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Auch Väter müssen leiden

28. Mai 2010 um 20:28

Seit Wochen kämpfe ich um das Leben meines ungeborenen Kindes. Am Montag, den 31.10.2010 wird dieser Kampf voraussichtlich vergebens zuende sein.
Für alle, die in ähnlicher Lage Trost suchen, habe ich nur noch die folgenden Zeilen geschrieben, die meine Gefühle zum Ausdruck bringen:

(k)ein Vater

dein Herz ganz zart zu schlagen beginnt
zwei Augen, klein, geschlossen sind
die Händchen noch nicht greifen wollen
in ein paar Wochen wirst du dich rollen

ich denk an dich an jedem Tag
doch niemand hört, wenn ich dir sag:
ich träum von dir bald jede Nacht
im Traum hast du so oft gelacht

du schaust mich an, mit großen Augen
als wolltest du es gar nicht glauben
wie schön die Welt ist um dich her
dann wach ich auf und weine sehr

ich wollt dir alle Liebe geben
beschützen dich mein ganzes Leben
wirst nie in meinen Armen liegen
deine Mutter hat dich abgetrieben

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28. Mai 2010 um 20:35

Was soll das mit Fake ??
Ich versteh nicht, was Du mir sagen willst mit dieser Überschrift.

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28. Mai 2010 um 20:58

Fduenn
Hallo Fduenn,
danke, dass Du für Dein Ungeborenes kämpfst. Es ist logisch, dass Du jetzt das GEfühl hast, die Zeit kämpft gegen Dich. Wenn Du magst kannst Du Dir Rückendeckung bei ausweg-pforzheim.de holen, die sind auch jetzt am Wochenende immer für Dich erreichbar. Bleibe mit Deiner Not nicht alleine, den allein geht man ein. Die sind echt fit und können Dir bestimmt manchen guten Rat im Umgang mit der Mutter geben, die Dir noch hilfreich sein können in den letzten 3 Tagen. Denn aus Deinem Gedicht kommt so klar heraus, dass bei Dir das Kind geliebt wäre. Hast Du der Mutter schon angeboten, dass Du es aufziehen würdest? Konntest Du herausspüren, was die Ursache ist, dass sie das Kind abtreiben möchte?
LG itemba

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28. Mai 2010 um 21:05

31.05., also Montag
Entschuldigung, ich habe mich vertippt.

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28. Mai 2010 um 21:17
In Antwort auf itemba

Fduenn
Hallo Fduenn,
danke, dass Du für Dein Ungeborenes kämpfst. Es ist logisch, dass Du jetzt das GEfühl hast, die Zeit kämpft gegen Dich. Wenn Du magst kannst Du Dir Rückendeckung bei ausweg-pforzheim.de holen, die sind auch jetzt am Wochenende immer für Dich erreichbar. Bleibe mit Deiner Not nicht alleine, den allein geht man ein. Die sind echt fit und können Dir bestimmt manchen guten Rat im Umgang mit der Mutter geben, die Dir noch hilfreich sein können in den letzten 3 Tagen. Denn aus Deinem Gedicht kommt so klar heraus, dass bei Dir das Kind geliebt wäre. Hast Du der Mutter schon angeboten, dass Du es aufziehen würdest? Konntest Du herausspüren, was die Ursache ist, dass sie das Kind abtreiben möchte?
LG itemba

