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Bereit für ein Baby?

6. März um 14:44

Liebe Mamas und Bald-Mamas!

Woher wusstet ihr, dass es jetzt passt? Dass es genau das ist, was ihr wollt? Und genau jetzt richtig ist?

Vor allem, dass es nicht bloß die Hormone sind, die grad verrückt spielen? Oder eine Laune? Oder eine Ausrede, weil der Job nervt? Oder, dass es nicht die Stimmen von Familienmitgliedern sind, die mir schon lange zuflüstern? Oder die innere Uhr, die plötzlich ganz laut tickt?

Und war die Entscheidung dann auch richtig? Oder hättet ihr besser noch zugewartet?

Ich denk zur Zeit oft über das Thema nach... Vor 2 Monaten dachte ich, es sei passiert. Ich wär schwanger. Wir haben verhütet, aber im Urlaub gabs mehr Sex und Kondome schützen ja auch nicht zu 100 %

Ich hatte schön öfter Angst, schwanger zu sein und hab panisch auf meine Periode gewartet und war dann heilfroh und mega erleichtert, wenn sie kam. Aber dieses Mal war es anders. Als dann meine Tage kamen, war ich 🤔 ja, fast ein wenig enttäuscht. Ich hatte mich mit dem Gedanken an ein Baby bereits angefreundet. Ziemlich schnell sogar.

Seitdem ertappe ich mich öfters bei den Gedanken, wie es mit einem Baby wär. Wie es ist, dafür zu sorgen und zu kuscheln. Mich schreckt nicht mal mehr der Gedanke ab, nachts aufzustehen oder Windeln zu wechseln.

Mit Vernunft hat das nichts zu tun. Denn einen schlechteren Zeitpunkts gibt es nicht (ich lasse das schwanger-mit15-szenario jetzt Mal außer acht, das liegt lange zurück): wir bauen ein Haus und ich habe zur Zeit berufliche Erfolgsaussichten. In 5 Jahren wäre es sicher besser...

Das Thema beschäftigt mich. Ich freue mich auf eure Antworten und Sicht der Dinge!

lg aurie

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6. März um 15:26

Hi Aurie,

Darf ich fragen, wie alt Du bist?
Also für mich hört es sich so an, als seist Du „bereit“. So bereit, wie man eben für ein Baby sein kann
Ich denke wir neigen teilweise zu sehr dazu, zu überlegen und zu planen und und und... Wann ist schon der perfekte Zeitpunkt für ein Kind?

Und wer weiß, wie lange ihr „Üben“ müsst, bis es klappt. Manchmal klappt es sofort, bei manchen Paaren dauert es ein Jahr usw.

Ok, es mag „geschicktere“ und „ungeschicktere“ Zeitpunkte geben um ein Baby zu bekommen aber am Ende wächst man da rein in die neue Rolle und man wuppt Dinge, die man sich vorher nie hätte vorstellen können.

Das mit der Karriere musst Du für dich ausmachen und abwägen, ob es dir das Wert ist, zu warten. Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen.

Aber: Mit einem Kind ist das Leben nicht zu Ende sondern fängt dann erst richtig an Und Du wirst (evtl) merken, wie Schnuppe dir die Arbeit dann plötzlich ist. Denn dann hast Du ganz neue Pioritäten als Mama. ❤️

Das mit dem Hausbau kann ich nicht einschätzen, leider. Man hört oft, dass das auch für eine Beziehung sehr belastend sein kann. Aber auch hier kenne ich Eltern, die das gewuppt haben.

Unterm Strich würde ich sagen: „Planen“ beim Kinderwunsch ist manchmal absolut für die Katz 😅

Wie auch immer Du dich entscheidest, ich wünsche dir/euch alles Gute!!!

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6. März um 15:29

Hallo
ich verstehe deine Gedanken und Gefühle
ich habe meinen jetzigen Mann in der Schule mit 17 kennen und lieben gelernt.Es war für uns beide am Anfang klar dass wir auf jedenfall Kinder wollten. 2014 haben wir geheiratet und 2015 waren wir in den Flitterwochen.

