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Bitte helft mir!

31. Januar 2017 um 22:47 Letzte Antwort: 9. Februar 2017 um 12:05

Also meine Situation ist folgende:
ich habe Anfang letzten Jahres einen Mann kennen gelernt, mit dem ich auch eine Beziehung eingegangen bin. Er kam gerade aus einer Beziehung und unsere wurde nach knapp 5 Monaten zur fernbeziehung. Dass das nicht leicht sein würde, wussten wir, haben es aber trotzdem versucht. Er wurde immer distanzierter und er sagte mir dann auch dass sich seine ex wieder gemeldet hat und er sich nun nicht entscheiden könne. Hauptgrund gegen mich schien am Ende die Distanz zu sein. Also trennten wir uns schlussendlich.
Jetzt, einen Monat später, die Bombe: bin in der 7. Woche schwanger. Er weiß es schon. Er ist für eine Abtreibung und hat mir auch ganz deutlich gemacht, dass dieses Kind unsere Leben sehr negativ beeinflussen würde, nie wirklich glücklich sein könnte und unsere Beziehung auf keinen Fall kitten kann. Andererseits tut es ihm auch leid für das Baby, weil er eigentlich viele Kinder möchte und er sagt, dass wenn es in der Beziehung entstanden wäre, das ganze kein Problem gewesen  wäre. Er will dass wir nächste Woche abtreiben, und ist auch für mich da und kommt zu mir für ein paar Tage. 
mir geht's mit dem Gedanken so schlecht abzutreiben, aber ich will sein Leben nicht zerstören (mir liegt total viel an ihm und er ist ein wirklich guter Mensch) und vor allem will ich für das Baby nur die besten Voraussetzungen. trotzdem heule ich die ganze Zeit und ich kann mir einfach nicht vorstellen wie ich nach einer Abtreibung damit leben sollte. Ich liebe dieses Baby jetzt schon und ich versuche damit auch nicht meinen ex zurück zu bekommen, auch wenn ich ehrlich gesagt noch sehr an ihm hänge. 
Da ich ihm aber versprochen habe, dass wir diese Entscheidung gemeinsam treffen, kann ich ihn nicht ausschließen, und das will ich auch gar nicht. Ich vertraue ihm eigentlich, dass er weiß was in dieser Situation das beste ist. Trotzdem kann ich mich einfach nicht mit der Idee abfinden. 
Könnte er seine Meinung noch ändern? Denkt ihr wenn er den Ultraschall mit dem schlagenden Herzen sieht ändert das etwas? (Er weigert sich ja das baby als solches zu sehen weil es das natürlich leichter macht). Insgeheim hoff ich ja echt sehr dass er noch umschwänkt.
Ahja, wir sind beide 26.

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31. Januar 2017 um 23:01

Sorry aber dein ex hat einen absoluten voll Schaden ! 
Ich halte rein garnichts von Abtreibungen ... 
meinst du , du bekommst das Baby nicht auch alleine groß ?wäre er MANN genug , würde er sich gegen eine Abtreibung entscheiden und dir in der Schwangerschaft und im Leben eures Kindes beistehen ..!!! 

Du weinst schon jetzt ,. Fängst an dein Würmchen zu lieben ... willst es nicht abtreiben ... 
schätzchen , dann behalte es auch ... es lebt in die und wird dir ewig danken das es leben darf ... und wenn er doch so negativ versucht zu beeinflussen (das Kind wird nicht glücklich usw) , dann ist er leider sich nicht der richtige an deiner Seite ... 

lebe und liebe deine schwangerschaft 

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31. Januar 2017 um 23:27
In Antwort auf madame273

Sorry aber dein ex hat einen absoluten voll Schaden ! 
Ich halte rein garnichts von Abtreibungen ... 
meinst du , du bekommst das Baby nicht auch alleine groß ?wäre er MANN genug , würde er sich gegen eine Abtreibung entscheiden und dir in der Schwangerschaft und im Leben eures Kindes beistehen ..!!! 

Du weinst schon jetzt ,. Fängst an dein Würmchen zu lieben ... willst es nicht abtreiben ... 
schätzchen , dann behalte es auch ... es lebt in die und wird dir ewig danken das es leben darf ... und wenn er doch so negativ versucht zu beeinflussen (das Kind wird nicht glücklich usw) , dann ist er leider sich nicht der richtige an deiner Seite ... 

lebe und liebe deine schwangerschaft 

Danke liebe Madame,
deine Antwort ist sehr lieb und ich will das Baby ja eigentlich wirklich so gern behalten.
ich würde meinem baby natürlich alles geben, was ich kann, ich habe nur Angst dass es nicht genug sein könnte, da ich weder viel gespart habe, noch sehr guten Rückhalt von meiner Familie erwarte.
und ich weiß dass seine Meinung hart klingt aber das ist nunmal sein Charakter, eher kühl und zynisch aber innendrinn eigentlich ganz weich und verletzlich, weshalb ich weiß dass er mich letztendlich auch unterstützen würde wenn ich es behalte, sich aber trotzdem hintergangen fühlen würde.
mir geht es ja auch nicht darum ihn zurückzubekommen, aber ich würde im falle eines Kindes auf jeden Fall wollen, dass nichts zwischen uns steht, da da schon genug Kilometer sind.
hach, ich verzweifle noch...

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31. Januar 2017 um 23:51
In Antwort auf rosenquarz255

Also meine Situation ist folgende:
ich habe Anfang letzten Jahres einen Mann kennen gelernt, mit dem ich auch eine Beziehung eingegangen bin. Er kam gerade aus einer Beziehung und unsere wurde nach knapp 5 Monaten zur fernbeziehung. Dass das nicht leicht sein würde, wussten wir, haben es aber trotzdem versucht. Er wurde immer distanzierter und er sagte mir dann auch dass sich seine ex wieder gemeldet hat und er sich nun nicht entscheiden könne. Hauptgrund gegen mich schien am Ende die Distanz zu sein. Also trennten wir uns schlussendlich.
Jetzt, einen Monat später, die Bombe: bin in der 7. Woche schwanger. Er weiß es schon. Er ist für eine Abtreibung und hat mir auch ganz deutlich gemacht, dass dieses Kind unsere Leben sehr negativ beeinflussen würde, nie wirklich glücklich sein könnte und unsere Beziehung auf keinen Fall kitten kann. Andererseits tut es ihm auch leid für das Baby, weil er eigentlich viele Kinder möchte und er sagt, dass wenn es in der Beziehung entstanden wäre, das ganze kein Problem gewesen  wäre. Er will dass wir nächste Woche abtreiben, und ist auch für mich da und kommt zu mir für ein paar Tage. 
mir geht's mit dem Gedanken so schlecht abzutreiben, aber ich will sein Leben nicht zerstören (mir liegt total viel an ihm und er ist ein wirklich guter Mensch) und vor allem will ich für das Baby nur die besten Voraussetzungen. trotzdem heule ich die ganze Zeit und ich kann mir einfach nicht vorstellen wie ich nach einer Abtreibung damit leben sollte. Ich liebe dieses Baby jetzt schon und ich versuche damit auch nicht meinen ex zurück zu bekommen, auch wenn ich ehrlich gesagt noch sehr an ihm hänge. 
Da ich ihm aber versprochen habe, dass wir diese Entscheidung gemeinsam treffen, kann ich ihn nicht ausschließen, und das will ich auch gar nicht. Ich vertraue ihm eigentlich, dass er weiß was in dieser Situation das beste ist. Trotzdem kann ich mich einfach nicht mit der Idee abfinden. 
Könnte er seine Meinung noch ändern? Denkt ihr wenn er den Ultraschall mit dem schlagenden Herzen sieht ändert das etwas? (Er weigert sich ja das baby als solches zu sehen weil es das natürlich leichter macht). Insgeheim hoff ich ja echt sehr dass er noch umschwänkt.
Ahja, wir sind beide 26.

