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Arbeiten nach Abtreibung,helft mir bitte!

1. April 2008 um 21:13

Hallo Ihr lieben
Ich habe mal eine frage.
Ich werde in etwa einer woche meine schwangerschaft medikamentös abbrechen.Wie ist das dann mit arbeiten? Muss man sich krankschreiben lassen? Wenn ja wie lange? Muss ich meinem Arbeitgeber bescheid geben?
Vielen Dank

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1. April 2008 um 21:34

Medikamentöser Abbruch
Hallo Marypoppins824,
ich denke, der Arzt wird Dich schon krankschreiben. Denn schon der medikamentöse Abbruch selbst dauert 3 Tage. Hast Du über diese Methode nachgedacht? Denn dies ist ein sehr langer Zeitraum, und für kann für die Frau auch im Nachhinein sehr belastend sein, weil sie alles bei vollen Bewußtsein mitbekommt. Und die Zeitspanne auch sehr lange ist. Wenn die Tabletten erst mal geschluckt sind, läßt sich aber nichts mehr daran ändern. Es kann auch zu Bauchkrämpfen und unkontrollierbaren Blutungen führen. Nicht selten, muß anschließend noch eine Ausschabung durchgeführt werden.
Warum willst oder kannst Du das Kind nicht bekommen?
wäre Adoption eine Möglichkeit?Denn Abtreibung löst kein Problem, sondern schafft meist nur noch ein paar Neue.
Nach der Abtreibung mußt Du Dich mindestens 3 Tage bis eine Woche schonen.Da kommt es darauf an, ob Du bei der arbeit schwer heben mußt oder ob Du im Büro sitzt.
LG Itemba

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2. April 2008 um 12:17

Hallo marypoppins
es ist Deine Entscheidung, hör nicht auf andre. MAch was Dein Herz sagt und Dein Verstand.
Zur Abtreibung: Lass Dich Krankschreiben, und Du wirst so oder so zur Ausschabung müssen, schon aus dem grund weil nichts , aber nichts an Blut- oder ähnlichen Sekreten zurück bleinben darf. Warum unternimmt Dein Arzt keine operative Abtreibung, wäre auf alle Fälle schonender für Dich. 6 Wochen nicht schwer heben und viel trinken.

Sprich das nochmal durch, ein Ambulanter Abbruch wäre besser, da wird auch gleich ausgeschabt.

Viel Glück

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2. April 2008 um 13:28

Ich hatte
letzte Woche Freitag meinen AB mit Ausschabung und gehe seit Montag wieder Arbeiten auch hat mein Arzt der den AB durch genommen hat gesagt ich darf bis zu 10 kg heben ansonsten noch ein wenig aufpassen , aber mehr nicht.
Auch sagte mir die Frau von der Beratungsstelle, wenn ich den AB mit Hilfe des Medikamentes durch geführt hätte, hätte ich in diesen tagen wo der AB im Körper vor genommen wird ganz normal zur Arbeit gekonnt.

Nur soviel dazu.

LG

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2. April 2008 um 17:14

*grübel*
warum sollte sie so oder so zu einer ausschabung müssen?
sie möchte einen medikamentösen abbruch machen
da käme es nur in dem komplikatinsfall (das halt zb gewebe zurück bleibt) zu einer ausschabung und definitiv nicht generell

krankschreiben lassen musst du dich nicht,kommt aber auch auf den job an
(habe ja auch mal über einen medikamentösen abbruch nachgedacht und arbeite in der pflege,da wurd mir dazu geraten wegen der doch recht hohen körperlichen belastung)

deinem ag musst du auch nichts sagen,selbst du würdest krankgeschrieben.. musst du die gründe ansich nicht nennen,der ag erfähtrt von dir warum und von niemand anderem..könntest also überlegen ob du ihm einen anderen grund nennst

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2. April 2008 um 17:16

@gutzele
entschuldige.. falls die frage unangebracht

aber mich hat das gerade gewundert:
"ich hatte selbst vor 3 Jahren einen medikamentösen Abbruch erlebt. Unser Baby war sehr krank und daher haben wir uns entschlossen, es gehen zu lassen...."

wann ist das festgestellt worden?
medikamentöse abbrüche sind doch nur bis zur 7. ssw erlaubt oder war das zu der zeit noch anders?