Danach haben wir beschlossen es zu versuchen.Der Zeitpunkt hat für uns beide gepasst,wir haben unsere Wohnung fertig renoviert und haben beide Vollzeit gearbeitet. Ein Kind war unser nächster Plan Bis heute bereue ich nichts davon und es war für uns völlig der richtige Zeitpunkt. Ich wollte nie älter als 25 beim ersten Kind sein,ich kannte das ja schon von meiner Mama und wollte auch eine junge aber im Leben fest stehende Mama sein

Was soll ich sagen 2016 kam unser erster Sohn auf die Welt,2018 der zweite und ich bin momentan mit Baby Nr.3 in der 17 SSW.
Damit wäre unsere Kinderplanung abgeschlossen und es ist alles so wie wir es wollten. Ich habe damals auf mein Herz und Bauchgefühl gehört und mir war wichtig dass es für meinen Partner auch passt und wir fest im Leben stehen und somit den Kindern alles bieten können was sie brauchen.

Klar die erste Zeit mit Baby ist mitunter die anstrengendste,vor allem wenn der Mann von morgens bis spät abends nicht zuhause ist um Dir das Baby auch mal abzunehmen,da ist es natürlich toll wenn man Eltern oder Schwiegereltern in der Nähe hat die einem immer schnell helfen können. Das Stillen ist eine Herausforderung an sich und der ständige Schlafentzug genauso,mein großer hat erst mit 2 durchgeschlafen und ich habe beide bis zum 1.Lebensjahr gestillt Das ist aber natürlich bei jedem Kind und bei jeder Mutter ganz verschieden.
Ich hoffe ich konnte dir mit meinem Bericht ein wenig weiterhelfen.

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6. März um 15:54
In Antwort auf fimini09

Hi Aurie,

Darf ich fragen, wie alt Du bist?
Also für mich hört es sich so an, als seist Du „bereit“. So bereit, wie man eben für ein Baby sein kann
Ich denke wir neigen teilweise zu sehr dazu, zu überlegen und zu planen und und und... Wann ist schon der perfekte Zeitpunkt für ein Kind?

Und wer weiß, wie lange ihr „Üben“ müsst, bis es klappt. Manchmal klappt es sofort, bei manchen Paaren dauert es ein Jahr usw.

Ok, es mag „geschicktere“ und „ungeschicktere“ Zeitpunkte geben um ein Baby zu bekommen aber am Ende wächst man da rein in die neue Rolle und man wuppt Dinge, die man sich vorher nie hätte vorstellen können.

Das mit der Karriere musst Du für dich ausmachen und abwägen, ob es dir das Wert ist, zu warten. Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen.

Aber: Mit einem Kind ist das Leben nicht zu Ende sondern fängt dann erst richtig an Und Du wirst (evtl) merken, wie Schnuppe dir die Arbeit dann plötzlich ist. Denn dann hast Du ganz neue Pioritäten als Mama. ❤️

Das mit dem Hausbau kann ich nicht einschätzen, leider. Man hört oft, dass das auch für eine Beziehung sehr belastend sein kann. Aber auch hier kenne ich Eltern, die das gewuppt haben.

Unterm Strich würde ich sagen: „Planen“ beim Kinderwunsch ist manchmal absolut für die Katz 😅

Wie auch immer Du dich entscheidest, ich wünsche dir/euch alles Gute!!!

Hallo Fimini!

Danke für deinen Beitrag ☺️

Ich bin 29. Gerade noch 😉

Ich kann mir das gut vorstellen, dass vor allem Beruf und Karriere dann eine Zeit lang in den Hintergrund treten. Das ist auch gut so. Mir war schon immer klar, wenn ich mich für Kinder entscheide, dann voll und ganz. 40-Stunden-Job und ein Baby/Kleinkind/Kind möchte ich persönlich nicht. Ich befürchte, dass man sich einerseits zu viel zumutet und andererseits zu viel verpasst. 

Das Thema Job ist eine Frage, die mich in diesem Zusammenhang auch sehr beschäftigt... Nach dem Wechsel gleich in Karenz? Und dann? Ich fürchte, dass die Position mit Teilzeitarbeit nur schwer vereinbar ist. Auf der anderen Seite: soll ich es wegen meinen Kinderwunsch gar nicht erst versuchen? 