Hallo  rosenquarz,
Ich denke du musst für dich entscheiden was für dich das richtige ist. Du musst Schluss endlich damit leben, besonders wo du jetzt schon von Gefühlen für das Baby schreibst. Auch wenn du nicht viel gespart hast wie du schreibst, gibt es weit aus wichtigeres was man seinem Kind gibt. In der Beziehung ist das Baby aber ja entstanden, das es nun nicht mehr klappt ist zwar nicht schön, aber sich dann so "einfach" für ihn (im Moment) aus der Nummer zu ziehen ist nicht die feine Art. 
Fühl dich gedrückt - du schaffst das

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1. Februar 2017 um 0:45

Wenn du das Baby haben möchtest, dann bekomme es bitte auch.

Es ist gut, wenn du ihn mitentscheiden lässt. ABER bei einer Schwangerschaft gibt es nur zwei Entscheidungen: austragen oder abtreiben, etwas dazwischen existiert nicht. Deine Haltung ist also löblich - aber was ist mit dir? Du lässt ihn mitentscheiden, er dich aber nicht, weil er seine Entscheidung - nämlich Abtreibung - durchsetzen will. 

Fakt ist, dass das Baby in deinem Körper ist, du also SELBST entscheiden musst. Und hier geht es auch im großen Stil um dich, denn DU müsstest durch die Prozedur der Abtreibung, DU müsstest damit klar kommen, mit diesem Wissen leben. Nicht er. Er hat ein Problem weniger. Er "steht dir bei" - ja, er sorgt dafür, dass du auch tatsächlich zum Arzt gehst und das Kind wegmachen lässt. Dann fährt er zu seiner Freundin zurück und das war's. Er wird dir unter Garantie nicht die nächsten Tage, Wochen oder Monate die Hand halten und für dich da sein, wenn es dir wegen der Abtreibung schlecht geht. Er kann mit seiner Freundin weitermachen, hat kein lästiges Kind mit einer Ex, die Ansprüche wegen des Kindes stellt. Und du sitzt zu Hause und bist tottraurig, weil das Baby weg ist, was du so gern gehabt hättest.

Und sorry, dass ich es so sagen muss: ER hat es verbockt! ER ist von einer Beziehung sofort zur nächsten gewechselt, ohne die Trennung zu verarbeiten. Dafür kannst du nichts, das hat er allein zu verantworten. Sowas macht man nicht, weil jede Trennung verarbeitet werden sollte, damit eben keine Gefühle zurück bleiben. Letztendlich warst du sein Trostpflaster. ER hat sich von dir getrennt, um zur Ex zurück zu gehen. ER hat kein Kondom benutzt, obwohl er doch grade keine Kinder oder zumindest keine Kinder mit dir will. Das alles hat ER allein zu verantworten.

So böse es klingt - er handelt nun egoistisch. Er will kein Kind irgendwo mit einer Ex aus einer kurzen Beziehung. Er will seine Ruhe, Ruhe mit der Freundin. Du musst ihn NICHT glücklich machen, das macht er ja auch nicht. Er ist bei seiner Freundin und sobald du abgetrieben hast verbindet euch nichts mehr. Deshalb musst du gar keine Rücksicht nehmen, das tut er ja auch nicht. Dein Leben geht weiter und du kannst entscheiden, ob du mit Baby glücklich wirst oder mit einer Abtreibung, die du gar nicht willst, unglücklich. Er wird dich nicht begleiten und dir das Händchen halten, er wohnt weit weg und ist zu seiner Ex zurück.

Entscheide also bitte, was DU willst und was DU leisten kannst. Und lass dich nicht bequatschen. Wenn du das Baby nicht abtreiben kannst und willst, dann bekomme es. Und treibe nicht ab, weil du Angst um seine Meinung oder euren Kontakt hast. Männer sind sooo schnell weg, auch bei Wunschkindern, dass du darauf keine Rücksicht nehmen musst. Du kannst auch erwarten, dass ER nach allem was gelaufen ist Rücksicht auf DICH nimmt. Eine Medaille hat nämlich immer zwei Seiten!

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1. Februar 2017 um 0:54

Und bedenke bitte: Du hast nichts davon, dass er ein guter Mensch ist, wenn du dann wegen der Abtreibung traurig in der Ecke hockst. Und wenn er so ein guter Mensch ist, wie du glaubst zu wissen, dann würde er dich nicht unglücklich machen wollen und auf eine Abtreibung bestehen, die du gar nicht willst, die dich unglücklich macht.

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1. Februar 2017 um 8:29
In Antwort auf bienchen4591

Hallo  rosenquarz,
Ich denke du musst für dich entscheiden was für dich das richtige ist. Du musst Schluss endlich damit leben, besonders wo du jetzt schon von Gefühlen für das Baby schreibst. Auch wenn du nicht viel gespart hast wie du schreibst, gibt es weit aus wichtigeres was man seinem Kind gibt. In der Beziehung ist das Baby aber ja entstanden, das es nun nicht mehr klappt ist zwar nicht schön, aber sich dann so "einfach" für ihn (im Moment) aus der Nummer zu ziehen ist nicht die feine Art. 
Fühl dich gedrückt - du schaffst das

Danke für deine Worte!!
ich habe echt solche Angst vor beiden Entscheidungen, und ich will keinen Fehler machen. Ich Versuch jetzt nochmal in Ruhe darüber nachzudenken.

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1. Februar 2017 um 8:47
In Antwort auf an0N_1276586899z

Wenn du das Baby haben möchtest, dann bekomme es bitte auch.

Es ist gut, wenn du ihn mitentscheiden lässt. ABER bei einer Schwangerschaft gibt es nur zwei Entscheidungen: austragen oder abtreiben, etwas dazwischen existiert nicht. Deine Haltung ist also löblich - aber was ist mit dir? Du lässt ihn mitentscheiden, er dich aber nicht, weil er seine Entscheidung - nämlich Abtreibung - durchsetzen will. 

Fakt ist, dass das Baby in deinem Körper ist, du also SELBST entscheiden musst. Und hier geht es auch im großen Stil um dich, denn DU müsstest durch die Prozedur der Abtreibung, DU müsstest damit klar kommen, mit diesem Wissen leben. Nicht er. Er hat ein Problem weniger. Er "steht dir bei" - ja, er sorgt dafür, dass du auch tatsächlich zum Arzt gehst und das Kind wegmachen lässt. Dann fährt er zu seiner Freundin zurück und das war's. Er wird dir unter Garantie nicht die nächsten Tage, Wochen oder Monate die Hand halten und für dich da sein, wenn es dir wegen der Abtreibung schlecht geht. Er kann mit seiner Freundin weitermachen, hat kein lästiges Kind mit einer Ex, die Ansprüche wegen des Kindes stellt. Und du sitzt zu Hause und bist tottraurig, weil das Baby weg ist, was du so gern gehabt hättest.

Und sorry, dass ich es so sagen muss: ER hat es verbockt! ER ist von einer Beziehung sofort zur nächsten gewechselt, ohne die Trennung zu verarbeiten. Dafür kannst du nichts, das hat er allein zu verantworten. Sowas macht man nicht, weil jede Trennung verarbeitet werden sollte, damit eben keine Gefühle zurück bleiben. Letztendlich warst du sein Trostpflaster. ER hat sich von dir getrennt, um zur Ex zurück zu gehen. ER hat kein Kondom benutzt, obwohl er doch grade keine Kinder oder zumindest keine Kinder mit dir will. Das alles hat ER allein zu verantworten.

So böse es klingt - er handelt nun egoistisch. Er will kein Kind irgendwo mit einer Ex aus einer kurzen Beziehung. Er will seine Ruhe, Ruhe mit der Freundin. Du musst ihn NICHT glücklich machen, das macht er ja auch nicht. Er ist bei seiner Freundin und sobald du abgetrieben hast verbindet euch nichts mehr. Deshalb musst du gar keine Rücksicht nehmen, das tut er ja auch nicht. Dein Leben geht weiter und du kannst entscheiden, ob du mit Baby glücklich wirst oder mit einer Abtreibung, die du gar nicht willst, unglücklich. Er wird dich nicht begleiten und dir das Händchen halten, er wohnt weit weg und ist zu seiner Ex zurück.

