften würde. Es ist natürlich nicht einfach in meinem Alter. Aber Gott sei dank habe ich ja gute Ärzte an meiner Seite - und vor allem meine Familie und Freunde (auch die Gynäkologin - sie unterstützt mich in jedem Fall).
Was sagt deine Familie dazu?
Ist sie an deiner Seite?
Ich muss jetzt eine Entscheidung für mich fällen. Entscheide ich mich für das Kind, dann wird es sicher zu einer Trennung kommen. Aber wäre es nicht eh zu einer Trennung gekommen?

Mir geht es wie dir. Irgendwie denke ich auch manchmal - warum bekommst du nicht endlich alles in den Griff? Und nun auch noch schwanger. Ist es nicht auch Schicksal?

Wäre nett, wenn du mir schreiben würdest
Susido

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5. Dezember 2008 um 12:44
In Antwort auf susido

Ungewollt schwanger
Hallo Mariechen,

weißt du, Ratschläge kann man nicht wirklich erteilen. Es ist einzig und allein deine Entscheidung.
Ich stecke in ganz ähnlicher Situation. Ich schildere mal kurz. Ich bin 44, schwanger (6. Woche), zweimal geschieden und habe drei Kinder von zwei Männern (19, 12 u. 10 Jahre). Boh - gibt es wohl öfter. Bin im Juli zu meinem Freund gezogen und ungewollt schwanger geworden. Diese blöden Fragen - wie konnte denn das passieren? Jeder der sie fragt, den möchte ich killen. Es ist wie es ist. Er will das Kind nicht - und nun?
Wir leben (seitdem wir zusammen wohnen - ich mit zwei Kindern, er mit zwei Kindern - und noch zwei Kinds bei seiner Exfrau) als Patchworkfamilie zusammen, was überhaupt nicht klappt. Ich stehe nun vor einer großen Entscheidung - so wie du.
Aber was kann das Kind dafür?
Wir können es nicht fragen.
Schaffen wir es allein?
Wie könnte man mit einem Abbruch leben? Da haben es die Männer wohl leichter als wir. Ich habe damit ein großes moralisches Problem.
Meine Freundin (Gynäkologin) riet mir zu einem Abbruch. Sie ist der Meinung, dass ich es nicht mehr schaffen würde. Mir geht es seit dem Umzug (von Nds. nach Bayern) nur noch schlecht und ich bin psychisch nicht gut drauf. Ich habe für diesen Mann alles aufgegeben (meine Wohnung in Nds., meinen Job, sozialen Kontakte u.s.w.).
Ich denke jetzt schon seit einer Woche darüber nach und komme immer mehr zu dem Entschluss, dass ich einen Abbruch nicht verkraften würde. Es ist natürlich nicht einfach in meinem Alter. Aber Gott sei dank habe ich ja gute Ärzte an meiner Seite - und vor allem meine Familie und Freunde (auch die Gynäkologin - sie unterstützt mich in jedem Fall).
Was sagt deine Familie dazu?
Ist sie an deiner Seite?
Ich muss jetzt eine Entscheidung für mich fällen. Entscheide ich mich für das Kind, dann wird es sicher zu einer Trennung kommen. Aber wäre es nicht eh zu einer Trennung gekommen?

Mir geht es wie dir. Irgendwie denke ich auch manchmal - warum bekommst du nicht endlich alles in den Griff? Und nun auch noch schwanger. Ist es nicht auch Schicksal?

Wäre nett, wenn du mir schreiben würdest
Susido

Männer können so sch... sein
Hallo Susido,

Deine Geschichte tut mir total leid. Da gibt man sein ganzes gewohntes Umfeld und "Leben" für einen Mann auf und was gibt er einem zurück??? Ich bin ja der Meinung, daß Männer die einen wirklich lieben niemals eine Abtreibung von einem verlangen würden. Warum ist Deine Freundin der Meinung, daß Du lieber abtreiben solltest? Hast Du ihr gesagt, daß Du mit einer Abtreibung ein ganz großes Problem hast? Ich selber habe einmal abgetrieben und weiß heute, daß es die für mich richtige Entscheidung war und dennoch leidet man darunter. Es ist ein ganz tiefer Schnitt und man gibt damit auch einen Teil von sich ab. So empfinde ich das noch heute. In meiner heutigen Situation denke ich natürlich noch viel öfter und vermehrt darüber nach. Ich weiß leider noch immer nicht, wie ich mich entscheiden soll.

Im Gegensatz zu mir bist Du nun schon 44 Jahre alt und ich würde mir an Deiner Stelle ganz genau überlegen, ob ich abtreiben soll. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist oder wäre es ja Deine letzte Schwangerschaft... Hm, leider läßt sich aus Deiner Mail nicht wirklich heraus lesen, ob Du das Kleine auch haben möchtest. Du schreibst lediglich, daß Du mit einer Abtreibung nicht klar kommen würdest... ???

Würde mich freuen, wenn Du mir Deine Entscheidung mitteilen würdest.

