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Bitte um eure Hilfe #verzwickte Situation

18. Juli 2017 um 13:41 Letzte Antwort: 19. Juli 2017 um 15:16

Hallo, ihr Lieben 🙂 

Da ich derzeit absolut nicht weiter weiß, bitte ich euch um einen Rat. Ich befinde mich derzeit fast im 2. Jahr meines 3-jährigen dualen Studiums und bin schwanger. Im Grunde genommen wollte ich meine Ausbildung schon seit Beginn des ersten Jahres abbrechen, da mir die Inhalte nicht zusagen und ich mir meinen Job anders vorgestellt habe. Bin sehr unglücklich mit meiner Jobwahl. Studiere BWL dual. Meine Noten sind befriedigend und mir war eh klar, dass ich das 2. Jahr nicht schaffen werde.
Jedoch wurde ich von Beginn an seitens meiner Eltern gedrängt das Studium durchzuziehen.
Schon nach dem ersten Monat wollte ich abbrechen, durfte aber nicht, weil meine Eltern mir total Schiss gemacht haben, was sonst aus mir werden solle.

Nun wollte ich vor dem 2. Ausbildungsjahr die Ausbildung abbrechen, bin jedoch ungeplant schwanger geworden und natürlich sorgen sich meine Eltern, was denn jetzt werden soll. Ich möchte das Kind unbedingt behalten, ich liebe es schon jetzt sehr ❤️

Meine Eltern raten mir entweder abzutreiben oder jetzt erst Recht das Studium zu beenden, obwohl das bedeuten würde mein Kind nur alle paar Monate zu sehen, da meine Uni weiter weg ist und meine Eltern unbedingt auf das Kind aufpassen wollen.

An dem Uni-Ort eine Betreuung einzurichten halte ich für unmöglich, da ich nebst Lernen selbst mit guter Kinderbetreuung mein zeitaufwändiges Studium nicht in einem guten Maß absolvieren kann.

Zwar weiß ich, dass es ohne festes Gehalt besonders mit Kind hart ist und mir aufgrund des Abbruchs erstmal keine Gelder zustehen würden, jedoch möchte ich gerne Elternzeit nehmen und für mein Kind während dem ersten Lebensjahr da sein.
Mein duales Studium erlaubt mir keine Elternzeit länger als 3 Monate.

Mein Freund ist in einem Jahr mit seiner Ausbildung fertig, er verdient derzeit 1.000€ netto im Monat. Wir könnten bei ihm wohnen, Miete müssten wir keine zahlen.
Ich würde eineinhalb Jahre Elternzeit nehmen und dann eine neue Ausbildung beginnen. Ich möchte gerne Bürokauffrau werden, derzeit studiere ich wie schon gesagt BWL dual, komme aber mit den ganzen Zahlen nicht gut zurecht.

Natürlich weiß ich nicht, ob mich überhaupt jemand mit abgebrochenem Studium und als Mutter eines Kleinkindes nimmt.
Von meinen Verwandten kommen nur Drohungen ich solle gefälligst mein Studium weitermachen, sonst würden sie mich nicht mehr unterstützen.
So langsam halte ich den psychischen Druck nicht mehr stand. Jeder möchte mich auf seine Seite ziehen, ungeachtet davon, was ich plane oder mir vorstelle.
Meine Freunde und mein Partner stehen zu mir.

Könnt ihr mir einen Rat geben? Gibt es Muttis unter euch, die ihr Studium abgebrochen haben und danach neu begonnen haben? 

Grüße und Danke fürs Lesen 😊

Laura
 

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19. Juli 2017 um 9:05
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Hallo, ihr Lieben 🙂 

Da ich derzeit absolut nicht weiter weiß, bitte ich euch um einen Rat. Ich befinde mich derzeit fast im 2. Jahr meines 3-jährigen dualen Studiums und bin schwanger. Im Grunde genommen wollte ich meine Ausbildung schon seit Beginn des ersten Jahres abbrechen, da mir die Inhalte nicht zusagen und ich mir meinen Job anders vorgestellt habe. Bin sehr unglücklich mit meiner Jobwahl. Studiere BWL dual. Meine Noten sind befriedigend und mir war eh klar, dass ich das 2. Jahr nicht schaffen werde.
Jedoch wurde ich von Beginn an seitens meiner Eltern gedrängt das Studium durchzuziehen.
Schon nach dem ersten Monat wollte ich abbrechen, durfte aber nicht, weil meine Eltern mir total Schiss gemacht haben, was sonst aus mir werden solle.

