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Befruchtung im Ultraschall sichtbar?

24. September 2011 um 22:34

Hallo, ich habe hier die letzten Tage fleißig rumgelesen und, weil ihr so nett seid, mich nun auch angemeldet, hier nun mein erster Post

Aaaaalso. Ich war am 14. beim FA, normale Vorsorge, und ich wollte zum gefühlten hundersten, wirklich aber sicher zum sechsen Mal die Pille wechseln, weil ich keins von diesen Teufeldingern vertrage. Mein Freund kommt aber wirklich, wirklich nicht mit Kondomen klar, obwohl er ja auch nicht will, dass ich Hormone nehme. Wir haben es oft mit Kondomen versucht (die ersten Monate ja sowieso) und jedesmal endete es mit einem frustrierten Abbruch.

Zuletzt habe ich daher eine ganze Weile eine Minipille genommen, die ich aber auch nicht so gut abkonnte. Jedenfalls hab ich dann den Nuvaring verschrieben bekommen, den ich ein paar Tage später einsetzen sollte.

Beim Ultraschall (ich hatte ein wenig Bauchweg gehabt und wollten mal nachgucken, weil ich mal eine Zyste hatte) sagte die Ärztin: "Oha! Schauen Sie mal, das da ist eine Eizelle. Die sollte da aber nicht sein; Sie nehmen doch die Minipille?"

Ich war fasziniert von dem Kreis auf dem Bildschirm. Hab eben erst durch Google gelernt, dass die Eizelle in einer 2cm großen Kugel schwimmt und darum sichtbar ist. Kein Wunder, dass der Eisprung mir immer weh tut

Aber die Minipille tut ja mehr für die Verhütung als nur den Eisprung zu verhindern: Sie verhindert ja auch eine Einnistung, soweit ich weiß, darum wär es soweit noch nicht riskant gewesen, und ich hab drei Tage später (also drei Tage, nachdem die Eizelle schon auf dem Ultraschall gut zu sehen war) mit meinem Freund geschlafen.

Am 19. hab ich dann den Nuvaring eingesetzt, und da es in der Packungsbeilage heißt, beim Wechsel von der Minipille solle man 7 Tage Kondome nehmen, haben wir seitdem keinen zufriedenstellenden Sex mehr gehabt

Allerdings fiel mir ein: Kann der Sex drei Tage nach dem Ultraschall zu einer Befruchtung der Eizelle, und durch den Wechsel auf den Nuvaring, zu einer Einnistung geführt haben?

Und kann die Eizelle, die die Ärztin im Ultraschall gesehen hat, theoretisch auch eine befruchtete gewesen sein, die sich jetzt durch den Wechsel auf den Ring Einnisten kann? Oder sähe man den Unterschied?

Ich habe zwar keine ausbleibende Periode (das weiß ich in ca 4 Tagen), falls der Ring da nicht auch etwas durcheinanderbringt), aber das Ziehen im Bauch ist anders als vor der Menstruation und, kann aber auch das sein, was ich schon vor dem Besuch beiom Arzt hatte...
Dann hab ich nervigen Ausfluss - kann aber auch am Ring liegen... Darum mach ich mich lieber schlau, ob das überhaupt möglich wäre, dass sich da ein gewitztes Spermium die richtige Sekunde von Eisprung und Pillenwechsel zunutze gemacht hat.

Um es klar zu sagen: Ich frage NICHT, ob ich schwanger bin, ich weiß, dass man das nicht übers Internet sehen kann. Und wenn ich es nicht weiß, wißt ihr es erst recht nicht.

Aber ich frage, ob ich richtig gerechnet habe, dass der Sex drei Tage später zu spät gewesen ist und nichts passieren konnte?

Und ob die Ärztin auf dem Ultraschall gesehen hätte, wenn die Eizelle bereits befruchtet gewesen wär?

Das Blöde ist, dass alles, was ich über meinen Körper weiß (und ich höre gut auf ihn!) grad für den Mors ist, weil der Nuvaring alles verändern könnte. Also muss ich grad rechnen, und das hab ich in dieser Hinsicht noch nie gemacht.

