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Austausch über Kinderwunsch, Wartezeit, Wünsche...

13. September 2016 um 9:44 Letzte Antwort: 14. Februar 2018 um 11:50

HalliHallo Zusammen!
ich bin 30 Jahre alt, gerade fertig mit dem Studium, seit fast 7 Jahren glücklich vergeben, momentan auf Jobsuche und gerade wieder stark mit meinem Kinderwunsch beschäftigt. Leider ist es momentan noch nicht so weit tatsächlich zur Tat zu schreiten, aber ich mache mir viele Gedanken zu dem Thema. Ich schaue mir Filme dazu an, lese im Forum oder auch so darüber, mache PsychoTests beobachte Freunde mit Babys wie die das so alles machen und sammle somit Eindrücke und Erfahrungen zum Thema Schwangerschaft, Baby und Familie. Dann überlege ich wie wir (mein Freund und ich) das wohl machen würden, wie unser Kind heißen könnte, wie wir das mit Arbeit und Zuhausesein regeln würden etc.
Wie ihr seht, bin ich ein eher vorsichtiger und durchdachter Typ
Aber da es ja auch ein endgültiger, lebensverändernder und emotional aufgeladener Schritt ist, finde ich es nachvollziehbar den Wunsch nach Austausch mit anderen und Infos dazu zu sammeln zu verspüren.
Es hilft mir immer wieder, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen, Gedanken und Gefühle zu teilen etc. Deshalb dachte ich, ich eröffne mal einen Thread für alle die sich auch mit dem Thema sehr beschäftigen und soz. "aufs hibbeln hibbeln" .
Gib es Mädels hier denen es ähnlich geht wie mir?
Was sind eure Gründe den Kinderwunsch aktuell noch nicht umzusetzten?
Wie geht ihr mit der Wartezeit um?
Was tut ihr konkret um eurem "Ziel" eine eigene Familie zu gründen näher zu kommen?
Ich freue mich über vielfältigen Austausch über das was euch zu dem Thema so bewegt

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13. September 2016 um 19:56

Fühle mich angesprochen
Hallo,
ich fühle mich absolut angesprochen durch deinen Post. Mich beschäfitg gerade auch sehr stark mein Kinderwunsch. Ich bin noch im Studium, hoffentlich nächstes Jahr im September fertig mit dem Bachelor. Einen Master wollte ich eigentlich auch noch machen, dauert also noch bis ich mit dem Studium fertig bin. Eigentlich müsste ich auch gerade lernen für meine nächsten Prüfungen ab nächste Woche. Hänge stattdessen hier im Forum rum.
Ich bin 22 Jahre, seit 5 Jahren mit meinem Freund zusammen, lebe aber noch bei meinen Eltern. Für eine gemeinsame Wohnung fehlte bisher das Geld, da er auch noch studiert hat. Nun ist mein Freund fertig mit dem Studium, hat eine eigene Wohnung und seinen ersten Vollzeitjob. Er wollte erstmal alleine wohnen, um diese Erfahrung zu machen. Ich respektiere das. Eventuell ziehen wir nächstes Jahr im Sommer zusammen, aber ein Jahr möchte er alleine wohnen.
Ich finde, es ist nun mal eine Voraussetzung, um ein gemeinsames Kind zu bekommen auch zusammen zu wohnen. Dehalb werde ich noch warten müsse. Mindest noch ein Jahr. Am liebsten würde ich vorher auch noch heiraten. Eigentlich wollte ich auch erst noch mein Studium fertig machen, also auch den Master. Also dauert es wahrscheinlich noch länger. So unglaublich lange... Habe im Moment nicht das Gefühl noch so lange warten zu können.
Im meinem Kopf dreht sich gerade alles um Babys und Schwanger sein. Denke über Namen nach, darüber ob ich eine gute Mutter wäre, ob ich mein Mastestudium mit einem Kind unter einen Hut bringen könnte, wie es sich wohl anfühlt schwanger zu sein, wie es sich anfühlt, wenn sich das Kind im eigenen Bauch bewegt.
Wieso musst du noch warten? Was hast du studiert? Wie lange suchst du schon nach einem Job? Mein Freund hat im Februar sein Studium abgeschlossen und im Juni in seiner Stelle angefangen.

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13. September 2016 um 21:35

Ich auch!
Hey,

ich fühle mich auch total angesprochen von deinem Thread!

Ich bin 31 (fast 32) Jahre alt und auch schon lange Jahre in einer festen Beziehung. Wir wohnen auch schon ein paar Jahre zusammen.

Wir wünschen uns beide ein Kind, haben aber ähnliche Unsicherheiten, wie du sie schilderst. Es ist ja schon eine sehr große Entscheidung, die man sich gut überlegen will. Gleichzeitig kenne ich auch deine Ungeduld soooo sehr!

Bei mir ist es aus gesundheitlichen Gründen (möchte ich nicht so gerne öffentlich schreiben) leider nicht ganz so einfach. Vermutlich werde ich sicher noch ein halbes Jahr oder so warten müssen, bis der Babytraum evtl. realisiert werden kann.

Ähnlich wie du beobachte ich aber so, so neidisch alle Frauen im Umfeld, die "zufällig" gerade jetzt schwanger werden. Da merke ich dann immer erst, wie groß meine Sehnsucht nach einem Baby doch eigenltich ist.

Tja, wie man die Wartezeit überbrückt? Gute Frage... Ich finde es enorm schwer, weil ich ja nicht mal absichtlich warte, sondern aus den besagten gesundheitlichen Gründen. Ich versuche aber, das Warten als Chance zu sehen, noch einmal tief in mich zu gehen. Mir sicher zu werden, dass ich wirklich ein Baby will, Zweifel ausräumen usw. So auch bei meinem Freund, der auch immer mal wieder Unsicherheiten in den Raum stellt.

Aber sind Unsicherheiten bei so einer wichtigen Entscheidung nicht auch normal?

Mich würde interessieren, ob solche (unbewussten) Bedenken evtl. sogar negativ für die Wunscherfüllung sind. Aber vielleicht ist das auch Schwarzmalerei, vielleicht spielt die Psyche beim Schwangerwerden gar nicht so sehr mit, wie man immer meint. Keine Ahnung...

Hexe: Ich finde auch, zusammenwohnen ist schon sinnvoll, bevor man ein Kind bekommt. Im Alltag zeigt sich ja vieles erst in einer Beziehung und auch Absprachen usw. müssen teilweise ja grundsätzlich getroffen werden. Dann hat man schon mal eine Basis, wenn das Kind kommt

Heiraten vorher find ich auch schön, aber nicht soo wichtig.

Ja, so viel von mir... Wie ihr merkt: Ich bin sehr unsicher, aber gleichzeitig auch wahnsinnig ungeduldig. Am liebsten hätte ich direkt ein Baby in den Armen, das mir jegliche Zweifel einfach nimmt

Würde mich freuen, von euch zu lesen!

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14. September 2016 um 9:09

Schön nicht allein zu sein...
... mit diesem Thema!
Ja, ich gebe dir recht wolkenmusik, dass es mir (oder zumindest für mich) normal ist bei dem Thema so vorsichtig und unsicher ran zu gehen - es ist schließlich komplettes Neuland. Und auch das Thema Schwangerschaft ist verunsichernd aber natürlich auch schön. Es schwankt zwischen diesen beiden. Auf der einen Seite, stelle ich es mir toll vor einen Babybauch zu haben, das Kind zu spüren, Mama zu werden und sich einzustellen auf diese neue Familienzeit die dann ansteht. Die Wohnung zu gestalten etc. Das Baby ist im Bauch schon voll da und trotzdem ist man in der Partnerschaft auch noch zu zweit - ist sicher sehr schön! Auf der anderen Seite verändert sich der Körper innerhalb weniger Monate so rasant und geht auch einher mit Beschwerden wie Überlkeit, Erbrechen, dicke Beine, Bewegungseinschränkung, nix mehr passt und das Baby muss ja auch wieder raus... Also schon extrem, finde ich. Und wieder: ich denke es ist normal davor Unsicherheit zu empfinden. Trozdem hilft es sich darüber auszutauschen wie ich finde und zu wissen, dass man damit nicht alleine ist .
@Wolkenmusik: ich finde das schön wie du schreibst "Ich versuche aber, das Warten als Chance zu sehen, noch einmal tief in mich zu gehen. Mir sicher zu werden, dass ich wirklich ein Baby will, Zweifel ausräumen usw.", ich denke das ist nie verschwendete Zeit . Das mit der Psyche weiß ich nicht. Ich habe auch schon oft davon gehört,dass es einen Einfluss aufs Schwangerwerden hat und Paare häufig erst dann ein Kind bekommen, wenn sie es nicht mehr so verbissen versuchen.. so als Bsp. Wir werdens vll. selber mal rausfinden wie es sich verhält. Ich denke dass ist vermutich individuell sehr unterschiedlich. Aber da ich zB ein Typ bin der schnell körperlich reagiert bei psychischem Stress, könnte ich mir vorstellen, dass es bei mir einen großen Einfluss nehmen würde.
@Hexe: ich glaube auch, dass es gut ist erstaml einige Zeit zusammen zu wohnen bevor man ein Baby gemeinsam hat, da kann ich Wolkenmusik nur zustimmen. Dh. dann würde es Wohnungstechnisch noch 1 1/2 Jahre min. dauern bis ihr loslegen könntet, studiumstechnisch wären es aber eher noch 3 Jahre bis du den Master hättest, oder? Bzw. wahrscheinlich denkst du da ähnlich wie ich und möchtest eigentlich erst noch 1-2 J Berufserfahrung, richtig? Oder aber Studium mit Kind... Hab ich auch schon überlegt gehabt und Kommilitoninne von mir haben es auch gemacht. Was studierst du denn?
Ich habe Kunsttherapie studiert, davor aber schon einen Beruf gehabt. Jetzt bewerbe ich mich seit ca vier Wochen. Die Statistik sagt, dass es bei meinem Beruf ca. 6 Monate dauert bis man einen Job hat. Hm... das ist lange, finde ich. An sich hätte ich eben auch, wie schon gesagt, erst etw. Berufserfahrung im neuen Job bevor ich Familie plane auch wegen dem finanziellen Faktor, schließlich kostet ein Baby ja auch einiges. Ich dachte zwar immer im ersten Jahr ist das nicht viel, aber habe auch gelesen, dass man das nicht unterschätzen solle... Was denkt ihr darüber? Andererseits denke ich, dass ich jetzt eben auch schon 30J alt bin und nicht mehr ewig warten will.
Neulich hat eine GofemininIn geschrieben, dass dadurch das ihre Jobsuche nicht gut läuft nach dem Studium, die Kinderpläne sich evtl auch anpassen müssen. Das hat mich angesprochen. Klar, ich denke es ist gut einen Plan zu haben, aber wenn es nicht nach Plan läuft, kann, finde ich, die Lösung auch nicht sein so lange zu warten bis man wieder "im Plan" ist... Also mal schauen. Eine Option wäre, in meinem alten Job (in dem ich parallel zum Studium jobbe) aufzustocken und mich weiter zu bewerben und in dieser Zeit vll. schwanger zu werden?! Was haltet ihr davon? Wäre das sinnvoll und gut oder eher eine fahle "Ausrede"?
Heiraten würde ich auch schön finden davor... Aber mein Freund ist (bislang zumindest) nicht so der Heiratsfan Ich stelle es mir schön vor!!! Und, habe auch gehört, dass es Vaterschaftstechnisch besser und leichter sein soll (bürokratisch) wenn man verheiratet ist.
Wolfsmusik, heißt das das ihr in nem halben Jahr loslegen wollt? Das wäre ja ein absehbarer Zeitraum. Ich wünsche dir in jedem Fall, dass es gesundheitlich bei dir alles in Ordnung kommt!!
Ich finde es echt schön mich über diese aufregende und einmalige Zeit im Frauen-Leben auszutauschen .

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14. September 2016 um 12:16

Kann jetzt wieder lernen
Hallo,
zum Glück ist die Blase endlich geplatzt. Ich konnte gestern Abend endlich wieder lernen. Wenn ich so dolle mit dem Lernen beschäftigt bin, wie gestern Abend oder heute morgen wieder, dann bleibt nicht viel Zeit noch über etwas anders nach zu denken. Ich bin wirklich froh dieses Studium zu haben noch für ein Jahr. Es kostet Aufmerksamkeit, Zeit und Kraft, es lenkt ab, hält mich beschäftigt. Es ist ein gutes Gefühl etwas sinnvolles zu tun zu haben, bis es dann endlich so weit ist wirklich mit dem Hibbeln zu starten.
Natürlich bin auch ich mir unsicher. Ich bin ja nun mal auch noch jung. Einerseits denke ich es wäre vielleicht besser mit einem Baby zu warten bis das Studium fertig ist und ich auch noch ein bisschen gearbeitet habe, damit sich das Studium gelohnt hat. Andererseits bleibt da diese tiefe Sehnsucht, bald schwanger zu sein und ein Baby zu bekommen. Es bleibt ne ganz schön große Entscheidung. Ich galube, dass man sich wahrscheinlich nie 100% sicher ist und dass es nicht den perfekten Zeitpunkt gibt, nur Zeitpunkte die vielleicht günstiger sind als andere. Man muss es einfach wagen.
Meinem Freund wäre es auch nicht so wichtig vorher zu heiraten. Ihm ist das Heiraten aber generell nicht so wichtig. Er würde es vor allem meinetwegen tun, weil es mir so wichtig ist.

So viel von mir heute Mittag

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14. September 2016 um 12:56

Erstmal
fühle ich mich sehr angesprochen von deinem Text und es tut gut zu lesen, dass auch andere sich solche Gedanken machen. Oftmals habe ich es eben andersrum gelesen, dass unvorbereitet und ungeplant an das Thema Kinderwunsch rangegangen wird. Das konnte und könnte ich nicht, wie du schreibst ist es eine lebensverändernde Entscheidung in jeglicher Hinsicht und ich bin ein Mensch, ich brauche nebst Plan A noch Plan B, im besten Falle sogar Plan C Kurz zu mir: Ich bin 29, seit 1 Jahr verheiratet und in der 25. SSW schwanger. Mein Mann (34) und ich sind seit 7 Jahren zusammen. Nach meiner zweiten (Zusatz-)Ausbildung und seinem Studium haben wir uns eine Auszeit gegönnt, waren 8 Monate auf reisen und kurz danach hat er sich selbständig gemacht. Das Thema KiWu war immer mal mehr, mal weniger präsent. Oftmals hätte mein Herz gerne über den Verstand entschieden (obwohl ich wie gesagt eigentlich überhaupt nicht der Typ bin), einfach weil ich es kaum erwarten konnte und man grade in diesen "Phasen" ja regelrecht überrollt wird von Schwangeren, Babynews im Umfeld etc. Mein Mann hat mich (zum Glück) immer wieder auf den "Boden" zurückgeholt und heute bin ich froh, dass wir uns Zeit gelassen haben. Wir konnten unsere Zweisamkeit voll und ganz geniessen, haben gemeinsam die Welt entdeckt, uns etwas aufgebaut (wir ziehen demnächst in unser Traumhäuschen), konnten uns beruflich etablieren usw. Ich finde einfach, dass viel mehr dazugehört als der "blosse Wunsch nach einem Baby". Und trotz all der Planung muss ich ehrlich zugeben, dass mich auch jetzt noch immer mal wieder Ängste und Sorgen einholen, wie es dann wirklich werden wird wenn der Kleine da ist. Wie wirkt es sich auf unsere Partnerschaft aus, grade dass erste Babyjahr soll ja enorm anstrengend sein, alles ist neu, der Fokus verändert sich komplett, die ganze Lebensweise richtet sich auf dieses kleine Menschlein aus.. und ich muss lernen, dass man eben DAS nicht planen kann da man einfach nicht wissen kann, wie es dann tatsächlich sein wird. Auch beruflich mache ich mir so meine Gedanken, ich liebe meine Arbeit und mir persönlich ist es sehr wichtig, trotzdem weiter im Beruf zu bleiben, sprich ich werde nach 6 Monaten (bin aus der CH) wieder in einem Teilpensum arbeiten. Wie wird es sein, denn Kleinen so früh abgeben zu müssen, wie wird es finanziell laufen wenn ein Teil meines Gehalts wegfällt. Bis jetzt leben wir sehr gut, haben uns einen gewissen Lebensstandard erarbeitet und gönnen uns kleine und grössere Extras wie zB Urlaube, Zweitwagen usw. Mir ist vollends bewusst dass wir uns werden einschränken müssen und ich denke auch, dass das automatisch passieren wird weil sich ja die ganze Lebensweise ändert, bisher mussten wir eben nur für uns selbst sorgen - bald wird der Kleine unser Lebensmittelpunkt sein, er wird zu 100% von uns und unseren Entscheidungen abhängig sein und es liegt in unseren Händen, ob er glücklich und unbeschwert aufwachsen darf. Dass kann einem schon manchmal Angst machen, oder was meint ihr? Ich glaube man kann nicht auf alles vorbereitet sein, am Ende kommt es vielleicht doch ganz anders. Aber schön zu lesen, dass es auch anderen so geht

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14. September 2016 um 13:35

Ich noch mal
Hallo,
ich hatte die Seite noch von heute morgen geladen. Deshalb habe ich jetzt erst den Post von Salina gesehen.
Vor der Schwamgerschaft an sich habe ich überhaupt keine Angst, bin der festen Überzeugung, dass das eine wundervolle Zeit wird. Nur die Geburt bereitet mir natürlich sorgen. Meine Mutter hatte es bei meiner Geburt nicht einfach, sie hatte ziemlich lange Wehen und ich wollte einfach nicht raus. Ich bin dann mit der Saugglocke geholt worden. Ich hoffe nicht, dass mir auch so was bevor steht.
Einerseits hätte ich schon gerne erst mein Studium fertig und würde danach auch noch ein bisschen arbeiten. So sah auch mein ursprünglicher Plan aus. Aber weil der Wunsch in mir immer stärker wird, überlege ich ob man nicht doch ein Kind mit meinem Studium vereinbaren könnte.
Ich studiere Molekulare Biologie. Das ist schon ziemlich zeitaufwendig, sehr verschult, wenig flexible. Ist fast wie in der Oberstufe zur Schule zu gehen, nur mit 5 mal so viel Hausaufgaben. Und zwischendurch ist man dann mal in der Uni im Labor und muss darüber ellenlange Berichte schreiben.
Wegen den Tätigkeiten im Labor ist eine Schwangerschaft wärend des Studiums für mich problematisch, weil schwanger darf man nun mal nicht ins Labor. Die Pflichtpraktika im Bachelor habe ich zum Glück jetzt alle durch. Nächstes Semester kann ich was im Labor machen, muss aber nicht. Übernächstes Semester steht dann meine Praxisphase und Bachelorarbeit an. Dafür muss ich auf jeden Fall ins Labor. Auch später in meinem Job werde ich damit Probleme haben, da es mit meinem Studium höchst wahrscheinlich später mal ins Labor geht. Soblad ich schwanger bin darf ich nicht mehr im Labor arbeiten. Mein Arbeitgeber müsste mir einen Arbeitsplatz zur verfügung stellen, wo ich nicht mit Chemikalien etc. in Kontakt komme, oder ich muss ganz zu Hause bleiben.
Wie es im Master dann mit praktischer Arbeit im Labor aussieht, werde ich erst dann sehen, wenn ich irgendwo einen Masterplatz bekommen habe.
Über das Finanzielle an einem Baby habe ich mir bis jetzt noch nicht großartig nach gedacht. Im ursprünglichen Plan gehe ich vorher ja noch arbeiten und könnte Geld dafür zurück legen. Wie viel genau man braucht da fehlt mir aber noch jegliche Vorstellung. Frage mich jetzt, ob ein volles Einkommen (also von meinem Freund) ausreicht. Müsste eigentlich, weil meine Eltern das ja uch irgendwie so geschafft haben. Meine Mama war jahrelang komplett zu Hause als ich und mein Bruder klein waren. Was denkt ihr?
@ Salina: Bist du flexible denn Nebenjob dann auch direkt aufzugeben bzw. zurück zu schrauben, wenn du einen vollen Job findest? Dann würde ich die Möglichkeit nutzen aufzustocken. Die Idee in der Zeit in der du einen Job suchst mal zu versuchen schwanger zu werde, finde ich eigentlich ganz gut. Vielleicht klappt es, dann verschiebt sich das mit dem Job vielleicht ein bisschen. Vielleicht findest du auch eher einen Job als das du schwanger wirst. Das wäre ein Punkt, wo so zu sagen das Schicksal eingreifen und entscheiden könnte. Der Plan, den man selbst macht, muss nicht das beste für das eigene Leben sein. Manchmal muss man da nach justieren. Den Plan an die Situation anpassen. Das Leben spielt sowieso meistens anders als geplant
@ Heiraten: Von der juristischen Seite her ist es wohl wirklich besser, wenn man verheiratet ist, was die Vaterschaft angeht. Aber nicht nur deswegen möchte ich heiraten. Ich habe einfach ein tiefes Bedürfniss danach, stelle mir das ganze einfach wunderbar vor. Für mich ist das heiraten noch mal das ultimative Zeichen, das man zusammen gehört.

