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Beziehungspause in der Schwangerschaft

18. März um 13:48

Liebe werdende-Mutter und werdende-Väter und die, die es noch werden wollen,

Ich danke euch jetzt schon für die Zeit, die ihr euch nimmt um meine Geschichte sich durchzulesen. Ich dachte ich könnte sie etwas kürzer verfassen aber irgendwo wollte ich auch, dass ihr ein Überblick bekommt und euch eure Meinung bilden könnt. Denn am Ende wünsche ich mir Rat und Meinungen sowie Ansichten (Gerne auch pro und Kontra).

Ich bin 30 und in der 9.SS. Mein Freund hat nicht mit der Schwangerschaft gerechnet aber noch eine Abtreibung wie bei meinem Ex-Freund mache ich nicht mit! Außerdem wünsche ich mir das Kind! Also willigte er ein, obwohl wir gerade Mal 7.Monate zusammen sind (+ 3 Jahre gute Freundschaft in Studium).

Ich arbeite sehr viel (2 Jobs + Vollzeitstudium). Oft kommt noch Kleinkram dazu, wo ich 1-3 Mal in Jahr gefragt werde. Ich bekomme keine Unterstützung und muss mein Studium selbst finanzieren. Jetzt bin ich nur noch 2 Semester davon entfernt meinen Masterabschluss zu bekommen. Mein Körper grenzt oft an Erschöpfung und Müdigkeit und ich bin auch schon öfter zusammengebrochen, da ich super empfindlich bin gegenüber Stress. Ich gehe aber oft an meine Grenze, weil es nicht anders geht während meines Studiums. Meine Ärzte wissen das und wenn es zu viel wird, schreiben sie mich krank. Ich lasse mich aber selten krank schreiben, da ich schlechtes Gewissen habe und keiner soll wissen, dass ich in Wirklichkeit "schwach" bin, aber mein Freund weiss Bescheid.

Durch die Schwangerschaft ist alles noch schwerer geworden. Ich habe Schmerzen in Unterleib, sobald ich Stress habe. Mittlerweile habe ich mir Urlaub genommen und liege nur noch rum. Das klappt gut und ich bin ausgeschlafen. Keine Schmerzen mehr. Der Fötus ist leider unterentwickelt. Mein Freund meint ich ernähre mich gesund, ich weiss was ich da macht, ich werde das schon hinkriegen. Ich mache mir natürlich trotzdem Sorgen.

Mein Freund versucht mich zu unterstützen aber in unsere Beziehung war ich immer die, die alles gemacht habe. So komme ich erschöpft nach Hause und fange an einzukaufen, zu kochen, Katzenklo sauber zu machen... Mein Freund wundert sich dann was ich so lange mache und wenn er sieht, dass ich grad abwasche, fragt er auch ob er nicht das machen soll. Ich lehne ab, da ich ja schon mittendrin bin und fast fertig. Aber z.B. bei Bettwäsche wechseln konnte er mir nicht helfen, weil seine Schulter weh tut. Sobald er sagt ihn tut was weh, kümmere ich mich darum. Ich habe ihn darauf massiert und verwöhnt, wie immer. Ich befriedige ihn oft ohne das wir Sex haben. Er liegt nur da und entspannt sich. Auch beim Sex liegt er meistens unten und ich mache. Jeden Tag ist mein Körper wie tot und ich liege im Bett und weine. Ich versuche meinen Körper selbst zu massieren. Mein Freund hat mich bis jetzt 2 Mal massiert und immer für 5-10 min, und auch nur wenn ich ihm frage. Ich frage sowas ungern. Meine Meinung nach kann man auch so den anderen was gutes tun ohne daß er was sagen muss.

Ich versuche gesund zu essen, mich irgendwie fit zu halten um nicht krank zu werden. Ich wünsche mir, dass er sich mehr um mich kümmert. Nicht nur sagt "du brauchst ein Bad", dabei habe ich keine Badewanne und bei ihn wohnt noch ein Kumpel. Aber er kann ja mit mir ins Wellness gehen. Das letzte Mal in Wellness hatte ich ihn zum Weihnachten geschenkt (200€, das ist sehr viel Geld für mich). Dazu noch ein selbstgemachte Adventskalender mit selbstgemachten Sachen. Sein Geschenk war ausgedruckte Bilder und ein kleines Kuscheltier. Ich hatte mich gefreut. Gewünscht habe ich mir ein Armband mit eine Gravur. Aber ich freue mich, dass er auch selbst was gemacht hat. Dennoch habe ich das Gefühl ich bedeute ihn nicht soviel wie er mir. Auch sorge/kümmere ich mich mehr um ihn als er um mich. Und jetzt in der Schwangerschaft wünsche ich mir, dass ich irgendwo auch Mal in Mittelpunkt stehe und Aufmerksamkeit bekomme.
Aber ich kann einfach nicht mehr. Ich habe ihn gesagt, dass ich mein Kind, ihn und meine Katze nicht hinterher rennen kann. Er meinte, dass er wird mir dabei helfen. Und um das Kind wird er sich auch kümmern. Aber wie er sich um mich kümmert, habe ich so starke Zweifeln. Auch der Alltag, weshalb ich nicht mit ihn zusammenziehen will. Wenn das Katzenstreu über den ganzen Boden verteilt ist, wird er nichts aufgeräumt. Ich hänge bei ihn die Wäsche auf, koche für ihn und sein Mitbewohner, wasche ab und gehe einkaufen. Oft sieht er die Dinge nicht, die in Alltag erledigt werden muss. Er verlangt von mir klare Anweisungen. Daraufhin habe ich nicht mehr gewusst was ich sagen soll und habe geweint. Er hat gelacht und meinte es wäre ein Scherz. Zudem verlangt er auch, dass ich selbstständig bleibe. Er meint zu mir, man kann nie die Zukunft voraussagen und man muss lernen mit der Ungewissheit zu leben. Ich habe soviel Sorgen, wie das mit dem Kind klappen soll. Zudem bin ich schon jetzt extrem erschöpft.

Seit der Schwangerschaft habe ich 2 Freundinnen eingeweiht, sie fragen täglich wie es mir geht und das freut mich. Er fragt nicht täglich und er schreibt mir irgendwann in Laufe des Tages, oft auch kurz bevor er schlafen geht. Er meint auch, dass er nicht mit meine Freundinnen mithalten kann. Nun habe ich vor 4 Tagen Schluss gemacht trotz Schwangerschaft. Mit ihn hatte ich ein letztes Gespräch vor 2 Tagen, das Ergebnis war, ich muss es wissen. Er kann nichts mehr tun.

Er geht jetzt erstmal für 3 Wochen mit seine Jungs in Urlaub. Solange ist Beziehungspause. Das ist nicht das erste Mal das ich Schluss machen. Ich stand schon 3 Mal in dem 7 Monaten vor Erschöpfung und war am Ende.

Ich habe jetzt die Möglichkeit ihn hinterher zu rennen wie vorher und versuchen alles wieder gut zu machen. Ein Grund wäre für das Kind. Oder ich lasse es einfach sein und ziehe es alleine durch. Was ist eure Meinung?

Ganz besonders interessiert mich auch wie andere Männer zu ihre Frauen sind. Erwarte ich zu viel? Verlange ich einfach zu viel? Muss ich klare Anweisungen geben?

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18. März um 13:50
In Antwort auf annabellaaa

Liebe werdende-Mutter und werdende-Väter und die, die es noch werden wollen, 

Ich danke euch jetzt schon für die Zeit, die ihr euch nimmt um meine Geschichte sich durchzulesen. Ich dachte ich könnte sie etwas kürzer verfassen aber irgendwo wollte ich auch, dass ihr ein Überblick bekommt und euch eure Meinung bilden könnt. Denn am Ende wünsche ich mir Rat und Meinungen sowie Ansichten (Gerne auch pro und Kontra). 

Ich bin 30 und in der 9.SS. Mein Freund hat nicht mit der Schwangerschaft gerechnet aber noch eine Abtreibung wie bei meinem Ex-Freund mache ich nicht mit! Außerdem wünsche ich mir das Kind! Also willigte er ein, obwohl wir gerade Mal 7.Monate zusammen sind (+ 3 Jahre gute Freundschaft in Studium).

Ich arbeite sehr viel (2 Jobs + Vollzeitstudium). Oft kommt noch Kleinkram dazu, wo ich 1-3 Mal in Jahr gefragt werde. Ich bekomme keine Unterstützung und muss mein Studium selbst finanzieren. Jetzt bin ich nur noch 2 Semester davon entfernt meinen Masterabschluss zu bekommen. Mein Körper grenzt oft an Erschöpfung und Müdigkeit und ich bin auch schon öfter zusammengebrochen, da ich super empfindlich bin gegenüber Stress. Ich gehe aber oft an meine Grenze, weil es nicht anders geht während meines Studiums. Meine Ärzte wissen das und wenn es zu viel wird, schreiben sie mich krank. Ich lasse mich aber selten krank schreiben, da ich schlechtes Gewissen habe und keiner soll wissen, dass ich in Wirklichkeit "schwach" bin, aber mein Freund weiss Bescheid.

Durch die Schwangerschaft ist alles noch schwerer geworden. Ich habe Schmerzen in Unterleib, sobald ich Stress habe. Mittlerweile habe ich mir Urlaub genommen und liege nur noch rum. Das klappt gut und ich bin ausgeschlafen. Keine Schmerzen mehr. Der Fötus ist leider unterentwickelt. Mein Freund meint ich ernähre mich gesund, ich weiss was ich da macht, ich werde das schon hinkriegen. Ich mache mir natürlich trotzdem Sorgen.

Mein Freund versucht mich zu unterstützen aber in unsere Beziehung war ich immer die, die alles gemacht habe. So komme ich erschöpft nach Hause und fange an einzukaufen, zu kochen, Katzenklo sauber zu machen... Mein Freund wundert sich dann was ich so lange mache und wenn er sieht, dass ich grad abwasche, fragt er auch ob er nicht das machen soll. Ich lehne ab, da ich ja schon mittendrin bin und fast fertig. Aber z.B. bei Bettwäsche wechseln konnte er mir nicht helfen, weil seine Schulter weh tut. Sobald er sagt ihn tut was weh, kümmere ich mich darum. Ich habe ihn darauf massiert und verwöhnt, wie immer. Ich befriedige ihn oft ohne das wir Sex haben. Er liegt nur da und entspannt sich. Auch beim Sex liegt er meistens unten und ich mache. Jeden Tag ist mein Körper wie tot und ich liege im Bett und weine. Ich versuche meinen Körper selbst zu massieren. Mein Freund hat mich bis jetzt 2 Mal massiert und immer für 5-10 min, und auch nur wenn ich ihm frage. Ich frage sowas ungern. Meine Meinung nach kann man auch so den anderen was gutes tun ohne daß er was sagen muss.