Nun wollte ich vor dem 2. Ausbildungsjahr die Ausbildung abbrechen, bin jedoch ungeplant schwanger geworden und natürlich sorgen sich meine Eltern, was denn jetzt werden soll. Ich möchte das Kind unbedingt behalten, ich liebe es schon jetzt sehr ❤️

Meine Eltern raten mir entweder abzutreiben oder jetzt erst Recht das Studium zu beenden, obwohl das bedeuten würde mein Kind nur alle paar Monate zu sehen, da meine Uni weiter weg ist und meine Eltern unbedingt auf das Kind aufpassen wollen.

An dem Uni-Ort eine Betreuung einzurichten halte ich für unmöglich, da ich nebst Lernen selbst mit guter Kinderbetreuung mein zeitaufwändiges Studium nicht in einem guten Maß absolvieren kann.

Zwar weiß ich, dass es ohne festes Gehalt besonders mit Kind hart ist und mir aufgrund des Abbruchs erstmal keine Gelder zustehen würden, jedoch möchte ich gerne Elternzeit nehmen und für mein Kind während dem ersten Lebensjahr da sein.
Mein duales Studium erlaubt mir keine Elternzeit länger als 3 Monate.

Mein Freund ist in einem Jahr mit seiner Ausbildung fertig, er verdient derzeit 1.000€ netto im Monat. Wir könnten bei ihm wohnen, Miete müssten wir keine zahlen.
Ich würde eineinhalb Jahre Elternzeit nehmen und dann eine neue Ausbildung beginnen. Ich möchte gerne Bürokauffrau werden, derzeit studiere ich wie schon gesagt BWL dual, komme aber mit den ganzen Zahlen nicht gut zurecht.

Natürlich weiß ich nicht, ob mich überhaupt jemand mit abgebrochenem Studium und als Mutter eines Kleinkindes nimmt.
Von meinen Verwandten kommen nur Drohungen ich solle gefälligst mein Studium weitermachen, sonst würden sie mich nicht mehr unterstützen.
So langsam halte ich den psychischen Druck nicht mehr stand. Jeder möchte mich auf seine Seite ziehen, ungeachtet davon, was ich plane oder mir vorstelle.
Meine Freunde und mein Partner stehen zu mir.

Könnt ihr mir einen Rat geben? Gibt es Muttis unter euch, die ihr Studium abgebrochen haben und danach neu begonnen haben? 

Grüße und Danke fürs Lesen 😊

Laura
 

ich bin selbst auch ungeplant schwanger geworden und habe dadurch alles bisherige total ändern müssen. das baby steht jetzt an erster stelle, alles andere wird sich finden. es geht immer weiter, wenn auch vielleicht ganz anders als ursprünglich geplant. du liebst dein baby und der papa steht hinter dir.- das ist das wichtigste!! 

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19. Juli 2017 um 10:05

Liebe Laura,
 
puh, das tut mir leid, dass du gerade so sehr unter Druck bist. Von allen Seiten gezogen zu werden (und sei es aus noch so gutem Meinen, dir damit was Gutes zu raten) ungeachtet davon, was du dir vorstellst und planst, das lässt dir wahrscheinlich fast keine Luft mehr zum Atmen. Das kann ich mir gut vorstellen.
Gut, dass du hier einen Weg gefunden hast, mal alles aufzuschreiben und damit vielleicht schon ein bißchen loszuwerden?!
Eigentlich sind es sogar zwei Zwickmühlen, in denen du steckst, hm?!
Wie du beruflich weiter machen willst und dann die etwas zu frühe Baby-Überraschung. Bzw. deine Schwangerschaft hat die berufliche/die Studiums-Entscheidung jetzt nochmal zugespitzt. So habe ich es verstanden.
 