Entscheide also bitte, was DU willst und was DU leisten kannst. Und lass dich nicht bequatschen. Wenn du das Baby nicht abtreiben kannst und willst, dann bekomme es. Und treibe nicht ab, weil du Angst um seine Meinung oder euren Kontakt hast. Männer sind sooo schnell weg, auch bei Wunschkindern, dass du darauf keine Rücksicht nehmen musst. Du kannst auch erwarten, dass ER nach allem was gelaufen ist Rücksicht auf DICH nimmt. Eine Medaille hat nämlich immer zwei Seiten!

Danke für deine lange Antwort. 
Ich weiß, dass ich jetzt eigentlich an mich denken sollte und dass ich das machen sollte was für mich das richtige ist.
Und auch wenn ich das Baby will, habe ich Angst davor dass es für den kleinen Keks die falsche Entscheidung sein könnte weil ich vielleicht (wie er sagt) ihm alleine nicht das geben kann was er verdient. Und ich hab mir das ja auch immer anders vorgestellt. 2 Eltern die sich lieben und dann ein Baby. So sollte es sein. Und jetzt ist alles anders.
ich hab einfach Angst dass ich meine Bedürfnisse vor die des Babys stelle. Ich bin ja auch noch nicht über die Trennung hinweg nach ein paar wenigen Wochen und ich hab Angst dass ich es unterbewusst vielleicht doch zu einem Teil auch deshalb will weil ich mich dann noch mit ihm verbunden fühlen würde oder mich nicht allein fühlen würde (oh Gott, ich fühl mich wie ein wahnsinnig fürchterlicher Mensch das auch nur zu schreiben. Ich lieb das Baby natürlich seiner Willen, aber ich hab einfach Angst dass das suf irgendeiner Ebene mitspielen könnte und ich will keine egoistische Mami sein :'(

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1. Februar 2017 um 9:34

Erst einmal: du liebst dieses Baby jetzt schon so sehr das der Gedanke an eine Abtreibung Tränen bei dir auslöst.
So wie du schreibst im bezug zum baby bin ich mir sicher das du eine Abtreibung bitter bereuen wirst....du wirst nicht nur Tage oder Wochen daran denken sondern auch Monate und Jahre.
Meine Mutter hatte früher eine und selbst jetzt nach fast 25 Jahren fragt sie sich: was wäre gewesen wenn? Willst du das ?
Und zu deinem ex...er ist ein arsch und glaubst du echt er kommt die ganzen km zu dir weil er dir die Hand halten will ?
sicher nicht, er will nur kontrollieren das du diesen Eingriff machen lässt...er sagt er bleibt dann erstmal bei dir ?
Und dann nach dem Eingriff sagt er dir das er doch nicht bleiben kann fährt zurück nach hause zu seiner neuen und die lachen sich dann ins Fäustchen weil er keinen Unterhalt zahlen muss.
Sei mal ehrlich zu dir willst du dein persönliches Glück von ihm abhängig machen ?
Jemanden für den du anscheinend nur ein lückenbüßer warst ?
Du wirst dieses Kind abgöttisch lieben. Kinder brauchen keine teuren Klamotten ect.
Als ich schwanger wurde war ich noch in meiner Ausbildung...ich wurde nicht übernommen und bin somit ohne Arbeitgeber aber es gibt weitaus schlimmeres.
Dein Kind Wird es dir mit jedem lächeln danken klar optimal wäre es wenn mama und Papa zusammen sind aber es getan auch ohne Papa....es gibt so viele alleinerziehende und glaubst du echt all diese Kinder sind unglücklich?  Meine Mutter war auch viele Jahre alleine und das mit 4! Kindern.
Und wir sind trotzdem alle groß geworden und glücklich.
Man steht trotzdem mitten im Leben und ich bin meiner Mama heute noch dankbar für das was sie für uns alle getan hat  

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1. Februar 2017 um 10:04

Behalte es, wenn du es jetzt schon liebst!
Dein Ex ist echt egoistisch!!!! Der beeinflusst dich doch total.
Schalte mal für einen Moment deinen Verstand aus und dein Herz ein!!

Schau mal, wie viele sich hier ein gesundes Kind wünschen, ewig nicht schwanger werden, die Kinder in der Anfangsphase verlieren etc.

Ich denke, du würdest es ewig bereuen 

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1. Februar 2017 um 11:59

Hallo liebe Rosenquarz,
 
am liebsten würde ich dich erstmal in den Arm nehmen...  mich rührt es gerade total, wie verzweifelt du nach einer Antwort auf all deine Fragen suchst...
 
Ich glaube, dass ihr beide, du und dein Ex-Freund, nach dem besten Weg sucht.
Aber ich glaube auch, dass ihr ganz unterschiedliche Voraussetzungen habt – eine ganz unterschiedliche Basis für eure Suche.
Dein Ex-Freund, er sieht gerade nur das Hier und Jetzt. Jetzt und Heute passt ihm ein Kind nicht (obwohl er viele Kinder möchte). Im Moment arbeitet in ihm sein Verstand. Und scheinbar ist er der Meinung, dass eine Abtreibung doch „das Beste“ wäre für – ja, für wen? Für ihn. Zumindest im Heute und Jetzt.
Du siehst einen viel weiteren zeitlichen Rahmen, du FÜHLST schon für dein Baby. Du LIEBST. Und gerade die Mutterliebe ist nicht zeitlich begrenzt, sie hält – weit über die Schwangerschaft, die ersten Wochen hinaus.
Gefühle haben ganz unterschiedliche Wirkungen, aber eine davon ist eine ganz wunderbare: dein Gefühl für dein Baby kann ganz viel Kraft freisetzen! Kraft auch dafür, aus deinen ganz individuellen „Rosenquarz-Voraussetzungen“ die besten Voraussetzungen für dein Baby zu machen!
Ich bin überzeugt, dass das Leben nicht immer die perfekten Voraussetzungen mitbringt. Aber es fordert uns heraus, das Beste aus ihnen zu machen. Und hier bist du Gestalterin, die Kreative – und die Kraft dazu, die trägst du jetzt schon in dir. Das höre ich aus jedem deiner Worte heraus.
Eine deiner Fragen war auch, ob seine Einstellung sich noch ändern könnte – ich denke, jeder werdende Vater, der erst in einem Schockzustande ist, hat die Chance, sich zu verändern. Aber das bringt nur das Leben mit sich – Chancen zur Veränderung! Es liegt in seiner Verantwortung, wie er sich seinem Leben stellen möchte.
 
Mir ist noch folgendes sehr wichtig: ich glaube nicht, dass es ein „Wir“ bei einer Abtreibung gibt, zumindest nicht in der direkten Betroffenheit. Ich bin geradezu über deinen Satz gestolpert: „Er will dass wir nächste Woche abtreiben“. Hier müsste doch ein DU stehen. Es betrifft dich ganz persönlich.
Es geht um dich! Um deinen Körper, deine Seele, dein Herz.
 
Worauf basiert dein Vertrauen, dass er gerade besser weiß als du, was das Beste ist für dich und dein Baby? Vertrauen ist wirklich etwas ganz Wichtiges. Darauf basieren unsere Beziehungen. Aber ich habe mich dann gefragt, ob denn Vertrauen Angst hervorbringt? Sollte Vertrauen dich nicht ruhiger werden lassen?
Ich möchte dir ganz viel Mut machen, auf dein Inneres zu vertrauen!
Was ist es, dass dir Hoffnung und Zuversicht gibt? Welcher Gedanke lässt dich ruhiger werden?
 
Du darfst hoffen! Das wünsche ich dir sehr. Und ich finde es wirklich gut, dass du dir Zeit zum Nachdenken nimmst!
Schreibt wieder, ich würde mich freuen!
 
