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Baby mit auf den Friedhof nehmen?

31. Dezember 2008 um 19:52

Hallo Mamis,

meine Uroma, die Oma meiner Mutter und die Ururoma von meinem Kleinen ist am 28. ganz friedlich eingeschlafen. Keiner hat damit gerechnet.

Nun ist am 12.1. die Urnenbeisetzung mit anschließender Trauerfeier.

Würdet ihr euer Kind mitnehmen?

Er ist am 19.12. 6 Monate alt geworden!

Zur Trauerfeier nehme ich ihn auf jeden Fall mit, aber auf den Friedhof?
Einer sagt, kleine Kinder haben auf den Friedhof nichts zu suchen.
Nen Anderer wieder sagt, ich kann ihn ruhig mitnehmen, weil er eh nichts mitbekommt. Vorher ne runde spazieren gehen, damit er dann schläft!

Ich habe nun auch keinen, wo ich meinen Kleinen hingeben könnte.
Ich meinte, IRGENDWER würde sich schon finden, aber ob ich IRGENDWEM mein Kind anvertraue?
Meine Mutter hat organisiert, dass ne Freundin aufpasst. Sie wollte auch erst zur Beisetzung gehen, da sie Oma auch kannte, aber jetzt würde sie die Stunde auf den Kleinen aufpassen.

Da ich noch stille, vermute ich, dass ich am nächsten Tag wieder umliege werde.
Psychischen Streß verträgt mein Körper nämlich nicht.
Da bekomme ich sofort Milchstau. Erst Kopfschmerzen und dann hohes Fieber.
Eigentlich würde ich gerne zu Hause bleiben, aber keiner hat Verständnis.
Und ob ich das meiner Oma antun kann?!

Was meint ihr?

Gruß
Juli und Burschi

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31. Dezember 2008 um 21:51

Das sagten auch welche zu mir!
Meine Mutter sagte, wenn man zwischen Weihnachten und Neujahr wäscht und Wäsche hängen hat, stirbt wer oder hängt sich auf!

Ich hatte Wäsche hängen und meine Oma starb am 28.

Genau wie, ein Mensch wird geboren, ein anderer muss dafür gehen.
Erst dachte ich, es wäre Quatsch, jetzt ist es wirklich so!

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31. Dezember 2008 um 21:58
In Antwort auf lula_12361954

Das sagten auch welche zu mir!
Meine Mutter sagte, wenn man zwischen Weihnachten und Neujahr wäscht und Wäsche hängen hat, stirbt wer oder hängt sich auf!

Ich hatte Wäsche hängen und meine Oma starb am 28.

Genau wie, ein Mensch wird geboren, ein anderer muss dafür gehen.
Erst dachte ich, es wäre Quatsch, jetzt ist es wirklich so!

Also wegen dem Aberglauben
mach dir keine Gedanken....

Mach das so mit der Beerdigung, wie es DIR passt. Wenn du denkst, dass du Milchstau kriegst, wenn du nicht regelmäßig stillst... dann bist du schon von vornherein so angespannt, dass vielleicht wirklich ein Milchstau kommt.

Und deiner Oma macht es nix aus, ob du zur Beerdigung kommst oder nicht. Wenn sie dich jetzt sehen kann, weiß sie auch, dass du nicht deshalb wegbleiben willst, weil du sie nicht gernhättest oder so. (Wenn sie dich nicht sehen kann, ist es eh wurscht.. )

Ich würde nicht nur deshalb hingehen, um ne Konvention zu erfüllen. Wichtig ist, dass man sich um die Leute kümmert, so lange sie leben. Wenn du jetzt nen guten Grund hast, nicht zur Beerdigung zu gehen, dann bleib zuhause, mit Kind.

Ansonsten sehe ich nix Schlimmes darin, ein Kind mit auf den Friedhof zu nehmen. Allerdings ist es grade natürlich saukalt... von daher wäre ich vorsichtig.

LG und mach es so, wie du denkst...
Flocke

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31. Dezember 2008 um 22:05
In Antwort auf dido_12505171

Also wegen dem Aberglauben
mach dir keine Gedanken....

Mach das so mit der Beerdigung, wie es DIR passt. Wenn du denkst, dass du Milchstau kriegst, wenn du nicht regelmäßig stillst... dann bist du schon von vornherein so angespannt, dass vielleicht wirklich ein Milchstau kommt.

