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Beziehungsprobleme Umgang mit der Fehlgeburt

2. März 2013 um 13:27

Hallo,

ich bin momentan sehr verzweifelt. Vor einer Woche erlitt ich in der 18. SSw eine Fehlgeburt. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll, bin so leer traurig, würde mich am liebsten nur vergraben. Die Welt steht still.
Hinzu kommt jetzt das mein Freund ganz anders damit umgeht. Er erklärt sich alles rational. Ich weiß jeder trauert anders, aber ich fühle mich so allein mit meinem Schmerz, weiß gerade nicht was schlimmer ist, der Verlust meines Kindes oder die Reaktion von ihm. Ich sage ihm, dass ich ihn brauche, einfach nur Dasein. Er findet aber keine Zeit, weil gerade ein Freund aus der Ferne da ist, nicht mal eine halbe Stunde.
Ich bin enttäuscht, habe Angst das daran unsere Liebe auch noch zerbricht.

Würde mich freuen, wenn jemand antwortet.

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2. März 2013 um 21:27

Tut mir sehr leid
Ich hatte diese Woche ebenfalls eine Fehlgeburt in der 11ssw. Kann dir also zumindest in etwa nachempfinden, wie du dich fühlst.
Mein Mann geht auch ganz anders damit um, als ich.
Männer können nicht so fühlen wie Frauen. Sie hatten das Kind ja auch nicht unter ihrem Herzen. Für sie ist es ja schon schwer, sich auf die Schwangerschaft einzustellen, bevor der Bauch sich kugelt. Sie fühlen ja nicht das, was wir fühlen.
Also wie sollen sie diese extreme Trauer nachempfinden, die wir durch den Verlust des Babys empfinden.
Rede mit ihm, sag ihm dass du aktzeptierst, dass er anders trauert, aber bitte ihn darum für dich da zu sein. Die Männer fühlen sich oft auch einfach nur hilflos, wenn wir im einen Moment noch normal auf der Couch sitzen und im nächsten moment weinend zusammenbrechen, vielleicht nur weil wir selbst einen "falschen" Gedanken hatten.

Und gib dir vor allem Zeit. Ich hatte am Donerstag die AS und dachte in jedem guten Moment, ok jetzt gehts. Um so mehr hat mich die nächste Heutattacke wieder runter gezogen. Wir brauchen jetzt einfach etwas Zeit, um das Geschehene zumindest als Tatsache zu aktzeptieren...denn verstehen werden wir das wohl nie (zumindest unser Herz nicht)

Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft und dass dein Partner erkennt wie sehr du ihn brauchst!!!!

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3. März 2013 um 11:09

Hallo Sarah
es ist wahrlich schwierig, wenn der Partner anders mit der Trauer umgeht als man selbst. Ich weine auch viel und stecke tief fest in meiner Trauer und suche auch die Nähe zu meinem Schatz, aber er möchte sich lieber ablenken. Man muss versuchen dies irgendwie zu akzeptieren. Vielleicht kannst du deinem Freund mal vorschlagen, dass ihr einen gemeinsamen Abend in den nächsten Tagen nur für euch habt. Vielleicht mal ins Kino und vorab schön Essen geht?

Wenn du magst, kannst du dich auch gerne bei uns in der Gruppe austauschen. Wir sind alle Sternenkinder-Mamis:

http://forum.gofeminin.de/forum/matern1/__f203992_matern1--love-Mit-unseren-Sternchen-fest-im-Herzen-ange-hibbeln-wir-ins-Gluck-5-love-los-2013.html

Ganz liebe Grüße

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