Alles Liebe für dich, Lavena

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1. Februar 2017 um 19:00
In Antwort auf rosenquarz255

Also meine Situation ist folgende:
ich habe Anfang letzten Jahres einen Mann kennen gelernt, mit dem ich auch eine Beziehung eingegangen bin. Er kam gerade aus einer Beziehung und unsere wurde nach knapp 5 Monaten zur fernbeziehung. Dass das nicht leicht sein würde, wussten wir, haben es aber trotzdem versucht. Er wurde immer distanzierter und er sagte mir dann auch dass sich seine ex wieder gemeldet hat und er sich nun nicht entscheiden könne. Hauptgrund gegen mich schien am Ende die Distanz zu sein. Also trennten wir uns schlussendlich.
Jetzt, einen Monat später, die Bombe: bin in der 7. Woche schwanger. Er weiß es schon. Er ist für eine Abtreibung und hat mir auch ganz deutlich gemacht, dass dieses Kind unsere Leben sehr negativ beeinflussen würde, nie wirklich glücklich sein könnte und unsere Beziehung auf keinen Fall kitten kann. Andererseits tut es ihm auch leid für das Baby, weil er eigentlich viele Kinder möchte und er sagt, dass wenn es in der Beziehung entstanden wäre, das ganze kein Problem gewesen  wäre. Er will dass wir nächste Woche abtreiben, und ist auch für mich da und kommt zu mir für ein paar Tage. 
mir geht's mit dem Gedanken so schlecht abzutreiben, aber ich will sein Leben nicht zerstören (mir liegt total viel an ihm und er ist ein wirklich guter Mensch) und vor allem will ich für das Baby nur die besten Voraussetzungen. trotzdem heule ich die ganze Zeit und ich kann mir einfach nicht vorstellen wie ich nach einer Abtreibung damit leben sollte. Ich liebe dieses Baby jetzt schon und ich versuche damit auch nicht meinen ex zurück zu bekommen, auch wenn ich ehrlich gesagt noch sehr an ihm hänge. 
Da ich ihm aber versprochen habe, dass wir diese Entscheidung gemeinsam treffen, kann ich ihn nicht ausschließen, und das will ich auch gar nicht. Ich vertraue ihm eigentlich, dass er weiß was in dieser Situation das beste ist. Trotzdem kann ich mich einfach nicht mit der Idee abfinden. 
Könnte er seine Meinung noch ändern? Denkt ihr wenn er den Ultraschall mit dem schlagenden Herzen sieht ändert das etwas? (Er weigert sich ja das baby als solches zu sehen weil es das natürlich leichter macht). Insgeheim hoff ich ja echt sehr dass er noch umschwänkt.
Ahja, wir sind beide 26.

Hallo Rosenquarz255,
Dir geht es mit dem Gedanken einer Abtreibung schlecht, wie soll dies dann anschließend sein.
Deine Angst eine Abtreibung nicht zu verkraften halte ich für berechtigt. Denn Männer wissen häufig nicht, was sie da von der Frau verlangen. Sie denken ein Eingriff und alles ist beim Alten. Aber sie übersehen die Tatsache, dass Mutter und Ungeborense bereits eine unbeschreibliche Einheit sind. Für Dich kann es eine Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.
Für wen soll den die Abtreibung das Beste sein? Außer für ihn uns seinen Geldbeutel?
Er hat da nicht Dich, und Deine Bedürfnisse im Blick. Darum fange an für Dich zu kämpfen.
VLG Yankho

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1. Februar 2017 um 19:26
In Antwort auf lavena7

Hallo liebe Rosenquarz,
 
am liebsten würde ich dich erstmal in den Arm nehmen...  mich rührt es gerade total, wie verzweifelt du nach einer Antwort auf all deine Fragen suchst...
 
Ich glaube, dass ihr beide, du und dein Ex-Freund, nach dem besten Weg sucht.
Aber ich glaube auch, dass ihr ganz unterschiedliche Voraussetzungen habt – eine ganz unterschiedliche Basis für eure Suche.
Dein Ex-Freund, er sieht gerade nur das Hier und Jetzt. Jetzt und Heute passt ihm ein Kind nicht (obwohl er viele Kinder möchte). Im Moment arbeitet in ihm sein Verstand. Und scheinbar ist er der Meinung, dass eine Abtreibung doch „das Beste“ wäre für – ja, für wen? Für ihn. Zumindest im Heute und Jetzt.
Du siehst einen viel weiteren zeitlichen Rahmen, du FÜHLST schon für dein Baby. Du LIEBST. Und gerade die Mutterliebe ist nicht zeitlich begrenzt, sie hält – weit über die Schwangerschaft, die ersten Wochen hinaus.
Gefühle haben ganz unterschiedliche Wirkungen, aber eine davon ist eine ganz wunderbare: dein Gefühl für dein Baby kann ganz viel Kraft freisetzen! Kraft auch dafür, aus deinen ganz individuellen „Rosenquarz-Voraussetzungen“ die besten Voraussetzungen für dein Baby zu machen!
Ich bin überzeugt, dass das Leben nicht immer die perfekten Voraussetzungen mitbringt. Aber es fordert uns heraus, das Beste aus ihnen zu machen. Und hier bist du Gestalterin, die Kreative – und die Kraft dazu, die trägst du jetzt schon in dir. Das höre ich aus jedem deiner Worte heraus.
Eine deiner Fragen war auch, ob seine Einstellung sich noch ändern könnte – ich denke, jeder werdende Vater, der erst in einem Schockzustande ist, hat die Chance, sich zu verändern. Aber das bringt nur das Leben mit sich – Chancen zur Veränderung! Es liegt in seiner Verantwortung, wie er sich seinem Leben stellen möchte.
 
Mir ist noch folgendes sehr wichtig: ich glaube nicht, dass es ein „Wir“ bei einer Abtreibung gibt, zumindest nicht in der direkten Betroffenheit. Ich bin geradezu über deinen Satz gestolpert: „Er will dass wir nächste Woche abtreiben“. Hier müsste doch ein DU stehen. Es betrifft dich ganz persönlich.
Es geht um dich! Um deinen Körper, deine Seele, dein Herz.
 
Worauf basiert dein Vertrauen, dass er gerade besser weiß als du, was das Beste ist für dich und dein Baby? Vertrauen ist wirklich etwas ganz Wichtiges. Darauf basieren unsere Beziehungen. Aber ich habe mich dann gefragt, ob denn Vertrauen Angst hervorbringt? Sollte Vertrauen dich nicht ruhiger werden lassen?
Ich möchte dir ganz viel Mut machen, auf dein Inneres zu vertrauen!
Was ist es, dass dir Hoffnung und Zuversicht gibt? Welcher Gedanke lässt dich ruhiger werden?
 
Du darfst hoffen! Das wünsche ich dir sehr. Und ich finde es wirklich gut, dass du dir Zeit zum Nachdenken nimmst!
Schreibt wieder, ich würde mich freuen!
 
Alles Liebe für dich, Lavena

Hallo liebe Lavena,
erstmal vielen Dank für deine lange und ausführliche und sehr, sehr liebe Antwort. Ich kann gerade jedes positive Wort sehr gut gebrauchen.

Ich habe irgendiwe das Gefühl, dass ich meinen Ex hier falsch beschrieben habe, oder zu knapp, oder aber dass es natürlich auch gar nicht geht ein konkretes Bild davon zu bekommen, wie er wirklich ist, wenn man ihn nicht persönlich kennt. Deshalb erkläre ich dir das ganze jetzt mal etwas ausführlicher (ich hoffe es wird nicht zu viel zum lesen):

