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Bezug zum Kind? Vorfreude?

23. März 2005 um 17:33

Hi,
ich wollte mal fragen, wie es euch so geht. Ich bin jetzt in der 17.SS-Woche, aber irgendwie habe ich immernoch keinen Bezug zu dem kleinen Wesen in mir und ne Freude auf das Kind stellt sich auch nicht ein.(eher sehe ich die negativen Seiten). Gut, mir ist immernoch ab und zu schlecht (die Anfangszeit war total übel) und mein Bauch ist ein bißl größer, insofern merke ich schon, daß was anders ist, aber das wars auch schon. Diesen Montag hatte ich den letzten Arzttermin und ich habe gesehen, wie es die Fingerchen bewegte, am Daumen lutschte und Schuckauf hatte. Trotzdem kommt mir das alle so fremd vor und ich kann es nicht in Verbindung mit mir und meinem Körper bringen. Es ist so, als ob ich TV gucken würde, wenn ihr versteht,w as ich meine.Ich kann auch die Schwangeren nicht versthen, die sich "total" über ich Schwangerschaft und alle Veränderungen freuen. Das ist mir einfach zu viel. Damit keine Missverständisss enstehen: ich bzw. wir wollten das Kind, aber als ich dann nach dem 1. Versuch wirklich schwanger war, gings mir wochenlang ziemlich mies, weil ich mir auf einmal nicht mehr sicher war, ob ich das alles überhaupt will.

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23. März 2005 um 19:22

LaßDir Zeit...
Hallo Du!
Leider kann ich nicht aus der Perspektive einer Mutter oder angehenden Mutter sprechen, aber ich hoffe dennoch, daß Dir mein Zuspruch ein wenig Mut macht. Weißt Du, ich denke, daß es viele Frauen gibt, die mit einer Schwangerschaft überfordert sind. Ich finde es sehr gut und mutig, offen zu Deinen Gefühlen zu stehen. Das kann einfach hilfreich sein um sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Ich bin der festen Überzeugung, daß es bestimmt viele Schwangere gibt, denen es genauso geht wie Dir, aber sie wollen es sich nur nicht eingestehen. Es verändert sich wirklich viel für eine werdende Mutter: Körper,Familie, Ehe, Einstellung, Lebenswandel... Aber weißt Du, daran kann man auch wachsen. Ich finde es besser, wenn man sich offen mit diesem Spannungspunkt auseinandersetzt, als einen auf "happy" zu machen. Wichtig wäre halt nur, daß Du Dir ansiehst, woher Deine Ängste kommen ( Meiner Meinung nach sind das Ängste... ). Es hört sich zwar doof an, aber es gibt im Gesundheitsamt Anlaufstellen für schwangere Frauen, die sich genau mit diesen Themen auseinandersetzen. Schau Dir an und machDir bewußt,wovor Du Angst hast... Eigene Kindheit, Deine Mutter usw.... Und glaube mir,wenn Du den kleinen Wutzel dann erst mal im Arm hast und Dir bewußt bist, daß Du und Dein Kind alles schaffen könnt, dann wird auch für Dich die Sonne wieder scheinen. Kopf hoch und probiers einfach mal aus!
Liebe Grüsse! Ich glaub an Dich!

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23. März 2005 um 21:34
In Antwort auf sheena_12554558

LaßDir Zeit...
Hallo Du!
Leider kann ich nicht aus der Perspektive einer Mutter oder angehenden Mutter sprechen, aber ich hoffe dennoch, daß Dir mein Zuspruch ein wenig Mut macht. Weißt Du, ich denke, daß es viele Frauen gibt, die mit einer Schwangerschaft überfordert sind. Ich finde es sehr gut und mutig, offen zu Deinen Gefühlen zu stehen. Das kann einfach hilfreich sein um sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Ich bin der festen Überzeugung, daß es bestimmt viele Schwangere gibt, denen es genauso geht wie Dir, aber sie wollen es sich nur nicht eingestehen. Es verändert sich wirklich viel für eine werdende Mutter: Körper,Familie, Ehe, Einstellung, Lebenswandel... Aber weißt Du, daran kann man auch wachsen. Ich finde es besser, wenn man sich offen mit diesem Spannungspunkt auseinandersetzt, als einen auf "happy" zu machen. Wichtig wäre halt nur, daß Du Dir ansiehst, woher Deine Ängste kommen ( Meiner Meinung nach sind das Ängste... ). Es hört sich zwar doof an, aber es gibt im Gesundheitsamt Anlaufstellen für schwangere Frauen, die sich genau mit diesen Themen auseinandersetzen. Schau Dir an und machDir bewußt,wovor Du Angst hast... Eigene Kindheit, Deine Mutter usw.... Und glaube mir,wenn Du den kleinen Wutzel dann erst mal im Arm hast und Dir bewußt bist, daß Du und Dein Kind alles schaffen könnt, dann wird auch für Dich die Sonne wieder scheinen. Kopf hoch und probiers einfach mal aus!
Liebe Grüsse! Ich glaub an Dich!

Keine Sorge!
Bin in der 12. Woche und hab beruflich mit Babys zu tun. Hab zu meinem eigenen auch noch kein richtiges Verhältnis. Mal durchfluten mich Glücksgefühle, mal ist alles ganz weit weg. Hab manchmal Angst, dass ich mein Baby genauso sehen werde, wie jedes andere auch -mit einer gewissen Distanz.
Dann baue ich auf die Aussage einer Hebamme, die kürzlich selbst entbunden hat. Sie sagte, das Gefühl war ganz plötzlich da, als sie ihr Baby im Arm hielt. Da kam die ganz große Mutterliebe, so wie sie immer beschrieben wird.
Vielleicht hilft dir das ja auch ein bisschen.
LG Flauschi

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24. März 2005 um 8:54

Du sprichts mir aus der seele...
...denn genauso geht es mir auch. ich hatte schon das total schlechte gewissen i.d. ersten 2 wochen, weil alle sich gefreut haben, aber ich irgendwie nicht. so geht es mir heute noch, daß ich das gefühl hab, jeder dem wir davon erzählen, freut sich mehr als ich (auch mein freund ist total hin und weg...). aber mein fa, sowie meine mutter und meine "schwiegermutter" haben gesagt, daß das ganz normal ist und ich mal abwarten soll, bis ich das kind spüre. das hat dann auch meinen freund beruhigt, der auch schon ganz verunsichert war, wg. mir.
mit dem ultraschall, genauso hab ich es auch beschrieben... als würde ich irgendwie fernseh gucken. aber ich denke/hoffe das renkt sich ein. schließlich müssen wir uns an eine immense umstellung (körperlich, seelisch usw.) gewöhnen. das dauert natürlich.
ich drück uns auf jedenfall die daumen
lg
petrine, 13ssw

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