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Beleghebamme

29. November 2018 um 9:52

Hallo ihr Lieben, 


ich bin in der 13. Woche schwanger und meine Ärztin wies mich drauf hin, mir schnell eine Hebamme zu suchen. 
Wir haben tatsächlich schon ein favorisiertes Geburstshaus im Blick und jetzt wollte ich euch mal um Rat fragen, wie das läuft: 

Versuche ich jetzt eine Beleghebamme von dort zu bekommen? 
Oder suche ich eine beliebige und habe dann eben während der Geburt eine Hebamme aus dem Krankenhaus? 
Und kann ich die Beleghebamme überhaupt "bekommen", wenn ich noch gar nicht zur Geburt in dem Krankenhaus angemeldet bin? (Das geht erst ab der 22 SSW)

Ich komme mir sehr unwissend vor, bin aber auch ungeplant schwanger geworden und habe mich noch nie vorher mit diesem Thema auseinander gesetzt 


Liebe Grüße, Fine 

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29. November 2018 um 10:40

Hallo Fine,

ich bin auch das erste Mal schwanger und noch dabei diese Sachen herauszufinden. Vielleicht kann noch jemand anderes antworten?

Sowohl meine FA als auch der Arzt vom Infoabend in der Geburtsklinik hat gesagt, dass man am besten eine Hebamme bei sich in der Nähe sucht, da die wichtigste Aufgabe die Nachsorge ist, wenn man nach der Geburt wieder Zuhause ist. Außerdem bieten viele Hebammen ja auch Vorsorgeuntersuchungen, Vorbereitungskurse und Rückbildung an, die hat man ja auch lieber lokal als jedes Mal in die nächste größere Stadt zur Geburtsklinik zu gurken.

Ob diese lokale Hebamme dann einen Beleggeburtenvertrag mit der Klinik hat, ist dann nur für die Geburt relevant - wenn ja, dann kannst du (oder deine Krankenkasse) für die Zeit von 4 Wochen vor bis 2 Wochen nach Termin für Rufbereitschaft bezahlen und dann wird deine Hebamme angerufen, sobald du zur Geburt in der Klinik aufgenommen wirst. Bis die dann da ist, vergehen aber auch noch mal 1-2 Stunden, je nachdem wo die wohnt, und solange betreut dich halt irgend eine Hebamme, die gerade Dienst hat.
Wenn du Pech (oder Glück) hast, hast du für Rufbereitschaft bezahlt und bis deine Hebamme da ist ist alles vorbei.

 

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29. November 2018 um 16:16

Also ich hatte eine Hebamme, die hat während der Schwangerschaft im Wechsel mit meiner Gyn die Vorsorge gemacht. Zur Geburt bin ich in unser Wunschkrankenhaus gefahren und hatte da zur Betreuung die dort angestellten Hebammen. Nach der Krankenhausentlassung kam dann wieder “meine” Hebamme regelmäßig zur Nachsorge zu uns nach Hause. Meine Hebamme macht gar keine Geburten mehr (auch keine Hausgeburten), sondern kümmert sich ausschließlich um Vor- und Nachsorge. Es gibt natürlich auch noch die Beleghebammen, die nicht im KH angestellt sind, dort aber die Geburten “ihrer” Schwangeren begleiten. In der Regel haben die dann noch Rufbereitschaftspauschalen etc., der Vorteil ist natürlich, dass diese Hebamme dann nur die eine Geburt begleitet. Bei im Krankenhaus angestellten Hebammen kann es natürlich passieren, dass die mehrere Geburten parallel betreuen müssen.
 

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30. November 2018 um 8:08

Ich denke, du wirst schauen müssen, was du bekommst - Hebammen sind derzeit sehr rsr und in deiner Woche bist du beinahe zu spät dran - deshalb, informiere dich mal und entscheide dann anhand des überhaupt vorhandenen Angebotes, was du machst.
ich hab gerade so mit Ach und Krach in der 8. Woche eine Hebamm zur Nachsorge gefunden, alles andere - vergiss es

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30. November 2018 um 8:20

Das kommt aber auch ein bisschen darauf an, wo sie wohnt. Da es in meiner Schwangerschaft am Anfang Probleme gab, war ich wöchentlich zur Kontrolle abwechselnd bei mir meiner Gyn oder im Pränatalzentrum. Da hatte ich überhaupt keinen Nerv, noch nach einer Hebamme zu suchen. Erst als sich die Lage insgesamt entspannt hat, habe ich mich mit dem Thema Hebamme beschäftigt. Da war ich in der 25.SSW. Von 10 angeschriebenen Hebammen habe ich 2 Zusagen erhalten und mich dann für eine entschieden. Unsere Kleine ist letztes Jahr 5 Tage vor ET am 25.12. geboren, also kein supergünstiger Zeitraum. 
Natürlich sind Hebammen Mangelware, das will ich nicht beschönigen, aber man kann auch mit fortgeschrittener Schwangerschaft noch eine bekommen

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2. Dezember 2018 um 14:23
In Antwort auf juko89

Das kommt aber auch ein bisschen darauf an, wo sie wohnt. Da es in meiner Schwangerschaft am Anfang Probleme gab, war ich wöchentlich zur Kontrolle abwechselnd bei mir meiner Gyn oder im Pränatalzentrum. Da hatte ich überhaupt keinen Nerv, noch nach einer Hebamme zu suchen. Erst als sich die Lage insgesamt entspannt hat, habe ich mich mit dem Thema Hebamme beschäftigt. Da war ich in der 25.SSW. Von 10 angeschriebenen Hebammen habe ich 2 Zusagen erhalten und mich dann für eine entschieden. Unsere Kleine ist letztes Jahr 5 Tage vor ET am 25.12. geboren, also kein supergünstiger Zeitraum. 
Natürlich sind Hebammen Mangelware, das will ich nicht beschönigen, aber man kann auch mit fortgeschrittener Schwangerschaft noch eine bekommen

Hallo!
ich habe im September im Krankenhaus entbunden und hatte eine Beleghebamme. Sie kam vor der Geburt zu mir und betreute mich auch während der Geburt im Krankenhaus. Eigentlich sollte sie mich auch nach der Geburt betreuen... eigentlich! Die Hebamme war schrecklich und hat mich richtig mies behandelt. Habe nach der Geburt die Hebamme gewechselt!
ich persönlich würde mir nie wieder eine Beleghebamme suchen. Wir mussten ihr 350€ Bereitschaftspauschale zahlen damit sie um den ET quasi rufbereit ist. Und was war? Als ich im Kreißsaal lag kam sie kurz reingeschneit um mir zu sagen dass sie gleich weg muss weil eine hausgeburt die sie betreut losging... im Endeffekt habe ich per Kaiserschnitt entbunden und sie war während der OP zwar anwesend hat sich aber null um mich gekümmert.

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