Er hat mich zwar sehr verletzt mit seinen Entscheidungen, jedoch nicht aus bösem Willen heraus oder aus Achtlosigkeit, sondern einfach weil er selbst noch am Wachsen und Lektionen-des-Lebens-lernen ist. Diese Verletzungen, die er mir zugefügt hat, haben jedoch nichts mit unserer aktuellen Situation zu tun, und ich will ihn einfach nicht in dieser Entscheidung übergehen, nur weil ich mich verletzt fühle. Die eine Sache hat mit der anderen ja auch gar nichts zu tun. Und dafür, dass er mich offensichtlich nicht genug liebt, kann er ja nichts. Er kann sich ja nicht aussuchen, wen er lieben möchte. Aber eins weiß ich: Er würde das Baby mit Sicherheit lieben. Er gesteht sich vielleicht jetzt noch nicht ein, dass es schon ein Baby ist, weil er somit noch die Chance hat, es sozusagen für ihn rückgängig zu machen, und es sich leichter zu machen, aber ich bin mir sicher, dass wenn er es erstmal als solches wahrnehmen kann, er es ganz stark lieben würde. Das war ja auch der Hauptgrund warum er es nicht will. Er wünscht sich so sehr eine perfekte Familie für seine Kinder, da er selbst aus einer solchen kommt und sich nichts anderes vorstellen kann. Und er will für das Baby da sein, in jeder Lebenslage. Es tut ihm auch weh, nur daran zu denken sich mich in meiner Lage mit dem Baby allein vorzustellen, sodass ich keinen helfenden Papi habe, wenn ich mal müde und erschöpft bin und man sich die Dinge nicht aufteilen kann, so wie es sich laut ihm gehört. Und ich finde, er ist einfach eine ganz wundervolle Person und er wäre genau der Papi, den ich mir für das kleine Erdnüsschen wünschen würde. Er hat ja auch gesagt, dass er sein Bestes geben würde, um da zu sein, aber mit 600 km zwischen uns ist das halt nicht so leicht und er kann auch nicht einfach umziehen, da er noch eine Ausbildung neben dem Job für weitere 2 JAhre macht. Und er will von mir natürlich auch nicht verlangen, in seine Nähe zu ziehen, obwohl ich dort dann keinen hätte, meine Familie und Freunde nicht, und auch nicht ihn als Partner. Ich finde seine Gedanken ja auch echt verständlich und er meint auch das wichtigste ist, dass es mir gut geht und fragt mich alle 2 Stunden wies mir geht, was ich mache, esse, trinke, ob ich meine Blutwerte zurück habe, ob ich gut schlafen kann, breche und auch sonst alles andere. Der macht sich richtige Sorgen. Deshalb vertraue ich ihm auch so. Das hab ich schon vorher, seit ich ihn kannte, und es ist mir einfach geblieben. Vor allem jetzt, mit all den Hormonen, die ich in mir drinnen hab, und durch die ich mir selbst so fremd vorkomme, brauche ich einfach jemanden, dem ich vertraue. Und mit wem ich auch spreche, der einzige, der es schafft, dass es mir danach besser geht und ich mich nicht allein fühle, ist er. 

Mir ist schon klar, dass das auch viel daran liegen kann, dass ich ihn noch liebe und das alles nicht von gestern auf heute vergessen konnte. Aber ich finde auch, dass man objektiv sagen kann, dass er ein toller Mensch ist. Und dass er sich das Baby gern als Stein oder Zellhaufen vorstellen möchte, um sich nicht daran zu binden und an die Idee zu gewöhnen, dass es da eine kleine Version von ihm gibt, ist irgendwie auch verständlich, zumal er es ja auch erst seit 2 Tagen weiß. 

Er hat mir auch angeboten, zu einer Therapiesitzung zu gehen, damit ich mir klarer werde über meine Entscheidungen und er stellt mich immer in den Vordergrund. Er will, dass wir die Verantwortung teilen und die Entscheidung gemeinsam treffen, da er sagt, dass wir die Situation auch gemeinsam geschaffen haben. 
Trotzalledem ist es ihm aber dennoch wichtig, dass ich seine MEinung kenne, welche halt für eine Abtreibung ist.

Und genau aus diesem Grund ist es für mich so schwer seine Wünsche und Gefühle einfach hinten anzustellen. Weil er für mich einfach immer noch einer der wichtigsten und großartigsten MEnschen in meinem Leben ist. An erster Stelle steht zwar jetzt mein Erdnüsschen, an dessen Zukunft ich denke, aber ich kann ihn da nicht so leicht übergehen, ohne dass ich mich dann dafür schuldig fühlen würde.

Deshalb habe ich überlegt, ihn mit zum Ultraschall zu nehmen falls das irgendwie machbar ist, oder ihm ein Video zu schicken, damit er das Herz schlagen sieht. Er glaubt ja noch nicht dass es schon schlägt und er wollte auch das erste Ultraschallbild nicht sehen. Aber ich habe irgendwie die Hoffnung, dass wenn er sich darauf einlässt, er mich besser verstehen würde.

So, ich hoffe, dass war jetzt nicht zu sehr ins Detail, ich hab einfach mal niedergeschrieben, was mir so durch den Kopf geht. Ich hoffe, es ist jetzt etwas verständlicher wieso ich ihn so gern zumindest auf meiner Seite hätte bei der Entscheidung.

Ich wûnsche dir jedenfalls einen ganz wunderschönen Abend und hoffe wieder von dir zu hören. 

Ich drücke dich, 
Rosenquarz

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1. Februar 2017 um 20:20
In Antwort auf rosenquarz255

Hallo liebe Lavena,
erstmal vielen Dank für deine lange und ausführliche und sehr, sehr liebe Antwort. Ich kann gerade jedes positive Wort sehr gut gebrauchen.

Ich habe irgendiwe das Gefühl, dass ich meinen Ex hier falsch beschrieben habe, oder zu knapp, oder aber dass es natürlich auch gar nicht geht ein konkretes Bild davon zu bekommen, wie er wirklich ist, wenn man ihn nicht persönlich kennt. Deshalb erkläre ich dir das ganze jetzt mal etwas ausführlicher (ich hoffe es wird nicht zu viel zum lesen):

Er hat mich zwar sehr verletzt mit seinen Entscheidungen, jedoch nicht aus bösem Willen heraus oder aus Achtlosigkeit, sondern einfach weil er selbst noch am Wachsen und Lektionen-des-Lebens-lernen ist. Diese Verletzungen, die er mir zugefügt hat, haben jedoch nichts mit unserer aktuellen Situation zu tun, und ich will ihn einfach nicht in dieser Entscheidung übergehen, nur weil ich mich verletzt fühle. Die eine Sache hat mit der anderen ja auch gar nichts zu tun. Und dafür, dass er mich offensichtlich nicht genug liebt, kann er ja nichts. Er kann sich ja nicht aussuchen, wen er lieben möchte. Aber eins weiß ich: Er würde das Baby mit Sicherheit lieben. Er gesteht sich vielleicht jetzt noch nicht ein, dass es schon ein Baby ist, weil er somit noch die Chance hat, es sozusagen für ihn rückgängig zu machen, und es sich leichter zu machen, aber ich bin mir sicher, dass wenn er es erstmal als solches wahrnehmen kann, er es ganz stark lieben würde. Das war ja auch der Hauptgrund warum er es nicht will. Er wünscht sich so sehr eine perfekte Familie für seine Kinder, da er selbst aus einer solchen kommt und sich nichts anderes vorstellen kann. Und er will für das Baby da sein, in jeder Lebenslage. Es tut ihm auch weh, nur daran zu denken sich mich in meiner Lage mit dem Baby allein vorzustellen, sodass ich keinen helfenden Papi habe, wenn ich mal müde und erschöpft bin und man sich die Dinge nicht aufteilen kann, so wie es sich laut ihm gehört. Und ich finde, er ist einfach eine ganz wundervolle Person und er wäre genau der Papi, den ich mir für das kleine Erdnüsschen wünschen würde. Er hat ja auch gesagt, dass er sein Bestes geben würde, um da zu sein, aber mit 600 km zwischen uns ist das halt nicht so leicht und er kann auch nicht einfach umziehen, da er noch eine Ausbildung neben dem Job für weitere 2 JAhre macht. Und er will von mir natürlich auch nicht verlangen, in seine Nähe zu ziehen, obwohl ich dort dann keinen hätte, meine Familie und Freunde nicht, und auch nicht ihn als Partner. Ich finde seine Gedanken ja auch echt verständlich und er meint auch das wichtigste ist, dass es mir gut geht und fragt mich alle 2 Stunden wies mir geht, was ich mache, esse, trinke, ob ich meine Blutwerte zurück habe, ob ich gut schlafen kann, breche und auch sonst alles andere. Der macht sich richtige Sorgen. Deshalb vertraue ich ihm auch so. Das hab ich schon vorher, seit ich ihn kannte, und es ist mir einfach geblieben. Vor allem jetzt, mit all den Hormonen, die ich in mir drinnen hab, und durch die ich mir selbst so fremd vorkomme, brauche ich einfach jemanden, dem ich vertraue. Und mit wem ich auch spreche, der einzige, der es schafft, dass es mir danach besser geht und ich mich nicht allein fühle, ist er. 