Ich weiß nicht, was mit ihr los ist.
Sie ist jetzt in der 11. Woche. Daß sie schwanger ist, weiß ich seit 6 Wochen, allerdings dachte ich, es wäre erst die 7. Woche. Ich weiß nicht genau, was los ist. Sie hat sich von mir getrennt, als sie 5 Wochen schwanger war und meinte, sie könne nicht ihr ganzes Leben mit mir verbringen. Wir waren seit anderthalb Jahren zusammen. Sie redet mit mir absolut nicht über Ihre Schwangerschaft. Sie sagte immer, sie müsse sich erst selbst ein Bild machen. Was ich verstehen kann, ist, daß sie sich Sorgen macht, weil sie Diabetikerin (Insulinpumpe) ist. Ich habe große Sorge, daß sie die Abtreibung seelisch gar nicht verkraftet, weil, sie sagt: Sie spricht abends mit dem Kind. Sie sagt, als sie die Ultraschall-Bilder sah, war das das Schlimmste in Ihrem Leben. Als ich sie besuchte, konnte sie mir nicht in die Augen schauen. Sie sagt, wenn sie sieht, wie ich leide, bricht es ihr das Herz und sie wisse, daß ich ein guter Vater wäre. Sie sagt, sie denkt täglich an das Kleine.
Ich habe den Eindruck, dass sie hin und her gerissen ist. Sie ist äüßerst leicht reizbar. Gestern abend rief Sie mich an und wollte zu mir kommen, ich war aber in meinem Ferienhaus. Heute wollten wir uns treffen, am Morgen bekam sie allen Unglücks auch noch eine Kündigung von ihrem Arbeitgeber. Ich sagte ihr, daß diese hinfällig sei, weil sie ja schwanger ist. Antwort, sie treibt ab, weil sie will in der Firma nicht bleiben, mehr Geld verdienen und könne deshalb das Kind nciht behalten. Ich selbst bin beruflich viel unterwegs, da selbstständig und kann allein schlecht für das Kind sorgen.
Bei der heutigen Wirtschaftslage ist es eh schon ungewiß, ob sie einen job bekommt, aber ich verstehe das nicht. Wirtschaftlich ginge es uns gut, ich weiß nicht mehr, was ich dazu noch schreiben soll, bin einfach nur noch traurig.

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28. Mai 2010 um 21:59

Im Moment unmöglich
sie lehnt jeden Kontakt ab und ist übers Wochenende zu Ihren Eltern gefahren. Am Montag, wenn sie zurück kommt, hat sie den Termin.
Sie würde nie mit mir zusammen zu einem Psycholgen gehen.

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29. Mai 2010 um 1:57

Hallo scandia
Es tröstet ein wenig, daß du Anteil nimmst, aber es ist jetzt Wochenende, meine Freundin ist bei ihrer Mutter, die selber ein Kind abgetrieben hat und ihr zu redet. Sie am Montag ins Krankenhaus bringt und wieder abholt. ich krieg sie da nicht mehr raus. Trotzdem vielen Dank, ich fühl mich nicht mehr so allein. Ich habe versucht, bei Freunden Rat zu suchen, aber die meisten haben mich gar nicht verstanden.

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30. Mai 2010 um 18:29

Falls es überhaupt noch jemanden interessiert
Ich habe Sie eben mit Ihren Eltern gesehen. Wir haben das Ganze nochmal kurz besprochen. Die ziehen das Morgen knallhart durch.

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31. Mai 2010 um 2:48

@fdünn
habe dir eine pn geschickt
viele liebe grüße

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31. Mai 2010 um 8:30

Hallo
mir tut das unendlich leid , es stimmt was du sagst Väter leiden bei Abtreibungen, Väter leiden bei Scheidungen wenn Mütter die Kinder als druckmittel einsetzen, Väter leiden wenn sie vor gericht ihr besuchsrecht einklagen, und sie leiden weil bis das urteil rechtskräftig ist ihr eigen Fleisch und Blut ihnen fremd geworden ist.

das sage ich als Frau weil mir sehr wohl bewusst ist, dass Vätern ein zu geringer Stellenwert zugemessen wird, Kinder haben ein Recht auf beide Elternteile , ich wünsche dir wirklich dass du eine Frau triffst mit der du die Freuden und leiden des Elterndaseins gemeinsam genießen und tragen könnt.

Diesmal war das nicht der fall, trotzallem halte ich es für richtig dassdie Frau hier die Entscheidung trifft, es ist ihr Körper udn sie hätte das Kind auch großgezogen. versuch ihr das zu verzeihen und sie zu verstehen, dann lebst du auch mit leichterem herzen.