Ich weiß nicht, wie du mit deinen Eltern reden kannst, aber ich dachte so spontan, eigentlich wäre es das Beste, sie könnten deinen Text, den du hier geschrieben hast, lesen. Du hast so super alles zusammen gefasst, deinen bisherigen Weg im Studium, wie es dir damit ging und wo du deine Grenzen gespürt hast (und ich weiß, ein duales Studium ist extrem hart), deine so gut nachvollziehbaren Gedanken und Überlegungen. Und es beeindruckt mich, wie gut du spürst, was zu dir passt und was nicht und auch deine guten, guten Pläne, die doch wirklich sehr gut durchdacht und durchaus realisierbar sind, finde ich wirklich super.
 
Es ist eigentlich nicht ganz verständlich, warum deine Familie so unbedingt darauf besteht, dass du dieses „ungeliebte“ Studium weiter machst und dir andernfalls sogar drohen, dir ihre Unterstützung zu entziehen (das geht ja fast in Richtung Erpressung). Darf ich fragen, in wie fern du auf ihre Unterstützung angewiesen bist? Ist das finanziell, oder eher mit der praktischen Unterstützung mit deinem Baby dann oder was haben sie damit angedeutet?
Haben sie Sorge, du könntest es sonst zu keinem beruflichen Abschluss schaffen?
Diese Sorge ist doch aber absolut nicht berechtigt.
Ich finde, dein Plan hört sich nämlich sehr gut und absolut realisierbar an. Dass du jetzt erstmal die eineinhalb Jahre Elternzeit nimmst und dann eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen möchtest. Dadurch hättest du doch genügend Zeit, dir einen Ausbildungsplatz zu suchen, wo es dir gefällt und was zu dir passt. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass dir in einer Ausbildung zur Bürokauffrau auch das was du bisher in deinem Studium gelernt hast, sehr zugute kommen wird. Das was du schon an Vorbildung hast, wird ganz bestimmt dein zukünftiger Ausbildungsbetrieb zu schätzen wissen. Ich glaube, dass du keinen Ausbildungsplatz finden wirst, darüber musst du dir echt keine Sorge machen!
Entscheidend in der ganzen Berufsfrage ist doch, dass du etwas lernst und dann beruflich ausübst, was dir liegt und wo du Freude dran hast, dann führt es doch auch zum Erfolg! Kann das deine Familie nicht so sehen?
 
Und dein Plan für dich und dein Kind und mit Elternzeit usw., das kann ich gut verstehen, wenn du dein KIND eben nicht deinen Eltern überlassen willst, sondern dich im ersten Lebensjahr selbst um dein Kind kümmern möchtest. Das ist doch absolut verständlich und spricht doch für dich als Mama!
Und so wie du schreibst, ist doch das äußere Drumherum auch nicht schlecht. Wenn für eure Wohnung gesorgt ist, sogar kostenlos und dein Freund dann bis in einem Jahr fertig mit der Ausbildung ist und dann auch mehr verdient.
Kann dir (und deinen Eltern) das nicht auch zunächst Sicherheit sein, dass dein Plan gut funktionieren wird?
 
Liebe Laura, ich möchte dich gerne in sofern ermutigen, dass ich den Eindruck habe, du weißt und spürst sehr gut, was DU möchtest und welcher Weg für dich passt, sowohl beruflich, als auch mit deinem Kind. Du hast es so deutlich geschrieben: ich möchte das Kind unbedingt behalten, ich liebe es jetzt schon sehr! – wie schön!!
Ich mach dir Mut, in aller Ruhe zu dem zu stehen, was DU dir vorstellst und geplant hast! Du wirst DEINEN Weg finden. Und ich könnte mir vorstellen, dass dir das letztendlich auch den Respekt deiner Familie einbringen wird.
 
Wie geht es dir überhaupt von der Schwangerschaft her? Hast du unter den anfänglichen Schwangerschafts-Beschwerden (wie Morgenübelkeit) zu leiden oder geht’s? In der wievielten Woche bist du denn?
 
Es freut mich ja für dich, dass dein Partner (ist auch nicht immer selbstverständlich) und deine Freunde zu dir stehen.
 
Ich wünsche dir einen guten Tag  heute und vielleicht ein wenig Zuversicht, dass sich alles gut fügen wird.
 
