Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Beschäftigungsverbot

1. April um 11:29 Letzte Antwort: 9. April um 16:07

Hallo, 
ich bin 25 Jahre alt und weiß seit 1Woche dass ich schwanger bin. Dies war sehr ungeplant, aber wir behalten das Kind.  Ich habe bei meinem alten Arbeitgeber gekündigt und das Arbeitsverhältnis besteht  bis 30.04 . Ab 01.05 fange ich in einem anderem Klinikum auf der Intensivstation als Krankenschwester an. Mein alter Arbeitgeber hat mich bis zum 30.04 ( weil da noch das Arbeitsverhältnis besteht) gleich ins beschäftigungsverbot gesetzt. Das Problem: Der neue Arbeitgeber sagt , das natürlich das Arbeitsverhältnis weiterbesteht , aber sie mich nicht ins Beschäftigungsverbot  setzt , und ich so wie gewohnt arbeit als Krankenschwester auf Intensiv. Können die das ? Ich habe ehrlich gesagt Angst, vorallem in Zeiten von Corona .... obwohl man Abstand einhaltet und Masken trägt , steigen die Infektionszahlen und der Virus ist mutiert. Vorallem der Patientenkonakt mit Keimen und dem schweren Heben ist gar nicht möglich. Selbst wenn ich Büroarbeit machen würde, habe ich Angst wegen der Ansteckungsgefahr wegen Corona und im Stationsalltag ist die Ansteckungsgefahr ja doch sehr hoch... mein Frauenarzt meinte die Arbeit müsste dass Beschäftigungsverbot aussprechen, aber der Arbeitgeber meinte, der Frauenarzt müsste dies machen . Was haltet ihr von dem Sachverhalt ? Ist meine Sorge berechtigt? Ich will wirklich arbeiten und bin nicht faul , aber ich habe Angst . Wer haftet dafür wenn ich mich in der Arbeit mit Corona anstecke ? Danke im vorraus 

Mehr lesen

6. April um 20:45

Meine Freundin war in genau der selben Situation. Sie hat aber für beide Kliniken ein Beschäftigungsverbot bekommen. Eine Schwangere Krankenschwester darf nicht während einer Pandemie arbeiten. Das Gesetz schreibt auch vor das eine Schwangere nur 30min pro Arbeitstag eine Ffp2 Maske tagen darf. 

1 -Gefällt mir

9. April um 16:07

Normalerweise kümmert sich der Betriebarzt um BVs. Wenn du eine Arbeit machen kannst, die mit dem Mutterschutzgesetz vereinbar ist, dann gibt es aber kein Grund für ein BV.
Mal davon abgesehen, begegnest du auf Arbeit im Prinzip nur Leuten, die eben erst nen negativen Schnelltest hinter sich haben. So gesehen hat die Schwangere bei jeder anderen Arbeit schlechtere Voraussetzungen.

Ich würde mich an den Betriebarzt wenden.

Und damit du mal entspannst: Schau dir die Videos von Prof. Spitz zum Thema Corona und Vit. D an. Ich denke das könnte dir ganz gut tun.

Gefällt mir