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15. September 2016 um 11:13
In Antwort auf hexe946

Ich noch mal
Hallo,
ich hatte die Seite noch von heute morgen geladen. Deshalb habe ich jetzt erst den Post von Salina gesehen.
Vor der Schwamgerschaft an sich habe ich überhaupt keine Angst, bin der festen Überzeugung, dass das eine wundervolle Zeit wird. Nur die Geburt bereitet mir natürlich sorgen. Meine Mutter hatte es bei meiner Geburt nicht einfach, sie hatte ziemlich lange Wehen und ich wollte einfach nicht raus. Ich bin dann mit der Saugglocke geholt worden. Ich hoffe nicht, dass mir auch so was bevor steht.
Einerseits hätte ich schon gerne erst mein Studium fertig und würde danach auch noch ein bisschen arbeiten. So sah auch mein ursprünglicher Plan aus. Aber weil der Wunsch in mir immer stärker wird, überlege ich ob man nicht doch ein Kind mit meinem Studium vereinbaren könnte.
Ich studiere Molekulare Biologie. Das ist schon ziemlich zeitaufwendig, sehr verschult, wenig flexible. Ist fast wie in der Oberstufe zur Schule zu gehen, nur mit 5 mal so viel Hausaufgaben. Und zwischendurch ist man dann mal in der Uni im Labor und muss darüber ellenlange Berichte schreiben.
Wegen den Tätigkeiten im Labor ist eine Schwangerschaft wärend des Studiums für mich problematisch, weil schwanger darf man nun mal nicht ins Labor. Die Pflichtpraktika im Bachelor habe ich zum Glück jetzt alle durch. Nächstes Semester kann ich was im Labor machen, muss aber nicht. Übernächstes Semester steht dann meine Praxisphase und Bachelorarbeit an. Dafür muss ich auf jeden Fall ins Labor. Auch später in meinem Job werde ich damit Probleme haben, da es mit meinem Studium höchst wahrscheinlich später mal ins Labor geht. Soblad ich schwanger bin darf ich nicht mehr im Labor arbeiten. Mein Arbeitgeber müsste mir einen Arbeitsplatz zur verfügung stellen, wo ich nicht mit Chemikalien etc. in Kontakt komme, oder ich muss ganz zu Hause bleiben.
Wie es im Master dann mit praktischer Arbeit im Labor aussieht, werde ich erst dann sehen, wenn ich irgendwo einen Masterplatz bekommen habe.
Über das Finanzielle an einem Baby habe ich mir bis jetzt noch nicht großartig nach gedacht. Im ursprünglichen Plan gehe ich vorher ja noch arbeiten und könnte Geld dafür zurück legen. Wie viel genau man braucht da fehlt mir aber noch jegliche Vorstellung. Frage mich jetzt, ob ein volles Einkommen (also von meinem Freund) ausreicht. Müsste eigentlich, weil meine Eltern das ja uch irgendwie so geschafft haben. Meine Mama war jahrelang komplett zu Hause als ich und mein Bruder klein waren. Was denkt ihr?
@ Salina: Bist du flexible denn Nebenjob dann auch direkt aufzugeben bzw. zurück zu schrauben, wenn du einen vollen Job findest? Dann würde ich die Möglichkeit nutzen aufzustocken. Die Idee in der Zeit in der du einen Job suchst mal zu versuchen schwanger zu werde, finde ich eigentlich ganz gut. Vielleicht klappt es, dann verschiebt sich das mit dem Job vielleicht ein bisschen. Vielleicht findest du auch eher einen Job als das du schwanger wirst. Das wäre ein Punkt, wo so zu sagen das Schicksal eingreifen und entscheiden könnte. Der Plan, den man selbst macht, muss nicht das beste für das eigene Leben sein. Manchmal muss man da nach justieren. Den Plan an die Situation anpassen. Das Leben spielt sowieso meistens anders als geplant
@ Heiraten: Von der juristischen Seite her ist es wohl wirklich besser, wenn man verheiratet ist, was die Vaterschaft angeht. Aber nicht nur deswegen möchte ich heiraten. Ich habe einfach ein tiefes Bedürfniss danach, stelle mir das ganze einfach wunderbar vor. Für mich ist das heiraten noch mal das ultimative Zeichen, das man zusammen gehört.

Grüße aus dem Urlaub
@hexeein Studium klingt wirklich schwer vereinbar mit Schwangerschaft u Kind. .. vll. Ist es gut, dass du selbst den Impuls hast (wenn ich dich richtig verstehe) dich mit Studium u lernen abzulenken und noch etwas zu warten. Freut mich, dass du wieder lernen kannst ich finde es wichtig selbst das Gefühl zu haben gut im leben zu stehen und selbst Dinge schaffen u leisten zu können. Das gibt mir Selbstbewusstsein und ich fühle mich dann gut, also auch eine gute Ausgangslage um Familie zu planen. Und wie du selber schreibst, ist es manchmal vll. Do h so dass es einfach anders kommt... also für mich wäre es kein Problem im nebenjob zurück zu stecken bei einer Schwangerschaft, ob ich jetzt allerdings so einfach aufstocken kann weiß ich nicht. Und so ganz glücklich bin ich aktuell nicht bei dem Gedanken vor dem Baby noch nie in meinem neuen Job gearbeitet zu haben... was meint ihr anderen denn dazu? Könnt ihr das nachvollziehen oder ist es zu hohe erwartungshaltung an mich ?
Das mit dem heiraten ist bei uns ähnlich, trotzdem lasse ich mir die Freude und positiven Assoziationen dazu nicht verderben!
@rinchen:ich Gratuliere dir erstmal zu eurem Baby! Du hast dich also schon getraut. Umso beruhigender finde ich, dass du diese unsicherheits Gedanken u Gefühle trotzdem nachvollziehen kannst u sie auch teilst. Eure Situation klingt für mich aber perfekt und ich hoffe Auch mal in so eine Situation zu kommen. Jobs, Heirat, traumhäuschen. .. toll! Und auch noch schwanger! Das klingt sehr schön! ! Klar, aber wie es dann mit Kind wird weiß m natürlich nicht- da hilft nur vertrauen darauf, dass alles gut wird. Ich habe auch gehört, dass besonders die ersten drei Monate sehr anstrengend und als Mutter eng verbunden aber auch gebunden an den Säugling sein sollen. Aber andererseits ist es sicher sehr schön sein eigenes Kind zu erleben und sich entwickeln zu sehen. Und gerade beim ersten Kind stelle ich mir vor, dass man es noch sehr genießen kann da parallel ja nicht noch andere Kinder um einen herum springen und unterhalten u versorgt werden wollen. Ist es normal in der Schweiz schon nach sechs Monaten wieder arbeiten zu gehen? Andererseits ist es sicher auch gut nicht nur Zuhause zu sein und im Haushalt eingespannt zu sein sondern auch raus zu kommen und sich als Frau anderweitig kompetent zu fühlen so stell ich es mir zumindest vor. Hab neulich auch mal darüber nachgedacht, wie lange ich unbedingt zu
Zuhause bleiben wollte. . Ich denke zwischen sechs u zwölf Monaten würde ich gut finden .
Wann warst du dir sicher das für di h/euch jetzt der richtige Zeitpunkt ist ein Kind zu bekommen?
Ich freue mich von euch allen zu hören, versuche mich im Urlaub etwas zu entspannen und mache mir so meine Gedanken. ..

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15. September 2016 um 14:05
In Antwort auf salina861

Grüße aus dem Urlaub
@hexeein Studium klingt wirklich schwer vereinbar mit Schwangerschaft u Kind. .. vll. Ist es gut, dass du selbst den Impuls hast (wenn ich dich richtig verstehe) dich mit Studium u lernen abzulenken und noch etwas zu warten. Freut mich, dass du wieder lernen kannst ich finde es wichtig selbst das Gefühl zu haben gut im leben zu stehen und selbst Dinge schaffen u leisten zu können. Das gibt mir Selbstbewusstsein und ich fühle mich dann gut, also auch eine gute Ausgangslage um Familie zu planen. Und wie du selber schreibst, ist es manchmal vll. Do h so dass es einfach anders kommt... also für mich wäre es kein Problem im nebenjob zurück zu stecken bei einer Schwangerschaft, ob ich jetzt allerdings so einfach aufstocken kann weiß ich nicht. Und so ganz glücklich bin ich aktuell nicht bei dem Gedanken vor dem Baby noch nie in meinem neuen Job gearbeitet zu haben... was meint ihr anderen denn dazu? Könnt ihr das nachvollziehen oder ist es zu hohe erwartungshaltung an mich ?
Das mit dem heiraten ist bei uns ähnlich, trotzdem lasse ich mir die Freude und positiven Assoziationen dazu nicht verderben!
@rinchen:ich Gratuliere dir erstmal zu eurem Baby! Du hast dich also schon getraut. Umso beruhigender finde ich, dass du diese unsicherheits Gedanken u Gefühle trotzdem nachvollziehen kannst u sie auch teilst. Eure Situation klingt für mich aber perfekt und ich hoffe Auch mal in so eine Situation zu kommen. Jobs, Heirat, traumhäuschen. .. toll! Und auch noch schwanger! Das klingt sehr schön! ! Klar, aber wie es dann mit Kind wird weiß m natürlich nicht- da hilft nur vertrauen darauf, dass alles gut wird. Ich habe auch gehört, dass besonders die ersten drei Monate sehr anstrengend und als Mutter eng verbunden aber auch gebunden an den Säugling sein sollen. Aber andererseits ist es sicher sehr schön sein eigenes Kind zu erleben und sich entwickeln zu sehen. Und gerade beim ersten Kind stelle ich mir vor, dass man es noch sehr genießen kann da parallel ja nicht noch andere Kinder um einen herum springen und unterhalten u versorgt werden wollen. Ist es normal in der Schweiz schon nach sechs Monaten wieder arbeiten zu gehen? Andererseits ist es sicher auch gut nicht nur Zuhause zu sein und im Haushalt eingespannt zu sein sondern auch raus zu kommen und sich als Frau anderweitig kompetent zu fühlen so stell ich es mir zumindest vor. Hab neulich auch mal darüber nachgedacht, wie lange ich unbedingt zu
Zuhause bleiben wollte. . Ich denke zwischen sechs u zwölf Monaten würde ich gut finden .
Wann warst du dir sicher das für di h/euch jetzt der richtige Zeitpunkt ist ein Kind zu bekommen?
Ich freue mich von euch allen zu hören, versuche mich im Urlaub etwas zu entspannen und mache mir so meine Gedanken. ..

Ich kann das nachvollziehen
@Salina: Ich kann es auch absolut nachvollziehen, dass du eigentlich erst noch Berufserfahrung sammeln möchtest, bevor es mit einem Baby los. Mir geht es ja auch so ähnlich. Einfach mal versuchen, ob man schwanger wird, dass wäre meine Wahl in deiner Situation. Ich möchte nicht, dass du dich von mir zu irgendwas gedrängt fühlst. Bei meiner Mama hat es sehr lange gedauert bis sie das erste mal schwanger war (mit mir). 1 1/2 Jahre wenn ich mich richtig erinnere. Da ich mal gehört habe, dass man sich daran für sich selbst orientieren kann, wie lange die eigene Mutter gebraucht hat, um schwanger zu werden, mache ich mir da schon ein bisschen sorgen. Genau wie sie nehme ich jetzt schon seit Jahren die Pille und bei ihr hat es lange gedauert, bis sie nach dem Absetzen wieder einen halbwegs normalen Zyklus hatte (ein halbes Jahr glaube ich). Deshalb würde ich bei mir auch eher davon ausgehen, dass es bei mir vielleicht auch ein bisschen länger dauert. Ich würde dem Schwanger werden deshalb gerne schon mal eine Chance geben. Auch wenn es möglich wäre, gehe ich bei mir nicht davon aus das es kurz nach dem Absetzen der Pille klappt und ich nach 1,2 oder 3 Monaten schwanger werde. Aber vielleicht ja doch. Da würde ich einfach mal die Kontrolle abgeben wollen. Auch wenn ich sonst eher so ein Kontrollmensch bin.
Wenn du dich noch nicht bereit fühlst, dann warte lieber noch. Vielleicht wird die Situation für ein Baby noch besser in der Zukunft. Vielleicht wenn du ein bisschen in deinem Job gearbeitetet hast. Aber behalte auf jeden Fall im Hinterkopf, dass du dir vielleicht nie absolt sicher sein wirst und es irgendwann einfach wagen musst! Vielleicht hilft es auch sich ein Limit zu setzen. Sowas wie:" In einem Jahr/ 2 Jahren fangen wir auf jeden Fall an es zu versuchen, egal wie viel ich davor gearbeitet habe." Ich würde mein Familienglück nämlich nicht von "Glück" auf dem Arbeitsmarkt abhängig machen wollen. Was wäre denn der Worst Case? Das du jetzt noch lange arbeitssuchend bleibst, vielleicht ein Jahr oder sogar noch länger. Dann möchtest du ja auch noch 1-2 Jahre arbeiten. Ich glaube da werden auch ganz schnell mal 3-4 Jahre draus, weil sich Chancen ergeben und man gerade so drin ist. Nur noch ein Projekt, noch einem Monat, noch eine Gehaltserhöhung abwarten. Wie alt wärst du dann so in 5 Jahren? Würdest du dann erst Mutter werden wollen? Wäre das okay für dich? Das solltest du dich fragen.
Ich wünsche dir auf jeden Fall einen schönen Urlaub! Erhol dich gut und grübele nicht so viel nach. Solche Entscheidungen werden unbewusst getroffe. Wenn du gar nicht darüber nachdenkst, dann ist es dir auf einmal klar!

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15. September 2016 um 14:30
In Antwort auf salina861

Grüße aus dem Urlaub
@hexeein Studium klingt wirklich schwer vereinbar mit Schwangerschaft u Kind. .. vll. Ist es gut, dass du selbst den Impuls hast (wenn ich dich richtig verstehe) dich mit Studium u lernen abzulenken und noch etwas zu warten. Freut mich, dass du wieder lernen kannst ich finde es wichtig selbst das Gefühl zu haben gut im leben zu stehen und selbst Dinge schaffen u leisten zu können. Das gibt mir Selbstbewusstsein und ich fühle mich dann gut, also auch eine gute Ausgangslage um Familie zu planen. Und wie du selber schreibst, ist es manchmal vll. Do h so dass es einfach anders kommt... also für mich wäre es kein Problem im nebenjob zurück zu stecken bei einer Schwangerschaft, ob ich jetzt allerdings so einfach aufstocken kann weiß ich nicht. Und so ganz glücklich bin ich aktuell nicht bei dem Gedanken vor dem Baby noch nie in meinem neuen Job gearbeitet zu haben... was meint ihr anderen denn dazu? Könnt ihr das nachvollziehen oder ist es zu hohe erwartungshaltung an mich ?
Das mit dem heiraten ist bei uns ähnlich, trotzdem lasse ich mir die Freude und positiven Assoziationen dazu nicht verderben!
@rinchen:ich Gratuliere dir erstmal zu eurem Baby! Du hast dich also schon getraut. Umso beruhigender finde ich, dass du diese unsicherheits Gedanken u Gefühle trotzdem nachvollziehen kannst u sie auch teilst. Eure Situation klingt für mich aber perfekt und ich hoffe Auch mal in so eine Situation zu kommen. Jobs, Heirat, traumhäuschen. .. toll! Und auch noch schwanger! Das klingt sehr schön! ! Klar, aber wie es dann mit Kind wird weiß m natürlich nicht- da hilft nur vertrauen darauf, dass alles gut wird. Ich habe auch gehört, dass besonders die ersten drei Monate sehr anstrengend und als Mutter eng verbunden aber auch gebunden an den Säugling sein sollen. Aber andererseits ist es sicher sehr schön sein eigenes Kind zu erleben und sich entwickeln zu sehen. Und gerade beim ersten Kind stelle ich mir vor, dass man es noch sehr genießen kann da parallel ja nicht noch andere Kinder um einen herum springen und unterhalten u versorgt werden wollen. Ist es normal in der Schweiz schon nach sechs Monaten wieder arbeiten zu gehen? Andererseits ist es sicher auch gut nicht nur Zuhause zu sein und im Haushalt eingespannt zu sein sondern auch raus zu kommen und sich als Frau anderweitig kompetent zu fühlen so stell ich es mir zumindest vor. Hab neulich auch mal darüber nachgedacht, wie lange ich unbedingt zu
Zuhause bleiben wollte. . Ich denke zwischen sechs u zwölf Monaten würde ich gut finden .
Wann warst du dir sicher das für di h/euch jetzt der richtige Zeitpunkt ist ein Kind zu bekommen?
Ich freue mich von euch allen zu hören, versuche mich im Urlaub etwas zu entspannen und mache mir so meine Gedanken. ..

