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Arbeiten vor und nach der Geburt (ohne Mutterschutz)

7. Februar 2013 um 13:48 Letzte Antwort: 11. Februar 2013 um 10:36

Hallo,

ich starte heute meinen eigenen Beitrag weil ich bisher nirgends Antworten auf die Fragen gefunden habe, die mich beschäftigen.

Ich bin selbständig und bekomme im Mai ein Baby. Da ich meinen Job als Beraterin sehr liebe und mir meine Arbeit auch ziemlich flexibel einteilen kann, will ich nur so kurz wie unbedingt nöitg eine Pause einlegen. Bisher verläuft meine Schwangerschaft völlig unkompliziert und ich hoffe auch, dass ich bis kurz vor der Entbindung (Kaiserschnitt) arbeiten kann. Danach habe ich circa 3 Wochen später wieder Termine, die ich natürlich wenn irgendwie möglich auch wahrnehmen will. Die Kinderbetrauung ist entsprechend geregelt (mein Partner und die Großeltern).

Leider habe ich noch keine Frau getroffen, die in einer ähnlichen Situation ist oder schon einmal war und mit der ich mich austauschen könnte. Alle Schwangeren um mich herum zählen ihre Resturlaubstage bis zum Mutterschutz und bleiben auch nach der Geburt entsprechend lange zuhause. Würde mich sehr freuen, Erfahrungen von Leuten mit einem ähnlichen Hintergrund zu hören.

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7. Februar 2013 um 14:26

Frag deine kk wegen dem mutterschutz nach dr geburt
Hallo,

Schön, dass alles so gut läuft, aber frag Deine Kk mal, ob das so geht.
Der Mutterschutz vor der Geburt ist freiwillig, nach der Geburt allerdings verpflichtend. Das würde bedeuten, dass Du nicht versichert wärst, sollte Dir was passieren.
Solltest Du den Termin trotzdem wahrnehmen wollen, dann leg ihn so, dass Du nicht viel laufen musst. Ich hatte zwar nach 3 Wochen kaum noch Probleme mit meinem Ks, weiß aber von Freundinnen, die sich länger damit rumgeplagt haben.
Außerdem solltest Du bedenken, dass Du noch Wochenfluss (fand ich unangenehm) haben wirst und Dein Bauch noch nicht wie vorher aussehen wirst, je nachdem in welcher Branche Du bist und wie gut Du den Kunden kennst, könnte es also auch sein, dass Du Dich noch nicht echt wohl fühlst.
Tu Dir selbst den Gefallen und steig langsam wieder ein, die Nächte werden Dich schlauchen und eventuell reagierst Du auf die Hormonumstellung mit leichten Depressionen (Wochenbettdepression).
Ich finde es toll das Dir Dein Job Spaß macht und das Du so sorgenfrei auf Deine Zukunft als Mama blickst, also betrachte meinen Beitrag bitte nur als Management of Expectations.

Ich drück Dir die Daumen für Eure Zukunft!

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7. Februar 2013 um 14:32

Danke schon mal...
...für die ersten Antworten.

Das mit der KK werde ich klären - allerdings wollen die ja von mir auch den Beitrag bezahlt haben und wo soll der ohne Arbeit her kommen

Ein schlechtes Gewissen habe ich eigentlich gar nicht. Ist ja nicht so, dass ich mich nicht um mein Baby kümmern werde, aber halt nicht jeden Tag den ganzen Tag. Gemeinsam mit Papa, Oma und Opa kriegen wir das schon hin.

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7. Februar 2013 um 14:48
In Antwort auf rong_12268291

Danke schon mal...
...für die ersten Antworten.

Das mit der KK werde ich klären - allerdings wollen die ja von mir auch den Beitrag bezahlt haben und wo soll der ohne Arbeit her kommen

Ein schlechtes Gewissen habe ich eigentlich gar nicht. Ist ja nicht so, dass ich mich nicht um mein Baby kümmern werde, aber halt nicht jeden Tag den ganzen Tag. Gemeinsam mit Papa, Oma und Opa kriegen wir das schon hin.

Nein, kein schlechtes gewissen
Das sollst du auch nicht habrn! Du solltest nur nach der schwangerschaft genauso auf deinen körper achten wie in der schwangerschaft.

Spätere inkontinenz, rückenprobleme, milchstaus wegen stress etc wären es am ende ja nicht wert.
Schau doch mal, ob du eine entspannte hebamme findest, die das Wochenbett nicht von vorneherein heilig spricht, die dir aber erklärt, was dein körper und deine gesundheit dann braucht, oder frag deinen fa...

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11. Februar 2013 um 7:21

Danke auch an die Schweizerinnen
Finde es überigens sehr interessant, bei dem Thema immer auch mal in andere Länder zu schauen. Habe nämlich den Eindruck, dass wir in Deutschland Mutter-Werden und Mutter-Sein ganz schön überbewerten.

Ich werde auf jeden Fall berichten, wie es mir ergangen ist und was tatsächlich möglich ist (und was angeblich nicht und freue mich über jeden Erfahrungsbericht von Müttern, die es "ein bisschen anders" gemacht haben.

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11. Februar 2013 um 10:36

Hallo Zusammen,
also ich habe auch bis zur Geburt gearbeitet. Vor deinem ET kannst du solange arbeiten wie du dich fit fühlst und es dir Spass macht. Nach der Entbindung hast du als "normaler" AN im Mutterschutz die 8 Wochen Beschäftigungsverbot. Da meine Kleine bei 36+4 kam, habe ich die knapp vier Wochen hintendran gehängt bekommen. Sie kam am 01.09. hatten dann Mutterschutz bis ca. Ende November und dann noch meinen Resturlaub im Dezember genommen. Ab Januar bin ich ganz normal wieder arbeiten gegangen und mein damaliger Mann hat mir die Kleine 2 x am Tag zum Stillen gebracht. Und ich würde es jederzeit wieder so machen. Seit Ihrem 1. Geburtstag geht meine Kleine in die KinderKrippe und Sie liebt es dort über alles. Manchmal hat es aber sehr genervt, wenn irgendwelche Leute einem Belehrungen machen wollen, wie ich das Kind weggeben kann und schon wieder arbeite. Es wird aber mit der Zeit weniger und ich stand immer voll hinter meiner Entscheidung.

LG

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