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Arbeitsverbot wer kann helfen

23. Oktober 2009 um 13:23

Hallo zusammen bin Zahnarzthelferin und in der 7 Woche schwanger . Hatte im Juni eine Fehlgeburt und habe angt wieder eine zu haben. Bei der Arbeit ist es sehr stressig und möchte da nicht mehr arbeiten. habe mein frauenarzt auf arbeitsverbot angesprochen sie sagte mir aber das sie das nicht mehr macht sondern der Chef es beantragen muss. er macht es aber nicht und ich muss die arbeit erledigen wie die anderen auch also am Stuhl sitzen, röntgen u.s.w. was kann man dagegen machen

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23. Oktober 2009 um 13:26


also röntgen geht gar nicht der chef spinnt ja
dein FA muss dir das ausstellen sage ihr das du alles machen musst
wenn der das nicht macht hole dir ne zweite meinung vom anderen FA gerade wenn man man schon ne fehlgeburt hatte bekommt man eigentlich schnelle nen beschäftigungsverbot

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23. Oktober 2009 um 13:32

Hallo
Also ich bin auch Zahnarztherlferin und hatte ein absolutes Berufsverobt!!! Deine FA hat da schon recht sie kann dir das nicht ausstellen das MUSS dein chef machen und darauf würde ich ihn nochmal ansprechen druck dir die sachen aus die du NICHT mehr machen darfst und MACH SIE DANN AUCH NICHT MEHR!!! das ist sehr wichtig!! In einer Sache könnte dir deine FA schon helfen und zwar wenn du ihr sagst du musst Röntgen dann kann sie das zuständige Amt benachrichtigen und somit wird dir dann auch das BV ausgesprochen!! Bei mir wars jedenfalls so das ich mir die liste ausgedruckt hab, hab sie ihm vorgelegt und hab mir zusätzlich ein attest vom FA geben lassen das ich weder stundenlang stehen kann noch stundenlang sitzen!! Naja und damit war ihm sehr wenig geholfen und so blieb ich dann auch zu hause!!!
Also gegen das Röntgen und die Assistenz am Stuhl mit deinem Chef würde ich mich sehr dagegen wehren denn du darfst nicht mit Blut und dem Sprühnebel in Kontakt kommen auch nicht mit Schutzkleidung!!!

Soll ich mal schauen ob ich die liste noch irgendwo rumliegen hab!? Negativ/Positivliste meinte ich

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23. Oktober 2009 um 13:32


was? also normalerweise gibt es doch vom arzt ein BV, oder bin ich da jezt falsch informiert.

rötgen geht echt gar nicht, das würde ich echt verweigern. Kann ich mir gar nicht vorstellen.. unmöglich.

ich würd auch mal zum anderen arzt gehen und mit dem darüber sprechen.

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23. Oktober 2009 um 13:34

RÖNTGEN
Bin Op schwster und bin sofort raus aus dem OP!!!! Da wird auch geröngt ohne ende
Also würde mich ja mal querstellen und es nicht machen!
Ok, BV is was anderes aber bestimmte sachen DARFST du nicht machen


Besorg dir das MuschG! Und klär die mal in deiner Praxis auf
Am besten such dir ne neue FÄ/ FA oder so!

Zumal RöStrahlen ja missbilungen hervorrufen können

LG

PS: Da platzt mir fast die Fruchtblase vor lauter ärger

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23. Oktober 2009 um 13:34

...
Arbeitsplätze in der Zahnheilkunde zählen in bezug auf die Infektionsgefährdung zu den gefährdeten Arbeitsplätzen im Gesundheitswesen. Jeder Arbeitgeber ist daher gesetzlich verpflichtet, die Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes (insbesondere 4) und der Gefahrstoffverordnung ( 15b) einzuhalten.

Sofort nach Bekanntwerden muss die Schwangerschaft einer Angestellten vom Arbeitgeber dem Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (Gewerbeaufsichtsamt) gemeldet werden, in deren Zuständigkeit die Überwachung des Mutterschutzgesetzes fällt.
Am sichersten ist es, wenn die werdende Mutter am Empfang und mit Verwaltungsarbeiten beschäftigt wird, da sie hier nicht Gefahr läuft, sich vermehrt zu verletzen oder mit Körperflüssigkeiten von Patienten in Berührung zu kommen. Sollte jedoch eine Tätigkeit am Empfang nicht möglich sein, gelten nachfolgende Regeln:

Assistenz am Behandlungsstuhl

* Bei der Assistenz müssen grundsätzlich Einmalhandschuhe getragen werden!

* Die behandschuhten Hände müssen vor und nach jeder Behandlung desinfiziert werden.

* Besteht die Möglichkeit, dass bei der Arbeit Aerosole entstehen, z.B. Abblasen, Bohren, Fräsen, so muss ein ausreichender Atem- bzw. Gesichtsschutz getragen werden.

* Bei offenen Wunden im Gesicht muss zusätzlich ein Schutzschild, sonst in jedem Falle eine Schutzbrille getragen werden.