Spannend!
Wow, ich finde den Austausch hier total spannend! Da ist ja quasi von jeder Sorte und jeder Lebenssituation eine dabei und unsere Ansichten und Einschätzungen deshalb total vielfältig! Macht richtig Spaß mitzulesen!

@Salina: Also entsprechend meiner eigenen Situation habe ich natürlich auch eine individuelle Meinung zu deiner Situation... Hm, ich schreibe deshalb mal, wie ich es sehe. Grundsätzlich bin ich genauso wie du der Ansicht, dass es wichtig ist, zuerst ein bisschen Berufserfahrung zu sammeln, gefestigt zu sein, bevor ein Kind kommt. Die Situation von Rinchen ist da natürlich absolut perfekt!
Aber: Bei mir persönlich ist theoretisch eine ähnliche Grundlage: Langjährige Beziehung, Häuschen gekauft und ich bin seit mehreren Jahren gut im Beruf etabliert. Eigentlich perfekt für ein Baby, oder? Der riesige Haken: Es geht bei mir aus gesundheitlichen Gründen nicht , bzw. noch nicht. Ich hoffe sehr, dass es in nem halben Jahr klappt, aber sicher ist das nicht. Das alles war vor einigen Jahren so natürlich nicht absehbar und ich hadere innerlich mit mir, mache mir Vorwürfe: Hätte ich mich nicht evtl. eher zu einem Baby entscheiden sollen? Vor ca. 5 Jahren stand ich auch noch im Studium, es wäre unpassend gewesen, aber immerhin MÖGLICH. Jetzt sind alle Umstände perfekt, aber es geht gesundheitlich nicht...
Natürlich frage ich mich da, ob ich es richtig gemacht habe und es quält mich die Frage, ob es gesundheitlich überhaupt noch klappt. Ich versuche zuversichtlich zu sein, aber eine Garantie gibt es nie. Und ab 35 wird es ja auch wieder schwierig, sagt man...
Was ich sagen will: Es ist absolut schwer, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Es kann so oder so "falsch" sein. Man weiß es vorher nie. UND: Man weiß auch nie, wie schnell es tatsächlich fruchtet, oder?
Von daher (nur meine ganz persönliche Meinung), würde ich an deiner Stelle dazu tendieren, es drauf ankommen zu lassen. Deine Bedingungen sind doch ansonsten auch perfekt und ich finde es nicht schlimm, erstmal den Nebenjob weiter auszubauen und es parallel zu versuchen. Vielleicht dauert es ja eh noch 1 Jahr oder so, bis es mit dem Baby klappt und bis dahin hast du evtl. ja einen Job? Man weiß es wie gesagt ja nie...
Also nur meine ganz persönliche Meinung mit meiner Geschichte als Hintergrund.

@hexe: Ich finde ein Baby im Studium auch nicht optimal und würde tendenziell auch eher sagen, dass warten besser wäre. Andererseits: Wenn du so einen extremen Kinderwunsch hast... Vielleicht ist es dann für dich persönlich genau richtig jetzt? Wenn du und dein Freund euch da einig seid - warum nicht? Eine Bekannte von mir hat (ungeplant) im Studium ihr Baby bekommen und es hat gut geklappt! Es gab viel Unterstützung von der Uni und sie konnte alles mit ihrem Freund so managen, dass sie (wenn auch verzögert) ihr Jurastudium im Laufe der Jahre auch fortsetzen und beenden konnte. Also nichts ist unmöglich.

@rinchen: Ich beneide dich auch soooo! Man, das klingt traumhaft bei dir! Hast du es gut, dass du nicht mehr warten musst, sondern nun schon in der tollen "Mama-Position" bist!
Deine Ängste und Sorgen kann ich trotz allem natürlich total verstehen! Ich glaube, die werden auch dann richtig akut, wenn man dann wirklich schwanger ist, oder? Vorher ist ja alles nur fiktiv, aber wenn man es dann schwarz auf weiß hat, dann bekommt man sicher Panik. Aber so wie du es beschreibst: Hey, das werdet ihr sicher hinbekommen!!! Klar gibt es Veränderungen in der Partnerschaft und auch allgemein im ganzen Leben, aber ich habe in meinem Bekanntenkreis schon so viele (nahezu "unmögliche") Situationen mit Babys mitbekommen, die alle irgendwie gemeistert werden konnten. Und den Familien (Babys und Eltern) geht es jetzt richtig gut und sie bereuen überhaupt nichts. Warum solltest du es nicht auch schaffen?

@all: Danke für den tollen Austausch!!!

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16. September 2016 um 11:51

Finde ich auch spannend hier
@ Wolkenmusik: Ich habe auch schon mal darüber nach gegrübelt, wie ich mich wohl fühlen würde, wenn ich in so einer Situation wie du wäre (schon lange vor diesem Austausch). Ich habe auch ein bisschen Angst, davor mal in so eine Situation zu kommen, wo man seinen Kinderwunsch lange aufgeschoben hat und dann geht es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Das wäre einfach ziemlich schrecklich für mich. Würde mich dann auch wahrscheinlich immer fragen, ob ich es nicht früher hätte versuchen sollen bis hin zu heftigen Selbstvorwürfen (kenn mich ja). Deshalb stand für mich fest noch bevor ich mein Studium begonnen habe, schon bevor ich wusste das ich überhaupt studieren will, dass ich noch jung Mutter werden möchte. Meine Mama hat mich mit 23 Jahren bekommen. So aht aber auch nicht studiert sondern lediglich eine Ausbildung gemacht und stand deshalb zu diesem Zeitpunkt schon voll im Berufsleben und hat dann auch jahrelang nicht gearbeite als mein Bruder und ich klein waren. Jetzt bin ich in der Situation, dass mein Wunsch noch jung Mutter zu werden (also bevor ich 25 werde) und harter Konkurenz dazu steht in Ruhe fertig zu studieren.
Zur mir: Beschäftigt mit meinem Lernstoff (und ja ich war dann gestern doch einfach Freibad, weil letzter schöner warmer Tag) habe ich den schlimmsten Babyschmacht wieder überwunden. Fühlt sich jetzt gerade gar nicht mehr so schlimm an noch mindestens ein bis eineinhalb Jahre zu warten, bis mein Freund und ich zusammen wohnen und uns zusammen eingelebt haben. Er hat bereits vorgeschlagen, dass wir es dann nächstes Jahr im Herbst versuchen könnten, wenn ich keinen Masterstudienplatz bekomme. Das hoffe ich natürlich nicht. Ich will einen Masterstudienplatz und nächstes Jahr im Herbst direkt weiter studieren! Im Notfall würde ich wahrscheinlich ein FSJ oder FÖJ einschieben. Vielleicht würde ich dann parallel dazu versuchen schwanger zu werden. Ich hätte halt Angst lange auf einen Masterstudienplatz warten zu müssen und am Ende vielleicht gar keinen zu bekommen und währendessen die ganze Zeit meinen Kinderwunsch aufzuschieben, weil ich ja eigentlich erstmal mein Studium fertig kriegen wollte.

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16. September 2016 um 22:23
In Antwort auf hexe946

Finde ich auch spannend hier
@ Wolkenmusik: Ich habe auch schon mal darüber nach gegrübelt, wie ich mich wohl fühlen würde, wenn ich in so einer Situation wie du wäre (schon lange vor diesem Austausch). Ich habe auch ein bisschen Angst, davor mal in so eine Situation zu kommen, wo man seinen Kinderwunsch lange aufgeschoben hat und dann geht es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Das wäre einfach ziemlich schrecklich für mich. Würde mich dann auch wahrscheinlich immer fragen, ob ich es nicht früher hätte versuchen sollen bis hin zu heftigen Selbstvorwürfen (kenn mich ja). Deshalb stand für mich fest noch bevor ich mein Studium begonnen habe, schon bevor ich wusste das ich überhaupt studieren will, dass ich noch jung Mutter werden möchte. Meine Mama hat mich mit 23 Jahren bekommen. So aht aber auch nicht studiert sondern lediglich eine Ausbildung gemacht und stand deshalb zu diesem Zeitpunkt schon voll im Berufsleben und hat dann auch jahrelang nicht gearbeite als mein Bruder und ich klein waren. Jetzt bin ich in der Situation, dass mein Wunsch noch jung Mutter zu werden (also bevor ich 25 werde) und harter Konkurenz dazu steht in Ruhe fertig zu studieren.
Zur mir: Beschäftigt mit meinem Lernstoff (und ja ich war dann gestern doch einfach Freibad, weil letzter schöner warmer Tag) habe ich den schlimmsten Babyschmacht wieder überwunden. Fühlt sich jetzt gerade gar nicht mehr so schlimm an noch mindestens ein bis eineinhalb Jahre zu warten, bis mein Freund und ich zusammen wohnen und uns zusammen eingelebt haben. Er hat bereits vorgeschlagen, dass wir es dann nächstes Jahr im Herbst versuchen könnten, wenn ich keinen Masterstudienplatz bekomme. Das hoffe ich natürlich nicht. Ich will einen Masterstudienplatz und nächstes Jahr im Herbst direkt weiter studieren! Im Notfall würde ich wahrscheinlich ein FSJ oder FÖJ einschieben. Vielleicht würde ich dann parallel dazu versuchen schwanger zu werden. Ich hätte halt Angst lange auf einen Masterstudienplatz warten zu müssen und am Ende vielleicht gar keinen zu bekommen und währendessen die ganze Zeit meinen Kinderwunsch aufzuschieben, weil ich ja eigentlich erstmal mein Studium fertig kriegen wollte.

Hexe
ich finde, das klingt nach einem superguten Plan.

Auf diese Weise hättest du ja sowohl dein erstes Studium abgeschlossen, als du auch deinem lang bestehenden Wunsch, früh Mutter zu werden, gefolgt wärst. Ist doch total perfekt!

Dass du schon länger all die Gedanken abwägst, die ich nun quasi real erlebe und, dass du somit nach einem guten Weg suchst, um genau dieses spätere hadern und sich selbst zermatern zu vermeiden, finde ich total vorausschauend! Bei mir war vor einigen Jahren (leider) noch nicht so ein konkreter Kinderwunsch da. Aber natürlich mache ich mir jetzt riesige Vorwürfe ("hätte, hätte, hätte") - aber es bringt (bei mir) ja nichts mehr. Aber du kannst es anders machen und scheinst doch auch gemeinsam mit deinem Freund schon alles gut besprochen zu haben!

Genial finde ich auch, die ggf. zu befürchtende Wartezeit bis zum Master mit FSJ und parallelen "Babyübungsversuchen" zu überbrücken. Wartezeit umsonst verstreichen zu lassen und andere Chancen zu vertun ist immer blöd - finde es deshalb genau richtig, mehrere Schienen gleichzeitig zu fahren!

Freut mich total, dass ihr nun einen Plan in die Zukunft habt! Und ich drücke die Daumen, dass alles so klappt, wie ihr es euch wünscht - wird es aber bestimmt!

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17. September 2016 um 17:44
In Antwort auf herod_879557

Hexe
ich finde, das klingt nach einem superguten Plan.

Auf diese Weise hättest du ja sowohl dein erstes Studium abgeschlossen, als du auch deinem lang bestehenden Wunsch, früh Mutter zu werden, gefolgt wärst. Ist doch total perfekt!

Dass du schon länger all die Gedanken abwägst, die ich nun quasi real erlebe und, dass du somit nach einem guten Weg suchst, um genau dieses spätere hadern und sich selbst zermatern zu vermeiden, finde ich total vorausschauend! Bei mir war vor einigen Jahren (leider) noch nicht so ein konkreter Kinderwunsch da. Aber natürlich mache ich mir jetzt riesige Vorwürfe ("hätte, hätte, hätte") - aber es bringt (bei mir) ja nichts mehr. Aber du kannst es anders machen und scheinst doch auch gemeinsam mit deinem Freund schon alles gut besprochen zu haben!

Genial finde ich auch, die ggf. zu befürchtende Wartezeit bis zum Master mit FSJ und parallelen "Babyübungsversuchen" zu überbrücken. Wartezeit umsonst verstreichen zu lassen und andere Chancen zu vertun ist immer blöd - finde es deshalb genau richtig, mehrere Schienen gleichzeitig zu fahren!

Freut mich total, dass ihr nun einen Plan in die Zukunft habt! Und ich drücke die Daumen, dass alles so klappt, wie ihr es euch wünscht - wird es aber bestimmt!

Wolkenmusik
Danke, für die Bestätigung, die du mir mit deinem Post gegeben hast. Ich beginne mich jetzt auch immer wohler mit dem Plan zu fühlen. Was mich daran aber noch stört ist, dass wir dann wahrscheinlich noch nicht verheiratet sind, wenn wir wirklich nächsten Herbst mit dem Hibbeln starten (immer gesetzt den Fall, dass ich nicht driekt einen Masterstudienplatz bekommen). Wäre mir halt schon irgendwie wichtig vorher zu heiraten. Aber wer weiß... Als es letztens um das Thema Verlobung ging (bei einer Party erzählten alle verheirateten Paare wie sie sich verlobt haben), meinte ich zu meinem Freund, dass ich nicht mit einem Antrag rechenen kann solange wir nicht zusammen wohnen,oder? Seine Antwort darauf war ein mysteriöses "Mal schauen...". Das war nicht abgetan, damit ich ruhe geben oder so. Da wäre er einfach ehrlich gewesen. Diese "Mal schauen.... " bedautet, dass es eine echte Option für ihn ist, mich vorher schon zu fragen.
Und es bereitet mir auch noch ein bisschen Bauchweh, dass wenn es bei mir Studienplatztechnisch gut laufen sollte es dann wahrscheinlich doch noch etwas länger dauern wird... Denn ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich parallel zum Masterstudium schwanger werden und ein Kind bekommen möchte, könnte, sollte.....

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18. September 2016 um 0:51
In Antwort auf hexe946

Wolkenmusik
Danke, für die Bestätigung, die du mir mit deinem Post gegeben hast. Ich beginne mich jetzt auch immer wohler mit dem Plan zu fühlen. Was mich daran aber noch stört ist, dass wir dann wahrscheinlich noch nicht verheiratet sind, wenn wir wirklich nächsten Herbst mit dem Hibbeln starten (immer gesetzt den Fall, dass ich nicht driekt einen Masterstudienplatz bekommen). Wäre mir halt schon irgendwie wichtig vorher zu heiraten. Aber wer weiß... Als es letztens um das Thema Verlobung ging (bei einer Party erzählten alle verheirateten Paare wie sie sich verlobt haben), meinte ich zu meinem Freund, dass ich nicht mit einem Antrag rechenen kann solange wir nicht zusammen wohnen,oder? Seine Antwort darauf war ein mysteriöses "Mal schauen...". Das war nicht abgetan, damit ich ruhe geben oder so. Da wäre er einfach ehrlich gewesen. Diese "Mal schauen.... " bedautet, dass es eine echte Option für ihn ist, mich vorher schon zu fragen.
Und es bereitet mir auch noch ein bisschen Bauchweh, dass wenn es bei mir Studienplatztechnisch gut laufen sollte es dann wahrscheinlich doch noch etwas länger dauern wird... Denn ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich parallel zum Masterstudium schwanger werden und ein Kind bekommen möchte, könnte, sollte.....

Wenn.... dann. ...
@hexe:schön dass diese Unterhaltung dazu beiträgt dass du dich mit deinem Plan wohler fühlst! Das finde ich sehr wichtig. Und auch schön, dass dein freund so Andeutungen bzgl eines Heiratsantrag gemacht hat wer weiß. .. die Situation in der wolkenmusik gerade ist lässt mich auch nochmal nachdenken über das ständige aufschieben des kiwu. .. man wartete u wartet u wartet bis noch dieses u jenes erreicht ist... dann erst .... immer dieses "erst wenn....dNnn" regt mich irgendwie schon auf. Vll. Sollte ich auch mehr darauf schauen was ich und mein Partnerschaft alles gutes haben anstatt immer nur auf die Defizite. .. andererseits bin ich einfach auch ein sehr vorsichtiger Typ mit angst vor kontrollverlust u Verletzungen - sicher aus meinem eigenen geschichtlichen Hintergrund. Trotzdem könnte es auch mal zu spät sein, darüber muss ich momentan schon nachdenken. Was wenn ich keine Kinder bekommen könnte? Vieles in meinem leben ist, glaube ich momentan, darauf ausgelegt irgendwann eigene Familie zu gründen. .. wenn das irgendwie nicht gehen sollte - das wäre echt sehr krass! Schwer! Traurig! Vermutlich wurde dann das Thema Job u Karriere einen hohen Stellenwert erhalten. Vll. Ist es manchmal besser über die Zukunft nichts genaues zu wissen. @ wolfsmusik:ich hoffe wirklich sehr dass es bei euch bald klappt. Aber es besteht Hoffnung das es klappen kann oder? Ich stelle mir vor, dass du dir auch viele Gedanken gemacht hast/machst über "was wenn nicht"?! Wie geht es deinem Partnerschaft damit? Freut er sich sehr auf die vaterrolle? Weil, bei meinem Freund bin i h mir gar nicht so sicher ob er es so schlimm finden würde wenn es bei uns nicht klappen würde. Er ist da bei weitem nicht so wie ich damit beschäftigt und sagt auch, dass er sich früher nie mit eigener Familie gesehen hat....
Nochmal zu dem "wenn... dann"-Prinzip. .. ich muss mir da glaub echt öfter selbst sagen, dass die Dinge schon so passieren werden wie sie passieren sollen - also etwas Druck raus nehmen und vertrauen. Was schwer ist für mich! Also auch die sache mit dem heiraten. Es ist wirklich schön, dass man heute nicht mehr dazu gezwungen ist verheiratet zu sein wenn man Familie gründen möchten sich da da jeder frei fühlen darf. Also kann man auch spontan hoch schwanger heiraten oder im Nachhinein. Also, ich denke mir gerade, bevor ich Mi h oder meine en freund stark unter Druck setze diesen oder jenen Schritt zu gehen, warte ich lieber ab was sich "naturkich" u ohne Zwang im laufe laufender Jahre ergibt. Beim heiraten kann ich da Ehre Ruhe bewahren, beim kiwu ist es schwieriger. Vll. Weil er zeitlich limitiert ist und es mit 40j einfach spätestens vorbei ist auf natürlichem weg.
Ich Abe übrigens mir auch vorgestellt jung . Mama zu werden, also so mit 25/26. Irgendwann wurde dann ende dreißig draus u jetzt bin ich auch schon dreißig. .. und bin schon wieder bei "wenn. ..dann..." . Ach ja!! Aber irgendwas inneres scheint das genau so zu brauchen, sonst wäre ich nicht in dieser Situation sondern hätte ein ganz anderes Leben Vll. M zwei Kindern und einer Ausbildung ohne Studium Ausland etc. Das alles hat eben viel zeit gebraucht und War aber auch echt gut!
Gedanken über Gedanken. .. ich weiß eigentlich auch nicht was ich damit sagen will, vermutlich nichts spezifisches. Einfach nur verstehen warum es ist wie es ist...