Mir ist schon klar, dass das auch viel daran liegen kann, dass ich ihn noch liebe und das alles nicht von gestern auf heute vergessen konnte. Aber ich finde auch, dass man objektiv sagen kann, dass er ein toller Mensch ist. Und dass er sich das Baby gern als Stein oder Zellhaufen vorstellen möchte, um sich nicht daran zu binden und an die Idee zu gewöhnen, dass es da eine kleine Version von ihm gibt, ist irgendwie auch verständlich, zumal er es ja auch erst seit 2 Tagen weiß. 

Er hat mir auch angeboten, zu einer Therapiesitzung zu gehen, damit ich mir klarer werde über meine Entscheidungen und er stellt mich immer in den Vordergrund. Er will, dass wir die Verantwortung teilen und die Entscheidung gemeinsam treffen, da er sagt, dass wir die Situation auch gemeinsam geschaffen haben. 
Trotzalledem ist es ihm aber dennoch wichtig, dass ich seine MEinung kenne, welche halt für eine Abtreibung ist.

Und genau aus diesem Grund ist es für mich so schwer seine Wünsche und Gefühle einfach hinten anzustellen. Weil er für mich einfach immer noch einer der wichtigsten und großartigsten MEnschen in meinem Leben ist. An erster Stelle steht zwar jetzt mein Erdnüsschen, an dessen Zukunft ich denke, aber ich kann ihn da nicht so leicht übergehen, ohne dass ich mich dann dafür schuldig fühlen würde.

Deshalb habe ich überlegt, ihn mit zum Ultraschall zu nehmen falls das irgendwie machbar ist, oder ihm ein Video zu schicken, damit er das Herz schlagen sieht. Er glaubt ja noch nicht dass es schon schlägt und er wollte auch das erste Ultraschallbild nicht sehen. Aber ich habe irgendwie die Hoffnung, dass wenn er sich darauf einlässt, er mich besser verstehen würde.

So, ich hoffe, dass war jetzt nicht zu sehr ins Detail, ich hab einfach mal niedergeschrieben, was mir so durch den Kopf geht. Ich hoffe, es ist jetzt etwas verständlicher wieso ich ihn so gern zumindest auf meiner Seite hätte bei der Entscheidung.

Ich wûnsche dir jedenfalls einen ganz wunderschönen Abend und hoffe wieder von dir zu hören. 

Ich drücke dich, 
Rosenquarz

Ich lese immer nur er er er und noch mal er. Was ist mir DIR ?
denke doch mal an dich und nicht an ihn du bindest doch extrem an ihn und vertraust ihm blind.
Mit deinen 26 Jahren solltest du eine eigene Entscheidung treffen können....Ich konnte das mit 19 also sollte das für dich kein Problem sein.

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1. Februar 2017 um 20:30
In Antwort auf novembermama15

Ich lese immer nur er er er und noch mal er. Was ist mir DIR ?
denke doch mal an dich und nicht an ihn du bindest doch extrem an ihn und vertraust ihm blind.
Mit deinen 26 Jahren solltest du eine eigene Entscheidung treffen können....Ich konnte das mit 19 also sollte das für dich kein Problem sein.

Liebe Novembermama,

Keine Sorge, ich kann schon meine eigenen Entscheidungen treffen, aber ich wollte das nur mal klären, warum mir seine Meinung so wichtig ist. Natürlich weiß ich, dass es letztendlich mein Körper, und meine Entscheidung sind. Wenn es aber irgendwie möglich ist, würde ich echt gerne mit ihm auf einen Nenner kommen und ich wollte das einfach verständlich erklären, warum ich nicht einfach sagen will "Ja, pech gehabt, ich mach das was ich für richtig halte, und du zahlst dann" und warum ich trotzdem noch hoffe, dass wir mit der Situation so umgehen können, dass sich niemand am Ende hintergangen und in seinen Gefühlen nicht ernst genommen fühlt, denn das würde die Beziehung zwischen uns und somit auch zumindest von seiner Seite dann zum Baby auch nicht fördern. 
Ich möchte einfach noch hoffen, dass er einfach Zeit braucht, das zu verarbeiten, bzw den nötigen Input oder Anstoß um es anders sehen zu können. Darum gings mir eigentlich. Wenn dies nicht eintritt, dann muss ich eh alleine handeln, das ist mir klar, aber ein bisschen hoffen und um Meinungen fragen muss ich einfach noch.

 

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1. Februar 2017 um 20:43
In Antwort auf rosenquarz255

Liebe Novembermama,

Keine Sorge, ich kann schon meine eigenen Entscheidungen treffen, aber ich wollte das nur mal klären, warum mir seine Meinung so wichtig ist. Natürlich weiß ich, dass es letztendlich mein Körper, und meine Entscheidung sind. Wenn es aber irgendwie möglich ist, würde ich echt gerne mit ihm auf einen Nenner kommen und ich wollte das einfach verständlich erklären, warum ich nicht einfach sagen will "Ja, pech gehabt, ich mach das was ich für richtig halte, und du zahlst dann" und warum ich trotzdem noch hoffe, dass wir mit der Situation so umgehen können, dass sich niemand am Ende hintergangen und in seinen Gefühlen nicht ernst genommen fühlt, denn das würde die Beziehung zwischen uns und somit auch zumindest von seiner Seite dann zum Baby auch nicht fördern. 
Ich möchte einfach noch hoffen, dass er einfach Zeit braucht, das zu verarbeiten, bzw den nötigen Input oder Anstoß um es anders sehen zu können. Darum gings mir eigentlich. Wenn dies nicht eintritt, dann muss ich eh alleine handeln, das ist mir klar, aber ein bisschen hoffen und um Meinungen fragen muss ich einfach noch.

 

Ich kann dich schon ein wenig verstehen. Aber ich denke solltest du ihm zu liebe abtreiben wirst du einfach nicht froh... es lohnt sich nicht für einen anderen abzutreiben...
klar du willst das er euer kind genauso liebt wie du es jetzt schon tust.
Und wenn du ein schlechtes Gewissen hast das er dann zahlen muss kannst du zur Not immer noch angeben das du den Vater nicht kennst (er hat dann aber auch keine rechte).
So wie du schreibst hast du dich schon lange entschieden also teile ihm einfach deine Entscheidung mit.

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1. Februar 2017 um 21:03
In Antwort auf rosenquarz255

Hallo liebe Lavena,
erstmal vielen Dank für deine lange und ausführliche und sehr, sehr liebe Antwort. Ich kann gerade jedes positive Wort sehr gut gebrauchen.