Ich versuche gesund zu essen, mich irgendwie fit zu halten um nicht krank zu werden. Ich wünsche mir, dass er sich mehr um mich kümmert. Nicht nur sagt "du brauchst ein Bad", dabei habe ich keine Badewanne und bei ihn wohnt noch ein Kumpel. Aber er kann ja mit mir ins Wellness gehen. Das letzte Mal in Wellness hatte ich ihn zum Weihnachten geschenkt (200€, das ist sehr viel Geld für mich). Dazu noch ein selbstgemachte Adventskalender mit selbstgemachten Sachen. Sein Geschenk war ausgedruckte Bilder und ein kleines Kuscheltier. Ich hatte mich gefreut. Gewünscht habe ich mir ein Armband mit eine Gravur. Aber ich freue mich, dass er auch selbst was gemacht hat. Dennoch habe ich das Gefühl ich bedeute ihn nicht soviel wie er mir. Auch sorge/kümmere ich mich mehr um ihn als er um mich. Und jetzt in der Schwangerschaft wünsche ich mir, dass ich irgendwo auch Mal in Mittelpunkt stehe und Aufmerksamkeit bekomme.
Aber ich kann einfach nicht mehr. Ich habe ihn gesagt, dass ich mein Kind, ihn und meine Katze nicht hinterher rennen kann. Er meinte, dass er wird mir dabei helfen. Und um das Kind wird er sich auch kümmern. Aber wie er sich um mich kümmert, habe ich so starke Zweifeln. Auch der Alltag, weshalb ich nicht mit ihn zusammenziehen will. Wenn das Katzenstreu über den ganzen Boden verteilt ist, wird er nichts aufgeräumt. Ich hänge bei ihn die Wäsche auf, koche für ihn und sein Mitbewohner, wasche ab und gehe einkaufen. Oft sieht er die Dinge nicht, die in Alltag erledigt werden muss. Er verlangt von mir klare Anweisungen. Daraufhin habe ich nicht mehr gewusst was ich sagen soll und habe geweint. Er hat gelacht und meinte es wäre ein Scherz. Zudem verlangt er auch, dass ich selbstständig bleibe. Er meint zu mir, man kann nie die Zukunft voraussagen und man muss lernen mit der Ungewissheit zu leben. Ich habe soviel Sorgen, wie das mit dem Kind klappen soll. Zudem bin ich schon jetzt extrem erschöpft.

Seit der Schwangerschaft habe ich 2 Freundinnen eingeweiht, sie fragen täglich wie es mir geht und das freut mich. Er fragt nicht täglich und er schreibt mir irgendwann in Laufe des Tages, oft auch kurz bevor er schlafen geht. Er meint auch, dass er nicht mit meine Freundinnen mithalten kann. Nun habe ich vor 4 Tagen Schluss gemacht trotz Schwangerschaft. Mit ihn hatte ich ein letztes Gespräch vor 2 Tagen, das Ergebnis war, ich muss es wissen. Er kann nichts mehr tun.

Er geht jetzt erstmal für 3 Wochen mit seine Jungs in Urlaub. Solange ist Beziehungspause. Das ist nicht das erste Mal das ich Schluss machen. Ich stand schon 3 Mal in dem 7 Monaten vor Erschöpfung und war am Ende. 

Ich habe jetzt die Möglichkeit ihn hinterher zu rennen wie vorher und versuchen alles wieder gut zu machen. Ein Grund wäre für das Kind. Oder ich lasse es einfach sein und ziehe es alleine durch. Was ist eure Meinung?

Ganz besonders interessiert mich auch wie andere Männer zu ihre Frauen sind. Erwarte ich zu viel? Verlange ich einfach zu viel? Muss ich klare Anweisungen geben? 
 

*Mütter

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18. März um 14:50

Puh 7 Momate Beziehung und schon solche Probleme.... Wenn die Grundlage nicht stimmr kann ich mir nicht vorstellen, dass das dauerhaft was werden kann mit euch. Gerade schwanger und mit Kind im Studium braucht man partnerseits volle Unterstützung. Evtl hilft es erstmal, wenn du klare Ansagen machst. Aber wenn das nichts bringt wird es alleine wahrscheinlich stressfreier sein.

Über meinen Mann kann ich mich nicht beschweren. Er macht seinen Anteil im Haushalt (ich mag es nicht so, wenn man sagt, "mein Mann hilft mir im Haushalt", denn mal ehrlich, es ist auch zu 50 Prozent seiner!) ohne zu Murren, er kümmert sich um die Kinder, man muss nicht groß bitten und betteln - und alles trotz stressigem Job und Schichtarbeit. Das freut mich sehr, vor allem, weil er es einfach macht und die Arbeit auch sieht. Das kenne ich von meinem Ex-Mann zB gar nicht, den musste man um jede Kleinigkeit bitten. Ätzend.
 

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18. März um 15:38
In Antwort auf wonderwoman80

Puh 7 Momate Beziehung und schon solche Probleme.... Wenn die Grundlage nicht stimmr kann ich mir nicht vorstellen, dass das dauerhaft was werden kann mit euch. Gerade schwanger und mit Kind im Studium braucht man partnerseits volle Unterstützung. Evtl hilft es erstmal, wenn du klare Ansagen machst. Aber wenn das nichts bringt wird es alleine wahrscheinlich stressfreier sein.

Über meinen Mann kann ich mich nicht beschweren. Er macht seinen Anteil im Haushalt (ich mag es nicht so, wenn man sagt, "mein Mann hilft mir im Haushalt", denn mal ehrlich, es ist auch zu 50 Prozent seiner!) ohne zu Murren, er kümmert sich um die Kinder, man muss nicht groß bitten und betteln - und alles trotz stressigem Job und Schichtarbeit. Das freut mich sehr, vor allem, weil er es einfach macht und die Arbeit auch sieht. Das kenne ich von meinem Ex-Mann zB gar nicht, den musste man um jede Kleinigkeit bitten. Ätzend.
 

Danke dir für deine Meinung. Ich hatte auch immer ein unguTest Gefühl. Für mich wird es nicht einfach alleine zu sein. Wünsche mir natürlich auch so ein Mann wie deiner. Aber ich freue mich trotzdem auf das Baby.

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18. März um 19:21

Damals war ich 25 und mit meinem Ex-Freund noch zusammen. Er wollte nach 8 Jahre Beziehung Schluss machen, wenn ich das Kind bekommen. Meine Familie hat mir gesagt, sie unterstützen mich nicht. Damals war ich kurz vor beenden der Ausbildung, also noch kein Job. Ich wollte das Kind, aber jeder war dagegen. Ich habe danach 2 Jahre Therapie gemacht um den Verlust zu verarbeiten und habe endlich mich auch von meinem Ex-Freund getrennt.

Nun bin ich 30, kurz vor Masterabschluss (2 Kurse + Masterarbeit). Das Kind ist gewollt. Wir haben darüber gesprochen als wir zusammen gekommen sind von Anfang an. Er wollte erst nächstes Jahr meinte er zu mir. Aber jetzt ist es so, und er hat es hingenommen. Es geht also hier nicht um Abtreibung oder nicht. Sondern ob alleine besser ist oder mit Mann. Wobei wie oben beschrieben ich mich gerade nicht unterstützt fühle. Wir wohnen nicht zusammen. Und ich möchte auch nicht zu ihn ziehen. Die Gegen ist eher was für junge wilde Menschen. In meine Wohnung will er nicht ziehen. Sie sei zu klein. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich was verändert, wenn wir zusammenziehen, kann ich nicht einschätzen. 

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18. März um 19:39

Was meinst du genau mit Klartext? Eine Liste mit dem was er in Haushalt machen soll? Ich wünsche mir eher, dass er sich um mich bemüht. Eine Massage oder Blumen wäre schön. Ich habe noch keine Blumen bekommen. Aber das zusagen, finde ich etwas unangenehm. 

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18. März um 20:05

Ich kann nur von meinem Mann sprechen und sagen, dass er sich, was den Haushalt angeht, immer bemüht. Es ist nicht so, wie ich es machen würde und ab und an reicht es mir eigentlich auch nicht, aber ich kann von ihm ja nicht verlangen, dass er mein Empfinden hat. Da ist jeder anders. Er kocht die Tage, die ich beruflich später nach Hause komme und wäscht sogar die Wäsche (das hab ich ihm beigebracht😆), wenn ich spät arbeiten muss.
Er ist, was die Kinder betrifft, immer da. Bis auf die Hausaufgabenbetreuung unserer Großen. Da hapert es aber eher an der Kommunikation zwischen Vater und Tochter.
Das wirklich einzige was mich auch nach 17 Jahren noch stört ist sein gestörter Tagesrhythmus. Er geht megaspät ins Bett, obwohl er früh raus muss. Dafür.schläft er dann mittags 3 Std. In den Stunden hängen die beiden Kleinen dann ab und an in der Luft. Das finde ich wirklich blöd.
Aber wer ist schon perfekt. Ich bin es jedenfalls nicht.

Ich kann dir nur zu deiner Situation sagen, dass du dich doch innerlich schon entschieden hast. Alle aufgeführten Argumente sind gegen ihn. Also solltest du dir endlich eingestehen, dass du das so nicht willst.
Du schaffst das auch ohne Mann bzw. Papazeit sollte das Baby/Kind immer haben und dafür solltest du auch kämpfen. Aber eine Beziehung zu führen, die man nicht will, nur des Kindes wegen, ist falsch. Denn nur glückliche Mütter erziehen glückliche Kinder.

Daher mein Rat: Lass es sein mit dem Mann, aber lass ihn Vater sein.
Und auch mit Kind findet man einen neuen Partner.

Alles Liebe und eine schöne Schwangerschaft.

PS: Jetzt schon Diakonie, ProFamila ansteuern für Unterstützung. Die KfW vergibt Ausblidungskredite. Da anfragem für die letzten 1.5 Jahre. Dann fallen die Jobs weg.
Das Kind hat Anspruch auf Unterhalt. Unterhaltsvorschusskasse anfragen.
Jugendamt anfragen wegen einer Beistandsschaft fürs Kind. Die helfen dir nach der Geburt mit allem bürokratischen.
Wohngeld beantragen.
Wir sind in Deutschland. Hilfe bekommt man. Man muss nur wissen, wo man fragen muss.😊
 

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18. März um 21:25
In Antwort auf muttimal4

Ich kann nur von meinem Mann sprechen und sagen, dass er sich, was den Haushalt angeht, immer bemüht. Es ist nicht so, wie ich es machen würde und ab und an reicht es mir eigentlich auch nicht, aber ich kann von ihm ja nicht verlangen, dass er mein Empfinden hat. Da ist jeder anders. Er kocht die Tage, die ich beruflich später nach Hause komme und wäscht sogar die Wäsche (das hab ich ihm beigebracht😆), wenn ich spät arbeiten muss.
Er ist, was die Kinder betrifft, immer da. Bis auf die Hausaufgabenbetreuung unserer Großen. Da hapert es aber eher an der Kommunikation zwischen Vater und Tochter.
Das wirklich einzige was mich auch nach 17 Jahren noch stört ist sein gestörter Tagesrhythmus. Er geht megaspät ins Bett, obwohl er früh raus muss. Dafür.schläft er dann mittags 3 Std. In den Stunden hängen die beiden Kleinen dann ab und an in der Luft. Das finde ich wirklich blöd.
Aber wer ist schon perfekt. Ich bin es jedenfalls nicht.