ich denke heute besonders an dich aber auch an alle anderen Väter die gerne gute Väter sein wollen und es nicht durften, aus welchen Gründen auch immer

glg

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31. Mai 2010 um 10:37

Kann das sein
das sie das Kind eigentlich will und Ihre Mutter sie dazu "moralisch" zwingt? Ich meine, wer redet mit dem Kind wenn er weis er treibt es ab? Ich denke sie braucht einfach nur jemand/dich der ALLES daran setzt sie zu überreden es nicht zu tun. Ich denke sie ist jetzt schon beim Arzt, aber wenn du das liest dann laufe hin und halte Sie auf! Ich meine, welche Mutter bestärkt ein Kind in der Entscheidung ein Kind abzutreiben???? Bekloppt. Klar stehe ich hinter meiner Tochter, aber ich werde immer für sie da sein wenn sie abtreiben sollte, aber ich werde es auch nicht unversucht lassen sie dazu zu bringen das Kind zu bekommen. Kann man doch nicht einfach so im Raum stehen lassen

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31. Mai 2010 um 11:08
In Antwort auf bryony_12677442

Kann das sein
das sie das Kind eigentlich will und Ihre Mutter sie dazu "moralisch" zwingt? Ich meine, wer redet mit dem Kind wenn er weis er treibt es ab? Ich denke sie braucht einfach nur jemand/dich der ALLES daran setzt sie zu überreden es nicht zu tun. Ich denke sie ist jetzt schon beim Arzt, aber wenn du das liest dann laufe hin und halte Sie auf! Ich meine, welche Mutter bestärkt ein Kind in der Entscheidung ein Kind abzutreiben???? Bekloppt. Klar stehe ich hinter meiner Tochter, aber ich werde immer für sie da sein wenn sie abtreiben sollte, aber ich werde es auch nicht unversucht lassen sie dazu zu bringen das Kind zu bekommen. Kann man doch nicht einfach so im Raum stehen lassen

Sie ist seit 7 Uhr im Krankenhaus
ich denke, es ist zu spät und hoffe nur noch, daß es ihr gut geht und sie die Sache nicht bereut und daran zerbricht. Zusätzlich zu Ihrer Zuckererkrankung, die sie auch oft traurig macht, hat sie am Freitag, wo wir eigentlich noch mal miteinander reden wollten, Ihre Kündigung erhalten. Sie lehnt aber auch jede Fortsetzung unserer Bezeihung ab, hat sie gestern zumindest am Telefon zu einem meiner Freunde gesagt, allerding war da ihre Mutter auch zugegen. Alle Umstände zusammen genommen, lassen mich wirklich schlimmes für ihren seelischen Zustand befürchten. Ich habe ihr eine sms geschrieben, daß sie immer anrufen kann, wenn sie in den Arm genommen werden möchte. Es ist jetzt nach elf, wenn sie nicht selbst vom Stuhl gesprungen ist, denke ich ist es vorbei.

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31. Mai 2010 um 14:31

Bleib stark!!!!
ach mensch ich kann dich verstehn habe auch leider letztes jahr mein kind abgetrieben nur weil der vater es nicht 100 wollte, dachte ich darf ihn das auch nicht antun, dafür hab ich mir ein leben lang ein schmerz angetan Hätte ich es bloß nicht getan....
dich trifft keine schuld kannst leider auch da nix ändern bleib stark, gedenk an das baby ab und an und irgendwann hast du bestimmt auch wieder jemanden der dir gerne kinder schenkt warte ab wirst sehn......

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31. Mai 2010 um 16:00

Um 14:14 Uhr hat sie ihr Handy wieder eingeschaltet
Wir haben kurz getextet und auch einige Sätze geredet.
Es ist geschehen, das Kleine lebt nicht mehr.
Ich für meinen Teil bin der Meinung, mit allen Mitteln, die ich sah, um uns drei gekämpft zu haben. Bis gestern Nacht.
Ich habe jetzt für das Kleine eine Kerze gekauft, so daß ich noch ein wenig trauern kann.
Was meine Beziehung zur "angehenden" Mutter betrifft, glaube ich nicht, daß ich sie jetzt noch fortsetzen kann.
Wenn man eine so schwere Krankheit, wie Diabetis 1 hat, muss man damit rechnen, später im Alter von seinem Partner gepflegt werden zu müssen, zu einer Zeit, wo die Eltern vielleicht selbst nicht mehr sind.
Glaubt mir, ich hätte meine Feundin mit ihrer Krankheit gepflegt, ich hätte sie auf meinem Rücken den Mount Blanc hochgeschleppt, wenn sie da rauf gewollt hätte.
Aber wie soll ein Mann später die Kraft haben, seine pflegebedüftige Frau nicht zu verlassen (was sehr oft vor kommt), wenn diese in jungen Jahren, solange es ihr gut geht, nicht ihrerseits alles tut, um Ihren Mann zu unterstützen?
Zum Glück sind wir nicht verheiratet. aber in den anderhalb Jahren, die wir zusammen sind, wurde ich belogen, einmal betrogen, verlassen und nun wurde mein Kind abgetrieben.

