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Anscheinend Schwanger

6. September 2016 um 19:52

Hallo an alle,

Erstmals möchte ich bitten mich nicht zu Steinigen..

Folgendes: Ich hatte am 02.08. ungeschützten Verkehr mit einer eher flüchtigen Internet Bekanntschaft (ich weiß, großer Fehler hätte ein Kondom verwenden müssen bla) da ich mich leider Gottes mittendrin überzeugen lies das sie seit eh und je die Pille nimmt. Naja, wie es nunmal ist meinte sie mir letzten Donnerstag (01.09.) zu sagen das sie schwanger sei und hat mir einen Schwangerschaftstest per whatsapp geschickt (wo ich nicht eindeutig sagen kann das der von ihr ist) der positiv ist - natürlich darauf hab ich mich sofort mit ihr getroffen um das Gespräch zu suchen. (Zu ihr, sie ist 21 Jahre alt und hat angeblich vor 4 Jahren schon mal ein Kind verloren) Da zeigte sie mir noch ein Foto von einem Clear Blue Test (Da stand 3 Wochen + das ist der Maximalwert was angezeigt wird meines Wissens) und das Abtreibung in keinem Fall eine Option wäre. Ebenso, sagte sie mir sie wüsste NICHT ob sie im Juli überhaupt ihre Periode hatte bzw das ich ja der einzige war mit dem sie etwas hatte. Gleichzeitig sagte sie aber das sie mit nem Typen ca 2 Wochen danach auch etwas hatte - also kann ich dem ganzen irgendwie schwer glauben schenken. Wie kann man am 1 September sagen man wäre 4 Wochen drüber wenn man gar nicht weiß ob man überhaupt seine Periode hatte? Wie hoch ist in diesem Sinne die Wahrscheinlichkeit das sie wirklich schwanger ist bzw ich der Vater sein soll? Nächste Woche möchte sie zum Frauenarzt gehen. Vielen Dank im Voraus für antworten

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6. September 2016 um 21:42

Huhu
Da sie dir nicht selbst sagen kann wann sie das letzte mal ihre periode hatte ( was sie aber sicher weiss, nur wird was faul daran sein) können wir dir leider auch nicht sagen ob du als vater in frage kommst.
Sollte sie wirklich 2 wochen später mit einem anderen geschlafen haben dann kann er natürlich genau so gut in frage kommen. Wir wissen ja nicht wann ihr eisprung ist oder seit wann sie fällig ist.
Ich würde den arzttermin abwarten. Und lass dir aufjedenfall den mutterpass ( den wird sie aber nicht gleich beim 1. termin bekommen ) zeigen und auch ein bild. Behaupten kann man ja viel.

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6. September 2016 um 22:47
In Antwort auf hulapalu1992

Huhu
Da sie dir nicht selbst sagen kann wann sie das letzte mal ihre periode hatte ( was sie aber sicher weiss, nur wird was faul daran sein) können wir dir leider auch nicht sagen ob du als vater in frage kommst.
Sollte sie wirklich 2 wochen später mit einem anderen geschlafen haben dann kann er natürlich genau so gut in frage kommen. Wir wissen ja nicht wann ihr eisprung ist oder seit wann sie fällig ist.
Ich würde den arzttermin abwarten. Und lass dir aufjedenfall den mutterpass ( den wird sie aber nicht gleich beim 1. termin bekommen ) zeigen und auch ein bild. Behaupten kann man ja viel.

Danke
für die schnelle Antwort. Nur denke ich mir letzten Donnerstag (01.09) sagte sie mir das sie mit "letzten Samstag" mit einem
Typen was hatte bedeutet es könnte entweder der 20. oder der 27. sein. Nur mit dem 20. könnte ich mir erklären warum am clearblue Test 3 Wochen+ steht - oder sie hatte eben bereits im Juli etwas mit einem Kerl was sie mir natürlich verneint hat...

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6. September 2016 um 23:24

.
Würdest du das Kind denn wollen?

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7. September 2016 um 6:52
In Antwort auf lioness3579

.
Würdest du das Kind denn wollen?

Das
Ist das nächste Problem...ich möchte A zur Zeit kein Kind, B kann ich es mir bei besten Willen nicht leisten...ich kann seit Donnerstag nicht mehr schlafen, erbreche nur noch, esse fast nichts...ich bin am Ende mit meinen Nerven

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7. September 2016 um 10:27
In Antwort auf integra1989

Das
Ist das nächste Problem...ich möchte A zur Zeit kein Kind, B kann ich es mir bei besten Willen nicht leisten...ich kann seit Donnerstag nicht mehr schlafen, erbreche nur noch, esse fast nichts...ich bin am Ende mit meinen Nerven

Wieso?
"ich kann seit Donnerstag nicht mehr schlafen, erbreche nur noch, esse fast nichts...ich bin am Ende mit meinen Nerven"

Du bist doch nicht schwanger.

Insoweit du keinen Unterhalt zahlen kannst, musst du den auch nicht zahlen und das Jugendamt zahlt den.

Und da du mit der möglichen Schwangeren sowieso kein inniges Verhältnis hast, wäre auch nicht zu erwarten, dass du zum nächtlichen Windelwechseln eingespannt wirst; vermutlich wird sie dir nicht mal anbieten, dass du auch das Sorgerecht hast.

Was stresst dich also so sehr?

Den größten Stress und Ärger dürfte sie haben.

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7. September 2016 um 10:57

Hallo integra,
es ist für dich sicherlich ziemlich blöd, du weißt nicht so recht, was du glauben kannst, ob überhaupt du der Erzeuger warst und wie jetzt alles ist.
Könntest du nächste Woche vielleicht bei dem Frauenarzttermin mitgehen, um dem Arzt auch all deine Fragen zu stellen, damit du dir jetzt nicht die ganze Zeit einen Kopf machen musst...?

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7. September 2016 um 11:13
In Antwort auf carn

Wieso?
"ich kann seit Donnerstag nicht mehr schlafen, erbreche nur noch, esse fast nichts...ich bin am Ende mit meinen Nerven"

Du bist doch nicht schwanger.

Insoweit du keinen Unterhalt zahlen kannst, musst du den auch nicht zahlen und das Jugendamt zahlt den.

Und da du mit der möglichen Schwangeren sowieso kein inniges Verhältnis hast, wäre auch nicht zu erwarten, dass du zum nächtlichen Windelwechseln eingespannt wirst; vermutlich wird sie dir nicht mal anbieten, dass du auch das Sorgerecht hast.

Was stresst dich also so sehr?

Den größten Stress und Ärger dürfte sie haben.

Stimmt
Ich bin nicht schwanger - doch kann ich sehr wohl Unterhalt bezahlen! Und ich möchte mir etwas aufbauen bzw eine Eigentumswohnung kaufen da ich gerade vorübergehend bei meinen Eltern wohnen muss durch verschiedene Faktoren. Somit sehe ich gerade meine Zukunft zerbrechen!

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7. September 2016 um 11:20

Ich würde
an deiner Stelle abwarten & Tee trinken (in deinem Fall mit dem Magen wirklich). Nach der Geburt Vaterschaftstest machen...und dann siehst Du weiter. Wie bereits geschrieben: wer nicht zahlen kann, muss auch nichts zahlen.

Gruß,
Chrysa

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7. September 2016 um 11:32
In Antwort auf chrysanthme

Ich würde
an deiner Stelle abwarten & Tee trinken (in deinem Fall mit dem Magen wirklich). Nach der Geburt Vaterschaftstest machen...und dann siehst Du weiter. Wie bereits geschrieben: wer nicht zahlen kann, muss auch nichts zahlen.

Gruß,
Chrysa

Ich
kann ja bezahlen, ich gehe ja arbeiten - dadurch werde ich zu 1000% gepfändet - wie genau kann der FA die Schwangerschaft bestätigen?

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7. September 2016 um 11:55
In Antwort auf integra1989

Stimmt
Ich bin nicht schwanger - doch kann ich sehr wohl Unterhalt bezahlen! Und ich möchte mir etwas aufbauen bzw eine Eigentumswohnung kaufen da ich gerade vorübergehend bei meinen Eltern wohnen muss durch verschiedene Faktoren. Somit sehe ich gerade meine Zukunft zerbrechen!