Lieben Gruß

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5. Dezember 2008 um 21:15
In Antwort auf susido

Ungewollt schwanger
Hallo Mariechen,

weißt du, Ratschläge kann man nicht wirklich erteilen. Es ist einzig und allein deine Entscheidung.
Ich stecke in ganz ähnlicher Situation. Ich schildere mal kurz. Ich bin 44, schwanger (6. Woche), zweimal geschieden und habe drei Kinder von zwei Männern (19, 12 u. 10 Jahre). Boh - gibt es wohl öfter. Bin im Juli zu meinem Freund gezogen und ungewollt schwanger geworden. Diese blöden Fragen - wie konnte denn das passieren? Jeder der sie fragt, den möchte ich killen. Es ist wie es ist. Er will das Kind nicht - und nun?
Wir leben (seitdem wir zusammen wohnen - ich mit zwei Kindern, er mit zwei Kindern - und noch zwei Kinds bei seiner Exfrau) als Patchworkfamilie zusammen, was überhaupt nicht klappt. Ich stehe nun vor einer großen Entscheidung - so wie du.
Aber was kann das Kind dafür?
Wir können es nicht fragen.
Schaffen wir es allein?
Wie könnte man mit einem Abbruch leben? Da haben es die Männer wohl leichter als wir. Ich habe damit ein großes moralisches Problem.
Meine Freundin (Gynäkologin) riet mir zu einem Abbruch. Sie ist der Meinung, dass ich es nicht mehr schaffen würde. Mir geht es seit dem Umzug (von Nds. nach Bayern) nur noch schlecht und ich bin psychisch nicht gut drauf. Ich habe für diesen Mann alles aufgegeben (meine Wohnung in Nds., meinen Job, sozialen Kontakte u.s.w.).
Ich denke jetzt schon seit einer Woche darüber nach und komme immer mehr zu dem Entschluss, dass ich einen Abbruch nicht verkraften würde. Es ist natürlich nicht einfach in meinem Alter. Aber Gott sei dank habe ich ja gute Ärzte an meiner Seite - und vor allem meine Familie und Freunde (auch die Gynäkologin - sie unterstützt mich in jedem Fall).
Was sagt deine Familie dazu?
Ist sie an deiner Seite?
Ich muss jetzt eine Entscheidung für mich fällen. Entscheide ich mich für das Kind, dann wird es sicher zu einer Trennung kommen. Aber wäre es nicht eh zu einer Trennung gekommen?

Mir geht es wie dir. Irgendwie denke ich auch manchmal - warum bekommst du nicht endlich alles in den Griff? Und nun auch noch schwanger. Ist es nicht auch Schicksal?

Wäre nett, wenn du mir schreiben würdest
Susido

Hallo susido und Marichen,
ich wäre jetzt in der 27 Woche, würde schon einige Zeit die Bewegungen spüren...
Es hat mich bis in meine Grundfesten erschüttert. Im Nachhinnein kann ich nur sagen, dass es für mich der falsche Weg war. Es hat viel mehr verändert als ich dachte.

Irgendwann las ich in diesem Forum den Satz in einem anderen Thread: wenn du es als Leben begreifst, tue es nicht.

In letzter Konsequenz bleibt es eure Entscheidung und jede kann sich sowohl als richtig als auch als nicht so gut erweisen. Laßt euch nicht drängen und vor allem nicht emotinal erpressen, den ihr seid die die KOnsequenzen tragen müßt, Hilfe für die Kids zu finden ist leichter als unter Umständen den emotionalen Scherbenhaufen wieder zu kitten.

Wünsche euch ganz viel Kraft und das ihr für euch den besten Weg findet,
GlG, Aavi

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7. Dezember 2008 um 9:41

Du allein...
...entscheidest es. Ob er will und oder nciht ist egal. Ob du sich von ihm und seiner Meinung beeindrucken und beeinflussen lässt ist deine Sache.

Nach 9 Jahren kensnt du ihn evtl gut genug um zu wissen wie er reagiert wenn du dich dafür oder eben dagegen entscheidest.

Viel Glück...

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7. Dezember 2008 um 13:17
In Antwort auf aavi67

Hallo susido und Marichen,
ich wäre jetzt in der 27 Woche, würde schon einige Zeit die Bewegungen spüren...
Es hat mich bis in meine Grundfesten erschüttert. Im Nachhinnein kann ich nur sagen, dass es für mich der falsche Weg war. Es hat viel mehr verändert als ich dachte.

Irgendwann las ich in diesem Forum den Satz in einem anderen Thread: wenn du es als Leben begreifst, tue es nicht.

In letzter Konsequenz bleibt es eure Entscheidung und jede kann sich sowohl als richtig als auch als nicht so gut erweisen. Laßt euch nicht drängen und vor allem nicht emotinal erpressen, den ihr seid die die KOnsequenzen tragen müßt, Hilfe für die Kids zu finden ist leichter als unter Umständen den emotionalen Scherbenhaufen wieder zu kitten.