Ich denke, das sind genug Gründe.

Das Gute für mich als Mann in dieser Situation ist der Umstand, daß ich jetzt mit jedermann reden kann, ohne mich rechtfertigen zu müssen. Ich bekomme Zuspruch und hab kein schlechtes Gewissen.
Falls meine (Ex)Freundin über die Sache reden mit jemand reden möchte, muss sie sicher oft erklären, warum sie diesen Schritt getan hat.
Ich denke, sie hat es da weitaus schwerer als ich.
Ich hoffe, daß sie die Geschichte nicht in einigen Tagen bereut und an der ganzen Sache kapputt geht. Aber viel mehr, als sie tröstend in den Arm zu nehmen, kann ich nicht mehr tun.
Ich werde mein Leben neu ordnen und versuchen andere Wege einzuschlagen.
Ich bedanke mich für Euern Beistand, ob hier oder in PN.
Macht es gut.

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1. Juni 2010 um 0:59

Oh mann...
.... ich bin geschockt.... habe heute zum ersten mal so richtig mitgelesen was eigentlich los ist....

das tut mir so unendlich leid für dich...doch dieser kampf war nicht umsonst.... du hast gesehen was dir wichtig ist... und wie wichtíg es deiner partnerin war das zu verstehen...

ich wünsche dir alles glück der welt, mit der richtigen frau an deiner seite...

ela mit sternenkind *19.03.2010

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1. Juni 2010 um 10:38
In Antwort auf marley_12165357

Um 14:14 Uhr hat sie ihr Handy wieder eingeschaltet
Wir haben kurz getextet und auch einige Sätze geredet.
Es ist geschehen, das Kleine lebt nicht mehr.
Ich für meinen Teil bin der Meinung, mit allen Mitteln, die ich sah, um uns drei gekämpft zu haben. Bis gestern Nacht.
Ich habe jetzt für das Kleine eine Kerze gekauft, so daß ich noch ein wenig trauern kann.
Was meine Beziehung zur "angehenden" Mutter betrifft, glaube ich nicht, daß ich sie jetzt noch fortsetzen kann.
Wenn man eine so schwere Krankheit, wie Diabetis 1 hat, muss man damit rechnen, später im Alter von seinem Partner gepflegt werden zu müssen, zu einer Zeit, wo die Eltern vielleicht selbst nicht mehr sind.
Glaubt mir, ich hätte meine Feundin mit ihrer Krankheit gepflegt, ich hätte sie auf meinem Rücken den Mount Blanc hochgeschleppt, wenn sie da rauf gewollt hätte.
Aber wie soll ein Mann später die Kraft haben, seine pflegebedüftige Frau nicht zu verlassen (was sehr oft vor kommt), wenn diese in jungen Jahren, solange es ihr gut geht, nicht ihrerseits alles tut, um Ihren Mann zu unterstützen?
Zum Glück sind wir nicht verheiratet. aber in den anderhalb Jahren, die wir zusammen sind, wurde ich belogen, einmal betrogen, verlassen und nun wurde mein Kind abgetrieben.

Ich denke, das sind genug Gründe.

Das Gute für mich als Mann in dieser Situation ist der Umstand, daß ich jetzt mit jedermann reden kann, ohne mich rechtfertigen zu müssen. Ich bekomme Zuspruch und hab kein schlechtes Gewissen.
Falls meine (Ex)Freundin über die Sache reden mit jemand reden möchte, muss sie sicher oft erklären, warum sie diesen Schritt getan hat.
Ich denke, sie hat es da weitaus schwerer als ich.
Ich hoffe, daß sie die Geschichte nicht in einigen Tagen bereut und an der ganzen Sache kapputt geht. Aber viel mehr, als sie tröstend in den Arm zu nehmen, kann ich nicht mehr tun.
Ich werde mein Leben neu ordnen und versuchen andere Wege einzuschlagen.
Ich bedanke mich für Euern Beistand, ob hier oder in PN.
Macht es gut.

