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Beleghebamme pro und contra

24. Januar 2007 um 14:01

hallo ihr,

mich beschäftigt die frage, ob es für mich das richtige ist, auf eine beleghebamme zu verzichten. ich hatte sogar schon eine hebamme kennengelernt, die war mir zwar auch sympathisch, arbeitet aber nur für ein krankenhaus, in dem ich nicht entbinden möchte. jetzt habe ich keine andere gesucht, weil ich mir nicht sicher bin, ob es mir nicht lieber ist, verschiedene personen unter der geburt um mich zu haben (weil die ja auch verschiedene ideen und ansätze haben, die mir helfen könnten).
was, wenn ich mich in dieser stresssituation nicht so gut mit der hebamme verstehe oder sie nicht einfühlsam genug ist? was, wenn sie in terminnot ist und gleichzeitig noch eine andere geburt betreuen muss? gibt es noch eine andere gründe, den "normalen" weg zu wählen oder wird man so auf jeden fall weniger gut betreut?
was habt ihr so für erfahrungen gemacht?

gruß
aphro

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24. Januar 2007 um 14:22

Hi,
ich habe mich für eine Beleghebamme entschlossen.

Ich war bei der Geburt der Tochter meiner Freundin (in Berlin) dabei und ich - nur als Begleitung- fand es schrecklich, als alle 30 min eine neue Hebamme kam und immer die gleichen Fragen gestellt wurden, und immer wieder auf ihr rumgedrückt wurde und jede sich selber von versch sachen überzeugen musste. Zudem eine unfreundlicher als die Andere... Eine andere Freundin hat mir erzählt (auch Berlin) dass sie ganz allein gelassen wurde und sich niemand wirklich um sie gekümmert hat in der ersten Zeit.

Jetzt wohne ich in Köln, meine Kleine soll in Köln auf die Welt kommen.
Nach der Krankenhausbesichtigung hier (Krh in dem die Hebi arbeitet) bin ich mir nicht mehr so sicher, die richtige Entscheidung gefällt zu haben.
Denn:
- das Krankenhaus gefällt mir nicht wirklich (kaum Fenster!!, ganz kleine Räume, ...)
- die Hebi, naja...meine beste Freundin wird sie nicht..
- das Krh ist klein, d.h es sind immer nur 2 Hebis da. Ob es sich da lohnt, eine eigene zu "bezahlen"? Im Vergleich zu Berlin, wo ganz viele arbeiten...

Aber: ich habe, falls ich Fragen hätte, einen Ansprechpartner und die Nachsorge wird auch sie machen. Darum muss ich mich dann nicht mehr kümmern. Auch habe ich eine Vertrauensperson, die mir hilft, wenn es "losgeht", kann sie dann notfalls auch Mitten in der Nacht anrufen.

Ich kann jetzt nicht mehr wirklich zurück- aber überlege Dir gut Vor- und Nachteile und ob Du eine Beleghebamme wirklich brauchst (siehe großes Krankenhaus etc). 250 (die ich hier dafür zahlen muss) sind nicht wenig...

Alles Liebe
Elke
24+4

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24. Januar 2007 um 14:29
In Antwort auf zinnia_12674274

Hi,
ich habe mich für eine Beleghebamme entschlossen.

Ich war bei der Geburt der Tochter meiner Freundin (in Berlin) dabei und ich - nur als Begleitung- fand es schrecklich, als alle 30 min eine neue Hebamme kam und immer die gleichen Fragen gestellt wurden, und immer wieder auf ihr rumgedrückt wurde und jede sich selber von versch sachen überzeugen musste. Zudem eine unfreundlicher als die Andere... Eine andere Freundin hat mir erzählt (auch Berlin) dass sie ganz allein gelassen wurde und sich niemand wirklich um sie gekümmert hat in der ersten Zeit.

Jetzt wohne ich in Köln, meine Kleine soll in Köln auf die Welt kommen.
Nach der Krankenhausbesichtigung hier (Krh in dem die Hebi arbeitet) bin ich mir nicht mehr so sicher, die richtige Entscheidung gefällt zu haben.
Denn:
- das Krankenhaus gefällt mir nicht wirklich (kaum Fenster!!, ganz kleine Räume, ...)
- die Hebi, naja...meine beste Freundin wird sie nicht..
- das Krh ist klein, d.h es sind immer nur 2 Hebis da. Ob es sich da lohnt, eine eigene zu "bezahlen"? Im Vergleich zu Berlin, wo ganz viele arbeiten...