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2. April 2008 um 18:01

Hi marypoppins824
ich gehe davon aus, dass es sich bei dir um einen frühzeitigen Abbruch handelt? In diesem Fall musst du dich nicht unbedingt krank schreiben lassen (und schon gar nicht dem Arbeitgeber Bescheid geben, was du vor hast). Nach Einnahme der ersten Pille wirst du kaum etwas spüren. Es ist jedoch nicht voraussehbar, wie das bei dir zwei Tage später nach Einnahme des Prostaglandins verlaufen wird. Es gibt Frauen, für die spielt sich das ganze nicht viel anders ab als eine normale Regelblutung. Andere wiederum haben ziemliche Bauchkrämpfe (allerdings nicht für lange Zeit, und dagegen gibt es Schmerzmittel) und starke bis sehr starke Blutungen während einigen Tagen. Besprich das am besten mit deinem Arzt, wegen Krankschreiben. Sicher wirst du mindestens einen halben Tag von der Arbeit wegbleiben.

@gutzele und @seele78
Ein frühzeitiger medikamentöser Abbruch in den ersten 7 SSW ist etwas völlig anderes als ein medikamentöser Spätabbruch zur Auslösung einer Fehlgeburt bei missbildetem Fötus, wie ihn gutzele durchgemacht hat. Das lässt sich nicht vergleichen!
@rosamaria94
"so oder so zur Ausschabung ... operative Abtreibung, wäre auf alle Fälle schonender"
Das ist Unsinn. Die Abtreibungspille Mifegyne (RU486) gefolgt von einer geringen Dosis Prostaglandin löst in etwa 95% der Fälle die vollständige Ausstossung der Frucht aus, ohne irgendwelche Ausschabung. Und ist eher schonender als eine Absaugung (keine Verletzungsgefahr).

Für mehr Informationen siehe http://www.svss-uspda.ch/de/facts/mifegyne.htm

Also mach's gut, marypoppins

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3. April 2008 um 11:40

Hallo ....am besten zu allen....
ich hatte auch eine Medikamentöse Abtreibung in der 9. Woche.
2 Termine zur Einnahme ambulant in der Privatpraxis meines FA.
Ich hätte gar nicht arbeiten können wegen dem vielen Blut und der wahnsinns schmerzen. Ging nach 3 Tagen wieder, wobei wieder eine Blutung einsetzte. Trotzdem ging nicht alles ab, auch die Aussage, der Rest ginge mit der nächsten Monatsblutung ab, traf nicht ein.... ich bekam vorsorglich Antibiotika.... dann kam der Knaller! Ich musste ins KKH zur AS..... Meine gesamte Abtreibung zog sich 6 Wochen hin.... Ich hatte damals die Wahl ob OP oder Medikamente. Ich wollte eigentlich eine OP, weil es so schneller vorbei gewesen wäre, aber aus den genannten Gründen des FA, es sei schonender usw. zog ich die medikamentöse vor....
Für mich kommt keine Abtreibung mehr in Frage, trotzdem würde ich aus meinem Erlebnis heraus raten gleich ne OP zu machen.

Lg Tamina

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3. April 2008 um 16:39

Hi Anna
.... ist schon 5 Jahre her..... gut überstanden damals nicht... aber ist eine lange geschichte. Mittlerweile bin ich in der 15. SSW und freu mich auf meinen Zwerg

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3. April 2008 um 16:59
In Antwort auf zhenya_12882416

Hallo ....am besten zu allen....
ich hatte auch eine Medikamentöse Abtreibung in der 9. Woche.
2 Termine zur Einnahme ambulant in der Privatpraxis meines FA.
Ich hätte gar nicht arbeiten können wegen dem vielen Blut und der wahnsinns schmerzen. Ging nach 3 Tagen wieder, wobei wieder eine Blutung einsetzte. Trotzdem ging nicht alles ab, auch die Aussage, der Rest ginge mit der nächsten Monatsblutung ab, traf nicht ein.... ich bekam vorsorglich Antibiotika.... dann kam der Knaller! Ich musste ins KKH zur AS..... Meine gesamte Abtreibung zog sich 6 Wochen hin.... Ich hatte damals die Wahl ob OP oder Medikamente. Ich wollte eigentlich eine OP, weil es so schneller vorbei gewesen wäre, aber aus den genannten Gründen des FA, es sei schonender usw. zog ich die medikamentöse vor....
Für mich kommt keine Abtreibung mehr in Frage, trotzdem würde ich aus meinem Erlebnis heraus raten gleich ne OP zu machen.