Das tut mir leid für dich
Ich hoffe das du eine Frau findest die zu dir steht und auch dich den Mount Blac hochtragen würde Kopf hoch, es war nicht dein Weg.....Und es wird immer besser

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4. Juni 2010 um 13:57

Ihr glaubt gar nicht, was eben passiert ist.
Ich hatte meine Freundin gefragt, ob sie ein Bild von dem Kleinen hat. Sie sagte, nein.
Heute finde ich einen Brief im Briefkasten, in dem ein US-Bild ist, ich bin total verwirrt.
Sie schreibt, daß sie 2 Stunden im Krankenhaus auf die OP warten musste und nur geheult hat und sich gewünscht hätte, ich wäre da gewesen. Das kann doch alles nicht wahr sein!!
Nach dem Aufwachen hatte sie nur geschrieen und geweint.
Was soll ich jetzt machen ??


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4. Juni 2010 um 15:22

Hallo Scandia
Danke für Deine Worte. Sie schreibt aber auch, daß sie in Ruhe gelassen sein möchte und daß sie meint, daß keine Zukunft möglich wäre. Es ist alles, wie ich befürchtet habe. So langsam wacht sie auf und bemerkt, was eigentlich geschehen ist.
Das ist alles so was von tragisch.

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4. Juni 2010 um 21:39


ich finds schrecklich was ihr hier ausdisskutiert!

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4. Juni 2010 um 21:41
In Antwort auf mokosh_12570413


ich finds schrecklich was ihr hier ausdisskutiert!


inwiefern?

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5. Juni 2010 um 10:23
In Antwort auf mokosh_12570413


ich finds schrecklich was ihr hier ausdisskutiert!

Bitte??
Ich kann dir nicht ganz folgen, wer diskutiert hier was aus?! Also ich konnte nicht feststellen das in diesem Threat hier diskutiert wurde, vielmehr waren es doch Gespräche zum Mut machen!

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5. Juni 2010 um 18:53
In Antwort auf marley_12165357

Hallo Scandia
Danke für Deine Worte. Sie schreibt aber auch, daß sie in Ruhe gelassen sein möchte und daß sie meint, daß keine Zukunft möglich wäre. Es ist alles, wie ich befürchtet habe. So langsam wacht sie auf und bemerkt, was eigentlich geschehen ist.
Das ist alles so was von tragisch.

Ich finde...
das alles sehr widersprüchlich. Wenn sie wirklich in Ruhe gelassen werden will: wieso nimmt sie dann Kontakt mit Dir auf? Wieso schreibt sie Dir, dass sie jetzt so verzweifelt ist und weint? Damit will sie doch offensichtlich irgendwie Dein Mitleid erregen, oder?
Ich denke, sie sucht schon irgendwie nach Kontakt... auf der anderen Seite hat sie vielleicht Angst, dass Du ihr nur Vorwürfe machst.
Wenn Du sie noch liebst, dann kämpfe um sie - trotz allem! Vielleicht kann ihre Trauer der Weg für einen neuen Anfang sein, wenn Du ihr zeigst, dass Du sie trösten/ihr helfen willst. Du kannst ja erstmal einen verständnisvollen Brief schreiben o.ä. Wenn sie diese Art von Verständigung per Post gewählt hat, wünscht sie sich vielleicht auch auf diesem Weg eine Antwort?
Wir Frauen sind leider oft ziemlich kompliziert und senden haufenweise widersprüchliche Signale aus. Aber oft wollen wir einfach in den Arm genommen werden.

Wenn sie Dich aber schon zu sehr verletzt hat und Du Dir ein Leben mit ihr nicht mehr vorstellen kannst, dann schreibe ihr wenigstens kurz, dass es endgültig vorbei ist. Dann hat sie wenigstens Gewissheit darüber, wie Du über sie/ über Eure Beziehung denkst.

