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Beschäftigungsverbot

26. Mai 2019 um 13:49 Letzte Antwort: 26. Mai 2019 um 17:32

Hallo ihr Lieben, 

Ich bin schwanger und habe dies meinem Arbeitgeber mitgeteilt und Bestätigung meines Frauenarztes abgegeben. Dennoch wurde ich weiterhin im Nachtdienst eingesetzt und nichts in der Arzt Änderung oder Arbeitsfeld Anpassung gemacht. 

Ich arbeite in der außerklinischen Intensivpflege und bin momentan in 12 h Schichten geplant also immer alleine mit dem Patienten bei ihm zuhause. Ich kann also wenn es gesundheitlich nicht geht, nicht meine Arbeitsstelle verlassen. (erst anrufen, warten bis Ablöse gefunden, dann bis diese da ist falls überhaupt jemand gefunden wird.)

Ich muss Lagern (alle 2-3 Stunden) sprich das Gewicht des Patienten. Diese Waschen, Absaugen, katether- und Kanülenwechwel vornehmen. 

Je nach dem wo ich bin muss ich die Patienten in den Rollstuhl heben oder den Rollstuhl Manuel bewegen. Abgesehen davon das die meisten Patienten verkeimt sind. 

Ich würde klar gerne arbeiten aber halt so das es laut Muschu richtig ist. Aber scheinbar geht das nicht, da nicht wirklich was dafür getan wird.
Mein Arbeitgeber möchte kein allgemeines Beschäftigungsverbot aussprechen. 
Wenn ich nicht so arbeiten könnte solle ich eins vom Arzt ausschreiben lassen. Aber Gesundheitlich fühle ich mich in der Large zu arbeiten nur passt mein Arbeitgeber mein Arbeitsfeld nicht der Mutterschutz-Richtlinien an. 

Was soll ich tun? Was kann ich tun? Ich wäre dankbar für lieb gemeinte Tipps

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26. Mai 2019 um 14:41
In Antwort auf letty

Hallo ihr Lieben, 

Ich bin schwanger und habe dies meinem Arbeitgeber mitgeteilt und Bestätigung meines Frauenarztes abgegeben. Dennoch wurde ich weiterhin im Nachtdienst eingesetzt und nichts in der Arzt Änderung oder Arbeitsfeld Anpassung gemacht. 

Ich arbeite in der außerklinischen Intensivpflege und bin momentan in 12 h Schichten geplant also immer alleine mit dem Patienten bei ihm zuhause. Ich kann also wenn es gesundheitlich nicht geht, nicht meine Arbeitsstelle verlassen. (erst anrufen, warten bis Ablöse gefunden, dann bis diese da ist falls überhaupt jemand gefunden wird.)

Ich muss Lagern (alle 2-3 Stunden) sprich das Gewicht des Patienten. Diese Waschen, Absaugen, katether- und Kanülenwechwel vornehmen. 

Je nach dem wo ich bin muss ich die Patienten in den Rollstuhl heben oder den Rollstuhl Manuel bewegen. Abgesehen davon das die meisten Patienten verkeimt sind. 

Ich würde klar gerne arbeiten aber halt so das es laut Muschu richtig ist. Aber scheinbar geht das nicht, da nicht wirklich was dafür getan wird.
Mein Arbeitgeber möchte kein allgemeines Beschäftigungsverbot aussprechen. 
Wenn ich nicht so arbeiten könnte solle ich eins vom Arzt ausschreiben lassen. Aber Gesundheitlich fühle ich mich in der Large zu arbeiten nur passt mein Arbeitgeber mein Arbeitsfeld nicht der Mutterschutz-Richtlinien an. 

Was soll ich tun? Was kann ich tun? Ich wäre dankbar für lieb gemeinte Tipps

Bestehe auf das Muschu. 

Sag dein Chef soll dich in das Büro versetzen
oder
dich nur mit einem 2. Mitarbeiter einteilen
(Der dann lagert und infektiöse Arbeiten macht).

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26. Mai 2019 um 14:46
In Antwort auf felek_12574006

Bestehe auf das Muschu. 

Sag dein Chef soll dich in das Büro versetzen
oder
dich nur mit einem 2. Mitarbeiter einteilen
(Der dann lagert und infektiöse Arbeiten macht).

Ich habe ihn darauf hingewiesen und die meinen das es kein allgemeines Beschäftigungsverbot mehr gibt und wenn ich nicht arbeiten wöllte, ich mir doch den gelben Schein abholen solle. Abgesehen davon könnten sie keine Schwageren im Betrieb gebrauchen. 

Habe auch gezielt darauf hingewiesen das Nachtschichten nicht gehen. Dennoch sollte ich diese nun machen (vier Stück) mein Hausarzt hat mich krank geschrieben aufgrund einer tatsächlichen Erkrankung. - - >also nicht wegen der SS 

Aber das ist doch so nicht rechtens? Oder dürfen sie mich quasi dazu zwingen? 