Die Gesamtkosten des Unterhalts
dürften weniger als die Hälfte, vielleicht sogar weniger als ein Viertel der Kosten einer Eigentumswohnung betragen (in der Stadt in der ich wohne vielleicht sogar eher nur ein fünftel).

Klar, ein Batzen Geld.

Aber manchmal gehen Sachen schief und man verliert viel Geld, deswegen ist doch nicht gleich die Zukunft futsch und man muss nicht in lange Depressionen verfallen.

Die Geldsumme kann man auch verlieren, wenn man durch eine Prüfung rasselt, beim Kauf der Eigentumswohnung Baumängel übersieht oder mal eine rote Ampel übersieht.

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7. September 2016 um 12:00
In Antwort auf carn

Die Gesamtkosten des Unterhalts
dürften weniger als die Hälfte, vielleicht sogar weniger als ein Viertel der Kosten einer Eigentumswohnung betragen (in der Stadt in der ich wohne vielleicht sogar eher nur ein fünftel).

Klar, ein Batzen Geld.

Aber manchmal gehen Sachen schief und man verliert viel Geld, deswegen ist doch nicht gleich die Zukunft futsch und man muss nicht in lange Depressionen verfallen.

Die Geldsumme kann man auch verlieren, wenn man durch eine Prüfung rasselt, beim Kauf der Eigentumswohnung Baumängel übersieht oder mal eine rote Ampel übersieht.

Für mich
persönlich ist sie futsch - ich will so ein Leben nicht haben, es ist nicht lebenswert für mich, verstehst du meinen Standpunkt?

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7. September 2016 um 13:25

Das ist ja mal schön blöd gelaufen für dich.
Du solltest erst mal abwarten. Vor der Geburt kann man eh nix feststellen. Vielleicht bist du es ja gar nicht. Lass dir eins gesagt sein. Wen so eine Frau/ Mädel für dich die Beine breit macht. In solch einer Konstellation wie ihr sie habt. Dan glaub mir warst du nicht der einzigste der über Sie drüber ist.

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7. September 2016 um 13:37
In Antwort auf integra1989

Für mich
persönlich ist sie futsch - ich will so ein Leben nicht haben, es ist nicht lebenswert für mich, verstehst du meinen Standpunkt?

Nein,
denn allenfalls verzögern sich deine Pläne etwas, weil du halt weniger Geld beiseite legen kannst. Warum sollte man wegen sowas sein Leben nicht mehr lebenswert finden?

Andere verlieren bei Unfällen Körperteile (was dann auch häufig einen viel größeren finanziellen Schaden bedeutet, da Malochen dann schwerer fällt) und geben ihr Leben trotzdem nicht auf. Andere müssen ihre Heimat verlassen, weil irgendwelche Irren Köpfe abschneiden und alles vergewaltigen, was sich fangen lässt, und versuchen trotzdem nicht aufzugeben.

Und dann das Leben aufgeben, weil halt eine zusätzliche Belastung den Erwerb einer Wohnung verzögert?

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7. September 2016 um 13:51
In Antwort auf carn

Nein,
denn allenfalls verzögern sich deine Pläne etwas, weil du halt weniger Geld beiseite legen kannst. Warum sollte man wegen sowas sein Leben nicht mehr lebenswert finden?

Andere verlieren bei Unfällen Körperteile (was dann auch häufig einen viel größeren finanziellen Schaden bedeutet, da Malochen dann schwerer fällt) und geben ihr Leben trotzdem nicht auf. Andere müssen ihre Heimat verlassen, weil irgendwelche Irren Köpfe abschneiden und alles vergewaltigen, was sich fangen lässt, und versuchen trotzdem nicht aufzugeben.

Und dann das Leben aufgeben, weil halt eine zusätzliche Belastung den Erwerb einer Wohnung verzögert?

Geld
Das Kind sollte nicht als Kostenfaktor gesehen werden, sondern als liebenswerter Mensch! Egal, von/mit wem es stammt...

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7. September 2016 um 14:21
In Antwort auf lioness3579

Geld
Das Kind sollte nicht als Kostenfaktor gesehen werden, sondern als liebenswerter Mensch! Egal, von/mit wem es stammt...

Ach immer wieder diese Prinzipienreiter,
die daher kommen und sich auf irgendeine höhere Stelle berufen, die da erklärt haben soll, dass ein Mensch niemals rein als Mittel bzw. Hindernis zu einem Zweck gesehen werden darf und damit natürlich nicht nur rein als Kostenfaktor oder gar Schaden gesehen werden darf; grad so als stünde das irgendwo bindend geschrieben.

Hast natürlich recht. Und sowas wurde auch schon von einer höheren Stelle aka dem Bundesverfassungsgericht explizit festgestellt.


Aber ich glaub, dass das vorliegend dem TE sowieso wurscht wäre, weshalb ich ihn versuche darauf hinzuweisen, dass selbst wenn man es rein als Kostenproblematik betrachtet, das ganze nun wirklich nicht so dramatisch ist.

Eigentumswohnungen kosten so 200000-300000 Euro. Kindsunterhalt muss man so 50000-100000 über 18 Jahre verteilt löhnen. Wer Ausgaben über die vielleicht nächsten 10 Jahre von vielleicht 200000-300000 plant, der sollte sich doch nicht so entmutigen lassen, wenn halt jetzt ungeplant zusätzlich Ausgaben von 50000-100000 über die nächsten 18 Jahre anstehen; das lässt sich bereits dadurch teilweise kompensieren, dass man sich halt mehr bemüht ein Schnäppchen beim Wohnungskauf zu machen.

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7. September 2016 um 14:38
In Antwort auf carn

Ach immer wieder diese Prinzipienreiter,
die daher kommen und sich auf irgendeine höhere Stelle berufen, die da erklärt haben soll, dass ein Mensch niemals rein als Mittel bzw. Hindernis zu einem Zweck gesehen werden darf und damit natürlich nicht nur rein als Kostenfaktor oder gar Schaden gesehen werden darf; grad so als stünde das irgendwo bindend geschrieben.

Hast natürlich recht. Und sowas wurde auch schon von einer höheren Stelle aka dem Bundesverfassungsgericht explizit festgestellt.


Aber ich glaub, dass das vorliegend dem TE sowieso wurscht wäre, weshalb ich ihn versuche darauf hinzuweisen, dass selbst wenn man es rein als Kostenproblematik betrachtet, das ganze nun wirklich nicht so dramatisch ist.

Eigentumswohnungen kosten so 200000-300000 Euro. Kindsunterhalt muss man so 50000-100000 über 18 Jahre verteilt löhnen. Wer Ausgaben über die vielleicht nächsten 10 Jahre von vielleicht 200000-300000 plant, der sollte sich doch nicht so entmutigen lassen, wenn halt jetzt ungeplant zusätzlich Ausgaben von 50000-100000 über die nächsten 18 Jahre anstehen; das lässt sich bereits dadurch teilweise kompensieren, dass man sich halt mehr bemüht ein Schnäppchen beim Wohnungskauf zu machen.

Carn
... du hast ja auch recht

Es könnte natürlich auch sein, dass der TE im Alter (pflege)bedürftig wird, dann ist das Kind zu seiner finanziellen Unterstützung verpflichtet....

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7. September 2016 um 14:44
In Antwort auf artemisluna03

Das ist ja mal schön blöd gelaufen für dich.
Du solltest erst mal abwarten. Vor der Geburt kann man eh nix feststellen. Vielleicht bist du es ja gar nicht. Lass dir eins gesagt sein. Wen so eine Frau/ Mädel für dich die Beine breit macht. In solch einer Konstellation wie ihr sie habt. Dan glaub mir warst du nicht der einzigste der über Sie drüber ist.

Das
Vermute ich nämlich auch...abgesehen davon, wie genau kann der FA die SS feststellen?

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7. September 2016 um 14:49
In Antwort auf integra1989

Das
Vermute ich nämlich auch...abgesehen davon, wie genau kann der FA die SS feststellen?

Blut abnehmen und/oder per Ultraschall;
die Schnelltests zum Draufpinkeln haben noch eine Fehlerquote von so vielleicht 1 zu 100 bis 1000, weshalb vom Arzt bestätigen lassen sinnvoll ist.

Außerdem sollte immer eine Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen werden; eine solche passiert in vieleicht 1 von 50 Fällen und kann unentdeckt sehr ungesund bis tödlich verlaufen.