Herzliche Grüße
steffi
 

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19. Juli 2017 um 11:11
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Liebe Laura,
 
puh, das tut mir leid, dass du gerade so sehr unter Druck bist. Von allen Seiten gezogen zu werden (und sei es aus noch so gutem Meinen, dir damit was Gutes zu raten) ungeachtet davon, was du dir vorstellst und planst, das lässt dir wahrscheinlich fast keine Luft mehr zum Atmen. Das kann ich mir gut vorstellen.
Gut, dass du hier einen Weg gefunden hast, mal alles aufzuschreiben und damit vielleicht schon ein bißchen loszuwerden?!
Eigentlich sind es sogar zwei Zwickmühlen, in denen du steckst, hm?!
Wie du beruflich weiter machen willst und dann die etwas zu frühe Baby-Überraschung. Bzw. deine Schwangerschaft hat die berufliche/die Studiums-Entscheidung jetzt nochmal zugespitzt. So habe ich es verstanden.
 
Ich weiß nicht, wie du mit deinen Eltern reden kannst, aber ich dachte so spontan, eigentlich wäre es das Beste, sie könnten deinen Text, den du hier geschrieben hast, lesen. Du hast so super alles zusammen gefasst, deinen bisherigen Weg im Studium, wie es dir damit ging und wo du deine Grenzen gespürt hast (und ich weiß, ein duales Studium ist extrem hart), deine so gut nachvollziehbaren Gedanken und Überlegungen. Und es beeindruckt mich, wie gut du spürst, was zu dir passt und was nicht und auch deine guten, guten Pläne, die doch wirklich sehr gut durchdacht und durchaus realisierbar sind, finde ich wirklich super.
 
Es ist eigentlich nicht ganz verständlich, warum deine Familie so unbedingt darauf besteht, dass du dieses „ungeliebte“ Studium weiter machst und dir andernfalls sogar drohen, dir ihre Unterstützung zu entziehen (das geht ja fast in Richtung Erpressung). Darf ich fragen, in wie fern du auf ihre Unterstützung angewiesen bist? Ist das finanziell, oder eher mit der praktischen Unterstützung mit deinem Baby dann oder was haben sie damit angedeutet?
Haben sie Sorge, du könntest es sonst zu keinem beruflichen Abschluss schaffen?
Diese Sorge ist doch aber absolut nicht berechtigt.
Ich finde, dein Plan hört sich nämlich sehr gut und absolut realisierbar an. Dass du jetzt erstmal die eineinhalb Jahre Elternzeit nimmst und dann eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen möchtest. Dadurch hättest du doch genügend Zeit, dir einen Ausbildungsplatz zu suchen, wo es dir gefällt und was zu dir passt. Und ich könnte mir auch vorstellen, dass dir in einer Ausbildung zur Bürokauffrau auch das was du bisher in deinem Studium gelernt hast, sehr zugute kommen wird. Das was du schon an Vorbildung hast, wird ganz bestimmt dein zukünftiger Ausbildungsbetrieb zu schätzen wissen. Ich glaube, dass du keinen Ausbildungsplatz finden wirst, darüber musst du dir echt keine Sorge machen!
Entscheidend in der ganzen Berufsfrage ist doch, dass du etwas lernst und dann beruflich ausübst, was dir liegt und wo du Freude dran hast, dann führt es doch auch zum Erfolg! Kann das deine Familie nicht so sehen?
 
Und dein Plan für dich und dein Kind und mit Elternzeit usw., das kann ich gut verstehen, wenn du dein KIND eben nicht deinen Eltern überlassen willst, sondern dich im ersten Lebensjahr selbst um dein Kind kümmern möchtest. Das ist doch absolut verständlich und spricht doch für dich als Mama!
Und so wie du schreibst, ist doch das äußere Drumherum auch nicht schlecht. Wenn für eure Wohnung gesorgt ist, sogar kostenlos und dein Freund dann bis in einem Jahr fertig mit der Ausbildung ist und dann auch mehr verdient.
Kann dir (und deinen Eltern) das nicht auch zunächst Sicherheit sein, dass dein Plan gut funktionieren wird?
 
Liebe Laura, ich möchte dich gerne in sofern ermutigen, dass ich den Eindruck habe, du weißt und spürst sehr gut, was DU möchtest und welcher Weg für dich passt, sowohl beruflich, als auch mit deinem Kind. Du hast es so deutlich geschrieben: ich möchte das Kind unbedingt behalten, ich liebe es jetzt schon sehr! – wie schön!!
Ich mach dir Mut, in aller Ruhe zu dem zu stehen, was DU dir vorstellst und geplant hast! Du wirst DEINEN Weg finden. Und ich könnte mir vorstellen, dass dir das letztendlich auch den Respekt deiner Familie einbringen wird.
 