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26. Mai 2019 um 14:48

Ach Büro habe ich auch von mir aus angeboten. Generell möchte ich arbeiten.. Möchte aber auch keine unnötigen Risiken etc eingehen. Was passiert bei dem Verstoß des Muschu's? 

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26. Mai 2019 um 14:52

Ich finde das unmöglich von deinem Chef. Lass dir das bloß nicht gefallen. Ich arbeite selber auch in der pflege. Zum Glück wurden vom Ag sofort Konsequenzen gezogen und ich habe ein bv bekommen. Bestehe auf einen Termin beim betriebsarzt! Der spricht eine Empfehlung für deine arbeitssituation aus. Dein Chef muss einen "gefährdungsbogen" ans gewerbeaufsichtsamt schicken, wo deine Aufgaben geschildert werden und wo er einträgt, inwiefern dein arbeitsplatz ungefährlich für Mutter und ungeborenem Baby gemacht wird. Sprich im Büro, angepasste Tätigkeiten oder ob er das bv befürwortet. Du hast die gefährlichen Tätigkeiten bereits aufgeführt: alleinarbeit,  nachtdieste, Infektion Gefahr, schweres heben und lagern... usw. Wenn dir und dem Baby was passiert, ist dein chef echt am ars...! Weil deine Schwangerschaft offiziell war und er keine Änderungen vorgenommen hat. Soweit lasse es nicht kommen. Alles gute dir! 

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26. Mai 2019 um 14:57

Danke. Ich habe selbst einen Termin beim Betriebsarzt gemacht. Sprich am Mittwoch muss ich hin. 
Ich befürchte das mein Arbeitgeber nicht 100 pro ehrlich ist was den Bogen angeht und ob er das wirklich schon gemeldet hat ist fraglich. =(

Was kann ich denn sonst noch tun?

Danke für die lieben Antworten 

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26. Mai 2019 um 15:55

Wende dich schnellstmöglich an das Gewerbeaufsichtsamt, am besten gleich morgen. Es gibt das Mutterschutzgesetz nicht ohne Grund und wenn dein Arbeitgeber sich weigert es einzuhalten und damit dich und dein ungeborenes Kind absichtlich in Gefahr bringt, muss er die Konsequenzen tragen.
 

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26. Mai 2019 um 16:25
In Antwort auf kuon86

Wende dich schnellstmöglich an das Gewerbeaufsichtsamt, am besten gleich morgen. Es gibt das Mutterschutzgesetz nicht ohne Grund und wenn dein Arbeitgeber sich weigert es einzuhalten und damit dich und dein ungeborenes Kind absichtlich in Gefahr bringt, muss er die Konsequenzen tragen.
 

Okay. Ist das GewerbeAufsichtamt städtisch oder bundeskreis mäßig? 

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26. Mai 2019 um 16:59

Solange erstmal krankschreiben lassen bis es geklärt ist. Dein Arbeitgeber hätte viel mehr davon wenn er dich ins BV schickt, als wenn du nur nen gelben Schein hast. Ich denke der Bezriebsarzt wird das aber ausstellen, denn das was da von dir verlangt wird,  ist auf keinen Fall rechtens und so ja auch irgendwann gar nicht mehr machbar. Und wenn dann was passiert,  ist dein Arbeitgeber so richtig am Ars.c.h.!!

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26. Mai 2019 um 17:02
In Antwort auf pustew

Solange erstmal krankschreiben lassen bis es geklärt ist. Dein Arbeitgeber hätte viel mehr davon wenn er dich ins BV schickt, als wenn du nur nen gelben Schein hast. Ich denke der Bezriebsarzt wird das aber ausstellen, denn das was da von dir verlangt wird,  ist auf keinen Fall rechtens und so ja auch irgendwann gar nicht mehr machbar. Und wenn dann was passiert,  ist dein Arbeitgeber so richtig am Ars.c.h.!!

Danke. Ich bin morgen nochmal zum Arzt. Dann erkläre ich ihm die Situation er schreibt mich dann sicher bis zum Termin des Betriebsarztes krank.
Herzlichen Dank euch allen <3

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26. Mai 2019 um 17:05
In Antwort auf letty

Hallo ihr Lieben, 

Ich bin schwanger und habe dies meinem Arbeitgeber mitgeteilt und Bestätigung meines Frauenarztes abgegeben. Dennoch wurde ich weiterhin im Nachtdienst eingesetzt und nichts in der Arzt Änderung oder Arbeitsfeld Anpassung gemacht. 

Ich arbeite in der außerklinischen Intensivpflege und bin momentan in 12 h Schichten geplant also immer alleine mit dem Patienten bei ihm zuhause. Ich kann also wenn es gesundheitlich nicht geht, nicht meine Arbeitsstelle verlassen. (erst anrufen, warten bis Ablöse gefunden, dann bis diese da ist falls überhaupt jemand gefunden wird.)

Ich muss Lagern (alle 2-3 Stunden) sprich das Gewicht des Patienten. Diese Waschen, Absaugen, katether- und Kanülenwechwel vornehmen. 