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7. September 2016 um 16:09
In Antwort auf lioness3579

Carn
... du hast ja auch recht

Es könnte natürlich auch sein, dass der TE im Alter (pflege)bedürftig wird, dann ist das Kind zu seiner finanziellen Unterstützung verpflichtet....

Stimmt
man sollte es nicht als Kostenfaktor sehen, ist auch vollkommen legitim soweit - nur ist es nunmal so, das es AUCH Geld kostet und das nicht wenig - ich wurde hier auch schon gefragt ob ich das Kind wollen würde, was ich verneint habe. Ich finde ein Kind sollte eine liebevolle Familie haben die aus beiden Elternteilen besteht bzw aufgrund einer Beziehung und Liebe gezeugt wurde...natürlich gehören da immer 2 dazu die es "verbockt" haben, aber passiert ist passiert - weil würde sie als Mutter denken, würde sie verstehen das ich darauf hinaus will das sie dem Kind damit die Chance nimmt...das wäre meine Ansicht zu dem ganzen!

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7. September 2016 um 19:06
In Antwort auf carn

Ach immer wieder diese Prinzipienreiter,
die daher kommen und sich auf irgendeine höhere Stelle berufen, die da erklärt haben soll, dass ein Mensch niemals rein als Mittel bzw. Hindernis zu einem Zweck gesehen werden darf und damit natürlich nicht nur rein als Kostenfaktor oder gar Schaden gesehen werden darf; grad so als stünde das irgendwo bindend geschrieben.

Hast natürlich recht. Und sowas wurde auch schon von einer höheren Stelle aka dem Bundesverfassungsgericht explizit festgestellt.


Aber ich glaub, dass das vorliegend dem TE sowieso wurscht wäre, weshalb ich ihn versuche darauf hinzuweisen, dass selbst wenn man es rein als Kostenproblematik betrachtet, das ganze nun wirklich nicht so dramatisch ist.

Eigentumswohnungen kosten so 200000-300000 Euro. Kindsunterhalt muss man so 50000-100000 über 18 Jahre verteilt löhnen. Wer Ausgaben über die vielleicht nächsten 10 Jahre von vielleicht 200000-300000 plant, der sollte sich doch nicht so entmutigen lassen, wenn halt jetzt ungeplant zusätzlich Ausgaben von 50000-100000 über die nächsten 18 Jahre anstehen; das lässt sich bereits dadurch teilweise kompensieren, dass man sich halt mehr bemüht ein Schnäppchen beim Wohnungskauf zu machen.

Wieso stellst man sich das immer so leicht vor?
Er hat schon recht wen er sagt das für ihn dieses ungewollte Kind ein großes mienus in seinem Leben ist. Mal abgesehen von dem finanziellen. Es gibt ja auch noch die zwischenmenschlichen Seiten. Wie z.B eine neue Partnerin finden die damit klar kommt ( egal was gesagt wird, es ist nicht leicht). Oder wen er irgendwan ne Partnerin gefunden hat die es akzeptieren kann und die sich ein Kind wünschen. Ist dir dan klar das in dieser Konstellation ein zweites oder drittes Kind finanziell fast leer ausgeht. Was auch noch sehr wichtig ist, jetzt wird wieder ein Kind in die Welt gesetzt das wieder mal keinen Vater hat. So wie es sich anhört wird der TE sich nicht darum kümmern. Was man ihm nicht mal krum nehmen kann.

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7. September 2016 um 20:02
In Antwort auf artemisluna03

Wieso stellst man sich das immer so leicht vor?
Er hat schon recht wen er sagt das für ihn dieses ungewollte Kind ein großes mienus in seinem Leben ist. Mal abgesehen von dem finanziellen. Es gibt ja auch noch die zwischenmenschlichen Seiten. Wie z.B eine neue Partnerin finden die damit klar kommt ( egal was gesagt wird, es ist nicht leicht). Oder wen er irgendwan ne Partnerin gefunden hat die es akzeptieren kann und die sich ein Kind wünschen. Ist dir dan klar das in dieser Konstellation ein zweites oder drittes Kind finanziell fast leer ausgeht. Was auch noch sehr wichtig ist, jetzt wird wieder ein Kind in die Welt gesetzt das wieder mal keinen Vater hat. So wie es sich anhört wird der TE sich nicht darum kümmern. Was man ihm nicht mal krum nehmen kann.

Der Teil
"Ist dir dan klar das in dieser Konstellation ein zweites oder drittes Kind finanziell fast leer ausgeht."

wäre mit neu, dass Kindesunterhalt ungleichmäßig verteilt wird. Das zweite und das dritte haben den gleichen Anspruch wie das erste.

"Wie z.B eine neue Partnerin finden die damit klar kommt ( egal was gesagt wird, es ist nicht leicht). Oder wen er irgendwan ne Partnerin gefunden hat die es akzeptieren kann und die sich ein Kind wünschen."

Und?
Dir ist schon klar, dass ich ca. 80% der Stories hier, warum es denn schwierig sei, ein Kind am Leben zu lassen, nicht mit einem "Hör auf zu heulen, reiß dich zusammen, geh die Probleme an, aber töte auf keinen Fall dein Kind" kommentiere einerseits weil es nichts brächte, aber andererseits weil ich das "du bist kein Mann, du kannst niemals in die Situation kommen, du kannst das nicht beurteilen" ernst nehme?

Ersteres ist hier egal und letzteres nicht anwendbar, da der TE Mann ist, ich Mann bin, folglich ich seine Situation beurteilen kann. Und das Ergebnis der Beurteilung ist, er soll nicht so rumheulen.

Und wenn ich mich richtig entsinne, war ich auch mal in ca. dem Alter in einer Situation, wo mir eine Frau sagte, dass sie damit rechnet, schwanger zu sein und zwar von mir. War sie dann zwar doch nicht, aber wozu sollte ich da rumheulen? Wenn so gewesen wäre, dann wäre es so gewesen und ich hätte damit halt zu recht kommen müssen.

"Was auch noch sehr wichtig ist, jetzt wird wieder ein Kind in die Welt gesetzt das wieder mal keinen Vater hat. So wie es sich anhört wird der TE sich nicht darum kümmern."

Ja, das ist bedauerlich. Aber kein Grund, dass der TE an seinem Leben verzweifelt.

"Was man ihm nicht mal krum nehmen kann."

Doch, selbstverständlich hätte er die Pflicht zu versuchen, dem Kind ein guter Vater zu sein, wenn er der Vater ist. Wenn er das überhaupt nicht versucht, ist ihm das krum zu nehmen.

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7. September 2016 um 20:05
In Antwort auf integra1989

Stimmt
man sollte es nicht als Kostenfaktor sehen, ist auch vollkommen legitim soweit - nur ist es nunmal so, das es AUCH Geld kostet und das nicht wenig - ich wurde hier auch schon gefragt ob ich das Kind wollen würde, was ich verneint habe. Ich finde ein Kind sollte eine liebevolle Familie haben die aus beiden Elternteilen besteht bzw aufgrund einer Beziehung und Liebe gezeugt wurde...natürlich gehören da immer 2 dazu die es "verbockt" haben, aber passiert ist passiert - weil würde sie als Mutter denken, würde sie verstehen das ich darauf hinaus will das sie dem Kind damit die Chance nimmt...das wäre meine Ansicht zu dem ganzen!

Dann lerne doch als Lektion
"Ich finde ein Kind sollte eine liebevolle Familie haben die aus beiden Elternteilen besteht bzw aufgrund einer Beziehung und Liebe gezeugt wurde..."

daraus, dass man das Vergnügen auch bekannt als "Liebe machen" eben möglichst nur macht, wenn da auch Liebe ist. Dann klappt das auch viellleicht mit der liebevollen Familie, wenn die Verhütung mal versagt.

Und nichts hindert dich daran, zu versuchen, zu der Frau, wenn sie denn die Mutter deines Kindes ist, wenigstens ein gutes Verhältnis zu haben.

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7. September 2016 um 20:31
In Antwort auf carn

Der Teil
"Ist dir dan klar das in dieser Konstellation ein zweites oder drittes Kind finanziell fast leer ausgeht."

wäre mit neu, dass Kindesunterhalt ungleichmäßig verteilt wird. Das zweite und das dritte haben den gleichen Anspruch wie das erste.