Ich kann dir nur zu deiner Situation sagen, dass du dich doch innerlich schon entschieden hast. Alle aufgeführten Argumente sind gegen ihn. Also solltest du dir endlich eingestehen, dass du das so nicht willst.
Du schaffst das auch ohne Mann bzw. Papazeit sollte das Baby/Kind immer haben und dafür solltest du auch kämpfen. Aber eine Beziehung zu führen, die man nicht will, nur des Kindes wegen, ist falsch. Denn nur glückliche Mütter erziehen glückliche Kinder.

Daher mein Rat: Lass es sein mit dem Mann, aber lass ihn Vater sein.
Und auch mit Kind findet man einen neuen Partner.

Alles Liebe und eine schöne Schwangerschaft.

PS: Jetzt schon Diakonie, ProFamila ansteuern für Unterstützung. Die KfW vergibt Ausblidungskredite. Da anfragem für die letzten 1.5 Jahre. Dann fallen die Jobs weg.
Das Kind hat Anspruch auf Unterhalt. Unterhaltsvorschusskasse anfragen.
Jugendamt anfragen wegen einer Beistandsschaft fürs Kind. Die helfen dir nach der Geburt mit allem bürokratischen.
Wohngeld beantragen.
Wir sind in Deutschland. Hilfe bekommt man. Man muss nur wissen, wo man fragen muss.😊
 

"Lass es sein mit dem Mann, aber lass ihn Vater sein."

Das hast du so schön formuliert. Ich werde ihn nicht zwingen. Er soll aber die Möglichkeit haben, sein Kind zu unterstützen. 

Da ich nicht auf Rachezug bin und wir in den 7-mont. Beziehung keine tiefen Gefühle entwickelt haben, bin ich optimistisch, dass wir das Ganze sachlich angehen können.

Danke dir für deine Meinung und Erfahrung, auch Ratschläge (Ämter, Unterstützungen ect.). Meine Freundin (2-fache Single Mama) hat sich schon angeboten mit mir den Bürokratie-Kampft anzugehen. Professionelle Unterstützung zu bekommen, wäre natürlich noch besser.

Ich wünsche dir und deine Familie alles Gute und dass auch alles weiterhin so gut klappt. <3

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18. März um 21:40

Wenn es nur um Armband oder Massage geht, hast du natürlich Recht. Ich meine eher damit, wie er sich um mich kümmert. Zum Beispiel habe leider jetzt schon Rückenschmerzen. Wenn man die Schwangerschaft zu zweit macht, wünsche ich mir schon mehr Beteiligung von ihm. Auch ein tägliches "wie geht es dir" gehört für mich dazu. Das Armband war nur ein Wunsch. Ich habe mich natürlich über das andere auch gefreut.

Nun sind wir aber immer noch nicht weiter, mit Klartext...
Aber icj denke nicht, dass er weg läuft, wenn ich in sage, er soll mehr Haushalt machen. Er würde ja sagen und es doch nicht machen. Der Satz "wir passen nicht zusammen" passt vielleicht ganz gut. Nun ist nur noch abzuklären, ob er denn Vater sein will. Ansonsten habe ich denke ich, auch meine Entscheidung mit diesem Forum-Diskussion verfestigt. 

Danke dir für deine Zeit, deine Mühe und deine Meinung und Beitrag. Ich habe mich gefreut über die Mitbeteiligung und denke, dass ich jetzt ein Stückchen Klarheit gewinnen konnte. 

Dir alles Gute und bleibe weiter eine starke Frau 💪🏻

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19. März um 7:24

Ehrlich gesagt bist du auf dem besten Wege ins Burnout. Und das noch, bevor das Kind überhaupt da ist. Langfristig solltest du dir wohl auch mal überlegen, nochmal eine Therapie zu beginnen. An Unis gibt es normalerweise eine Beratungsstelle und in der Psychologie manchmal eine Ambulanz.
Trotzdem verstehe auch ich nicht, wie man 2 Mal ungewollt schwanger werden muss. Und das in deiner stressigen Situation. Ihr hattet ja kein Kind geplant. Geht es dir darum, versorgt zu sein? In Deutschland bleiben zu können? Endlich mal gewertschätzt und gesehen zu werden?

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19. März um 9:00

Hallo Annabella, 

du bist eine sehr starke Frau und solltest dir deiner Stärke bewusst sein. Du hast dich für das Kind entschieden und machst es nicht von deiner Beziehung zum Kindsvater abhängig und das ist gut. Das bedeutet, dass du dir zutraust es alleine zu schaffen. 
Es wird sicher nicht einfach, auch weil du erst einmal in den Beruf einsteigen musst und dafür Zeit und Unterstützung unabdingbar ist. Völlig unmöglich ist es für Menschen mit starkem Willen und Maximalen Einsatz aber nicht. Ich weiß wovon ich rede, ich war damals mit knapp 30 in einer ähnlichen Situation. 

Ich möchte dich auch darin bestärken, dass deine Erwartungen nicht überzogen sind sondern völlig normal. Dein Freund scheint deine Gutmütigkeit auszunutzen und ist insgesamt sehr bequem. Er wird vermutlich nie verstehen was du von ihm erwartest. Dann passen die beiden lebensvorstellungen einfach nicht zusammen. Vielleicht muss er auch noch etwas reifen. In der jetzigen Situation ist er mehr Last als Hilfe. Das brauchst du nicht. Bitte achte auch darauf, dass Katzenklo nicht selbst zu reinigen, weil dabei eine erhöhte Gefahr von toxoplasmose für Schwangere besteht. Achte mehr auf dich und deinen Körper. 


Alles gute 🍀👍 

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19. März um 9:19
In Antwort auf annabellaaa

Liebe werdende-Mutter und werdende-Väter und die, die es noch werden wollen, 

Ich danke euch jetzt schon für die Zeit, die ihr euch nimmt um meine Geschichte sich durchzulesen. Ich dachte ich könnte sie etwas kürzer verfassen aber irgendwo wollte ich auch, dass ihr ein Überblick bekommt und euch eure Meinung bilden könnt. Denn am Ende wünsche ich mir Rat und Meinungen sowie Ansichten (Gerne auch pro und Kontra). 

Ich bin 30 und in der 9.SS. Mein Freund hat nicht mit der Schwangerschaft gerechnet aber noch eine Abtreibung wie bei meinem Ex-Freund mache ich nicht mit! Außerdem wünsche ich mir das Kind! Also willigte er ein, obwohl wir gerade Mal 7.Monate zusammen sind (+ 3 Jahre gute Freundschaft in Studium).

Ich arbeite sehr viel (2 Jobs + Vollzeitstudium). Oft kommt noch Kleinkram dazu, wo ich 1-3 Mal in Jahr gefragt werde. Ich bekomme keine Unterstützung und muss mein Studium selbst finanzieren. Jetzt bin ich nur noch 2 Semester davon entfernt meinen Masterabschluss zu bekommen. Mein Körper grenzt oft an Erschöpfung und Müdigkeit und ich bin auch schon öfter zusammengebrochen, da ich super empfindlich bin gegenüber Stress. Ich gehe aber oft an meine Grenze, weil es nicht anders geht während meines Studiums. Meine Ärzte wissen das und wenn es zu viel wird, schreiben sie mich krank. Ich lasse mich aber selten krank schreiben, da ich schlechtes Gewissen habe und keiner soll wissen, dass ich in Wirklichkeit "schwach" bin, aber mein Freund weiss Bescheid.

Durch die Schwangerschaft ist alles noch schwerer geworden. Ich habe Schmerzen in Unterleib, sobald ich Stress habe. Mittlerweile habe ich mir Urlaub genommen und liege nur noch rum. Das klappt gut und ich bin ausgeschlafen. Keine Schmerzen mehr. Der Fötus ist leider unterentwickelt. Mein Freund meint ich ernähre mich gesund, ich weiss was ich da macht, ich werde das schon hinkriegen. Ich mache mir natürlich trotzdem Sorgen.

Mein Freund versucht mich zu unterstützen aber in unsere Beziehung war ich immer die, die alles gemacht habe. So komme ich erschöpft nach Hause und fange an einzukaufen, zu kochen, Katzenklo sauber zu machen... Mein Freund wundert sich dann was ich so lange mache und wenn er sieht, dass ich grad abwasche, fragt er auch ob er nicht das machen soll. Ich lehne ab, da ich ja schon mittendrin bin und fast fertig. Aber z.B. bei Bettwäsche wechseln konnte er mir nicht helfen, weil seine Schulter weh tut. Sobald er sagt ihn tut was weh, kümmere ich mich darum. Ich habe ihn darauf massiert und verwöhnt, wie immer. Ich befriedige ihn oft ohne das wir Sex haben. Er liegt nur da und entspannt sich. Auch beim Sex liegt er meistens unten und ich mache. Jeden Tag ist mein Körper wie tot und ich liege im Bett und weine. Ich versuche meinen Körper selbst zu massieren. Mein Freund hat mich bis jetzt 2 Mal massiert und immer für 5-10 min, und auch nur wenn ich ihm frage. Ich frage sowas ungern. Meine Meinung nach kann man auch so den anderen was gutes tun ohne daß er was sagen muss.

Ich versuche gesund zu essen, mich irgendwie fit zu halten um nicht krank zu werden. Ich wünsche mir, dass er sich mehr um mich kümmert. Nicht nur sagt "du brauchst ein Bad", dabei habe ich keine Badewanne und bei ihn wohnt noch ein Kumpel. Aber er kann ja mit mir ins Wellness gehen. Das letzte Mal in Wellness hatte ich ihn zum Weihnachten geschenkt (200€, das ist sehr viel Geld für mich). Dazu noch ein selbstgemachte Adventskalender mit selbstgemachten Sachen. Sein Geschenk war ausgedruckte Bilder und ein kleines Kuscheltier. Ich hatte mich gefreut. Gewünscht habe ich mir ein Armband mit eine Gravur. Aber ich freue mich, dass er auch selbst was gemacht hat. Dennoch habe ich das Gefühl ich bedeute ihn nicht soviel wie er mir. Auch sorge/kümmere ich mich mehr um ihn als er um mich. Und jetzt in der Schwangerschaft wünsche ich mir, dass ich irgendwo auch Mal in Mittelpunkt stehe und Aufmerksamkeit bekomme.
Aber ich kann einfach nicht mehr. Ich habe ihn gesagt, dass ich mein Kind, ihn und meine Katze nicht hinterher rennen kann. Er meinte, dass er wird mir dabei helfen. Und um das Kind wird er sich auch kümmern. Aber wie er sich um mich kümmert, habe ich so starke Zweifeln. Auch der Alltag, weshalb ich nicht mit ihn zusammenziehen will. Wenn das Katzenstreu über den ganzen Boden verteilt ist, wird er nichts aufgeräumt. Ich hänge bei ihn die Wäsche auf, koche für ihn und sein Mitbewohner, wasche ab und gehe einkaufen. Oft sieht er die Dinge nicht, die in Alltag erledigt werden muss. Er verlangt von mir klare Anweisungen. Daraufhin habe ich nicht mehr gewusst was ich sagen soll und habe geweint. Er hat gelacht und meinte es wäre ein Scherz. Zudem verlangt er auch, dass ich selbstständig bleibe. Er meint zu mir, man kann nie die Zukunft voraussagen und man muss lernen mit der Ungewissheit zu leben. Ich habe soviel Sorgen, wie das mit dem Kind klappen soll. Zudem bin ich schon jetzt extrem erschöpft.