Wünsche euch ganz viel Kraft und das ihr für euch den besten Weg findet,
GlG, Aavi

Hallo Aavi
du hast Recht, in letzter Konsequenz bleibt es meine Entscheidung.
Ich habe mich für das Kind entschieden.
Einen Abbruch könnte ich moralisch nicht verkraften.
So Gott will, wird es auch kommen.
Ich würde bei einem Abbruch immer ein Kind vor Augen haben, dass ich nie bekommen hätte.
Meinem Partner habe ich mitgeteilt, dass ich dieses Kind mit oder ohne ihn bekommen werde. Ich kann und werde ihn dazu nicht zwingen, zu diesem Kind zu stehen. Ich habe ihm auch mitgeteilt, dass ich zurück nach Nds. gehen werde und dort das Kind bekommen werde. Ich habe Gott sei dank die Unterstützung meiner Familie und auch meiner Freunde (vor allem meiner Freundin, der Gynäkologin).
Sollte sich mein Partner jetzt unter Druck gesetzt fühlen, dann ist es eben (ich bin jetzt einfach mal egotistisch) Pech...
Wie es jetzt beziehungsmäßig weitergeht wird sich wohl zeigen. Er braucht jetzt auch erstmal Zeit, um sich mit meiner Entscheidung abzufinden. Er jedenfalls hätte ein großes "Problem", wenn ich mit "seinem" Kind von dannen ziehen würde und er es nie sehen würde (so wäre es dann wohl).
Es ist ja noch ganz früh...
Mein Gyn. meint auch, dass erfahrungsgemäß in meinem Alter eine Schwangerschaft schon leichter durch natürliche Weise abbrechen kann. Dann ist es so. Damit könnte ich viel leichter leben, als mit einem Abbruch.
Schaun wir mal, wie kräftig dieses kleine "Leben" in mir ist.

Ich danke dir für deine tröstenden Worte.

LG
Susido

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7. Dezember 2008 um 20:12
In Antwort auf susido

Ungewollt schwanger
Hallo Mariechen,

weißt du, Ratschläge kann man nicht wirklich erteilen. Es ist einzig und allein deine Entscheidung.
Ich stecke in ganz ähnlicher Situation. Ich schildere mal kurz. Ich bin 44, schwanger (6. Woche), zweimal geschieden und habe drei Kinder von zwei Männern (19, 12 u. 10 Jahre). Boh - gibt es wohl öfter. Bin im Juli zu meinem Freund gezogen und ungewollt schwanger geworden. Diese blöden Fragen - wie konnte denn das passieren? Jeder der sie fragt, den möchte ich killen. Es ist wie es ist. Er will das Kind nicht - und nun?
Wir leben (seitdem wir zusammen wohnen - ich mit zwei Kindern, er mit zwei Kindern - und noch zwei Kinds bei seiner Exfrau) als Patchworkfamilie zusammen, was überhaupt nicht klappt. Ich stehe nun vor einer großen Entscheidung - so wie du.
Aber was kann das Kind dafür?
Wir können es nicht fragen.
Schaffen wir es allein?
Wie könnte man mit einem Abbruch leben? Da haben es die Männer wohl leichter als wir. Ich habe damit ein großes moralisches Problem.
Meine Freundin (Gynäkologin) riet mir zu einem Abbruch. Sie ist der Meinung, dass ich es nicht mehr schaffen würde. Mir geht es seit dem Umzug (von Nds. nach Bayern) nur noch schlecht und ich bin psychisch nicht gut drauf. Ich habe für diesen Mann alles aufgegeben (meine Wohnung in Nds., meinen Job, sozialen Kontakte u.s.w.).
Ich denke jetzt schon seit einer Woche darüber nach und komme immer mehr zu dem Entschluss, dass ich einen Abbruch nicht verkraften würde. Es ist natürlich nicht einfach in meinem Alter. Aber Gott sei dank habe ich ja gute Ärzte an meiner Seite - und vor allem meine Familie und Freunde (auch die Gynäkologin - sie unterstützt mich in jedem Fall).
Was sagt deine Familie dazu?
Ist sie an deiner Seite?
Ich muss jetzt eine Entscheidung für mich fällen. Entscheide ich mich für das Kind, dann wird es sicher zu einer Trennung kommen. Aber wäre es nicht eh zu einer Trennung gekommen?

Mir geht es wie dir. Irgendwie denke ich auch manchmal - warum bekommst du nicht endlich alles in den Griff? Und nun auch noch schwanger. Ist es nicht auch Schicksal?