Das ist nur meine Meinung, keine Ahnung, ob ich da richtig liege... wünsche Dir aber auf jeden Fall, dass Dein Weg bald wieder ein bisschen heller aussieht!

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7. Juni 2010 um 13:46
In Antwort auf mokosh_12570413


ich finds schrecklich was ihr hier ausdisskutiert!

@sunny
also ich muß sagen, daß mir gerade dieses Forum geholfen hat, mich mit der Sache auseinanderzusetzen und kann deine Meinung nicht verstehen.

Lg FDUENN

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8. Juni 2010 um 0:30

@rosenrot
ich weiß es nicht, ich glaube, daß es mit ihrer Familie zusammen hängt, die haben ihr Angst gemacht, wegen ihrer Zuckerkrankheit und daß sie nicht für das Kind da sein könnte, wenn sie selbst hin und wieder gesundheitliche Probleme hat. Und irgendwie war oder ist sie ja auch der Meinung, daß es viele schöne Dinge in unserem Leben gegeben hätte, sie aber nicht auf Dauer glücklich werden würde. Ich denke mal, hängt auch damit zusammen, daß ich ihre erste feste Beziehung bin/war. Oder es waren wirklich Hormone, aber dann müßte sie ja in einigen Wochen wieder "normal" werden. Wir werden sehen.
Naja, und wenn dann ihre Mutter noch mit ins Krankenhaus gegangen ist, hatte sie nicht den Mut, denke ich mal.
Eigentlich ärgere ich mich, weil catie09 mir noch am Montag vormittag Mut machen wollte, ins Krankenhaus zu gehen, und ich dachte, wenn sie 07:00 Uhr da sein muss, ist sie eh schon in der OP.
Das ist der Punkt, der mich jetzt wirklich unglücklich macht, wäre ich hingegangen, wäre sie vielleicht mit gekommen.

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8. Juni 2010 um 20:47

Sie ist 25
Als wir uns kennenlernten, war sie 23. Die Initiative ging von ihr aus. Ich machte mir damals bereits Sorgen, wegen dem Altersunterschied.
Und dann noch die Diabetes-Erkrankung. Ich dachte über einen Monat nach, ob ich mich auf diese Beziehung einlassen soll. Natürlich war sie nicht meine erste Liebe, bei dem Alter ja kaum zu erwarten. Aber andersrum hatte sie vorher nur kurze Techtel-Mechtel, ich denke, das könnte auch mit der Insulinpumpe, die sie immer am Körper tragen muss, zusammen hängen. Schreckt manche vielleicht ab.
Und es kam auch, wie es kommen musste. Nach einem dreivertel Jahr betrog sie mich mit einem verheirateten Fernfahrer, der zwei Kinder hatte. So etwas hatte ich schon erwartet, eben, weil der erste Partner selten der letzte bleibt.

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8. Juni 2010 um 21:31

@rosenrot
Rosenrot, ich weiß es nicht. Eben war ich kurz was zu trinken einkaufen, da kam sie zufällig. Als sie mich sah, standen ihr die Tränen in den Augen. Am liebsten würde ich jetzt hinfahren. Sie hat mich aber trotzdem sehr verletzt.
Ich bin mir nicht sicher. Eigentlich wollte ich sie erst mal 4, 5 Wochen in Ruhe lassen, damit sie mal bisschen nachdenken kann.

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11. Juni 2010 um 15:14
In Antwort auf marley_12165357