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18. September 2016 um 0:57
In Antwort auf salina861

Wenn.... dann. ...
@hexe:schön dass diese Unterhaltung dazu beiträgt dass du dich mit deinem Plan wohler fühlst! Das finde ich sehr wichtig. Und auch schön, dass dein freund so Andeutungen bzgl eines Heiratsantrag gemacht hat wer weiß. .. die Situation in der wolkenmusik gerade ist lässt mich auch nochmal nachdenken über das ständige aufschieben des kiwu. .. man wartete u wartet u wartet bis noch dieses u jenes erreicht ist... dann erst .... immer dieses "erst wenn....dNnn" regt mich irgendwie schon auf. Vll. Sollte ich auch mehr darauf schauen was ich und mein Partnerschaft alles gutes haben anstatt immer nur auf die Defizite. .. andererseits bin ich einfach auch ein sehr vorsichtiger Typ mit angst vor kontrollverlust u Verletzungen - sicher aus meinem eigenen geschichtlichen Hintergrund. Trotzdem könnte es auch mal zu spät sein, darüber muss ich momentan schon nachdenken. Was wenn ich keine Kinder bekommen könnte? Vieles in meinem leben ist, glaube ich momentan, darauf ausgelegt irgendwann eigene Familie zu gründen. .. wenn das irgendwie nicht gehen sollte - das wäre echt sehr krass! Schwer! Traurig! Vermutlich wurde dann das Thema Job u Karriere einen hohen Stellenwert erhalten. Vll. Ist es manchmal besser über die Zukunft nichts genaues zu wissen. @ wolfsmusik:ich hoffe wirklich sehr dass es bei euch bald klappt. Aber es besteht Hoffnung das es klappen kann oder? Ich stelle mir vor, dass du dir auch viele Gedanken gemacht hast/machst über "was wenn nicht"?! Wie geht es deinem Partnerschaft damit? Freut er sich sehr auf die vaterrolle? Weil, bei meinem Freund bin i h mir gar nicht so sicher ob er es so schlimm finden würde wenn es bei uns nicht klappen würde. Er ist da bei weitem nicht so wie ich damit beschäftigt und sagt auch, dass er sich früher nie mit eigener Familie gesehen hat....
Nochmal zu dem "wenn... dann"-Prinzip. .. ich muss mir da glaub echt öfter selbst sagen, dass die Dinge schon so passieren werden wie sie passieren sollen - also etwas Druck raus nehmen und vertrauen. Was schwer ist für mich! Also auch die sache mit dem heiraten. Es ist wirklich schön, dass man heute nicht mehr dazu gezwungen ist verheiratet zu sein wenn man Familie gründen möchten sich da da jeder frei fühlen darf. Also kann man auch spontan hoch schwanger heiraten oder im Nachhinein. Also, ich denke mir gerade, bevor ich Mi h oder meine en freund stark unter Druck setze diesen oder jenen Schritt zu gehen, warte ich lieber ab was sich "naturkich" u ohne Zwang im laufe laufender Jahre ergibt. Beim heiraten kann ich da Ehre Ruhe bewahren, beim kiwu ist es schwieriger. Vll. Weil er zeitlich limitiert ist und es mit 40j einfach spätestens vorbei ist auf natürlichem weg.
Ich Abe übrigens mir auch vorgestellt jung . Mama zu werden, also so mit 25/26. Irgendwann wurde dann ende dreißig draus u jetzt bin ich auch schon dreißig. .. und bin schon wieder bei "wenn. ..dann..." . Ach ja!! Aber irgendwas inneres scheint das genau so zu brauchen, sonst wäre ich nicht in dieser Situation sondern hätte ein ganz anderes Leben Vll. M zwei Kindern und einer Ausbildung ohne Studium Ausland etc. Das alles hat eben viel zeit gebraucht und War aber auch echt gut!
Gedanken über Gedanken. .. ich weiß eigentlich auch nicht was ich damit sagen will, vermutlich nichts spezifisches. Einfach nur verstehen warum es ist wie es ist...

Verschrieben
Das soll natürlich heißen, ende zwanzig. Da habe ich mir vorgestellt eigene Familie zu haben. Nicht Ende dreißig

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18. September 2016 um 18:38
In Antwort auf salina861

Wenn.... dann. ...
@hexe:schön dass diese Unterhaltung dazu beiträgt dass du dich mit deinem Plan wohler fühlst! Das finde ich sehr wichtig. Und auch schön, dass dein freund so Andeutungen bzgl eines Heiratsantrag gemacht hat wer weiß. .. die Situation in der wolkenmusik gerade ist lässt mich auch nochmal nachdenken über das ständige aufschieben des kiwu. .. man wartete u wartet u wartet bis noch dieses u jenes erreicht ist... dann erst .... immer dieses "erst wenn....dNnn" regt mich irgendwie schon auf. Vll. Sollte ich auch mehr darauf schauen was ich und mein Partnerschaft alles gutes haben anstatt immer nur auf die Defizite. .. andererseits bin ich einfach auch ein sehr vorsichtiger Typ mit angst vor kontrollverlust u Verletzungen - sicher aus meinem eigenen geschichtlichen Hintergrund. Trotzdem könnte es auch mal zu spät sein, darüber muss ich momentan schon nachdenken. Was wenn ich keine Kinder bekommen könnte? Vieles in meinem leben ist, glaube ich momentan, darauf ausgelegt irgendwann eigene Familie zu gründen. .. wenn das irgendwie nicht gehen sollte - das wäre echt sehr krass! Schwer! Traurig! Vermutlich wurde dann das Thema Job u Karriere einen hohen Stellenwert erhalten. Vll. Ist es manchmal besser über die Zukunft nichts genaues zu wissen. @ wolfsmusik:ich hoffe wirklich sehr dass es bei euch bald klappt. Aber es besteht Hoffnung das es klappen kann oder? Ich stelle mir vor, dass du dir auch viele Gedanken gemacht hast/machst über "was wenn nicht"?! Wie geht es deinem Partnerschaft damit? Freut er sich sehr auf die vaterrolle? Weil, bei meinem Freund bin i h mir gar nicht so sicher ob er es so schlimm finden würde wenn es bei uns nicht klappen würde. Er ist da bei weitem nicht so wie ich damit beschäftigt und sagt auch, dass er sich früher nie mit eigener Familie gesehen hat....
Nochmal zu dem "wenn... dann"-Prinzip. .. ich muss mir da glaub echt öfter selbst sagen, dass die Dinge schon so passieren werden wie sie passieren sollen - also etwas Druck raus nehmen und vertrauen. Was schwer ist für mich! Also auch die sache mit dem heiraten. Es ist wirklich schön, dass man heute nicht mehr dazu gezwungen ist verheiratet zu sein wenn man Familie gründen möchten sich da da jeder frei fühlen darf. Also kann man auch spontan hoch schwanger heiraten oder im Nachhinein. Also, ich denke mir gerade, bevor ich Mi h oder meine en freund stark unter Druck setze diesen oder jenen Schritt zu gehen, warte ich lieber ab was sich "naturkich" u ohne Zwang im laufe laufender Jahre ergibt. Beim heiraten kann ich da Ehre Ruhe bewahren, beim kiwu ist es schwieriger. Vll. Weil er zeitlich limitiert ist und es mit 40j einfach spätestens vorbei ist auf natürlichem weg.
Ich Abe übrigens mir auch vorgestellt jung . Mama zu werden, also so mit 25/26. Irgendwann wurde dann ende dreißig draus u jetzt bin ich auch schon dreißig. .. und bin schon wieder bei "wenn. ..dann..." . Ach ja!! Aber irgendwas inneres scheint das genau so zu brauchen, sonst wäre ich nicht in dieser Situation sondern hätte ein ganz anderes Leben Vll. M zwei Kindern und einer Ausbildung ohne Studium Ausland etc. Das alles hat eben viel zeit gebraucht und War aber auch echt gut!
Gedanken über Gedanken. .. ich weiß eigentlich auch nicht was ich damit sagen will, vermutlich nichts spezifisches. Einfach nur verstehen warum es ist wie es ist...

Emotional
Hui, ich merke, dass bei mir nun auch immer mehr Emotionen hochkommen, je intensiver der Austausch mit euch wird. Und sooo viele Gedanken.

Lustig, dass sich hier 3 solche Grübel- und Kontrolltypen getroffen habe. Bin da absolut genauso wie ihr. Frage mich auch immer, was wäre wenn, versuche umsichtig zu handeln, möglichst alles im Griff zu haben und zu planen. Wenn dann etwas außer Plan läuft: Katastrophe! Kann da schlecht mit umgehen und einfach auf mich zukommen lassen. Dabei kann einem ein wenig Lockerheit das Leben so viel einfacher machen.
Naja, leichter gesagt als getan. Und gerade, wenn dann solche gravierenden Sachen passieren und ganze Pläne durcheinander bringen, wie bei mir jetzt, dann ist es irgendwie doppelt schwer, aus dem üblichen Plan- und Kontrollmechanismus inklusive dazugehöriger Gedanken auszubrechen...

@Hexe: Hey, ich verstehe deine Bedenken, aber das mit dem Heiraten finde ich persönlich nicht sooo gravierend und ausschlaggebend für oder gegen ein Kind. Dann schon wirklich eher die Frage mit dem Masterstudiengang. Aber auch da würde ich sagen, versuche doch "einfach" () ein wenig abzuwarten. Wer weiß, wie die Situation in 1,5 Jahren ist, wenn der Master wirklich ansteht. Vielleicht ergibt sich die Frage dann ganz von selbst! Es kann ja alles sein: Vielleicht willst du dann doch keinen Master mehr machen oder es ist klar, dass du noch 2-3 Jahre auf einen Platz warte musst oder es ergibt sich eine andere Veränderung im Leben und auf einmal wisst ihr beide glasklar, wo es langgeht! An deiner Stelle würde ich erstmal nur die Entscheidung für den Moment treffen: Warten bis das erste STudium abgeschlossen ist, so wie du es beschriebst. Und dann, in 1,5 Jahren weiterschauen. Ich finde, das ist doch schon ein super Plan!

@Salina: Puh, ja... Deine Grübeleien kann ich gut verstehen. Tut mir leid, wenn ich da jetzt vermehrt in dieses Gedankenkarussell hereingetrieben habe. Das war nicht meine Absicht . Interessant auch, dass du von deinen eigenen, geschichtlichen Hintergründen als Ursache für die Gedanken und Ängste schreibst. Ist bei mir genauso! Auch, dass mit der Kontrolle hängt bei mir sehr viel mit meinen früheren Erfahrungen zusammen... Wenn du magst, kannst du mir auch gerne mal per PN schreiben und ich berichte genauer, warum es bei mir mit dem Kinderwunsch aktuell so schwierig ist. Hängt auch mit meiner Geschichte zusammen . Möchte ich aber wie gesagt hier nicht so öffentlich schreiben im Forum, eher als Privatnachricht.
Nein, sicher, dass es in einem halben Jahr klappt, ist es leider überhaupt nicht. Das ist eher eine Hoffnung, an die ich mich klammere und ziemlich fiktiv gesetzt. Könnte auch erst in einem Jahr sein, oder in 2 Jahren, oder gar nicht... Niemand kann es mir sagen und auch das läuft meinem Planungstypus natürlich völlig zu wider. Indirekt halt auch Selbstvorwürfe, weil ich mit Schuld an der schwierigen Situation habe. Mist! Bei mir wäre es auch schon ein ziemliches Drama in der Beziehung, wenn es mit dem Kind niemals klappen sollte. Mein Freund wünscht sich mindestens genauso doll Kinder und Familie wie ich selbst. Er hat sogar eher damit angefangen, diesen Wunsch akut werden zu lassen, als ich selbst. Für unsere Beziehung wäre das eine Härteprobe.

@all: Bei unser allen Nachrichten ist mir aufgefallen, dass es doch eigentlich immer sehr nach der bekannten "Kompassregel" geht, oder? Man weiß immer erst konkret was man möchte, wenn man weiß, was möglich ist oder gerade nicht möglich ist.. Bei Hexe hat sich nach unserem Austausch und ersten Bekräftigungen, evtl. auch schon jetzt im Studium zu Hibbeln und zu üben, plötzlich die Situation entspannt und sie hat mit ihrem Freund beschlossen, noch 1,5 Jahre zu warten. Der Druck war plötzlich weg - vielleicht, gerade weil sie den Zuspruch erhalten hat, dass es auch ok wäre, direkt mit dem Hibbeln anzufangen. Bei Salina hingegen genau anders herum: Seitdem sie meine Geschichte gelesen hat und Sorge hat, dass es irgendwann zu spät sein könnte, ist die Sehnsucht jetzt bei ihr noch aktueller geworden. Bei mir ja ählich, weil ich bei mir definitiv weiß, dass ein Kind aktuell nicht möglich ist. Seitdem ich das weiß, ist mein Wunsch bis ins Unermessliche gewachsen, während er früher überhaupt nicht so akut war.

Irgendwie wird wohl alles im Leben seine Richtigkeit haben und vielleicht kann man darauf vertrauen, dass es kommt, wie es kommen soll. Aber es fällt so schwer....
Einfach mal loslassen und darauf vertrauen, dass alles gut wird, das wäre toll. Ich versuche es weiterhin!

Ganz liebe Sonntagsgrüße

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19. September 2016 um 11:36

Sich Gedanken machen
Da hast du recht wolfsmusik, wir scheinen ein Denker- u grübel-Grüppchen zu sein aber das finde ich nicht schlimm. Man ist eben wie man ist. Wie wir ja auch schon festgestellt gaben, ist die "einfach mal machen - es wird schon irgendwie" - Variante für uns nichts. Ich denke, man sollte akzeptieren dass man ist wie man ist und es gute Gründe dafür gibt u uns im leben schon oft weitergebracht hat. Klar, die Gefahr besteht natürlich, dass man sich selbst im Weg steht und das grübeln einen eher behindert. Ich weiß zwar, dass ich es mir oft sicher auch unnötig schwer mache aber dysfunktional ist es bei mir nicht, schließlich habe ich viel gutes, wichtiges und schönes in meinem leben erreicht und bin (meistens zunindest) glücklich .
Wolfsmusik: genau deshalb denke ich auch, dass du gute Gründe hattest mit dem Baby zu warten bis jetzt. Dass mit deiner Erkrankung könntest du ja nicht wissen und solltest dir wirklich keine Schuld daran geben! Trotzdem sind deine Gefühle nachvollziehbar, vll. Auch weil es schwer zu begreifen ist dass es so ist und es leichter fallen kann dafür einen schuldigen zu finden. Es muss schwer sein die Auseinandersetzung zu führen. Aber gib dir nicht die Schuld daran, dass macht es nur schlimmer u wie gesagt, ich denke du hattest sicher deine Gründe nicht schon vor Jahren ein Baby zu bekommen.
Auch meine eigenen geschriebenen Gedanken waren schon vorher da, du musst dich da nicht schuldig fühlen! Ich denke es geht einigen Frauen so incl mir sich Gedanken zu machen "was ist wenn es nicht klappt"? Selbst hexe schreibt davon obwohl sie ja Anfang zwanzig ist... ich kenne auch zwei Frauen die mir davon erzählt haben ihren kiwu auf Grund von zunächst dem Job und interessanten jobangeboten u dbzgl weiterentwicklungsmöglichkeite n und dann, weil der richtige Partnerschaft fehlte, immer wieder rausgezögert haben. Das führte dazu, dass sie dann irgendwann zu alt waren. Die intensive Unterhaltung mit Einen von ihnen hat mich schon vor fast zwei Jahren, für das Thema sensibilisiert. Aber klar, auch die Presse u Medien die immer wieder über die kinderlosen Akademikerinnen schreiben, tragen einen teil dazu bei mir Gedanken zu machen. Das ist ja auch gut! Man muss sich heutzutage eben bewusst für Kinder entscheiden, sonst bleibt man vermutlich oft kinderlos. Genau über die Ängste, wenns u abers und Gefühle über die wir uns hier austauschen, ist meiner Meinung nach in der Gesellschaft wenig Platz. Auch überhaupt über muttergefühle zu reden, fällt mir oft schwer. Sowohl vor meinem Partner, Freunde, Familie und besonders auf Arbeit. Das ist doch verrückt! Findet ihr nicht auch? Irgendwie habe ich oft das Gefühl mich damit eher verstecken zu müsse als ganz Ofen darüber zu reden. Es entspricht eben so garniert dem Leistungsdenken unserer Gesellschaft. Ein Freund meinte neulich mal, dass wenn man ein Kind als "Arbeit" sieht, es absolut unökonomisch wäre u auch die Anschaffung soz. Das finde ich eine witzige Analogie . Aber man kann ein Kind eben nicht als Produkt sehen oder als wirtschaftlichen Faktor. Zumindest nicht nur.
So, viel geschrieben. .. aber genau deshalb finde ich es sehr schön mich hier mit euch auszutauschen!
Ich genieße übrigens trotz allen Gedanken meinen Urlaub znd wünsche euch einen wundervollen Tag!

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27. September 2016 um 12:35

Erstmal Ablenkung
Hallo zusammen,
jetzt war einige Tage Stille hier in der Diskussion... Ich hoffe es geht euch gut? Ich habe nun meinen Urlaub beendet und hatte eine schöne Zeit!
War die letzten vier Tage bei Freunden mit zwei kleinen Kindern ( fast 4J u 1 J) und da war echt ordentlich was los! Also... es war doch auch recht anstrengend und aktuell bin ich froh wieder in meinem ruhigen zuhause zu sein. Außerdem tut sich in Sachen Job aktuell bei mir was, also Bewerbungsgespräch + Jobangebot, was meine Gedanken nun einnimmt und den KiWu etwas verdrängt. Momentan habe ich das Gefühl mich doch erstmal darum kümmern zu wollen bevor ich das Baby-Thema konkreter angehe. In jedem Fall ist Wunsch nicht mehr so drängend wie noch vor zwei Wochen. Schon interessant zu beobachten wie er in Zeiten der geringen Beschäftigung (Studium/Job) stärker wird und dann wieder abschwächt. Kennt ihr das? Ich frage mich, ob es dann überhaupt ein richtiger KiWu ist, oder nur so was wie ein "Lücken- u Langeweile-Füller"? (Oh mann das klingt krass... aber ist für mich eine ehrliche Frage - ich lerne mich in diesem Punkt gerade selbst neu kennen). Wie geht es euch da?
@Wolkenmusik: sorry dass ich in der letzten Nachricht deinen Namen falsch geschrieben habe !
Freu mich von euch zu hören

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27. September 2016 um 12:48

Kinderwunsch
Hallo ihr Lieben, Ich habe seit einer Weile auch einen sehr ausgeprägten Kinderwunsch und würde mich eurer Unterhaltung gerne anschließen. Habe aber bisher noch nicht alle Beiträge von euch gelesen. Hoffe es ist ok für euch, wenn ich mich hier winfach so einklinke

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28. September 2016 um 8:43

Urlaub
Ich war in den letzten Tagen ziemlich gestresst und schreiben heute meine letzte Prüfung für diese Prüfungsphase. Morgen geht es dann auch für mich endlich in den Urlaub! Ich freu mich schon total!
@ Salina: Ich kenne das auch, dass man Phasen hat, wo der KiWu sehr stark in einem ist und Phasen, wo er stark in den Hintergrund tritt, gerade wenn man gestresst ist und viele Gedanken auf andere Dinge verwenden muss. Ich werde heute Nachmittag noch mal ausführlich schreiben.
@layara: Du bist hier herzlich willkommen! Erzähl doch mal von dir? Was halt dich im Moment davon ab deinen KiWu umzusetzten?