Wäre nett, wenn du mir schreiben würdest
Susido

Susido
Hallo Susido,
Ich finde es sehr gut, daß Du Dich mit den Folgen eines Abbruchs auseinandersetzt. Denn damit kannst Du dann nicht in etwas hineinrasseln, was Du dann vielleicht nicht so wolltest.
Du hast recht, Männer haben es mit dem Abbruch leichter. Für sie ist es ein Eingriff. Für Dich als Mutter ist es ein Eingriff, der Dein Leben über Jahre hinweg körperlich oder seelisch belasten kann (vor-abtreibung.de) Gerade wenn Du damit ein moralisches Problem hast. Denn es ist nicht gut, gegen seine eigene Moral zu verstoßen. Denn die eigene Moral hat einen hohen Stellenwert im Leben. Und damit muß man dann nach einer Abtreibung dann weiter leben können. Und diese Belastung trägst Du dann alleine. Wenn Dein Freund Dich schon jetzt wegen dem Kind alleine läßt. Du bist am überlegen ob es auch ohne die Schwangerschaft vielleicht zu einer Trennung kommen würde. Häufig ist es so, daß so ein Schwangerschaftskonflikt nur die Spitze eines Eisberges ist. Und dies ist um so schmerzhafter, wenn Du alles für ihn aufgegeben hast. Ich persönlich rate Dir, nicht auch Dein ungeborenes Kind für ihn aufzugeben. Denn nachher stehst Du vielleicht dann tatsächlich ohne Freund und ohne Kind da. Ich habe einen Satz gehört der sagt:"Partner werden von der Seite gerissen, ein Kind mitten aus dem Herz."
Eine Abtreibung könnte Eure Beziehung vermutlich auch nicht retten. Denn viele Beziehungen zerbrechen nach einer Abtreibung. Denn sie kann einen großen Riß zwischen Euch bringen. Denn könntest Du es Deinem Partner später verzeihen, daß er Dich um dieses Kind gebracht hat? Dein Kind wächst in Dir heran, und es steht Dir näher als Dein Partner. Es ist ein Teil von Dir. Und wer Dein Kind ablehnt, lehnt damit auch Dich ab.
Du hast den Eindruck, daß Du einen Abbruch nicht verkraften würdest, dann mußt Du Dir dies auch nicht antun. Denn die Kraft die manchmal zu einer Aufarbeitung eines Abbruchs aufgewendet werden muß, kann manchmal höher sein, als die Kraft die benötigt wird ein weiteres Kind aufzuziehen.
Du fragst was das Kind dafür kann. Ich denke nichts, das Kind ist unschuldig, und Dein Kind will Leben.
Ich denke auch das Kinder nicht passieren. Sondern daß Kinder ein Geschenk sind. Manchmal kommen Geschenke nicht dann, wann man sie bestellt, sondern dann wenn man sich darüber wundert. Wunderkinder! Und das Kind das in Dir heranwächst ist ein wundersames Orginal.
Du bist am überlegen wie Du die Situation alleine schaffen kannst. Vieleicht möchtest Du diese Fragen und Zweifel die Dich umtreiben mit jemand unter profemina.de besprechen. Du würdest am liebsten die Leute killen , die Dich danach fragen, wie das passieren konnte. Da kommt doch schon Dein wahres, tiefstes, innerstes Gefühl für dieses Kind zu Tage. Lege Deine Hand auf den Bauch, schaue die Leute an und sage:"Aber ich habe mein Baby lieb." Damit schaltest Du schon viele Kritiker aus.
Gestalte Du Dein Leben wie Du damit zurecht kommst und nicht wie es irgendwelchen Leuten gefällt.
Es ist auch von Vorteil daß Du schon größere Kinder hast. Die kümmern sich gerne, um so ein Nachkömmling. Ich hatte eine Freundin, die hatte schon 4 Kinder. Und als die Jüngste 11 Jahre alt war wurde sie noch mal ungeplant schwanger. Und sie dachte viel darüber nach, daß sie jetzt noch mal eingeengt leben muß. Natürlich muß man nach so vielen Jahren noch mal Neu anfangen mit Kinderkleidung und Kinderspielzeug besorgen. Aber sie war erstaunt, wieviel Babysitter sie unter den eigenen Kindern hatte und wie mobil sie doch sein konnte. Du und Deine Kids habt schon manches gemeinsam durch, dann schafft ihr dies auch noch.
LG Itemba

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7. Dezember 2008 um 21:38
In Antwort auf susido

Hallo Aavi
du hast Recht, in letzter Konsequenz bleibt es meine Entscheidung.
Ich habe mich für das Kind entschieden.
Einen Abbruch könnte ich moralisch nicht verkraften.
So Gott will, wird es auch kommen.
Ich würde bei einem Abbruch immer ein Kind vor Augen haben, dass ich nie bekommen hätte.
Meinem Partner habe ich mitgeteilt, dass ich dieses Kind mit oder ohne ihn bekommen werde. Ich kann und werde ihn dazu nicht zwingen, zu diesem Kind zu stehen. Ich habe ihm auch mitgeteilt, dass ich zurück nach Nds. gehen werde und dort das Kind bekommen werde. Ich habe Gott sei dank die Unterstützung meiner Familie und auch meiner Freunde (vor allem meiner Freundin, der Gynäkologin).
Sollte sich mein Partner jetzt unter Druck gesetzt fühlen, dann ist es eben (ich bin jetzt einfach mal egotistisch) Pech...
Wie es jetzt beziehungsmäßig weitergeht wird sich wohl zeigen. Er braucht jetzt auch erstmal Zeit, um sich mit meiner Entscheidung abzufinden. Er jedenfalls hätte ein großes "Problem", wenn ich mit "seinem" Kind von dannen ziehen würde und er es nie sehen würde (so wäre es dann wohl).
Es ist ja noch ganz früh...
Mein Gyn. meint auch, dass erfahrungsgemäß in meinem Alter eine Schwangerschaft schon leichter durch natürliche Weise abbrechen kann. Dann ist es so. Damit könnte ich viel leichter leben, als mit einem Abbruch.
Schaun wir mal, wie kräftig dieses kleine "Leben" in mir ist.

Ich danke dir für deine tröstenden Worte.

LG
Susido

Freue mich für Dich..
Hallo Susido,

ich freue mich sehr für Dich, daß Du Dich entschieden hast bzw. es auch nun schon konntest. Ich schaffe es leider noch nicht ganz.

Morgen muß ich nun nochmal zur FÄ und sie hätte dann gerne eine Entscheidung von mir. Hilfe, ich weiß wirklich nicht, was ich ihr sagen soll. Der Vater will es nach wie vor partout überhaupt nicht. Ich stehe bisher auch komplett mit meinen zweien alleine dar. Meine Familie unterstützt mich nicht mit meinen Kindern. Leider. Aber so etwas kann man nicht ändern.