Lg Tamina

9. Woche ?
soviel ich weiss, ist auch in Deutschland Mifegyne (RU486) nur bis zur 7. SSW (Achtung, anna, kommt darauf an, wie du rechnest: 7. SSW = 7 Wochen ab dem ersten Tag der letzten Periode = 5 Wochen ab Befruchtung). In England und Schweden bis 9. SSW. Aber es kann auch zur Einleitung eines Prostaglandin-Spätabortes verwendet werden (es braucht dann weniger Prostaglandin, geht rascher und verursacht weniger Schmerzen als ohne Mifegyne). Natürlich sind Schmerzen, Blutungen stärker, die Versagerquote höher und das ganze Erleben schwieriger, je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist.

In den ersten 5-7 Wochen ist ein Mifegyne-Abbruch meist nicht dramatisch. So wie du das beschreibst, Tamina, ist das ein extremer Ausnahmefall. Du warst ein Pechvogel. Wünsche dir für deine jetzige Schwangerschaft alles Gute!

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3. April 2008 um 18:01
In Antwort auf zhenya_12882416

Hallo ....am besten zu allen....
ich hatte auch eine Medikamentöse Abtreibung in der 9. Woche.
2 Termine zur Einnahme ambulant in der Privatpraxis meines FA.
Ich hätte gar nicht arbeiten können wegen dem vielen Blut und der wahnsinns schmerzen. Ging nach 3 Tagen wieder, wobei wieder eine Blutung einsetzte. Trotzdem ging nicht alles ab, auch die Aussage, der Rest ginge mit der nächsten Monatsblutung ab, traf nicht ein.... ich bekam vorsorglich Antibiotika.... dann kam der Knaller! Ich musste ins KKH zur AS..... Meine gesamte Abtreibung zog sich 6 Wochen hin.... Ich hatte damals die Wahl ob OP oder Medikamente. Ich wollte eigentlich eine OP, weil es so schneller vorbei gewesen wäre, aber aus den genannten Gründen des FA, es sei schonender usw. zog ich die medikamentöse vor....
Für mich kommt keine Abtreibung mehr in Frage, trotzdem würde ich aus meinem Erlebnis heraus raten gleich ne OP zu machen.

Lg Tamina

DANKE !
Endlich eine die schreibt wie es wirklich ist !

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11. März 2012 um 12:52

3 Tage danach nicht gearbeitet
Hallo
Also auch ich habe einen medikamentösen Abbruch hinter mir und konnte die ersten 3 Tage danach nicht arbeiten - wegen dem Blutverlust! Habe Binde & Tampon benutzt und musste trotzdem sehr oft wechseln. Bei der Arbeit wäre das total unangenehm gewesen! Die Ärztin hatte mir zwar im Gespräch noch gesagt ich könnte am nächsten Tag gleich wieder arbeiten, aber das kommt halt von Frau zu Frau an!
LG

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11. März 2012 um 14:02
In Antwort auf itemba

Medikamentöser Abbruch
Hallo Marypoppins824,
ich denke, der Arzt wird Dich schon krankschreiben. Denn schon der medikamentöse Abbruch selbst dauert 3 Tage. Hast Du über diese Methode nachgedacht? Denn dies ist ein sehr langer Zeitraum, und für kann für die Frau auch im Nachhinein sehr belastend sein, weil sie alles bei vollen Bewußtsein mitbekommt. Und die Zeitspanne auch sehr lange ist. Wenn die Tabletten erst mal geschluckt sind, läßt sich aber nichts mehr daran ändern. Es kann auch zu Bauchkrämpfen und unkontrollierbaren Blutungen führen. Nicht selten, muß anschließend noch eine Ausschabung durchgeführt werden.
Warum willst oder kannst Du das Kind nicht bekommen?
wäre Adoption eine Möglichkeit?Denn Abtreibung löst kein Problem, sondern schafft meist nur noch ein paar Neue.
Nach der Abtreibung mußt Du Dich mindestens 3 Tage bis eine Woche schonen.Da kommt es darauf an, ob Du bei der arbeit schwer heben mußt oder ob Du im Büro sitzt.
LG Itemba

Itemba
Du meinst ein Abbruch würde mehr Probleme verschaffen als das man schon hätte? und du meinst ne Adoption nicht ? Ich würde mal sagen die schafft noch mehr Probleme und das ein Leben lang, ein Abbruch schafft garkeine wenn man sich seiner sache sicher ist.

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