"Wie z.B eine neue Partnerin finden die damit klar kommt ( egal was gesagt wird, es ist nicht leicht). Oder wen er irgendwan ne Partnerin gefunden hat die es akzeptieren kann und die sich ein Kind wünschen."

Und?
Dir ist schon klar, dass ich ca. 80% der Stories hier, warum es denn schwierig sei, ein Kind am Leben zu lassen, nicht mit einem "Hör auf zu heulen, reiß dich zusammen, geh die Probleme an, aber töte auf keinen Fall dein Kind" kommentiere einerseits weil es nichts brächte, aber andererseits weil ich das "du bist kein Mann, du kannst niemals in die Situation kommen, du kannst das nicht beurteilen" ernst nehme?

Ersteres ist hier egal und letzteres nicht anwendbar, da der TE Mann ist, ich Mann bin, folglich ich seine Situation beurteilen kann. Und das Ergebnis der Beurteilung ist, er soll nicht so rumheulen.

Und wenn ich mich richtig entsinne, war ich auch mal in ca. dem Alter in einer Situation, wo mir eine Frau sagte, dass sie damit rechnet, schwanger zu sein und zwar von mir. War sie dann zwar doch nicht, aber wozu sollte ich da rumheulen? Wenn so gewesen wäre, dann wäre es so gewesen und ich hätte damit halt zu recht kommen müssen.

"Was auch noch sehr wichtig ist, jetzt wird wieder ein Kind in die Welt gesetzt das wieder mal keinen Vater hat. So wie es sich anhört wird der TE sich nicht darum kümmern."

Ja, das ist bedauerlich. Aber kein Grund, dass der TE an seinem Leben verzweifelt.

"Was man ihm nicht mal krum nehmen kann."

Doch, selbstverständlich hätte er die Pflicht zu versuchen, dem Kind ein guter Vater zu sein, wenn er der Vater ist. Wenn er das überhaupt nicht versucht, ist ihm das krum zu nehmen.

Du stellst es dir wirklich einfach vor.
Es gibt einen ungerechten Unterhaltstitel. Ob du es glaubst oder nicht. Nicht alles läuft zahlungsmäßig gerecht zu. Ich betreue einige Fälle wo die Frau mit ihren "gebrauchten mann" am verzweifeln ist weil für das Kind in der Beziehung kein Geld übrig bleibt. Nur weil die Mutter des ersten Kindes vor Gericht richtig aufgelegt hat. Und das sind keines Wegs Einzelfälle. Ist dir eigentlich bewusst , wie scheiße es unterhaltspflichtigen Vätern geht. Ich rede nicht von dem kleinen Teil denen der unterhalt nicht weh tut. Sondern von dem Teil die grade mal froh darüber ist nen 8.50 Job bekommen zu haben und das Jugendamt einen noch dazu zwingt einen neben Job anzunehmen weil von 8.50 kann man nix zahlen. Ist doch egal das er schon 9 Stunden arbeitet zum Wohle des Kindes können es auch 13-14 Stunden sein. Oder besser noch, zwingen wir den Kindsvater doch einfach dazu umzuziehen wo anders verdient er doch besser. Auch wen er dan in einer Stadt Hockt wo er keine Sau kennt, sein leben in seinem zuhause aufgeben muss. Ach der Kindsvater hat ne neue Freundin und die wohnen zusammen? Dan schauen wir doch mal wie viel die verdient vielleicht ist sie dem Kindsvater Taschengeld schuldig, dan kann er mehr zahlen.
Ohh, ja das ist ein Leben das wünscht Man sich. Da darf ein man natürlich nicht sagen sein leben ist verpfuscht.
Warum sollte er die Pflicht haben oder müssen ein guter Vater zu sein in so einer Situation? Das ist die einzigste Entscheidung die er selber treffen kann und darf. Das einzigste was ihm die Frau , das Jugendamt oder das Gericht nicht aufzwingen kann, die Entscheidung ob er für das Kind ein Vater oder nur ein Erzeuger sein möchte. Wen er sich entscheidet nur ein Erzeuger zu sein und sich nicht kümmern möchte dan ist das sein gutes Recht dazu. Ziemlich scheiße und bedauerlich für das Kind. Dan muss die Mutter das halt schaffen auszugleichen und das beste daraus zu machen.

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8. September 2016 um 7:11
In Antwort auf artemisluna03

Du stellst es dir wirklich einfach vor.
Es gibt einen ungerechten Unterhaltstitel. Ob du es glaubst oder nicht. Nicht alles läuft zahlungsmäßig gerecht zu. Ich betreue einige Fälle wo die Frau mit ihren "gebrauchten mann" am verzweifeln ist weil für das Kind in der Beziehung kein Geld übrig bleibt. Nur weil die Mutter des ersten Kindes vor Gericht richtig aufgelegt hat. Und das sind keines Wegs Einzelfälle. Ist dir eigentlich bewusst , wie scheiße es unterhaltspflichtigen Vätern geht. Ich rede nicht von dem kleinen Teil denen der unterhalt nicht weh tut. Sondern von dem Teil die grade mal froh darüber ist nen 8.50 Job bekommen zu haben und das Jugendamt einen noch dazu zwingt einen neben Job anzunehmen weil von 8.50 kann man nix zahlen. Ist doch egal das er schon 9 Stunden arbeitet zum Wohle des Kindes können es auch 13-14 Stunden sein. Oder besser noch, zwingen wir den Kindsvater doch einfach dazu umzuziehen wo anders verdient er doch besser. Auch wen er dan in einer Stadt Hockt wo er keine Sau kennt, sein leben in seinem zuhause aufgeben muss. Ach der Kindsvater hat ne neue Freundin und die wohnen zusammen? Dan schauen wir doch mal wie viel die verdient vielleicht ist sie dem Kindsvater Taschengeld schuldig, dan kann er mehr zahlen.
Ohh, ja das ist ein Leben das wünscht Man sich. Da darf ein man natürlich nicht sagen sein leben ist verpfuscht.
Warum sollte er die Pflicht haben oder müssen ein guter Vater zu sein in so einer Situation? Das ist die einzigste Entscheidung die er selber treffen kann und darf. Das einzigste was ihm die Frau , das Jugendamt oder das Gericht nicht aufzwingen kann, die Entscheidung ob er für das Kind ein Vater oder nur ein Erzeuger sein möchte. Wen er sich entscheidet nur ein Erzeuger zu sein und sich nicht kümmern möchte dan ist das sein gutes Recht dazu. Ziemlich scheiße und bedauerlich für das Kind. Dan muss die Mutter das halt schaffen auszugleichen und das beste daraus zu machen.

Und
ganz genau das will ich nicht...ich will weder die Verantwortung, noch sehe ich mich in der Rolle eines "vaters"

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8. September 2016 um 8:08
In Antwort auf artemisluna03

Du stellst es dir wirklich einfach vor.
Es gibt einen ungerechten Unterhaltstitel. Ob du es glaubst oder nicht. Nicht alles läuft zahlungsmäßig gerecht zu. Ich betreue einige Fälle wo die Frau mit ihren "gebrauchten mann" am verzweifeln ist weil für das Kind in der Beziehung kein Geld übrig bleibt. Nur weil die Mutter des ersten Kindes vor Gericht richtig aufgelegt hat. Und das sind keines Wegs Einzelfälle. Ist dir eigentlich bewusst , wie scheiße es unterhaltspflichtigen Vätern geht. Ich rede nicht von dem kleinen Teil denen der unterhalt nicht weh tut. Sondern von dem Teil die grade mal froh darüber ist nen 8.50 Job bekommen zu haben und das Jugendamt einen noch dazu zwingt einen neben Job anzunehmen weil von 8.50 kann man nix zahlen. Ist doch egal das er schon 9 Stunden arbeitet zum Wohle des Kindes können es auch 13-14 Stunden sein. Oder besser noch, zwingen wir den Kindsvater doch einfach dazu umzuziehen wo anders verdient er doch besser. Auch wen er dan in einer Stadt Hockt wo er keine Sau kennt, sein leben in seinem zuhause aufgeben muss. Ach der Kindsvater hat ne neue Freundin und die wohnen zusammen? Dan schauen wir doch mal wie viel die verdient vielleicht ist sie dem Kindsvater Taschengeld schuldig, dan kann er mehr zahlen.
Ohh, ja das ist ein Leben das wünscht Man sich. Da darf ein man natürlich nicht sagen sein leben ist verpfuscht.
Warum sollte er die Pflicht haben oder müssen ein guter Vater zu sein in so einer Situation? Das ist die einzigste Entscheidung die er selber treffen kann und darf. Das einzigste was ihm die Frau , das Jugendamt oder das Gericht nicht aufzwingen kann, die Entscheidung ob er für das Kind ein Vater oder nur ein Erzeuger sein möchte. Wen er sich entscheidet nur ein Erzeuger zu sein und sich nicht kümmern möchte dan ist das sein gutes Recht dazu. Ziemlich scheiße und bedauerlich für das Kind. Dan muss die Mutter das halt schaffen auszugleichen und das beste daraus zu machen.