Wegen Hausbau: mir fehlt in Beidem die Erfahrung. Von Familie und Freunde weiß ich, dass es ein Projekt ist, dass für etwa ein Jahr sehr viel Zeit und Energie frisst. Und Geld.

„Planen“ kann man schon, aber ob die Umsetzung klappt, ist eine andere Frage. Es hängt von vielen Dingen ab, denn ein Kind kommt halt dann, wann es kommen will. Wie du schon sagtes, es hängt von vielen Faktoren ab.
 

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6. März um 15:57
In Antwort auf mamahoch3

Hallo
ich verstehe deine Gedanken und Gefühle
ich habe meinen jetzigen Mann in der Schule mit 17 kennen und lieben gelernt.Es war für uns beide am Anfang klar dass wir auf jedenfall Kinder wollten. 2014 haben wir geheiratet und 2015 waren wir in den Flitterwochen.

Danach haben wir beschlossen es zu versuchen.Der Zeitpunkt hat für uns beide gepasst,wir haben unsere Wohnung fertig renoviert und haben beide Vollzeit gearbeitet. Ein Kind war unser nächster Plan Bis heute bereue ich nichts davon und es war für uns völlig der richtige Zeitpunkt. Ich wollte nie älter als 25 beim ersten Kind sein,ich kannte das ja schon von meiner Mama und wollte auch eine junge aber im Leben fest stehende Mama sein

Was soll ich sagen 2016 kam unser erster Sohn auf die Welt,2018 der zweite und ich bin momentan mit Baby Nr.3 in der 17 SSW.
Damit wäre unsere Kinderplanung abgeschlossen und es ist alles so wie wir es wollten. Ich habe damals auf mein Herz und Bauchgefühl gehört und mir war wichtig dass es für meinen Partner auch passt und wir fest im Leben stehen und somit den Kindern alles bieten können was sie brauchen.

Klar die erste Zeit mit Baby ist mitunter die anstrengendste,vor allem wenn der Mann von morgens bis spät abends nicht zuhause ist um Dir das Baby auch mal abzunehmen,da ist es natürlich toll wenn man Eltern oder Schwiegereltern in der Nähe hat die einem immer schnell helfen können. Das Stillen ist eine Herausforderung an sich und der ständige Schlafentzug genauso,mein großer hat erst mit 2 durchgeschlafen und ich habe beide bis zum 1.Lebensjahr gestillt Das ist aber natürlich bei jedem Kind und bei jeder Mutter ganz verschieden.
Ich hoffe ich konnte dir mit meinem Bericht ein wenig weiterhelfen.

Danke!

Schöne Geschichte und Glückwunsch zum 3. Baby!

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7. März um 10:15

Zum Hausbau: Ja, das frisst ca 1 Jahr lang Zeit, Energie und je nach dem wie viel man selbst macht auch Kraft.

Geld frisst es wahrscheinlich für die nächsten 20-30 Jahre - plant so, dass ihr es auch mit einem Einkommen noch gut finanzieren könnt. Ob ihr das dann mit 1 Vollzeit Stelle oder 2 Teilzeit Stellen bewerkstelligt, könnt ihr noch überlegen, wenn es soweit ist.

Beruflich würde ich an deiner Stelle jetzt nicht auf die Bremse treten. Du tust dir damit keinen Gefallen, egal ob es mit dem schwanger werden jetzt schnell klappt oder länger dauert. Spar dir das was wäre wenn und lebe und arbeite so, wie es in deiner jetzigen Situation ohne Kind gut für dich ist.

Umplanen kannst du immer noch, wenn dein Kind endlich unterwegs ist - wir haben auch in deinem Alter angefangen zu üben und es hat anderthalb Jahre gedauert.
Wenn dein Job nicht prädestiniert für ein BV ist, hast du im Normalfall noch mehr als ein halbes Jahr Arbeits- und Planungszeit vor dir nachdem du den positiven Test in der Hand hältst.