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24. September 2011 um 23:51

Nochmal Kurzzusammenfassung
Ich fasse meine Frage nochmal aufs Wesentliche zusammen (hab sie erst jetzt durchs Schreiben und nochmalig lesen klar fassen könne):

Ist ein Nuvaring, der erst NACH dem Eisprung eingesetzt wird, ein wirksames Verhütungsmittel, wenn die Minipille vorher den Aufbei der Gebärmutterschleimhaut gehemmt hat?

Wenn ich das so lese, würd ich eigentlich selbst mir Nein antworten...

Ich hab jetzt wegen des Zweifelns auf zwei Feiern keinen Alkohol getrunken, um da nicht aus Versehen jemandem weh zu tun... Und ich mach mir Sorgen, ob der Verhütungsring im unwahrscheinlichen (?) einer Befruchtung zu Schäden führen kann.

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26. September 2011 um 15:20
In Antwort auf takako_12544905

Nochmal Kurzzusammenfassung
Ich fasse meine Frage nochmal aufs Wesentliche zusammen (hab sie erst jetzt durchs Schreiben und nochmalig lesen klar fassen könne):

Ist ein Nuvaring, der erst NACH dem Eisprung eingesetzt wird, ein wirksames Verhütungsmittel, wenn die Minipille vorher den Aufbei der Gebärmutterschleimhaut gehemmt hat?

Wenn ich das so lese, würd ich eigentlich selbst mir Nein antworten...

Ich hab jetzt wegen des Zweifelns auf zwei Feiern keinen Alkohol getrunken, um da nicht aus Versehen jemandem weh zu tun... Und ich mach mir Sorgen, ob der Verhütungsring im unwahrscheinlichen (?) einer Befruchtung zu Schäden führen kann.

Apotheker gefragt
Falls es jemanden interessiert

Ich bin zu einem Apotheker gegangen und wollte wissen, ob er weiß, WARUM man beim Wechsel von Minipille auf Nuvaring Kondome nehmen soll. Denn das ist ja meine Frage: Ob sich da ein Ei einnisten konnte.

Er fühlte sich nicht kompetent genug und hat mich abgewiesen, ich solle einen FA fragen.

Naja. Hab in einer anderen Apotheke nochmal gefragt und mein Problem geschildert (meine Lieblingsapothekerin war leider nicht da). Die hat ein bisschen stumm in ihren Computer guckt und mir dann ohne Erklärung einen Frühtest verkauft.

Ich hatte gehofft, mir würde mal jemand was über die Gestagene in der Minipille und dem Ring erzählen und erklären, warum die denn nicht direkt aneinander anschließen können... Also ob die 'Gefahr' nun ein Eisprung wäre oder das Einnisten...

Aber dann warte ich halt bis übermorgen früh und teste mal...
hier lehnen so viele Frühtests ab. warum eigentlich?

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29. September 2011 um 13:53
In Antwort auf takako_12544905

Apotheker gefragt
Falls es jemanden interessiert

Ich bin zu einem Apotheker gegangen und wollte wissen, ob er weiß, WARUM man beim Wechsel von Minipille auf Nuvaring Kondome nehmen soll. Denn das ist ja meine Frage: Ob sich da ein Ei einnisten konnte.

Er fühlte sich nicht kompetent genug und hat mich abgewiesen, ich solle einen FA fragen.

Naja. Hab in einer anderen Apotheke nochmal gefragt und mein Problem geschildert (meine Lieblingsapothekerin war leider nicht da). Die hat ein bisschen stumm in ihren Computer guckt und mir dann ohne Erklärung einen Frühtest verkauft.

Ich hatte gehofft, mir würde mal jemand was über die Gestagene in der Minipille und dem Ring erzählen und erklären, warum die denn nicht direkt aneinander anschließen können... Also ob die 'Gefahr' nun ein Eisprung wäre oder das Einnisten...

Aber dann warte ich halt bis übermorgen früh und teste mal...
hier lehnen so viele Frühtests ab. warum eigentlich?

Ende
um das Thema abzuschließen:

der Test war negativ.

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