Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Schwangerschaft: Abtreibung, Schwangerschaftsabbruch

Bin im Zweifel

1. Februar 2009 um 14:32 Letzte Antwort: 2. Februar 2009 um 19:24

Hallo an alle die sich an dem schönen Sonntag hier in dem Forum rumtreiben.
Ich werde mich sehr freuen wenn jemand etwas zu meinem Beitrag schreibt,denn momentan es ist sehr wichtig für mich.
Ich bin 28,habe eine nicht ganz glückliche Beziehung,bin eine Studentin und vermute -auch schwanger.Mein Freund und ich haben bis jetzt zusammen ein Jahr gewohnt,er hat eine misslungene Ehe gehabt und daraus ein Kind,die Kleine ist schon 5.Da mein Freund und seine Ex das Kind immer geteil haben,war die kleine öfters bei uns,aus verschidenen Gründen ist die Mutter des Kindes abgehauen und mein Freund müsste Sorgerecht übernehemen.Natürlich ist dahin gezogen wo seine Eltern wohnen u.wo die Kliene zum Kindergarten geht.Ich bin nicht mitgegangen,da es für mich zu anstrengend war,ich habe meine Gründe,ist sehr lange Geschichte.Ich habe angefangen zu studieren,habe kleine Wohnung und wir führen die Beziehung weiter.Ich habe ganz viele Pläne in meinem Leben und möchte unabghängig von jemandem sein.
Ich habe immer Pille genohmen,vor zwei Monaten habe ich die abgesetzt .
Gestern habe ichTest gemacht,zwei sogar,beide waren positiv.Ich sollte eingentlich vor 5 Tagen meine Periode bekommen.Morgen muss ich natürlich zum FA.Ich vermute ich bin irgendwo in 2-3 Woche schwanger.
Was mein Problemm aber ist,das ich nicht weiss wie ich weiter handeln soll.Meine Mutter,wir habe sehr enge Bezihunh zu ein ander,ist dagegen und spricht für die Abtreibung.Mein Freund,weiss noch nicht genau,bistimmt nicht für die Abtreibung,aber Zukunft mit uns sehe ich nicht,wir haben schon Differenzen generel.
Ich weiss noch nicht 100% ob ich schwanger bin,habe aber schon jetzt Angst.Ich habe hier im Forum einiges gelesen,wie das so alles gemacht wird,in Frühschwangerschaft nur mit Tableten u.s.w..Ich weine wenn ich das ganze lese,ich kann mich nicht entscheiden.Ich bin verwirt,werde bald schon 30 und irgendwann soll es ja passieren,aber bis ich mit dem Studium vertig bin und dem ganzen werde ich schon über 30.Habe vor 3Jaheren eine OP auf dem Eistock erlebt.Habe Angst wenn ich dass mache,dass ich villeicht später Problemme haben werde und niemals ein Kind.Und haben wir überhaupt Recht zu entscheiden ob ein Wesen leben darf,vor allem nicht irgendeins,sondern ein Wesen von uns?Bitte um Rat.

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1. Februar 2009 um 22:49

Positive SSTest sind immer richtig!
Also erstmal herzlichen Glückwunsch zur SS. Wenn du 5 Tage überfällig bist, dann bist du jetzt nicht in der 2-3 SSW oche, sondern in der 4-5 sSW. Gezählt wird nämlich vom ersten tag der letzten Periode an.
ICh würde erstmal zum Frauenarzt gehen, um zu klären, ob die SS auch intakt ist. Falls ja, dann würde ich professionelle Hilfe aufsuchen und folgende Fragen klären:
a) wie hoch ist die finanzielle Hilfe für Schwangere die Studieren (laut meiner Freundin ziemlich hoch)
b) wie sieht es mit KITA Plätzen an der Uni aus ( gibt es in der Regel)
C) wie sieht es mit Adoption aus

Dann wurde ich mit dem Vater des Kindes sprechen. Meiner Ansicht nach, sollte er informiert werden. Wobei du das sicher besser einschätzen kannst.
Du hast noch 8 Wochen Zeit. Gib deinem Kind wenigsten die Chance und denk in Ruhe über alles nach. Das wenigstens bist du ihm schuldig,

lg und toi toi toi

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2. Februar 2009 um 6:29

Erst mal abklären ...
Hallo Jana,
bevor du dich total verrückt machst, klär es doch einfach mal beim Frauenarzt ab, ob du schwanger bist und wie weit du bist, dann siehst du klarer.