Seit der Schwangerschaft habe ich 2 Freundinnen eingeweiht, sie fragen täglich wie es mir geht und das freut mich. Er fragt nicht täglich und er schreibt mir irgendwann in Laufe des Tages, oft auch kurz bevor er schlafen geht. Er meint auch, dass er nicht mit meine Freundinnen mithalten kann. Nun habe ich vor 4 Tagen Schluss gemacht trotz Schwangerschaft. Mit ihn hatte ich ein letztes Gespräch vor 2 Tagen, das Ergebnis war, ich muss es wissen. Er kann nichts mehr tun.

Er geht jetzt erstmal für 3 Wochen mit seine Jungs in Urlaub. Solange ist Beziehungspause. Das ist nicht das erste Mal das ich Schluss machen. Ich stand schon 3 Mal in dem 7 Monaten vor Erschöpfung und war am Ende. 

Ich habe jetzt die Möglichkeit ihn hinterher zu rennen wie vorher und versuchen alles wieder gut zu machen. Ein Grund wäre für das Kind. Oder ich lasse es einfach sein und ziehe es alleine durch. Was ist eure Meinung?

Ganz besonders interessiert mich auch wie andere Männer zu ihre Frauen sind. Erwarte ich zu viel? Verlange ich einfach zu viel? Muss ich klare Anweisungen geben? 
 

Also ich versteh dein ganzes Problem nicht. Das erste Kind lässt du umbringen, weil dich keiner unterstützt.

Und das zweite Kind bekommst du, weil ihr eigentlich erst nächstes Jahr eins wolltet. 

Ja warum wirst du jetzt zum zweiten Mal schwanger, ohne Grundlage für die Zukunft? Und das mit 30 

Erst findet man mal eine Basis für eine Beziehung/Zukunft. Man lernt sich kennen, man zieht zusammen, man prüft, ob man überhaupt zusammen passt und klärt die Regeln und die Finanzierung des Zusammenlebens als Familie ab. Und nur dann bekommt man ein Kind.

Dein Problem sollte nicht die Massage oder dieses Kettchen sein.

Du solltest kürzer treten. Und er soll dir das fehlende Geld überweisen. Er muss sowieso Unterhalt an dich und das Kind zahlen. Von was willst du eigentlich leben, wenn das Kind da ist?

Waaaaahnsinn, so was Blauäugiges und das mit 30 Jahren

Mein Mann hat mich nicht unterstützt, sondern mit mir gelebt. Wir teilen uns die Aufgaben. Auch vor den Kindern. Er muss mich nicht unterstützen. Es ist unser gemeinsames Leben und nicht mein Haushalt alleine. Betonung auf Gemeinsam 

Und vergiss die Blumen. Schau lieber dass er für eich da ist. 

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19. März um 9:31

Und an welcher Stelle  helfen da Vorwürfe? 

Warum meinen manche Menschen einem immer ihre perfekte Vorstellung von Leben und Familie überstülpen zu müssen? Mein Gott, ist das übergriffig! 
 

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19. März um 9:48

Du bist seine Mutti und Hure...so lese ich das. Aber da haben sich zwei gefunden da du Erwartungen an ihn hast diese aber nicht genügend ansprichst und EINFORDERST! Männer können selten Gedankenlesen... Formuliere doch öfters und genauer was du von ihm erwartest und mache nicht einfach die Dinge. Sonst wird sich nichts ändern bei euch!

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19. März um 9:52

Warum wird jetzt eigentlich sie angegriffen und beshcimpft? Ist die Situation allein ihre Schuld? Denkt mal nach
Alle hier ach so modern, aber wenn es hart auf hart kommt, doch wieder in den alten Mustern. Klasse 
 

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19. März um 10:07
In Antwort auf orchideenblatt

Ehrlich gesagt bist du auf dem besten Wege ins Burnout. Und das noch, bevor das Kind überhaupt da ist. Langfristig solltest du dir wohl auch mal überlegen, nochmal eine Therapie zu beginnen. An Unis gibt es normalerweise eine Beratungsstelle und in der Psychologie manchmal eine Ambulanz.
Trotzdem verstehe auch ich nicht, wie man 2 Mal ungewollt schwanger werden muss. Und das in deiner stressigen Situation. Ihr hattet ja kein Kind geplant. Geht es dir darum, versorgt zu sein? In Deutschland bleiben zu können? Endlich mal gewertschätzt und gesehen zu werden?

Leider weiss ich nicht, warum ich ein falsches Bild von meiner Situation vermittelt habe. Vielleicht weil doch zuviel Details fehlen.

Da es ja doch nicht typisch ist, sich von einem Mann zu trennen, während der Schwangerschaft, wollte ich mir Meinungen einholen.

Die erste sowie die zweite Schwangerschaften waren von mir und von den Herren bewusst. Von meiner Seite waren es beide Mal Wunschkinder. Die Partner wussten Bescheid. Ich verhüte mit Zykluskalender. Er wusste Bescheid und meine Periode ist regelmäßig. Dieses Mal hatte sie sich um eine Woche verspätet. Ich nehme die Situation als Chance an Mutter zu werden, die ich auf gar keinen Fall ablehnen möchte.
Es geht hier nicht um Abtreibung oder nicht. Sondern mit oder ohne Mann. Und ich sehe, dass wenn ich in der Beziehung alles gemacht habe, dann kann es nicht mehr klappen, wenn jetzt eine andere Situation ist. Manche Menschen können mit der Veränderungen umgehen, er wohl nicht. Da bin ich eher objektiv.
Außerdem ich bin in Deutschland aufgewachsen, habe die deutsche Staatsbürgerschaft und die deutsche Schule besucht. Meine Muttersprache ist nicht Deutsch und sogar mein Englisch ist wohl besser als mein Deutsch. Aber dafür liegen meine Stärken in alle Naturwissenschaften, wovon ich auch eins studiere. Wenn ich mit meinem Master fertig bin, finde ich auch einen Job und kann mein Kind sowie mich finanzieren. Ich kriege bloss kein Bafög, weil meine Eltern sehr gut verdienen. Und sie haben es damals auch ohne Hilfe geschafft.

In der Therapie für den Verlust des ersten Kindes hatte mein damaliger Freund mich auch unterstützt. Er hat es eingesehen das es ein Fehler war. Wir haben uns von dem Kind als Paar verabschiedet. Aber dennoch war das was er getan hat für mich eine zu große Verletzung. Ich konnte kein Vertrauen mehr finden. Die Beziehung ging nach 10 Jahre zuende. 

Meine Psyche war nie die stärkste. Ich war bereits in Krankenhäuser während der Schulzeit. Ich möchte ein normales Leben führen und man muss mich nicht mit Samt Handschuhe anfassen. Ich habe weder Burnout noch Depression, oder ähnliches. Sowie andere, die Veranlagerungen haben schneller zuzunehmen, habe ich die Veranlagerung viel schneller Krank zu werden, wenn ich zu viel Stress habe. Oft wirkt es so, als ob ich schwach bin. Aber ich schaffe auch alles in Leben, ich brauche nur mehr Zeit und Pausen. In der Schwangerschaft ist besonders Vorsicht, weil das Immunsystem ja sowieso schon geschwächt ist. Ärzte und Familie sowie enge Freunde wissen es. Der Vater des Kindes weiss nicht, wie damit umzugehen und dass er jetzt spätesten mir Sachen abnehmen muss, das sieht er leider nicht. Aber viele verstehen es auch nicht, verstehen ist auch schwierig, heutzutage gibt es viel zu viel in Internet...

Ich danke dir für dein Zeit, deine Mühe und deine Meinung. Deine Ansichten sind nicht unbegründet. Da ich aber schon unter ärztlicher (keine psychologische) Betreuung bin, empfinde ich es nicht so, dass ich noch Bedarf hätte. Was ich mir aber wünsche ist die Unterstützung meiner Familie. Ich habe ihnen das noch nicht gesagt, da ich das was vor 5 Jahren geschah, wieder vor mir sehe. Aber definitiv suche ich keine Wertschätzung (die finde ich bei mir selbst). Oder einen deutschen Pass (den habe ich schon). Aber über meinen Abschluss mache ich mir schon Gedanken. Da wäre es schon gut, wenn ich finanzielle Unterstützung bekäme.

In meiner jetzigen Situation versuche ich einfach nur eine überlegte Entscheidung zu treffen. Momentan hört sich das so an, als ob ich mit Mann mehr alleine bin als ohne Mann. 

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19. März um 10:08
In Antwort auf annabellaaa

Danke dir für deine Meinung. Ich hatte auch immer ein unguTest Gefühl. Für mich wird es nicht einfach alleine zu sein. Wünsche mir natürlich auch so ein Mann wie deiner. Aber ich freue mich trotzdem auf das Baby.

Ich war auch eine Weile alleinerziehend und ehrlich gesagt, so schlecht fand ich es nicht... wenn man es mit der Situation vorher vergleicht... mein Sohn und ich wir hatten eine tolle Zeit. Die Trennung war damals das Beste, was ich tun konnte, für uns beide - besser als lange rumquälen, nur damit man aus Prinzip und um des Kindes Willen zusammen bleibt. Ich finde, das muss nicht um jeden Preis sein, vor allem wenn die Beziehung und man selbst eigentlich nur noch leidet. Besser wird es mit Kind meist auch nicht. Mein Ex und ich waren 7 Jahre zusammen bevor wir Eltern wurden und dennoch hat es am Ende nicht gereicht. Man braucht aber alleine ein gutes Umfeld, dass einen unterstützt. Ansonsten wird es echt schwierig.

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19. März um 10:20
In Antwort auf zauberli

Hallo Annabella, 

du bist eine sehr starke Frau und solltest dir deiner Stärke bewusst sein. Du hast dich für das Kind entschieden und machst es nicht von deiner Beziehung zum Kindsvater abhängig und das ist gut. Das bedeutet, dass du dir zutraust es alleine zu schaffen. 
Es wird sicher nicht einfach, auch weil du erst einmal in den Beruf einsteigen musst und dafür Zeit und Unterstützung unabdingbar ist. Völlig unmöglich ist es für Menschen mit starkem Willen und Maximalen Einsatz aber nicht. Ich weiß wovon ich rede, ich war damals mit knapp 30 in einer ähnlichen Situation. 

