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Beschäftigungsverbot Chance?

16. November um 12:47

Hallo,

habe am Montag erfahren, dass ich schwanger bin *freu*. Ich bin Erzieherin in einer Kinderkrippe. Meine FA sagt, wenn ich gegen alle Stoffe immun bin kann ich arbeiten. Wollte mit ihr über meine Ängste reden und das ich gerne ein bv haben wollte, auch das meine Chefin darauf besteht ! Sie ging da nicht weiter drauf ein. Das Problem ist ,dass von allen Seiten ich gesagt bekomme wenn ich in der Krippe arbeite bekomme ich ein bv, einfach weil die Risiken immer noch da sind und es zu gefährlich ist. Zudem habe ich extrem mit Übelkeit und Schwindel zu kämpfen. Meine Arbeit am Kind kann ich gar nicht mehr nachgehen. Ich darf nicht tragen, bücken,wickeln und vieles mehr. Zudem habe ich einfach Angst, dass etwas passieren könnte und distanziere mich schon sehr von den Kindern. Ich fühle mich "unnötig" und überhaupt nicht als Hilfe. Meine Chefin meinte sie wollte auch gerne das ich ins bv komme, sodass wir alle auf sicherer Seite stehe...sie selbst will es nicht aussprechen ( kosten und so... ) was soll ich nur machen habe schon Bauchschmerzen wenn ich die Krippe betrete.... am Montag sollten die blutergebnisse kommen... was wenn ich immun bin. Kann mich ja auch nicht über 6 Woche krank melden. Hab einfach nur Angst und tue damit niemand einen Gefallen. Kann ich zu einem Hausarzt gehen und offen mit diesem darüber reden und das bv ansprechen ? Habe ich Chancen auf ein BV ?

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16. November um 17:34

„Dass ich gerne ein BV haben wollte“

Ein BV ist aber kein Wunschkonzert Wenn du immun bist und sonst nichts dagegen spricht, kannst/musst du halt weiterarbeiten. Machen viele andere Frauen auch, auch mit Schwangerschaftsübelkeit. 

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16. November um 13:42

Liebe ceja,  herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!!  
ich hoffe, ich kann dich beruhigen. Das prozedere bei einer Schwangerschaft ist üblicherweise folgendermaßen : deine Chefin schickt dich zum betriebsarzt. Du nimmst den mutterpass und deinen impfpass mit. Beim betriebsarzt wird ein "gefahrenbogen" ausgefüllt. Dort wird angekreuzt, was deine Arbeit erschwert, z.b schwer heben, Umgang mit Fäkalien usw!  Der Arzt spricht eine Empfehlung aus, ob er ein Beschäftigungsverbot befürwortet.  Mit dem Bogen gehst du zu deiner Chefin. Sie kann dem Verbot nun zu stimmen oder den Arbeitsplatz schwangerschaftstauglich umgestalten. Da deine Chefin sich schon für ein Verbot ausgesprochen hat, wird es kaum Probleme geben. Dieser gefahrenbogen mit euren Unterschriften wird nun ans Amt geschickt, ich glaube gesundheitsamt oder sowas in der Art. Weiss ich nicht mehr,aber das weiss deine Chefin dann bestimmt oder der betriebsarzt. Damit ist das bv besiegelt und du kannst dich entspannen alles gute 

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16. November um 17:34

„Dass ich gerne ein BV haben wollte“

Ein BV ist aber kein Wunschkonzert Wenn du immun bist und sonst nichts dagegen spricht, kannst/musst du halt weiterarbeiten. Machen viele andere Frauen auch, auch mit Schwangerschaftsübelkeit. 

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16. November um 17:50

Ein BV aus sichtet Chefin kann auch durch diese ausgesprochen werden.solltees sich hier nur um die Kita Leitung handelnd geht das nicht. Wenn es eine kommunale Einrichtung ist dann ist es wie oben schon beschrieben so dass derbetriebsarzt das dann übernimmt. 

