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Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Beschäftigungsverbot unwirksam, was nun?

Letzte Nachricht: 20. März 2009 um 23:30
A
an0N_1228639499z
20.03.09 um 22:02

Hallo,
bis jetzt war ich nur als Leserin unterwegs, aber nun habe ich selber ein Problem und brauche einen Rat was ich tun soll.
Ich muß die Sache kurz schildern.
Ich bin momentan in der 31. SSW.
Meine Arbeitsbeschäftigung als Verkäuferin umfasst ständiges laufen und stehen (ca 5Std täglich), was ich auch gern gemacht habe, weil mir die Bewegung gut tat. Leider wurde es zunehmend anstrengender und ich bekam starke Rückenschmerzen und Schmerzen im Ischias. Vor ca drei Wochen hatte ich plötzlich Unterleibsschmerzen und heftige Rückenschmerzen und ging gleich zur FÄ. Diagnose: leichte Wehen, eine Woche
Krankenschein. Darauf folgte nun ein zwei wöchiger Urlaub, in dem ich wieder zur Kontrolle mußte. Zum Glück ist alles in Ordnung und die Wehentätigkeit hat aufgehört.
Unabhängig von den Wehen habe ich der FÄ gesagt, das die Arbeit mich mittlerweile sehr anstrenge, ich es kaum noch schaffe und ich sehr starke Rückenschmerzen und Schmerzen im Ischias habe. Darauf meinte sie, sie könne mich nicht krank schreiben wegen Rückenschmerzen und körperlicher Beeinträchtigung, da ich ja nicht krank sei. Aber sie stelle mir ein Beschäftigungsverbot aus. So, darin steht ich dürfe keine Lasten heben und nicht länger als 4 Std stehen. Mein Arbeitsplatz bleibt davon also komplett unberührt.
Weil ich jetzt nicht zu einem anderen Arzt gehen wollte und auf Teufel komm raus einen Krankenschein holen wollte und ich immer korrekt und ehrlich sein will, habe ich mit meinem Arbeitgeber darüber gesprochen und ihm gesagt wie sehr mich die Arbeit anstrenge. Der war natürlich gar nicht begeistert. Ich fragte nach einer Freistellung, Antwort: Da könne ja jeder kommen, wenns ihm mal nicht gut geht.
Ich hätte nun drei Möglichkeiten: ich gehe zu einem anderen Arzt und lasse mir ein volles Beschäftigungsverbot ausstellen, ich nehme unbezahlten Urlaub oder ich komme arbeiten.Ich habe zwei Tage Zeit mich zu entscheiden, dann ist mein Urlaub vorbei.
Mein Gedanke ist nun, doch zu meinem Hausarzt zu gehen und um einen Krankenschein bitten ( es sind jetzt noch dreieinhalb Wochen). Aber ob das mein AG akzeptiert und es sieht ja wirklich sehr blöd aus. Aber ich fühle mich einfach nicht mehr in der Lage meiner Arbeit nachzugehen, obwohls mir immer Spaß gemacht hat und ich muß tatsächlich schon den ganzen Tag heulen.
Mein Mann meinte noch, da ich im Gespräch mit dem AG am Ende gesagt habe, ich werde nochmal mit meiner FÄ reden, ob wir nicht doch was machen können, sei es ein angekündigter Krankenschein und daraus könnte der Ag mir einen Strick drehen.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Zähne zusammen und die dreieinhalb Wochen durch oder Krankenschein holen? Ich habe auch überlegt, ob ich meinen AG frage im vorraus frage, ob ein Krankenschein auch in Ordnung wäre. Aber der wäre dann wirklich angekündigt.

Auch wenns viel zum lesen ist, ich hoffe ich bekomme ein paar Tips. Ich würde mich sehr freuen.

Danke
Lucy

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A
akira_12284303
20.03.09 um 22:10

Geh
Zu einem anderen Arzt. Ich bin jetzt seit drei Wochen krankgeschrieben und lasse mich bis zum schluss krank schreiben. Ich musste auch den ganzen Tag stehn in ner 30 Grad heißen Halle und musste mich von meinen netten Kolleginnen anmachen lassen. So sagte ichs der fa uns die gab mir ohne weiteres nen schein.
Lg
Dani 28+2

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N
nila_12056493
20.03.09 um 22:25

Hallo!!
Ein Beschäftigungsverbot kann dir nur der Frauenarzt ausstellen. Rede doch mit deinem Hausarzt über dein Problem. Entweder er setzt dich mit deinem FA in Verbindung oder er schreibt dich krank. Wenn din FA Probleme macht, wechsle den Arzt. Denn dann nimmt er dich nicht ernst!!!
Liebe Grüße

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N
noah_12558413
20.03.09 um 22:37

Also
wenn ich das richtig verstehe hats Du ein partielles Beschäftigungsverbot und darfst nichts schweres heben und lange stehen. D.H. Dein AG muss Dir eine geeignete Stelle geben, wo das erfüllt wird und dann solltest Du auf Arbeit auch keine Probleme mehr haben (also körperlich). Hält sich Dein AG nicht daran, dann wende Dich an Deine zuständige Mutterschutzbehörde. Solltest Du allgemein mal machen.
Hier findest Du für Dein Bundesland die zuständigen Ansprechpartner:
http://www.bmfsfj.de/Politikbereiche/familie,did=31058.html

LG
Morgaine

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I
isis_12572736
20.03.09 um 23:30

Merkwürdige fa
was ist das für eine fa, die feststellt dass du definitiv zu früh wehen hast aufgrund deiner beschäftigung und schmerzen, dich für eine woche krank schreibt und danach nicht mehr
selbst ich bekam aufgrund von starken rückenschmerzen in meiner ss eine überweisung zum orthopäden, was übrigens sehr angenehm war. sie hat mir viele übungen gezeigt (empfehle einen großen gymnastikball, entlastet sehr schön).
jedenfalls würde ich jetzt so kurz vor der geburt nicht mehr die fa wechseln. dort wo du jetzt bist weiß die frau am besten und auch mit am meisten über deinen ss-verlauf.
deshalb würde ich deine fa nochmal darauf hinweisen, dass es dir körperlich nicht gut geht und die wehen ebenfalls erwähnen. ich weiß nicht ob du da nicht schon als risikoschwangere gilts, vor allem bei solch einem "aktiven" beruf. wenns nichts hilft ab zum hausarzt und von dem krank schreiben lassen. würde an deiner stelle definitiv zu haus bleiben. dein arbeitgeber muss das akzeptieren, meiner meinung nach. was du hast geht ihm gar nichts an und fällt unter ärztliche schweigepflicht. du hast in dem gespräch gesagt mit deiner fa zu reden und diesbezüglich könnte er nen strick ziehen. wenn du aber zum hausarzt gehst nicht oder? du könntest ja auch was anderes haben, für eine plötzliche grippe oder so kannst du ja nichts
schilder deinem hausarzt das ganze.
ich muss allerdings sagen (auch wenn du eine ehrliche haut bist), dass die sache mit der freistellung bei deinem arbeitgeber anzusprechen eine schlechte sache war. dein arbeitgeber is ein arsch... bei dem spruch den er gebracht hat

lg und viel glück!

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