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Behinderte Schwester, nun bin ich schwanger!!!!

9. November 2012 um 8:58

Guten Morgen ihr am anderen Ende,
ich hoffe ihr könnt mir etwas helfen. Ich hoffe ich bekomme hier erst mal kein Anschiss weil ich ne neue Diskussion angefangen hab und es evtl. schon dieses Thema gibt
Kurz was über mich: Bin 21 Jahre alt, meine erste Schwangerschaft und bin in der 8 SSW.
Meine FA hat mir geraten eine Fruchtwasseruntersuchung zu machen, da meine ältere Schwester sowohl geistig als auch körperlich Behindert ist. Die geistige Behinderung ist kein Syndrom sondern ein Fehler von dem damaligen behandelten Arzt meiner Mum. Meiner Mum war klar nach der Geburt das irgendwas mit meiner Schwester nicht stimmt und ist von Arzt zu Arzt. Trotzdem hat man das erst mit 2 bei meiner Schwester feststellen können. (traurig aber wahr) Körperlich ist sie behindert mit dem Ulrich- Turner-Syndrom! Eigentlich keine Behinderung. Aber wenn man das alles zusammen nimmt ist das schon in gewissermaßen eine Behinderung für meine Schwester. Das traurige ist, dass ich mit meiner Mummy zusammen vor ca. 5 Jahren herausgefunden habe dass sie das Syndrom hat. Nun ist sie kleinwüchsig und die verspätete Hormon Behandlung lässt sie nicht zur richtigen Frau werden.
Nun brauche ich dringend Rat. Ich will natürlich mein Kind auf die Welt bringen ob behindert oder nicht. Egal welche Behinderung es sein mag.
Mir geht halt durch den Kopf, wenn ich die Untersuchung mache habe ich gleich einen Anlauf für passende Ärzte und medizinische Versorgung. Mein Freund meinte, dass ich es nicht tun soll weil es ja so viele Risiken bei so einer Untersuchung gibt für das Baby. Ich bin voll hin und her gerissen.
Das Risiko ist ja anscheinend nicht mehr so hoch wie erzählt wird. Dann hatte ich letztens im Geschäft eine Patientin die ihr Kind deswegen verloren hat. Hmmmm bitte helft mir.
Spielt es eine Rolle ob ich es vorher weiss oder erst nachher???

Liebe Grüße NaiNa

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9. November 2012 um 15:42

Mach dich nicht verrückt ...
Hallo NaiNA,

meine persönliche Meinung : wenn es für dich keine Rolle spielt, d.h. wenn du dein Kind eh behalten würdest, egal was der Test sagt, dann mach es nicht. Es besteht nun mal ein kleines Risiko, dass dem Kind bei einer FWU etwas passiert. ich glaube, das würdest du dir nicht verzeihen.
Mal abgesehen davon ist das Turner-Syndrom nicht vererbbar.

Ich selbst habe im Oktober 2011 einen kleinen Sohn mit Down-Syndrom zur Welt gebracht. In der SS wurde eine verdickte Nackenfalte festgestellt und aus Angst und Unwissenheit (die Ärzte haben mich echt verrückt gemacht) habe ich eine FWU amchen lassen, um Gewissheit zu haben. Man hatte bei mir ein statistisches Risiko von 1:2 ausgerechnet. ich habe mich trotzdem für den kleinen Mann entschieden und es nie bereut.
Jetzt bin ich wieder schwanger (21.SSW) und habe mich gegen diese Untersuchung entschieden. Es hätte ja keine Konsequenzen für uns.

Sollte (wider Erwarten) nach der Geburt eine Behinderung festgestellt werden, dann ist genügend Zeit, sich um Hilfe zu bemühen.

Lass dich also nicht verrückt machen ... ich drück dir die Daumen und wünsch dir und deinem Baby alles Gute.

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