Ich denke, wenn der Test positiv war, besteht kaum noch ein Zweifel, daß sich da ein neues Leben in dir ist, denn das Schwangerschaftshormon ist nur dann im Körper, wenn man auch schwanger ist. Aber dein Doc kann dir genau erklären, wie das Kleine grad aussieht, was es schon alles kann und auch, wohin du dich wenden kannst um Hilfe zu bekommen.

Ich wurde mit 22 zum ersten Mal schwanger, trotz Pille - die hatte in Kombination mit Allergietabletten versagt. Erst mal war ich geschockt, wollte das Kind auf keinen Fall haben, mein damaliger Freund hatte mir grad erst eröffnet, daß er sich nicht auf eine Freundin allein festlegen wollte und ich befand mich ja mitten in der Probezeit zu nem neuen Job und hab erst mal alles nur schwarz gesehen - egal in welche Richtung ich blickte.

Meine beste Freundin war die Erste, die von meinem positiven Test erfuhr und war genauso geschockt wie ich - nur war sie wesentlich ruhiger und erklärte mir, daß ich mich auf jeden Fall erst genau beraten lassen sollte - sie machte mir sogar den Termin beim Frauenarzt und fuhr mit mir gemeinsam dort hin. Wobei ich schon zugeben muss, daß mir die ganze Zeit nur durch den Kopf ging: Du kannst das Kind nicht haben, alles spricht dagegen, das geht einfach nicht.

Als der Doc mich dann untersuchte und Ultraschall machte, sah man ganz deutlich, daß ich schwanger war und mitten in diesem ganzen unvorstellbaren Chaos sah ich zum ersten Mal ein Bild von dem kleinen Wesen in meinem Bauch und einen winzigen blinkenden hellen Punkt. Ich fragte den Doc danach und er erklärte mir, daß dies das Herz sei und das Blinken zustande komme, wenn es schlägt, weil jede Bewegung die Resonanz des Ultraschalls dann heller aussehen lasse.

Beim anschließenden Beratungsgespräch erzählte ich dem Doc von allem, was mich bedrückte und er hat mir gute Tipps gegeben, hat mir aber auch gleich Informationen zu verschiedenen Abtreibungsmethoden gegeben und mir erklärt, daß ich noch Zeit hätte mir in Ruhe alles durch den Kopf gehen zu lassen und daß es in meinen Händen läge, ob das kleine Leben in mir das Recht hätte zu bestehen.

Ich hab viele Tage drüber nachgedacht, mein Kopf sagte immer, es geht nicht anders, aber jedes Mal hab ich dann wieder an den blinkenden Punkt denken müssen und daran, daß das Herz schon schlägt, daß das Kleine sich praktisch schon bewegt und somit ja an sich schon lebt. Ich war bei verschiedenen Beratungsstellen und dort wurden mir auch Wege aufgezeigt das Kind zu bekommen ...

Kurz und gut, mein Sohn wird nächsten Sonntag 11 Jahre alt und ich bin mehr als nur froh, daß ich ihn nicht umgebracht habe, denn er ist einfach wunderbar. Ich war 3 Jahre alleinerziehend - wobei wir hier in Deutschland das Glück haben, daß wir da wirklich gut abgesichert sind und es schaffen können, wenn wir wollen - niemand behauptet, daß das leicht sein wird, aber wann ist im Leben schon mal was leicht?

Heute weiß ich, daß ich niemals mit dem Gedanken hätte leben können, daß ich es war, die meinem Kind das Recht auf Leben versagt hätte. Bei jedem Kinderwagen hätte ich ein schlechtes Gewissen gehabt, bei jedem Baby gedacht, das könnte jetzt meines sein - glücklich wäre ich auf jeden Fall nicht geworden.