Ich möchte dich auch darin bestärken, dass deine Erwartungen nicht überzogen sind sondern völlig normal. Dein Freund scheint deine Gutmütigkeit auszunutzen und ist insgesamt sehr bequem. Er wird vermutlich nie verstehen was du von ihm erwartest. Dann passen die beiden lebensvorstellungen einfach nicht zusammen. Vielleicht muss er auch noch etwas reifen. In der jetzigen Situation ist er mehr Last als Hilfe. Das brauchst du nicht. Bitte achte auch darauf, dass Katzenklo nicht selbst zu reinigen, weil dabei eine erhöhte Gefahr von toxoplasmose für Schwangere besteht. Achte mehr auf dich und deinen Körper. 


Alles gute 🍀👍 

Hallo Zauberli,

Ah, das ist wirklich zauberhaft! Jemand in ähnliche Situation gewesen! Es hört sich so an, als ob du es geschafft hast! Ich bin da auch sehr optimistisch. Natürlich kenne ich nicht deine genaue Situation, aber deine Mitteilung gibt mir dennoch Kraft, dass Frau auch alleine kann.

Ich sehe das Ganze inzwischen auch nicht mehr so verbissen. Durch die neue Situation passt es nicht mehr zwischen uns.

Leider wohne ich alleine mit meine Katze zusammen. Ich habe mich schon darüber informiert und mich auf Toxoplasmose testen lassen. Ergebnisse sind noch nicht da. Aber ich hab es ihn auch gesagt, und für mich wäre es gut gewesen, wenn er, wenn er bei mir ist, das Klo sauber macht. Vorallem wenn der ganze Streu in Flur verteilt ist. Nur leider sah er hier auch nicht sein Einsatz. Ich hoffe dennoch, dass er eines Tages reift und die Vaterschaft annimmt und auch richtig nachgeht.

Vielen lieben Dank für den Beitrag und ich wünsche dir auch alles alles gute, was nur geht! 

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19. März um 10:59
In Antwort auf vorhangstange001

Also ich versteh dein ganzes Problem nicht. Das erste Kind lässt du umbringen, weil dich keiner unterstützt.

Und das zweite Kind bekommst du, weil ihr eigentlich erst nächstes Jahr eins wolltet. 

Ja warum wirst du jetzt zum zweiten Mal schwanger, ohne Grundlage für die Zukunft? Und das mit 30 

Erst findet man mal eine Basis für eine Beziehung/Zukunft. Man lernt sich kennen, man zieht zusammen, man prüft, ob man überhaupt zusammen passt und klärt die Regeln und die Finanzierung des Zusammenlebens als Familie ab. Und nur dann bekommt man ein Kind.

Dein Problem sollte nicht die Massage oder dieses Kettchen sein.

Du solltest kürzer treten. Und er soll dir das fehlende Geld überweisen. Er muss sowieso Unterhalt an dich und das Kind zahlen. Von was willst du eigentlich leben, wenn das Kind da ist?

Waaaaahnsinn, so was Blauäugiges und das mit 30 Jahren

Mein Mann hat mich nicht unterstützt, sondern mit mir gelebt. Wir teilen uns die Aufgaben. Auch vor den Kindern. Er muss mich nicht unterstützen. Es ist unser gemeinsames Leben und nicht mein Haushalt alleine. Betonung auf Gemeinsam 

Und vergiss die Blumen. Schau lieber dass er für eich da ist. 

Sei mir nicht böse, aber ich fand das hier jetzt mehr als unangebracht. Tatsache ist doch, dass allein die Askese (ich weiß nicht wirklich wie das geschrieben wird) vor Schwangerschaften schützt. Mein Bauchzwerg ist nämlich trotz Spirale entstanden.
Also gib nette Ratschläge,.Bestärkungen und Zuspruch als sofort über etwas, was dich überhaupt nicht tangiert zu urteilen.
 

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19. März um 11:27
In Antwort auf annabellaaa

Liebe werdende-Mutter und werdende-Väter und die, die es noch werden wollen, 

Ich danke euch jetzt schon für die Zeit, die ihr euch nimmt um meine Geschichte sich durchzulesen. Ich dachte ich könnte sie etwas kürzer verfassen aber irgendwo wollte ich auch, dass ihr ein Überblick bekommt und euch eure Meinung bilden könnt. Denn am Ende wünsche ich mir Rat und Meinungen sowie Ansichten (Gerne auch pro und Kontra). 

Ich bin 30 und in der 9.SS. Mein Freund hat nicht mit der Schwangerschaft gerechnet aber noch eine Abtreibung wie bei meinem Ex-Freund mache ich nicht mit! Außerdem wünsche ich mir das Kind! Also willigte er ein, obwohl wir gerade Mal 7.Monate zusammen sind (+ 3 Jahre gute Freundschaft in Studium).

Ich arbeite sehr viel (2 Jobs + Vollzeitstudium). Oft kommt noch Kleinkram dazu, wo ich 1-3 Mal in Jahr gefragt werde. Ich bekomme keine Unterstützung und muss mein Studium selbst finanzieren. Jetzt bin ich nur noch 2 Semester davon entfernt meinen Masterabschluss zu bekommen. Mein Körper grenzt oft an Erschöpfung und Müdigkeit und ich bin auch schon öfter zusammengebrochen, da ich super empfindlich bin gegenüber Stress. Ich gehe aber oft an meine Grenze, weil es nicht anders geht während meines Studiums. Meine Ärzte wissen das und wenn es zu viel wird, schreiben sie mich krank. Ich lasse mich aber selten krank schreiben, da ich schlechtes Gewissen habe und keiner soll wissen, dass ich in Wirklichkeit "schwach" bin, aber mein Freund weiss Bescheid.

Durch die Schwangerschaft ist alles noch schwerer geworden. Ich habe Schmerzen in Unterleib, sobald ich Stress habe. Mittlerweile habe ich mir Urlaub genommen und liege nur noch rum. Das klappt gut und ich bin ausgeschlafen. Keine Schmerzen mehr. Der Fötus ist leider unterentwickelt. Mein Freund meint ich ernähre mich gesund, ich weiss was ich da macht, ich werde das schon hinkriegen. Ich mache mir natürlich trotzdem Sorgen.

Mein Freund versucht mich zu unterstützen aber in unsere Beziehung war ich immer die, die alles gemacht habe. So komme ich erschöpft nach Hause und fange an einzukaufen, zu kochen, Katzenklo sauber zu machen... Mein Freund wundert sich dann was ich so lange mache und wenn er sieht, dass ich grad abwasche, fragt er auch ob er nicht das machen soll. Ich lehne ab, da ich ja schon mittendrin bin und fast fertig. Aber z.B. bei Bettwäsche wechseln konnte er mir nicht helfen, weil seine Schulter weh tut. Sobald er sagt ihn tut was weh, kümmere ich mich darum. Ich habe ihn darauf massiert und verwöhnt, wie immer. Ich befriedige ihn oft ohne das wir Sex haben. Er liegt nur da und entspannt sich. Auch beim Sex liegt er meistens unten und ich mache. Jeden Tag ist mein Körper wie tot und ich liege im Bett und weine. Ich versuche meinen Körper selbst zu massieren. Mein Freund hat mich bis jetzt 2 Mal massiert und immer für 5-10 min, und auch nur wenn ich ihm frage. Ich frage sowas ungern. Meine Meinung nach kann man auch so den anderen was gutes tun ohne daß er was sagen muss.

Ich versuche gesund zu essen, mich irgendwie fit zu halten um nicht krank zu werden. Ich wünsche mir, dass er sich mehr um mich kümmert. Nicht nur sagt "du brauchst ein Bad", dabei habe ich keine Badewanne und bei ihn wohnt noch ein Kumpel. Aber er kann ja mit mir ins Wellness gehen. Das letzte Mal in Wellness hatte ich ihn zum Weihnachten geschenkt (200€, das ist sehr viel Geld für mich). Dazu noch ein selbstgemachte Adventskalender mit selbstgemachten Sachen. Sein Geschenk war ausgedruckte Bilder und ein kleines Kuscheltier. Ich hatte mich gefreut. Gewünscht habe ich mir ein Armband mit eine Gravur. Aber ich freue mich, dass er auch selbst was gemacht hat. Dennoch habe ich das Gefühl ich bedeute ihn nicht soviel wie er mir. Auch sorge/kümmere ich mich mehr um ihn als er um mich. Und jetzt in der Schwangerschaft wünsche ich mir, dass ich irgendwo auch Mal in Mittelpunkt stehe und Aufmerksamkeit bekomme.
Aber ich kann einfach nicht mehr. Ich habe ihn gesagt, dass ich mein Kind, ihn und meine Katze nicht hinterher rennen kann. Er meinte, dass er wird mir dabei helfen. Und um das Kind wird er sich auch kümmern. Aber wie er sich um mich kümmert, habe ich so starke Zweifeln. Auch der Alltag, weshalb ich nicht mit ihn zusammenziehen will. Wenn das Katzenstreu über den ganzen Boden verteilt ist, wird er nichts aufgeräumt. Ich hänge bei ihn die Wäsche auf, koche für ihn und sein Mitbewohner, wasche ab und gehe einkaufen. Oft sieht er die Dinge nicht, die in Alltag erledigt werden muss. Er verlangt von mir klare Anweisungen. Daraufhin habe ich nicht mehr gewusst was ich sagen soll und habe geweint. Er hat gelacht und meinte es wäre ein Scherz. Zudem verlangt er auch, dass ich selbstständig bleibe. Er meint zu mir, man kann nie die Zukunft voraussagen und man muss lernen mit der Ungewissheit zu leben. Ich habe soviel Sorgen, wie das mit dem Kind klappen soll. Zudem bin ich schon jetzt extrem erschöpft.

Seit der Schwangerschaft habe ich 2 Freundinnen eingeweiht, sie fragen täglich wie es mir geht und das freut mich. Er fragt nicht täglich und er schreibt mir irgendwann in Laufe des Tages, oft auch kurz bevor er schlafen geht. Er meint auch, dass er nicht mit meine Freundinnen mithalten kann. Nun habe ich vor 4 Tagen Schluss gemacht trotz Schwangerschaft. Mit ihn hatte ich ein letztes Gespräch vor 2 Tagen, das Ergebnis war, ich muss es wissen. Er kann nichts mehr tun.

Er geht jetzt erstmal für 3 Wochen mit seine Jungs in Urlaub. Solange ist Beziehungspause. Das ist nicht das erste Mal das ich Schluss machen. Ich stand schon 3 Mal in dem 7 Monaten vor Erschöpfung und war am Ende. 