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28. September 2016 um 10:49
In Antwort auf hexe946

Urlaub
Ich war in den letzten Tagen ziemlich gestresst und schreiben heute meine letzte Prüfung für diese Prüfungsphase. Morgen geht es dann auch für mich endlich in den Urlaub! Ich freu mich schon total!
@ Salina: Ich kenne das auch, dass man Phasen hat, wo der KiWu sehr stark in einem ist und Phasen, wo er stark in den Hintergrund tritt, gerade wenn man gestresst ist und viele Gedanken auf andere Dinge verwenden muss. Ich werde heute Nachmittag noch mal ausführlich schreiben.
@layara: Du bist hier herzlich willkommen! Erzähl doch mal von dir? Was halt dich im Moment davon ab deinen KiWu umzusetzten?

Hallo hexe 946, hallo alle anderen zusammen
Ach ja, das Thema Kinderwunsch. Im moment oder sagen wir,die letzten Monate schon, ist bei mir ein schwieriges Ding. Am liebsten hätte ich sofort ein Kind, bzw, würde gerne direkt schwanger werden. Zwei mehr oder weniger große Hinternisse gibt es da. zum einen habe ich einen befristeten Arbeitsvertrag und hoffe, dass sich dieser bald in einen unbefristeten wandelt und zum anderen ist da mein Freund, der schon eine Tochter hat und aus diversen Gründen kein zweites Kind wollte. (Blöde Geschichte) Er meint, wir sind noch nicht lang genug zusammen, hat viel negatives durch mit seiner Ex ect. Ich habe ihn jetzt soweit, dass er umdenkt.hoffe ich zumindest und sich doch noch ein kind vorstellen kann,nur eben nicht jetzt. naja und mein Alter macht das alles dann nicht leichter. Er sagt, das wir doch so viel Zeit haben, auch in 10 Jahren wäre es noch ok. aber für mich ist es dann definitiv zu spät. ich hoffe, mein Text ist jetzt nicht allzu verwirrend. Lg Layara

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28. September 2016 um 14:23

Schön von euch zu lesen
@ Layara: du bist herzlich willkommen ! Ich finde es schön sich hier breit auszutauschen und jede neue Geschichte öffnet die Diskussion - das finde ich gut
Wie lange seit ihr denn zusammen? War es für euch beide von Anfang an klar, dass ihr in dem Punkt Kinderwunsch unterschiedlich denkt? Klar, ist ein schwieriges Thema wenn man da nicht einer Meinung ist! Ich denke, offen zusammen darüber zu sprechen, über die Ängst und Vorbehalte ist wichtig um den anderen verstehen u nachvollziehen zu können. Könnt ihr gut miteinander reden bei dem Thema?
Mir geht es so, dass ich es echt ein schwieriges Redethema finde und schnell die Emotionen hochkochen, wenn man unterschiedlicher Meinung ist Ich denke auch, Zeitlassen spielt dabei eine große Rolle. Aber klar, 10J ist natürlich zu lang!!
@Hexe: viel Glück bei den letzten Prüfungen!! Hast du es dann komplett geschafft?

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28. September 2016 um 15:47

So, jetzt Zeit zu schreiben
@Salina: Schön, dass sich bei dir was in Sachen Job was tut. Ich weiß leider nicht mehr genau was ich heute morgen schreiben wollte als ich nicht viel Zeit hatte. Es ging auf jeden Fall in die Richtung, das der KiWu da ist und auch da bleibt, auch wenn man eine Zeit lang nicht so stark daran denkt und es quasi von anderen Themen überlagert wird. So ähnlich wie akuter Schmerz kronischen Schmerz überlagert, wobei das nicht bedeuted, dass der kronische Schmerz weg ist. So fühlt es sich jedenfalls für mich an. Ich bin mir sicher das mein KiWu nicht nur so eine Laune ist, wenn ich gerade nichts anderes zu tun habe. Für mich stand quasi schon mit 12 Jahren fest, dass ich später mal heiraten und Kinder bekommen möchte. Der Wunsch ist nur mit den Jahren immer konkreter und stärker geworden. Richtig konkret wurde er dann erst als ich etwa 3 Jahre mit meinem Freund zusammen war. Seit dem ist der KiWu mal mehr mal weniger in meinen Gedanken. Würden die Umstände besser passen würde ich wahrscheinlich sofort anfangen ihn in die Tat um zusetzen.
@layara: Das mit den unbefristeten Arbeitsverträgen ist heutzutage so eine Sache. Die werden einfach immer seltener. Von einem befristeten Arbeitsvertrag solltest du dich nicht davon abhalten lassen deinen Kinderwunsch umzusetzten (ist natürlich einfacher gesagt als getan, ich studiere noch, glaube aber auch das einem ein unbefristeter Vertrag eine gewisse Sicherheit gibt). Vielleicht bekommst du wieder nur einen befristete Vertrag, vielleicht dauert aus noch viele Jahre bis du mal was unbefristet hast, vielleicht ja sogar nie?
Das mit deinem Freund ist natürlich noch mal was anderes. Da müsstest du ihn überzeugen, dass er sich darauf einlässt noch ein Kind zu bekommen. Wenn es dir sehr wichtig ist, kann er sich vielleicht darauf einlassen. Für meinen Freund war Kinder bekommen bis vor wenigen Monaten noch ein Thema für in 20-30 Jahren. Doch plötzlich hat sich da was bei ihm geändert und Kinder und heiraten sind ein Thema für die nächsten 5 Jahre geworden. Ich drück dir die Daumen, dass dein Freund vielleicht auch noch mal seine Meinung ändert. Wie alt bist du denn? Bist du 1984 geboren? Dann mach ihm klar, dass es in 10 Jahren für ein Kind auf natürlichem Wege vielleicht schon zu spät ist.
@me: Ich bin mal gespannt wie es im Urlaub wird. Wir fahren in einen Centerparc. Da sind erfahrungsgemäß viele Familien mit kleinen Kindern oder Babys. Da wird es sicher den ein oder anderen schmachtenden Moment geben.

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28. September 2016 um 15:56

Prüfungen
@Salina: Nein, ich bin noch nicht fertig. Ich brauche noch ein Jahr bis zum Bachelor. Ich bin nur mit den Prüfungen für diese Prüfungsphase jetzt durch. Ab nächste Woche geht das neue Semester los. Wir haben immer direkt die zwei Wochen nach dem Semester (also nach der Vorlesungszeit im Semester) Prüfungen und zwei Wochen direkt vor dem neuen Semester (also bevor die Vorlesungen wieder los gehen). Das ist richtig kacke, weil man nie mal richtig frei hat. Sind die Prüfungen direkt nach dem Semester geschafft, dann ist ein man in Gedanken schon bei denen vor dem neuen Semester und kann gar nicht seine "Semesterferien" genießen.

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28. September 2016 um 16:34
In Antwort auf hexe946

So, jetzt Zeit zu schreiben
@Salina: Schön, dass sich bei dir was in Sachen Job was tut. Ich weiß leider nicht mehr genau was ich heute morgen schreiben wollte als ich nicht viel Zeit hatte. Es ging auf jeden Fall in die Richtung, das der KiWu da ist und auch da bleibt, auch wenn man eine Zeit lang nicht so stark daran denkt und es quasi von anderen Themen überlagert wird. So ähnlich wie akuter Schmerz kronischen Schmerz überlagert, wobei das nicht bedeuted, dass der kronische Schmerz weg ist. So fühlt es sich jedenfalls für mich an. Ich bin mir sicher das mein KiWu nicht nur so eine Laune ist, wenn ich gerade nichts anderes zu tun habe. Für mich stand quasi schon mit 12 Jahren fest, dass ich später mal heiraten und Kinder bekommen möchte. Der Wunsch ist nur mit den Jahren immer konkreter und stärker geworden. Richtig konkret wurde er dann erst als ich etwa 3 Jahre mit meinem Freund zusammen war. Seit dem ist der KiWu mal mehr mal weniger in meinen Gedanken. Würden die Umstände besser passen würde ich wahrscheinlich sofort anfangen ihn in die Tat um zusetzen.
@layara: Das mit den unbefristeten Arbeitsverträgen ist heutzutage so eine Sache. Die werden einfach immer seltener. Von einem befristeten Arbeitsvertrag solltest du dich nicht davon abhalten lassen deinen Kinderwunsch umzusetzten (ist natürlich einfacher gesagt als getan, ich studiere noch, glaube aber auch das einem ein unbefristeter Vertrag eine gewisse Sicherheit gibt). Vielleicht bekommst du wieder nur einen befristete Vertrag, vielleicht dauert aus noch viele Jahre bis du mal was unbefristet hast, vielleicht ja sogar nie?
Das mit deinem Freund ist natürlich noch mal was anderes. Da müsstest du ihn überzeugen, dass er sich darauf einlässt noch ein Kind zu bekommen. Wenn es dir sehr wichtig ist, kann er sich vielleicht darauf einlassen. Für meinen Freund war Kinder bekommen bis vor wenigen Monaten noch ein Thema für in 20-30 Jahren. Doch plötzlich hat sich da was bei ihm geändert und Kinder und heiraten sind ein Thema für die nächsten 5 Jahre geworden. Ich drück dir die Daumen, dass dein Freund vielleicht auch noch mal seine Meinung ändert. Wie alt bist du denn? Bist du 1984 geboren? Dann mach ihm klar, dass es in 10 Jahren für ein Kind auf natürlichem Wege vielleicht schon zu spät ist.
@me: Ich bin mal gespannt wie es im Urlaub wird. Wir fahren in einen Centerparc. Da sind erfahrungsgemäß viele Familien mit kleinen Kindern oder Babys. Da wird es sicher den ein oder anderen schmachtenden Moment geben.

Hallo ihr lieben
danke für eure Antworten. Freue mich sehr, hier dabei zu sein und mitschreiben zu können. Ja ich bin 1984 geboren.bin 32 und wollte eigentlich mit mitte 20 schon Mama werden.aus diversen Gründen ging es damals aber nicht. Mit meinem Freund bin ich knapp ein Jahr zusammen. Wir reden mittlerweile entspannt über das Theme Kinder.Anfangs war es ein Drama.jeder hat iegendwas falsch aufgefasst.ich habe jedes Wort von ihm in den falschen Hals bekommen. Nun hat er ja schon umgedacht.hatte letzten Freitag nochmal mit ihm gesprochen, meinen Standpunkt klar gemacht. Denn für mich ist es auch nicht so einfach, ihn jede Woche mit seiner Tochter zu erleben. Ich wusste schon vor unserer Beziehung, wie seine Einstellung zum Thema Kind ist.Wusste aber nicht, wie ich damit umgehe und wie mich die Situation teilweise belastet, was sein Kind betrifft. Langes Thema.Ich denke, bzw. hoffe, das er nächstes Jahr dann ja sagt zu einem zweiten Kind.hat derzeit ein gutes Gefühl. Wegen der Befristung. ich hoffe sehr, dass ich hier bleiben kann und weiter arbeiten in meinem Job.Es hängt noch viel mehr dran, als eine Schwangerschaft. wir wollen kommendes Jahr sanieren.Das ist auch nötig.nur dafür braucht man ja auch das nötige Kleingeld. Sehe im Jobverlust eher ein Hinderniss was unsere Bauvorhaben angehen, als darin, ein Kind zu bekommen.

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29. September 2016 um 12:43
In Antwort auf layara1984

Hallo ihr lieben
danke für eure Antworten. Freue mich sehr, hier dabei zu sein und mitschreiben zu können. Ja ich bin 1984 geboren.bin 32 und wollte eigentlich mit mitte 20 schon Mama werden.aus diversen Gründen ging es damals aber nicht. Mit meinem Freund bin ich knapp ein Jahr zusammen. Wir reden mittlerweile entspannt über das Theme Kinder.Anfangs war es ein Drama.jeder hat iegendwas falsch aufgefasst.ich habe jedes Wort von ihm in den falschen Hals bekommen. Nun hat er ja schon umgedacht.hatte letzten Freitag nochmal mit ihm gesprochen, meinen Standpunkt klar gemacht. Denn für mich ist es auch nicht so einfach, ihn jede Woche mit seiner Tochter zu erleben. Ich wusste schon vor unserer Beziehung, wie seine Einstellung zum Thema Kind ist.Wusste aber nicht, wie ich damit umgehe und wie mich die Situation teilweise belastet, was sein Kind betrifft. Langes Thema.Ich denke, bzw. hoffe, das er nächstes Jahr dann ja sagt zu einem zweiten Kind.hat derzeit ein gutes Gefühl. Wegen der Befristung. ich hoffe sehr, dass ich hier bleiben kann und weiter arbeiten in meinem Job.Es hängt noch viel mehr dran, als eine Schwangerschaft. wir wollen kommendes Jahr sanieren.Das ist auch nötig.nur dafür braucht man ja auch das nötige Kleingeld. Sehe im Jobverlust eher ein Hinderniss was unsere Bauvorhaben angehen, als darin, ein Kind zu bekommen.

Frauen- und Mutterbild
@Hexe: das klingt wirklich nicht nach großer Erholung bei dir im Studium/Vorlesungsfreie Zeit. Da hatte ich echt Glück bei mir. Da waren Semesterferien tatsächlich "ferien". Aber da wünsche ich dir und deinem Freund eine tolle Urlaubszeit und dass du dich nach der Prüfungszeit richtig entspannen kannst bevor es wieder los geht!
Es beruhigt mich von dir zu hören, dass es dir mit den Hochs u Tiefs auch so geht... Ich glaub das hängt auch viel damit zusammen wie ich mich generell in dem Moment fühle, eher bodenständig und aufgeräumt oder etwas mit dem Leben u den Anforderungen überfordert und verplant Oder aber, mit wem ich geredet habe über das Thema...
@Layara: schön dass ihr da offen miteinander sprechen könnt u du auch den Eindruck hast das er da mit sich reden lässt bzw. offen ist! Das mit deinem Job kann ich voll verstehen! Gerade im Bezug auf Baby und evtl auch Umzug/Renovierung u was dann eben so anfällt, ist es doch ein großes Risiko wenn man nicht weiß ob man in einigen Monaten überhaupt noch einen Job hat. Schon krass, dass es heutzutage so normal zu sein scheint immer in befristeten Verträgen zu stecken. Gerade bei der Zukunftsplanung wird einem da Risikofreudetechnisch einiges abverlangt. Irgendwie auch etwas ärgerlich wie ich finde mit diesen ständigen Befristungen. Ich habe jetzt auch zunächst einen befristeten Job auf ein halbes Jahr... schwierig. Aber an sich kann ich da Hexe recht geben, davon darf man sich einfach nicht abbringen lassen (leichter gesagt als getan).
@me (finde ich lustig so): wie in einem meiner letzten Beiträge geschreiben war ich die Tage bei einer Freundin die schon zweifach Mama ist u habe mit ihr u ihrem Freund über das Thema KiWu bei mir gesprochen. Zwei Sachen haben mich stark zum Nachdenken animmiert: 1. Meinte Er dass er mir/uns auf jeden Fall empfehlen würde min. 1J so viel Geld (im Job) wie möglich zu verdienen um auch viel Elterngeld zu beziehen!! (die beiden haben immer wieder finanzielle Schwierigkeiten da er anfänglich noch Student war u jetzt aber arbeietet u sie komplett zuhause ist). 2. Meinte Sie, dass es ihr sehr wichtig ist und auch für das Kind gut min. 3J voll zuhause zu bleiben, das habe ich in einem Kinderwunschbuch auch neulich gelesen.
Eine andere Frau meinte aber neulich, es wäre schon auch toll, dass Frauen heutzutage so schnell wieder in den Beruf einsteigen können...
Also ich finde das alles echt verwirrend und auch überfordernd und weiß manchmal gar nicht was denn nun gut ist. Ich denke, drei Jahre wäre mir zu lang um ganz daheim zu bleiben. Wie ist das in eurer Vorstellung? Außerdem mag ich ja auch meinen zukünftigen Job in dessen Ausbildung ich viel investiert habe. Andererseits ist es natürlich auch schön u überzeugend die Kinder meiner Freundin zu sehen die so gut entwickelt sind, Interesse zeigen, motorisch super fit sind und gesund u munter und zuhause ist es schön (man merkt das sie viel Liebe in das Zuhause steckt). Und das sind ja auch alles Dinge die ich erstrebenswert und schön finde! Aber beides geht nicht. Und man liest ja auch immer wieder, dass man die Messlatte an sich nicht zu hoch setzten soll, also ein schönes Zuhause haben, deko, Marmelade einkochen, Puppen nähen etc., Kinder individuell fördern, erziehen und versorgen und parallel auch noch den Job vorantreiben, Fortbildungen besuchen oder geben etc. u dann auch noch eine tolle Partnerin sein die (halbwegs) gut aussieht, liebevoll und engagiert ist. Wie soll das alle gehen? Klar, ich hab schon oft was darüber gelesen oder in den Medien gesehen, aber durch diese letzten Begegnungen ist mir das nochmal intensiv zu Bewusstsein gekommen.
Wie seht ihr das denn? Habt ihr euch darüber schon Gedanken gemacht was euch da wichtig ist/Priorität hat? Bzw. was für ein Muttertyp ihr wärt?
Mich beschäftigt das. Meine Mutter war ein sehr mütterlicher, häuslicher Typ und zunächst auch komplett zuhause. Das war aus diversen Gründen nicht nur gut. Ich habe, denke ich, etwas Angst davor auch in so ein Schema zu fallen... Andererseits bin ich doch auch jetzt schon ein ganz anderer Typ wie meine Mutter in meinem Alter war. Hm... Ich finde das echt schwierig. Die Anforderungen sind so hoch und ambivalent!

