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Brauche dringend eure Meinung / Hilfe!

17. Juli 2007 um 16:09

Hallo zusammen,
ich habe ein (für mich zu diesem Zeitpunkt) großes Problem! Es geht um meine Arbeit. Ich weiß schon länger, dass mein aktueller Arbeitsvertrag zum September auslaufen wird. Dennoch haben mein Freund und ich im Januar 07 beschlossen, endlich mit der Familienplanung zu beginnen und sind seitdem fleißig am üben und hibbeln! Immerhin hat er einen festen, ziemlich gut bezahlten Job und ich werde dieses Jahr noch 30 also zwei gute Gründe so langsam mit der Familienplanung zu beginnen, soweit unser Plan.

Ich bin davon ausgegangen (erfahrungsgemäß), in meinem Bereich so schnell auch keine neue Arbeit zu finden und hatte geplant, mich nach der Schwangerschaft neu zu orientieren und (wenn das Kind ca. zwei Jahre alt ist) eine Teilzeitbeschäftigung anzunehmen.

Trotzdem habe ich den allseits bekannten, guten Ratschlag angenommen, mein Leben nicht allzu sehr nach einer erwünschten Schwangerschaft auszurichten, sondern trotzdem normal mein Leben weiter zu leben.

Dementsprechend habe ich mich auch weiterhin beworben Heute habe ich (unerwartet) eine Zusage bekommen und mich im ersten Moment auch sehr darüber gefreut!!! Die Stelle ist auf drei Jahre befristet (als Erziehungsurlaubsvertretung, ha ha) und hat eine Probezeit von sechs Monaten. Es handelt sich zwar nur um eine halbe Stelle, die mir aber 200,- mehr einbringen würde als das Arbeitslosengeld (und das ist immerhin knapp die halbe Miete)!

Soviel zur aktuellen Situation. Jetzt bin ich gedanklich hin- und hergerissen. Soll ich diese Stelle annehmen, oder besser nicht??? Ich habe mal innerlich eine Pro und Contra Liste erstellt, die ich euch auch gerne preisgeben würde. Also:

Pro:
-ich wäre weiterhin berufstätig, was mein Selbstwertgefühl enorm heben würde!
-Wir hätten aktuell mehr Geld zum leben, als wenn ich arbeitslos wäre.
-Ich würde mich nicht so extrem auf den Kinderwunsch fixieren, wäre gelassener

Contra:
-ich müsste meinen Kinderwunsch für mindestens sechs Monate zurückstellen (bis ich aus der Probezeit raus bin). Wenn ich das nicht mache, würde ich mich meinem neuen Arbeitgeber gegenüber unfair fühlen, ala Sie können sich für die Elternzeitvertretung direkt ne Schwangerschaftsvertretung suchen (da ich aufgrund der Arbeit mit chronisch Kranken sofort ein Arbeitsverbot bekommen würde, wenn ich schwanger bin). Und wenn ich aus der Probezeit raus bin und dann schwanger wäre, wäre das meinem AG gegenüber auch nicht nett (ich weiß, darauf sollte ich keine Rücksicht nehmen, aber ein schlechtes Gewissen hätte ich doch, wenn ich nächste Woche den Arbeitsvertrag unterzeichen und auch danach!).
-wir sind schon fast sieben Monate am üben und wer weiß, wann es überhaupt klappt (ich werde schließlich auch nicht jünger sondern dreißig!)
-ich würde im Anschluss an die neue Anstellung wesentlich weniger Arbeitslosengeld erhalten als jetzt

Das sind nur einige der Gedanken, die mir derzeit durch den Kopf gehen.
Ich bin für jeden Gedanken / Idee / Meinung / Anregung dankbar!

LG, Leo.

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17. Juli 2007 um 16:55

Hallo
Ich verstehe deine Bedenken und kann in etwa nachvollziehen, was du meinst. Aber im Endeffekt übt ihr schon 7 Monate und mit Anfang/Mitte 30 kann es auch schon mal bis zu 2 Jahre dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt und selbst WENN du schneller schwanger wirst: Du sagst es doch schon richtig: Es sollte dir egal sein. Es gibt keine Garantie dafür, dass es bald klappt. Nutze deine Chance und nimm die Stelle an. Solltest du tatsächlich bald schwanger sein, dann freu dich drüber und deinem Chef kannst du ja sagen, dass es ein unfall war. Du musst dich dazu eigentlich nicht äußern, aber vielleicht beruhigt es ja dein gewissen, wenn man ne Ausrede parat hat.
Naja, auf jeden Fall spielt es keine Rolle WANN du zu arbeiten anfängst. Hauptsache du verdienst dein geld. Es ist ein job, weiter nichts!