Für Dich freue ich mich sehr, da ich mir auch sehr gut vorstellen kann, daß es jetzt für Dich eine extreme Erleichterung ist, nachdem Du Dich nun nicht mehr fragen mußt "was mache ich bloß?"...

Wünsche Dir eine glückliche Schwangerschaft und hoffe sehr, daß der Vater des Ungeborenen sich doch noch eines besseren besinnt und sich mit Dir freuen kann.

Ich weiß leider aus Erfahrung, daß es sehr traurig sein kann, wenn man keinen Vater in der Schwangerschaft an seiner Seite hat, der sich mitfreut.

Liebe Grüße

Würde mich freuen, wieder von Dir zu hören

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8. Dezember 2008 um 10:04
In Antwort auf mariechen73

Freue mich für Dich..
Hallo Susido,

ich freue mich sehr für Dich, daß Du Dich entschieden hast bzw. es auch nun schon konntest. Ich schaffe es leider noch nicht ganz.

Morgen muß ich nun nochmal zur FÄ und sie hätte dann gerne eine Entscheidung von mir. Hilfe, ich weiß wirklich nicht, was ich ihr sagen soll. Der Vater will es nach wie vor partout überhaupt nicht. Ich stehe bisher auch komplett mit meinen zweien alleine dar. Meine Familie unterstützt mich nicht mit meinen Kindern. Leider. Aber so etwas kann man nicht ändern.

Für Dich freue ich mich sehr, da ich mir auch sehr gut vorstellen kann, daß es jetzt für Dich eine extreme Erleichterung ist, nachdem Du Dich nun nicht mehr fragen mußt "was mache ich bloß?"...

Wünsche Dir eine glückliche Schwangerschaft und hoffe sehr, daß der Vater des Ungeborenen sich doch noch eines besseren besinnt und sich mit Dir freuen kann.

Ich weiß leider aus Erfahrung, daß es sehr traurig sein kann, wenn man keinen Vater in der Schwangerschaft an seiner Seite hat, der sich mitfreut.

Liebe Grüße

Würde mich freuen, wieder von Dir zu hören

Entscheidung?
Hallo Mariechen,

ja, ich habe mich entschieden. Ich war immer gegen einen Abbruch und bin es noch. Ich kann es einfach nicht.
Was mein Partner dazu sagt, lies bitte die Nachricht an Itemba. Dort steht alles drin, was auch für dich interessant sein könnte. Dann muss ich nicht alles doppelt schreiben.
Jetzt stellt sich mir ständig die Frage, ob ich wirklich alles richtig mache?
Vielmehr interessiert mich, warum deine Ärztin so früh (du bist doch erst in der 8. SSW?) eine Entscheidung von dir will. Sicher, es ist jeder Tag entscheidend; aber mein Arzt hat mir immer wieder gesagt, wie wichtig es ist, nichts zu überstürzen. Und er hat Recht.
Was ich für dich sehr schade finde ist, dass du keine Unterstützung von deiner Familie hast. Aber weißt du, letzten Endes muss man trotz aller Unterstützung der Familie doch ein Einzelkämpfer sein. (Ich bin zweimal geschieden und habe schon so einiges durch...).
Du hast sicher Freunde, die dich unterstützen werden. Schade, dass man sich jetzt nicht bei einer Tasse Tee zusammen setzen kann...

Eine Schwangerschaft ohne Partner stelle ich mir allerdings auch oft traurig vor. Schließlich ist es ein Glück, dass man mit seinem Partner genießen möchte. Du hast diese Erfahrung schon gemacht. Mal schaun, wie es bei mir weitergeht.

Ich warte schon auf deine Nachricht und Entscheidung

LG
Susido

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8. Dezember 2008 um 10:13
In Antwort auf itemba