Um 14:14 Uhr hat sie ihr Handy wieder eingeschaltet
Wir haben kurz getextet und auch einige Sätze geredet.
Es ist geschehen, das Kleine lebt nicht mehr.
Ich für meinen Teil bin der Meinung, mit allen Mitteln, die ich sah, um uns drei gekämpft zu haben. Bis gestern Nacht.
Ich habe jetzt für das Kleine eine Kerze gekauft, so daß ich noch ein wenig trauern kann.
Was meine Beziehung zur "angehenden" Mutter betrifft, glaube ich nicht, daß ich sie jetzt noch fortsetzen kann.
Wenn man eine so schwere Krankheit, wie Diabetis 1 hat, muss man damit rechnen, später im Alter von seinem Partner gepflegt werden zu müssen, zu einer Zeit, wo die Eltern vielleicht selbst nicht mehr sind.
Glaubt mir, ich hätte meine Feundin mit ihrer Krankheit gepflegt, ich hätte sie auf meinem Rücken den Mount Blanc hochgeschleppt, wenn sie da rauf gewollt hätte.
Aber wie soll ein Mann später die Kraft haben, seine pflegebedüftige Frau nicht zu verlassen (was sehr oft vor kommt), wenn diese in jungen Jahren, solange es ihr gut geht, nicht ihrerseits alles tut, um Ihren Mann zu unterstützen?
Zum Glück sind wir nicht verheiratet. aber in den anderhalb Jahren, die wir zusammen sind, wurde ich belogen, einmal betrogen, verlassen und nun wurde mein Kind abgetrieben.

Ich denke, das sind genug Gründe.

Das Gute für mich als Mann in dieser Situation ist der Umstand, daß ich jetzt mit jedermann reden kann, ohne mich rechtfertigen zu müssen. Ich bekomme Zuspruch und hab kein schlechtes Gewissen.
Falls meine (Ex)Freundin über die Sache reden mit jemand reden möchte, muss sie sicher oft erklären, warum sie diesen Schritt getan hat.
Ich denke, sie hat es da weitaus schwerer als ich.
Ich hoffe, daß sie die Geschichte nicht in einigen Tagen bereut und an der ganzen Sache kapputt geht. Aber viel mehr, als sie tröstend in den Arm zu nehmen, kann ich nicht mehr tun.
Ich werde mein Leben neu ordnen und versuchen andere Wege einzuschlagen.
Ich bedanke mich für Euern Beistand, ob hier oder in PN.
Macht es gut.

Ohne Worte.
Du hast meine größte Bewunderung.
Ich wünsche dir alle Kraft der Welt um das zu überstehen und deinen Weg zu finden.

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14. Juni 2010 um 17:49

Letztes Update
So, heute 2 Wochen nach der Abtreibung möchte ich mich von euch verabschieden. Meine (Ex)freundin hat mir heute per Mail mitgeteilt, daß sie sich diese Woche mit einem Mann treffen wird, wo sie noch nicht weiß, was daraus wird. Also 2 Wochen nach der Abtreibung!!! Ich glaube nicht mehr, daß sie mich geliebt hat.

Viele Grüße an alle

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15. Juni 2010 um 8:16
In Antwort auf marley_12165357

Letztes Update
So, heute 2 Wochen nach der Abtreibung möchte ich mich von euch verabschieden. Meine (Ex)freundin hat mir heute per Mail mitgeteilt, daß sie sich diese Woche mit einem Mann treffen wird, wo sie noch nicht weiß, was daraus wird. Also 2 Wochen nach der Abtreibung!!! Ich glaube nicht mehr, daß sie mich geliebt hat.

Viele Grüße an alle

Hallo
ich denke, du kannst jetzt nur versuchen deinen eigenen Weg zu gehen. Es kommt eindeutig rüber, dass du noch Gefühle für sie hast, aber meiner Meinung nach solltest du wirklich versuchen loszulassen. Sie hat dir etwas ziemlich grausames angetan und ich finde du nimmst sie ein wenig zu sehr in Schutz. Ich würde auch in einer nächsten Beziehung über das Erlebte sprechen, damit du nicht wieder an eine Frau gerätst mit der ähnliches passieren könnte. Es tut mir leid aber ich habe für das Verhalten deiner Freundin kein Verständnis und ich bin mir sehr sicher, dass sie noch lange, auch wenn sie nun versucht sich abzulenken, an der Sache zu knabbern hat. Aber du bist nicht ihr Seelenklemptner. Du hast was Besseres verdient. Ich finde, du hast nun genug Wunden bei dir zu "belecken" und alle möglichen Deutungen, wie dass sie weint wenn sie dich sieht würde ich mal außer Acht lassen. Würde jetzt mal an dich selber denken, ggbf. Abstand gewinnen in Form von einem Urlaub für dich...! Alles Gute!

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