Ich habe irgendiwe das Gefühl, dass ich meinen Ex hier falsch beschrieben habe, oder zu knapp, oder aber dass es natürlich auch gar nicht geht ein konkretes Bild davon zu bekommen, wie er wirklich ist, wenn man ihn nicht persönlich kennt. Deshalb erkläre ich dir das ganze jetzt mal etwas ausführlicher (ich hoffe es wird nicht zu viel zum lesen):

Er hat mich zwar sehr verletzt mit seinen Entscheidungen, jedoch nicht aus bösem Willen heraus oder aus Achtlosigkeit, sondern einfach weil er selbst noch am Wachsen und Lektionen-des-Lebens-lernen ist. Diese Verletzungen, die er mir zugefügt hat, haben jedoch nichts mit unserer aktuellen Situation zu tun, und ich will ihn einfach nicht in dieser Entscheidung übergehen, nur weil ich mich verletzt fühle. Die eine Sache hat mit der anderen ja auch gar nichts zu tun. Und dafür, dass er mich offensichtlich nicht genug liebt, kann er ja nichts. Er kann sich ja nicht aussuchen, wen er lieben möchte. Aber eins weiß ich: Er würde das Baby mit Sicherheit lieben. Er gesteht sich vielleicht jetzt noch nicht ein, dass es schon ein Baby ist, weil er somit noch die Chance hat, es sozusagen für ihn rückgängig zu machen, und es sich leichter zu machen, aber ich bin mir sicher, dass wenn er es erstmal als solches wahrnehmen kann, er es ganz stark lieben würde. Das war ja auch der Hauptgrund warum er es nicht will. Er wünscht sich so sehr eine perfekte Familie für seine Kinder, da er selbst aus einer solchen kommt und sich nichts anderes vorstellen kann. Und er will für das Baby da sein, in jeder Lebenslage. Es tut ihm auch weh, nur daran zu denken sich mich in meiner Lage mit dem Baby allein vorzustellen, sodass ich keinen helfenden Papi habe, wenn ich mal müde und erschöpft bin und man sich die Dinge nicht aufteilen kann, so wie es sich laut ihm gehört. Und ich finde, er ist einfach eine ganz wundervolle Person und er wäre genau der Papi, den ich mir für das kleine Erdnüsschen wünschen würde. Er hat ja auch gesagt, dass er sein Bestes geben würde, um da zu sein, aber mit 600 km zwischen uns ist das halt nicht so leicht und er kann auch nicht einfach umziehen, da er noch eine Ausbildung neben dem Job für weitere 2 JAhre macht. Und er will von mir natürlich auch nicht verlangen, in seine Nähe zu ziehen, obwohl ich dort dann keinen hätte, meine Familie und Freunde nicht, und auch nicht ihn als Partner. Ich finde seine Gedanken ja auch echt verständlich und er meint auch das wichtigste ist, dass es mir gut geht und fragt mich alle 2 Stunden wies mir geht, was ich mache, esse, trinke, ob ich meine Blutwerte zurück habe, ob ich gut schlafen kann, breche und auch sonst alles andere. Der macht sich richtige Sorgen. Deshalb vertraue ich ihm auch so. Das hab ich schon vorher, seit ich ihn kannte, und es ist mir einfach geblieben. Vor allem jetzt, mit all den Hormonen, die ich in mir drinnen hab, und durch die ich mir selbst so fremd vorkomme, brauche ich einfach jemanden, dem ich vertraue. Und mit wem ich auch spreche, der einzige, der es schafft, dass es mir danach besser geht und ich mich nicht allein fühle, ist er. 

Mir ist schon klar, dass das auch viel daran liegen kann, dass ich ihn noch liebe und das alles nicht von gestern auf heute vergessen konnte. Aber ich finde auch, dass man objektiv sagen kann, dass er ein toller Mensch ist. Und dass er sich das Baby gern als Stein oder Zellhaufen vorstellen möchte, um sich nicht daran zu binden und an die Idee zu gewöhnen, dass es da eine kleine Version von ihm gibt, ist irgendwie auch verständlich, zumal er es ja auch erst seit 2 Tagen weiß. 

Er hat mir auch angeboten, zu einer Therapiesitzung zu gehen, damit ich mir klarer werde über meine Entscheidungen und er stellt mich immer in den Vordergrund. Er will, dass wir die Verantwortung teilen und die Entscheidung gemeinsam treffen, da er sagt, dass wir die Situation auch gemeinsam geschaffen haben. 
Trotzalledem ist es ihm aber dennoch wichtig, dass ich seine MEinung kenne, welche halt für eine Abtreibung ist.

Und genau aus diesem Grund ist es für mich so schwer seine Wünsche und Gefühle einfach hinten anzustellen. Weil er für mich einfach immer noch einer der wichtigsten und großartigsten MEnschen in meinem Leben ist. An erster Stelle steht zwar jetzt mein Erdnüsschen, an dessen Zukunft ich denke, aber ich kann ihn da nicht so leicht übergehen, ohne dass ich mich dann dafür schuldig fühlen würde.

Deshalb habe ich überlegt, ihn mit zum Ultraschall zu nehmen falls das irgendwie machbar ist, oder ihm ein Video zu schicken, damit er das Herz schlagen sieht. Er glaubt ja noch nicht dass es schon schlägt und er wollte auch das erste Ultraschallbild nicht sehen. Aber ich habe irgendwie die Hoffnung, dass wenn er sich darauf einlässt, er mich besser verstehen würde.

So, ich hoffe, dass war jetzt nicht zu sehr ins Detail, ich hab einfach mal niedergeschrieben, was mir so durch den Kopf geht. Ich hoffe, es ist jetzt etwas verständlicher wieso ich ihn so gern zumindest auf meiner Seite hätte bei der Entscheidung.

Ich wûnsche dir jedenfalls einen ganz wunderschönen Abend und hoffe wieder von dir zu hören. 

Ich drücke dich, 
Rosenquarz

NEIN!
ich lese richtig raus, wie verliebt du bist. BITTE setz die rosarote Brille ab. Wenn du diesem Kerl wichtig wärst und er für dich etwas empfinden würde, wäre er für dich *UND DAS BABY* da!

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2. Februar 2017 um 7:06
In Antwort auf an0N_1276586899z

Wenn du das Baby haben möchtest, dann bekomme es bitte auch.

Es ist gut, wenn du ihn mitentscheiden lässt. ABER bei einer Schwangerschaft gibt es nur zwei Entscheidungen: austragen oder abtreiben, etwas dazwischen existiert nicht. Deine Haltung ist also löblich - aber was ist mit dir? Du lässt ihn mitentscheiden, er dich aber nicht, weil er seine Entscheidung - nämlich Abtreibung - durchsetzen will. 

Fakt ist, dass das Baby in deinem Körper ist, du also SELBST entscheiden musst. Und hier geht es auch im großen Stil um dich, denn DU müsstest durch die Prozedur der Abtreibung, DU müsstest damit klar kommen, mit diesem Wissen leben. Nicht er. Er hat ein Problem weniger. Er "steht dir bei" - ja, er sorgt dafür, dass du auch tatsächlich zum Arzt gehst und das Kind wegmachen lässt. Dann fährt er zu seiner Freundin zurück und das war's. Er wird dir unter Garantie nicht die nächsten Tage, Wochen oder Monate die Hand halten und für dich da sein, wenn es dir wegen der Abtreibung schlecht geht. Er kann mit seiner Freundin weitermachen, hat kein lästiges Kind mit einer Ex, die Ansprüche wegen des Kindes stellt. Und du sitzt zu Hause und bist tottraurig, weil das Baby weg ist, was du so gern gehabt hättest.

Und sorry, dass ich es so sagen muss: ER hat es verbockt! ER ist von einer Beziehung sofort zur nächsten gewechselt, ohne die Trennung zu verarbeiten. Dafür kannst du nichts, das hat er allein zu verantworten. Sowas macht man nicht, weil jede Trennung verarbeitet werden sollte, damit eben keine Gefühle zurück bleiben. Letztendlich warst du sein Trostpflaster. ER hat sich von dir getrennt, um zur Ex zurück zu gehen. ER hat kein Kondom benutzt, obwohl er doch grade keine Kinder oder zumindest keine Kinder mit dir will. Das alles hat ER allein zu verantworten.

So böse es klingt - er handelt nun egoistisch. Er will kein Kind irgendwo mit einer Ex aus einer kurzen Beziehung. Er will seine Ruhe, Ruhe mit der Freundin. Du musst ihn NICHT glücklich machen, das macht er ja auch nicht. Er ist bei seiner Freundin und sobald du abgetrieben hast verbindet euch nichts mehr. Deshalb musst du gar keine Rücksicht nehmen, das tut er ja auch nicht. Dein Leben geht weiter und du kannst entscheiden, ob du mit Baby glücklich wirst oder mit einer Abtreibung, die du gar nicht willst, unglücklich. Er wird dich nicht begleiten und dir das Händchen halten, er wohnt weit weg und ist zu seiner Ex zurück.