Je nach dem wo ich bin muss ich die Patienten in den Rollstuhl heben oder den Rollstuhl Manuel bewegen. Abgesehen davon das die meisten Patienten verkeimt sind. 

Ich würde klar gerne arbeiten aber halt so das es laut Muschu richtig ist. Aber scheinbar geht das nicht, da nicht wirklich was dafür getan wird.
Mein Arbeitgeber möchte kein allgemeines Beschäftigungsverbot aussprechen. 
Wenn ich nicht so arbeiten könnte solle ich eins vom Arzt ausschreiben lassen. Aber Gesundheitlich fühle ich mich in der Large zu arbeiten nur passt mein Arbeitgeber mein Arbeitsfeld nicht der Mutterschutz-Richtlinien an. 

Was soll ich tun? Was kann ich tun? Ich wäre dankbar für lieb gemeinte Tipps

er stellt dir doch in Aussicht gar nicht zu arbeiten!!   

verstehe ihn schon dass er wegen dir nicht alles umwirft mit anderen Mitarbeitern

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26. Mai 2019 um 17:12

Der Unterschied ist aber rein gesetzlich so das wenn mein Frauenarzt nicht krank schreibt läuft das Beschäftigungsverbot auf meine Gesundheit was aber so ja nicht richtig ist ich bin ja in der Lage zu arbeiten und möchte ja auch arbeiten. Wenn mein Arbeitgeber aber nicht alles von sich umschmeißen möchte und mir deswegen keinen Arbeitsplatz der Mutterschutz gerecht richtig läuft zu teilen kann, muss er das Beschäftigungsverbot aussprechen. Mein Gynäkologe hat keine Begründung nicht krank zu schreiben da es arbeitsbedingt ist! 

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26. Mai 2019 um 17:28
In Antwort auf letty

Ich habe ihn darauf hingewiesen und die meinen das es kein allgemeines Beschäftigungsverbot mehr gibt und wenn ich nicht arbeiten wöllte, ich mir doch den gelben Schein abholen solle. Abgesehen davon könnten sie keine Schwageren im Betrieb gebrauchen. 

Habe auch gezielt darauf hingewiesen das Nachtschichten nicht gehen. Dennoch sollte ich diese nun machen (vier Stück) mein Hausarzt hat mich krank geschrieben aufgrund einer tatsächlichen Erkrankung. - - >also nicht wegen der SS 

Aber das ist doch so nicht rechtens? Oder dürfen sie mich quasi dazu zwingen? 

Der macht es sich aber einfach.

Mit gelbem Schein bekommst du ruck zuck nicht mehr deinen vollen Lohn.
Dein Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet deinen Arbeitsplatz anhand von Mutterschutzvorgaben zu bewerten. Kommt er zu dem Schluss, dass du an diesem Platz schwanger wie du nunmal bist nicht mehr arbeiten kannst, muss er dir je nach dem was er kann entweder Alternativarbeit geben (Büro) oder halt feststellen, dass er dich nciht mehr beschäftigen kann. In diesem Fall bekommst du ganz regulär dein komplettes Gehalt weiter und er bekommt fast den kompletten Anteil davon zurück! Sprich davon hat er deutlich mehr als wenn du dich einfach nur krank schreiben lässt.

Es ist also relativ einfach: Bestehe auf diese Arbeitsplatzbeurteilung. Er kann nur zu einem Schluss kommen. Tut er das nicht, mangelhaft oder nicht UMGEHEND, geh als nächstes zum Gewerbeaufsichtsamt. Anruf reicht vielleicht schon. Die verstehen da nicht viel Spaß und mit denen möchte man keinen Stress haben.

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26. Mai 2019 um 17:32
In Antwort auf soncherie

Der macht es sich aber einfach.

Mit gelbem Schein bekommst du ruck zuck nicht mehr deinen vollen Lohn.
Dein Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet deinen Arbeitsplatz anhand von Mutterschutzvorgaben zu bewerten. Kommt er zu dem Schluss, dass du an diesem Platz schwanger wie du nunmal bist nicht mehr arbeiten kannst, muss er dir je nach dem was er kann entweder Alternativarbeit geben (Büro) oder halt feststellen, dass er dich nciht mehr beschäftigen kann. In diesem Fall bekommst du ganz regulär dein komplettes Gehalt weiter und er bekommt fast den kompletten Anteil davon zurück! Sprich davon hat er deutlich mehr als wenn du dich einfach nur krank schreiben lässt.

Es ist also relativ einfach: Bestehe auf diese Arbeitsplatzbeurteilung. Er kann nur zu einem Schluss kommen. Tut er das nicht, mangelhaft oder nicht UMGEHEND, geh als nächstes zum Gewerbeaufsichtsamt. Anruf reicht vielleicht schon. Die verstehen da nicht viel Spaß und mit denen möchte man keinen Stress haben.

Danke ja ich werde das Montag in Angriff nehmen..  

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