Wer sagt, dass ich es mir einfach vorstelle?
Auch schwierig, ist kein Grund zu verzweifeln.

"Nur weil die Mutter des ersten Kindes vor Gericht richtig aufgelegt hat."

Ein weiterer Grund, ein gutes Verhältnis zur Mutter des eigenen Kindes zu haben.

"Es gibt einen ungerechten Unterhaltstitel. Ob du es glaubst oder nicht. Nicht alles läuft zahlungsmäßig gerecht zu. Ich betreue einige Fälle wo die Frau mit ihren "gebrauchten mann" am verzweifeln ist weil für das Kind in der Beziehung kein Geld übrig bleibt. Nur weil die Mutter des ersten Kindes vor Gericht richtig aufgelegt hat. Und das sind keines Wegs Einzelfälle. Ist dir eigentlich bewusst , wie scheiße es unterhaltspflichtigen Vätern geht. Ich rede nicht von dem kleinen Teil denen der unterhalt nicht weh tut. Sondern von dem Teil die grade mal froh darüber ist nen 8.50 Job bekommen zu haben und das Jugendamt einen noch dazu zwingt einen neben Job anzunehmen weil von 8.50 kann man nix zahlen. Ist doch egal das er schon 9 Stunden arbeitet zum Wohle des Kindes können es auch 13-14 Stunden sein. Oder besser noch, zwingen wir den Kindsvater doch einfach dazu umzuziehen wo anders verdient er doch besser. Auch wen er dan in einer Stadt Hockt wo er keine Sau kennt, sein leben in seinem zuhause aufgeben muss. Ach der Kindsvater hat ne neue Freundin und die wohnen zusammen? Dan schauen wir doch mal wie viel die verdient vielleicht ist sie dem Kindsvater Taschengeld schuldig, dan kann er mehr zahlen. "

Noch einmal: Und?

Ist alles kein Grund, dass das eigene Kind sterben sollte oder dass man sich nicht bemühen sollte, dass es ein so einigermaßen anständiges Leben hat, wie sich das unter den schwierigen Umständen machen lässt.

"Warum sollte er die Pflicht haben oder müssen ein guter Vater zu sein in so einer Situation?"

Weil mann diese Pflicht hat, auch wenn es in keinem Gesetz stehen sollte und auch wenn mann nicht dazu gezwungen werden kann. Kann sein, dass frau so eine Pflicht nicht hat, aber mann hat sie unabhängig vom Gesetz.

"Das einzigste was ihm die Frau ,"
Die Frau hat ihn offensichtlich zu nichts gezwungen, denn es war wohl keine Vergewaltigung. Falls sie nicht abtreibt, ist das kein ihm etwas aufzwingen, sondern die Erfüllung ihrer eigenen Pflicht gegenüber dem Kind und bezüglich dieser Pflicht soll sie auch keine Rücksicht auf ihn nehmen. Die eigenen Kinder sind am Leben zu lassen.

"dan ist das sein gutes Recht dazu."

Nein, das ist nicht sein gutes Recht. Alleine schon weil es natürlich auch im Gesetz die Pflicht verankert ist, dass man ein guter Vater oder sowas ähnliches zu sein hat. In juristischensprech:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1684.html

"(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt."

Das Kind hat ein Recht auf Umgang, der Vater hat auch das Recht aber eben auch die Pflicht. Dass damit gemeint ist, dass man sich nicht nur einmal im Jahr 10 Minuten anschweigen soll, braucht das Gesetz nicht auszuführen, denn es ist klar, dass dieses Umgangsrecht und diese Umgangspflicht eben möglichst so umgesetzt werden soll, dass das so eine tolle Vater-Kind- bzw. Mutter-Kind-Beziehungskiste wird.

Aber ja, stimmt, die Pflicht des Vaters mit dem Kind Umgang zu haben - und zwar möglichst auf anständige Weise - wird nicht durchgesetzt, da keiner so recht weiß, wie das gehen soll. Aber die Pflicht hat jeder Vater also ggf. auch der hiesige.

(Und ja, es gibt auch viele Mütter, die hier unzulässig den Umgang Vater-Kind versuchen zu unterbinden, aber es ging ja nur darum, dass jeder Vater und damit ggf. auch der TE eine solche Pflicht hat)

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8. September 2016 um 8:23
In Antwort auf integra1989

Und
ganz genau das will ich nicht...ich will weder die Verantwortung, noch sehe ich mich in der Rolle eines "vaters"

Und ich will
keine angeborene Hüftgelenksluxation haben, denn das führt dazu, dass dich auf dem Pausenhof alle auslachen, die Mädels mit dem komischen Hinkebein nichts zu tun haben wollen, man keine 50 m gescheit rennen kann, nach jedem längeren Spaziergang das Scheißding bei jedem Schritt wehtut, man beginnend ab 30-40 jede Woche ca. 8 Stunden Schlaf wegen Schmerzen verpasst und man grübeln muss, ab wann man sich denn sinnvoll eine künstliche Hüfte reinoperieren lassen sollte.

Meine Oma wollte im 2. WK auch nicht meine Mutter zur Welt bringen, als mein Opa grade in der Normandie drauf ging (was sie erst 3 Jahre später erfuhr), nach einer Bombennacht im Keller die Leichen der Nachbarn aus dem Schutt buddeln, von der Ortschaft da sie als einziges Englisch konnte in einem noch passenden Alter für Vergewaltigungen den vorrückenden Amis alleine als Dolmetscherin entgegen geschickt werden (wobei sie immer betonte, dass sie überrascht war, wie hoch anständig die sie behandelt haben; nennt man Glück gehabt in Kriegszeiten) oder die Jahre nach dem Krieg so Hunger leiden, dass 20 Gramm Butter für sie ein Festmahl waren, an dass sie sich noch Jahrzehnte erinnerte.

Eine hiesige userin wollte, soweit ich weiß, auch nicht, dass ihr frisch gebackener Mann als sie mit dem zweiten Kind schwanger war dann auf einmal meinte, dass weil sie verheiratet seien, er sie nunmehr schlagen dürfe, woraufhin sie abgehauen ist, leider abgetrieben hat und sich alleinerziehend durchkämpfen durfte.



Wollen kann man viel, nur viele Dinge sind nicht so wie man will und man muss halt damit zu recht kommen. Und zwar möglichst so, dass andere nicht darunter zu leiden haben.

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8. September 2016 um 8:38
In Antwort auf carn

Und ich will
keine angeborene Hüftgelenksluxation haben, denn das führt dazu, dass dich auf dem Pausenhof alle auslachen, die Mädels mit dem komischen Hinkebein nichts zu tun haben wollen, man keine 50 m gescheit rennen kann, nach jedem längeren Spaziergang das Scheißding bei jedem Schritt wehtut, man beginnend ab 30-40 jede Woche ca. 8 Stunden Schlaf wegen Schmerzen verpasst und man grübeln muss, ab wann man sich denn sinnvoll eine künstliche Hüfte reinoperieren lassen sollte.

Meine Oma wollte im 2. WK auch nicht meine Mutter zur Welt bringen, als mein Opa grade in der Normandie drauf ging (was sie erst 3 Jahre später erfuhr), nach einer Bombennacht im Keller die Leichen der Nachbarn aus dem Schutt buddeln, von der Ortschaft da sie als einziges Englisch konnte in einem noch passenden Alter für Vergewaltigungen den vorrückenden Amis alleine als Dolmetscherin entgegen geschickt werden (wobei sie immer betonte, dass sie überrascht war, wie hoch anständig die sie behandelt haben; nennt man Glück gehabt in Kriegszeiten) oder die Jahre nach dem Krieg so Hunger leiden, dass 20 Gramm Butter für sie ein Festmahl waren, an dass sie sich noch Jahrzehnte erinnerte.