Susido
Hallo Susido,
Ich finde es sehr gut, daß Du Dich mit den Folgen eines Abbruchs auseinandersetzt. Denn damit kannst Du dann nicht in etwas hineinrasseln, was Du dann vielleicht nicht so wolltest.
Du hast recht, Männer haben es mit dem Abbruch leichter. Für sie ist es ein Eingriff. Für Dich als Mutter ist es ein Eingriff, der Dein Leben über Jahre hinweg körperlich oder seelisch belasten kann (vor-abtreibung.de) Gerade wenn Du damit ein moralisches Problem hast. Denn es ist nicht gut, gegen seine eigene Moral zu verstoßen. Denn die eigene Moral hat einen hohen Stellenwert im Leben. Und damit muß man dann nach einer Abtreibung dann weiter leben können. Und diese Belastung trägst Du dann alleine. Wenn Dein Freund Dich schon jetzt wegen dem Kind alleine läßt. Du bist am überlegen ob es auch ohne die Schwangerschaft vielleicht zu einer Trennung kommen würde. Häufig ist es so, daß so ein Schwangerschaftskonflikt nur die Spitze eines Eisberges ist. Und dies ist um so schmerzhafter, wenn Du alles für ihn aufgegeben hast. Ich persönlich rate Dir, nicht auch Dein ungeborenes Kind für ihn aufzugeben. Denn nachher stehst Du vielleicht dann tatsächlich ohne Freund und ohne Kind da. Ich habe einen Satz gehört der sagt:"Partner werden von der Seite gerissen, ein Kind mitten aus dem Herz."
Eine Abtreibung könnte Eure Beziehung vermutlich auch nicht retten. Denn viele Beziehungen zerbrechen nach einer Abtreibung. Denn sie kann einen großen Riß zwischen Euch bringen. Denn könntest Du es Deinem Partner später verzeihen, daß er Dich um dieses Kind gebracht hat? Dein Kind wächst in Dir heran, und es steht Dir näher als Dein Partner. Es ist ein Teil von Dir. Und wer Dein Kind ablehnt, lehnt damit auch Dich ab.
Du hast den Eindruck, daß Du einen Abbruch nicht verkraften würdest, dann mußt Du Dir dies auch nicht antun. Denn die Kraft die manchmal zu einer Aufarbeitung eines Abbruchs aufgewendet werden muß, kann manchmal höher sein, als die Kraft die benötigt wird ein weiteres Kind aufzuziehen.
Du fragst was das Kind dafür kann. Ich denke nichts, das Kind ist unschuldig, und Dein Kind will Leben.
Ich denke auch das Kinder nicht passieren. Sondern daß Kinder ein Geschenk sind. Manchmal kommen Geschenke nicht dann, wann man sie bestellt, sondern dann wenn man sich darüber wundert. Wunderkinder! Und das Kind das in Dir heranwächst ist ein wundersames Orginal.
Du bist am überlegen wie Du die Situation alleine schaffen kannst. Vieleicht möchtest Du diese Fragen und Zweifel die Dich umtreiben mit jemand unter profemina.de besprechen. Du würdest am liebsten die Leute killen , die Dich danach fragen, wie das passieren konnte. Da kommt doch schon Dein wahres, tiefstes, innerstes Gefühl für dieses Kind zu Tage. Lege Deine Hand auf den Bauch, schaue die Leute an und sage:"Aber ich habe mein Baby lieb." Damit schaltest Du schon viele Kritiker aus.
Gestalte Du Dein Leben wie Du damit zurecht kommst und nicht wie es irgendwelchen Leuten gefällt.
Es ist auch von Vorteil daß Du schon größere Kinder hast. Die kümmern sich gerne, um so ein Nachkömmling. Ich hatte eine Freundin, die hatte schon 4 Kinder. Und als die Jüngste 11 Jahre alt war wurde sie noch mal ungeplant schwanger. Und sie dachte viel darüber nach, daß sie jetzt noch mal eingeengt leben muß. Natürlich muß man nach so vielen Jahren noch mal Neu anfangen mit Kinderkleidung und Kinderspielzeug besorgen. Aber sie war erstaunt, wieviel Babysitter sie unter den eigenen Kindern hatte und wie mobil sie doch sein konnte. Du und Deine Kids habt schon manches gemeinsam durch, dann schafft ihr dies auch noch.
LG Itemba

Antwort?
Hallo Itemba,

habe dir auf deine Nachricht geantwortet. Ist sie angekommen?
Irgendwie spinnt mein PC heute.
Falls nicht, schreib mir kurz, dann antworte ich dir nochmal.

LG Susido

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9. Dezember 2008 um 17:23
In Antwort auf mariechen73

Freue mich für Dich..
Hallo Susido,

ich freue mich sehr für Dich, daß Du Dich entschieden hast bzw. es auch nun schon konntest. Ich schaffe es leider noch nicht ganz.

Morgen muß ich nun nochmal zur FÄ und sie hätte dann gerne eine Entscheidung von mir. Hilfe, ich weiß wirklich nicht, was ich ihr sagen soll. Der Vater will es nach wie vor partout überhaupt nicht. Ich stehe bisher auch komplett mit meinen zweien alleine dar. Meine Familie unterstützt mich nicht mit meinen Kindern. Leider. Aber so etwas kann man nicht ändern.

Für Dich freue ich mich sehr, da ich mir auch sehr gut vorstellen kann, daß es jetzt für Dich eine extreme Erleichterung ist, nachdem Du Dich nun nicht mehr fragen mußt "was mache ich bloß?"...

Wünsche Dir eine glückliche Schwangerschaft und hoffe sehr, daß der Vater des Ungeborenen sich doch noch eines besseren besinnt und sich mit Dir freuen kann.

Ich weiß leider aus Erfahrung, daß es sehr traurig sein kann, wenn man keinen Vater in der Schwangerschaft an seiner Seite hat, der sich mitfreut.

Liebe Grüße

Würde mich freuen, wieder von Dir zu hören

Haaaallo
Hallo Mariechen,

mache mir Sorgen um dich...
Wie hast du dich entschieden?
Ich wünsche dir gaaaanz viel Kraft.
War heute beim Gyn. Der Herzschlag war zu sehen. Jetzt heißt es abwarten, ob es sich gut entwickelt und auch gesund wird (in meinem Alter ist da schon ein gewisses Risiko).
Mein Partner...hm - kann damit nicht umgehen. Er meinte nur, dass er das Gefühl hätte, ich würde mich inzwischen freuen und ich würde das alles so leicht nehmen - lach. Wie ich das nur könnte...
Ich muss jetzt positiv denken - ob mit oder ohne ihn. Mal sehen, ob er noch etwas Zeit braucht, oder ob sich nichts ändert. Dann heißt es Koffer packen und zurück nach Nds..