Und deiner Oma macht es nix aus, ob du zur Beerdigung kommst oder nicht. Wenn sie dich jetzt sehen kann, weiß sie auch, dass du nicht deshalb wegbleiben willst, weil du sie nicht gernhättest oder so. (Wenn sie dich nicht sehen kann, ist es eh wurscht.. )

Ich würde nicht nur deshalb hingehen, um ne Konvention zu erfüllen. Wichtig ist, dass man sich um die Leute kümmert, so lange sie leben. Wenn du jetzt nen guten Grund hast, nicht zur Beerdigung zu gehen, dann bleib zuhause, mit Kind.

Ansonsten sehe ich nix Schlimmes darin, ein Kind mit auf den Friedhof zu nehmen. Allerdings ist es grade natürlich saukalt... von daher wäre ich vorsichtig.

LG und mach es so, wie du denkst...
Flocke

Kokosflocke07
Milchstau kriege ich nicht, weil ich dann nicht regelmäßig stille, sondern weil ich psyischichen Streß habe.
Hatte ich mehrmals schon.
Fängt mir starken Kopfschmerzen an, dann kriege ich Fieber (39-40 Grad) und liege dann im Bett und kann nicht mal mehr aufstehen.
Meine Brüste sind dann hart und heiß.

Nen paar Vorwürfe mache ich mir schon,
Oma hat sich so gefreut, wenn ich mal hinkam.
Aber manchmal hat es mich einfach genervt. Klar sie war alt. Fragte ständig das gleiche, logischerweise unbewusst.

Und als meine Mutter sagte, sie fühlt sich abgeschoben.
Hatte ich schon nen schlechtes Gewissen, dass sie Silvester wieder alleine hockt.
Und nun, ist sie TOD.

Alle verlange, dass ich zur Beerdigung mitgehe!

Da ich noch nicht begreife, dass sie nicht mehr lebt, wird es wohl das Beste sein, um richtig Abschied zu nehmen!

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1. Januar 2009 um 9:12

Hi
als meine tochter 5 wochen alt war ist meine oma gestorben und ich hab sie auch mit zur beerdigung genommen, stand sogar mit ihrem im kindersitz am grab. aber es hatte auch niemand was dagegen. und meine schwester hatte ihre tochter auch dabei, die war da ein jahr alt.
lg sanny

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1. Januar 2009 um 11:12

....
klar mitnehmen...ich find ein kind auf ner beerdigung ist ein schönes zeichen das das leben auch weitergeht...und unglück bringts sicher nicht das ist schwachsinn

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1. Januar 2009 um 11:42

Hallo,
erstmal herzliches Beileid!
Ich habe selbst schon viele Beerdigungen geleitet und mich immer gefreut, wenn ein Baby/Kleinkind dabei war. Denn ich sehe es genau wie Linda, das der Tod einfach zum Leben gehört und da ist ein kleines Kind ein gutes Zeichen. Das Kind ist eh so klein, dass es davon noch nichts mitbekommt, also nicht schockiert ist oder so. Und für Dich ist es gut, Abschied zu nehmen. Würde ich Dir echt empfehlen.
Wenn es dann sehr unruhig wird, kannst Du ja notfalls eher vom Friedhof gehen. Aber versuchen würde ich es auf jeden Fall!
Tina

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1. Januar 2009 um 11:55

Mein beileid..
das sind wirklich keine schönen nachrichten.. aber ich würde mir da keine sorgen machen und auf leute nicht hören, die so etwas behaupten. nimm dein baby mit, wenn du das möchtest. also wer sich daran stört, der übertreibt maßlos, finde ich. es ist deine entscheidung, wie du gern abschied nehmen möchtest und das baby iost ein familienmitgleid wie jedes andere auch.
weil meine oma nicht in deutschland gelebt hat und ich keinen urlaub bekommen hatte, war ich nicht bei der beerdigung. es ist nicht so, dass ich mir einen vorwurf mache, aber ich denke ganz oft daran und finde es sehr schade, dass ich nicht da sein konnte. deshalb rate ich dir, das baby mitzunehmen und hinzugehen. deine oma hätte es sich sicherlich auch so gewüscht.

ich drück dir die daumen..

LG

Anna

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