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Aufgelöst

7. Juni 2015 um 22:59 Letzte Antwort: 8. Juni 2015 um 5:27

Abend liebe Mamis,
Ich weiß nicht wie ich anfangen soll, geschweige denn irgendwie drüber reden - aber ich weiß von früher dass daa eigentlich das beste Mittel gegen sorgen sind die auf dem Herzen liegen.

Ich war ne Zeit jetzt sehr unaktiv.

Ich habe ab und an Unterleibschmerzen gehabt, habe auf die Periode gewartet, die ich seit der Geburt meines Sohnes vor etwa einem Jahr noch nicht hatte. Letzte Woche dann dachte ich es wäre so weit. Jedoch hatte ich solche schmerzen, ich habe so geheult,wirklich so schreckliche schmerzen hatte ich nicht mal bei der Geburt oder geschweige bei meiner Migräne.
Ich habe ebenfalls sehr stark geblutet, mein Mann meinte das sei nicht normal und bestand darauf mit mir ins Krankenhaus zu fahren - für mich war das sinnlos, ich hab öfter gelesen dass die erste Regel nach der Geburt sehr weh tut. Also dachte ich das es normal wäre. Letztendlich hat mich dann mein immer mehr zusammen sagender Kreislauf davon überzeugt zu fahren.
Im Krankenhaus dann der große Schock.
Ich hatte eine Fehlgeburt.
Ich kann es immernoch nicht glauben, selbst das zu schreiben fühlt sich komisch an.
Unser Sohn war damals zwar ungeplant aber 100% erwünscht.
Und jetzt? Ich hatte in mir noch so ein wunderschönes Wesen ohne es zu wissen.
Es macht irgendwie kaputt zu wissen daa daraus noch ein kleiner Schatz geworden wäre, auch wenn es vilt knapp gewesen wäre. Ich hatte das Kind geliebt.
Ich mache mir Vorwürfe, verspüre dennoch Erleichterung was ich bizarr finde.
Ich glaube ich hätte mehr gelitten wenn ich zu dem kleinem Wesen schon eine Beziehung aufgebaut hätte.
Ich fühle mich schuldig das ich nichts gemerkt habe.
Im Nachhinein wäre es mir klar geworden.
Brüste spannen - dachte es kommt vom abstillen.
Leichte ubelkeit am Morgen - keine Zeit und Stress gehabt um Abendbrot zu essen.
Kopfschmerzen - dachte es wäre wegen dem Wetter Wechsel.

Ich bin Aufgelöst.

Ich will das Kind zurück!!

Ich möchte es kennengelernen.. Weil ich genau weiß was für ein Wunder es ist sein Kind zum erstenmal lachen zu sehen. Zu sehen wie es anfängt zu krabbeln..

Ich vermisse dich so sehr und es tut mir so leid das ich so wenig Gedanken an dich gesendet habe.
Das ich nicht früher wusste das du da bist um mit dir zu reden.
Meine Neugierde ist so stark wissen zu wollen wie du aussehen würdest.
Es tut so weh. Einfach umso mehr das ich weiß dass du so bezaubernd geworden wärst wie dein Bruder.
Ich hätte eben meine Arbeit verschoben aber das wäre überhaupt nicht schlimm.
Wir müssten zwar etwas mehr sparen aber kein Geld der Welt wäre wichtiger als du.
Ich rede mir die Vorteile ein,die Freuden - und im Unterbewusstsein wünsche ich mir dass dich das irgendwie zurück zu uns bringt.
Ich liebe dich Magdalena.
Ich vermisse dich.
Und es tut mir so leid das du nicht bei uns geblieben bist.
Egal wo du jetzt auch bist,ich werde jeden Tag an dich denken.
Dein großer Bruder wäre bestimmt über beide Ohren in dich verliebt.


Ich danke euch das ich einen Platz habe wo ich so etwas schreiben konnte.
Mein Psychologe meint es würde helfen Abschied zu nehmen.
Ich muss mich zwar immernoch mit dem Gedanken befassen das ich nicht mehr Schwanger bin, sehe es aber auch als Zeichen, was mir nochmal vor Augen gebracht hat das Familie das wichtigste für mich ist und es auch immer so bleiben wird.
Umsomehr Angst habe ich jedoch jetzt schon an das hibbeln in 2-3 Jahren zu denken für das jetzt 3 te Kind.

Ich hatte nicht gedacht das mich sowas jemals treffen würde.
Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen.
Nur ich und mein Mann wissen momentan davon. Ich überlege ob es auch so bleiben soll.
Aber ich bin mir nicht sicher ob ich dann ein schlechtes gewissen hätte von dir nichts erzählt zu haben.

Gute Nacht und danke einen Ort zu haben um seine sorgen oder Angst zu teilen.

Lieben Gruß sugar mit Sonnenschein (11 1/2Mo.) und Prinzessin im Herzen 01.07.15*

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7. Juni 2015 um 23:21

...
Das tut mir endlos leid für dich.. was du durch machst wünscht man niemanden und auch wenn keine Worte wirklich helfen, kopf hoch süße und halt dich an deiner Familie fest. Ich wünsche dir ganz ganz ganz viel Kraft.. fühl dich gedrückt.
Darf ich fragen in welcher Woche du warst?

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7. Juni 2015 um 23:52
In Antwort auf miriii2502

...
Das tut mir endlos leid für dich.. was du durch machst wünscht man niemanden und auch wenn keine Worte wirklich helfen, kopf hoch süße und halt dich an deiner Familie fest. Ich wünsche dir ganz ganz ganz viel Kraft.. fühl dich gedrückt.
Darf ich fragen in welcher Woche du warst?

Ähmm
Wenn der 1.7.15 der et gewesen wäre. Dann bestimmt schon sehr weit oder.. Wie traurig

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8. Juni 2015 um 0:03
In Antwort auf ria_12556141

Ähmm
Wenn der 1.7.15 der et gewesen wäre. Dann bestimmt schon sehr weit oder.. Wie traurig

Sorry
Hab das falsch zugeordnet gehabt..

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8. Juni 2015 um 4:54
In Antwort auf miriii2502

...
Das tut mir endlos leid für dich.. was du durch machst wünscht man niemanden und auch wenn keine Worte wirklich helfen, kopf hoch süße und halt dich an deiner Familie fest. Ich wünsche dir ganz ganz ganz viel Kraft.. fühl dich gedrückt.
Darf ich fragen in welcher Woche du warst?

Tut mir leid
Ich hätte es besser äußern sollen.
Am 1.7 war ich im Krankenhaus.
Arzt meinte ich sei etwa in der 14ten Woche gewesen zu sein.

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8. Juni 2015 um 5:27

Ohje
Ixh meine natürlich 1.6!
Ich weiß nicht wieso ich Juni immer für den 7ten Monat im Jahr halte.

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