Bitte melde dich
LG Susido

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9. Dezember 2008 um 17:32
In Antwort auf itemba

Susido
Hallo Susido,
Ich finde es sehr gut, daß Du Dich mit den Folgen eines Abbruchs auseinandersetzt. Denn damit kannst Du dann nicht in etwas hineinrasseln, was Du dann vielleicht nicht so wolltest.
Du hast recht, Männer haben es mit dem Abbruch leichter. Für sie ist es ein Eingriff. Für Dich als Mutter ist es ein Eingriff, der Dein Leben über Jahre hinweg körperlich oder seelisch belasten kann (vor-abtreibung.de) Gerade wenn Du damit ein moralisches Problem hast. Denn es ist nicht gut, gegen seine eigene Moral zu verstoßen. Denn die eigene Moral hat einen hohen Stellenwert im Leben. Und damit muß man dann nach einer Abtreibung dann weiter leben können. Und diese Belastung trägst Du dann alleine. Wenn Dein Freund Dich schon jetzt wegen dem Kind alleine läßt. Du bist am überlegen ob es auch ohne die Schwangerschaft vielleicht zu einer Trennung kommen würde. Häufig ist es so, daß so ein Schwangerschaftskonflikt nur die Spitze eines Eisberges ist. Und dies ist um so schmerzhafter, wenn Du alles für ihn aufgegeben hast. Ich persönlich rate Dir, nicht auch Dein ungeborenes Kind für ihn aufzugeben. Denn nachher stehst Du vielleicht dann tatsächlich ohne Freund und ohne Kind da. Ich habe einen Satz gehört der sagt:"Partner werden von der Seite gerissen, ein Kind mitten aus dem Herz."
Eine Abtreibung könnte Eure Beziehung vermutlich auch nicht retten. Denn viele Beziehungen zerbrechen nach einer Abtreibung. Denn sie kann einen großen Riß zwischen Euch bringen. Denn könntest Du es Deinem Partner später verzeihen, daß er Dich um dieses Kind gebracht hat? Dein Kind wächst in Dir heran, und es steht Dir näher als Dein Partner. Es ist ein Teil von Dir. Und wer Dein Kind ablehnt, lehnt damit auch Dich ab.
Du hast den Eindruck, daß Du einen Abbruch nicht verkraften würdest, dann mußt Du Dir dies auch nicht antun. Denn die Kraft die manchmal zu einer Aufarbeitung eines Abbruchs aufgewendet werden muß, kann manchmal höher sein, als die Kraft die benötigt wird ein weiteres Kind aufzuziehen.
Du fragst was das Kind dafür kann. Ich denke nichts, das Kind ist unschuldig, und Dein Kind will Leben.
Ich denke auch das Kinder nicht passieren. Sondern daß Kinder ein Geschenk sind. Manchmal kommen Geschenke nicht dann, wann man sie bestellt, sondern dann wenn man sich darüber wundert. Wunderkinder! Und das Kind das in Dir heranwächst ist ein wundersames Orginal.
Du bist am überlegen wie Du die Situation alleine schaffen kannst. Vieleicht möchtest Du diese Fragen und Zweifel die Dich umtreiben mit jemand unter profemina.de besprechen. Du würdest am liebsten die Leute killen , die Dich danach fragen, wie das passieren konnte. Da kommt doch schon Dein wahres, tiefstes, innerstes Gefühl für dieses Kind zu Tage. Lege Deine Hand auf den Bauch, schaue die Leute an und sage:"Aber ich habe mein Baby lieb." Damit schaltest Du schon viele Kritiker aus.
Gestalte Du Dein Leben wie Du damit zurecht kommst und nicht wie es irgendwelchen Leuten gefällt.
Es ist auch von Vorteil daß Du schon größere Kinder hast. Die kümmern sich gerne, um so ein Nachkömmling. Ich hatte eine Freundin, die hatte schon 4 Kinder. Und als die Jüngste 11 Jahre alt war wurde sie noch mal ungeplant schwanger. Und sie dachte viel darüber nach, daß sie jetzt noch mal eingeengt leben muß. Natürlich muß man nach so vielen Jahren noch mal Neu anfangen mit Kinderkleidung und Kinderspielzeug besorgen. Aber sie war erstaunt, wieviel Babysitter sie unter den eigenen Kindern hatte und wie mobil sie doch sein konnte. Du und Deine Kids habt schon manches gemeinsam durch, dann schafft ihr dies auch noch.
LG Itemba

Entschieden
Hallo Itemba,

ich danke dir für deine lieben Worte.
Ich habe mich, wie du sicher schon gelesen hast, für das Kind entschieden. Ob nun mit oder ohne Partner. Ich habe Gott sei dank meine Familie und Freunde an meiner Seite. Sollte es so sein, dass mein Partner sich weiterhin nicht mit der Schwangerschaft abfinden kann, dann werde ich zurück nach Nds. gehen. Ich muss jetzt positiv denken und vor allem nach vorne schauen. Was hätte das Kind davon, in einer Familie aufzuwachsen, in der es nicht bedingungslos angenommen würde.
Allerdings hätte mein Partner ein großes Problem damit, dass er dann "sein" Kind nie sehen würde und keinen Kontakt hätte.
Da soll einer schlau draus werden. Braucht er noch Zeit?????
Du hast ja sooo Recht, meine Moral kann ich nicht überlisten. Ich würde immer ein Kind vor Augen haben, dass ich nie bekommen habe.
Meine Mutter sagt da immer: "lieber eins auf dem Kissen, als auf dem Gewissen". Ist was Wahres dran...
Und Kinder sind ein Geschenk - auch wenn es mal nicht zur rechten Zeit kommt. Das sehe ich ebenso.