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17. Juli 2007 um 16:59
In Antwort auf hajar_12126127

Hallo
Ich verstehe deine Bedenken und kann in etwa nachvollziehen, was du meinst. Aber im Endeffekt übt ihr schon 7 Monate und mit Anfang/Mitte 30 kann es auch schon mal bis zu 2 Jahre dauern, bis eine Schwangerschaft eintritt und selbst WENN du schneller schwanger wirst: Du sagst es doch schon richtig: Es sollte dir egal sein. Es gibt keine Garantie dafür, dass es bald klappt. Nutze deine Chance und nimm die Stelle an. Solltest du tatsächlich bald schwanger sein, dann freu dich drüber und deinem Chef kannst du ja sagen, dass es ein unfall war. Du musst dich dazu eigentlich nicht äußern, aber vielleicht beruhigt es ja dein gewissen, wenn man ne Ausrede parat hat.
Naja, auf jeden Fall spielt es keine Rolle WANN du zu arbeiten anfängst. Hauptsache du verdienst dein geld. Es ist ein job, weiter nichts!

Probezeit
Du bist unverzüglich (auch in der probezeit) unkündbar, wenn Du eine Schwangerschaft bekannt gibst. Allerdings gilt das nicht für eine Weiterbeschäftigung nach den drei Jahren! Nimm den Job und schau parallel ob Du was besser bezahltes findest. Du könntest sogar irgendwo schwanger anfangen und zwei Wochen später sagen "ich bin schwanger" ab dem Zeitpunkt Deiner Bekanntgabe kann Dir nichts mehr passieren!

LG

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17. Juli 2007 um 22:53
In Antwort auf marica118

Probezeit
Du bist unverzüglich (auch in der probezeit) unkündbar, wenn Du eine Schwangerschaft bekannt gibst. Allerdings gilt das nicht für eine Weiterbeschäftigung nach den drei Jahren! Nimm den Job und schau parallel ob Du was besser bezahltes findest. Du könntest sogar irgendwo schwanger anfangen und zwei Wochen später sagen "ich bin schwanger" ab dem Zeitpunkt Deiner Bekanntgabe kann Dir nichts mehr passieren!

LG

Leo mach dir keinen kopf
nim die arbietsstelle an und wens passiert und du ss wirst umso schöner da brauchst du dich echt net drum kümmern ob das fair wäre finde die idee mit dem unfall gut...wen du dich dan besser fühlst

folge deinem herzen und lebe das leben weiter sprich weiter üben und stelle annehmen


liebe grüsse

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18. Juli 2007 um 16:33
In Antwort auf yuliya_11858703

Leo mach dir keinen kopf
nim die arbietsstelle an und wens passiert und du ss wirst umso schöner da brauchst du dich echt net drum kümmern ob das fair wäre finde die idee mit dem unfall gut...wen du dich dan besser fühlst

folge deinem herzen und lebe das leben weiter sprich weiter üben und stelle annehmen


liebe grüsse

Also
als eher der arbeitgeberseite zugeordnet muss ich schon sagen, dass es doof ist... wenn das ein kleiner betrieb is, kann den das die existenz kosten. klar kann einem das egal sein, aber der klassische arbeitnehmer erwartet immer, dass der arbeitgeber für alles verständnis haben soll, aber im gegenzug wird dem arbeitgeber keinerlei verständnis entgegen gebracht (wenn der der werdenden Mutter z.B. nicht gerade Begeisterung entgegenbringt).
meiner ansicht nach ist das ein rechtlicher fehler... wer sich auf schwangeren/erziehungsurlaubsvertretung bewirbt, sollte nicht schwanger sein dürfen, auch wenn ich sonst absolut für den schwangerenschutz bin.

trotzdem, die anderen haben ja recht, dir selbst kann es egal sein... fair ist es nicht. für dich selbst ist es so aber sicherlich besser, denn ohne job wäre die fixierung aufs kind sicherlich am größten... für dich selbst ists also mit sicherheit besser, den job anzunehmen... und letztlich... wer weiß denn, wenn du schwanger wirst... und im späteren lebenslauf macht sichs ja nun mal auch besser, nicht arbeitslos gewesen zu sein...

von daher... ich verstehe deine bedenken, ich finde es sogar gut, dass du sie hast.. aber letztlich triffst du ja eine entscheidung, die für dich gut sein muss und da spricht eben nunmal viel für die annahme des jobs, auch wenn das für den arbeitgeber eben misslich ist...

alles gute für die richtige entscheidung
phinnea

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