Eine hiesige userin wollte, soweit ich weiß, auch nicht, dass ihr frisch gebackener Mann als sie mit dem zweiten Kind schwanger war dann auf einmal meinte, dass weil sie verheiratet seien, er sie nunmehr schlagen dürfe, woraufhin sie abgehauen ist, leider abgetrieben hat und sich alleinerziehend durchkämpfen durfte.



Wollen kann man viel, nur viele Dinge sind nicht so wie man will und man muss halt damit zu recht kommen. Und zwar möglichst so, dass andere nicht darunter zu leiden haben.

"Und zwar so das andere nicht darunter leiden müssen"
Was denkst du tu ich gerade? Was denkst du mache ich gerade Tag für Tag, Stunde für Stunde und Minute für Minute durch? Ich bin seelisch/geistig mehr als hinüber, weil durch EINE AFFÄRE / ONS sowas nicht entstehen DARF! Natürlich, verhüten Blabla kenn ich alles, weiß ich das ich Mitschuld bin bzw einen Fehler gemacht habe gut und schön - doch ist es nichtmal möglich die Folgen abzuklären? Ich mir zeitweise schon überlege das ganze für MICH zu beenden? Wenn sie permanent ignorant und egoistisch ist? Wie komme ICH dazu mich zu etwas zwingen zu lassen bzw überreden zu lassen, während man mit ihr nichtmal drüber sprechen kann zB?

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8. September 2016 um 10:19
In Antwort auf carn

Wer sagt, dass ich es mir einfach vorstelle?
Auch schwierig, ist kein Grund zu verzweifeln.

"Nur weil die Mutter des ersten Kindes vor Gericht richtig aufgelegt hat."

Ein weiterer Grund, ein gutes Verhältnis zur Mutter des eigenen Kindes zu haben.

"Es gibt einen ungerechten Unterhaltstitel. Ob du es glaubst oder nicht. Nicht alles läuft zahlungsmäßig gerecht zu. Ich betreue einige Fälle wo die Frau mit ihren "gebrauchten mann" am verzweifeln ist weil für das Kind in der Beziehung kein Geld übrig bleibt. Nur weil die Mutter des ersten Kindes vor Gericht richtig aufgelegt hat. Und das sind keines Wegs Einzelfälle. Ist dir eigentlich bewusst , wie scheiße es unterhaltspflichtigen Vätern geht. Ich rede nicht von dem kleinen Teil denen der unterhalt nicht weh tut. Sondern von dem Teil die grade mal froh darüber ist nen 8.50 Job bekommen zu haben und das Jugendamt einen noch dazu zwingt einen neben Job anzunehmen weil von 8.50 kann man nix zahlen. Ist doch egal das er schon 9 Stunden arbeitet zum Wohle des Kindes können es auch 13-14 Stunden sein. Oder besser noch, zwingen wir den Kindsvater doch einfach dazu umzuziehen wo anders verdient er doch besser. Auch wen er dan in einer Stadt Hockt wo er keine Sau kennt, sein leben in seinem zuhause aufgeben muss. Ach der Kindsvater hat ne neue Freundin und die wohnen zusammen? Dan schauen wir doch mal wie viel die verdient vielleicht ist sie dem Kindsvater Taschengeld schuldig, dan kann er mehr zahlen. "

Noch einmal: Und?

Ist alles kein Grund, dass das eigene Kind sterben sollte oder dass man sich nicht bemühen sollte, dass es ein so einigermaßen anständiges Leben hat, wie sich das unter den schwierigen Umständen machen lässt.

"Warum sollte er die Pflicht haben oder müssen ein guter Vater zu sein in so einer Situation?"

Weil mann diese Pflicht hat, auch wenn es in keinem Gesetz stehen sollte und auch wenn mann nicht dazu gezwungen werden kann. Kann sein, dass frau so eine Pflicht nicht hat, aber mann hat sie unabhängig vom Gesetz.

"Das einzigste was ihm die Frau ,"
Die Frau hat ihn offensichtlich zu nichts gezwungen, denn es war wohl keine Vergewaltigung. Falls sie nicht abtreibt, ist das kein ihm etwas aufzwingen, sondern die Erfüllung ihrer eigenen Pflicht gegenüber dem Kind und bezüglich dieser Pflicht soll sie auch keine Rücksicht auf ihn nehmen. Die eigenen Kinder sind am Leben zu lassen.

"dan ist das sein gutes Recht dazu."

Nein, das ist nicht sein gutes Recht. Alleine schon weil es natürlich auch im Gesetz die Pflicht verankert ist, dass man ein guter Vater oder sowas ähnliches zu sein hat. In juristischensprech:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1684.html

"(1) Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jeder Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt."

Das Kind hat ein Recht auf Umgang, der Vater hat auch das Recht aber eben auch die Pflicht. Dass damit gemeint ist, dass man sich nicht nur einmal im Jahr 10 Minuten anschweigen soll, braucht das Gesetz nicht auszuführen, denn es ist klar, dass dieses Umgangsrecht und diese Umgangspflicht eben möglichst so umgesetzt werden soll, dass das so eine tolle Vater-Kind- bzw. Mutter-Kind-Beziehungskiste wird.

Aber ja, stimmt, die Pflicht des Vaters mit dem Kind Umgang zu haben - und zwar möglichst auf anständige Weise - wird nicht durchgesetzt, da keiner so recht weiß, wie das gehen soll. Aber die Pflicht hat jeder Vater also ggf. auch der hiesige.

(Und ja, es gibt auch viele Mütter, die hier unzulässig den Umgang Vater-Kind versuchen zu unterbinden, aber es ging ja nur darum, dass jeder Vater und damit ggf. auch der TE eine solche Pflicht hat)

Und ob das Gründe sind.
Viele dieser Männer bekommen nie wieder auf die Beine. Was ist ein man einer Frau schuldig die er nicht kennt wo die Verhältnisse klar abgesteckt sind? Das eine Frau einfach die Verhütung weg lässt und irgendeinem kerl ein Kind auf zwingt , ist also nicht auf gezwungen? Ich sage nicht sie soll abtreiben aber solche Frauen sollten die Mittel gekürzt werden z.B Wen es ans Geld geht was denkst du wie viele plötzlich an Verhütung denken. Als Mensch hast du das Recht zu sagen " mit diesem Menschen will ich nix zu tun haben". Auch wen es durch die eigenen Genen entstanden ist. Es ist verständlich das viele sich sagen " die Frau wollte das Kind, soll sie sich auch drum kümmern". Es zwar traurig für die Kinder aber dafür können sie sich bei ihren Müttern bedanken.

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8. September 2016 um 21:43
In Antwort auf artemisluna03

Und ob das Gründe sind.
Viele dieser Männer bekommen nie wieder auf die Beine. Was ist ein man einer Frau schuldig die er nicht kennt wo die Verhältnisse klar abgesteckt sind? Das eine Frau einfach die Verhütung weg lässt und irgendeinem kerl ein Kind auf zwingt , ist also nicht auf gezwungen? Ich sage nicht sie soll abtreiben aber solche Frauen sollten die Mittel gekürzt werden z.B Wen es ans Geld geht was denkst du wie viele plötzlich an Verhütung denken. Als Mensch hast du das Recht zu sagen " mit diesem Menschen will ich nix zu tun haben". Auch wen es durch die eigenen Genen entstanden ist. Es ist verständlich das viele sich sagen " die Frau wollte das Kind, soll sie sich auch drum kümmern". Es zwar traurig für die Kinder aber dafür können sie sich bei ihren Müttern bedanken.

Man ist
dem Kind was schuldig, wozu eben auch gehört zu versuchen, ein einigermaßen gutes Verhältnis zur Mutter des Kindes zu haben.

"Das eine Frau einfach die Verhütung weg lässt und irgendeinem kerl ein Kind auf zwingt , ist also nicht auf gezwungen?"
Nein.

"Als Mensch hast du das Recht zu sagen " mit diesem Menschen will ich nix zu tun haben"."
Wie ich bereits gesagt habe, besteht dieses Recht gerade nicht.