Ich habe jetzt die Möglichkeit ihn hinterher zu rennen wie vorher und versuchen alles wieder gut zu machen. Ein Grund wäre für das Kind. Oder ich lasse es einfach sein und ziehe es alleine durch. Was ist eure Meinung?

Ganz besonders interessiert mich auch wie andere Männer zu ihre Frauen sind. Erwarte ich zu viel? Verlange ich einfach zu viel? Muss ich klare Anweisungen geben? 
 

Schluss wegen Urlaub damit er da rumhuren kann...  Ähm ja... 

Warum machst du alles? 

Nehm dir mal ne Auszeit und der Haushalt muss nicht perfekt sein wenn du erschöpft bist. 

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19. März um 11:30
In Antwort auf vorhangstange001

Also ich versteh dein ganzes Problem nicht. Das erste Kind lässt du umbringen, weil dich keiner unterstützt.

Und das zweite Kind bekommst du, weil ihr eigentlich erst nächstes Jahr eins wolltet. 

Ja warum wirst du jetzt zum zweiten Mal schwanger, ohne Grundlage für die Zukunft? Und das mit 30 

Erst findet man mal eine Basis für eine Beziehung/Zukunft. Man lernt sich kennen, man zieht zusammen, man prüft, ob man überhaupt zusammen passt und klärt die Regeln und die Finanzierung des Zusammenlebens als Familie ab. Und nur dann bekommt man ein Kind.

Dein Problem sollte nicht die Massage oder dieses Kettchen sein.

Du solltest kürzer treten. Und er soll dir das fehlende Geld überweisen. Er muss sowieso Unterhalt an dich und das Kind zahlen. Von was willst du eigentlich leben, wenn das Kind da ist?

Waaaaahnsinn, so was Blauäugiges und das mit 30 Jahren

Mein Mann hat mich nicht unterstützt, sondern mit mir gelebt. Wir teilen uns die Aufgaben. Auch vor den Kindern. Er muss mich nicht unterstützen. Es ist unser gemeinsames Leben und nicht mein Haushalt alleine. Betonung auf Gemeinsam 

Und vergiss die Blumen. Schau lieber dass er für eich da ist. 

Sicherlich hast du Gründe für dein Einwand. Das erste Kind gestehe ich ein, nicht die Stärke und den Mut zu haben gegen meine Familie, damaligen Freund und Freunde zu kämpfen. Ich habe es wie du sagtest umgebracht. Um diese Schuld zu verarbeiten, war ich auch in der Therapie. Ich habe sehr gelitten und mir ging es sehr schlecht. Ich habe jeden Tag geweint und das stundenlang. Wünschen tue ich das für keine Frau. In Endeffekt wäre es kein Problem gewesen, da ich direkt nach meiner Ausbildung keinen Tag arbeitslos war. Aber meine Familie und Freunde hatten genau wie du den Einwand "keinen Grundlage". Von daher denke ich, hättest du mir auch den Rat gegeben anzutreiben.

Ich sehe es auch nicht so verbissen, ob Frau nun ein Mann haben muss oder nicht, muss jede Frau für sich entscheiden. Wenn eine Frau einschätzt, dass sie einen Partner braucht, dann würde ich auch den Weg gehen, denn du beschreibst. Erst richtig kennenlernen und dann ein Kind. Aber selbst da gibt es auch keine Garantie, dass es klappt. Davon gibt es genug Fälle und vielleicht kennst du sogar jemand aus deiner Umgebung??? Menschen verändern sich, entwickeln sich weiter. Es wäre ja auch schlimm, wenn wir alle stehen bleiben würden. Ich kann die Zukunft nicht voraussagen. Von daher nehme ich lieber das Leben so hin wie es ist. Eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich.

Es gibt bei uns so ein Spruch:
"Der Plan läuft solange bis jemand kommt und dir eins in die Fresse haut!"


Blauäugig würde ich mich auch nicht bezeichnen. Wenn ich mir keine Gedanken mache, würde ich hier keine Diskussion starten.

Finanziell mache ich mir nicht so grosse  Gedanken. Es ist für ein Semester, was ich aussetze, und ein Semester, wo ich meine Masterarbeit anfertige. Das sind also 1 Jahr, was ich überstehen muss. Zu deine Frage "von was will ich leben?". Ich arbeite und wie alle arbeitende Frauen, muss ich auch mit meine Stunden runtergehen, d.h. für mich einen Job abgeben, und so schnell wie möglich Kinderbetreuung finden um wieder arbeiten zu können.

Aber das Finanzielle hat wenig mit dem Mann zu tun. Wir sind nicht verheiratet. Und er verlangt, dass ich alleine stehen muss. Also finanziell zu zweit kein Unterschied zu allein. Daher ging es mir von Anfang an nur um die nicht-finanzielle Unterstützung von ihn. Was für mich viel mehr bedeutet.

Es ist schön, dass es bei dir mit der Familie wie geplant geklappt hat. Dein Mann und du ihr seid ein Team. Da hat es wohl gepasst und sicherlich schwer nach zu vollziehen, wie es ist wenn es nicht passt. Aber wie schon erwähnt, auch wenn es von Anfang an passt, hat man auch nie die Sicherheit, dass es passt, wenn sich das Leben verändert z.B. Eltern werden.

Ich mache niemand hier Vorschriften, wie du auch deine Meinung in meinem Beitrag äußern kannst. Wünschen kann ich mir viel und mich freut es, dass du dein Glück gefunden hast. Ich denke nicht, dass ich weniger glücklicher werde auch wenn ich allein erziehende Mutter bin. Zufriedenheit findet jeder auf seinem Weg. Und vielleicht kommt die Erfahrung gemeinsam mit einem Mann zu leben noch. In dem Fall hätte ich dann beides erlebt und kann beide Ansichten verstehen. Ich nehme gerne alles und so viel wie möglich mit von Leben. Schließlich habe wir alle nur dieses eine Leben. 

Ich wünsche dir auch alles Gute und weiterhin, eine tolle Familiezusammenleben.
 

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19. März um 11:58
In Antwort auf 87claudia

Du bist seine Mutti und Hure...so lese ich das. Aber da haben sich zwei gefunden da du Erwartungen an ihn hast diese aber nicht genügend ansprichst und EINFORDERST! Männer können selten Gedankenlesen... Formuliere doch öfters und genauer was du von ihm erwartest und mache nicht einfach die Dinge. Sonst wird sich nichts ändern bei euch!

Ich habe erlebt, dass es 2 Wege gibst "geben und nehmen" zu verstehen. 

Der eine Weg ist, ich gebe dir was und du gibst mir was zurück. Das ist eine indirekte Abmachung, wo man was einfordern kann und was genau man haben möchte. Hier braucht man keine Gedankenlesen.

Der zweite Weg (und so sehe ich es in der Beziehung) ist dass, ich was gebe und wenn der andere sich freut, dann wird er automatisch mir was zurück geben wollen. Dazu braucht man auch nicht Gedanken zu lesen.

Ich möchte auch keinen Hampelmann als Freund, den ich alles sagen muss. Wenn Katzenstreu in ganzen Flur verteilt ist, dass fegt man schnell drüber. Aber da bin ich mir nicht sicher, ob dass schon was mit Gedanken lesen zu tun hat oder etwas was man einfordern muss. 

Kleinigkeiten, wo Mann nicht drauf kommt sind für mich Glitzer und Blumen. Aber das habe ich auch schon ausgesprochen. Ansonsten merke ich selbst das Ungleichgewicht. Ich habe ja nicht grundlos Schluss gemacht.

Ich bin mir nicht sicher, ob hier klare Ansage helfen. Männer sind doch nicht dumm. Er ist mit 18 ausgezogen und führt sein eigenen Haushalt. Was schwieriger sein kann, ist das mit eine Partnerin. Aber die Bedienungsanleitung wie man lieb, gibt es nicht. Irgendwas zu erzwingen, finde ich schwierig.

"Eine Frau muss in der Gesellschaft eine Dame, in der Familie ein Engel und im Bett eine Hure sein."

Gibt es einen Spruch für den Mann?



 

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19. März um 12:08
In Antwort auf wonderwoman80

Ich war auch eine Weile alleinerziehend und ehrlich gesagt, so schlecht fand ich es nicht... wenn man es mit der Situation vorher vergleicht... mein Sohn und ich wir hatten eine tolle Zeit. Die Trennung war damals das Beste, was ich tun konnte, für uns beide - besser als lange rumquälen, nur damit man aus Prinzip und um des Kindes Willen zusammen bleibt. Ich finde, das muss nicht um jeden Preis sein, vor allem wenn die Beziehung und man selbst eigentlich nur noch leidet. Besser wird es mit Kind meist auch nicht. Mein Ex und ich waren 7 Jahre zusammen bevor wir Eltern wurden und dennoch hat es am Ende nicht gereicht. Man braucht aber alleine ein gutes Umfeld, dass einen unterstützt. Ansonsten wird es echt schwierig.

Hallo Wonderwoman!

Jetzt verstehe ich auch dein Nickname. Danke für deine Verteidigung oben und ich bin auch dafür, dass Frau heutzutage auch ohne Mann kann. Das war bestimmt keine leichte Entscheidung damals und dein Weg, sowie der den ich jetzt gewählt habe, nicht die typische, klassische, vorzeige Entscheidung. Aber ich sehe, auch du hast deinen Weg gefunden und es geschafft hast! Gratulation und Respekt! Das gibt mir mehr Mut und Zuversicht.

Das Umfeld macht mir in meinem Fall auch Sorgen. Meine Freundin, die 2-fache Single Mama ist, hat mir schon Hilfe zugesagt. Aber sie hat genug zu tun. Ich helfe ihr auch wenn ich kann, Kinder abholen, Abend essen kochen, das ist alles kein Problem für mich. Ich war ja alleine. Ansonsten erwarte ich keine Hilfe von meine Familie. Ich habe vor mich mit andere alleinerziehende Mutter irgendwie zusammen zu finden. Vielleicht auch in meine Nähe. Gleiche Lebenssituation kann schon verbinden.

Ich danke dir für deine Beiträge <3

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19. März um 12:12
In Antwort auf muttimal4

Sei mir nicht böse, aber ich fand das hier jetzt mehr als unangebracht. Tatsache ist doch, dass allein die Askese (ich weiß nicht wirklich wie das geschrieben wird) vor Schwangerschaften schützt. Mein Bauchzwerg ist nämlich trotz Spirale entstanden.
Also gib nette Ratschläge,.Bestärkungen und Zuspruch als sofort über etwas, was dich überhaupt nicht tangiert zu urteilen.
 

Liebe Muttimal4,
ich wollte einfach nur nochmal Danke sagen <3

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19. März um 12:16
In Antwort auf nadu2.0

Schluss wegen Urlaub damit er da rumhuren kann...  Ähm ja... 

Warum machst du alles? 

Nehm dir mal ne Auszeit und der Haushalt muss nicht perfekt sein wenn du erschöpft bist. 