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5. Oktober 2016 um 14:48

Frauen- und Mutterbild
@Salina: Meine Vorstellung zum Thema zu Hause bleiben ist irgendwie nicht fix. Mal stelle ich mir vor jahrelang zu Hause zu bleiben und mich nur um die Kinder zu kümmern. Dann stelle ich mir wieder vor so schnell wie möglich arbeiten zu gehen. Und so ziemlich alles dazwischen. Mein Freund hat angeboten, dass er aus dem Beruf aussteigen würde, um sich um das Kind zu kümmern. (Als das letztens zufällig in Gegenwart seiner Mutter fiel, war diese entsetzt, weil er als Mann doch nicht zu Hause bleiben sollte, sondern das irgendwie die Aufgabe der Frau ist.) Das würde mir halt ermöglichen weiter an meiner "Karriere" zu arbeiten, damit sich das Studium gelohnt hat und weil ich wahrscheinlich später mehr Geld verdienen werde als er. Habe andererseits auch Angst, dann weniger Zeit mit dem Kind zu verbringen, so dass es sich "Nicht gelohnt" hat eins zu bekommen. Da lästert meine Mutter nämlich gerne drüber: Für die Mütter, die so viel wie möglich arbeiten und das Kind so viel wie möglich weg geben, hat sie kein Verständniss und ich muss ihr da ja irgendwie auch ein Stück weit recht geben.
Mache mir auch Gedanken, ob ich wohl eine gute Mutter werden würde. Habe irgendwie jetzt schon Bammel bei der Erziehung zu versagen. Als ich letztens einen Artikel über "Kleine Tyrannen" gelesen habe, bei denen die Erziehung total vermurkst wurde, wurde mir schon igrnedwie flau im Magen.
Zum Thema Ansprüche bzw. Erwartungen an sich selbst: Ich habe da unabhängig vom Muttersein ganz schön dolle Probleme mit zu hohen Ansprüchen an mich selbst und Perfektionismus. Ich musste in den letzten Jahren lernen nicht so hart zu mir selbst zu sein und die Dinge einfach entspannter zu sehen. Ich arbeite immer noch daran, aber es geht mir schon viel besser.

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6. Oktober 2016 um 11:04

Willkommen!!
@ Billy: willkommen in unserem Plaudergrüppchen zum Thema Kinderwunsch und alles drum und dran . Das kann ich echt nachvollziehen, dass unter deinen Bedingungen der Kinderwunsch brisanter wird. Aber etwas erstaumt bin ich doch dass, wie du berichtest, viele deiner Freund mit 24J bereits mehrfach Eltern sind. Das finde ich in der heutigen Zeit doch ungewöhnlich. Oder ist dein Freundeskreis alle älter als du? Voll schön das dein Freund sich darüber gefreut hat über das Babythema zu sprechen! Ich wüder mir wünschen das wäre bei meinem auch so. Leider habe ich bei ihm immer das Gefühl, es passt nicht darüber zu reden und ist ihm zu viel! Und das mit 33J (sein Alter). Umso schöner, sich hier ausgiebig darüber austauschen zu können finde ich . Wie sieht es denn sonst so bei euch aus mit Job, Wohnen und wie lange seit ihr schon zusammen? Erzähl doch mal etwas von dir/ euch *neugierig*
@Hexe: du spiegelst das was ich selbst erlebe echt gut wieder. Ich höre eben auch ganz unterschiedliche Meinungen zum Thema wie die Erwartungen an Mütter sind besonders im ZUsammenhang mit Job und Kind. Ich will in diesem Punkt alles richtig machen - denke ich oft und das setzt mich gehörig unter Druck. Ich bin froh, dass meine Mutter da in jede richtung recht offen zu sein scheint. Es ärgert mich auch, dass da besonders die Frauen so hart in die Mangel genommen wqerden, Männer werden ja schließlich mit der Geburt eines Kindes auch Papa und damit Eltern - trotzdem scheint die Gesellschaft da immer noch "veraltet" zu denken und vor allem die Erziehungsaufgaben bei der Mutter zu sehen. Mittlerweile denke ich, dass ich es machen muss wie es zu mir und zu uns als Paar passt. Leider weiß ich das dann erst im Tun, als wenn wir mal ein Kind haben. Den Weg Kind und Job als Frau erfolgreich zu meistern ist eben noch nicht wirklich beschritten in der Gesellschaft, ich denke zumindest das da entwicklungstechnisch in die Richting noch viel Luft nach oben ist. Das Wichtigste ist vermutlich wie überall, dass man zufrieden ist mit der Situation für sich und das kann ja überall anders aussehen. Aber da bin ich auf jeden Fall noch auf der Suche nach einer für mich passenden Rolle, da ich (wie schon geschrieben) sowohl das Marmeladeeinkochen etc als auch arbeiten u außer Haus tätig sein sehr schön finde u gerne mache. Eine Freundin meinte neulich, dass vor allem andere Frauen und Mütter die härtesten Kritiker von Frauen und Müttern/werdenden Müttern seine... Da hab ich mich mit meinen eigenen Ansprüchen ans Muitter-sein schon auch etwas ertappt gefühlt. Vll. ist es doch am Besten sich da frei und individuell entscheiden und einrichten zu können. Trotzdem, wie es dann kommt wenn es soweit ist, ist vermutlich schwer planbar. keine Ahnung, es heißt ja aber auch, dass man sich als Paar im Vorfeld dazu schon Gedanken gemacht haben sollte.

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6. Oktober 2016 um 11:08

@ Rienchen und Wolkenmusik!
Wie geht es euch? Wo seit ihr? Länger nichts von euch gehört

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11. Oktober 2016 um 15:08

Ich melde mich dann mal wieder
Hallo,
mein Semester läuft eher holperig an. Mein Freund und ich tauschen uns immer konkreter über das Zusammenziehen aus. Er stellt sich das so vor, dass ich nächstes Jahr mit in seine Wohnung einziehe in der er seit Juni wohnt. Es würde sich halt nicht lohnen, wenn er dann schon wieder wo anders hinziehen würde. Ich habe da prinzipiell auch nichts dagegen. Allerdings ist die Wohnung ziemlich klein (45 qm glaube ich), für ein Person reicht es aus. Für zwei wird es da schon irgendwie knapper. Die Wohung ist schließlich schon fertig eingerichtet. Und mein Freund stellt sich das irgendwie so vor, dass alles so bleibt wie es ist. Er ist kaum bereit Kompromisse einzugehen. Aber irgendwo müssen meine Sachen ja auch hin. Ich möchte, dass in "unserer" Wohnung dann auch eine Note von mir steckt und ich nicht das Gefühl habe bei ihm zu wohnen sondern das Gefühl hier zu Hause zu sein, in meinen 4 Wänden. Wenigstens in Kleiderschrank macht er mir Zugeständnisse. Wir werden wohl seinen großen Kleiderschrank behalten. Der ist neuer und größer als meiner und hat als eine Tür einen riesigen Spiegel . Er hat schon 4 große Säcke Klamotten aussortiert und zum Altkleidercontainer gebracht. Er schafft da schon mal Platz für mich. Ansonsten lässt er kaum mit sich reden. Im Moment bin ich ganz froh, dass es jetzt noch nicht so weit ist mit dem Zusammenziehen. Wir streiten ja jetzt schon, obwohl es noch gar nicht so weit ist, wirklich was zu entscheiden.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit dem Zusammenziehen mit eurem Liebsten? Ich habe jetzt schon Angst, dass es viel Streit geben wird, wenn wir zusammen ziehen.

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11. Oktober 2016 um 22:19
In Antwort auf hexe946

Ich melde mich dann mal wieder
Hallo,
mein Semester läuft eher holperig an. Mein Freund und ich tauschen uns immer konkreter über das Zusammenziehen aus. Er stellt sich das so vor, dass ich nächstes Jahr mit in seine Wohnung einziehe in der er seit Juni wohnt. Es würde sich halt nicht lohnen, wenn er dann schon wieder wo anders hinziehen würde. Ich habe da prinzipiell auch nichts dagegen. Allerdings ist die Wohnung ziemlich klein (45 qm glaube ich), für ein Person reicht es aus. Für zwei wird es da schon irgendwie knapper. Die Wohung ist schließlich schon fertig eingerichtet. Und mein Freund stellt sich das irgendwie so vor, dass alles so bleibt wie es ist. Er ist kaum bereit Kompromisse einzugehen. Aber irgendwo müssen meine Sachen ja auch hin. Ich möchte, dass in "unserer" Wohnung dann auch eine Note von mir steckt und ich nicht das Gefühl habe bei ihm zu wohnen sondern das Gefühl hier zu Hause zu sein, in meinen 4 Wänden. Wenigstens in Kleiderschrank macht er mir Zugeständnisse. Wir werden wohl seinen großen Kleiderschrank behalten. Der ist neuer und größer als meiner und hat als eine Tür einen riesigen Spiegel . Er hat schon 4 große Säcke Klamotten aussortiert und zum Altkleidercontainer gebracht. Er schafft da schon mal Platz für mich. Ansonsten lässt er kaum mit sich reden. Im Moment bin ich ganz froh, dass es jetzt noch nicht so weit ist mit dem Zusammenziehen. Wir streiten ja jetzt schon, obwohl es noch gar nicht so weit ist, wirklich was zu entscheiden.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit dem Zusammenziehen mit eurem Liebsten? Ich habe jetzt schon Angst, dass es viel Streit geben wird, wenn wir zusammen ziehen.

Huhu
klar, das ist ein großer Schritt! Wir wohnen auch in einer 48qm Whg und es klappt seit einem Jahr gut! Also nur Mut! Allerding muss ich sagen, dass mein Freund auch sehr bereitwillig für mich "Platz" gemacht hat. Also ich finde, da sollte dein Freund schon Kompromissbereit sein. Vll. hilft es ja wenn du dir mal für dich Gedanken machst, was du unbedingt in der Whg haben möchtest, was dir konkret wichtig ist und ihr dann in der Whg schaut wie sich das konkret arrangieren liese. Ich hatte den Eindruck, dass es für meinen Freund wichtig war genaue Anhaltspunkte zu haben also wie "die Kommode ist mir sehr wichtig und ich möchte sie gerne da haben" o.s.ä. Vll könnt ihr ja auch einiges etw. verschieben. Allerdings haben wir auch lange gebraucht um den Schritt des ZUsammenziehens zu wagen... also ich denke es ist gut langsam Schritt für Schritt zu gehen. Äußer deine konkreten Vorstellungen und Wünsche und lass ihm dann Zeit das Gesagte zu verdauen, damit hab ich gute Erfahrung gemacht
Auch beim Thema Kinder, hat mir/uns das weiter geholfen... Ich weiß nicht, sind Männer da einfach anders oder drücke ich mich nur missverständlich aus? Aber ich habe echt das Gefühl, dass ich mir erst mal klar sein muss was ich will und welche genauen Fragen ich hab und diese dann so unverschnörkelt wie möglich an meinen Freund weiter zu geben, sonst missverstehen wir uns. Oder ich geh unbefriedigt aus dem Gespräch raus. So hab ich es letzte Woche auch beim KiWu-Thema gemacht. Ich hab ihm klar meine Wünsche geäußert (so klar ich da eben selbst bin) und ihm Fragen gestellt zu ganz konkreten Themen dbzgl. als zB. wie lange er zuhause bleiben könnte u was er sich da von mir wünscht? Oder welche Alltagsstrukturmöglichkeiten wir mit Kind in unserer Beziehung sehen, dass möglichst jeder auf seine Kosten kommt? Das wurde dann schon sehr konkret. Und es hat sich richtig gut angefühl danach für mich. Endlich hab ich mal genau Aussagen mit denen ich etwas anfangen kann! Am schwierigsten ist mir dabei echt gefallen mir meine Wünsche wirklich einzugestehen und sie mit möglichst wenig "ähs" "vielleichts" "irgendwies" etc. auszusprechen. Das hat mir echt sehr geholfen und bei uns beiden zu mehr Nähe geführt
@Billey: krass! Da hast du aber junge Mama-Freundinnen! Klar, dass da das Thema für dich präsenter und alltöglich erfahrbar ist wenn deine beste Freundin schon Mutter ist. Aber auch schön, da Eindrucke u Erfahrungen sammeln zu können, oder? Also so stell ich mir das vor Voll gut, dass du dein Abitur noch nachgemacht hast! Gratulation! Ja, wenn man als Frau in Bildung investiert dann vergeht die zeit echt schnell und schwupp ist man 30J und hat noch keine Kinder... irgendwie geht das dann eben doch oft nicht zusammen. Bzw hängt wahrscheinlich davon ab was man auch für ein Typ ist...
Wie gehts jetzt bei euch weiter?

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12. Oktober 2016 um 10:46

Hey, wo ist mein Beitrag hin?
Schön das das Forum jetzt anders aussieht. Aber leider ist mein letzter Beitrag irgendwie verloren gegangen. Ich habe was geschrieben darüber, dass es mit meinem Freund langsam konkreter wird mit den Plänen für das Zusammenziehen nächstes Jahr. Leider kommt es da immer wieder zu Konflikten, weil ich in seine Wohnung mit einziehen soll und er sich vorstellt das alle so bleibt wie es ist. Aber irgendwo müssen meine Sachen ja auch hin. Nur im Kleiderschrank macht er mir Zugeständnisse. Da hat er schon ordentlich Klamotten aussortiert und Platz für mich geschafft. Ansonsten mache ich mir aber ziemliche Sorgen, dass es total viel Streit geben wird. Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Zusammenziehen mit eurem Liebsten?

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12. Oktober 2016 um 11:53
In Antwort auf hexe946

Ich melde mich dann mal wieder
Hallo,
mein Semester läuft eher holperig an. Mein Freund und ich tauschen uns immer konkreter über das Zusammenziehen aus. Er stellt sich das so vor, dass ich nächstes Jahr mit in seine Wohnung einziehe in der er seit Juni wohnt. Es würde sich halt nicht lohnen, wenn er dann schon wieder wo anders hinziehen würde. Ich habe da prinzipiell auch nichts dagegen. Allerdings ist die Wohnung ziemlich klein (45 qm glaube ich), für ein Person reicht es aus. Für zwei wird es da schon irgendwie knapper. Die Wohung ist schließlich schon fertig eingerichtet. Und mein Freund stellt sich das irgendwie so vor, dass alles so bleibt wie es ist. Er ist kaum bereit Kompromisse einzugehen. Aber irgendwo müssen meine Sachen ja auch hin. Ich möchte, dass in "unserer" Wohnung dann auch eine Note von mir steckt und ich nicht das Gefühl habe bei ihm zu wohnen sondern das Gefühl hier zu Hause zu sein, in meinen 4 Wänden. Wenigstens in Kleiderschrank macht er mir Zugeständnisse. Wir werden wohl seinen großen Kleiderschrank behalten. Der ist neuer und größer als meiner und hat als eine Tür einen riesigen Spiegel . Er hat schon 4 große Säcke Klamotten aussortiert und zum Altkleidercontainer gebracht. Er schafft da schon mal Platz für mich. Ansonsten lässt er kaum mit sich reden. Im Moment bin ich ganz froh, dass es jetzt noch nicht so weit ist mit dem Zusammenziehen. Wir streiten ja jetzt schon, obwohl es noch gar nicht so weit ist, wirklich was zu entscheiden.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit dem Zusammenziehen mit eurem Liebsten? Ich habe jetzt schon Angst, dass es viel Streit geben wird, wenn wir zusammen ziehen.

Zusammenziehen
Hallo zusammen, also ich bin mit meinem Freund sehr schnell zusammen gezogen.Nach 8 Wochen schon. Das heißt, ich habe ihn gefragt, ob er nicht zu mir ziehen mag,da seine Wohnung für ihn alleine zu groß und zu teuer war. Er war sofort begeistert, ich habe viel Platz gemacht bei mir. Viele Möbel sind von ihm zu mir umgezogen. Ich hätte nie gedacht, dass ein Mann so viel Zeug haben kann. Aber bei 112qm Wohnfläche sammelt sich schon einiges an. Der Umzug ansich hat ewig gedauert.Das war unsere erste Feuerprobe aber das Zusammenleben klappt perfekt. Auch seine Tochter hat sich von anfang an zu Hause gefühlt bei mir/ uns und zeigt gerne jedem ihr tolles Kinderzimmer.

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12. Oktober 2016 um 12:11
In Antwort auf hexe946

Hey, wo ist mein Beitrag hin?
Schön das das Forum jetzt anders aussieht. Aber leider ist mein letzter Beitrag irgendwie verloren gegangen. Ich habe was geschrieben darüber, dass es mit meinem Freund langsam konkreter wird mit den Plänen für das Zusammenziehen nächstes Jahr. Leider kommt es da immer wieder zu Konflikten, weil ich in seine Wohnung mit einziehen soll und er sich vorstellt das alle so bleibt wie es ist. Aber irgendwo müssen meine Sachen ja auch hin. Nur im Kleiderschrank macht er mir Zugeständnisse. Da hat er schon ordentlich Klamotten aussortiert und Platz für mich geschafft. Ansonsten mache ich mir aber ziemliche Sorgen, dass es total viel Streit geben wird. Was habt ihr für Erfahrungen mit dem Zusammenziehen mit eurem Liebsten?

Ja wo ist mein Beitrag auch hin? Ich hatte auf deinen geantwortet und wie bei mir meistens ziemlich lang u ausführlich ! Das ist ärgerlich wenn die weg sind

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12. Oktober 2016 um 16:06

@Salina: Leider hatte ich deinen Beitrag noch nicht gelesen. Erinnerst du dich noch, was du geschrieben hast? Vielleicht kannst du versuchen (so wie ich) noch mal kurz zusammen zu fassen was du ursprünglich geschrieben hast. Ist echt blöd, das alles gelöscht wurde!