Gerade wenn du ein wenig beruflichen Ehrgeiz hast, willst du ja vielleicht doch recht bald zumindest in Teilzeit weiter arbeiten - zumindest in meiner Familie haben das alle Mütter so gemacht, da ihnen sonst Zuhause die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Ich schätze mich auch so ein, darum werden mein Mann und ich uns die Zeit mit dem Kleinen teilen und beide Teilzeit arbeiten. Finde ich auch fairer für ihn. Er soll ja auch was von seinem Kind erleben und nicht nur Geld ran schaffen und nur Zuhause sein, wenn der Kleine schläft.

Jedenfalls kann man die Zeit bis zum Mutterschutz gut nutzen, um an der Arbeit alles so vorzubereiten, dass die Kollegen ein paar Monate allein zurecht kommen und man dann einen Plan für die Teilzeit hat.

LG Tina

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7. März um 11:30

Hallo!

Ja, wir haben natürlich schon oft über das Thema geredet. Er wäre gerne Papa.  

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7. März um 11:47
In Antwort auf quwertina

Zum Hausbau: Ja, das frisst ca 1 Jahr lang Zeit, Energie und je nach dem wie viel man selbst macht auch Kraft.

Geld frisst es wahrscheinlich für die nächsten 20-30 Jahre - plant so, dass ihr es auch mit einem Einkommen noch gut finanzieren könnt. Ob ihr das dann mit 1 Vollzeit Stelle oder 2 Teilzeit Stellen bewerkstelligt, könnt ihr noch überlegen, wenn es soweit ist.

Beruflich würde ich an deiner Stelle jetzt nicht auf die Bremse treten. Du tust dir damit keinen Gefallen, egal ob es mit dem schwanger werden jetzt schnell klappt oder länger dauert. Spar dir das was wäre wenn und lebe und arbeite so, wie es in deiner jetzigen Situation ohne Kind gut für dich ist.

Umplanen kannst du immer noch, wenn dein Kind endlich unterwegs ist - wir haben auch in deinem Alter angefangen zu üben und es hat anderthalb Jahre gedauert.
Wenn dein Job nicht prädestiniert für ein BV ist, hast du im Normalfall noch mehr als ein halbes Jahr Arbeits- und Planungszeit vor dir nachdem du den positiven Test in der Hand hältst.

Gerade wenn du ein wenig beruflichen Ehrgeiz hast, willst du ja vielleicht doch recht bald zumindest in Teilzeit weiter arbeiten - zumindest in meiner Familie haben das alle Mütter so gemacht, da ihnen sonst Zuhause die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Ich schätze mich auch so ein, darum werden mein Mann und ich uns die Zeit mit dem Kleinen teilen und beide Teilzeit arbeiten. Finde ich auch fairer für ihn. Er soll ja auch was von seinem Kind erleben und nicht nur Geld ran schaffen und nur Zuhause sein, wenn der Kleine schläft.

Jedenfalls kann man die Zeit bis zum Mutterschutz gut nutzen, um an der Arbeit alles so vorzubereiten, dass die Kollegen ein paar Monate allein zurecht kommen und man dann einen Plan für die Teilzeit hat.

LG Tina

Hallo Tina!

Danke für deinen Ratschlag! ☺️ Dein Tipp, das Baby-Szenario bei der Jobwahl außer Acht zu lassen, ist gut. Denn, was wenn ich nicht schwanger werden kann? 💁🏼‍♀️ 

Bei der Finanzierung haben wir Kinder natürlich mitbedacht. Rate & Lebenskosten sollen auch mit nur einem Einkommen bezahlt werden können. Klar, mit Einschränkungen, aber machbar. Der Gedanke dass wir irgendwann Mal Kinder haben werden, ist ja schon länger da. Nur der Wunsch in meinem Herzen ist neu. 

Wir lassen jetzt Mal den Sommer vergehen und den Hausbau auf uns zukommen. Dann machen wir uns Gedanken über das Projet Baby. Und fangen vielleicht schon mit dem Üben an? Aber die Entscheidung treffen wir erst im Herbst! Ob es dann 1, 2, 3, 4 oder 5 Jahre dauert, bis es klappt, ist nicht so tragisch. ☺️ 

Danke fürs Zuhören!

lg Aurie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

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