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Baby ohne Gehirn: Zwangsgeburt

11. Februar 2013 um 9:04

Hallo,
Ich würde gerne eure Meinungen zu folgenden Thema erfahren. Ich persönlich finde babarisch und doch irgendwie schön für die familien die davon profitieren.
Bei einer Frau in Mexiko wurde erkannt dass ihr baby im bauch ohne Gehirn heranwächst und nach der Geburt gar nicht überlebensfähig ist.
Sie wollte abtreiben und zog vor Gericht. Der Richter jedoch urteilte, dass sie genau dieses Baby bekommen soll und die Organe kranken kindern zu kommen soll.
Ich finde den gedanken einfach nur krass weil die schwangere nicht bestimmen was mit ihrem toten kind passieren soll.
Andererseits ist genau dieses urteil die rettung für andere babys.
Wie seht ihr das?

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11. Februar 2013 um 9:47

Ich finde das absolut unerträglich:
Eine Frau zu missbrauchen, ein nicht lebensfähiges Kind weitere Wochen-Monate auszubrüten, um Ersatzorgane zu produzieren?
Einfach nur schrecklich.
Ich kann kaum glauben, dass ein Gericht so was entscheidet. Und darüber zu entscheiden was nach der Geburt mit dem Kind geschieht, da hat das Gericht schon überhaupt kein Recht.

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11. Februar 2013 um 10:25

Ich finde es
als erstes mal ziemlich erschreckend, dass Du hier so eine Behauptung OHNE seriöse QUELLEN-Angabe einstellst.

Und zum zweiten erschreckend, wie schnell der Rest hier mal wieder auf so einen Zug aufspringt, und die Behauptung für bare Münze nimmt, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob das überhaupt stimmt.


Ich glaube NICHT, dass Deine Behauptung, so wie von Dir dargestellt, den Tatsachen entspricht.

Mir ist ein Fall aus Brasilien bekannt, aus dem Jahr 2010, in welchem eine Schwangere ihr anencephales Baby nicht abtreiben durfte, weil die dortigen Abtreibungsgesetze Abtreibung nur bei Vergewaltigung und bei Lebensgefahr für die Schwangere gestatteten.
Hätte nun ein mexikanisches Gericht in gleicher Weise entschieden, und zudem geurteilt, dass das Baby anschließend als "Ersatzteillager" fungieren soll, HÄTTEN sich die Medien diesbezüglich überschlagen. Nur leider finde ich dazu GAR NICHTS.

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11. Februar 2013 um 10:30
In Antwort auf wachsperle4

Ich finde es
als erstes mal ziemlich erschreckend, dass Du hier so eine Behauptung OHNE seriöse QUELLEN-Angabe einstellst.

Und zum zweiten erschreckend, wie schnell der Rest hier mal wieder auf so einen Zug aufspringt, und die Behauptung für bare Münze nimmt, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob das überhaupt stimmt.


Ich glaube NICHT, dass Deine Behauptung, so wie von Dir dargestellt, den Tatsachen entspricht.

Mir ist ein Fall aus Brasilien bekannt, aus dem Jahr 2010, in welchem eine Schwangere ihr anencephales Baby nicht abtreiben durfte, weil die dortigen Abtreibungsgesetze Abtreibung nur bei Vergewaltigung und bei Lebensgefahr für die Schwangere gestatteten.
Hätte nun ein mexikanisches Gericht in gleicher Weise entschieden, und zudem geurteilt, dass das Baby anschließend als "Ersatzteillager" fungieren soll, HÄTTEN sich die Medien diesbezüglich überschlagen. Nur leider finde ich dazu GAR NICHTS.

Da gebe ich dir Recht, wachsperle
ich habe auch nichts gefunden... Ich habe ja auch geschrieben "ich kann es kaum glauben..."

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11. Februar 2013 um 11:15

@Zimtschnecke
Deine Überlegung finde ich auch in Ordnung.
Und über das Thema Anencephalie zu diskutieren und auch darüber, ob man in solchen Fällen Organe des eigenen Kindes spenden würde, genauso.