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12. Oktober 2016 um 19:30

Huhu
Habe eure Gruppe heute zufällig entdeckt und mich direkt angesprochen gefühlt.
Direkt mal zu mir
Ich heiße Nadine bin 24 Jahre alt mein Freund 32. Mein Kiwu besteht nun seit fast 2 Jahren und damals waren mein Freund und ich erst knapp ein Jahr zsm. Mittlerweile sind es fast 3 Jahre, die wir zsm sind. Wir leben auch schon seit über 2 Jahren zsm und im allg. ist bei uns alles echt schön und harmonisch

Habe mir mal alle eure Posts durchgelesen und bin in manchen Hinsichten genauso kontrollmäßig wie ihr, in anderen wiederum gar nicht. Da würde mein Freund sogar besser reinpassen Heiraten möchte ich nun auch schon seit 1 Jahr.. Die bisherige Zeit hatte ich allerdings mit schweren Rückenproblemen zu kämpfen, die ich langsam sehr gut im Griff habe. War 1 1/2 Jahre deswegen krank geschrieben und habe nun endlich seit September wieder Arbeit und das auch noch in meinem erlernten Beruf Buchhändlerin Ich bin sehr glücklich dort und voller Zuverischt, dass ich dort sehr sehr lange arbeiten werde. Mein Freund ist was meine Wünsche angeht, immer noch relativ zurückhaltend, aber schon wesentlich offener, als noch vor einem oder den fast 2 Jahren Er ist ein sehr verkopfter und risikounfreudiger Mnesch und will in allem so gut wie möglich abgesichert sein. Ich bin da eher lockerer, wenn auch vorsichtig und nich vollkommen kopflos. Meine Devise ist da" es ist sowieso nichts sicher im Leben" Von daher hoffe ich sehr stark, dass jetzt wenigstens bis stätestens nächstes Jahr im Sommer schon mal der Heiratsantrag kommt. Denn dann möchte ich ja da noch so 1 Jahr planen und dann kann es sehr gerne endlich an die KInder gehen

Ich hatte durch meine chronischen Schmerzen bisher auch keine leichte Zeit und vor allem war es auch schon mal eine Probe für unsere Beziehung, die wir ja aber gott sei Dank gut gemeistert haben. In dieser Zeit ist auch meine jüngere Schwester schwanger geworden, was mich wirklich sehr hart getroffen hat, da mein Kiwu zu dieser Zeit wirklich hoch präsent war. Mittlerweile ist mein Neffe schon fast 10 Monate alt und eine sehr gute Freundin von mir hat vor 3 Wochen ihr 1. Kind bekommen. Eine wieder andere sehr gute Freundin heiratet nächstes Jahr im Mai, bei der ich auch Brautjungfer bin, also alles in allem, habe ich sehr viele "Stellen" an denen ich schon ziemlich neidisch bin  

Mein Freund und ich reden aber mittlerweile schon wesentlich offener über alle diese Themen und ich habe zumindest das Gefühl, das Kinder ein fester Bestandteil unserer Zukunft sind, denn das war vor bspw. einem halben Jahr noch nicht so sicher. Jedenfalls warten wir nun erstmal meine Probezeit ab und da hoffe ich ja dann wenigstens schon mal den Antrag zu erhalten. (Verzeiht das ich mich schon wiederhole ) Ich denke aber auch, wie mein Freund, dass es ja auch wichtig ist, überhaupt erstmal wieder etwas aufzubauen und sich wenigstens ein bisschen finanzielles Polster und Sicherheit im Leben und Berufsleben anzueignen. Anderseits bin ich da nicht so "verkopft" und vernünftig wie bspw. ihr und würde trotzdem am liebsten direkt loslegen >_< Ich denke aber, dass ihr mich verstehen könnt
So nun genug geschrieben

Ich wünsche allen einen schönen Abend
Lg Nadine

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12. Oktober 2016 um 23:44

@Hexe: ich versuchs nochmal... Ich bin damals vor einem guten Jahr auch zu meinem Freund mit in die Whg gezogen mit 48qm. Deshalb kann ich das gut nachvollziehen bei dir. Aber ich finde unter diesen Bedingungen muss dein Freund echt Kompromisse machen, also das hat mein Freund damals zum Glück gemacht und mir Platz eingeräumt. Bzw. wir haben eben zusammen verhandelt wo was hin könnte usw. Was für mich sehr hilfreich war, war mir für mich im Vorfeld erstmal Gedanken zu machen was für mich unbedingt in die Whg mit muss und mir besonders wichtig ist (klar war, dass zu zweit  bei einer so kleinen Whg. beide Abstriche machen müssen und nicht ALLES rein kann von jedem). Meine Must-haves habe ich ihm dann konkret mitgeteilt. Vll ist das in deinem Fall auch gut, also dir erst selbst etw Klarheit für dich verschaffen und ihm dann konkret deine Wünsche dbzgl sagen. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass Männer mit Konkreten Punkten mehr anfangen können als "so generellem" und "allgemeinen Gefühlen im Bezug auf irgendwas (zB das ZUsammenziehen)". Je genauer desto besser und dann sind sie, meiner Erfahrung nach, auch offenr, da sie es greifen können was wir meinen. Also zB "die Kommode ist mir wichtig, die will ich da haben...". Und, nur Mut! Also, bei meinem Freund und mir klappt es trotz kleinstem Raum echt gut zusammen. Wenn ihr es da schafft, dann schafft ihr alles !
Im Bezug auf den KiWu hat das mit dem "konkreten" übrigens letzte Woche bei uns auch zu einem guten und fruchtbaren Gespräch geführt, bei dem ich zum ersten Mal das Gefühl hatte es wird genauer und realer mit der Familienplanung und ich bekomme ein Bild davon was u wie er sich das so vorstellt. Eine Erkenntins dabei war für mich, dass es wichtig ist mir meine Wünsche und Gefühle, egal wie romantisch, vermeintlich peinlich oder sonst  was sie sind, mir selbst einzugestehen. Und diese dann mit möglichst wenig Füllworten auszudrücken (also keine ähms, irgendwies, vielleichts etc.). Das war gut und hat zu mehr gegenseitigem Verständnis und dadurch Nähe geführt .
@Buchesserin: herzlich Willkommen! Schön von dir zu lesen! Also ich finde das klingt sehr schön bei dir/euch und auch schon nach konkreten Plänen. Also so mit jetzt gutem Job den du sehr gerne machst, hinarbeiten auf einen Antrag und dann dem Babyplan für das Jahr darauf... ziemlich perfekt wie ich finde Ich hoffe das sich deine Wünsche und Träume dbzgl erfüllen !
Ich finde immer, wenn Freunde und Familie um einen rum mit Hochzeit u babys grad aktuell loslegen, dann regt das immer auch in mir all das an. Ich kann das echt gut nachvollziehen bei dir. Aber, es ist ja auch ein gutes "Übungsfeld", in dem du selbst beobachten, begleiten und dadurch erfahren darfst wie sich sowas konkret anfühlt und wie du es vll machen/nicht machen würdest, oder?
Dein Freund hat einen guten/festen Job? Wie lange ist deine Probezeit?
Ich finde es auch toll, dass du dir prinzipiell jetzt auch schon vorstellen könntest "einfach mal loszulegen". Aber was hält dich da genau ab? Dein Freund der an deinen "Verstand" appeliert oder doch eigene Gedanken und Pläne? Ich bewundere es manchmal echt, wenn jemand einfach das Vertrauen hat und sich sagen kann tief drinnen: "es klappt schon alles und wird gut - so oder so". Mir fällt das schwer und wie du selbst schon angemerkt hast, gehe ich da Schritt für Schrott u eher auf nummer sicher, was konkret heißt: erst Studium, dann Job (am besten unbefristet) und dann erst Kind... also vermutlich dauert es noch etwas bei mir.
Was tust du um dich "abzulenken"? Bei mir ist das Thema mal mehr u weniger präsent u drängend u manchmal fällt es mir schwer an was anderes zu denken. Momentan geht es aber eigentlich wieder. Bin jetzt gerade auf Jobsuche u hoffe bald etwas gutes zu finden, sonst muss ich doch über einen Plan B nachdenken....

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13. Oktober 2016 um 10:46

@Buchesserin:
Willkommen bei uns! Das klingt doch eigentlich ganz gut bei euch. Du hast einen Job (dein Freund auch?), wohnst mit ihm zusammen, du wartest auf einen Antrag... Da werde ich fast neidisch. Ich muss noch ewig und drei Tage studieren bis ich fertig bin, mein Frend und ich streiten schon über das zusammenziehen, obwohl es noch gar nicht so weit ist, nach einer Zeit mit vielen Anspielungen auf einen Antrag seinerseits ist das jetzt überhaupt kein Thema mehr. Und du hast Pläne, die gut klingen. Mein Plan nächstes Jahr mit meinem Freund zusammen zu ziehen, macht mir im Moment vor allen Dingen Angst. Es freut mich für dich, dass du deine Rückenprobleme überwunden hast und das ihr zusammen diese schwere Phase gemeister habt. Es macht mir Mut für meine eigenen Probleme, die mehr psychischer Natur sind (Perfektionismus und Studium --> Überfordrung und Verzweifelung, die die ganze Lebensfreude rauben) und meine Beziehnung zum Teil strak belasten. 
@ Salina: Ich bin teilweise schon ziemlich konkret geworden. Besonders wichtig wäre mir meinen eigenen Computer mitzunehmen. Und dafür dann auch einen Schreibtisch zuhaben. Er meint wir bräuchten keine zwei Computer (er hat schließlich auch einen und natürlich behalten wir seinen). Er hat für seinen Computer eine Steharbeitsplatz gebaut. Das ist auf dauer nichts für mich. Ich fühle mich dann immer wie an einem öffentlichen Computerterminal (in der Bib oder ähnliches) und schon nach 10 min wird mir das stehen zu doof und zu anstrengend. Ich will aufjeden Fall MEINEN Computer an einem Tisch zum sitzen. Mit den zwei Bildschirmen, die ich habe. Ich würde auf ziemlich viel verzichten dafür. Ich habe ihm angeboten meinen Kleiderschrank (also die Klamotten dadrin) zu halbieren, was ein großes Opfer wäre. Aber er blieb weiterhin stur und meinte für meinen Computer sei kein Platz.
@ me: Ich bekomme heute meine Tage (noch hat die Blutung nicht begonnen). Dann bin ich immer besonders wehmütig. Es fühlt sich an als hätte ich wieder eine Chance verstreichen lassen. Obwohl ich gar nicht versuche schwanger zu werden, bin ich jedesmal kurz vorm heulen, wenn ich sehe, dass die Blutung los geht. Kennt ihr sowas in der Art auch?

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13. Oktober 2016 um 14:25

Hallo ihr lieben
Ich finds echt toll, dass ihr auch so "Romane-Scheriber" seid wie ich 

@Salina
An sich klingt das auch alles sehr schön bei uns und es fühlt sich auch so an, aber trotzdem bin ich natürlich öfter mal ungeduldig und habe keine Lust mehr zu warten.. mit dem Kiwu und dem heiraten warte ich ja jetzt auch schon länger, auch wenn ich wusste das es zu der Zeit wirklich nicht realisierbar war. Umso glücklicher war und bin ich, dass meine "Prophezeiungen, die ich meinen Freund offenbart habe, jetzt auch bisher genauso eintreffen Ich bin eher ein positiver Mensch und versuche an meinen Hoffungen und Wünschen fest zu halten. Mein Freund hat dem Arbeiten und allem nach meiner Geschichte, sehr negativ gegenüber gestanden und wie er es nennt " rationales Denken" bevorzugt. Für mich ist das einfach nur pessimistisches Herangehen. Jedenfalls klappt alles super und er hatte bei unserer letzten Unterhaltung gemeint, dass er eben viel Angst vor den finanziellen Hindernissen und der Verantwortung und so hat (bezogen auf heiraten und kiwu) und dass ich mir halt immer alles so einfach vorstelle Ich bin eben der Meinung, dass man sich jetzt schon verloben könnte und das man dann eben noch 1-2 Jahre wartet mit dem Heiraten, aber er is der Überzeugung, dass er mir erst dann einen Antrag machen möchte, wenn er sicher ist, wann er dann auch heiraten möchte. Ich hatte ihn dann gefragt, wenn meine ganzen Hoffnungen in Erfüllung gehen, was die Arbeit angeht. Da meinte er dann ohne zu zögern, dass das wieder was anderes sei und  wir da dann auf jeden Fall weiter sehen werden. Von daher, hoffe ich sehr darauf, dass der ersehnte Antrag dieses oder nächstes Jahr noch vor dem Sommer kommt, eben weil ich ja dann auch *klopf auf holz* dort fest arbeite und aufgestockt werde.

Mein Freund hat einen sehr sicheren Job in dem er schon seit seiner Ausbildung arbeitet und sich zu einem nahezu unverzichtbaren Mitarbeiter hochgearbeitet hat. In dieser Hinsicht sind wir sehr sicher. Bei mir ist es so, dass ich momentan einen unbefristeten Job habe (momentan Teilzeit) mit eine Probezeit von 6 Monaten, die im Februar dann fertig sein müsste. Passend zu unserem 3 Jährigen  Und ich habe feste Aussichten darauf, dass ich nächstes Jahr dann auf Vollzeit hochgestuft werde. Somit eigtl. perfekt Deswegen hoffe ich ja so sehr, wie oben schon erwähnt

Was mich im Allgemeinen davon abhält jetzt schon los zu legen, ist zum größten Teil eigtl. mein Freund, weil ich ja weiß, dass er erst noch mehr "Sicherheit" will. Natürlich kommt jetzt noch hinzu, dass ich den Arbeitsplatz gesichert wissen will und dass ich, wie ihr ja auch, vorher noch heiraten möchte. Da ist es auch so, dass mein Freund da sehr altmodisch ist und zuerst heiraten und dann Kinder möchte. Lustigerweise fand ich Heiraten immer absolut unnötig und hatte damals als wir noch nicht lange zsm waren mal gemeint, "wir werden ja noch sehen ob ich dich wirklich heiraten muss, damit ich Kinder mit dir haben darf" Als er mal bei einem Geburtstag was erwähnte wie "spätestetens bei unserer Hochzeit" hat es auf einmal Klick gemacht und seitdem habe ich den sehr dringenden Wunsch ihn endlich zu heiraten 

Das mit dem Ablenken ist so eine Sache.. Ich habe Phasen in denen es mir sehr gut geht mit dem Kiwu ohne diese alles in den Hintergrund drückende Sehnsucht. Dann gibt es aber auch phasen, in denen ich mir wieder Unmengen an Youtube Videos anschaue zu babys und so. Wobei ich sowieso meine festen Youtube-Mamis habe, die ich immer schaue  Meine Geschwister (habe 4 3 Schwestern und 1 Bruder) sagen auch immer alle, dass man meinen könnte ich hätte schon Kinder, weil ich so viele Dinge weiß Ablenken im Allg. tu ich mich also nicht. Ich komme einfach nur mal besser, mal weniger gut damit klar. Meinen Freund lasse ich das aber nicht spüren, weil ich ihn nicht unter Druck setzen möchte. Dadurch das er sowieso so ein Grübel-König ist, macht er sich sowieso mehr Gedanken, als für ihn gut ist 

Mit der Jobsuche drücke ich dir alle Daumen. Ich weiß ja wie schwer es ist etwas zu finden :/

@hexe
Ich finde du hast eigtl. auch schon sehr gut Pläne. Sie sind zwar wesentlich komplizierter und anstrengender als meine, aber ich denke sie sind machbar. Jetzt auch mal auf das Studieren mit Kind bezogen.

Was das zsmziehen angeht, habe ich den Eindruck, dass dein Freund noch nicht bereit dafür ist. Wenn er wirklich wollen würde, dass du bei ihm einziehst, dann würde er mit Freuden Kompromisse eingehen. Ich muss dazu sagen, dass ich als ich damals bei meinem Freund einzogen bin, kaum Möbel hatte, die ich hätte mitnehmen können. Trotzdem war er bereit dazu und seit 2 Jahren stehen im Wohnzimmer 3 riesige Bücherregale, die wirklich auf den cm genau gerade so reingepasst haben und mein Schreibtisch bei seinen/unseren Möbeln. Natürlich ist die Wohnung nicht wirklich so eingerichtet oder gestaltet, wie ich sie gerne hätte, aber da es an Geld fehlt und wir ja genau wissen, dass wir spätestens bei einer Schwangerschaft ausziehen müssten, sehe ich es auch nicht ein, großartig Energie reinzustecken. Genauso würde ich es deinem Freund sagen, dass du für dich wichtige Sachen (Pc mit Schreibtisch etc.) auf jeden Fall mitnimmst und das er das zu akzeptieren hat, oder dass ihr warten müsst oder eben doch in eine größere Wohnung ziehen müsst. Nebenbei unsere Wohnung ist auch knapp 60 qm groß und reicht dicke für 2 Personen Man muss sich eben nur einigen und Kompromisse eingehen Mal davon abgesehen, müsstet ihr ja sowieso umdenken, wenn ihr dann ja vllt doch schon früher mit dem Kinder kriegen loslegen wollt. Warum dann nicht doch gleich in eine größere Wohnung? 2 Fliegen mit einer Klappe, würde ich da sagen

@Blutung
Ja das kenne ich. Ich nehme ja seit über einem Jahr die Pille nicht mehr (wollte keine Hormone mehr nehmen und hatte außerdem sehr viele Migräne-Anfälle) und wir verhüten ja mit der symptothermalen Methode. Und auch wenn ich immer sehr ordentlich und gewissenhaft damit umgehe und meinen Freund niemals damit hintergehen wollen würde, habe ich trotzdem jeden Monat die kleine Hoffnung, dass etwas "schief" gelaufen ist und meine Tage doch nicht kommen. Kann dich also sehr gut verstehen und dass, obwohl ich meinem Freund niemals ein Kind "anhängen" wollen würde und diese wunderbare Zeit des hibbelns gemeinsam und glücklich mit ihm erleben möchte

So jetzt habe ich wirklich wieder einen ganzen Roman geschrieben 

Schönen Tag euch noch

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13. Oktober 2016 um 17:11

@ Buchesserin:
Ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die heimlich hofft es könnte vielleicht was schief gelaufen sein. Da ich die Pille nehme ist das zwar nicht so wahrscheinlich, aber die Hoffnung bleibt doch. Es mag zwar völlig unvernünftig sein jetzt schwanger zu sein oder sich das zu wünschen, aber doch bleibt da diese heimliche Hoffnung einem würde die Entscheidung, wann es so weit sein soll einfach abgenommen.
Zum Thema größere Wohnung: Mein Freund ist im Juni erst in seine jetzige Wohnung eingezogen. Da der Umzug jede Menge Geld gekostet hat, will er da nicht nach einem Jahr schon wieder ausziehen. Außerdem weiß ich auch nicht, ob wir uns eine größere Wohnung leisten könnten, weil ich ja faktisch kein Geld verdiene (stecke ja noch im Studium).
@ me: Ich habe gerade richtig argen Babyschmacht. Ich möchte am liebsten sofort mit meinem Freund zusammen ziehen und keinen weiteren Tag getrennt von ihm leben. Liegt bestimmt bloß alles an der Mens

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13. Oktober 2016 um 19:26

@Hexe
Ich hatte, selbst als ich die Pille noch genommen hatte und mein Freund noch gar nichts von meinem Kiwu wusste, trotzdem immer die Hoffnung das sie ausversehen versagt  Aber ja ich fände es auch viel einfacher wenn einem die bewusste Entscheidung abgenommen werden würde Das ist genau so ne Sache mit der hohen Wahrscheinlichkeit, dass ich Zwillinge bekommen könnte. In meiner Familie gibt es sehr viele Zwillingspaare, von daher ist die Chance relativ groß, das einer meiner Geschwister oder eben ich mal welche bekommt. Da mein Freund eigtl nur ein Kind haben möchte wie er behauptet (noch) wären Zwillinge einerseits total praktisch und cool was meine Familienplanung angeht (ich möchte auf jeden Fall höchstens 2), aber natürlich hätte ich auch furchtbare Angst davor ^^ So könnte er sich aber nicht mehr gegen die "2-Kinder-Nummer" wehren  