Die 3 Wochen räumliche Trennung fand ich grad passend. Warum ich das alles für ihn mache? Das habe ich mich auch gefragt. Wahrscheinlich, ich wollte, das es ihn gut geht.

Und in einem Punkt hast du absolut Recht! Es muss nicht alles perfekt sein. Man sollte auch mal was liegen lassen.

Ich habe jetzt noch Urlaub und erhole mich mit viel Schlaf! 

Danke dir für deinen Beitrag

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19. März um 12:20
In Antwort auf annabellaaa

Die 3 Wochen räumliche Trennung fand ich grad passend. Warum ich das alles für ihn mache? Das habe ich mich auch gefragt. Wahrscheinlich, ich wollte, das es ihn gut geht.

Und in einem Punkt hast du absolut Recht! Es muss nicht alles perfekt sein. Man sollte auch mal was liegen lassen.

Ich habe jetzt noch Urlaub und erhole mich mit viel Schlaf! 

Danke dir für deinen Beitrag

Das ist gut.  Erhol dich.
Denk an dich und dein Baby. 

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19. März um 12:47
In Antwort auf annabellaaa

Hallo Zauberli,

Ah, das ist wirklich zauberhaft! Jemand in ähnliche Situation gewesen! Es hört sich so an, als ob du es geschafft hast! Ich bin da auch sehr optimistisch. Natürlich kenne ich nicht deine genaue Situation, aber deine Mitteilung gibt mir dennoch Kraft, dass Frau auch alleine kann.

Ich sehe das Ganze inzwischen auch nicht mehr so verbissen. Durch die neue Situation passt es nicht mehr zwischen uns.

Leider wohne ich alleine mit meine Katze zusammen. Ich habe mich schon darüber informiert und mich auf Toxoplasmose testen lassen. Ergebnisse sind noch nicht da. Aber ich hab es ihn auch gesagt, und für mich wäre es gut gewesen, wenn er, wenn er bei mir ist, das Klo sauber macht. Vorallem wenn der ganze Streu in Flur verteilt ist. Nur leider sah er hier auch nicht sein Einsatz. Ich hoffe dennoch, dass er eines Tages reift und die Vaterschaft annimmt und auch richtig nachgeht.

Vielen lieben Dank für den Beitrag und ich wünsche dir auch alles alles gute, was nur geht! 

Hallo Annabella,

meine Situation war damals so, dass ich -ähnlich wie du- nach einer abgeschlossenen Ausbildung + Berufstätigkeit ein Studium begonnen habe, welches ich mit 29 abgeschlossen hatte. Ich bin damals gerade in den Beruf eingestiegen, als ich von meinem langjährigen Partner (fast 10 Jährige Partnerschaft) schwanger wurde, mit dem ich die Monate zuvor eine On-/Off Beziehung führte. Die Schwangerschaft geschah ungewollt, aber auch fahrlässig, da ich die Pille mit zeitlicher Verzögerung eingenommen habe. Jaaa, sehr verantwortungslos, aber so war es damals nun mal.

Ich habe zunächst über eine Abtreibung nachgedacht und auch das Beratungsgespräch in Anspruch genommen, weil ich zu dem Zeitpunkt schon wusste, dass die Beziehung zu meinem damaligen Partner keine Zukunft hat und sie selbst mit einem gemeinsamen Kind keine Aussicht auf Gelingen hat. Ich musste also eine Entscheidung auf der Grundlage treffen, dass ich das Kind höchstwahrscheinlich alleine erziehen muss. Das widersprach meinen Vorstellungen von Familie, auch meiner Sozialisation und auch seinen Wünschen und den meiner Familie, mal ganz abgesehen von der finanziellen Situation, die mit ihm deutlich besser gewesen wäre. 

Meine Entscheidung fiel letzten Endes zugunsten des Kindes und einer Trennung aus. Ich will nicht sagen, dass die Situation einfach war. Ich habe während der Schwangerschaft viel gearbeitet, um finanziell vorzusorgen und um auch den Maximalsatz an Elterngeld zu bekommen, damit ich mich 1 Jahr um meine Tochter kümmern konnte. Ich bin in die Nähe meiner Eltern gezogen, um ihre Unterstützung zu bekommen, die ich dann auch erhalten habe, was mir ermöglicht hat wieder voll in den Beruf einzusteigen und auch eine gute Karriere hinzulegen. Meine Eltern haben mir sehr geholfen. Alleinerziehend zu sein hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ich habe immer versucht das Positive zu sehen. Wir waren ein starkes Team, hatten den ganzen teils stressigen Familienalltag nicht und ich konnte dank meiner Eltern aber auch meinem Expartner (der sich immer liebevoll um unser Kind gekümmert hat) noch viele Freiheiten genießen.

Nach einigen Jahren habe ich meinen jetzigen Partner kennengelernt, mit dem ich jetzt sehr glücklich zusammenlebe. Wir haben noch ein gemeinsames Kind und demnächst kommt noch eins. Mit ihm ist es so, wie ich mir eine Beziehung bzw. was ich mir von einem Partner immer erwartet habe. Ich wusste damals nicht -als ich mich trennte-  was auf mich zukommen wird, und auch nicht ob ich jemals jemanden kennenlernen werde, der zu mir passt und mit dem ich mir eine Familie im "klassischen" Sinne vorstellen kann. Was ich aber wusste, dass ich es mit meinem Ex nicht konnte und das ich keinerlei Kompromisse eingehen wollte. Das und die Liebe zu meinem ungeborenen Kind hat mir genug Zuversicht gegeben um für diese Überzeugung zu kämpfen und es schaffen zu wollen. Ich weiß, dass es anders bequemer gewesen wäre. Er war und ist derjenige, der bling bling und Blumen mitbrachte aber es wäre immer falsch gewesen und ich hätte dafür meine Freiheit opfern müssen. Der steinige Weg war für mich der richtige. Meine Tochter leidet teils darunter, dass wir nicht zusammen sind aber dafür wächst sie in einer Familie auf, die ihr ein liebevolles und sicheres zuhause bietet, auf beiden Seiten.

Es tut mir leid für dich, dass du so sehr unter deiner Abtreibung leidest. Das ist bitter. Doch umso mehr freust du dich sicherlich auf dein jetziges Kind. Streiche die Menschen aus deinem Leben, die dir nicht bekommen und Stress verursachen und suche dir jetzt schon Hilfe und Unterstützung. Rechne deine künftigen Ausgaben / Einnahmen durch und suche dir ggf. finanzielle Unterstützung, wenn das Elterngeld nicht reichen sollte (ggf. Unterhaltsvorschuss, Mietzuschuss etc). Eine kleine Wohnung ist am Anfang auch völlig ausreichend mit kleinem Kind. Weihe deine Eltern ein und vielleicht bieten sie dir dieses Mal Unterstützung an. Vielleicht kannst du Vorsichtsmaßnahmen ergreifen beim Säubern des Katzenklos (Mundschutz, Handschuhe). 

Nochmals alles Gute und lass dich nicht beirren!

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19. März um 13:23
In Antwort auf zauberli

Hallo Annabella,

meine Situation war damals so, dass ich -ähnlich wie du- nach einer abgeschlossenen Ausbildung + Berufstätigkeit ein Studium begonnen habe, welches ich mit 29 abgeschlossen hatte. Ich bin damals gerade in den Beruf eingestiegen, als ich von meinem langjährigen Partner (fast 10 Jährige Partnerschaft) schwanger wurde, mit dem ich die Monate zuvor eine On-/Off Beziehung führte. Die Schwangerschaft geschah ungewollt, aber auch fahrlässig, da ich die Pille mit zeitlicher Verzögerung eingenommen habe. Jaaa, sehr verantwortungslos, aber so war es damals nun mal.

Ich habe zunächst über eine Abtreibung nachgedacht und auch das Beratungsgespräch in Anspruch genommen, weil ich zu dem Zeitpunkt schon wusste, dass die Beziehung zu meinem damaligen Partner keine Zukunft hat und sie selbst mit einem gemeinsamen Kind keine Aussicht auf Gelingen hat. Ich musste also eine Entscheidung auf der Grundlage treffen, dass ich das Kind höchstwahrscheinlich alleine erziehen muss. Das widersprach meinen Vorstellungen von Familie, auch meiner Sozialisation und auch seinen Wünschen und den meiner Familie, mal ganz abgesehen von der finanziellen Situation, die mit ihm deutlich besser gewesen wäre. 

Meine Entscheidung fiel letzten Endes zugunsten des Kindes und einer Trennung aus. Ich will nicht sagen, dass die Situation einfach war. Ich habe während der Schwangerschaft viel gearbeitet, um finanziell vorzusorgen und um auch den Maximalsatz an Elterngeld zu bekommen, damit ich mich 1 Jahr um meine Tochter kümmern konnte. Ich bin in die Nähe meiner Eltern gezogen, um ihre Unterstützung zu bekommen, die ich dann auch erhalten habe, was mir ermöglicht hat wieder voll in den Beruf einzusteigen und auch eine gute Karriere hinzulegen. Meine Eltern haben mir sehr geholfen. Alleinerziehend zu sein hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ich habe immer versucht das Positive zu sehen. Wir waren ein starkes Team, hatten den ganzen teils stressigen Familienalltag nicht und ich konnte dank meiner Eltern aber auch meinem Expartner (der sich immer liebevoll um unser Kind gekümmert hat) noch viele Freiheiten genießen.

Nach einigen Jahren habe ich meinen jetzigen Partner kennengelernt, mit dem ich jetzt sehr glücklich zusammenlebe. Wir haben noch ein gemeinsames Kind und demnächst kommt noch eins. Mit ihm ist es so, wie ich mir eine Beziehung bzw. was ich mir von einem Partner immer erwartet habe. Ich wusste damals nicht -als ich mich trennte-  was auf mich zukommen wird, und auch nicht ob ich jemals jemanden kennenlernen werde, der zu mir passt und mit dem ich mir eine Familie im "klassischen" Sinne vorstellen kann. Was ich aber wusste, dass ich es mit meinem Ex nicht konnte und das ich keinerlei Kompromisse eingehen wollte. Das und die Liebe zu meinem ungeborenen Kind hat mir genug Zuversicht gegeben um für diese Überzeugung zu kämpfen und es schaffen zu wollen. Ich weiß, dass es anders bequemer gewesen wäre. Er war und ist derjenige, der bling bling und Blumen mitbrachte aber es wäre immer falsch gewesen und ich hätte dafür meine Freiheit opfern müssen. Der steinige Weg war für mich der richtige. Meine Tochter leidet teils darunter, dass wir nicht zusammen sind aber dafür wächst sie in einer Familie auf, die ihr ein liebevolles und sicheres zuhause bietet, auf beiden Seiten.

