Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Austragen für Geld?

Letzte Nachricht: 3. Februar 2011 um 23:18
C
carn
31.01.11 um 9:25

Eine Userin hat geschrieben:

"Also ich würde das Kind nicht behalten, nur, weil jemand zahlt, aber ich bin mir sicher, dass eine Menge Frauen über Adoption nachdenken würden, wenn man dafür Geld bekäme."

Gibt es solche Frauen wirklich, die bei ausreichend Bezahlung auf eine Abtreibung verzichten und austragen würden?


Ich bezweifele das deshalb, da es einerseits ein bischen nach "Geld gegen Kind" aussieht, was bei uns moralisch als verwerflicher gilt als Abtreibung, weswegen solche Frauen noch mit viel mehr Ablehnung rechnen müssten. (Wobei strengenommen Geld dafür zahlen, dass eine Frau nicht abtreibt, nicht strafbar ist. Adoption gegen Geld schon.)
Und andererseits verändert einen die Schwangerschaft emotional, weswegen eine Frau die ein Leben mit Kind aufgrund verschiedener Probleme nicht haben will, sich nicht sicher sein kann, dass sie nach der Geburt nicht emotional so durcheinander ist, dass sie das Kind dann doch behält mit den ganzen problematischen Konsequenzen, die sie vermeiden wollte. Oder die Entscheidung das Kind abzugeben, würde noch traumatischer sein, als es die Abtreibung gewesen wäre.

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S
sofiya_11916295
31.01.11 um 21:18


gibts da nicht schon einen thread ? wieso schon wieder einen aufmachen

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C
carn
31.01.11 um 23:15
In Antwort auf sofiya_11916295


gibts da nicht schon einen thread ? wieso schon wieder einen aufmachen

Leicht andere Fragen
das eine war inwieweit finanzielle Versorgung nach der geburt die Entscheidung für oder gegen Kind beeinflusst.
Das hier ist mehr, ob "Geld gegen Kind" relevant für einige wäre.

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I
ili_12313507
02.02.11 um 23:02

Crisupiero
Wahnsinn wieder von dir lesen zu können Du wurdest nicht vergessen

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E
era_12715769
03.02.11 um 23:18

Also
Da ich das ja geschrieben hatte, oute ich mich auch mal dazu wenns Recht ist
Ich find das einfach komisch, die Strapazen einer Schwangerschaft + Geburt und soziale Ächtung auf sich zu nehmen um dann Geld ohne Ende rausgeworfen zu haben für Kleidung, Untersuchungen etc. und NICHTS davon zu haben. So viel Menschenliebe habe ich einfach nicht um das nachvollziehen zu können. Ich fände es nur fair, wenn die Frau dafür eine Art Entschädigung bekommt.
Das heißt nicht, dass sie das Kind verkaufen soll, sondern eher, dass sie die Schwangerschaft und evtl. gesundheitliche und psychische Folgen davon entschädigt bekommt.

Ein Beispiel. Ich bin schwanger und habe eine Familie gefunden, treibe also nicht ab. Ich kann mit nem dicken Bauch nicht mehr Sport unterrichten = Kein Geld = Rückerstattung durch die Familie. Meine Haut soll nicht reissen, also sollen die doch bitte Pflegemittel bezahlen. usw. Verständlich?

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