Entscheide also bitte, was DU willst und was DU leisten kannst. Und lass dich nicht bequatschen. Wenn du das Baby nicht abtreiben kannst und willst, dann bekomme es. Und treibe nicht ab, weil du Angst um seine Meinung oder euren Kontakt hast. Männer sind sooo schnell weg, auch bei Wunschkindern, dass du darauf keine Rücksicht nehmen musst. Du kannst auch erwarten, dass ER nach allem was gelaufen ist Rücksicht auf DICH nimmt. Eine Medaille hat nämlich immer zwei Seiten!

Fusselbiene, deinem Text stimme ich 100% zu!


Rosenquarz, du willst dein Kind, also bitte bekomme es. Treibst du gegen deinen Willen ab, zerstörst du DEIN Leben! Während er sich ins Fäustchen lacht....

Ich wünsche dir viel Kraft. Fall nicht auf seine Masche rein, lass dir kein schlechtes Gewissen machen oder dich gar bedrohen und nötigen.

Das Lächeln und die Liebe deines Kindes wird dich für alle Strapazen reich belohnen! 
 

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2. Februar 2017 um 9:58

Liebe Rosenquarz,
 
wow, das ist ein richtiges Plädoyer für deinen Ex-Freund, das du aufgeschrieben hast
Im Ernst – ich bin wirklich beeindruckt.. oder eher gerührt, wie du über ihn sprichst. Auch wenn du sicherlich verletzt bist (– wer ist das nicht, wenn er liebt?) versuchst du, seine Sicht zu verstehen und mit einzubeziehen in deine Überlegungen. Das spricht für dich, für deine Art – dass du ihn eben nicht übergehen möchtest in so einer unglaublich wichtigen Lebensfrage. Und da hast du auch dein Baby im Blick - die Beziehung der zwei. Ich wollte ihn in meiner Antwort an dich sicherlich nicht schlechtmachen.
 
Im Moment hast du etwas ganz entscheidendes deinem Ex-Freund „voraus“: dein Gefühl für deine „Erdnuss“, das dir quasi deinen Weg vorgibt. Dieses Gefühl, das kannst du nicht schaffen, es entsteht einfach. Und ich glaube, dieses Gefühl für unsere Kinder ist etwas ganz Besonderes, dass in uns gelegt ist. Es ist wie eine Kraftquelle, die unser ganzes Leben lang sprudelt. Jetzt überschwemmen Hormone deinen Körper, und auch das ist ganz toll eingerichtet – es hilft deinem Körper, die Schwangerschaft zu erhalten, aber es macht auch etwas mit dir, ganz tief innen. Diese Hormone und dein Gefühl schaffen eine Verbindung zu deinem Kind. Sichtbar in der Nabelschnur, aber auch eine unsichtbare Verbindung. Das alles lässt dich für dein Kind sprechen.
Dein Ex-Freund hat diese Gefühlsverbindung noch nicht (oder sie ist ihm noch nicht bewusst). Bei ihm darf es noch wachsen, das braucht Zeit! Ich finde es sehr hoffnungsvoll, was du über ihn schreibst – dass er sein Kind lieben wird, wenn er erst begreift, dass es sein Kind, ein Teil von ihm ist. Er weiß erst seit zwei Tagen, dass er Vater wird. Ich kann ihn auch verstehen, dass er gerade einfach noch überfordert ist. Dass sich vieles in ihm noch setzen muss, erst bei ihm ankommen muss.
 
Vielleicht ist das auch eine dieser Lektionen-des-Lebens, wie du es beschrieben hast. Dass seine Angst überwunden werden, dass das Bild von der „perfekten Familie“ auch etwas verändert werden kann. Hin zu einem Leben, wie ihr zwei es mit eurer Erdnuss gestalten könnt. Es liegt an euch, in euren Händen. Es muss nicht perfekt sein, für euer Kind ist es genug, wenn es das Beste ist, was ihr zwei schaffen könnt!
Und wie es mir scheint, habt ihr eine super Basis, um gemeinsam für euer Kind das Beste zu schaffen. Er ist der beste Papa für dein Baby, hast du geschrieben – was kann es besseres geben?
 
Dass du ihm so vertrauen kannst, finde ich schön. Es gibt eben diese Menschen, die uns so nahekommen, wie niemand anders. Ich möchte dir dein Vertrauen in ihn auf keinen Fall madigmachen. Ich möchte es mal anders ausdrücken: verliere nicht den Bezug zu deinem Inneren! Prüfe, was deine Angst dir sagen möchte – Angst ist ein Warnsignal, auch das ist eine Einrichtung unseres Körpers, die sinnvoll ist.
Und: was bringt Ruhe in dein Herz?
Was sagt dir dein Herz unabhängig davon, wie seine Entscheidung ausfällt? Vielleicht braucht deine Antwort darauf noch etwas Zeit - nimm sie dir!
 
Du schreibst davon, dass du hoffen willst – und das finde ich ganz, ganz toll!

Übrigens schlägt das Herz deines Babys schon seit dem 22. Tag. Auch wenn es nicht auf dem Ultraschall zu sehen ist, weil es eben noch ein winziges Erdnüsschen ist
Wann hast du denn den nächsten Ultraschall-Termin? Kann dein Ex-Freund denn mit?
 
Hab' einen schönen Tag!
Liebe Grüße von Lavena

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9. Februar 2017 um 12:05
In Antwort auf rosenquarz255

Also meine Situation ist folgende:
ich habe Anfang letzten Jahres einen Mann kennen gelernt, mit dem ich auch eine Beziehung eingegangen bin. Er kam gerade aus einer Beziehung und unsere wurde nach knapp 5 Monaten zur fernbeziehung. Dass das nicht leicht sein würde, wussten wir, haben es aber trotzdem versucht. Er wurde immer distanzierter und er sagte mir dann auch dass sich seine ex wieder gemeldet hat und er sich nun nicht entscheiden könne. Hauptgrund gegen mich schien am Ende die Distanz zu sein. Also trennten wir uns schlussendlich.
Jetzt, einen Monat später, die Bombe: bin in der 7. Woche schwanger. Er weiß es schon. Er ist für eine Abtreibung und hat mir auch ganz deutlich gemacht, dass dieses Kind unsere Leben sehr negativ beeinflussen würde, nie wirklich glücklich sein könnte und unsere Beziehung auf keinen Fall kitten kann. Andererseits tut es ihm auch leid für das Baby, weil er eigentlich viele Kinder möchte und er sagt, dass wenn es in der Beziehung entstanden wäre, das ganze kein Problem gewesen  wäre. Er will dass wir nächste Woche abtreiben, und ist auch für mich da und kommt zu mir für ein paar Tage. 
mir geht's mit dem Gedanken so schlecht abzutreiben, aber ich will sein Leben nicht zerstören (mir liegt total viel an ihm und er ist ein wirklich guter Mensch) und vor allem will ich für das Baby nur die besten Voraussetzungen. trotzdem heule ich die ganze Zeit und ich kann mir einfach nicht vorstellen wie ich nach einer Abtreibung damit leben sollte. Ich liebe dieses Baby jetzt schon und ich versuche damit auch nicht meinen ex zurück zu bekommen, auch wenn ich ehrlich gesagt noch sehr an ihm hänge. 
Da ich ihm aber versprochen habe, dass wir diese Entscheidung gemeinsam treffen, kann ich ihn nicht ausschließen, und das will ich auch gar nicht. Ich vertraue ihm eigentlich, dass er weiß was in dieser Situation das beste ist. Trotzdem kann ich mich einfach nicht mit der Idee abfinden. 
Könnte er seine Meinung noch ändern? Denkt ihr wenn er den Ultraschall mit dem schlagenden Herzen sieht ändert das etwas? (Er weigert sich ja das baby als solches zu sehen weil es das natürlich leichter macht). Insgeheim hoff ich ja echt sehr dass er noch umschwänkt.
Ahja, wir sind beide 26.

Hallo Rosenquarz,
 
wie geht es dir denn? War inzwischen der Ultraschalltermin und konnte dein Ex-Freund mit dabei sein?
 
Ich hoffe sehr, dass du einen wirklich guten Weg für dich finden konntest! Ohne, dass dein Herz dabei auf der Strecke bleibt.
 
Würde mich sehr freuen, wenn du nochmal schreibst!
 
Lavena

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