Aber: ich habe, falls ich Fragen hätte, einen Ansprechpartner und die Nachsorge wird auch sie machen. Darum muss ich mich dann nicht mehr kümmern. Auch habe ich eine Vertrauensperson, die mir hilft, wenn es "losgeht", kann sie dann notfalls auch Mitten in der Nacht anrufen.

Ich kann jetzt nicht mehr wirklich zurück- aber überlege Dir gut Vor- und Nachteile und ob Du eine Beleghebamme wirklich brauchst (siehe großes Krankenhaus etc). 250 (die ich hier dafür zahlen muss) sind nicht wenig...

Alles Liebe
Elke
24+4

@elkeh
wo wirst du entbinden in Köln? In meinem KH sind sehr viele Hebammen im Einsatz und bis jetzt (hab einige kennengelernt) waren die alle super nett. Du bist doch erst 25.SSW, du kannst doch noch absagen, wenn du nicht zufrieden bist...

Und zur Beleghebamme:
Ich persönlich finds zwar ne gute Sache, dass man sowas machen kann, aber mir ist es vollkommen egal, wer mich bei der Geburt betreut, solange ich mich im KH wohlfühle! Da ich eh nicht vorher einschätzen kann, ob ich die Hebamme gut oder nicht gut finde (außer sie macht noch die VOrsorge) kann ich genauso Glück im KH haben. Und zur NOt bin ich sie ja auch wieder los, wenn ich sie ganz doof finde. Zur Not darf man das auch sagen und eine andere wird geschickt, sofern die Möglichkeit besteht...aber bei uns im KH ist das möglich.

LG Nadine (34.SSW)

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24. Januar 2007 um 14:30

Also
ich habe mich für eine "Beleghebamme" entschieden und sie auch schon kennengelernt. Sie wurde mir von einer Freundin empfohlen, die ihre beiden Töchter mit dieser Hebamme entbunden hat.
Es ist bei ihr jetzt so, dass ich sie sozusagen für 200 Euro "buchen" kann, d.h. sie macht meinen Vorbereitungskurs, die Entbindung bis zum Schluß (d.H. der nervige Schichtwechsel in dem KH betrifft mich nicht), sie ist jederzeit für mich erreichbar und sie macht auch noch die Nachsorge mit Hausbesuchen. Sie ist aber hier in der Klinik direkt angestellt.

Soweit von mir, liebe Grüße mathilda1976+murmel inside 16+4

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24. Januar 2007 um 14:58
In Antwort auf zinnia_12674274

Hi,
ich habe mich für eine Beleghebamme entschlossen.

Ich war bei der Geburt der Tochter meiner Freundin (in Berlin) dabei und ich - nur als Begleitung- fand es schrecklich, als alle 30 min eine neue Hebamme kam und immer die gleichen Fragen gestellt wurden, und immer wieder auf ihr rumgedrückt wurde und jede sich selber von versch sachen überzeugen musste. Zudem eine unfreundlicher als die Andere... Eine andere Freundin hat mir erzählt (auch Berlin) dass sie ganz allein gelassen wurde und sich niemand wirklich um sie gekümmert hat in der ersten Zeit.

Jetzt wohne ich in Köln, meine Kleine soll in Köln auf die Welt kommen.
Nach der Krankenhausbesichtigung hier (Krh in dem die Hebi arbeitet) bin ich mir nicht mehr so sicher, die richtige Entscheidung gefällt zu haben.
Denn:
- das Krankenhaus gefällt mir nicht wirklich (kaum Fenster!!, ganz kleine Räume, ...)
- die Hebi, naja...meine beste Freundin wird sie nicht..
- das Krh ist klein, d.h es sind immer nur 2 Hebis da. Ob es sich da lohnt, eine eigene zu "bezahlen"? Im Vergleich zu Berlin, wo ganz viele arbeiten...