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17. November um 10:42
In Antwort auf ceja

Hallo,

habe am Montag erfahren, dass ich schwanger bin *freu*. Ich bin Erzieherin in einer Kinderkrippe. Meine FA sagt, wenn ich gegen alle Stoffe immun bin kann ich arbeiten. Wollte mit ihr über meine Ängste reden und das ich gerne ein bv haben wollte, auch das meine Chefin darauf besteht ! Sie ging da nicht weiter drauf ein. Das Problem ist ,dass von allen Seiten ich gesagt bekomme wenn ich in der Krippe arbeite bekomme ich ein bv, einfach weil die Risiken immer noch da sind und es zu gefährlich ist. Zudem habe ich extrem mit Übelkeit und Schwindel zu kämpfen.  Meine Arbeit am Kind kann ich gar nicht mehr nachgehen. Ich darf nicht tragen, bücken,wickeln und vieles mehr. Zudem habe ich einfach Angst, dass etwas passieren könnte und distanziere mich schon sehr von den Kindern.  Ich fühle mich "unnötig" und überhaupt nicht als Hilfe. Meine Chefin  meinte sie wollte auch gerne das ich ins bv komme, sodass wir alle auf sicherer Seite stehe...sie selbst will es nicht aussprechen ( kosten und so... )  was soll ich nur machen habe schon Bauchschmerzen wenn ich die Krippe betrete.... am Montag sollten die blutergebnisse kommen... was wenn ich immun bin. Kann mich ja auch nicht über 6 Woche  krank melden. Hab einfach nur Angst und tue damit niemand einen Gefallen. Kann ich zu einem Hausarzt gehen und offen  mit diesem darüber reden und das bv ansprechen ? Habe ich Chancen auf ein BV ? 

wenn du immun bist wieso dann bv?  kann es sein dass du nicht mehr willst?

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17. November um 13:03

Ich verstehe das Problem nicht. Wenn deine Chefin möchte dass du ein BV bekommst, soll sie dir eines ausstellen. Der Arzt stellt ein BV nur dann aus, wenn es medizinische Gründe gibt. Liegt der Grund im Arbeitsbereich, ist der AG hierfür zuständig (generelles Beschäftigungsverbot nach § 11 des Mutterschutzgesetzes). 
Wenn du keinen Immunschutz hast, hast du sowieso ein BV laut Gesetz, das braucht im Zweifel gar keiner aussprechen. Aber aufgrund der höheren Infektionsgefahr (und da geht es nicht nur um Ringelröteln und CMV) bekommen Kindergärtnerinnen eigentlich aufgrund von oben genannten §11 ohnehin ein BV. Wie gesagt, bist du nicht immun gegen Ringelröteln und CMV, dann ist das BV sogar gesetzlich. Eigentlich ist ein BV bei Erzieherinnen Standard. Im Zweifel ruf mal deine Krankenkasse an. Eine Freundin von mir bekam von ihrem Chef das BV auch nicht ausgestellt obwohl entsprechende Gründe vorlagen. Die Krankenkasse hat meine Freundin dann angeschrieben und gefragt, "was da los sei". Sie hatte es dann erzählt und die KK hat dann beim Chef Druck gemacht, ihn über die gesetzliche Lage "aufgeklärt", ihm mitgeteilt, dass er gegen das Mutterschutzgesetz verstößt, sämtliche Formulare mit geschickt und damit war gut

@manda-rine: Das Vorgehen was du beschreibst, ist aber "altes Vorgehen", 2018 ist das neue Mutterschutzgesetz in Kraft getreten, da ist vieles vereinfacht worden. Der Betriebsarzt ist wirklich (wie jeder Arzt sonst auch) nur noch dazu da, den Gesundheitszustand der Mutter zu beurteilen. Was mögliche Gefahren im Betrieb angeht, ist ja §11 gut überarbeitet worden und darüber hinaus hat halt der Chef die Pflicht und die Möglichkeit eine individuelle Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Da haben die Ärzte heute gar nichts mehr mit zu tun. Ärzte dürfen wirklich nur noch ein BV ausstellen, wenn die Schwangerschaft "nicht gut" verläuft. Für vorübergehende "Probleme" dürfen sie sowieso nur eine AU ausstellen. 

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17. November um 13:45
In Antwort auf youdontknowme

„Dass ich gerne ein BV haben wollte“

Ein BV ist aber kein Wunschkonzert Wenn du immun bist und sonst nichts dagegen spricht, kannst/musst du halt weiterarbeiten. Machen viele andere Frauen auch, auch mit Schwangerschaftsübelkeit. 

Sehe ich ganz genauso! 

An die TE  .. Zuhause ist es schöner , was ? Unfassbar ...das Leben ist doch kein Wunschkonzert  .. und andere gehen arbeiten mit dem Kopf unterm Arm .. 

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Von: user401
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