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Arbeitsverbot während der Schwangerschaft

6. August 2005 um 14:08 Letzte Antwort: 7. August 2005 um 13:48

Hallo!
Ich bin in der 25.SSW und mein Arzt hat mich seit dem 6.7. krankgeschrieben. Er will mich weiterhin krankschreiben und mir zum Ende des Monats ein Arbeitsverbot ausstellen u.a. wegen kardiologischen Problemen (Rhythmusstörungen-alte Sache durch Kardiomyopathie, nehme Betablocker), Depressiver Episode und Belastungen am Arbeitsplatz (arbeite in der Psychiatrie u.a. mit traumatisierten Menschen und habe das Gefühl "ausgebrannt" zu sein sowie Probleme mit dem Team).

Meine Frage lautet an euch:
Kann der Arbeitgeber das ablehnen und wenn ja, wie?Wie gehe ich dann am Besten weiter vor? Zudem habe ich eine unbefristete Vollzeitstelle, die ich nach dem geplanten Jahr "Auszeit" dann wohl vergessen kann..., oder?

Wenn Irgendjemand damit Erfahrungen gemacht hat, Tipps, Hinweise o.ä. hat, bitte helft mir!!!

Danke ILKA

PS: Mein Gynäkologe ist "Berufsanfänger" und zierrt sich deshalb so was auszustellen.

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7. August 2005 um 13:32

Danke
Hallo Romanticmaus!
Danke für deine Antwort.
Ich werde mich online mal weiter schlau machen. Auf jeden Fall, werde ich mir aber auch in den nächsten Tagen noch eine Rechtsberatung einholen...
ILKA

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7. August 2005 um 13:48

Danke, Steinchen
Hallo Steinchen,
danke für deine Antwort. Bin jetzt etwas sicherer. Werde trotzdem noch mal ne Rechtsberatung einholen. Muss nun nur noch den Abschied von den Stationen einigermaßen "sauber" hinkriegen und meine Sachen da dann irgendwann abholen.
Ja, du hast recht, zumindest schreibt er mich krank... Aber in der letzten Woche hat er mir am Dienstag gesagt, es ginge nicht mehr aus seiner Sicht und da meine Probleme eher im psychischen Bereich liegen würden, soll mich ein Psychiater weiter krankschreiben (der Gyn hatte auch ein Schreiben von der AOK bekommen, was er unternehmen würde, damit ich nicht länger krankgeschrieben wäre etc. und haben ihm da Druck (mit dem MdK) gemacht (Blöde AOK!Ich war noch nie großartig länger als 1 Woche krank, nun haben sie ihn damit "eingeschüchtert", hat ja auch erstmal geklappt). Da bin ich dann noch am selben Tag zum Psychiater (musste da auch aufpassen, da ich ja ebenfall in dem Bereich arbeite und viele kenne sowie viele Psychiater meine Chefs kennen und "befangen" sind), aber der hat sich dann zum Glück sofort schriftlich zu einem Arbeitsverbot geäußert).
Das man sowas alles mitmachen muss, bzw. auch du so einen Weg gehen musst, finde ich von einigen Ärzten eine Unverschämtheit!!!
Bist du denn nun auch AU geschrieben?
ja, ich sollte die Sache wie es nach der Geburt mit dem Job und dem Team weitergeht, erstmal zur Seite schieben. Denke eh daran, mich wegzubewerben. Hatte auch schon in einer anderen Stelle eine Zusage bekommen, aber an dem gleichen Tag an dem ich auch erfuhr, dass ich schwanger bin... da habe ich dann aus Fairness die neue Stelle abgesagt. Also, schau ich mal, wie es weitergeht...
Wünsche dir und deinem Zwerg alles Gute und würde mich freuen, auch von dir wieder zu hören.
ILka
PS: Ich bekomme auch einen Jungen!

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