Aber: ich habe, falls ich Fragen hätte, einen Ansprechpartner und die Nachsorge wird auch sie machen. Darum muss ich mich dann nicht mehr kümmern. Auch habe ich eine Vertrauensperson, die mir hilft, wenn es "losgeht", kann sie dann notfalls auch Mitten in der Nacht anrufen.

Ich kann jetzt nicht mehr wirklich zurück- aber überlege Dir gut Vor- und Nachteile und ob Du eine Beleghebamme wirklich brauchst (siehe großes Krankenhaus etc). 250 (die ich hier dafür zahlen muss) sind nicht wenig...

Alles Liebe
Elke
24+4

250 Euro...
... sind zwar viel geld, aber das wäre es wert, wenn ich mir vorstellen könnte, mit ausschließl. hilfe dieser frau in diesem krankenhaus zu entbinden. da habe ich mich bei der besichtigung von anbeginn an sehr unwohl gefühlt, daher kommt es nicht in frage. wenn dir die hebamme nicht wirklich sympathisch ist, elke, kannst du doch noch umschwenken.. die 25.woche ist glaube ich noch nicht zu spät dafür. und bei den krankenhäusern hast du doch hier wirklich die wahl..
in punkto vorsorge gehe ich wohl lieber zu meiner ärztin und um die nachsorgehebamme habe ich mich jetzt auch schon gekümmert.
aber dennoch ist da noch ein bisschen zweifel, ob das alles so richtig ist..
schließlich kann es ja wirklich passieren, dass man entweder keine ruhe hat oder allein gelassen wird. deine argumente finde ich allerdings auch überzeugend, nutellaqueen
genau, man ist dann nicht auf eine person angewiesen, mit der man nicht klar kommt

gruß
aphro

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24. Januar 2007 um 15:51
In Antwort auf meera_12570684

@elkeh
wo wirst du entbinden in Köln? In meinem KH sind sehr viele Hebammen im Einsatz und bis jetzt (hab einige kennengelernt) waren die alle super nett. Du bist doch erst 25.SSW, du kannst doch noch absagen, wenn du nicht zufrieden bist...

Und zur Beleghebamme:
Ich persönlich finds zwar ne gute Sache, dass man sowas machen kann, aber mir ist es vollkommen egal, wer mich bei der Geburt betreut, solange ich mich im KH wohlfühle! Da ich eh nicht vorher einschätzen kann, ob ich die Hebamme gut oder nicht gut finde (außer sie macht noch die VOrsorge) kann ich genauso Glück im KH haben. Und zur NOt bin ich sie ja auch wieder los, wenn ich sie ganz doof finde. Zur Not darf man das auch sagen und eine andere wird geschickt, sofern die Möglichkeit besteht...aber bei uns im KH ist das möglich.

LG Nadine (34.SSW)

Liebe Nadine,
ich hatte echt schon Probleme, überhaupt eine Hebi in Köln zu finden- und das in der 13./14.SSW! Habe damals listenweise alles abtelefoniert und wahrscheinlich "the best of the rest" bekommen. naja.
Ist auch schwierig, neu in einer Stadt sich zurecht zu finden...

Diese eine Hebi arbeitet ausschließlich in Porz, deshalb werde ich auch wohl dorthin gehen (müssen). Andere Krankenhäuser habe ich mir somit gar nicht angeschaut, ich kenne halt nur 2 Geburtsstationen in Berlin (mit denen ich vergleichen könnte)
Ich habe zudem auch total Angst, dass was mit der Kleinen nicht stimmen könnte und deshalb möchte ich unbedingt in ein Krankenhaus mit Babystation, da fühle ich mich sicherer. Da ist leider in Köln keine große Auswahl..

Wo entbindest Du? Wie hast Du deine Hebi gefunden? Hast Du mehrere Krankenhäuser besichtigt?

LG Elke

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24. Januar 2007 um 16:12
In Antwort auf zinnia_12674274

Liebe Nadine,
ich hatte echt schon Probleme, überhaupt eine Hebi in Köln zu finden- und das in der 13./14.SSW! Habe damals listenweise alles abtelefoniert und wahrscheinlich "the best of the rest" bekommen. naja.
Ist auch schwierig, neu in einer Stadt sich zurecht zu finden...

