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Ärger mit AG in der Schwangerschaft

26. Dezember 2011 um 22:50 Letzte Antwort: 27. Dezember 2011 um 8:37

Hallo zusammen,

ich weiss nicht ob ich hier richtig bin, vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Ich bin Bürokauffrau in einem renomierten Unternehmen.
Dort teile ich mein Büro mit meinem Chef, was sehr schlecht ist ich bin mittlerweile in der 12 SSW.
Ich wusste schon in der 7 SSW das ich schwanger bin und habe es meinem AG mitgeteilt. Ihn hat es nicht interessiert. VIelleicht sollte ich noch dazu sagen, das er absoluter Kettenraucher ist und keine Rücksicht darauf nimmt, das ich auch noch in dem Büro sitze. Ich habe vor der Schwangerschaft selbst geraucht, aber ich habe ihm mehrmals ermahnt, das ich das nicht mehr möchte.
So das nur zur allgemeinen Info.
Jetzt kommt mein eigentliches Problem.
Ich hatte ein Gespräch mit meinem AG und er fragte mich wie es jetzt weiter gehen solle. Wir haben ganz normal gesprochen und er hat mir dann angeboten nach Aufforderung mir einen anderen Arbeitsplatz wegen dem Rauchen zuzuteilen. Allerdings wird in der ganzen Firma geraucht. Egal in welches Büro ich gehe.
Das Gespräch ist für mich positiv verlaufen. Mit Schrecken habe ich dann einige Tage später eine Email von ihm erhalten , das er mich wegen meines Verhaltens (was definitiv nicht stimmt) bis auf weiteres von meiner Arbeit freistellt.
Er hat das Gespräch welches wir geführt haben komplett verdreht. Ich war so verärgert darüber, das ich nächtelang nicht schlafen konnte und mich dann letztendlich vom hausarzt habe 3 Tage krankschreiben lassen.
In der Zwischenzeit hatte ich Zeit für meinen Ärger zu kontrollieren. Ich war beim Anwalt, um zu fragen wie ich auf diese sinnlose Email reagieren soll.
Mein Anwalt sagte ich solle ein Gespräch mit meinem AG führen um das Klarzustellen. Dafür war ich natürlich auch und habe meinem AG eine Email zurückgesendet, worin ich geschrieben habe, das das Gespräch wie wir es geführt hatten nur teilweise stimmt und ich um ein klärendes Gespräch bitte.
Dann kam von ihm zurück, das die Freistellung nun ausdrücklich widerrufen sei und für ihn alle Dinge geklärt seien. Ich bin dann einen Tag arbeiten gegangen. Dieser Tag war der schlimmste meines Lebens....
Mir war es total schlecht ich hatte krämpfe... Das Ende vom Lied war als ich abends nach Hause kam, hatte ich total starke blutungen. Gott sei Dank hatte ich den anderen Tag sowieso einen termin beim Frauenarzt.
Der hat mich durch die Blutung 2 Wochen krank geschrieben. Nun hat die Firma geschlossen wegen Betriebsurlaub.Nach diesem Urlaub muss ich leider wieder dort hin arbeiten gehen. Ich bin jetzt schon fix und fertig wenn ich nur daran denke. Ich fühle mich so verarscht und bin so traurig über die Situation. Mein FA sagt allerdings er könnte mich nicht weiter krank schreiben weil er sich nicht zwischen meinen AG und meinen Streit stellen will. Aber das es mich nervlich total fertig macht sieht keiner,Was soll ich denn jetzt tun? Hat jemand einen Rat für mich??

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27. Dezember 2011 um 2:08


Was hast du denn fürn fa??? Er will sich nicht zwischen die fronten stellen?? Wo gibts denn sowas?! Ich würde an deiner stelle sofort den arzt wechseln!!!

Lass dir ein berufsverbot geben, dein AG muss dafür sorgen das du unter geregelten verhältnissen arbeiten kannst... Und ständig in ner qualmenden kammer zu hocken ist ja nicht grad gesund...

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27. Dezember 2011 um 7:45


mich würde noch interessieren, was an diesem einen Arbeitstag passiert ist, dass er, wie du schreibst, der schlimmste deines Lebens war. Wurdest du gemobbt? Fertig gemacht? Oder irgendetwas anderes Schlimmes?

Falls ja: Gibt es bei euch einen Betriebsrat, an den du dich wenden kannst? Wenn nicht, würde ich es noch einmal mit einem Gespräch versuchen, am besten mit Chef und evtl. noch einem Vertrauten in der Firma (hast du jemanden?). Ich würde noch einmal klarstellen, dass dir ein ARbeitsplatz OHNE Rauch zusteht (nicht nur in der Schwangerschaft, sondern ganz allgemein laut Nichtrauchergesetz!!!). Falls man dir das nicht anbieten kann (allerdings MUSS er das!) oder will, würde ich in der Tat den Anwalt einschalten. Du wirst vor jedem Arbeitsrichter Recht bekommen, so viel ist sicher. Und in dieser Zeit bis zum GErichtstermin (falls es soweit kommt und der AG nicht einlenkt) MUSS dich dein FA krank schreiben lassen, denn die Situation ist gesundheitsgefährdend für dich und dein Baby!!!
Falls das alles nichts nützt und du nicht mit der Situation klar kommst, bleiben nur zwei Möglichkeiten: ein Beschäftigungsverbot (ich sehe keinen Grund, dass ein FA das nicht ausstellen sollte in diesem FAll, wenn nicht, wechsle den FA) oder eine Kündigung deinerseits (was natürlich angesichts des ausfallenden Elterngeldes nicht sonderlich schön wäre).

In diesen Schritten würde ich persönlich vorgehen und natürlich auch meine engen Vertrauten (Mann, Eltern, GEschwister, Freunde) einweihen, damit diese mich unterstützen. Evtl. kann dein Mann/Freund oder eine Freundin auch mitkommen zum GEspräch mit dem AG? Wäre auch eine Möglichkeit...

Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Glück!

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27. Dezember 2011 um 8:10

Wenn...
...du das mit deinem AG nicht klären kannst, dann bitte ihn doch die Freistellung wieder anzubieten. Das heißt dich, du kannst bei vollem Gehalt zu Hause bleiben, oder? Normalerweise bin ich dagegen so etwas auszunutzen aber in deinem Fall ist es anders. Die Gesundheit deines Babys geht vor und außerdem hat dein AG es ja selbst angeboten...

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27. Dezember 2011 um 8:37

Gewerbeaufsichtsamt
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Dich doch mal bei denen.die helfen dir

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