* Der Kontakt mit spitzen, scharfen oder schneidenden Instrumenten, die mit Blut oder Körperflüssigkeiten kontaminiert sind, muss unterbleiben. Deshalb ist auch das Aufräumen und Desinfizieren der Instrumente nicht erlaubt.


* Zur Desinfektion dürfen keine formaldehydhaltigen Desinfektionsmittel verwendet werden.

* Zu Operationen, PAR-Behandlungen und vergleichbaren Eingriffen, bei denen in der Regel Blutungen auftreten, darf die Schwangere nicht eingesetzt werden.

* Die Richtlinien zur Verarbeitung von Quecksilber in der Zahnarztpraxis sind zu beachten.

* Langes ununterbrochenes Stehen am Arbeitsplatz (mehr als 10 Minuten) muss unterbleiben. Assistenz soll möglichst im Sitzen erfolgen.

Können diese Anforderungen nicht erfüllt werden, so kann eine schwangere Zahnarzthelferin nicht am Behandlungsstuhl eingesetzt werden. Ist auch eine Umsetzung in den Anmelde- und Rezeptionsbereich nicht möglich oder die Erledigung von sonstigen Schreib- und Büroarbeiten oder administrativen Tätigkeiten nicht gegeben, ist die schwangere Mitarbeiterin vom Dienst freizustellen (Beschäftigungsverbot).

Dieses Beschäftigungsverbot gilt in besonderem Maße für die "Fortgebildete Zahnarztelferin" und die "Zahnmedizinische Prophylaxehelferin".

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23. Oktober 2009 um 13:35


Soweit ich weiß macht der Mann sich strafbar, wenn er weiß, dass Du schwanger bist und Dich röntgen läßt...da schick mal der Gewerbeaufsicht einen Brief, da ist der Mann seine Praxis los...
Mal im Ernst, ich versteh auch den Arzt nicht.
Also röntgen kannst Du verweigern (es gelten für Dich als werdende Mutter besondere Gesetze, Punkt) und ich würd auch nochmal mit dem Arzt reden, dass der AG Dich röntgen lassen will und auch sonst das BV nicht ausspricht.

Der AG muss übrigens für entsprechende Arbeit für Dich sorgen, wenn er das BV nicht ausspricht. Wenn er die nicht hat, hat er Pech, nicht Du!

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23. Oktober 2009 um 13:45

Positiv Negativ
Negativliste1 für zahnärztliches Personal
Keine chirurgischen Eingriffe
Kein Kontakt mit infektiösen Patienten
Kein Umgang mit krebserregenden, Erbgut oder fruchtschädigenden Gefahrstoffen, auch nicht mit
Schutzhandschuhen, Schutzbrille und anderen Schutzmaßnahmen
Kein direkter Umgang mit sonstigen Gefahrstoffen in Konzentrationen über der Auslöseschwelle
(z. B. Amalgam, Kleber mit Isocyanaten)
Kein Umgang mit schneidenden, stechenden oder bohrenden Instrumenten oder Materialien, auch nicht zur
Zahnpflege und -prophylaxe
Keine Spritzentätigkeit oder Blutabnahmen
Kein Umgang mit Röntgenstrahlen
Keine Tätigkeiten mit rotierenden Geräten
Heben und Tragen von Lasten (regelmäßig 5 kg oder gelegentlich 10 kg)
dauerndem Hocken oder gebückter Haltung (z. B. Fußboden-Reinigungsarbeiten)
der Gefahr auszugleiten, zu fallen oder abzustürzen
Keine Nacht-, Sonntags- oder Feiertagsarbeit; Arbeitszeitbegrenzung auf 8,5 Stunden je Tag und 90
Stunden je Doppelwoche bei volljährigen Schwangeren (jugendliche Schwangere 8 Stunden je Tag und
80 Stunden je Doppelwoche)

Positivliste1 für zahnärztliches Personal
Verwaltungsarbeit, einschl. Materialverwaltung
Arbeit auf der sauberen Seite bei der Patientenbehandlung am Stuhl (Anreichen von sauberem Material,
mit Handschuhen ist auch Kontakt mit Speichel behafteten Abdrücken u. ä. möglich)
Umgang mit Sterilgut (Verpackung, Lagerung) und Aufbereitung (Desinfektion und Sterilisation), nicht jedoch
mit stechenden, schneidenden oder bohrenden Instrumenten
Versorgung von Wunden mit Handschuhen ohne stechende oder schneidende Instrumente
Patientenkontakt ohne chirurgische Eingriffe bei Vorsorgeuntersuchungen und zur Zahnreinigung sowie
-pflege sind mit strenger Indikation des Tragens von Handschuhen, Mund-Nasenschutz und Schutzbrille
möglich, z. B.:
Entfernung von harten und weichen Belägen supragingival (nicht subgingival),
Reinigung der Approximalräume z. B. mit Zahnseide,
Entfernung von Raucherbelägen und Verfärbungen mittels Airflow,
Feinpolitur mit Bürsten,
konservierende Zahnmedizin für Assistenzärztinnen wie auch prothetische Versorgung (jeweils unter
Beachtung der Einschränkungen gemäß Negativliste)
Wischdesinfektion ohne Sprühen
Bedienung von Röntgenanlagen außerhalb des Kontrollbereiches (z. B. im Nebenzimmer)

