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Beschäftigungsverbot

13. September 2018 um 19:18 Letzte Antwort: 16. September 2018 um 11:56

hey Leute  
Erstmal etwas zu mir: ich heiße Michelle bin 19 Jahre alt, schwanger und im 3 Ausbildungsjahr. 
ich habe eine ganz kuriose Frage. Und zwar geht es darum: ich bin in der 8ten Woche Schwanger und meine chefin hat mir sofortiges beschäftigungsverbot ausgesprochen, da ich als zahnmedizinische fachangestellte arbeite. Nun sagte sie aber auch, dass ich nicht die Schule, geschweige denn die Prüfung machen darf. aber ein paar bekannte meines Freundes das eben so gemacht haben, waren in der Ausbildung schwanger aber haben diese trotzdem fertig gemacht. 
Freu mich auf eure Meinungen/Erfahrungen 

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13. September 2018 um 21:44

Du hast ein generelles Beschäftigungsverbot von deiner Chefin erhalten. Damit schließt das auch die Schule ein. Ansonsten hättest du nur ein Teil-BV erhalten. Schule und Prüfung kannst du erstmal abhaken und wirst das erst nach deinem Mutterschutz bzw. Elternzeit nachholen können. 

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13. September 2018 um 22:29
In Antwort auf juko89

Du hast ein generelles Beschäftigungsverbot von deiner Chefin erhalten. Damit schließt das auch die Schule ein. Ansonsten hättest du nur ein Teil-BV erhalten. Schule und Prüfung kannst du erstmal abhaken und wirst das erst nach deinem Mutterschutz bzw. Elternzeit nachholen können. 

Juko88 hat Recht BV ist BV das schreibt das Gesetz vor, wen es ausgesprochen wurde vom Arzt oder Chef gilt es in allen Lebenslagen außer bei Teil-BV da ist es anders. Habe einen Anwalt in der Familie der weiß das. Zu Hause und außerhalb darfst du jetzt nur Sachen machen die der Erholung von Mutter und Kind dienen nichts anderes.

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14. September 2018 um 8:25

Ein BV kann vom Arzt oder Chef ausgestellt werden. Der Chef muss bei jeder Schwangeren eine Gefährdungsbeurteilung für das Gewerbeaufsichtsamt erstellen. Kommt bei dieser heraus, dass der Arbeitsplatz schwangerenuntauglich ist, muss der Chef einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, der mit dem Mutterschutzgesetz vereinbar ist. Kann er das nicht, muss er ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Das ist in deinem Fall passiert. Dagegen wirst du auch nicht vorgehen können, dein Chef hat richtig gehandelt

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14. September 2018 um 9:05

Sehe ich jetzt ein bisschen anders...^^

BV muss entsprechend Gefährdungsanalyse für den konkreten Arbeitsplatz ausgesprochen werden - dort wo eben die Gefahr besteht. Ein Einsatz an anderer Stelle ist möglich!
Schule sollte also was den Mutterschutz anbelangt möglich sein. Ich weiß allerdings nicht, ob du da hin darfst und Prüfungen schreiben, wenn du im Betrieb nicht weitermachen kannst (das sind dann Fragen, die mit der AUsbildungsordnung usw. zusammenhängen, aber nicht mit Mutterschutz). Dazu mal an der Schule nachfragen oder der zuständigen Kammer.

Und natürlich herzlichen Glückwunsch!!!

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14. September 2018 um 12:15
In Antwort auf juko89

Ein BV kann vom Arzt oder Chef ausgestellt werden. Der Chef muss bei jeder Schwangeren eine Gefährdungsbeurteilung für das Gewerbeaufsichtsamt erstellen. Kommt bei dieser heraus, dass der Arbeitsplatz schwangerenuntauglich ist, muss der Chef einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, der mit dem Mutterschutzgesetz vereinbar ist. Kann er das nicht, muss er ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Das ist in deinem Fall passiert. Dagegen wirst du auch nicht vorgehen können, dein Chef hat richtig gehandelt

Ich Stimme erneut zu. Sei doch froh das 3s so ist und freue dich das du und dein Bauchzwerg dadurch gut aufgehoben seit und nichts deine Schwangerschaft kaputt machen kann.

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16. September 2018 um 11:56

Kannst dann ja mal berichten, wie es glöst wurde. Würde mich interessieren!

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