Diese eine Hebi arbeitet ausschließlich in Porz, deshalb werde ich auch wohl dorthin gehen (müssen). Andere Krankenhäuser habe ich mir somit gar nicht angeschaut, ich kenne halt nur 2 Geburtsstationen in Berlin (mit denen ich vergleichen könnte)
Ich habe zudem auch total Angst, dass was mit der Kleinen nicht stimmen könnte und deshalb möchte ich unbedingt in ein Krankenhaus mit Babystation, da fühle ich mich sicherer. Da ist leider in Köln keine große Auswahl..

Wo entbindest Du? Wie hast Du deine Hebi gefunden? Hast Du mehrere Krankenhäuser besichtigt?

LG Elke

@elkeh
Huhu

Ich bin auch zugezogen und habe wie du die Listen rauf und runter telefoniert... ... bin letztendlich im Hebammen-Netzwerk gelandet und lerne meine Hebamme am Freitag persönlich kennen, die bei mir Nachsorge macht. Am Telefon klang sie sehr nett.

Ich sehe das wie du und wollte auch unbedingt ein vernünftiges KH und habe mich für Holweide entschieden. Ich war anfangs sehr skeptisch, aber ich bin dort zu den Infoabenden gegangen und mache dort auch einen GVK und bin wirklich positiv überzeugt worden. Ebenso ist das eine Frauenklinik mit Baby-Frühchenstation etc. die haben um die 2500 Geburten im Jahr und sind Spezialisten.

Andere KHs habe ich nicht mehr besichtigt, aber Porz soll doch auch so eine tolle Klinik sein oder? die haben zumindest ne tolle Internetseite. Sonst würdeich allerdings in keins gehen. Troisdorf ist übrigens auch sehr gut, dass ist in der Nähe von Porz. Lg Nadine

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24. Januar 2007 um 22:52
In Antwort auf meera_12570684

@elkeh
Huhu

Ich bin auch zugezogen und habe wie du die Listen rauf und runter telefoniert... ... bin letztendlich im Hebammen-Netzwerk gelandet und lerne meine Hebamme am Freitag persönlich kennen, die bei mir Nachsorge macht. Am Telefon klang sie sehr nett.

Ich sehe das wie du und wollte auch unbedingt ein vernünftiges KH und habe mich für Holweide entschieden. Ich war anfangs sehr skeptisch, aber ich bin dort zu den Infoabenden gegangen und mache dort auch einen GVK und bin wirklich positiv überzeugt worden. Ebenso ist das eine Frauenklinik mit Baby-Frühchenstation etc. die haben um die 2500 Geburten im Jahr und sind Spezialisten.

Andere KHs habe ich nicht mehr besichtigt, aber Porz soll doch auch so eine tolle Klinik sein oder? die haben zumindest ne tolle Internetseite. Sonst würdeich allerdings in keins gehen. Troisdorf ist übrigens auch sehr gut, dass ist in der Nähe von Porz. Lg Nadine

Krankenkasse?
Bezahlt denn nicht die Krankenkasse eine Beleghebamme?????
Und kann man sich eine Beleghebamme suchen die dann aber nach der Entbindung keine Nachsorge macht???

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25. Januar 2007 um 11:46

Ich hatte eine Beleggeburt...
...und kann es nur weiterempfehlen!!!

Voraussetzung ist aber natürlich, dass man gut zueinander passt bzw. sich versteht.

Ich würde es bei meinem zweiten Kind auf jeden Fall wieder so handhaben!

Viele Grüße
---
Findus

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25. Januar 2007 um 12:06
In Antwort auf iman122

Krankenkasse?
Bezahlt denn nicht die Krankenkasse eine Beleghebamme?????
Und kann man sich eine Beleghebamme suchen die dann aber nach der Entbindung keine Nachsorge macht???

@iman
Die Krankenkasse zahlt die Vor- und Nachsorge durch Hebammen. Für die 24-h-Erreichbarkeit ab 4 Wochen vor ET verlangen die Beleghebammen allerdings eine Pauschale (ca. 200-400 Euro), die von den Krankenkassen nicht erstattet wird. Hier in Köln sind 250,- üblich.

Es gibt auch Hebammen, die nur Geburtsbegleitung machen, daher muss nicht unbedingt die gleiche auch die Nachsorge machen.

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