Es tut mir leid für dich, dass du so sehr unter deiner Abtreibung leidest. Das ist bitter. Doch umso mehr freust du dich sicherlich auf dein jetziges Kind. Streiche die Menschen aus deinem Leben, die dir nicht bekommen und Stress verursachen und suche dir jetzt schon Hilfe und Unterstützung. Rechne deine künftigen Ausgaben / Einnahmen durch und suche dir ggf. finanzielle Unterstützung, wenn das Elterngeld nicht reichen sollte (ggf. Unterhaltsvorschuss, Mietzuschuss etc). Eine kleine Wohnung ist am Anfang auch völlig ausreichend mit kleinem Kind. Weihe deine Eltern ein und vielleicht bieten sie dir dieses Mal Unterstützung an. Vielleicht kannst du Vorsichtsmaßnahmen ergreifen beim Säubern des Katzenklos (Mundschutz, Handschuhe). 

Nochmals alles Gute und lass dich nicht beirren!

Ich Danke dir vielmals, dass du hier deine persönliche Geschichte uns mitgeteilt hast. Deine Ratschläge werde ich angehen, sie sind sehr hilfsreich. Aber noch mehr bedeutet mir deine Geschichte, dass Frau auch es anpacken kann, Hilfe auch suchen und bessere Bedingungen herstellen. Danke dir und weiterhin alles Gute 🍀 

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19. März um 14:14

Was für eine Therapie meinst du?
und warum arm? Du meinst Kinder mit einem Elternteil werden nicht so toll wie Kinder mit Papa und Mama? Stimmt bestimmt wenn Mama und Papa beide toll sind. Aber wenn ein Teil nicht so toll ist oder wenn das Kind dauerhafte Streit miterleben muss? Ich hoffe du siehst nicht jedes Kind mit einem Elternteil gehandicapt an. 

Danke für dein Beitrag.

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19. März um 16:16

Leider ist es doch so, dass dein Kind die Unstimmigkeiten zwischen dir und dem egoistischen Vogel mitbekommt... Du bist traurig, hast inneren Stress, bist ratlos, etc. Deshalb tut mir dein Kind leid. 
Eine Therapie könnte dein eigenes Ich stärken und dir den für dich richtigen Weg weisen. Ein Forum kann das m. E. nicht. 
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Kinder, die bei nur einem Elternteil aufwachsen, nicht so „toll“ werden. 

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19. März um 21:01
In Antwort auf annabellaaa

Sicherlich hast du Gründe für dein Einwand. Das erste Kind gestehe ich ein, nicht die Stärke und den Mut zu haben gegen meine Familie, damaligen Freund und Freunde zu kämpfen. Ich habe es wie du sagtest umgebracht. Um diese Schuld zu verarbeiten, war ich auch in der Therapie. Ich habe sehr gelitten und mir ging es sehr schlecht. Ich habe jeden Tag geweint und das stundenlang. Wünschen tue ich das für keine Frau. In Endeffekt wäre es kein Problem gewesen, da ich direkt nach meiner Ausbildung keinen Tag arbeitslos war. Aber meine Familie und Freunde hatten genau wie du den Einwand "keinen Grundlage". Von daher denke ich, hättest du mir auch den Rat gegeben anzutreiben.

Ich sehe es auch nicht so verbissen, ob Frau nun ein Mann haben muss oder nicht, muss jede Frau für sich entscheiden. Wenn eine Frau einschätzt, dass sie einen Partner braucht, dann würde ich auch den Weg gehen, denn du beschreibst. Erst richtig kennenlernen und dann ein Kind. Aber selbst da gibt es auch keine Garantie, dass es klappt. Davon gibt es genug Fälle und vielleicht kennst du sogar jemand aus deiner Umgebung??? Menschen verändern sich, entwickeln sich weiter. Es wäre ja auch schlimm, wenn wir alle stehen bleiben würden. Ich kann die Zukunft nicht voraussagen. Von daher nehme ich lieber das Leben so hin wie es ist. Eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich.

Es gibt bei uns so ein Spruch:
"Der Plan läuft solange bis jemand kommt und dir eins in die Fresse haut!"


Blauäugig würde ich mich auch nicht bezeichnen. Wenn ich mir keine Gedanken mache, würde ich hier keine Diskussion starten.

Finanziell mache ich mir nicht so grosse  Gedanken. Es ist für ein Semester, was ich aussetze, und ein Semester, wo ich meine Masterarbeit anfertige. Das sind also 1 Jahr, was ich überstehen muss. Zu deine Frage "von was will ich leben?". Ich arbeite und wie alle arbeitende Frauen, muss ich auch mit meine Stunden runtergehen, d.h. für mich einen Job abgeben, und so schnell wie möglich Kinderbetreuung finden um wieder arbeiten zu können.

Aber das Finanzielle hat wenig mit dem Mann zu tun. Wir sind nicht verheiratet. Und er verlangt, dass ich alleine stehen muss. Also finanziell zu zweit kein Unterschied zu allein. Daher ging es mir von Anfang an nur um die nicht-finanzielle Unterstützung von ihn. Was für mich viel mehr bedeutet.

Es ist schön, dass es bei dir mit der Familie wie geplant geklappt hat. Dein Mann und du ihr seid ein Team. Da hat es wohl gepasst und sicherlich schwer nach zu vollziehen, wie es ist wenn es nicht passt. Aber wie schon erwähnt, auch wenn es von Anfang an passt, hat man auch nie die Sicherheit, dass es passt, wenn sich das Leben verändert z.B. Eltern werden.

Ich mache niemand hier Vorschriften, wie du auch deine Meinung in meinem Beitrag äußern kannst. Wünschen kann ich mir viel und mich freut es, dass du dein Glück gefunden hast. Ich denke nicht, dass ich weniger glücklicher werde auch wenn ich allein erziehende Mutter bin. Zufriedenheit findet jeder auf seinem Weg. Und vielleicht kommt die Erfahrung gemeinsam mit einem Mann zu leben noch. In dem Fall hätte ich dann beides erlebt und kann beide Ansichten verstehen. Ich nehme gerne alles und so viel wie möglich mit von Leben. Schließlich habe wir alle nur dieses eine Leben. 

Ich wünsche dir auch alles Gute und weiterhin, eine tolle Familiezusammenleben.
 

Danke für deine Antwort.

Aber du verkennst immer noch die Situation. Du bist jetzt nicht mehr alleine. Dein Baby ist nicht ganz so weit. Du hast Verantwortung.

Du solltest kürzer treten. Z. B. mit Berufsverbot. Hier geht's um deine Gesundheit.

Und fordere das Geld ein von ihm. Du kannst nach der Geburt 8 Wochen nicht arbeiten. Und es gibt auch erst ab 8 Wochen eine Betreuung. Elterngeld wird minimal sein als Studentin.

Ja vielleicht ist es das Beste, alleine zu sein mit dem Kind. Aber man kann sich trotzdem Gedanken machen, wie es weiter geht. Was willst du dem Kind denn sagen/vorleben? 

Und das Kind hat auch ein Recht auf seinen Vater. Auch finanziell. Auch zeitlich.

Du musst schauen, dass es dir gut geht. Und nicht jemand Anderes

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20. März um 1:18
In Antwort auf xxxxx12345

Leider ist es doch so, dass dein Kind die Unstimmigkeiten zwischen dir und dem egoistischen Vogel mitbekommt... Du bist traurig, hast inneren Stress, bist ratlos, etc. Deshalb tut mir dein Kind leid. 
Eine Therapie könnte dein eigenes Ich stärken und dir den für dich richtigen Weg weisen. Ein Forum kann das m. E. nicht. 
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Kinder, die bei nur einem Elternteil aufwachsen, nicht so „toll“ werden. 

Irgendwo gelesen.. Ich habe irgendwo das Gegenteil gelesen. Vielleicht schaust du dir nochmal die Statistiken an.

Übrigens bin ich bei Papa groß geworden. Mein Vater ist der beste Papa der Welt! Ich würde mich als gelungen bezeichnet. Denn andere in meine Situation würden sich eher einreden lassen, dass sie Depression und kein Selbstvertrauen haben. Stress haben wir alle, die einen können mehr ab, die andere weniger. Die, die weniger können leiden nicht gleich unter psychische Krankheiten. Meine Mutter habe ich nie vermisst. Als ich sie mit 8 kennenlerne, fand ich sie furchtbar. Das Leider verstehe ich nicht. Die Gesellschaft schreib uns vor, dass es besser wäre Papa und Mama zu haben. Aber sowie es gute und böse Menschen gibt. Gib es auch Fälle, wo nur Papa oder Mama besser wäre. Vorallem will ich nichts erzwingen. Dann klappt das sowieso nicht. Er soll selbst entscheiden, ist schließlich ein Erwachsener. Ein Mann der nicht selber weiss, akzeptiere ich sowieso nicht. 

Wenn meine Bitte oben nicht deutlich war, das Forum sollte keine Therapie sein, ich habe oben nach Meinungen, Ratschläge, Ansichten gebeten. Ich bin deshalb aber nicht gleich ratlos .  Denn bevor ich den Beitrag verfasst habe, habe ich mich ja schon entschieden, das Kind zu behalten.

 

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20. März um 1:52
In Antwort auf vorhangstange001

Danke für deine Antwort.

Aber du verkennst immer noch die Situation. Du bist jetzt nicht mehr alleine. Dein Baby ist nicht ganz so weit. Du hast Verantwortung.

Du solltest kürzer treten. Z. B. mit Berufsverbot. Hier geht's um deine Gesundheit.

Und fordere das Geld ein von ihm. Du kannst nach der Geburt 8 Wochen nicht arbeiten. Und es gibt auch erst ab 8 Wochen eine Betreuung. Elterngeld wird minimal sein als Studentin.

Ja vielleicht ist es das Beste, alleine zu sein mit dem Kind. Aber man kann sich trotzdem Gedanken machen, wie es weiter geht. Was willst du dem Kind denn sagen/vorleben? 

Und das Kind hat auch ein Recht auf seinen Vater. Auch finanziell. Auch zeitlich.

Du musst schauen, dass es dir gut geht. Und nicht jemand Anderes

Hmmm, bitte für die Antwort.

Übrigens fand ich dein erste Antwort "Das erste Kind lässt du umbringen, weil dich keiner unterstützt." auch unangebracht. Ich lese raus, dass du eher den Bedarf hast deine Meinung so richtig jemand zu sagen als helfen zu wollen. Und auch in deinem 2. Beitrag fängst du an, mit "du verkennst die Situation". Ich habe das Gefühl, dass du meine Person nicht richtig einschätzen kannst und eher deine Meinung und Bestätigung in Vordergrund steht, als mir helfen wollen. Alle deine Ratschläge sind das was die anderen auch vorher schon geschrieben haben mit deinem Unterton von Vorwürfen und wie naiv ich sei.

Wenn du meinst dich durch mich und meine Situation sich besser zu fühlen, dann gern geschehen.

Ansonsten wenn du mich nochmal angreifst oder nicht aufhörst mit mir wie ein dummes naives Mädchen zusprechen, dann hört auch bei mir die Nettigkeit auf! Und damit meine ich ignorieren!

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