Wie geht es dir überhaupt von der Schwangerschaft her? Hast du unter den anfänglichen Schwangerschafts-Beschwerden (wie Morgenübelkeit) zu leiden oder geht’s? In der wievielten Woche bist du denn?
 
Es freut mich ja für dich, dass dein Partner (ist auch nicht immer selbstverständlich) und deine Freunde zu dir stehen.
 
Ich wünsche dir einen guten Tag  heute und vielleicht ein wenig Zuversicht, dass sich alles gut fügen wird.
 
Herzliche Grüße
steffi
 

Vielen Dank an eure Antworten, besonders Steffi möchte ich danken! 

Ich denke auch, dass mir mein Studium weiterhelfen kann einen neuen Ausbildungsplatz zu finden. Klar, ein Studium hätte ich dann abgebrochen, aber das ist ja kein Weltuntergang. Meine Eltern sorgen sich, dass ich mich schon sehr früh von meinem Freund abhängig mache, zumal ich während der Elternzeit von seinem Gehalt mit leben würde. Außerdem hab ich noch kein Auto und pendele die ganze Zeit. Für Arzttermine müsste ich unter der Woche den Bus nutzen, falls unser Baby krank wäre. 

Ich finde es klasse, dass ihr mir Mut gebt zu meiner Entscheidung zu stehen! 

Meine Eltern sorgen sich, dass ich nach dem Kind keine Ausbildung mehr mache und Hartz IV bekäme. Typisch Worst-Case-Szenario eben 

Bisher geht es mir gut, leichte Übelkeit und Schwindel. Ansonsten fühle ich mich prima. Übergeben muss ich mich nicht und essen kann ich alles. Ich bin in der 9. Woche  

 Laura

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19. Juli 2017 um 12:46

Liebe Laura,

bitte hör auf dein Herz. 
Wenn du das Studium schon nach dem 1. Monat abbrechen wolltest, dann wirst du es auch jetzt nicht weiter schaffen. Deine Eltern können dich nicht da rein zwingen. Es ist dein Leben. 

Wenn du keinen Spaß daran hast, dann wirst du sowieso nicht glücklich, selbst wenn du es schaffen würdest dein Studium irgendwann abzuschließen. Ich finde deine Planung gut. 
Ich denke 1 Jahr Elternzeit wird dir genügen. Musst ja auch schauen wann die Ausbildungen anfangen und dich rechtzeitig bewerben.
Außerdem muss dein Partner nicht alleine für Miete usw aufkommen. Du wirst da eigentlich vom Amt unterstützt. 
Lass dich doch einfach mal genau informieren und geh zu einer Beratungsstelle. 

Du schaffst das schon und wenn deine Freunde und vorallem dein Freund hinter dir stehen, dann sowieso  

Viel Glück und alles Gute.

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19. Juli 2017 um 15:16

Du hättest dich von Anfang an nicht so von deinen Eltern bequatschen lassen sollen. Das ist doch dein Leben und nicht ihres. Ich hätte übrigens auch noch nie gehört, dass irgendjemanden ein abgebrochenes Studium vorgeworfen wird, sofern man einen guten Grund dafür hat (ein Kind und dass man das Studium nicht mochte sind sehr gute Gründe). Auch dein Plan, dass du danach eine Ausbildung machst, klingt sehr vernünftig.

Ich weiß nicht wie es in Deutschland ist, bin aus Österreich - aber bei euch wird man ja wohl neben dem Kindergeld auch als Mutter im ersten Jahr irgendein Geld bekommen? Somit wären es nicht nur die 1000 Euro von deinem Freund (die ja dann anscheinend auch mehr werden). Und dass ihr keine Miete zahlen müsst, ist ja super Auch wenn es eine kleine Wohnung ist, braucht es ja noch fast zwei Jahre, bis das Kleine überhaupt laufen kann.

Ich würde deinen Eltern und Verwandten sagen, dass sie nicht dein Leben bestimmen können und wenn das wirklich ein Grund für sie sein sollte, irgendwelche Unterstützungen einzustellen, dann können sie das gerne machen - du bist nicht auf sie angewiesen.

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