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8. September 2016 um 21:49
In Antwort auf integra1989

"Und zwar so das andere nicht darunter leiden müssen"
Was denkst du tu ich gerade? Was denkst du mache ich gerade Tag für Tag, Stunde für Stunde und Minute für Minute durch? Ich bin seelisch/geistig mehr als hinüber, weil durch EINE AFFÄRE / ONS sowas nicht entstehen DARF! Natürlich, verhüten Blabla kenn ich alles, weiß ich das ich Mitschuld bin bzw einen Fehler gemacht habe gut und schön - doch ist es nichtmal möglich die Folgen abzuklären? Ich mir zeitweise schon überlege das ganze für MICH zu beenden? Wenn sie permanent ignorant und egoistisch ist? Wie komme ICH dazu mich zu etwas zwingen zu lassen bzw überreden zu lassen, während man mit ihr nichtmal drüber sprechen kann zB?

Ob darf oder nicht
"Ich bin seelisch/geistig mehr als hinüber, weil durch EINE AFFÄRE / ONS sowas nicht entstehen DARF!"
ist wurscht, wenn es passiert ist.

"doch ist es nichtmal möglich die Folgen abzuklären?"
Die Folgen sind doch klar; entweder bist du der Vater oder nicht.

"Ich mir zeitweise schon überlege das ganze für MICH zu beenden?"
Wie gesagt, nicht nachvollziehbar. Wegen einem unerwünschten Kind alleine ist nicht das ganze Leben runiniert, weder finanziell noch emotional. Abgesehen davon, ist das natürlich etwas, was andere sehr wohl in Mitleidenschaft ziehen würde.

"Wenn sie permanent ignorant und egoistisch ist?"
Bisher hast du ihr lediglich vorgeworfen, dass sie vielleicht nicht richtig verhütet hat, dass sie nicht wirklich sagen kann, wer alles in Frage kommt, und dass sie nicht abtreiben wird. Was davon war der ignorante und/oder egoistische Teil?

"Wie komme ICH dazu mich zu etwas zwingen zu lassen bzw überreden zu lassen, während man mit ihr nichtmal drüber sprechen kann zB?"
Gezwungen wurdest du von ihr zu nichts, insoweit sie dich zu irgendwas überredet hat, ist das eben dumm gelaufen.

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9. September 2016 um 6:54
In Antwort auf carn

Man ist
dem Kind was schuldig, wozu eben auch gehört zu versuchen, ein einigermaßen gutes Verhältnis zur Mutter des Kindes zu haben.

"Das eine Frau einfach die Verhütung weg lässt und irgendeinem kerl ein Kind auf zwingt , ist also nicht auf gezwungen?"
Nein.

"Als Mensch hast du das Recht zu sagen " mit diesem Menschen will ich nix zu tun haben"."
Wie ich bereits gesagt habe, besteht dieses Recht gerade nicht.

Dan erkläre mir mal
Ein Mann der nix zu sagen hat wen die Frau schwanger und ihre Entscheidung ihm etwas aufzwinkt. Dan ist das nicht aufgezwungen. Wen das nicht zu etwas zwingen ist was dan? Wen man etwas nicht möchte und es wird einem aufgedrängt dan nennt man das aufgezwungen.
Wen die Frau durch Affäre oder ONT schwanger geworden ist. Sprich das in so einer Konstellation ein baby nicht entstehen sollte und vom Erzeuger ein ganz klares " nein" kommt. Was ist er diesem Kind den schuldig? Nur weil die Mutter die Beine breit gemacht hat und so egoistisch war ein Kind auf so eine Art und Weise zu zeugen. Er ist dieser Partei gar nichts schuldig und das was er schuldig ist holt sich der Staat von ihm.

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9. September 2016 um 7:31
In Antwort auf artemisluna03

Dan erkläre mir mal
Ein Mann der nix zu sagen hat wen die Frau schwanger und ihre Entscheidung ihm etwas aufzwinkt. Dan ist das nicht aufgezwungen. Wen das nicht zu etwas zwingen ist was dan? Wen man etwas nicht möchte und es wird einem aufgedrängt dan nennt man das aufgezwungen.
Wen die Frau durch Affäre oder ONT schwanger geworden ist. Sprich das in so einer Konstellation ein baby nicht entstehen sollte und vom Erzeuger ein ganz klares " nein" kommt. Was ist er diesem Kind den schuldig? Nur weil die Mutter die Beine breit gemacht hat und so egoistisch war ein Kind auf so eine Art und Weise zu zeugen. Er ist dieser Partei gar nichts schuldig und das was er schuldig ist holt sich der Staat von ihm.

Ist nicht aufzwingen
da bekannt ist, dass Schwangerschaften trotz Verhütung passieren können und dass bei Verhütung manchmal geschlampt wird und dass keinerlei Pflicht existiert im Bett die Wahrheit zu sagen (jedenfalls gesetzlich nicht), womit ein Mann der zwischen den Beinen einer Frau landet konkludent eingewilligt hat, dass im Falle einer Schwangerschaft er seinen Teil erledigt.

Zu dem eben auch die Umgangspflicht mit dem Kind gehört.


Wer Auto fährt und in einen Unfall verwickelt wird, dem wird von den Verletzten auch nicht aufgezwungen, ihnen zu helfen. Sondern mit dem Anlassen des Motors hat er aufgrund allgemeinen Anstandsprinzipien darin eingewilligt, als Unfallbeteiligter anderen Unfallbeteiligten zu helfen.

" wen die Frau schwanger und ihre Entscheidung ihm etwas aufzwinkt."

Die Frau kann ihm deshalb keine Entscheidung aufzwingen, da Abtreibungen rechtswidrig ist. Somit gibt es formal gar keine Entscheidungsfreiheit, womit eine Entscheidung für das Kind kein Aufzwingen ist. Die Frau tut vielmehr selbst nur das, in dass sie beim Beine breit machen eigentlich konludent eingewilligt hat, nämlich dass selbstverständlich in Folge ihres Vergnügens kein Mensch sterben sollte.

Und selbst wenn du sagst, alles nur Theorie, Praxis ist anders; du würdest nicht in einem Land leben wollen, in dem Schlampigkeit bei Verhütung und anschließendes Unterlassen einer Abtreibung als "aufzwingen" seitens der Frau gegenüber dem Mann angesehen wird. Dann kann man nämlich die ganze Gleichberechtigungskiste vollständig beerdigen, das macht dann auch keinen Unterschied mehr.

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9. September 2016 um 9:53
In Antwort auf carn

Ist nicht aufzwingen
da bekannt ist, dass Schwangerschaften trotz Verhütung passieren können und dass bei Verhütung manchmal geschlampt wird und dass keinerlei Pflicht existiert im Bett die Wahrheit zu sagen (jedenfalls gesetzlich nicht), womit ein Mann der zwischen den Beinen einer Frau landet konkludent eingewilligt hat, dass im Falle einer Schwangerschaft er seinen Teil erledigt.

Zu dem eben auch die Umgangspflicht mit dem Kind gehört.


Wer Auto fährt und in einen Unfall verwickelt wird, dem wird von den Verletzten auch nicht aufgezwungen, ihnen zu helfen. Sondern mit dem Anlassen des Motors hat er aufgrund allgemeinen Anstandsprinzipien darin eingewilligt, als Unfallbeteiligter anderen Unfallbeteiligten zu helfen.

" wen die Frau schwanger und ihre Entscheidung ihm etwas aufzwinkt."

Die Frau kann ihm deshalb keine Entscheidung aufzwingen, da Abtreibungen rechtswidrig ist. Somit gibt es formal gar keine Entscheidungsfreiheit, womit eine Entscheidung für das Kind kein Aufzwingen ist. Die Frau tut vielmehr selbst nur das, in dass sie beim Beine breit machen eigentlich konludent eingewilligt hat, nämlich dass selbstverständlich in Folge ihres Vergnügens kein Mensch sterben sollte.

Und selbst wenn du sagst, alles nur Theorie, Praxis ist anders; du würdest nicht in einem Land leben wollen, in dem Schlampigkeit bei Verhütung und anschließendes Unterlassen einer Abtreibung als "aufzwingen" seitens der Frau gegenüber dem Mann angesehen wird. Dann kann man nämlich die ganze Gleichberechtigungskiste vollständig beerdigen, das macht dann auch keinen Unterschied mehr.