Inzwischen bin ich seit 7 Jahren verheiratet - nicht mit dem Vater meines Sohnes ^^ - und bekomme im Sommer mein 4. Kind - worauf ich mich irrsinnig freue. Es ist wunderschön dabei helfen zu dürfen neues Leben in die Welt zu setzen und die Liebe, die dir dein Kind entgegen bringt ist so bedingungslos, daß du dir niemals Gedanken machen musst, ob es sich gelohnt hat oder nicht, erwidere sie einfach, das ist das Schönste was du tun kannst.

Ich hoffe du findest für dich die Entscheidung, die dich glücklich macht - sonst wirfst du bei einer Abtreibung nicht nur dein Kind sondern auch einen Großteil deines Lebens weg und das wär schade.

LG Nicci

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2. Februar 2009 um 18:12

Warum?
Warum hast Du überhaupt die Pille abgesetzt wenn Du keine Kinder willst und Dich nicht binden willst? Findest Du das nicht extrem naiv?

Und was, bitteschön, hat Deine Mutter mitzureden, wenns um DEIN Kind geht? Das ist die letzte Person die das was angeht!

Entschuldige - Du bist 28, man sollte eine Frau mit 28 die das Abi geschafft hat und ein Studium macht für so intelligent halten sich über die Konsequenzen ihres Tuns bewusst zu sein und genauso intelligent, dann auch die Verwantwortung tragen - vor allem, wenn es sich, so wie Du auch selber sagst, um Dein Kind, ein Wesen in Dir handelt!

Geh zu Deiner FÄ oder zu einer Beratungsstelle und lass DIch beraten was möglich ist - einem Mädel von 18 trau ich ne Abtreibung zu, aber nicht mehr einer erwachsenen Frau, die durchaus dazu bereit ist, Verantwortung zu übernehmen!

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2. Februar 2009 um 19:24

Jana865
Hallo Jana865,
Du hast mittlerweile Deinen Arztbesuch hinter Dir, was hat er den für ein Ergebnis gebracht?
Wenn Du beim Lesen, der Texte hier weinen mußt, vermute ich, daß Abtreibung für Dich keine gute Lösung wäre.
Du hast Angst, daß eine Abtreibung für Dich körperliche Folgen haben könnte. Diese Angst ist nicht ganz unberechtigt, denn es kann zu körperlichen und psychischen Nebenwirkungen kommen (vor-abtreibung.de;Knopf Risiko). Es könnte eine Verlusterfahrung für Dich werden, da Du rein generell Kinder haben möchtest. Durch Deine OP am Eierstock hast Du Dir schon Gedanken gemacht über den Wert von Leben. Wenn Du jetzt persönlich die Chance hast, würde ich sie nutzen, wäre mein persönlicher Rat. Denn Du weißt tatsächlich nicht, was für Chancen Dir das Leben noch bietet. Du bist die Mutter, in Dir wächst das Kind heran. Auch wenn es schmerzhaft ist, daß Deine Mutter Dich an diesem Punkt jetzt so hängen läßt. Aber es ist immer gut nach seiner eigenen Grundeinstellung zu gehen. Denn Du mußt nach einer Abtreibung damit zurecht kommen, und nicht Deine Mutter. Ich habe schon die Erfahrung gemacht, daß manche Eltern ihrern schwangeren Töchtern erst böse Steine in den Weg geworfen haben. Und als sie dann zum 1. mal das Enkelchen sahen, war alles vergessen und sie wurden zu großartigen Helfern.
Deine Beziehung ist gerade nicht ganz glücklich. Mache Deine Entscheidung nicht abhänig von der Beziehung, denn das Kind ist nicht sein Vater, sondern ein einzigartiges Orginal.
Wenn Du mal mit jemand über Deine ganze Situation reden magst, auch wie Du Dein Studium mit Kind managen kannst, kannst Du Dich bei profemina.de melden.

LG Itemba

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