Ich hoffe, bald wieder von dir zu hören

LG Susido

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10. Dezember 2008 um 18:09
In Antwort auf susido

Haaaallo
Hallo Mariechen,

mache mir Sorgen um dich...
Wie hast du dich entschieden?
Ich wünsche dir gaaaanz viel Kraft.
War heute beim Gyn. Der Herzschlag war zu sehen. Jetzt heißt es abwarten, ob es sich gut entwickelt und auch gesund wird (in meinem Alter ist da schon ein gewisses Risiko).
Mein Partner...hm - kann damit nicht umgehen. Er meinte nur, dass er das Gefühl hätte, ich würde mich inzwischen freuen und ich würde das alles so leicht nehmen - lach. Wie ich das nur könnte...
Ich muss jetzt positiv denken - ob mit oder ohne ihn. Mal sehen, ob er noch etwas Zeit braucht, oder ob sich nichts ändert. Dann heißt es Koffer packen und zurück nach Nds..

Bitte melde dich
LG Susido

Hallo
Hallo Susido,

lieb, daß Du Dir Gedanken um mich machst. Ich habe mich leider noch immer nicht entschieden. Und ich weiß, daß es nur schlimmer wird, wenn ich noch länger mit dieser Entscheidung warte. Der Erzeuger hat mir gestern Abend gesagt, daß er das Kind hassen wird dafür, daß es seine Familie zerstört. Seine Frau würde sich das Leben nehmen, seine Mutter ihm nicht mehr in die Augen gucken und seiner Tochter (knapp 13 Jahre alt) könnte er das auch nie erklären.

Sein ganzer egoistischer Kram macht mir meine Entscheidung wirklich nicht einfacher und am Montag beim Fraugenarzt konnte ich das kleine Würmchen ja nun auch schon sehen...

Wenn ich Deine Zeilen so lese, hört es sich ein wenig so an, als wenn Du Heimweh nach Nds hast?!? Wie weit bist Du jetzt genau?

Würde mich sehr freuen, von Dir wieder zu lesen und es ist wirklich schade, daß wir uns nicht zusammen setzen können.

Liebe Grüße

Mariechen

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20. Dezember 2008 um 13:16
In Antwort auf susido

Entscheidung?
Hallo Mariechen,

ja, ich habe mich entschieden. Ich war immer gegen einen Abbruch und bin es noch. Ich kann es einfach nicht.
Was mein Partner dazu sagt, lies bitte die Nachricht an Itemba. Dort steht alles drin, was auch für dich interessant sein könnte. Dann muss ich nicht alles doppelt schreiben.
Jetzt stellt sich mir ständig die Frage, ob ich wirklich alles richtig mache?
Vielmehr interessiert mich, warum deine Ärztin so früh (du bist doch erst in der 8. SSW?) eine Entscheidung von dir will. Sicher, es ist jeder Tag entscheidend; aber mein Arzt hat mir immer wieder gesagt, wie wichtig es ist, nichts zu überstürzen. Und er hat Recht.
Was ich für dich sehr schade finde ist, dass du keine Unterstützung von deiner Familie hast. Aber weißt du, letzten Endes muss man trotz aller Unterstützung der Familie doch ein Einzelkämpfer sein. (Ich bin zweimal geschieden und habe schon so einiges durch...).
Du hast sicher Freunde, die dich unterstützen werden. Schade, dass man sich jetzt nicht bei einer Tasse Tee zusammen setzen kann...

Eine Schwangerschaft ohne Partner stelle ich mir allerdings auch oft traurig vor. Schließlich ist es ein Glück, dass man mit seinem Partner genießen möchte. Du hast diese Erfahrung schon gemacht. Mal schaun, wie es bei mir weitergeht.

Ich warte schon auf deine Nachricht und Entscheidung

LG
Susido

Hallo Ihr alle
Ich habe mich nun für das kleien Würmchen entschieden (auch wenn ich manchmal noch immer Zweifel, ob ich es mit dreien schaffe)...

Und jetzt wo ich mich entschieden habe, war ich erneut beim Frauenarzt und auf dem Ultraschall war erst nach langer Sucherei der Frauenärztin irgendwo am Rand der Fruchthöhle ein Dottersack und ein evtl. schlagendes Herz zu sehen.

Ich bange nun um das "Kleine" und frage mich, ob auch wirklich alles in Ordnung, denn ich bin mittlerweile in der 9 SSW und eigentlich sollte man da ja schon mehr sehen. Muß mich nun bis Dienstag gedulden und dann erneut zum Ultraschall mit ganz viel Hoffnung.

Würde mich sehr freuen, wenn jemand mir einen Rat geben kann oder aber auch schon eigene Erfahrung mit so einem evtl. "Eckenhocker" gemacht hat.

Liebe Grüße

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