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23. Oktober 2009 um 13:45

Hallöchen!
Ich hab im Gegensatz zu dir nur eine stehende Arbeit, aber ich schaffe das nicht, weil ich so Rückenprobleme habe.Mein FA hat gesagt das wäre normal und ich könnte weiterhin arbeiten gehen.
Kurz darauf hatte ich 2 Wochen Urlaub,und nach meinem 1. Arbeitstag konnte ich kaum laufen so tat mir der Rücken weh.
Also ich rate dir wenn der FA dir kein BV Gibt und dein Chef sich auch Quer stellt dann geh zu einem guten HA und lass dich krank schreiben.
Dem Chef ist das doch egal Hauptsache die Arbeit wird gemacht!!
Ich bin auch seit fast 6 Wochen krank geschrieben, toll ist das nicht, aber was willst du machen, wenn es nicht anders geht?!
Wünsche dir noch alles gute für deine ss.
Kannst ja mal schreiben was daraus geworden ist!

Alles gute!!!!!!

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16. November 2009 um 21:56

Arbeitsverbot
Hallo,

bin in der 6.ssw und bin Hotelfachfrau.Ich war bei meiner Ärztin und habe Ihr erklärt in welcher Umgebung Ich arbeite.Es dart geraucht werden, die lange Arbeitszeit und so weiter.Sie hat mir ein Arbeitsverbot geschrieben, das kostet 5 .
Habe es selber bezahlt, da mein Chef nicht begeistert war, das Ich nicht mehr arbeiten kann.Du darfst nicht röntgen usw, am besten sprichst du mit deinem Chef und sagst ob du nicht vorne am Empfang sitzen kannst. Wenn das nichts bringt erzähl es deine Ärztin.
Frag mal genauer nach.

MfG

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16. November 2009 um 22:19

Artzhelferin
Hi,

lies dir das mal durch.Dann druck es aus und zeig mal deinem Chef.mal sehen was er dazu sagt.Sonst mal dem Amt melden.
kannst mir mal schreiben was daraus gekommen ist.

MfG

Negativliste1 für zahnärztliches Personal
Keine chirurgischen Eingriffe
Kein Kontakt mit infektiösen Patienten
Kein Umgang mit krebserregenden, Erbgut oder fruchtschädigenden Gefahrstoffen, auch nicht mit
Schutzhandschuhen, Schutzbrille und anderen Schutzmaßnahmen
Kein direkter Umgang mit sonstigen Gefahrstoffen in Konzentrationen über der Auslöseschwelle
(z. B. Amalgam, Kleber mit Isocyanaten)
Kein Umgang mit schneidenden, stechenden oder bohrenden Instrumenten oder Materialien, auch nicht zur
Zahnpflege und -prophylaxe
Keine Spritzentätigkeit oder Blutabnahmen
Kein Umgang mit Röntgenstrahlen
Keine Tätigkeiten mit rotierenden Geräten
Heben und Tragen von Lasten (regelmäßig 5 kg oder gelegentlich 10 kg)
dauerndem Hocken oder gebückter Haltung (z. B. Fußboden-Reinigungsarbeiten)
der Gefahr auszugleiten, zu fallen oder abzustürzen
Keine Nacht-, Sonntags- oder Feiertagsarbeit; Arbeitszeitbegrenzung auf 8,5 Stunden je Tag und 90
Stunden je Doppelwoche bei volljährigen Schwangeren (jugendliche Schwangere 8 Stunden je Tag und
80 Stunden je Doppelwoche)
Ab hier lesen!!!
Positivliste1 für zahnärztliches Personal
Verwaltungsarbeit, einschl. Materialverwaltung
Arbeit auf der sauberen Seite bei der Patientenbehandlung am Stuhl (Anreichen von sauberem Material,
mit Handschuhen ist auch Kontakt mit Speichel behafteten Abdrücken u. ä. möglich)
Umgang mit Sterilgut (Verpackung, Lagerung) und Aufbereitung (Desinfektion und Sterilisation), nicht jedoch
mit stechenden, schneidenden oder bohrenden Instrumenten
Versorgung von Wunden mit Handschuhen ohne stechende oder schneidende Instrumente
Patientenkontakt ohne chirurgische Eingriffe bei Vorsorgeuntersuchungen und zur Zahnreinigung sowie
-pflege sind mit strenger Indikation des Tragens von Handschuhen, Mund-Nasenschutz und Schutzbrille
möglich, z. B.:
Entfernung von harten und weichen Belägen supragingival (nicht subgingival),
Reinigung der Approximalräume z. B. mit Zahnseide,
Entfernung von Raucherbelägen und Verfärbungen mittels Airflow,
Feinpolitur mit Bürsten,
konservierende Zahnmedizin für Assistenzärztinnen wie auch prothetische Versorgung (jeweils unter
Beachtung der Einschränkungen gemäß Negativliste)
Wischdesinfektion ohne Sprühen
Bedienung von Röntgenanlagen außerhalb des Kontrollbereiches (z. B. im Nebenzimmer)

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