Nur in den seltensten Fällen versagt die Verhütung.
Abtreibung ist bis zur 12 Woche nicht strafbar. Das Kind hat auch ein Anrecht auf Kontakt zu beiden Elternteilen aber die haben auch das Recht nein zu sagen. Man kann niemanden dazu zwingen Kontakt zu jemanden zu haben wen man das nicht will. Darum ist es um so wichtiger Kinder erst zu bekommen wen es die richtigen Konstellationen sind. Dan würde es sochlche discussionen wie diese hier gar nicht geben.

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9. September 2016 um 11:26
In Antwort auf artemisluna03

Nur in den seltensten Fällen versagt die Verhütung.
Abtreibung ist bis zur 12 Woche nicht strafbar. Das Kind hat auch ein Anrecht auf Kontakt zu beiden Elternteilen aber die haben auch das Recht nein zu sagen. Man kann niemanden dazu zwingen Kontakt zu jemanden zu haben wen man das nicht will. Darum ist es um so wichtiger Kinder erst zu bekommen wen es die richtigen Konstellationen sind. Dan würde es sochlche discussionen wie diese hier gar nicht geben.

Frage mich,
"Nur in den seltensten Fällen versagt die Verhütung."
woher man das wissen will.

"aber die haben auch das Recht nein zu sagen."
Ich wiederhole es gerne noch ein dutzen Mal:
Genausowenig wie eine Schwangere das Recht hat nach Beratungsregelung abzutreiben, hat ein ungewollter Vater das Recht zum Kontakt mit dem Kind Nein zu sagen.

In beiden Fällen ist es nur so, dass man auch nicht weiß, wie man das staatlicherseits erzwingen könnte, wollte und dürfte und zwar so, dass das auch ein einigemaßen sinnvolles Ergebnis hat.

Aber "man kann A nicht zwingen, X zu unterlassen/zu tun" ist nicht identisch mit "A hat das Recht, X zu unterlassen/zu tun".

"Darum ist es um so wichtiger Kinder erst zu bekommen wen es die richtigen Konstellationen sind."

Zwar nicht "darum", aber wichtig ist es natürlich trotzdem; deshalb der Rat an den TE das "Liebe machen" auf Situationen mit "Liebe" zu beschränken.

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9. September 2016 um 13:24
In Antwort auf carn

Frage mich,
"Nur in den seltensten Fällen versagt die Verhütung."
woher man das wissen will.

"aber die haben auch das Recht nein zu sagen."
Ich wiederhole es gerne noch ein dutzen Mal:
Genausowenig wie eine Schwangere das Recht hat nach Beratungsregelung abzutreiben, hat ein ungewollter Vater das Recht zum Kontakt mit dem Kind Nein zu sagen.

In beiden Fällen ist es nur so, dass man auch nicht weiß, wie man das staatlicherseits erzwingen könnte, wollte und dürfte und zwar so, dass das auch ein einigemaßen sinnvolles Ergebnis hat.

Aber "man kann A nicht zwingen, X zu unterlassen/zu tun" ist nicht identisch mit "A hat das Recht, X zu unterlassen/zu tun".

"Darum ist es um so wichtiger Kinder erst zu bekommen wen es die richtigen Konstellationen sind."

Zwar nicht "darum", aber wichtig ist es natürlich trotzdem; deshalb der Rat an den TE das "Liebe machen" auf Situationen mit "Liebe" zu beschränken.

Zu der Verhütung kommen jedes Jahr Jahres Studien.
Wen eine Frau verhütet ( hormonell) wie mit der Pille , Monatsspritze oder der Spirale und sie wird doch schwanger, dan muss der Frauen Arzt das überprüfen. Diese Überprüfung bekommen die Frauen meist gar nicht mit. Wen man nicht weiß worauf man achten sollte. Als erstes in der schwangerschaft trotz hormoneller Verhütung werden viele Fragen gestellt. Z.B ob man geschlampt hat oder wie sie ( z.B) die Pille gut verträgt usw. Führen diese Fragen zu nicht. Also das es z.B kein einahme Fehler war. Wird das Blut getestet. Was meistens dan auch alles aufdeckt. Diese Tests sind wichtig um das Wirken oder Krankheiten vor zu beugen. Zum Beispiel weiß man durch diese Studie das mindestens 0.05% der Weltbevölkerung immun ist gegen die Pille.

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22. September 2016 um 11:55
In Antwort auf artemisluna03

Das ist ja mal schön blöd gelaufen für dich.
Du solltest erst mal abwarten. Vor der Geburt kann man eh nix feststellen. Vielleicht bist du es ja gar nicht. Lass dir eins gesagt sein. Wen so eine Frau/ Mädel für dich die Beine breit macht. In solch einer Konstellation wie ihr sie habt. Dan glaub mir warst du nicht der einzigste der über Sie drüber ist.

Also
Heute bekam ich ein Ultraschall Bild das sie in der 9. Woche ist, und Herzschlag ist ebenfalls hörbar. ABER wenn sie heute in der 9. Woche ist, kann es sich nicht ausgehen das ich der Erzeuger bin. Weil, wenn ich von heute weg 9 Wochen zurück rechne, kommt der 28. Juli raus - wir hatten am 02.08 etwas miteinander - oder irre ich mich da?

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22. September 2016 um 16:22
In Antwort auf integra1989

Also
Heute bekam ich ein Ultraschall Bild das sie in der 9. Woche ist, und Herzschlag ist ebenfalls hörbar. ABER wenn sie heute in der 9. Woche ist, kann es sich nicht ausgehen das ich der Erzeuger bin. Weil, wenn ich von heute weg 9 Wochen zurück rechne, kommt der 28. Juli raus - wir hatten am 02.08 etwas miteinander - oder irre ich mich da?

Die SSW
werden ab dem Tag der letzten Regelblutung gezählt. Je nachdem, wann sie ihren Eisprung hatte, wärst Du der potentieller Erzeuger.
Tut mir leid .

Gruß,
Chrysa

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22. September 2016 um 21:20
In Antwort auf chrysanthme

Die SSW
werden ab dem Tag der letzten Regelblutung gezählt. Je nachdem, wann sie ihren Eisprung hatte, wärst Du der potentieller Erzeuger.
Tut mir leid .

Gruß,
Chrysa

Sorry
Ich muss korrigieren: Am Montag (19.09) war sie beim Arzt, das bedeutet - 9 Wochen = 18 Juli...somit kann es sich nicht ausgehen oder versteh ichs immer noch falsch?

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22. September 2016 um 21:36
In Antwort auf integra1989

Sorry
Ich muss korrigieren: Am Montag (19.09) war sie beim Arzt, das bedeutet - 9 Wochen = 18 Juli...somit kann es sich nicht ausgehen oder versteh ichs immer noch falsch?

Also eigentlich
geht man davon aus, dass er Eisprung ca 14 Tage nach Beginn des Zyklus (also nach dem 1. Tag der Regel). Aber das ist von Frau zu Frau (& auch Zyklus zu Zyklus) unterschiedlich. Ne Eizelle ist ca 24 Stunden befruchtbar, der Samen ist ca 5 Tage befruchtungsfähig. Ich denke, um ne Vaterschaft komplett auszuschließen, hättest Du kurz vor einem positiven Schwangerschaftstest was mit ihr haben müssen, sonst ist (korrigiert mich bitte) alles möglich.

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22. September 2016 um 21:37
In Antwort auf chrysanthme

Also eigentlich
geht man davon aus, dass er Eisprung ca 14 Tage nach Beginn des Zyklus (also nach dem 1. Tag der Regel). Aber das ist von Frau zu Frau (& auch Zyklus zu Zyklus) unterschiedlich. Ne Eizelle ist ca 24 Stunden befruchtbar, der Samen ist ca 5 Tage befruchtungsfähig. Ich denke, um ne Vaterschaft komplett auszuschließen, hättest Du kurz vor einem positiven Schwangerschaftstest was mit ihr haben müssen, sonst ist (korrigiert mich bitte) alles möglich.

Zusammenfassend
ist das Zeitfenster einer möglichen Befruchtung einer Eizelle also recht groß

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Februar-/März-/Aprilmamis 2017 aus der Nähe von Offenbach a.M.
Von: galipo5
neu
22. September 2016 um 20:25

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