Das er nicht wieder umziehen möchte, ist natürlich verständlich. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass er wahrscheinlich noch nicht bereit dazu ist, was ich ehrlich gesagt ziemlich seltsam finde, da ihr ja auch schon lange zsm seid Wie gesagt, solltest du ihm seine Möglichkeiten aufzeigen. In dem Falle wäre das dann eben Kompromisse eingehen oder nicht zsm ziehen, was er bestimmt auch nicht möchte Ich würde da wirklich eisern auf deine Wünsche beharren. Schließlich hast du auch ein Recht darauf, dich in EURER Wohnung zu entfalten. Ich werde nicht sonderlich stark von meiner Periode beeinflusst abgesehen von Kopfschmerzen Von daher kann ich da, was die Hormone und die Launen angeht, nicht wirklich mitreden, aber es ist natürlich ne schöne Ausrede

Schönen Abend

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16. Oktober 2016 um 13:50

So still?
Alles gut bei euch? Hab heute leider wieder mehr Schmerzen als sonst, aber so is alles supi Muss mich unbedingt heute mal motivieren ins fitnessstudio zu gehen.. war leider schon ein paar Tage nicht mehr >_< Schönen Tag ps.: Schreibe mit dem Handy, deswegen keine Absätze

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17. Oktober 2016 um 22:57

Huhu zusammen!!
also @ Hexe: das mit der heimlichen Hoffnung auf eine ungeplante Schwangerschaft am Ende des Zyklus kann ich auch total nachvollziehen. Es ging mir auch schon manchmal so. Es war auch schon mal so, dass ich mich bei einer Woche Überfälligkeit, schon richtig angefangen habe zu freuen und auch sehr auf ein pos. Schwangerschaftstestergebnis gehofft habe. Als das dann neg. war trotzdem noch die Hoffnung, dass es falsch sein könnte u ich vll. doch schwanger bin. Und als dann meine Perioda anfing, war ich bedrückt.... Also, ich denke, dass wäre bei mir einfach momentan kein Weltuntergang schwanger zu sein, aber eben auch nicht mega super (Geld/Job). KLar, das ist ja nicht alles was zählt, aber ich brauch diese sicherheit um mich bewusst diesen Schritt zu trauen. Deshalb wäre ich auch manchmal dankbar mit würde der Schritt abgenommen . Das mit den Zwillingen ist auch witzig! Ich hoffe das das bei mir nicht passiert, ich denke das würde mich mega überfordern... .
Übrigens kann ich mich im Bezug auf die Wohnsituation Buchersserin nur anschließen. Ich denke auch, dass dein Freund, trotz gemeinsamen Gesprächen u all deiner "Maßnahmen", dann vll. doch noch nicht bereit ist zusammen zu ziehen. Dass bedeutet eben einfach Kompromisse zu machen und das "Wir" in manchen Bereichen in den Vordergrung zu stellen u das "Ich" u "Du" dahinter. Aber, wie gesgat, vll. braucht er auch nur etwas Zeit das alles zu bedenken und zu verarbeiten u bis zu dem Zeitpunkt wo du dann tatsöchlich einziehst, sieht es dann schon ganz anders aus.
@me: drei Kinder fände ich auch gut. Zwei wäre aber auch ok. hm... dann sollte ich mir schon nicht mehr sooo ewig Zeit lassen vll.

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18. Oktober 2016 um 19:09

Hallo zusammen!
Ich würde mir 3 Kinder wünschen. Für meinen Freund gilt: Je mehr Kinder desto besser! Für ihn hat das Kinder zeugen was mit Männlichkeit zu tun. Also je mehr Kinder ein Mann hat, desto männlicher ist er
Wir haben gestern noch mal über das Zusammenziehen geredet. Ich haben nun ein Stück mehr Verständnis für meinen Freund. Er hat Angst, dass es uns so ähnlich geht wie seiner Cousine. Da die beiden keine Geschwister haben, sind sie wie Geschwister aufgewachsen, stehen sich aber jetzt nicht so nah. Sie hatte schon einige Beziehungen (bestimmt ein Dutzend), erst mit Männern, dann mit Frauen. Bei ihr ging es regelmäßig auseinander als es ums Zusammenziehen ging (laut meinem Freund, ich habe nicht so viel von ihren Trennungen mitbekommen). Einmal hat sie es geschafft bei ihrer damaligen Freundin einzuziehen. Die beiden haben sich dann aber nach 6 Wochen (?) zusammenleben getrennt. Im Moment krieselt es wohl schon wieder bei ihr und ihrer aktuellen Freundin. Er vermutet, es hat wieder mit dem Zusammenziehen zu tun. Mein Freund hat einfach Angst, dass wir uns schlimm streiten und trennen könnten wegen dem Zusammenziehen bzw. wenn wir kurz zusammen leben und das nicht gut klappt. Seine Cousine ist aber auch kein gutes Beispiel für das Führen einer Beziehung. Ihre Beziehungen halten immer nur ein paar Monate. Mein Freund und ich sind schon 5 Jahre zusammen. Ich weiß nicht, ob da ein Vergleich überhaupt angebracht ist. Er hat auf jeden Fall Angst durch diese negativen Beispiele.
Aber es steht jetzt fest: Im Juni nächstes Jahr ziehe ich bei ihm ein. Er möchte keine für uns beide neue Wohnung suchen aus der Angst heraus, dass das Zusammenleben nicht klappt. Deshalb möchte er seine Wohnung behalten und erst mal nicht in eine neue, gemeinsame, extra gesuchte und renovierte Wohnung ziehen. Wenn wir ein paar Monate gut zusammen gelebt haben, können wir aber eine größere Wohnung suchen, wenn ich das möchte. Wünscht mir Glück, dass alles gut wird!
 

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22. Oktober 2016 um 22:57
In Antwort auf hexe946

Hallo zusammen!
Ich würde mir 3 Kinder wünschen. Für meinen Freund gilt: Je mehr Kinder desto besser! Für ihn hat das Kinder zeugen was mit Männlichkeit zu tun. Also je mehr Kinder ein Mann hat, desto männlicher ist er
Wir haben gestern noch mal über das Zusammenziehen geredet. Ich haben nun ein Stück mehr Verständnis für meinen Freund. Er hat Angst, dass es uns so ähnlich geht wie seiner Cousine. Da die beiden keine Geschwister haben, sind sie wie Geschwister aufgewachsen, stehen sich aber jetzt nicht so nah. Sie hatte schon einige Beziehungen (bestimmt ein Dutzend), erst mit Männern, dann mit Frauen. Bei ihr ging es regelmäßig auseinander als es ums Zusammenziehen ging (laut meinem Freund, ich habe nicht so viel von ihren Trennungen mitbekommen). Einmal hat sie es geschafft bei ihrer damaligen Freundin einzuziehen. Die beiden haben sich dann aber nach 6 Wochen (?) zusammenleben getrennt. Im Moment krieselt es wohl schon wieder bei ihr und ihrer aktuellen Freundin. Er vermutet, es hat wieder mit dem Zusammenziehen zu tun. Mein Freund hat einfach Angst, dass wir uns schlimm streiten und trennen könnten wegen dem Zusammenziehen bzw. wenn wir kurz zusammen leben und das nicht gut klappt. Seine Cousine ist aber auch kein gutes Beispiel für das Führen einer Beziehung. Ihre Beziehungen halten immer nur ein paar Monate. Mein Freund und ich sind schon 5 Jahre zusammen. Ich weiß nicht, ob da ein Vergleich überhaupt angebracht ist. Er hat auf jeden Fall Angst durch diese negativen Beispiele.
Aber es steht jetzt fest: Im Juni nächstes Jahr ziehe ich bei ihm ein. Er möchte keine für uns beide neue Wohnung suchen aus der Angst heraus, dass das Zusammenleben nicht klappt. Deshalb möchte er seine Wohnung behalten und erst mal nicht in eine neue, gemeinsame, extra gesuchte und renovierte Wohnung ziehen. Wenn wir ein paar Monate gut zusammen gelebt haben, können wir aber eine größere Wohnung suchen, wenn ich das möchte. Wünscht mir Glück, dass alles gut wird!
 

wow! Da scheint ihr ja ein richtig gutes Gespräch gehabt zu haben - toll! Sowas finde ich wichtig zu besprechen. Ich denke, dass häufig hinter Ängsten irgendwelche schlechten u verletztenden Erfahrungen mit oder bei anderen dahinterstecken... Auch schön, dass dein Freund das so ehrlich kommunitziert hat an diesem Punkt. Die Tatsache an sich, dass ihr da ehrlich damit umgeht und miteinander redet, egal was auch noch kommt, verkleinert meiner Meinung nach das Risiko, eines überstürzten Beziehungsabbruchs (wie bei seiner Cousine). Ihr seit ja nun auch schon einige Zeit glücklich zusammen - auch ein Punkt der sehr für eure Beziehung zueinander spricht. Habt ihr bzgl. der Wohnungsgestaltung im Zuge eures letzten Gesprächs auch einen guten Kompromiss gefunden? Ich wünsche es euch in jedem Fall Schön, dass ihr da jetzt auch einen festen "Zusammenzieh-Plan" habt mit Datum, sowas Konkretes hilft oft auch um weitere gemeinsame Schritte umzusetzten
Viel Glück bei all dem in jedem Fall

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25. Oktober 2016 um 20:14

Irgendwie scheint dieses ganze Forum hier kaputt zu sein. Was Billey schreibt, landet nicht auf der Internetseite sondern ist nur in der App einzusehen. Vermutlich weil sie über die App schreibt...? Ich wollte dann auch was über die App schreiben, wurde aber nicht veröffentlich als ich es abgeschickt habe. Ist jetzt also weg  
Ich bin im Moment ziemlich gestresst vom Studium! Ich freue mich aber schon total darauf mit meinem Freund zusammen zu ziehen. Ich habe letzte Woche 4 mal bei ihm übernachtet. Das war richtig schön! Jetzt vermisse ich ihn ganz schön, wenn ich abends alleine im Bett liege!
Wie geht es euch so?

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26. Oktober 2016 um 12:20
In Antwort auf hexe946

Irgendwie scheint dieses ganze Forum hier kaputt zu sein. Was Billey schreibt, landet nicht auf der Internetseite sondern ist nur in der App einzusehen. Vermutlich weil sie über die App schreibt...? Ich wollte dann auch was über die App schreiben, wurde aber nicht veröffentlich als ich es abgeschickt habe. Ist jetzt also weg  
Ich bin im Moment ziemlich gestresst vom Studium! Ich freue mich aber schon total darauf mit meinem Freund zusammen zu ziehen. Ich habe letzte Woche 4 mal bei ihm übernachtet. Das war richtig schön! Jetzt vermisse ich ihn ganz schön, wenn ich abends alleine im Bett liege!
Wie geht es euch so?

das mit dem Forum ist echt mist! Ich hab auch per Mail die Nachhricht erhalten dass Billy geschrieben hat, es aber hier nicht einsehen können (habe die App nicht). Echt schade u Ärgerlich! Bislang zweifle ich die "Verbesserung" des Forums durch die Umstellung an.
Das Gefühl kenne ich, mit deinem Freund u dem längere Zeit zusammen übernachten. Voll schön! Ich finde es auch toll jetzt mit meinem zusammen zu wohnen und kann es mir anders kaum vorstellen Genießt es!
Bei mir ist grad mit Vorstellungsgesprächen etc. einiges los... also viel zu organisieren und zu präsentieren usw... Aber das heißt auch, dass sich was tut und das ist gut! Ich hoffe also auf eine baldige gute Stelle. Allerdings denke ich, dass die Stellen alle von mir "verlangen", dass der KiWu noch aufgeschoben wird auf 1 - 1 1/2 J. Also nicht das sie das so sagen oder verlangen würden, aber bislang waren es immer auf 1 J befristete  STellen in Elternzeitvertretung mit Aussicht auf Übernahme u Stellenneuschaffung nach diesem ersten Jahr. Das heißt für mich aber auch, das eben in diesem ersten Jahr nicht ans Kinderkriegen zu denken ist... Echt schwirig in der heutigen Zeit finde ich! Einerseits würde ich mich freuen, weil grad die eine Stelle die ich in Aussicht habe echt vielversprechend klingt, andereseits gehen dann eben wieder 1-2 J ins Land und ich werde eben auch nicht jünger...
Andererseits, vll muss ich jetzt erstamla abwarten was sich tatsächlich konkret ergibt und dann schauen wie es dort so ist u was sich in dem Jahr tut, bevor ich Luftschlösser und Horrorszenarien entwerfe

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26. Oktober 2016 um 22:14

Hallihallo,

ich klink' mich auch mal mit ein. Kenne Salina schon aus einem anderen Thread und es scheint sinniger, hierher zu wechseln.

@ Salina: Das mit den Fristen nicht zu ernst nehmen! Meine Mutter ist damals mit mir schwanger noch bei Vorstellungsgesprächen gewesen. Das ist vielleicht ein bisschen hoch gepokert, aber falls nach einem Jahr die Frage nach Verlängerung kommt und du dann grad bei 10 Wochen oder sowas bist, behältst du's halt solange einfach für dich. Oder?
Ich kann verstehen, dass Chefs nicht begeistert sind wenn man kurz nach so vertraglichen Knackpunkten schwanger wird, aber auch Chefs sind nur Menschen. Manche mehr, manche weniger. Die wenigsten sind aber dumm und wenn sie mitkriegen, dass man mit seinem Partner wohnt und zwischen 25 und 35 ist, dann können die sich doch auch an einer Hand abzählen, was da mittelfristig passiert. Und eben auch, dass ein Arbeitsverhältnis deutlich länger dauert als eine Schwangerschaft oder Elternzeit. Das checken zumindest die Chefs, für die man längerfristig gerne arbeiten möchte.

@ all: Kurzvorstellung meinerseits: 31, semifrischgebackene Uniabgängerin mit ein bisschen Selbstfindungsprogramm im letzten halben Jahr. Ich habe im Studium eine Fernbeziehung über 800 km begonnen. Dank Praktischem Jahr haben wir aber immer wieder etwas zusammen gewohnt. Jetzt waren wir nach meinem Abschluss 8 Wochen auf Radtour in Südeuropa und wohnen seitdem bei ihm. Sind jetzt bald 2 gemeinsame Jahre.
Ich ziehe jetzt zurück in meine Unistadt und Ende Januar kommt er nach. Genauso wie Katze und Pony. So komplett mit Sack und Pack. Klingt toll in meinen Ohren.
Kinder sind definitiv geplant, aber ziemlich sicher noch nicht so ganz schnell. Ich würde zwar gerne schon loslegen, aber jetzt ist erstmal ein bisschen Geld verdienen / Karrieregrundlage legen dran.
Ich lese trotzdem gerne jetzt schon mit und freue mich über eure Geschichten und Gedanken.  

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30. Oktober 2016 um 0:04
In Antwort auf soncherie

Hallihallo,

ich klink' mich auch mal mit ein. Kenne Salina schon aus einem anderen Thread und es scheint sinniger, hierher zu wechseln.

@ Salina: Das mit den Fristen nicht zu ernst nehmen! Meine Mutter ist damals mit mir schwanger noch bei Vorstellungsgesprächen gewesen. Das ist vielleicht ein bisschen hoch gepokert, aber falls nach einem Jahr die Frage nach Verlängerung kommt und du dann grad bei 10 Wochen oder sowas bist, behältst du's halt solange einfach für dich. Oder?
Ich kann verstehen, dass Chefs nicht begeistert sind wenn man kurz nach so vertraglichen Knackpunkten schwanger wird, aber auch Chefs sind nur Menschen. Manche mehr, manche weniger. Die wenigsten sind aber dumm und wenn sie mitkriegen, dass man mit seinem Partner wohnt und zwischen 25 und 35 ist, dann können die sich doch auch an einer Hand abzählen, was da mittelfristig passiert. Und eben auch, dass ein Arbeitsverhältnis deutlich länger dauert als eine Schwangerschaft oder Elternzeit. Das checken zumindest die Chefs, für die man längerfristig gerne arbeiten möchte.

@ all: Kurzvorstellung meinerseits: 31, semifrischgebackene Uniabgängerin mit ein bisschen Selbstfindungsprogramm im letzten halben Jahr. Ich habe im Studium eine Fernbeziehung über 800 km begonnen. Dank Praktischem Jahr haben wir aber immer wieder etwas zusammen gewohnt. Jetzt waren wir nach meinem Abschluss 8 Wochen auf Radtour in Südeuropa und wohnen seitdem bei ihm. Sind jetzt bald 2 gemeinsame Jahre.
Ich ziehe jetzt zurück in meine Unistadt und Ende Januar kommt er nach. Genauso wie Katze und Pony. So komplett mit Sack und Pack. Klingt toll in meinen Ohren.
Kinder sind definitiv geplant, aber ziemlich sicher noch nicht so ganz schnell. Ich würde zwar gerne schon loslegen, aber jetzt ist erstmal ein bisschen Geld verdienen / Karrieregrundlage legen dran.
Ich lese trotzdem gerne jetzt schon mit und freue mich über eure Geschichten und Gedanken.  

@soncherie: welcome soncherie! Jetzt auch hier im Thread
das mit der Geschichte bei deiner Mutter ist bewundernswert für mich... Ich weiß nicht ob ich das könnte. Klar muss ich nix sagen, aber ich bin ein sehr ehrlicher Mensch und kann Wichtiges und Grundlegend alles Veränderndes nicht wirklich gut u lange geheim halten... Ich denke nicht, dass ich es so planen würde. Aber klar, wenn es passiert ist natürlich klar, dass ich das hinkriegen würde und wöllte. Aber wie gesagt, bewusst planen und "so hoch pockern" würde ich nicht - da bin ich nicht der Typ dazu. Aber es ist gut manchmal solche Geschichten zu hören, es relativiert die eigen Maßstöbe etwas... Wie ist es bei deinem Mutter dann gewesen? Hat sie den Job bekommen u behalten?
@all: kann es sein, dass schon wieder Beiträge fehlen??

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30. Oktober 2016 um 0:11

ja, das ist schon bissl verrückt, dass man sich schon fast dafür schämt schwanger sein zu wollen und Muttergefühle zu haben (oder zumindest sich mit dem Thema, Aufgaben und Identität als Mutter auseinandersetzt). Es passt eben echt nicht in unsere Leistungsgesellschaft und ich merke auch immer wieder innere dbzgl. Kämpfe. Und eigentlich ist es doch echt verrückt, schließlich ist es ein natürliches und sehr menschliches Thema und etwas worauf man Stolz sein sollte und offen damit umgehen - aber eher umgekehrtes ist der Fall. Außer mit nahen Freunden oä. spricht man nicht darüber (oder natürlich anonym hier im Forum ).
Aber 2017 ist ja schon bald!! Hast du schon konkretere Pläne wann es "losgehen" soll bei euch? Was sagt dein Freund zu den Babyplänen 2017?

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