Mich ärgert nur der gewählte Aufhänger.
Und auch, wie schnellgläubig und leichtgläubig viele (nicht nur hier, aber hier im Forum auch) einfach sind.
Denn das haben wir hier ja immer wieder - jemand kramt eine angeblich wahre Geschichte heraus - und alle Welt stürzt sich auf die vermeintlich Schuldigen, Abartigen...und haut, möglichst mit dem Baseballschläger, drauf.
Im Endeffekt diskutiert man dann nicht mehr über das Thema selbst, sondern es geht nur noch um Animositäten gegenüber bestimmten Ansichten, Auffassungen, "Schuldigen".


Was Anencephalie und Organspende betrifft, ich glaube die Rechtslage in Deutschland ist noch so, wie Du es angesprochen hast.
Organspende scheidet wohl deshalb aus, weil bei (vielen) anencephalen Kinder das Hirntodkriterium nicht überprüft werden kann, weil viele der Kinder kein Großhirn haben - und man daher eben keine Gehirnströme dieser Region aufzeichnen kann - bzw. dass diese Region KEINE Gehirnströme mehr aufweist.

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11. Februar 2013 um 11:32
In Antwort auf wachsperle4

Ich finde es
als erstes mal ziemlich erschreckend, dass Du hier so eine Behauptung OHNE seriöse QUELLEN-Angabe einstellst.

Und zum zweiten erschreckend, wie schnell der Rest hier mal wieder auf so einen Zug aufspringt, und die Behauptung für bare Münze nimmt, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob das überhaupt stimmt.


Ich glaube NICHT, dass Deine Behauptung, so wie von Dir dargestellt, den Tatsachen entspricht.

Mir ist ein Fall aus Brasilien bekannt, aus dem Jahr 2010, in welchem eine Schwangere ihr anencephales Baby nicht abtreiben durfte, weil die dortigen Abtreibungsgesetze Abtreibung nur bei Vergewaltigung und bei Lebensgefahr für die Schwangere gestatteten.
Hätte nun ein mexikanisches Gericht in gleicher Weise entschieden, und zudem geurteilt, dass das Baby anschließend als "Ersatzteillager" fungieren soll, HÄTTEN sich die Medien diesbezüglich überschlagen. Nur leider finde ich dazu GAR NICHTS.

Ich kann nicht wissen ob es wirklich so gewesen ist...
Es ist mal in einem blog begegnet und es hat mich selbst sehr geschockt, da es jegliche rechte von mutter und kind untergräbt.
Da ich mir jedoch eben aus diesem grund keine richtige meinung daraus bilden kann stelle ich hier die frage.
Ist es tatsächlich eine erfundene gedchichte ist gut. Jedoch halte ich so ein vorgehen nicht für ganz unrealistisch.

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11. Februar 2013 um 11:42
In Antwort auf wachsperle4

@Zimtschnecke
Deine Überlegung finde ich auch in Ordnung.
Und über das Thema Anencephalie zu diskutieren und auch darüber, ob man in solchen Fällen Organe des eigenen Kindes spenden würde, genauso.

Mich ärgert nur der gewählte Aufhänger.
Und auch, wie schnellgläubig und leichtgläubig viele (nicht nur hier, aber hier im Forum auch) einfach sind.
Denn das haben wir hier ja immer wieder - jemand kramt eine angeblich wahre Geschichte heraus - und alle Welt stürzt sich auf die vermeintlich Schuldigen, Abartigen...und haut, möglichst mit dem Baseballschläger, drauf.
Im Endeffekt diskutiert man dann nicht mehr über das Thema selbst, sondern es geht nur noch um Animositäten gegenüber bestimmten Ansichten, Auffassungen, "Schuldigen".


Was Anencephalie und Organspende betrifft, ich glaube die Rechtslage in Deutschland ist noch so, wie Du es angesprochen hast.
Organspende scheidet wohl deshalb aus, weil bei (vielen) anencephalen Kinder das Hirntodkriterium nicht überprüft werden kann, weil viele der Kinder kein Großhirn haben - und man daher eben keine Gehirnströme dieser Region aufzeichnen kann - bzw. dass diese Region KEINE Gehirnströme mehr aufweist.

Ok. vllt. ist der aufhänger nicht richtig gewählt
Jedoch finde ich schon dass das thema an sich eine diskusion wert ist. Wie zimtschnecke auch schon geschrieben hat.
Natürlich weiss ich nicht ob die geschichte stimmt ich habe sie selbst in einem blog gelesen.
Durch meine arbeit habe ich erfahren dass eben nicht alles durch die presse ausgeschlachtet wird bzw. Nur sehr wenige storys einen überregionalen / internationalen charakter erhält.

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